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Aus den in
intensiverer Form seit März 1995 zwischen
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- der saarländischen
Landesregierung/Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr,
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- der RWE Energie
AG,
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- der
Saarbergwerke AG,
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- der Saarstahl AG
i. K.,
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- der Stadtwerke
Saarbrücken AG sowie
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- der Vereinigte
Saar-Elektrizitäts-AG
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geführten
Diskussionen über eine Modernisierung und Umstruktuierung des saarländi-
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schen
Kraftwerksparks hat sich das nachstehend festgehaltene Konzept
herauskristallisiert,
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das in seinen
Grundelementen von allen Beteiligten für zielführend erachtet
wird. Es bildet
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die Basis für die
anstehenden Entscheidungen zur zügigen Umsetzung (in Abstimmung mit
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den jeweiligen
Aufsichtsgremien).
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Vor dem
Hintergrund der gegenwärtigen Stromabsatzsituation und der mittel-
und langfri-
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stig zu
erwartenden Absatzperspektiven ist allen Beteiligten bewußt, daß
Kaspazitätsanpas-
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sungen vorgenommen
werden müssen, von denen auch das Saarland betroffen ist.
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Dafür kommen
vorrangig ältere Kraftwerke in Frage.
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- deren
vergleichweise hoher spezifischer Priemärenergiebedarf zu
Nachteilen im Markt
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führt,
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- die trotz Nachrüstung
mit Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen wegen ihrer ge-
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ringen Wirkungsgrade unter Umweltgesichtspunkten politisch zunehmend
in Frage
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gestellt werden und
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- die unter Berücksichtigung
ihrer technisch-wirtschaftlichen Lebensdauererwartung
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mittelfristig ohnehin stillgelegt werden müßten.
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Hinzu kommt, daß
inzwischen die GuD-Kraftwerkstechnik zu voller Marktreife entwickelt
ist
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und in Verbindung
mit den zur Zeit niedrigen Erdgaspreisen Industriebetriebe mit
entspre-
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chendem Wärmebedarf
dazu veranlaßt, Erdgas-GuD-Kombikraftwerke zu planen, zu bauen
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und zu betreiben.
Die gekoppelte Stromerzeugung dieser Kraftwerke verdrängt - wegen
der
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hohen
Stromkennziffern in zunehmendem Maße - die Stromerzeugung in
Kraftwerken der
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öffentlichen
Versorgung, wodurch das Problem der Kapazitätsanpassung verschärft
wird.
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Die Änderung des
bisherigen Energierechtsrahmens sowohl auf nationaler als auch auf
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europäischer
Ebene, die als ein wesentliches Element die Einführung des
Wettbewerbs auf
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dem Gebiet der
Erzeugung elektrischer Energie vorsieht, wird diese Tendenz zukünftig
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noch verstärken.
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Die aufgezeigte
Problematik und die zu deren Lösung erforderlichen Entscheidungen
sind
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von besonderer
Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Saarland und haben wegen
ihrer
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Auswirkungen auf
den Absatz des saarländischen Steinkohlebergbaus und den Arbeits-
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markt große
politische Relevanz.
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Deshalb liegt es
im Interesse des Saarlands, möglichst bald den Ersatz alter
Steinkohle-
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Kraftwerksleistung
durch solche modernster Kraftwerkstechnologie auf Basis Steinkohle
mit
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einem bis zu 50%
besseren Wirkungsgrad in die Wege zu leiten. Damit wird gleichzeitig
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ein Zeichen für
eine Perspektive des Saarbergbaus gesetzt und die langfristige
Sicherung
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von Arbeitsplätzen
ermöglicht.
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Die beteiligten
saarländischen Unternehmen sowie die saarländische Landesregierung
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werden deshalb
tatkräftig an der Modernisierung und Unstruktuierung des saarländischen
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Kraftwerksparks im
Rahmen des nachstehend festgehaltenen Konzeptes mitwirken.
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1.
Umgestaltung des saarländischen Kraftwerksparks
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Zur Realisierung
des neuen Konzeptes soll von RWE Energie neue Leistung in der Grö-
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ßenordnung von
500 MW in modernster Kraftwerkstechnologie und mit der Möglichkeit
zur
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Wärmeauskopplung
auf dem Standort Ensdorf errichtet und von den jeweiligen Eigentü-
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mern ca. 900 MW
alte Steinkohle-Kraftwerksleistung mit zeitlichem Vorlauf zum Neubau
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eines 500 MW
Steinkohleblockes so stillgelegt werden, daß die Wirtschaftlichkeit
des Kon-
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zeptes für RWE
Energie gewährleistet ist. Bei gegebener Wettbewerbsfähigkeit soll
Saar-
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berg an der
Planung und am Bau des neuen Kraftwerks mitwirken.
