Regenerative Energien
Alles klasse, kann aber auch genausogut
mit Ensdorf Neu. Dann sind vielleicht Kinderkrankheiten wie einstürzende
Windkrafträder, Feinstaubbelastung bei Holzverbrennung, und und und auch
gelöst.
oder auch ein Kohlekraftwerk in Bedarfsgerechter Größe mit
Ausnutzung der Abwärme!
Da die Abwärme auch in Ensdorf Neu genutzt
werden kann und mein Stromanbieter meiner Ansicht nach einen besseren Überblick
über den Strombedarf hat als Sie: Baut Ensdorf Neu!
Gruss, Christian
26.9.2007 um 23:56:09
18. Antwort
Absender: Stefan
Email: Garibaldy@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Im großen und ganzen geht es hier doch
nur darum: "Solange der Strom aus der Steckdose kommt ist es mir egal
woher, ausser es ist direkt vor meiner Haustür"
Natürlich wird dieses
kraftwerk eine minimale höherbelastung für Ensdorf und Umgebung bedeuten und
natürlich sind 300 Arbeitsplätze nur ein Tropfen auf den heissen
stein.
Aber hier geht es (fast) keinem Kraftwerkgegner wirklich um
den Klimaschutz, das einzige was hier zählt ist einzig und alleine die
Tatsache das hier vor meiner Haustür gebaut wird.
Das hier
geplante Kraftwerk is eines der Modernsten Weltweit, in China werden duzende von
kraftweken gebaut die schon vor dem 2. Weltkrieg veraltet waren (aber das
interessiert nicht China is ja weit weg, und die klimaerwärmung von China ist ne
andere wie die von der wir in deutschland betroffen sind).
Macht euch
lieber mal gedanken darum wie der Energiehaushalt in ein paar Jahre
aussehen soll wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden.
Und bitte
keine Argumente wie eneuerbare Energien, die Technik ist einfach noch nicht so
weit um sie flächendekend einzusetzen, das dauert noch einige Jahre. Und wenn
man irgendwo Winkrafträder aufstellen will lässt die erste
Anti-Windkrafträder-Bewegung nicht lange auf sich warten wie man auch schon
gesehen hatt.
Und 2. würde ich genrne mal wissen wer derjenige sein soll
der diese alternativen Kraftwerke baut? Die RWE wird es nicht sein und sonst
hatt keiner ein interese daran.
Und denkt immer daran kühe sind immer
noch die grössten Klimakiller tötet alle Kühe,Schweine und Schafe(wusstet ihr
das die am KW Schafe halten gleich doppelter Klimakiller !!! ),.... achja
Reis auch net essen der zerstört das Klima auch,.... Terassenstrahler auch.
27.9.2007 um 12:22:31
19. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff:
Stammtischparolen
klar, Stammtischparolen...
lesen Sie doch erst mal
die Posts der Gegner, die hier in den letzten Wochen abgeliefert worden sind.
Wenn es Ihnen lieber ist sehen Sie meinen Beitrag als Zusammenfassung dessen was
dort geschrieben ist
Kraftwerk Ensdorf - das ist richtig! So'n
Spruch können Sie am Stammtisch genauso hören.
Ob das Kraftwerk hier, in
Frankreich, in China oder sonstwo steht, ist mir egal, es ist Gigantomanie. 500
MW würd ich prima finden. Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze direkt und
indirekt, Investitionen, Steuereinnahmen, weniger CO2, alles wär geritzt.
Verraten Sie mir, warum sich RWE partout nicht darauf einlassen will?
Ein
anderer Wind weht? Sehen Sie es als Metapher
27.9.2007 um 12:29:21
20. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Was Marktchancen und
Arbeitsplätze schafft.
glaube damit blasen sie sich eher selbst ihr
kerzchen aus..
marktchancen auf welchem markt? und welcher saarländer bis
auf ein paar kw-arbeiter werden was von diesem "markt" haben?
das
arbeitsplätze geschaffen werden, steht ausser frage. nur müssten sie als
"fachmann" doch die relation erkennen und in frage stellen können.
solang
diese simple dinge nicht geklärt oder zumindest sinnig beantwortet wurden, ist
ihr filmreifes statement leider nicht mehr wert als ein hauch wasserdampf.
27.9.2007 um 18:13:43
21. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Da haben Sie mich gründlich
missverstanden... Egal, wo es gebaut würde, wäre es zu gross! Das gilt für unser
Saarländchen besonders, wir erzeugen bereits doppelt so viel Strom wie wir
brauchen. Und in Deutschland können wir auf 2 mal 800 MW zusätzlich auch
verzichten, auch in den nächsten sagen wir mal 20 Jährchen. Bis dahin wird es
wohl alles das an alternativen Möglichkeiten geben, was diverse Leute hier schon
dargelegt haben. Ich hab's jedenfalls kapiert!
Ach und was ist eigentlich
ihre Qualifikation, dass Sie hier so geschwollen rumschwafeln?? Nur weil mein
Pseudo Manni ist, hab ich noch lange keinen Manta vor der Tür und ne Blondine
auf'm Schoss.
Das persönliche Wohl ist dem Allgemeinwohl vorzuziehen.
Dies können Sie in entsprechender Literatur nachlesen.
Da stehts doch eher
umgekehrt. Verdrehen Sie nicht soviel...
27.9.2007 um 19:04:01
22. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Vielen Dank für Ihre
Anerkennung!!!!
die haben sie und da sag ich doch gleich mal noch:
hallo dipl.- volkswirt, können sie mir jetzt bitte den "markt" erklären, den sie
erwähnten und vom dem die saarländer so wundertoll profitieren
werden, dass sie JA!! zu kw sagen sollten..
bei gescheiter lösung könnten
sie nämlich ne menge geld bei rwe verdienen, denn selbst die wissen die antwort
bisher leider nicht.
danke
28.9.2007 um 13:51:33
23. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank:
- Gut, ich habe
jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen.
Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich Ihnen
es. Was natürlich an der Situation im Ganzen nichts ändert,
dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist, oder die dafür sind!-
SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und Ihre
Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und den
Verband Saarlouis.
SIE verlangen doch, dass ein Konzern ein kleineres
Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens immer noch unbeantwortet
ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche Qualifikationen Sie besitzen
um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine Investitionen tätigen soll. Es
könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften haben und darum Vorderungen stellen
können, einen Beweis bleiben Sie aber schuldig!
Sie sind doch dagegen mit
den Argumenten, erhöhter CO2 Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber,
dass ein 500MW Kraftwerk gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau,
wird doch auch mit Kohle geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen
erhöhten CO" Austoß, ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und
Verdunkelung im Rahmen dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber
anscheinend stört Sie das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen!
Korrekt wäre, << ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND
SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN KW!" ( aus vorgenannter Begründung)>> Da
hätte niemand was dagegen! Das wäre i.O.!
Das wäre genauso, als wenn Sie
behaupten würden, sie seien Parzifist, aber "ein wenig Krieg ist i.O."!
Widerspruch in sich!!!! Sehen Sie das doch ein! Das stört mich u. A. an
Ihren Beiträgen!
SIE behaupten, die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich
fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass
Sie den Verband Saarlouismeinen mit ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja
selbst! Ich fragte, was ist mit dem Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?
Das steht außer Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt,
ganz besonders für den Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw.
Vorteilen und Nachteilen! Dies tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben
selbst zu, dass dieses KW Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland
schaffen würde (etwa 200Mi0 von 2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus
PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich fragte, wie Sie dazu kommen! Eine
Antwort, bleiben Sie schuldig!
Sie führen eine Hetzkampagne gegen die
RWE und Befürworter uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!
In
meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend ein Konzern, im
Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch positiv, oder
nicht? Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile, Nachteile für
die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte sachlich
sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage gleiche,
einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw. reden.
Wir brauchen hier im Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die
auszusehen habe, darüber kann man diskutieren.
Aber durch solche Maßnahmen
einen potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.
Was
wird durch solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in
Ensdorf gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.!
Dann haben wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent
Mehreinnahmen! Kann es das sein! Wollen Sie das!
Ich appeliere an den
Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl.
Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie
gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die
Allgemeinheit akzeptabel ist!
@Manni:
Sie sehe ich nicht also
gleichwertigen Partner an, Sie bezeichnen sich ja selbst als Prolet! an
sonsten - Ohnen Worte -
28.9.2007 um 19:12:04
24. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Was wird durch
solche Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf
gebaut! Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben
wir NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es
das sein! Wollen Sie das!
Den haben wir demnächst eh nicht mehr,
wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und Dillinger
Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es auf die
paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn das so
weitergeht. Und Christian schweigt...
28.9.2007 um 19:22:57
25. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Den haben wir demnächst
eh nicht mehr, wenn die RWE weiter mit Erdbebenkohle Strom erzeugt. Mit Ford und
Dillinger Hütte sind zwei sehr potente Arbeitgeber direkt betroffen. Da kommt es
auf die paar Arbeitsplätze durch das RWE-Kraftwerk wirklich nicht mehr an, wenn
das so weitergeht. Und Christian schweigt...
Ist die RWE jetzt auch
noch fürdie Erdbeben verantwortlich? Ich denke das ist doch die DSK.
Die
RWE kauft bei der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man
zwar für vieles verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!
28.9.2007 um 19:52:33
26. Antwort
Absender: stefan
Email: thomas2334@trash-mail.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Hallo Thomas
an ihrem thread kann man nichts
aussetzen. ist doch jetzt malder beste beitrag denman hier gelesen hat. er
findet meine volle befürwortung.
stefan
28.9.2007 um 20:02:10
27. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ Thomas
Zitat:
"Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer
Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen
und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es
kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel
ist!"
Ihren Mahnruf im ersten Satz kann man nur begrüßen: Jedoch ist auch
zwischen flappsigen Stil und einer klaren, sauberen Ausdrucksweise auf der einen
Seite und unter die Gürtellinie gehenden Formulierungen zu unterscheiden!
Wer
nicht ernst diskutiert, wird auch nicht ernst genommen!
Frage: Welcher
Kompromiss ist für die Allgemeinheit akzeptabel! Bitte genau angeben!
28.9.2007 um 20:02:57
28. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Die RWE kauft bei
der DSK nur die Kohle ein. Normales Geschäft. Die RWE kann man zwar für vieles
verantwortlich machen, aber für die Erdbeben nun wirklich nicht!
Na
klar. Wer Produkte verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch
nicht dafür verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!
28.9.2007 um 20:35:28
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@Frank:
- Gut, ich
habe jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr
belegen. Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich
Ihnen es. Was natürlich an der Situation im Ganzen
nichts ändert, dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist,
oder die dafür sind!
statistik ist nicht ihre
stärke?!..
SIE verlangen doch, dass so etwas nicht gebaut wird. Und
Ihre Argumentatin beschränkt sich alleine auf mögliche Nachteile für Ensdorf und
den Verband Saarlouis.
leider, da rwe aussagen meist wie knallerbsen
verpuffen wenn man sie hinterfragt. mir wärs auch lieber an dem ding wär mehr
positives fürs saarland, glauben sie mir!
SIE verlangen doch, dass
ein Konzern ein kleineres Kraftwerk baut. Ich fragte nur (die frage die übrigens
immer noch unbeantwortet ist!) in welcher Lage Sie sich befinden und welche
Qualifikationen Sie besitzen um einem Konzern vorzuschreiben, wie er seine
Investitionen tätigen soll. Es könnte ja sein, dass Sie diese Eigenschaften
haben und darum Vorderungen stellen können, einen Beweis bleiben Sie aber
schuldig!
mein lieber thomas, die rwe stellt diesen laden den bürger
in den vorgarten, nicht wir der rwe! und die bürger haben sehr wohl ein wort
mitzureden, wenn man ihnen ein sattes + an schadstoffen um die ohren feuert..
klar soweit?
Sie sind doch dagegen mit den Argumenten, erhöhter CO2
Austoß, "Verdunkelung", Smok, usw. Verlangen aber, dass ein 500MW Kraftwerk
gebaut wird. Diese Kraftwerk ist doch dann ein Neubau, wird doch auch mit Kohle
geheizt, also gibt es in jetziger Situation auch einen erhöhten CO" Austoß,
ebenso besteht natürlich auch die Gefahr von Smok und Verdunkelung im Rahmen
dieses 500 MW Kraftwerkes! Oder sehe ich das falsch! Aber anscheinend stört Sie
das nicht!! Ein Widerspruch in sich, in Ihren Aussagen! Korrekt wäre, <<
ICH BIN GEGEN EINEN BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN
KW!" ( aus vorgenannter Begründung)>> Da hätte niemand was dagegen!
Das wäre i.O.!
bitte noch einmal addition und subtraktion lernen.
etwas rechnen und sie erkennen den unterschied zwischen 500 (bzw ich selbst
würde noch bis 800 mitziehn) und einer 1600er anlage.
SIE behaupten,
die Bevölkerung wäre auch dagegen. Ich fragte, wie kommen Sie darauf, wer ist
die Bevölkerungß Ich gehe davon aus, dass Sie den Verband Saarlouismeinen mit
ca. 40.000 Einwohnern! Das schreiben Sie ja selbst! Ich fragte, was ist mit dem
Rest von 1 Mio. Einwohnern im Saarland?
wie gesagt, bitte die
neusten daten der bürgerbefragung durchsehn, die saarlandweit stattfand.. etwas
statistik und sie haben ihr zu erwartendes ergebnis.
Das steht außer
Frage, dass so ein Vorhaben nicht nur Vorteile bringt, ganz besonders für den
Verband Saarlouis! Es ist SACHLICH abzuwägen zw. Vorteilen und Nachteilen! Dies
tun Sie in meinen Augen aber nicht! Sie geben selbst zu, dass dieses KW
Arbeitsplätze und Mehreinnahmen für das Saarland schaffen würde (etwa 200Mi0 von
2Mrd) lehnen dieses Argument aber aus PERSÖNLICHEN Gründen immer wieder ab. Ich
fragte, wie Sie dazu kommen! Eine Antwort, bleiben Sie schuldig!
hab
ich hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt?
damit haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras
wurden hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht
falsch, auch ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider
bisher vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest
daran, dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit
happens
Sie führen eine Hetzkampagne gegen die RWE und Befürworter
uns sonstige ohne sachliche fundierte Beweise!
hat es die rwe bis
heute geschafft die "anschuldigungen" zu widerlegen?! nein? tut mir leid. man
könnte meinen sie müsse das zum ersten mal erledigen.. fristen werden
verschoben, mal gespannt ob es bei dem 1x bleiben wird. bisher seh ich nur eine
rwe die sich mehr und mehr in ihren eigenem labyrinth verstrickt und inzwischen
dummerweise auch wohl nicht mehr auf alle politiker zählen kann. schon etwas eng
wenn man die bürger nicht einfach so überrennen kann wie noch vor monaten
grinsend geglaubt.
fakt: solang die rwe es nicht schafft, unabhängige,
saubere daten zu liefern, ist meine meinung NEIN DANKE! zu dieser
anlage.
In meinen Augen ist es doch erst einmal positiv, wenn irgend
ein Konzern, im Saarland irgendwo investiern will, wie auch immer! Das ist doch
positiv, oder nicht? Dann kommt, wie dies auszusehen hat, welche Vorteile,
Nachteile für die Region, das Land etc. . Das wird dann diskutiert, aber bitte
sachlich sachlich, sachlich und nicht mit Ausuferungen, einer Hetzkampage
gleiche, einiger Gegner hier, diesofort von Bonzen, Stromanbieterwechsel usw.
reden.
tut mir leid wenn die sache hin und wieder etwas zu emotional
erscheint aber ich weiss wie gewisse herren im anzug hinter verschlossener tür
ihre "geschäfte" erledigen. aber von einer "hetzkampangne" kann hier keine rede
sein. bleiben sie bitte auf dem teppich. danke
Wir brauchen hier im
Land Investitionen, das ist unbestreitbar. Wie die auszusehen habe, darüber kann
man diskutieren.
absolut richtig, wobei das saarland nicht so
schlecht dasteht wie von petry und cdu freundeskreis gern behauptet. man brauch
den menschen keine angst zu machen mit diesem scheinargument. allein das
disqualifiziert diejenigen befürworter, die diesen mist aufgreifen und auch noch
versuchen weiterzugeben.
Aber durch solche Maßnahmen einen
potentiellen Investor zu verprellen, finde ich indiskutabel.
sehen
sie nur das wort "investor" oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw
beschäftigt. dann erübrigt sich diese aussage..
Was wird durch solche
Attacken, das Ende vom Lied sein??!! Es wird kein Kraftwerk in Ensdorf gebaut!
Sondern sonstwo, in Lothringen , Frankreich, Ruhrpott, etc.! Dann haben wir
NICHTS, KEINEN ARBEITSPLATZ mehr und auch KEINEN Cent Mehreinnahmen! Kann es das
sein! Wollen Sie das!
och bitte, ihre angstparolen und
tränendrüschen drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber
unterlassen sie das bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das
wort "relation" in bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und
einnahmen.
also dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen
können.
Ich appeliere an den Verstand einiger Ihrer
Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter persönl. Angriffe, Verunglimpfungen
und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind Sie gleichwertige Partner und es
kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die Allgemeinheit akzeptabel
ist!
und schon haben wir das nächste altbacken argument, dass die
gegner in der bevölkerung schlecht machen soll.. tut mir leid, sie sind etwas
hinter der zeit. diese lügereien und verzweiflungsargumente der
befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor wochen, auch in den medien
ausführlich durchgenommen.
28.9.2007 um 21:11:24
30. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
Oh Mann, da ist man mal ein paar Tage nicht im Forum und
schon überschlagen sich die Aussagen der KRaftwerkskritiker.
Fank und
Co.: Sie haben sich mal wieder selbst übertroffen. Supergeil fand ich den Link
zu Spiegel und wie ich Steuern sparen kann :-D Oh Mann... ich sag dazu mal nix.
Ich studier BWL, Jungs, ich weiß wie ich meine Steuererklärung zu machen habe
;)
Hier scheinen mal wieder die flachen Gegner-Argumente Hochkonjunktur
zu haben: "Baut nur ein kleines Kraftwerk", "Keiner braucht 1600MW" "Mit Ensdorf
Neu werden 40 Jahre keine alternativen Formen der Energiegewinnung mehr möglich
sein".
Das ist Quatsch und nicht im Ansatz zu belegen. Noch nicht
einmal sachlogisch. Das ist absolut aus der Luft gegriffen. Die RWE ist
schließlich nicht der einzige Investor im Energiebereich. Und abgesehen davon:
Die RWE würde NIEMALS ein Kraftwerk bauen für Strom den keiner braucht, nur um
die Ensdorfer zu ärgern. Von der Ansicht müssen Sie mal wegkommen. Die wollen
kein Geld aus dem Fenster werfen, so gut geht es nicht mal denen.
Warum
so groß: Statistische Sicherheit. Das habe ich schonmal erklärt. Irgenwer meinte
das auch wiederlegen zu können, weil man ja auch zu Spitzenzeiten noch einige MW
Reserve hatte. Schön und gut: aber ziehen sie mal 2 Großkraftwerke ab, die
ausfallen - dann wird's schon knapp. Und da Brunsbüttel und Kümmel noch
stillstehen... tja. Statistische Sicherheit bedeutet nicht nur im Idealfall die
Spitzen abdecken zu können, das beudeutet in beinahe JEDEM Fall die Spitzen
abdecken zu können. Und wenn ein Kraftwerk nicht voll läuft: seien sie doch froh
- dann stüßt es noch weniger aus als es das ohnehin shcon tut.
"Erdbebenstrom" ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur
Unterstützung zu rufen. Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der
Einzige, der das einsieht ;)
Tut mir leid, wenn der ein oder andere
enttäuscht ist, dass ich nicht mehr so oft antworten kann, aber wie gesagt: ich
muss auch mal was für mein Studium tun.
Gruss, Christian
28.9.2007 um 23:20:43
31. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nicht jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
P.S.: Wenn Sie eine Frage dringend beantwortet haben wollen,
dann schreiben Sie mir doch ne Mail ;)
28.9.2007 um 23:35:00
32. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
chris, kommt auch mal was
interessantes oder gar mal was neues? wäre schick!
gruß
29.9.2007 um 01:46:09
33. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
"Erdbebenstrom"
ist wie gesagt nur so ne Masche sich eine andere BI zur Unterstützung zu rufen.
Das ist Gefasel. Aber scheinbar bin ich nicht der Einzige, der das einsieht
;)
Aha. Nur so eine Masche. Daher geben Sie keine Antwort auf all
die von Ihnen nicht beantworteten Fragen. Nehmen die massive Schädigung des
Wirtschaftsstandortes Saarland und Gefährdung 10.000er Arbeitsplätze durch die
von Ihnen verbrannte Erdbebenterrorkohle einfach so billigend in Kauf?
Lesen Sie mal die Saarbrücker Zeitung
http://www.saarbrueckerzeitung2.de/geonews/show.phtml?nID=GK41LMPU2.1
Die
Erdbeben lassen die Produktionsanlagen von Ford bereits jetzt mit 2mm/Sekunde
schwingen, wenn es in Körprich mit 10 mm/s bebt.
Aber wie an anderer
Stelle von der Befürworterseite schon gesagt wurde: "Das ist eben normales
Geschäft".
Sie haben Recht! Es gibt hier im Forum viel Gefasel. Nur
darüber von welcher Seite das kommt sind wir uns noch nicht einig. Jetzt warte
ich weiter auf die Beantwortung der offenen Fragen! Für ich ist Ihr Schweigen
eher das Eingeständnis, dass wir Recht haben!
29.9.2007 um 07:55:42
34. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
- Gut, ich habe
jetzt gesucht und kann die 11.000 - 15.000 Unterschriften nicht mehr belegen.
Aber wenn Sie von weit mehr als 20.000 reden, glaube ich Ihnen
es. Was natürlich an der Situation im Ganzen nichts ändert,
dann sind es immer noch 980.000 denen es egal ist, oder die dafür
sind!
statistik ist nicht ihre stärke?!..
Dann erklären
Sie mir doch die Statistik aus meinem oben zitierten Beitrag!
hab ich
hier nicht schon 100x das wort "relation" von vor- und nachteil erwähnt? damit
haben sie meine antwort. bitte das forum durchsehn, die pro und contras wurden
hier schon vor wochen mehrmals durchgekaut. verstehn sie mich nicht falsch, auch
ich warte auf positive zahlen für die bürger von der rwe.. leider bisher
vergebens. die rwe rechnete wohl nicht damit und glaubte anscheinend fest daran,
dass der freundeskreis der cdu das schon regeln wird. naja.. shit
happens
Ich warte immer noch auf die Antwort, ich möchte nicht
wissen, was sie vor Wochen gesagt haben, im möchte es aktuell von Ihnen Jetzt
hören.
Sie schreiben von der RWE erhalten Sie keine positiven Zahlen, ich
gehe mal davon aus, dass Sie keine Zahlen erhalten! Wie kommen Sie also zu Ihren
negativen Zahlen? Begründung bitte!
sehen sie nur das wort "investor"
oder haben sie sich bereits näher mit dem kkw beschäftigt. dann erübrigt sich
diese aussage..
Ja, ich sehe in erster Linie nur das Wort
"investor". Weitere Erklärungen von mirerfolgtenaus dem Kontext heraus. Nochmal
nachschauen!
och bitte, ihre angstparolen und tränendrüschen
drückerei zieht vielleicht bei irgendwelchen bauern, aber unterlassen sie das
bitte bei mir, ok? danke. ich verweise wieder mal auf das wort "relation" in
bezug auf kkw / saarland / arbeitsplätze / steuer und einnahmen.
also
dipl.-volkswirt dürften sie damit eigentlich was anfangen
können.
Wie gesagt, ich warte immer noch auf ihre evtl. vorhanden
Qualifikationen, dass Sie geeignet sind, wirtschaftlich in dieser Materie
mitzureden. Lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack!
Ich appeliere
an den Verstand einiger Ihrer Mitstreitergegner. wie auch der Befürworter
persönl. Angriffe, Verunglimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Dann sind
Sie gleichwertige Partner und es kommt evtl. ein Kompromiss heraus, der für die
Allgemeinheit akzeptabel ist!
und schon haben wir das nächste
altbacken argument, dass die gegner in der bevölkerung schlecht machen soll..
tut mir leid, sie sind etwas hinter der zeit. diese lügereien und
verzweiflungsargumente der befürworterfraktion wurden ebenfalls schon vor
wochen, auch in den medien ausführlich durchgenommen.
Und das stellt
somit den größten Beweis Ihrer Inkompetenz dar. Diese Behauptung wurde so
neutral verfasst, dass man eine Ablehnung oder Zustimmung nicht treffen kann,
dieser Meinung bin ich!
Sie reden weiter oben von einem aus Ihrer Sich zu
befürwortenden 800MW Kraftwerk, also unterstützen Sie somit einen Kompromiss,
den Sie hier aber mittels verbaler Entgleisungen kategorisch wieder
ausschließen.
Wehrter Frank, Sie sollten sich mal im Klaren sein, was
Sie überhaupt wollen!!!
29.9.2007 um 11:15:05
35. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Na klar. Wer Produkte
verkauft die durch Kinderarbeit entstanden sind ist ja auch nicht dafür
verantwortlich. Gutes Argument. Muss ich mir merken!
Sie verdrehen
wie immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun! Sie halten
sich wirres Gefasel ab!
29.9.2007 um 11:19:25
36. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sie verdrehen wie
immer die Tatsachen! Was hat Kohle jetzt mit Kinderarbeit zu tun!
Höchstsubventionierte Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz
gefördert wird, bei denen die Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr
hat bei Körperverletzung zu ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht
vorsieht. Die mittlerweile 10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die
abhängige Zulieferindustrie mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun?
Vielleicht moralische Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter
solchen Bedingungen gewonnen wurden?
Viele Fragen...
Apropos. Ich
warte immer noch auf die Beantwortung vieler Fragen durch Christian und Co...
29.9.2007 um 11:42:31
37. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Höchstsubventionierte
Erdbebenkohle, die unter Bundesberggesetz gefördert wird, bei denen die
Staatsanwaltschaft keine juristische Handhabe mehr hat bei Körperverletzung zu
ermitteln, weil das BBergG diesen Tatbestand nicht vorsieht. Die mittlerweile
10.000e Arbeitsplätze gefährdet, wenn man die abhängige Zulieferindustrie
mitzählt. ... Was hat das mit Kinderarbeit zu tun? Vielleicht moralische
Verwerflichkeit wenn man Produkte einsetzt, die unter solchen Bedingungen
gewonnen wurden?
Viele Fragen...
Sie reden andauern in einer
Veralgemeinerung von Erdbebenkohle, was meinen Sie damit? Sie haben recht, wenn
Sie den eigenen Abbau stoppen, fordern sie damit Importkohle aus China,
Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt
werden!
Ich hatte nichterwartet, dass Sie so eingestellt sind!
Schwach!
29.9.2007 um 11:57:39
38. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
fordern sie damit
Importkohle aus China, Brasilien, usw. bei deren Gewinnung nachweislich Kinder
zur Arbeit eingesetzt werden!
Sie wissen, dass die Importkohle
zu einem sehr hohen Anteil aus den ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken kommt. Sie
wollen doch nicht sagen, dass dort die von Ihnen genannten Zustände herrschen?
Wir sprechen derzeit über RWE-Kohle. Setzt die RWE etwa solche Kohle ein? Sehr
sehr interessant. Erzählen Sie doch noch etwas mehr aus dem Eingemachten. Ich
bin sehr wissbegierig.
29.9.2007 um 13:05:28
39. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Lieber "KeineAhnung", sie
machen ihrem Namen alle Ehre!
"...ehemaligen RAG-Auslandsbergwerken
kommt....>>
RAG, wie jetzt RWE, oder doch beide?! Obwohl RWE
einen Aktienanteil an der RAG besitzt sind es doch unterschiedliche
Unternehmen.
gewünschte Links zur Wissensaufnahme:
http://de.wikipedia.org/wiki/RWE
http://de.wikipedia.org/wiki/RAG_Aktiengesellschaft
<<...Erdbebenkohle......>>
Also
ist ihre Aussage schlichtweg maßlos übertrieben,wenn nicht sogar absolut
falsch
<<Setzt die RWE etwa
solche Kohle ein?..>>
Bei in Deutschland geförderter Kohle
kann man es mit absoluter Sicherheit fast ausschließen! Bei Importkohle bestehen
zumindest Zweifel! Oder können Sie mit 100%iger Sicherheit dies
widerlegen!