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Unter Berücksichtigung
ihres Alters und ihrer Wirtschaftlichkeit sowie der Standortbedin-
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gungen setzt sich
die stillzulegende Leistung aus folgenden Kraftwerksblöcken
zusammen:
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- Wehrden
110 MWbr
99 MWn
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- Fenne III
163 MWbr
147 MWn
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- Weiher II
Block 1
150 MWbr
135 MWn
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- Weiher II
Block 2
150 MWbr
135 MWn
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- Ensdorf
Block 1
116 MWbr
100 MWn
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- Ensdorf
Block 3
300 MWbr
275 MWn
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Summe
989 MWbr
891 MWn
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Diese werden
entsprechend dem nachfolgenden Zeitplan stillgelegt:
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- Fenne III:
RWE Energie hat mit Schreiben vom 29. Juni 1995 gegenüber
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den Saarbergwerken erklärt, die Option auf die weitere Ver-
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pflichtung der Leistung aus dem Kraftwerk Fenne III über den
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30. Juni 1996 hinaus nicht auszuüben. Dementsprechend sind
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die Stromlieferungen inzwischen beendet. Die Saarbergwerke
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werden den Block stillegen.
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- Wehrden:
Das Kraftwerk Wehrden wird nicht mit einer DENOX-Anlage
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nachgerüstet und spätestens zum 01.07.1998 stillgelegt.
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- Weiher II 1 u.
2:
Hinsichtlich der Blöcke 1 und 2 hat RWE Energie mit Schreiben
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vom 29. Juni 1995 gegenüber den Saarbergwerken die Bereit-
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schaft erklärt, diese Leistungen für die im Rahmen der Gesamt-
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konzeption für den Weiterbetrieb von Steinkohleleistungen an
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der Saar noch zu vereinbarende Restlaufzeit - längstens jedoch
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bis zum 30. Juni 2000 - weiter zu kontrahieren. Die Saarberg-
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werke werden die Blöcke dementsprechend stillegen.
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- Ensdorf 1 u. 3:
Stillegung erfolgt spätestens bei Inbetriebnahme des neuen 500
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MW-Blockes in Ensdorf.
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RWE Energie
verpflichtet sich vorbehaltlich der Zustimmung ihrer
Aufsichtsgremien und
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des rechtzeitigen
und unanfechtbaren Vorliegens aller zum Bau und Betrieb des
Kraftwer-
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kes notwendigen
Genehmigungen, am Standort Ensdorf einen neuen 500 MW-Steinkoh-
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leblock bis spätestens
31.12.2004 in Betrieb zu nehmen.
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Die gegenüber der
Inbetriebnahme des neuen Blockes teilweise vorgezogene Stillegung
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der o. g. alten
Kraftwerksleistung ist eine Grundvoraussetzung für die
wirtschaftliche Reali-
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sierbarkeit des
neuen Blockes (s. Ziffer 1.).
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Dieses stufenweise
Vorgehen bezieht die Netzgesichtpunkte ein, ermöglicht eine sozial-
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verträgliche
Anpassung des Personalstandes an die neuen Erfordernisse und gewährleistet
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auch einen möglichst
unproblematischen Übergang von ca. 900 MW Altleistung auf ca.
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500 MW
Neuleistung.
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2. Zukünftige
Steinkohlelieferungen der Saarbergwerke
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Angesichts der -
wie vorstehend dargelegt - zu erwartenden, nur noch begrenzten Nut-
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zungsmöglichkeiten
für alte Kraftwerkleistung schwindet für die Saarbergwerke die Mög-
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lichkeit des
Steinkohleabsatzes an diese Kraftwerke. Eine längerfristige
Perspektive für
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Steinkohlelieferungen
ist daher an den Bau neuer, moderner Kraftwerksleistung im Saar-
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land und
wettbewerbsfähige Preisstellung für die Steinkohle gebunden.
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3.
Beteiligung der Saar-Partner an dem neuen Block
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VSE wird sich mit
einem Anteil von mindestens 100 MW an dem neuen Block beteiligen
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bzw. in der
entsprechenden Höhe (ungesichert) - zusätzlich zu den bestehenden
Bezügen -
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Strom von RWE
Energie beziehen. Den Preisen dieses Bezuges liegen die Erzeugungs-
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kosten des neuen
Blockes zugrunde.
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RWE Energie ist
grundsätzlich offen für eine Beteiligung der Saarbergwerke und der
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Stadtwerke Saarbrücken
an dem Block ab Inbetriebnahme.
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4.
Ersatzstromlieferung der RWE Energie; Konvertergas |
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RWE
Energie hat VSE mit Schreiben vom 17.01.1995 und 30.04.1996 für den
Fall der |
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vorzeitigen
Stillegung des Kraftwerks Wehrden eine Ersatzstromlieferung
angeboten, auf |
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deren
Basis die VSE ihrerseits den beiden Mitgesellschaftern Stadtwerke
Saarbrücken AG |
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und
Saarstahl AG entsprechende Angebote unterbreitet hat. Sollte sich
die Stillegung des |
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Kraftwerks
Wehrden und damit der Beginn der Ersatzstromlieferung durch RWE
Energie |
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über
den in Ziffer 1. genannten spätesten Zeitpunkt 01.07.1998 hinaus
verzögern, erhöht |
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sich
der Leistungspreis Po der vorgenannten Ersatzstromlieferung für
jeden vollen über den |
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01.07.1998
hinausgehenden Monat um 2,50 DM/kW und Jahr, maximal um 10 DM/kW und |
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Jahr.