Wenn JA, bitte ich um Quellenangaben!
Ich kann es nämlich
durch Quellenangaben belegen!
http://www.gruene-konstanz.de/28004.0.html?&no_cache=1&expand=58668&displayNon=1&cHash=7a56108901
http://www.tlpower.de/heft17/kinderarbeit.htm#2.%20Beispiele%20von%20Kinderarbeit
http://www.jesus.ch/index.php/D/article/157/1330/
Also,
Quellenangaben und Beweise für ihre Thesen.
An sonsten ist ihr Gerede
sinnloses Geplänker!
29.9.2007 um 13:39:55
40. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Ich habe keine These
aufgestellt sondern einfach nur eine simple Frage gestellt. Interessant wie Sie
vom Thema abweichen.
29.9.2007 um 13:43:34
41. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Dann erklären Sie mir
doch die Statistik aus meinem oben zitierten Beitrag!
wundert mich
eigentlich, dass ein dipl.-volkswirt mir solch eine frage stellt aber nun gut,
vielleicht hilft ihnen http://de.wikipedia.org/wiki/Erhebung_(Empirie)
etwas weiter.
oder einfacher: lesen sie zeitung!
Ich warte
immer noch auf die Antwort, ich möchte nicht wissen, was sie vor Wochen gesagt
haben, im möchte es aktuell von Ihnen Jetzt hören.
Sie schreiben von
der RWE erhalten Sie keine positiven Zahlen, ich gehe mal davon aus, dass Sie
keine Zahlen erhalten! Wie kommen Sie also zu Ihren negativen Zahlen? Begründung
bitte!
mathematik. und bitte fragen sie nicht nach listen, die
schwirren hier irgendwo im forum von gegnern, wie auch befürwortern, rum. solang
die rwe wie von Heinz schon richtig gesagt "nicht ihre hausaufgaben macht" gehn
wir von dem worst case aus, den sie als dipl.-volkswirt sicherlich kennen
werden. wie gesagt, ich bin auch für jede unabhängige, postive zahl der rwe
dankbar.. wenn sie denn endlich kommen würde.
Ja, ich sehe in erster
Linie nur das Wort "investor". Weitere Erklärungen von mirerfolgtenaus dem
Kontext heraus. Nochmal nachschauen!
und das soll jetzt die
mehrbelastung in einer ohnehin schon belasteten region
rechtfertigen?!
Wie gesagt, ich warte immer noch auf ihre evtl.
vorhanden Qualifikationen, dass Sie geeignet sind, wirtschaftlich in dieser
Materie mitzureden. Lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack!
sie
sagen also, die saarländische bevölkerung muss ein gewisses maß an qualifikation
besitzen um entscheiden zu dürfen ob sie sich noch mehr mit schadstoffen
berieseln lassen will oder nicht?! haben ihrer meinung also zb. bauarbeiter oder
gemüsebauern kein mitspracherecht wenn es um diese anlage geht.. seh ich das
richtig?! diese denkweise stellte sich bereits die rwe vor langer zeit "is nur
es saarland, da wohnt eh keiner der stress macht und bei dem ganzen
industriedreck im saartal fällt unser kraftwerkchen sicher nicht auf.. also hopp
jetzt"
tut mir leid, ich hab schon viel aus befürworterreihen gehört aber
dies ist die bisher dreisteste und in meinen augen unsozialste aussage die sich
diese fraktion bisher geleistet hat. damit haben sie ein höchstmaß an
selbstdisqualifikation bei mir erreicht aber wenn es sie beruhigt, ich hatte ein
paar jahre marketing während meiner ausbildung als designer.
Und das
stellt somit den größten Beweis Ihrer Inkompetenz dar. Diese Behauptung wurde so
neutral verfasst, dass man eine Ablehnung oder Zustimmung nicht treffen kann,
dieser Meinung bin ich!
sie verstehn anscheinend ihre eigenen
aussagen nicht?!
Sie reden weiter oben von einem aus Ihrer Sich zu
befürwortenden 800MW Kraftwerk, also unterstützen Sie somit einen Kompromiss,
den Sie hier aber mittels verbaler Entgleisungen kategorisch wieder
ausschließen.
Wehrter Frank, Sie sollten sich mal im Klaren sein, was
Sie überhaupt wollen!!!
tut mir leid wenn sie meine aussage: "klein
- ja / groß - nein" nicht nachvollziehen können.
ausserdem warte ich
immernoch auf die erklärung ihres wunder-"markts", der allen saarländern durch
das neue kkw ein besseres leben, eine sichere zukunft auf dem arbeitsmarkt und
gefüllte steuerkassen vespricht. wollen oder können sie mir diesen nicht
erklären?
29.9.2007 um 13:50:09
42. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Vielen Dank für ihre
aussagekräftige Antwort, lieber "KeineAhnung"
<<Sie wissen, dass
die Importkohle zu einem sehr hohen Anteil aus den ehemaligen
RAG-Auslandsbergwerken kommt.>>
Dies ist also die <<simple
Frage>> die sie gemeint haben! Sie haben eine Behauptung getroffen, ohne
diese belegen zu können!!!!!!
<<..Interessant wie Sie vom Thema
abweichen...>>
Wer hat den mit diesem Thema begonnen??
Sie sind
sehr lustig. Wirklich primitiver geht es fast garnicht mehr! Ich lach mich
schlapp!
29.9.2007 um 14:24:32
43. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sie sind sehr
lustig. Wirklich primitiver geht es fast garnicht mehr! Ich lach mich
schlapp!
Damit wir mal wieder vom gleichen Thema sprechen:
Die
RWE verbrennt Kohle, welche unter gesetzlichen Rahmenbedingungen gefördert wird,
welche der Staatsanwaltschaft die juristische Grundlage nehmen bei
Körperverletzung zu ermitteln / einzugreifen.
Die RWE verbrennt Importkohle -
wo auch immer her.
Sie sagen "Sie haben recht, wenn Sie den eigenen Abbau
stoppen, fordern sie damit Importkohle aus China, Brasilien, usw. bei deren
Gewinnung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt werden!"
Meine
Frage ist und bleibt: Verbrennt die RWE also Importkohle, bei welcher zur
Förderung nachweislich Kinder zur Arbeit eingesetzt werden?
Bitte
entschuldigen Sie, wenn ich unterstellt habe, dass die RWE Importkohle von
solchen Bergwerken kauft, welche hohe Sicherheitsstandards haben und keine
Kinderarbeit zulassen. Bitte entschuldigen Sie nochmals, wenn ich hier falsch
liege. Ich bin für Informationen, welche etwas anderes belegen aber sehr sehr
dankbar. Schließlich will auch ich meinen Horizont erweitern.
29.9.2007 um 14:34:32
44. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Leiber Frank, so langsam
machen Sie Schubladen auf, wo selbst Sie sich ziemlich tief bücken
müssen.
und bitte fragen sie nicht nach listen, die schwirren hier
irgendwo im forum von gegnern, wie auch befürwortern, rum.
soll ich mir
jetzt auch noch Beweise und Argumente heraussuchen, die ihren Aussagen
entsprechen? Verlangen Sie da nicht etwas viel! Sie machen es sich sehrleicht!
Selbst als Designer müßte man so etwas können!
"Wie gesagt, ich warte
immer noch auf ihre evtl. vorhanden Qualifikationen, dass Sie geeignet sind,
wirtschaftlich in dieser Materie mitzureden. Lassen Sie doch mal die Katze aus
dem Sack!
sie sagen also, die saarländische bevölkerung muss ein
gewisses maß an qualifikation besitzen um entscheiden zu dürfen ob sie sich noch
mehr mit schadstoffen berieseln lassen will oder nicht?! haben ihrer meinung
also zb. bauarbeiter oder gemüsebauern kein mitspracherecht wenn es um diese
anlage geht.. seh ich das richtig?! diese denkweise stellte sich bereits die rwe
vor langer zeit "is nur es saarland, da wohnt eh keiner der stress macht und bei
dem ganzen industriedreck im saartal fällt unser kraftwerkchen sicher nicht
auf.. also hopp jetzt""
Ihre Behauptung ist schlichtweg einen Frechheit,
Sie ergötzen sich in Lügen und dummen Geschwätz.
ICH BIN GEGEN EINEN
BAU; EGAL WELCHER DIMENSION UND SCHLIEßUNG DES BESTEHENDEN KW!" ( aus
vorgenannter Begründung)>> Da hätte niemand was dagegen! Das wäre
i.O.!
wie man hieraus erkennen kann
Wie man hieraus erkennen kann
habe ich das nie behauptet. Ihre Bezeichnung mit bauarbeiter oder gemüsebauern
ist somit falsch.
Ich habe ganz gezielt nach IHREN Qualifikationen
gefragt. Sie werfen mit Zahlen, Statistik, Mathematik, Meinungsumfragen,
CO2-Ausstoß, etc. um sich ohne Belege dafür zu bringen. Somit stellt sich mir
meine Frage! SIE sind gemeint. Ich möchte Sie beglückwünschen, dass Sie als
Designer einen so großen Wissenkreis haben und multifunktional sind. Hut ab! Und
dann sogar noch Marketing! unfassbar!
SIE sind eine Lachnummer. Ich kann
so langsam nur die Aussage bestätigen.Sie sind narzistisch
eingestellt.
Da meine Zeit anscheinend kostbarer ist als Ihre, sehen
siediesen Beitrag als meinen letzten an. Es wird mir zu billig und zu primitiv.
Sieentschuldigen, wenn ich mich stellenweise aufIhr niveau begeben
habe!
29.9.2007 um 14:51:01
45. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
@ mamsel,
die von
Ihnen angeführten Quellen, dass Importkohle teilweise durch Kinderarbeit
gewonnen wird, sind kein Beweis! Denn sie gehen teilweise auf Behauptungen der
damaligen IGBE zurück, die solche "Tränendrüsendrücker" gerne immer dann
zitierten,wenn es galt, die Pfrüde ihrer Klientel bei der Verlängerung der
Kohlesubventionen zu sichern. Zuletzt war das in großem Umfang der Fall, als
Bergleute im Saarland Kreuzungen und auch Teile der Autobahn blockierten.
Übrigens wurden diese rechtswidrigen Aktionen trotz Beweissicherung der Polizei
nicht strafrechtlich verfolgt!
Im Wesentlichen wird Kinderarbeit für
ausgeführte Kohle von Kolumbien behauptet!
Dort gibt es Kinderarbeit in
kleinen Privatgruben zur örtlichen Versorgung! Diese Gruben sind meist noch
nicht einmal der Provinzregierung bekannt.
Die aus Kolumbien ausgeführte
Kesselkohle stammt vorwiegend aus den Feldern El Correjon und La Jagua. Beide
werden von internationalen Konzernen ausgebeutet. In El Correjon wird beste
Kesselkohle-Qualität im Tagebau aus zum Teil 30m dicken Schichten gewonnen. Bei
Großgruben liefern nur ins Ausland. Auch RWE-Kohlehandel ist an der Vermarktung
beteiligt.
Wenn die Grünen Konstanz, wie in der ersten Ouelle zitiert,
behaupten, die Importkohle aus Kolumbien gehe auf Kinderarbeit zurück, ist das
Propaganda, ebenso wie die der IGBCE!
In der zweiten Quelle wird als Beleg
eine Diaserie der UNICEF deutschland angeführt. Diese Bilder sind alle mehr 20
Jahre alt und dienten in einer Wanderausstellung der IBBE in den neunziger
Jahren dazu - wie schon oben angeführt - auf die Tränendrüsen zu drücken, um die
Subventionen hier zu rechtfertigen. Diese Ausstellung wurde nach ganz kurzer
Zeit zurückgezogen, weil sie von UNICEF nicht autorisiert war und die Botschaft
Kolumbiens rechtliche Schritte androhte.
Meine Informationen gehen auf einen
Geographen zurück, der seine Examensarbeit über die Stromversorgung Kolumbiens
schrieb, der jahrelang im Kolumbien lebte und das ganze Land wiederholt
bereiste.
Die dritte Quelle erwähnt keine Kinderarbeit in
Kolumbien!
Meines Wissens werden die Importkohlen aus Australien,
Indonesien, Südafrika, Rußland und Polen großtechnisch gewonnen - ohne Einsatz
von Kindern!
Der Verband der deutschen Kohleimporteure in Hamburg VDKI kann
zu diesem Problemkreis sicherlich Auskunft geben. Auch ein Brief an
UNICEF-Deutschland wäre empfehlenswert!
29.9.2007 um 16:42:49
46. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
die von Ihnen
angeführten Quellen, dass Importkohle teilweise durch Kinderarbeit gewonnen
wird, sind kein Beweis!
Ich gehe eh davon aus, dass er/sie einfach
nur belegen wollte, dass es weniger schlimm ist die elementarsten Grundrechte
tausender sich von den Erdbeben terrorisiert fühlender Menschen einfach durch
ein Gesetz zu eliminieren, welches seine Wurzeln im Jahr 1865 hat. Einer Zeit,
in der man das Wort Demokratie so wir sie heute verstehen nicht kannte und in
welcher der Schutz der Menschen darin bestand, dass der Abbaubetreiber die
Schäden begleichen musste. Aus wirtschaftlichen Gründen war dieser daran
interessiert, dass es keine Schäden gab. Dieser "Schutz der Bevölkerung" wurde
dadurch ausgehebelt, dass der Staat mit seinen Milliardensubventionen dafür
gesorgt hat, dass es dem Abbaubetreiber heute nahezu egal sein kann welche
Schaden er anrichtet.
Um auf die Grundfrage zurückzukommen: Es ging ja
darum, dass mamsel mich ganz zu Recht zurechtgewiesen hat und sagt, dass man
nicht einfach so ohne Beleg unterstellen darf, dass die RWE ausschließlich
Importkohle verbrennt, die ohne die Zuhilfenahme von Kinderarbeit gefördert
wurde.
Wobei auch wieder richtig ist. Die allgemeinen Links von mamsel
beweisen nicht, dass ausgerechnet die RWE diese Art von Ausbeutung durch den
Kauf entsprechender Importkohle unterstützt. Vielleicht kann mamsel ja noch
Belege/Links bringen, die wirklich etwas zur RWE-Philosophie belegen. Mehr
Informationen zu dem Thema finde ich sehr interessant.
29.9.2007 um 17:52:40
47. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und
handeln!!!!
@Charly
@KeineAhnung
ich konnte es mir auch kaum
anders vorstellen!
- überall Propaganda
- Lügen
- etc.
Nur was
sie hier behaupten stimmt natürlich zu 100%.
Quellenangaben geben sie
natürlich wieimmer auch nichtan, muß ichhaltso hinnehmen oder wenn ich will an
die UNICEF schreiben, oder die absolut vertrauenwürdige, persönliche
Bekanntschaft aus Kolumbien fragen.
Ihre Äußerungen und Erklärungen
werden auch immer lächerlicher
Sie faseln etwas von Körperverletzung durch
Kohleabbau und die Staatsanwaltschaft kann nicht ermitteln dagegen, schon mal
daran gedacht, dass es keine Körperverletzung ist! Mit Nichten bestimmt! Es
handelt sich ja dabei um sie und sie sind doch der Größte, also muß es einfach
stimmen, nicht!
Für sie "KeineAhnung" nochmal die Erklärung von
Körperverletzung:
Der Grundtatbestand der Körperverletzung ist in § 223 StGB
normiert:
(1) Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der
Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit
Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Also kann man annehmen, dass sie von RWE und der RAG körperlich
misshandelt worden sind (die Betonung liegt hier auf körperlich), die
Staatsanwaltschaft in ihrem Fall nicht ermittelt, weil sie natürlich korrupt
ist. Ich würde mich an ihrer Stelle an den UN-Gerichtshof für Menschenrechte
wenden und den Fall schildern!
Vielleicht so:
Sie würden täglich von bösen Bergmännern verfolgt,
die widerrechtlich Straßen blockieren ohne Strafverfolgung. Ab und zu bebt mal
etwas die Erde, wo sie sich natürlich extrem belästigt, vor allem in der Nacht
fühlen, weil sie ja die Kraft brauchen um täglich bei Ford am Fließband zu
stehen um Akkord zu verrichten. Ihre Hütte, die noch nicht abbezahlt
ist nimmt durch die Beben, erheblichen Schaden und dann noch evtl. ein Kraftwerk
und würde somit an Marktwert verlieren. Sie könnten mit einem Ertrag von 10000€
rechnen und dafür haben sie jedes wochenende an ihrem haus gearbeitet und sich
auch noch extra eine Betonmaschine geliehen.
Wenn sie dann auch noch gerade dabei sind zu erklären. die
lokalzeitung berichtet auch nur Propaganda von Herren in anzügen die mehr Wissen
als sie. Dadurch fühlen sie sich natürlich extrem gekränkt. Und zum ende haben
sie dann auch noch ein Forum gefunden, wo sie dachten, sie könnten hier mal ihre
schlauen Gedanken posten. Aber Pustekuchen, dort werden sie auch, wie im
normalen Leben nicht gehört und man verlange dort von ihnen komische Sachen, wie
Begründungen und Beweise für ihre Meinungen und Behauptungen,die sienatürlich
nicht erbringen können, weil sie es noch nie gehört haben
Das können Sie alles den Richtern bei der UN mitteilen. Ich würde
mich aber beeilen, bevor Blödheit einen Tatbestand darstellt und bestraft wird,
dann haben sie nämlich schlechte Karten!
sie sind ein witz, gehen sie doch zu Kabarett, obwohl, ihr Gelaber
kann man nach einiger Zeit auch nicht mehr hören!
29.9.2007 um 18:16:38
48. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Kabarett
Liebe/r "mamsel",
dieser Beitrag ist an Komik nicht zu
überbieten.
Tun Sie sich mit "Manni" zusammen und machen Sie einen auf Dick
und Doof und jeder wird lachen!
Wenn jemand versucht, und ich meine damit
Charly, die Sache mal genauer zu beleuchten, dann können Sie es nicht
akzeptieren, weil es ja "Charly" schreibt und werden polemisch. Haben Sie
eigentlich das gesamte Posting genau durchgelesen? Wahrscheinlich sind bestimmte
Namen in diesem Forum für Sie so ein rotes Tuch, dass Sie sich auf gar keine
vernünftige Argumentation einlassen wollen.
So kommen wir hier nicht
weiter!
Auch Schadstoffwerte, die "Charly" hier postet, können nicht sein.
Dabei sind das nur Zahlenwerte, die auf die von der RWE angegebenen 7000
Volllaststunden hochgerechnet sind. Das ist einfachste Mathematik!
Die RWE
stellt sich aber als "Vorreiter in Sachen Klimaschutz" dar und verkauft uns
ihren Doppelblock als "sauber".
Vorreiterschaft sieht für mich ganz anders
aus!
Es sind und bleiben mit 1600 MW mehr Schadstoffe und mehr CO2 als
bei den bestehenden 2 Blöcken, da mag die RWE noch so sehr filtern und noch so
sehr an CO2-Abtrennung und Sequestrierung forschen! Diese Abtrenn-Technik kommt,
wenn überhaupt fühestens 2020 zum Einsatz (stand heute in der SZ).
"Wenn
überhaupt", weil dadurch der Wirkungsgrad um 10 - 15 % sinkt und durch
Abtrennung, Leitung und Lagerung zusätzliche Kosten pro abgetrennter Tonne CO2
hinzukommen.
Das wäre dann nicht gerade ein Paradebeispiel für ökonomischen
Mittel- sprich Kohleeinsatz.
Thomas oder Christian, falls Sie noch mitlesen,
ich muss mich hier noch mal bei Ihnen rückversichern: Das widerspricht doch
sowohl dem Minimal- als dem Maximalprinzip (Grundstudium VWL), und ist somit
nicht besonders ökonomisch, oder?!
Grüsse, Annika
29.9.2007 um 19:01:08
49. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sie würden täglich
von bösen Bergmännern verfolgt, die widerrechtlich Straßen blockieren ohne
Strafverfolgung.
Genau. Wenn man mit Argumenten nicht weiter kommen
schweifen Sie ins Lächerliche ab. Es steht jedem Frei bei der Staatsanwaltschaft
und/oder Generalstaatsanwaltschaft in Saarbrücken meine Aussagen zu hinterfragen
und sich das ganze bestätigen zu lassen. Sollte jemand von der Presse mitlesen
habe ich sogar die explizite Bitte das zu tun!
ihr Gelaber kann man
nach einiger Zeit auch nicht mehr hören!
Niemand ist
gezwungen meine Beiträge zu lesen. Wer sie liest sollte aber zur Kentniss
nehmen, dass meine Aussagen belegbar sind.
29.9.2007 um 19:29:49
50. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Solange sie sie
nicht vorlegen ist es halt nur dummes Gelaber, Witzbold!
Sie haben
gelesen wie sich die Aussage verifizieren lässt und nein ich habe keinen Link in
dem die Staatsanwaltschaft das im Internet veröffentlich hat. Das direkte
Hinterfragen ist aber für einen mündigen Bürger und insbesondere für die
Presse/Rundfunk kein Problem sein.
29.9.2007 um 20:47:04
51. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Sie haben gelesen wie
sich die Aussage verifizieren lässt und nein ich habe keinen Link in dem die
Staatsanwaltschaft das im Internet veröffentlich hat. Das direkte Hinterfragen
ist aber für einen mündigen Bürger und insbesondere für die Presse/Rundfunk kein
Problem sein.
Aha, also handeln sie nach dem Motto "Ich habe
gehört.....!
also die Gegenseite soll sich die Arbeit machen um ihre
Aussagen zu belegen! Sehr gute Einstellung! So sind sie bestimmt zu was
gekommen!
29.9.2007 um 21:03:15
52. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Dummes
Gelaber
Aha, liebe/r Mamsel,
"Dummes Gelaber" sind also alle
Aussagen, die nicht belegbar sind oder die, für die es keine vorlegbaren
Unterlagen gibt...
Lassen Sie mich dann also beispielsweise folgende
Aussagen unter dieser Kathegorie "dummes Gelaber" einordnen:
1) Die RWE
schafft 350 Arbeitsplätze mit dem neuen Kraftwerk (Man hat bisher keinen
Arbeitsvertrag gesehen)
2) Die RWE investiert 2200 Mio Euro (Man hat bisher
keine Verträge mit Zahlenangaben gesehen)
3) Die Schadstoffemissionen liegen
unter den zulässigen Grenzwerten (die Unterlagen mit den Messergebnissen
liegen noch nicht vor)
4) Die alten Kraftwerksblöcke werden abgeschaltet (Es
gibt keine diesbezüglichen vertraglichen Übereinkünfte)
usw,
usw.
Im Reich der Sagen und Märchen ist die RWE König!
Grüsse,
Annika
29.9.2007 um 21:05:53
53. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Aha, also handeln
sie nach dem Motto "Ich habe gehört.....!
Sie können jetzt
versuchen das zu verdrehen wie sie wollen das ändert nichts am Fakt.
29.9.2007 um 21:05:56
54. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Nicht
jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Auch wenn der Wortlaut von
"mamsel" ein Fehlgriff und lächerlich wirkt sollte man aber nicht mit ebenfalls
lächerlichen Aussagen antworten!
30.9.2007 um 16:55:44
55. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Nicht jammern, sondern investieren und handeln!!!!
Was soll
das???
Streit und Unfrieden schaffen. Nichts anderes.
30.9.2007 um 21:09:07
65. Eintrag
Absender: K Heinz
Email: Karlheinzhoff@superkabel.de
URL:
Betreff: 2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Mit der
Vorhandenen Leistung des Kraftwerks von 430MW + zwei mal 800MW dürfte dann
2000MW machen.
2000MW gibts von 150 Fossilkraftwerken in Deutschland nur noch
4mal!
in Großkrotzenburg.2000MW
KKW Frimmersdorf : 2265MW (Braunkohle)
ganz arme Leute da
KKW:Jänschwalde :3000MW (Braunkohle) hohe
Emissionen
Kraftwerk Neurath: 2100MW
Das sind die 4 größten(Fossile)
Kraftwerksblöcke in Deutschland
von einer Liste mit über 130
Kraftwerken!!
UND ENSDORF?????
Seht doch selber mal bei
Wikipedia oder gibt bei Google ein
"Liste Kraftwerke Deutschland"
26.9.2007 um 15:37
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: 2000MW
Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Das Saarland braucht dringenst
Investition
uuurr, drückt ihr immernoch auf die tränendrüse, dass
das saarland so arm dran wäre und nur dieser laden uns retten
könnte?!
"Im Sozialranking der Bundesländer des Forschungsinstituts
BerlinPolis verbesserte sich das Saarland von Platz 14 (2000) auf Platz 6
(2006). So hat das Saarland die geringste Armutsquote Deutschlands (11,5 %); der
Bundesschnitt beträgt 14,5 %. 1998 lag das Saarland hingegen erst an siebter
Stelle. Dies zeigt: Auch die unteren Einkommen profitieren vom wirtschaftlichen
Aufschwung im Saarland!"
ich bin eher drauf gespannt wie sich die
rwe-schmuse-cdu und herr petry retten werden, wenn dieser bau erstmal steht..
27.9.2007 um 18:07:54
2. Antwort
Absender: Thomas
Email: stromberg112@gmx.de
URL:
Betreff: Re: 2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Dann
ziehen Sie doch weg, wenn es Sie stört! Ihre Argumente sind lächerlich, genauso
wie Ihr handeln! Natürlich handelt die RWE aus Profit! das ist in einer
Marktwirtschaft NORMAL! Wenn Sie so argumentiern wie hier, ist es kein wunder,
dass Sie nicht gehört werden! Das Saarland braucht dringenst Investition, und
dann meinen Sie, Sie stellen sich mit Ihrem 60 qm-Anwesen diesen
Investitionen in den WEg, zum Schaden der Allgemeinheit. Typisch Saarländisch.
Einfach gestricktund beschränkt in der Denkweise!
26.9.2007 um 20:34:24
3. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Genau danach sieht es aus. Hat
hier jemand Zugriff auf das SZ-Archiv? Ich kann nur empfehlen mal die
Bergbauartikel aus dem Jahr 2001 und vielleicht noch 2002 rauszusuchen. Die
Propagandamaschine war sehr ähnlich wie jetzt beim Kraftwerk. Was heute läuft
sieht jeder. Der Bergbau hat eine bestandskräftige Genehmigung. Man begeht einen
Raubbau ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Ich habe keinen Zweifel, dass es
mit dem Kraftwerk ganz genauso zugehen wird.
Man muss sich doch wirklich
nur mal die Situation mit dem Bergwerk Saar anschauen um zu erkennen, wie sehr
der RWE heute schon die Situation der Menschen am Allerwertesten vorbeigeht. Es
ist bezeichnend, wenn die Staatsanwaltschaft Schreiben verschickt, dass man
nicht wegen Körperverletzung ermitteln kann, weil das Bundesberggesetz diesen
Tatbestand nicht vorsieht. Kein Grund für die RWE diese Kohle nicht mehr zu
nehmen. Hauptsache es lebe der Profit. Dabei ist es kein Problem schon heute
innerhalb kürzester Zeit auf Importkohle umzustellen und der sozialverträgliche
Ausstieg für die Bergbaubeschäftigten ist bis 2018 mit 40 Milliarden Euro an
Steuergeldern gesichert.
Lasst euch nichts vormachen. Es geht einzig und
alleine um den Profit, nicht um die Menschen.
@Christian, Chrissi oder
wie sie auch immer heißen mögen: Ich warte weiterhin auf die Antwort: Wielange
die RWE Terror-Erdbebensteinkohle verbrennen wird.
26.9.2007 um 20:23:17
4. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Dann ziehen Sie doch weg,
wenn es Sie stört!
Ich möchte mal ganz bewusst ausklammern, dass hier
meine Heimat ist...
Ist Ihnen eigentlich bewusst, dass die Immobilien- und
Grundstückspreise kaputt sind? Wer kauft ein Haus und Grundstück im Erdbeben und
Bergbaugebiet? Wer verzichtet freiwillig auf seine im Grundgesetz garantierten
Grundrechte?
Natürlich handelt die RWE aus Profit!