VSE bzw. Stadtwerke Saarbrücken und Saarstahl werden diese Angebote |
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annehmen. |
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Nach
Stillegung des Kraftwerkes Wehrden wird der Ersatz des im
Produktionsprozess des |
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Werkes
Völklingen der Saarstahl AG anfallenden überschüssigen
Konvertergases in den |
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Saarberg-Kraftwerken
am Standort Fenne erfolgen. Investitionen und Betriebskosten der |
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Anlagen
zum Transport des Gases übernehmen die saarländischen Partner. |
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Zwischen
den Gesellschaftern der Kraftwerk Wehrden und RWE Energie besteht
grund- |
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sätzliches
Einvernehmen darüber, daß die von Saarstahl und den Stadtwerken
Saarbrücken |
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bis
zum Jahr 2000 für den Einsatz im Kraftwerk Wehrden kontrahierten
Kohlemengen |
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ab
dem Zeitpunkt der Stillegung des Kraftwerks von RWE Energie für den
Einsatz im Rah- |
|
men
der Ersatzstromlieferung übernommen werden. |
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RWE
Energie übernimmt nach dem bereits vorverabredeten Modell den aus
dem Konver- |
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tergas
erzeugten Strom im Rahmen ihrer Bezüge von Saarberg. |
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5.
Sozialverträglicher Personalabbau |
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Der
Betrieb von knapp 700 MWn der in Ziffer 1. genannten alten
Kraftwerksleistung hängt |
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unmittelbar
vom Strombezug durch RWE Energie ab. Deren aufgrund der v.g.
Marktsitua- |
|
tion
erzwungene Stillegung schließt auch den Block 3 in Ensdorf ein.
Wegen der vorliegen- |
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den
Standortgegebenheiten ist ein alleiniger Weiterbetrieb des dortigen
Blockes 1 nicht |
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wirtschaftlich.
Wenn darüber hinaus auch der Block Wehrden wegen der eingangs
darge- |
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legten
Problematik nur noch mit einer begrenzten Nutzungsmöglichkeit
rechnen kann, muß |
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davon
ausgegangen werden, daß die gesamte in Ziffer 1. aufgeführte
Kraftwerksleistung |
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damit
auch alle zugehörigen Arbeitsplätze bei den an den in Ziffer 1.
genannten Kraft- |
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werken
beteiligten Gesellschaften betroffen sind. |
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Langfristig
sichere neue Arbeitsplätze entstehen dagegen durch den Bau der
neuen Stein- |
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kohle-Kraftwerksleistung
im Saarland. Dabei würde auch ein größerer Block als der ge- |
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plante
500 MW-Block keine höhere Zahl an Arbeitsplätzen sichern. |
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Bei
der notwendigen Anpassung von Kraftwerkspersonal könnte im Sinne
einer sozialver- |
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träglichen
Lösung für alle Betroffenen z.B. so vorgegangen werden, daß bei
gleicher Quali- |
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fikation
der jüngere Mitarbeiter - unabhängig vom derzeitigen Arbeitgeber -
anstelle eines |
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älteren
Mitarbeiters weiterhin beschäftigt wird, sofern es nicht zu Lasten
der Wirtschaftlich- |
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keit
des Kraftwerkskonzeptes-Saar geht. |
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6.
Zukünftige Nutzung des Standortes Wehrden |
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Nach
Verwirklichung des in dieser Vereinbarung festgehaltenen Konzeptes
wird nur auf |
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dem
Standort Wehrden die Stromerzeugung gänzlich eingestellt.
Gleichwohl soll dieser |
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Standort
für Möglichkeiten der Erzeugung elektrischer Energie erhalten
werden. |
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Besonders
erstrebenswert erscheint die Errichtung eines sog. "Energie-Technologiezen- |
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trums"
auf dem Standort Wehrden, in welchem verschiedenste neue
Technologien - ggf. im |
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Rahmen
von Forschungs- und Demonstrationsobjekten - bevorzugt im
regenertiven Be- |
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reich
zur Erzeugung elektrischer Energie entwickelt, geplant und ggf. im
Rahmen kleinerer |
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Versuchsanlagen
auch verwirklicht werden können. |
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7.
Steinkohle-Kraftwerksblock Bexbach II |
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Der
geplante 750 MW-Kraftwerksblock Bexbach II ist alleinige Option der
Saarbergwerke. |
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Er
wird nur errichtet werden, wenn ein entsprechender Bedarf an
elektrischer Leistung |
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langfristig
gegeben ist, also auch Abnehmer für die Energie aus diesem Block
gefunden |
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werden. |
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RWE
Energie hat definitiv erklärt, keinen Bedarf für Leistung aus
diesem Block zu haben |
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8.
Gesellschaftsrechtliche Struktur |