Sie finden
es also ganz normal, dass die Grundpfeiler unserer Demokratie - das Grundgesetz
und die Menschenrechte - außer Kraft gesetzt sind wenn es um einen hoffnungslos
unwirtschaftlichen Bergbau geht? Die teuerste Beschäftigungsmaßnahme aller
Zeiten mit bisher 140 bis 180 Milliarden Euro an Steuersubventionen darf der
Staatsanwaltschaft die Rechtsgrundlage nehmen wegen Körperverletzung zu
ermitteln, weil der Tatbestand schlicht und ergreifend nicht vorgesehen ist? Die
mühsam erworbene und noch nicht abbezahlte Altersvorsorge wird regelmäßig und
systematische einem Trümmerhaufen gleich gemacht. Das alles für den Profit der
RWE? Genau das ist es, was ich befürchte und weshalb ich hier nur jedem
empfehlen kann: Wehrt euch mit allen legalen, rechtstaatlichen Mitteln gegen
dieses Monsterkraftwerk. Man wird auf euch ebensoviel Rücksicht nehmen wie auf
die Bergbaubetroffenen. Außenstehende werden unternehmensfreundliche Berichte in
der Tageszeitung lesen, sagen "schon schlimm was dort passiert" und dann
verschämt wegsehen.
Das Saarland braucht dringenst
Investition
Richtig. Und die bekommt es nicht durch ein
Monsterkraftwerk. Was meinen Sie. Die RWE hat längst Partnerfirmen, die kommen
zum größten Teil nicht aus dem Saarland. Die kassieren die Investitionen. Was
die richtigen Investitionen wären wurde hier schon 1000 mal erläutert. Ich
verweise daher absichtlich mal auf ein älteres Dokument des Umweltbundesamtes.
Kleines Zitat:
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2003/pd06003.htm
Mittels
verschiedener Modellrechnungen untersuchten die Wissenschaftler, wie sich die
Steinkohle-Subventionen alternativ verwenden ließen. Würden die Gelder zur
Konsolidierung des Bundeshaushaltes eingesetzt, hätte dies vorübergehend leicht
negative Wirkungen auf den Arbeitsmarkt, da vor allem die Zahl der Beschäftigten
im Steinkohlebergbau zurückginge. Variante zwei – die Förderung von Solarwärme
und Biomasse zur Erzeugung von Wärme – hätte positive Effekte auf Beschäftigung
und den Kohlendioxid-Ausstoß. 9.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstünden bis
2010, der klimaschädliche Kohlendioxid-Ausstoß verringerte sich im selben
Zeitraum um fast 50 Millionen Tonnen. Eine Förderung der energetischen Sanierung
der Gebäude brächte bis 2010 sogar ein Plus von 30.000 Arbeitsplätzen – sechs
Millionen Tonnen Kohlendioxid würden weniger ausgestoßen. Zugleich ließen sich
negative ökologische und finanzielle Folgen des Bergbaus, wie etwa
Bergsenkungen, vermeiden.
zum Schaden der
Allgemeinheit
Denken Sie es ist zum Wohl der Allgemeinheit, wenn die RWE
Kohle verbrennt, deren Förderung regelmäßig zwischen 20.000 und 100.000 Menschen
in Form von Erdbeben zu spüren bekommen? Was zum Wohle der Allgemeinheit wäre
können Sie zum Beispiel aus der oben genannten Studie des Umweltbundesamtes
entnehmen...
26.9.2007 um 20:56:19
5. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: 2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Also
wirklich: ich stamme aus Lebach und meine Family bekommt jedes Beben mit!
Trotzdem hat das nix, aber rein gar nix mit dem neuen Kraftwerk zu tun. Wie wir
alle wissen verheizt das Importkohle.
Bergbau stoppen 2013, Kraftwerk
bauen bis 2012. Dann fliegt Ensdorf Alt raus, die Emissionen sinken unterm
Strich (Ensdorf Neu ist trotz höherer Leistung sauberer als Ensdorf Alt) und
alle sind glücklich.
*Ironie an* Außer Frank: Der lebt dann unter der
"großflächigen Verschattung" und wird nie mehr die Sonne sehen. Der Nebel ist
nämlich so dicht, dass kein Lichtstrahl mehr durchkommt... und das wo vorher
doch jeden Tag die Sonne über ihm erstrahlte. *Ironie aus*
Und
eine Umstellung des Kraftwerks Ensdorf Alt wäre nicht mehr rentabel. Die
Investitioenen wären viel zu groß.
Zu Karl-Heinz großartigem Beitrag:
1. Wir haben höchstens ein, zwei Jährchen mehr als 2000MW
2. Eigentlich
klasse: 4 große Kraftwerksstandorte und der modernste wäre ab 2012 hochoffiziell
im Saarland. Das wäre die erste positive Nachricht über unser Land nach
"Saarbrücken bekommt die Schlossallee bei Monopoly"
Gruss, Christian
26.9.2007 um 23:52:31
6. Antwort
Absender: Egon.B
Email:
URL:
Betreff: Re: 2000MW
Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Es gibt wohl schon noch ein paar
weitere Standorte:
- Scholven (Steinkohle)
- Niederaussem
(Braunkohle)
Das ist halt der Preis, den mal zahlt, wenn man aus der
Kernenergie
aussteigt. Und die EVUs machen das sicher aus reiner
"Profit-Gier".
Ist wie beim Star-Fussballer, der spielt ja auch nicht
umsonst !
Und wenn das Volk Spiele will, muss irgendwer auch für die
nötige
Energie sorgen. Oder hat es in Ensdorf genügend Platz für ein paar
Windräder bzw. für Solar-Zellen, die die 1600 MW ersetzen könnten ?
Gruß,
Egon.B
27.9.2007 um 17:39:09
7. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: 2000MW
Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Zitat Egon B.:
"Oder hat es in
Ensdorf genügend Platz für ein paar Windräder bzw. für Solar-Zellen, die die
1600 MW ersetzen könnten ?"
Anwort: Nein! Ist auch nicht das
Thema!
Platz ist dort aber für ein modernes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk
mit einem elektrischen Wirkungsgrad von 59 Prozent!
Mit einem solchen
"modernen" GuD-KW, nicht mit einem Energiedinosaurier mit 46 % Stromausbeute,
ist die Versorgung des Saarlandes langfristig gesichert und die Arbeitsplätze
bleiben auch erhalten. Zudem werden neue, langfristige durch ein Wärmeverbund in
allen umliegenden Gemeinden geschaffen. Ein Konjunkturprogramm für
Jahrzehnte
und nicht nur eine vorgebliche Scheinblüte über höchstens 4 Jahre
Bauzeit wie jetzt vorgesehen.
Im Saarland müssen auch nicht für für Gegenden
Strom mit hohen Umweltbelastungen erzeugt werden, die aus touristischen oder
anderen Gründen keine Großverschmutzer wollen.
Soll sich doch RWE dort mit
den Bürgern auseinandersetzen! Beispielsweise im Moseltal! Luxemburg hat schon
einmal ein geplantes Kohle-Großkraftwerk in Besch Anfang der neunziger Jahre
verhindert!
Zitat Christian:
"Ensdorf Neu ist trotz höherer
Leistung sauberer als Ensdorf Alt!"
Antwort:Eine Behauptung aus dem Reich
der Fabel!
Dieser "Energieexperte" und Meister im Ausweichen von Fragen
behauptet zwar etwas, kann es aber nicht konkret belegen!
Die Wirklichkeit
ist eine andere:
Vergleicht man die Emissionsdaten des jetzigen Standorts mit
denjenigen, die RWE selbst im Frühjahr gegenüber den Behörden angegeben hat, und
rechnet sie auf die immer von ihr verkündeten 7000 Vollastbetriebsstunden hoch,
ergibt sich folgendes Bild:
Altes Kraftwerk in 2006: Stickoxide 1 500 t,
Schwefeldioxid 1 700 t, Staub 100 t, Kohlendioxid 2 000 000 t.
Geplantes
Kraftwerk: NOx 6 500 t, SO2 5 900 t Staub 330 t und CO2 9 500 000
t!
Damit wären Ammenmärchen, wie das von "Christian" erzählte, wohl vom
Tisch - hoffentlich wenigstens hier im Forum!
28.9.2007 um 19:09:56
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: 2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Da
packen Sie doch nochmal den Taschenrechner aus und rechnen Sie mit den richitgen
Werten wieder nach.
Gruss, Christian
28.9.2007 um 23:27:03
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: 2000MW
Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
Da packen Sie doch nochmal den
Taschenrechner aus und rechnen Sie mit den richitgen Werten wieder
nach.
die rwe sollte sie als neues maskottchen einstellen. eine art
lobbyfigur namens cpt. christian, der ständig auf dem neusten stand ist. sogar
aktueller als der konzern selbst.
schicken sie ihre "richtigen werte"
bitte an die rwe, die haben sie dort nämlich gerade dringend nötig. sie könnten
den essener sicherlich in ihrer erklärungsnot helfen und bringen sie uns alle
das lang ersehnte stück weiter. danke!
29.9.2007 um 13:57:04
10. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
2000MW Leistung_Ensdorf wird einmalig!!!!
@ Christian,
können Sie
überhaupt mit dem Taschenrechner umgehen?
Meine genannten Zahlen können
Sie nicht widerlegen,deshalb schreiben Sie so einen Quatsch!
Sie tauchen
immer dann weg, wenn es für Sie kritisch wird! Fragen nach Sachverhalten gehen
Sie aus dem Weg. Das haben auch schon andere hier festgestellt!
Am Besten ist
es, Sie verabschieden sich aus diesem Forum und büffeln etwas mehr für Ihr
angebliches Studium - wenn überhaupt Ihre Legende stimmt!
29.9.2007 um 15:05:15
66. Eintrag
Absender: Tanja
Email:
URL:
Betreff: Frankreich
machts vor
Carling: Endesa France plant neues GaskraftwerkDer
Stromhersteller Endesa France plant, im lothringischen Carling ein neues
Gaskraftwerk zu bauen. Es soll auf dem Gelände des Kohlekraftwerks errichtet
werden.
Nach Angaben von Endesa ist Siemens mit dem Bau beauftragt
worden. Die Firma gab an, sie wolle rund 480 Millionen Euro in das neue
Gaskraftwerk investieren.
Das Kraftwerk solle 2010 ans Netz gehen. Es
verbrauche dreimal weniger Wasser als das bisherige Kohlekraftwerk. Außerdem
habe das Gaskraftwerk keine CO2-Emissionen.
26.9.2007 um 13:44
67. Eintrag
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff:
Befürwortermärchen
Mann, ej, ihr seid ja echt gnadenlos, wenn es um
das Einstreuen falscher Behauptungen und angeblicher Argumente pro Ensdorf geht!
Hab mal die Beiträge hier mitgelesen...echt, Christian, mir kommen
die Tränen, wir brauchen das Kraftwerk, weil wir sonst an Weihnachten keinen
Braten in den Ofen schieben können... ha, ha
Lies mal das hier!
http://www.vdn-berlin.de/global/downloads/Publikationen/LB/JHoechstlast_2005.pdf
erstens: die Stromverbrauchsspitze war gut 10 Tage vor Heiligabend…
warscheinlich weil alle da Plätzchen gebacken haben, ha, ha!
zweitens: die Reservekapazität war selbst da noch 5.500 MW
incl. dem Importsaldo
Mit dem Weihnachtsargument kannste das Dinokraftwerk deiner
Mami verkaufen!
25.9.2007 um 22:07
68. Eintrag
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff:
Feinstaub
Was den Feinstaub betrifft einige INFO
Die neuen
Kraftwerke in Ensdorf stellen hinsichtlich Effizienz, Wirkungsgrad und
Schadstoffemissionen anerkanntermaßen den weltweit neusten Stand der Technik
dar. Die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte werden mit diesen Anlagen im
Normalbetrieb weit unterschritten. Die Anforderungen für Bau, Betrieb und
Emissionen von Kohlekraftwerken werden in Deutschland durch die 13. und 17.
Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (13.BimSchV) geregelt. Diese
Verordnung hat das Ziel, die Auswirkung durch Bau, Betrieb und Emissionen von
Kraftwerken soweit zu begrenzen, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren und
Pflanzen geschützt wird und auch sonst keine nachteiligen Auswirkungen auf
Umwelt und Lebewesen erfolgen. Dem Schutz dieser Güter dient das
Bundesimmissionsschutzgesetz. Vor kurzem erfolgte eine Anpassung
der 13./17. BimSchV an den neusten Stand der Technik und die Einarbeitung der
neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft sowie Gesundheits- und Umweltschutz.
Hierbei wurden durch die damalige rot-grüne Bundesregierung strengere
Emissionsgrenzwerte festgelegt, als es die gültige EU-Richtlinie den EU-Länder
vorgibt. Somit gelten EU-weit in Deutschland die niedrigsten Emissionsgrenzwerte
für Kohlekraftwerke.
Wer vor einem solchen
Hintergrund die neuen Kraftwerke als Dreckschleudern bezeichnet, wird nicht nur
der Sache nicht gerecht, er stellt auch unsere parlamentarische Demokratie in
Frage und verunglimpft die damalige rot-grüne Bundesregierung und die
Mandatsträger der damaligen Regierungskoalition, die die Novellierung der
13./17. BimSchV erarbeitet und verabschiedet haben.
Um
die Emissionen in einen Vergleich mit einem in Betrieb befindlichen Kraftwerk
gleicher Bauart ( Rauchgase über Kühlturm ) darzustellen habe ich die Emissionen
2006 von Kraftwerk Fenne hier dargestellt. Natürlich sind die zu erwarteten
Werte im neuen Kraftwerk besser ( neuere Technik ). Da Kraftwerk Fenne ja schon
ein älteres Kraftwerk ist.
STEAG Saar Energie
AG Kraftwerk Fenne Information der Öffentlichkeit über das Betriebsjahr
2006 nach § 18 der Verordnung über die
Verbrennung und Mitverbrennung von Abfällen (17.BImSchV) Die STEAG
SaarEnergie AG betreibt am Standort Völklingen/Fenne das
steinkohlebefeuerte Heizkraftwerk Völklingen
mit einer elektrischen Leistung von 230 MW. In diesem Kraftwerk
wurde im Jahre 2006 Klärschlamm mitverbrannt. Die
Mitverbrennung von Klärschlamm wurde vom
Ministerium für Umwelt des Saarlandes immissionsschutzrechtlich mit
Bescheid vom 22.03.2001 genehmigt.
Im Jahre 2006 wurden 16025,43 Tonnen mechanisch
entwässerter Klärschlamm (Nassschlamm)
mitverbrannt. Dies entspricht 3,17 % der eingesetzten Jahresmenge an
Kohle. Der Klärschlamm stammte aus dem südwestdeutschen
Raum, ca. 80 % davon aus saarländischen
Kläranlagen. In den nachfolgenden Tabellen
sind die behördlich festgelegten Emissionsgrenzwerte den bei Mitverbrennung von Klärschlamm gemessenen Emissionswerten
gegenübergestellt.

Wie man sehen kann liegt der Jahresmittelwert bei Staub bei 3,44
mg/m³.
Die Werte für Quecksilber , Chlorwasserstoff (HCI) ,
Fluorwasserstoff (HF) und Gesamtkohlenstoff liegen sehr weit unter den
vorgegebenen Grenzwerten.
Die Schwermetalle und sonstige Schadstoffe
( Cd , Ti , Sb , As, Pb .....) sowie die Dioxine/Furane sind kaum messbar
bzw. nachweisbar und liegen sehr weit unter den Grenzwerten.
Wenn man
den Staub ( was ja nicht nur Feinstaub ist ) von 3,44 mg/m³ auf den neuen Block
bei 7000 Betriebsstunden Volllast (1600MW) im Jahr hochrechnet, so kommt man auf
einen Wert von etwa 111 Tonnen Staub/Jahr. Das ist sehr viel weniger als das
vorhandene Altwerk ( 420MW ) im Jahr 2005 ( 170t/a ) ausgestoßen hat.
Die Folgerung davon ist, wenn die neuen Blöcke 4 und 5 in Betrieb
sind und das Altwerk geschlossen wird, wird die Umwelt mit weniger Feinstaub
belastet wie heute.
25.9.2007 um 14:14
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Feinstaub
Wer vor einem solchen Hintergrund
die neuen Kraftwerke als Dreckschleudern bezeichnet, wird nicht nur der Sache
nicht gerecht, er stellt auch unsere parlamentarische Demokratie in Frage und
verunglimpft die damalige rot-grüne Bundesregierung und die Mandatsträger der
damaligen Regierungskoalition, die die Novellierung der 13./17. BimSchV
erarbeitet und verabschiedet haben.
.. welche einem sinnigen und zeitgemäßen
stand nicht gerecht wird, wie die who schon länger
bestätigte
25.9.2007 um 14:44:12
2. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Feinstaub
@ Chrissi,
erklären Sie mal was Emissionen und
Immissionen sind!
Immissionen wird übrigens mit zwei "m" geschrieben!
Wie
wollen Sie eine Definition geben, wenn Sie noch nicht einmal ein Wort
rechtschreiblich richtig wiedergeben können!!!
Im Übrigen warte ich immer
noch auf die Beantwortung meiner Fragen!!!
Wahrscheinlich können sie das auch
nicht!!!
25.9.2007 um 21:58:19
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub
Frank und all die
anderen...
Kurze Erklärung der Wörter Emissionen und Imissionen
erforderlich?
Werde Sie gerne unterrichten.
25.9.2007 um 17:43:35
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub
n.. welche einem sinnigen und zeitgemäßen stand nicht gerecht wird,
wie die who schon länger bestätigte
Und wenn mich nicht alles täuscht hat die WHO lediglich von
IMISSIONEN gesprochen, während hier von Emissionen die Rede ist.
Und eben
diese von der WHO beanstandete Imissionen gehen nur zu 5% von Kraftwerken
aus.
Da haben Sie leider was verwechselt :-D
Danke für die Zahlen
Herr Stein!
Gruss, Christian
25.9.2007 um 15:11:18
5. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Feinstaub
Mon Cher Crissi,
alle Achtung! Sie konnten ja die
Definitionen fehlerfrei abschreiben!
machen Sie schön heia und träumen
Sie süß von der Wolkenproduktionsmaschine. Vielleicht sind Ihnen bis morgen die
noch ausstehenden Antworten eingefallen!
25.9.2007 um 22:34:49
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Feinstaub
danke für die erneute lehrstunde jungs.. mir ging es aber ums
gesamte im saartal und nicht nur um die kw's.
die rechtfertigung damit,
dass wir nur "en bissl" was draufpacken und ja noch platz ist, ist nicht
unbedingt der richtige weg für die gesundheit. da kann ein herr stein die zahlen
noch solang schönrechnen
25.9.2007 um 23:58:20
7. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Feinstaub
Also dann Monsieur
Charly:
Immissionen:
Dies sind auf Menschen, Tiere und Pflanzen,
den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und Sachgüter einwirkende
Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und
ähnliche UMWELTEINWIRKUNGEN !
Emissionen:
Dies sind die von
einer ANLAGE AUSGEHENDEN Luftverunreinigungen, Geräusche,
Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinigungen !
Wenn ich mir im übrigen Ihre Texte durchlese werde ich sicherlich auch
auf einen Fehler treffen, wo Sie vielleicht mal ein L oder ein S zuviel getippt
haben, also lassen Sie diese lachhaften Kommentare, da kann keiner drüber
schmunzeln.
Die anderen Fragen werde ich vielleicht morgen beantworten
muss jetzt heia machen. Hoffe ich konnte Sie ein wenig belehren.
Übrigends
gerne wieder.
25.9.2007 um 22:29:25
69. Eintrag
Absender: K Heinz
Email: karlheinzhoff@superkabel.de
URL:
Betreff: Gemeinderat Ensdorf-Stromfamilien
Ich glaube die
Ensdorfer Gemeinderatsmitglieder bestehen aus zuvielen Kraftwerksfamilien oder
welche die für sie arbeiten.
Da kann es doch keinen objektiven Beschluss
bezüglich des FNP geben??
Kraftwerksmitarbeiter verdienen ja wohl auch das
Doppelte von anderen!
25.9.2007 um 13:33
1. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gemeinderat
Ensdorf-Stromfamilien
Kraftwerksmitarbeiter verdienen ja wohl auch
das Doppelte von anderen!
Für mich ein Grund mehr dafür zu sorgen,
dass es auch in Zukunft viele Kraftwerksmitarbeiter geben wird.
Gruss,
Christian
25.9.2007 um 15:12:45
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Gemeinderat Ensdorf-Stromfamilien
Man sollte sich
einfach mal überlegen, was Ensdorf heute wäre ohne:
Saarberg und VSE bzw
RWE.
Ein kleines unbedeutendes Fleckchen an der Saar mit nur halb
sovielen Einwohnern wie es heute wirklich hat. Was gäbe es hier? Abgesehen von
ein paar Grünen und ein paar Franks usw... NICHTS !
Lisdorf hat Felder
und Auen, auch schon während der letzten Jahre mit VSE alt.
Ensdorf hat
oder hätte NICHTS.
25.9.2007 um 17:50:54
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Gemeinderat Ensdorf-Stromfamilien
Man sollte sich einfach mal
überlegen, was Ensdorf heute wäre ohne:
Saarberg und VSE bzw
RWE.
Ein kleines unbedeutendes Fleckchen an der Saar mit nur halb
sovielen Einwohnern wie es heute wirklich hat. Was gäbe es hier? Abgesehen von
ein paar Grünen und ein paar Franks usw... NICHTS !
Lisdorf hat Felder
und Auen, auch schon während der letzten Jahre mit VSE alt.
Ensdorf hat
oder hätte NICHTS.
was bekommen sie eigentlich bei ihrem arbeitgeber
ins essen gemischt oder müssen sie wirklich immer erst aufwachen um albträume zu
haben?
naja, alé dann..
26.9.2007 um 00:07:09
70. Eintrag
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff:
Umweltbroschüre der RWE
Hallo Leute,
werft doch mal einen
interessierten Blick auf die bunte Umweltbroschüre der RWE. An prominenter
Stelle kann man ein schönes Bild von der kanadischen Goldrute sehen, die seit
dem Sommer in Acker und Fluren blüht. Sieht gut aus, hat aber den Haken, dass
die RWE mal wieder unter Beweis stellt, was Umwelt für sie eigentlich
bedeutet.
Die kan. Goldrute ist nämlich hier nicht heimisch, sondern
wurde im 19. Jhd. eingeschleppt. Da sie hier keine natürlichen Feinde hat, macht
sie alle anderen Pflanzen platt und breitet sich ungehemmt aus. Weil sie aber
eine gute Bienenweide ist, wurde sie lange auch von Imkern gezielt
ausgepflanzt.
Ist also wirklich kein Vorzeigeobjekt für den gelebten
Umweltschutz - jedenfalls nicht, wenn man auch nur die geringste Ahnung davon
hat.
Oder fühlt die RWE eine Seelenverwandschaft zur Goldrute?
25.9.2007 um 09:05
1. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
Christian,
keine Antwort ist auch eine
Antwort!
Dies ist ja nicht das erste Mal, dass Sie keine Begründung Ihrer
Behauptungen abgeben können.
Das ist die gleiche Masche wie bei den
Broschüren und Flyern!
Die Broschüren sind - ebenso wie die Flyer darauf
angelegt, gefilterte Minimalinformationen zu bieten und dabei den Problemen aus
dem Wege zu gehen. Mit für Laien schön anzusehenden Fotos wird eine heile,
intakte Welt vorgegaukelt.
Die gelbe kanadische Goldrute, die als Neophyt
große Flächen besiedeln kann und dabei den natürlich vorkommenden
Pflanzenbewuchs überwuchert und vernichtet, ist ein Symbol für die
Handlungsweise der vier großen Stromoligopole!
Aber das haben die Macher aus
der Werbeagentur und diejenigen, die bei der RWE für die Freigabe verantwortlich
sind, wohl nicht gewusst und deshalb auch nicht beachtet!
Sie steht
gleichzeitig auch symbolhaft für die Einschätzung der Adressaten der
Hochglanzbroschüre, von denen man glaubt, man könne sie
verdummen!
Dagegen fällt den Lesern der verharmlosende Charakter der
durchsichtigen Konstruktionszeichnung der geplanten Anlage, mit Blick von schräg
oben, gleich auf. So kann man auch die riesigen Baumassen wegzaubern!
Ich
könnte noch weitere Beispiele - vor allem aus dem Text - bringen, die sachlich
falsch sind und mit einer Scheinrationalität Akzeptanz erzeugen
wollen!
Da sind ist Ihre Begründung für die Nichtbeantwortung von Fragen
nur noch peinlich!
Peinlich auch, was heute Abend bei der
Greenpeace-Aktion in Ensdorf ablief! Wer so nervös und wenig souverän wie
VSE/RWE bei der Anstrahlung des Kühlturms reagiert, zeigt, dass bei einigen dort
die Nerven blank liegen!
Mal sehen, ob Belegschaftsmitglieder dann, wenn die
Öffentlichkeit zuschaut, ebenso benehmen werden!
Beste Grüße,
Charly
3.10.2007 um 23:44:54
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Ojee ich glaub jezze
gehts Rund.
Mit wat für ner Tinte sin dann die Blädder von der BI
gemach? Oleck die is jo von Siam, do betreiwe se Kinnaarwet, nee dat geht
nit.
Man oh man, was Argumente. Tstststs
25.9.2007 um 17:53:40
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Meinen Sie das jetzt
ernst mit dem Bild oder war das nur eine interessante Info am
Rande?
:-D
Gruss, Christian
25.9.2007 um 15:14:04
4. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
Chrissi,
hoffentlich ...!!!
25.9.2007 um 22:41:02
5. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Was hat das mit Flyern zu
tun?? Machen Sie doch einen Umwelttreat auf, da passt das hin.
Man
langsam wirds langweilig
25.9.2007 um 22:36:57
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
Chrissi,
das sind ja einleuchtende
Argumente?!?
Die Flyer sind eine üble Verharmlosung mit schönen, aber
manipulierten Bildern und vor allem fachlich unhaltbarer
Waschmittelwerbung!
Nur ein Beispiel: Im Winter, wenn die Staubwerte hoch
liegen, blüht es jenseits der Alpen und in der südlichen Erdhalbkugel. Wie
kommen da die Pollen zu uns? Auch Saharastäube erreichen ganz selten Ensdorf und
Umgebung!
Aber wenn es bei uns blüht, werden die Pollen mit gefährlichen
Schadstoffen aus Verbrennungsprozessen besetzt, die von Jahr zu Jahr immer mehr
Allergikern schwer zu schaffen machen.
Wenn Sie das nicht wahr haben wollen
und auch den Ärzten hier nicht glauben, melden Sie sich in der UNI Homburg an
und schauen sich mal unter dem Elektronenmikroskop an, was dort so alles an
einer Sammelstelle auf dem Dach des Instituts an kontaminierten Blütenpollen
aufgefangen wird. Dort werden Sie sehen, wie die Pollen, die normalerweise
ebenmäßige Körper bilden, von den Schadstoffen schon zerfressen sind. Und diese
Schwebstoffe müssen wir gezwungenermaßen einatmen!
Es ist aber eine
ausgleichende Gerechtigkeit, dass auch diejenigen, die so verkrampft noch das
Großprojekt Ensdorf vertreten, auch diese Allergene ebenfalls einatmen müssen!
Oder laufen Sie im Frühjahr vielleicht mit einer Gasmaske herum?
25.9.2007 um 22:22:47
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Jope Charly: jeder darf
seine Broschüre doch wenigstens so gestalten wie er will. Die Bilder der RWE
sind nicht annähernd so fehlgeleitet wie die achso oft gedruckten Fotos der
beiden schwarzen Türme mit schwarzem RAUCH, die dei BI sogern benutzt - und
damit suggeriert, dass sie noch nichtmal das aktuelle Kraftwerk richtig
beobachten kann.
DAS ist wirklich ne Verarsche. Haben Sie sich
darüber eigentlich auch aufgeregt oder stören Sie sich nur bei anderen über
"ungenaue Bilder"?
Gruss, Christian
27.9.2007 um 00:06:17
8. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
@ Christian,
was mich stört ist Ihre
aggressive Art mit anderen umzugehen!
Wer so agiert, zeigt, dass er wenig
Intelligenz besitzt oder dass er zu denjenigen Kraftwerkern gehört, die langsam
am Rädchen drehen, nicht zu den besonnenen! Offensichtlich haben Sie ob der
ständigen Negativmeldungen zum Projekt die Kontrolle über sich verloren!
27.9.2007 um 00:41:19
9. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
Christian,
Akademischer Usus: Wenn auf
Fehler in einem Papier hingewiesen wird, sollte nicht mit Fehlern aus einem ganz
anderen Papier gekontert werden. Das wirkt nicht nur hilflos, sondern ist
einfach unwissenschaftlich, übrigens genauso wie Ihre unappetitliche Wortwahl.
Wenn ich in einem "Umweltpapier" ein Bild mit Goldruten sehe, so ist das
ein klarer, dicker Fehler und kann nicht dadurch entschuldigt oder gar widerlegt
werden, dass es in anderen Dokumenten auch Fehler gibt.
Es zeigt aber
klar, wie wenig Ahnung man bei der RWE von Natur und Umwelt hat und mit welch
verkrampften Bemühungen man nun versucht, ein auf rein ökonomische Zieldaten hin
ausgelegtes Kraftwerk grün zu beten.
Massiv ins Gebet genommen werden von
der RWE zwischenzeitlich die saarländischen Kommunalpolitiker und Ärzte. Da hat
es ein Ende mit Schmetterlingen und Blumenwiesen.
29.9.2007 um 22:01:50
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Ich habe nicht gekontert,
ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass die daraus gezogenen Schlüsse
falsch sind / arglistig täuschen. Eine Argumentation über ein Kraftwerk, die
darin ankert, dass auf Broschüren die Pflanzen nicht richtig abgebildet sind
widerspricht allem, was man an einer Universität lernen sollte.
Gruss,
Christian
1.10.2007 um 11:50:14
11. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Umweltbroschüre der RWE
@ Christian,
die gesamte Broschüre und die
Flyer mit ihren gestylten Fotos und verharmlosenden Waschmittelwerbung sind eine
einzige arglistige Täuschung!
Aber solche Aufträge an Werbeagenturen und
Druckereien schaffen und erhalten auch Arbeitskräfte. Sind die eigentlich schon
in den Mondzahlen der RWE enthalten?
Sie als allwissender BWLer müssten
das doch beantworten können! Oder drücken Sie sich wieder - wie schon so oft?
1.10.2007 um 13:15:33
12. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Umweltbroschüre der RWE
Wenn ich Ihnen nicht
antworte, dann hat das mit Ihrer Fragestellung zu tun: die zeugt dann entweder
von Unverständnis/Unwissen oder ist - wie hier - rein rhetorisch. Alle anderen
Fragen finde ich ausreichend beantwortet.
Gruss, Christian
3.10.2007 um 22:38:54
71. Eintrag
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Freie
Wahl beim Stromversorger
Eine Textpassage aus http://www.klima-sucht-schutz.de/3232.0.html :
"Seit
der Liberalisierung des Strommarktes kann jeder Verbraucher die Herkunft seines
Stroms selbst bestimmen – ob Strommix aus dem bundesweiten Stromnetz oder reinen
Ökostrom.
Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne-, Wasser- oder
Windkraft erzeugt am wenigsten CO2.
Mit dem Bezug von Grünem Strom kann
jeder Endverbraucher bzw. jedes Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum
Klimaschutz leisten und seine individuelle CO2-Bilanz verbessern. "
Meine
Meinung: Mit Ensdorf "neu" ist das nicht möglich!
23.9.2007 um 22:16
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Freie
Wahl beim Stromversorger
Aber abgesehen davon gibt sich natürlich
Roland selbst die Antwort: jeder kann seinen Stromanbieter frei wählen. Das
bleibt auch mit Ensdorf Neu so, was auch kein BIler bestreiten kann. Daher
bleibt auch dem "grünen" Strom jede Türe offen. Das ist "1+1-Zusammenzählen",
mehr nicht. Kein Flyer nötig!
leider doch. in zeiten wo viele
regionele bürger noch nicht mal wissen was in ensdorf passiern wird und auf die
frage bei welchem anbieter sie eigentlich sind "ähm jo.. hmm muss ich mo dahemm
gugge was das do noch gleich wor" und auf den satz "wechseln ist möglich und
auch teilweise billiger" kommt dann "wie wechsle? wie mennen sie dann
das"
und genau das is der vorteil der konzerne.
24.9.2007 um 15:36:03
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Freie Wahl beim Stromversorger
Jope Frank,
zwei Beiträge und nicht einmal getraut zuzustimmen, dass Sie auch mit
Ensdorf Neu genauso wie jedere andere den Stromanbieter frei wählen können und
"grünen" Strom jederzeit kaufen dürfen. Ensdorf Neu blockiert keine EE, das
Argument fällt flach.
Gruss, Christian
25.9.2007 um 15:30:52
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Freie
Wahl beim Stromversorger
Doch, ist es ! Lesen Sie mal die Flyer von
RWE und nicht immer nur BI - Flugblätter von Herr
Winkler.
nicht gut chrissi, die flyer sind ein produkt einer
werbeagentur. ein ziemlich schlechtes beispiel noch dazu wie man einigen punkten
lesen kann. die rwe selbst hätte dieses ding nochmal genau prüfen sollen bevor
sie sich damit selbst ins bein schießt.
24.9.2007 um 12:26:19
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Freie Wahl beim Stromversorger
Leider glaube ich,
dass die Flyer der RWE intern entworfen wurden :(
Aber abgesehen davon
gibt sich natürlich Roland selbst die Antwort: jeder kann seinen Stromanbieter
frei wählen. Das bleibt auch mit Ensdorf Neu so, was auch kein BIler bestreiten
kann. Daher bleibt auch dem "grünen" Strom jede Türe offen. Das ist
"1+1-Zusammenzählen", mehr nicht. Kein Flyer nötig!
Gruss, Christian
24.9.2007 um 15:09:11
5. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Freie Wahl beim Stromversorger
1. Stand in
Ensdorf aufbauen, machen Sie doch so oft mit Ihren BI´s.
2. Eigene Unterlagen
des Stromwechsels mitbringen oder
3. Den Menschen anhand von Flyern oder
Infomaterial zeigen wo und wie man wechseln kann.
Oder doch nicht so an
grünem Strom interessiert?
Kraftwerk Ensdorf !!! Das ist richtig !!!
24.9.2007 um 19:24:05
6. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Freie Wahl beim Stromversorger
Doch, ist es !
Lesen Sie mal die Flyer von RWE und nicht immer nur BI - Flugblätter von
Herr Winkler.
23.9.2007 um 22:44:15
7. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Freie
Wahl beim Stromversorger
Ich beziehe meine Infos von unabhängigen
Quellen, und nicht von der RWE, so wie Sie, Chrissi!
Meine
Eingangsinformation stammt von einer Seite, die vom Bundesumweltministerium
gefördert wird: http://www.klima-sucht-schutz.de/
Den Informationen der
RWE zu vertrauen ist sehr naiv!
Das ist so, als würden Sie einen
Zigarettenhersteller fragen ob Rauchen schädlich sei.............
Und wie
schon an anderer Stelle gesagt: Herr Winkler ist kein Mitglied der BI und hat
auch kein Flugblatt für die BI entworfen! Bitte bei der Wahrheit bleiben -
Danke!
Übrigens habe ich die RWE Flyer und Prospekte gelesen.
23.9.2007 um 22:55:53
8. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Freie Wahl beim Stromversorger
Und wie
schon an anderer Stelle gesagt: Herr Winkler ist kein Mitglied der BI und hat
auch kein Flugblatt für die BI entworfen! Bitte bei der Wahrheit bleiben -
Danke!
Ich dachte, Herr Winkler sei einer der Köpfe der BI gegen
das KKW Ensdorf NEU. Hmmm hab mich wohl verlesen. TSCHULDIGUNG
23.9.2007 um 23:14:12
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Freie
Wahl beim Stromversorger
Kraftwerk Ensdorf !!! Das ist richtig
!!!
ja und viel mehr ist auch nicht zu hören. soll das der neue
slogan noch ein paar dummdeutsche ins boot locken?
mir wäre sowas lieber:
KRAFTWERK ENSDORF - DAS IST RICHTIG WEIL ..........
leider wurde
dieses "weil und warum" bis heute nicht sinnig beantwortet.. richtig ist es nur
für den rwe gewinn, das ist sicher.
alternativer strom ist nun angesagter
weil die großen machen sich mit solchem vorgehen keine freunde. wirklich sorgen
mach ich mir da eigentlich nicht wirklich weil die zukunft wird auch sie
automatisch dazu zwingen. allein der kohlehunger des fernen ostens wird die
preise explodieren lassen. schade nur, dass die rwe noch keine prognose für 2020
vorlegen kann oder besser will, was uns der spass dann ungefähr kosten wird.
wohl mit absicht findet man dazu auch keine informationen seitens der rwe oder
sonstigen
25.9.2007 um 01:17:14
72. Eintrag
Absender: Karl Heinz Hoff
Email:
karlheinzhoff@superkabel.de
URL:
Betreff: Nein Danke
Niemals
Ein Carlingen 2 wollt Ihr aus Ensdorf machen,nicht mit
uns.
Wir treffen uns auf der Baustelle,geht dorthin wo es noch nicht
verpestet ist!
23.9.2007 um 03:14
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Nein Danke Niemals
Dieser Kandidat hat entweder
zuviel Unkraut konsumiert, oder er hat sich allen Ernstes im Forum
vertan.
Kann ja mal passieren, Karl Heinz, hehe.
23.9.2007 um 19:56:20
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Nein
Danke Niemals
was warn das jetzt? *lach*
23.9.2007 um 14:13:03
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Nein Danke Niemals
Ich glaube nicht... wenn
Google mich nicht anlügt und die Zahl der KArl Heinz Hoffs in Ensdorf beschränkt
ist, dann ist er ein ortsansässiger Elektroinstallateur und dementsprechend auch
des öfteren auf Baustellen anzutreffen.
Mein Tipp: Forum lesen und Infos
von allen Seiten bekommen, statt morgens schnell die Bild und die 20 Cent von
der Tanke ;)
Gruss, Christian
23.9.2007 um 21:17:39
73. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Argumente
der Befürworter
Hallo Christian,
ich will mal davon absehen,
aufzurechnen, wie viele Antworten Sie mir konkret schuldig geblieben sind oder
mit einem wischi-waschi "wahrscheinlich werden es", "ich habe über 3 Ecken
erfahren", "ich bin ziemlich sicher" geantwortet haben bzw. auf wie viele
Linkangaben (es sind wahrlich nicht besonders "grün" angehauchte Quellen, wie
Sie behaupten) Sie nicht eingegangen sind.
Zu Ihrer Frage an mich:
Zitat „Wer soll denn ab 2012 das MEHR an Strom verbrauchen? Die Antwort ist
einfach: niemand. Es wird ab 2012 nicht mehr Strom produziert, für wen
denn?“
Warum, lieber Christian, werden dann diese 1600 MW
überhaupt gebaut? Selbst die RWE geht lt. Info in Saarwellingen davon aus, dass
die Auslastung nicht mehr als 65 Prozent betragen wird (das
Atomausstiegsszenario und der Wegfall der Altanlagen muss bei dieser
Einschätzung miteinbezogen gewesen sein) und dass es sich um einen Kraftwerkstyp
handelt, der den Vorteil hat, auf 30 Prozent runtergefahren werden zu können.
Wenn das bei den anderen Neubauprojekten auch der Fall ist, warum müssen dann
diese Dimensionen gebaut werden?
Da fällt mir übrigens ein, dass Sie noch
nicht auf mein Argument des teurer werdenden Rohstoffs Kohle, der damit
verbunden Strompreiserhöhung und der absehbaren Verkaufsschwierigkeiten von
teurerem Kohlestrom auf dem internationalen Strommarkt eingegangen sind...
Sie fragten mich: “Wie erklären Sie sich, dass nach Ihrer Argumentation
ab 2012 mit Inbetriebnahme der neuen Blöcke der Stromverbrauch um exakt die
1600MW an Leistung steigt? Das ist ein Ding der absoluten Unmöglichkeit. Der
Stromverbrauch wird nicht steigen. Aber das Angebot in Ensdorf. Das heißt im
Umkehrschluss, dass irgendwosonst das Angebot reduziert wird, weil nicht mehr
abgenommen werden wird.“
Habe ich diesen Anstieg je behauptet?
Das Angebot aus Ensdorf steigt, wenn das KW unter Volllast läuft. Wenn mehr
Angebot als Nachfrage da ist, wird nicht Vollast gefahren, also ist die geplante
Kraftwerksleistung zu hoch. Womit wir wieder bei der Frage wären, warum RWE
partout keinen kleineren Block bauen will. Nach den Gesetzen des freien
Marktes und bei gleich bleibenden Rohstoffpreisen müsste der
Verdrängungswettbewerb mittelfristig auf Kosten der regenerativen Energien
gehen, die im Moment noch teurer sind. Wenn aber der Ausbau der EE und die
Einhaltung der CO2-Ziele vom Staat wirklich gewollt ist, kommen wir an einer
Regulierung des Marktes z.B. über weitere Förderung von EE, um mittelfristig
kostengünstiger alternativ Strom anzubieten, über Verteuerung oder Verknappung
der CO2-Verschmutzungsrechte nicht vorbei.
Zitat: „Also sind im
Grunde Sie wieder dran mit der Einsparung an Energie. Wenn wir alle sparen
würden, dann würden diese Kraftwerke überflüssig und würden nicht gebaut. Aber
solange wir nicht sparen sind sie notwendig und werden gebaut. Wollen Sie also
effektiv was für die Umwelt tun, dann sparen Sie Energie! Versuchen Sie
nicht den Bau zu verhindern, dass wäre das falsche Ende. Versuchen Sie die
Kraftwerke überflüssig zu machen, dann werden auch nicht mehr alle Kraftwerke
voll laufen - die Emissionen sinken“. […] Fazit: Kraftwerke werden gebaut um den
Bedarf zu decken. Der richtige Ansatz ist den Bedarf zu senken und nicht
den Bau zu verhindern.“
Ich bitte Sie, das ist doch
ausgemachter Blödsinn!
Energiesparen und weniger Kohleverstromung gehen Hand
in Hand und müssen gleichzeitig erfolgen. Wenn ich durch Energieeffizienz
Kraftwerke einsparen kann, und gleichzeitig bei den bisherigen Ausbauplänen für
KohleKW bleibe, wäre doch noch mehr ungenutzte, weil nicht nachgefragte
Stromerzeugungskapazität da. Wenn von 30 geplanten dann keines mehr unter
Vollast laufen würde, dann wäre der Bau vieler KW doch umsonst gewesen.
Groschengräber, die die Landschaft verschandeln, sozusagen.
Zitat:
“Ich hab zu dem Thema auch eine direkte Anwohnerin vom Kraftwerk Quierschied
gefragt. Tststs... sollten Sie vielleicht auch mal tun, bevor Sie laut
rumjammern“.
Sie wieder mit Quierschied: Sie wissen genau, wie viel
kleiner Quierschied als das geplante Kraftwerk in Ensdorf ist! Normalerweise
verwehren Sie sich doch gegen diese Äpfel und Birnen-Vergleiche, oder?
Quierschied hat ein anderes Kleinklima als wir hier im Saartal. Sie wollen den
Fischbach doch wohl nicht mit der Saar vergleichen…Den Dampf sieht man besonders
bei hoher Luftfeuchtigkeit. Flusstäler sind solche Senken, in denen sich
besonders lange Feuchtigkeit hält, von Inversionswetterlagen haben Sie
sicherlich auch schon mal was in der Schule gehört, oder?
Ihr Zitat:
“Stromexport nach Frankreich - Wir importieren momentan das
16fache“
Ich glaube, ich hatte Sie bereits gebeten, Ihre
Quellen genauer zu lesen, statt sich auf ein Schaubild zu beschränken! "Wir“,
das ist der Übergang zwischen Frankreich und Deutschland am Verteiler
Vigy-Uchtelfangen. "Wir" das ist nicht das Saarland als Zielland für diesen
Strom, das ist auch nicht Deutschland und das 16-fache an diesem Knotenpunkt
macht keine Aussage zum Gesamtstromexportsaldo Deutschlands. Fakt ist: Das
Saarland erzeugt mehr als doppelt so viel Strom wie es selbst verbraucht und
Deutschland hat in 2006 mehr Strom ausgeführt als eingeführt.
Ihr
Zitat: „kleine, dezentrale Kraftwerke (..) - niemand will sie bauen,
keine Investoren“
Mal ehrlich, würden Sie hier im Saarland
investieren wollen und sich unterstützt fühlen, wenn die Marschrichtung PRO
Kohleverstromung von der Landesregierung so klar vorgegeben wird??
Ihr Zitat: "Klimakiller" - durch Verdrängung
älterer, weniger effizienter Kraftwerke Verbesserung der Bilanz“
Es wird mehr Kraftwerksleistung gebaut, als abgeschaltet wird (im Übrigen:
wann wird abgeschaltet, haben Sie da genaue Daten?), also kann ich keine
Bilanzverbesserung erkennen.
„400 Ärzteunterschriften -
Ärzte widersprechen dem teils jetzt schon, Unterschriften unter dubiosen
Umständen zustande gekommen“
Nennen Sie bitte die Quelle die
diese Vermutung nährt! Oder haben Sie etwa einen guten Freund, der Arzt ist und
sich über den Tisch ziehen liess?
„Währenddessen haben
Sie noch nicht gesagt, was mit den 350 (und mehr) Arbeitsplätzen im neuen KW
ist. Sie haben nur gesagt in der alternativen Energieerzeugung KÖNNTEN auch
welche entstehen, aber noch keinen konkreten Arbeitsplatz benannt.
Warum haken Sie sich an dieser Zahl fest?
Sind die 350 und mehr
denn schon fest zugesichert? Das ist genau so eine Behauptung, wie Sie sie mir
unterstellen, wenn ich über die möglichen Arbeitsplätze in der EE-Erzeugung
schreibe. Sie werden nicht verhehlen, dass bei den EE massiv Arbeitsplätze im
Mittelstand entstanden sind. Und dass die Heizungsinstallateure und die
Dachdecker mehr zu tun haben, seit immer mehr Menschen PV auf's Dach montieren,
das ist Ihnen doch sicher nicht entgangen, oder? Die Frage ist doch, auf welches
Pferd wir jetzt setzen (und ich meine damit die Landesregierung), um nachhaltig
und in steigender Anzahl weitere Arbeitsplätze zu schaffen.
Sie
schreiben: „Sie konnten keine Form der Energiegewinnung benennen, die den
Standort Saarland ähnlich interessant für große Industrieansiedlungen
macht“.
Sie vernachlässigen die Möglichkeit der Industrie, eigene
Energie zu erzeugen, z.B. mittels des Gichtgaskraftwerks am Standort Dillingen,
das eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine Feuerungswärmeleistung von
230 MW haben wird und der Energieversorgung der am Hüttenstandort Dillingen
ansässigen drei Betreibergesellschaften (Dillinger Hütte) sowie ROGESA und
Zentralkokerei Saar dient.
Sie behaupten: „Sie konnten nicht
widerlegen, dass dieses Kraftwerk die Stromversorgung sicherstellt und
das Netz stabilisiert“.
Wurde das mit der Stromversorgung nicht
widerlegt? Dann lesen Sie doch bitte noch mal genauer nach. Sie haben jedenfalls
auch nicht widerlegen können, dass auch ein kleinerer Block hier die
Stromversorgung sichert. Sind Sie darauf eingegangen, dass ein Netzausbau das
Netz ebenfalls stabilisiert? Oder dass eine bessere Steuerung des Netzes und der
Einspeisung von z.B. Windstrom die Netzstabilität ebenfalls sicherstellen kann?
Sie schreiben: “Sie haben noch nicht mal Ansatzweise einen
alternativen Standort für das Kraftwerk bennenen können“
Warum sollte
ein Alternativstandort etwas an den grundsätzlichen Einwendungen zu Versorgung
und CO2-Emissionen ändern? Ich will keinen alternativen Standort, sondern
bestenfalls ein kleineres Kraftwerk. Da werden dann im übrigen auch Leute
arbeiten und weiterhin Zulieferer ihr Auskommen haben.
Sie schreiben:
„Sie konnten nicht belegen und auch kein ansatzweises Indiz vorlegen, dass
durch Schallschutzmaßnahmen die Bevölkerung nicht ausreichend vor Lärm bei der
Anlieferung per Schiff geschützt ist.“
Wie wollen Sie das konkret
für den gesamten Anlieferungsvorgang bewerkstelligen? Kennen Sie die geplanten
Schallschutzmassnahmen. Mir ist davon nichts bekannt.
Sie
schreiben: „Sie konnten keine Alternative für die Steuereinnahmen der
Gemeinde Ensdorf nennen, noch nicht einmal wo das Geld eingespart werden könnte
(auch wenn diese sicher in der RWE-Zentrale weitaus höher sind“)
Zählen
Sie bitte die Steuereinnahmen und die Quellen auf, vielleicht gelingt es dann…
Die Grundsteuer z.B. erzielen Sie auch, wenn Sie Gewerbebetriebe dort
ansiedeln
Sie schreiben: „Sie konnten nicht widerlegen, dass
die BI für "Grüne Politik" vor den Karren gespannt wird.“
Was ist so
schlecht an grüner Politik?
Sie konnten mir dagegen auch nicht widerlegen,
dass sich die CDU von der RWE vor den Karren spannen lässt…Sie konnten nicht
widerlegen, welche unseligen Verflechtungen es zwischen Politik und EVUs gibt…
Sie konnten also auch nicht widerlegen, dass bei derartigen
Investionsentscheidungen das Interesse der Bürger nicht unbedingt im Vordergrund
steht.
Sie, lieber Christian, konnten mir bis heute noch nicht
widerlegen, dass der CO2-Anstieg in der Atmosphäre menschgemacht ist, dass die
Gletscher schmelzen, dass die Nord-West-Passage einsfrei wird, dass sich die
Wüsten ausbreiten, dass Starkregenereignisse zunehmen, das hier Wärme liebende
Tier- und Pflanzenarten einwandern, dass die Bengalen bald alle Hausboote
brauchen, dass ein paar Holländer bald nasse Füsse kriegen.
Ist das etwa
nix?
Wo bleibt Ihre Berechnung der volkswirtschaftlichen Folgekosten, wenn
wir unsere Art der Energieerzeugung nicht so schnell wie möglich
verändern?
In diesem Sinne, auf Wiedersehen. Ich habe auch noch andere
Hobbies, einen Beruf und eine Familie mit denen ich meine Zeit sinnvoller
verbringen kann. Von meiner Seite ist jetzt alles gesagt.
Glauben
Sie weiter den Aussagen der RWE, wenn Sie das glücklich macht. Vielleicht
glauben Sie ja auch noch an den Weihnachtsmann… könnt ich mir gut
vorstellen.
Annika
22.9.2007 um 02:02
1. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Argumente der Befürworter
Hallo
Annika,
es tut mir leid, dass ich Ihnen erst jetzt antworten
kann. Aber auch Studenten haben mal was zu erledigen. Dafür versuche ich jetzt
auch jeden Punkt zu kommentieren.
wie viele Antworten Sie
mir konkret schuldig geblieben sind
Ich hoffe doch: keine. Ich habe
inzwischen alle von Ihnen geposteten Links nachverfolgt und wenn möglich oder
nötig auch kommentiert. Das ich dabei nicht immer der Ansicht war, dass der Link
was mit dem Thema zu tun hat oder die dort erwähnten „Alternativen“ vielleicht
gar keine sind, das mag ja sein. Aber ich lese Ihre Beiträge erstens sehr gern
und aufmerksam und nehme sie zweitens sehr ernst.
Selbst
die RWE geht lt. Info in Saarwellingen davon aus, dass die Auslastung nicht mehr
als 65 Prozent betragen wird (das Atomausstiegsszenario und der Wegfall der
Altanlagen muss bei dieser Einschätzung miteinbezogen gewesen sein) und dass es
sich um einen Kraftwerkstyp handelt, der den Vorteil hat, auf 30 Prozent
runtergefahren werden zu können. Wenn das bei den anderen Neubauprojekten auch
der Fall ist, warum müssen dann diese Dimensionen gebaut werden?
Da fällt
mir übrigens ein, dass Sie noch nicht auf mein Argument des teurer werdenden
Rohstoffs Kohle, der damit verbunden Strompreiserhöhung und der absehbaren
Verkaufsschwierigkeiten von teurerem Kohlestrom auf dem internationalen
Strommarkt eingegangen sind...
Ein Kraftwerk ist eine teuere
Sache. Niemand baut ein Kraftwerk größer, als er es braucht. Warum denn auch?
Mehr Geld ausgeben nur weil man ein größeres Kraftwerk sein eigen nennen kann?
Wir sind hier nicht bei Monty Burns. Strom soll ja sicher sein, d.h. das Netz
soll für jede noch so selten vorkommende Belastungsspitze genug Strom liefern
können. Das ist z.B. in den Weihnachtstagen abends der Fall. Dort werden die
Jahreshöchstwerte erreicht. Das sind dann auch die Zeiten, in denen die
Kraftwerke auf vollen Touren laufen, denn niemand kann ersnthaft wollen, dass
wir Heiligabend im Diunkeln sitzen. Was denken Sie was dann bei der RWE los
wäre. Die 65% sind (um zurück zus Statisitk zu kommen) ein Durchschnittswert
bzw. Erwartungswert. Nicht berücksichtigt in dieser Aussage ist die Varianz: im
Durchschnitt werden zwar nur 65% Leistung verbraucht, aber daruaf kann ich mich
Heiligabend nicht berufen. Dann wird viel mehr verbraucht. Und dafür muss es
Puffer geben, die z.B. auch Wind und Sonne nicht liefern können. Deshalb muss
ein Kraftwerk größer als der Erwartungswert sein, damit mit einer bestimmten
Wahrscheinlichkeit auch alle Spitzen abgedeckt werden können. Das ist –
wie man am Heiligabend-Beispiel sehen kann – sehr
wichtig.
Habe ich diesen Anstieg je
behauptet?
Ja, haben Sie. Mit der Aussage, das sobald Ensdorf Neu ans
Netz geht ein Mehrausstoß an CO2 erfolgen würde. Damit haben Sie implizit
unterstellt, dass keine Verdrängung anderer Kraftwerke stattfinden wird, sondern
dass es zu einem Anstieg im Verbrauch kommt. Auch CO2 wird nicht pro Kraftwerk
sondern pro erzeugter MWh ausgestoßen.
Womit wir wieder
bei der Frage wären, warum RWE partout keinen kleineren Block bauen will.
Nach den Gesetzen des freien Marktes und bei gleich bleibenden Rohstoffpreisen
müsste der Verdrängungswettbewerb mittelfristig auf Kosten der regenerativen
Energien gehen, die im Moment noch teurer sind. Wenn aber der Ausbau der EE und
die Einhaltung der CO2-Ziele vom Staat wirklich gewollt ist, kommen wir an einer
Regulierung des Marktes z.B. über weitere Förderung von EE, um mittelfristig
kostengünstiger alternativ Strom anzubieten, über Verteuerung oder Verknappung
der CO2-Verschmutzungsrechte nicht vorbei.
Kohlestrom wird teurer. Das
haben Sie ja auch festgestellt. Erneuerbare Energien werden momentan staatlich
vorgeschrieben gefördert. Mittel- bis langfristig wird also der Kohlestrom
teurer werden als der „grüne“ Strom – allein schon wegen der endlichen
Kohlevorkommen und der CO2-Zertifikate. Dann wird der Markt den Kohlestrom
endgültig verdrängen. Und dieser Mechanismus ist so mächtig, dass sich weder
RWE, noch EON, Vattenfall oder EnBW dagegen wehren können. Sie werden umsatteln,
denn sie haben keine andere Wahl. Leider dauert das noch einige Jahre und bis
dahin müssen wir einen Übergang gewährleisten können. EE-Fördern ist klasse und
führt zu obigem Ergebnis. Das ist der richtige Weg. Kraftwerke verbieten und
darauf zu drängen von heute auf morgen umzusteigen bringt nichts, weil die
Technologien sich nicht von einem Tag auf den nächsten so weiterentwickeln
lassen, dass sie den Anforderungen gerecht werden
könnten.
Energiesparen und weniger Kohleverstromung gehen
Hand in Hand und müssen gleichzeitig erfolgen. Wenn ich durch Energieeffizienz
Kraftwerke einsparen kann, und gleichzeitig bei den bisherigen Ausbauplänen für
KohleKW bleibe, wäre doch noch mehr ungenutzte, weil nicht nachgefragte
Stromerzeugungskapazität da. Wenn von 30 geplanten dann keines mehr unter
Vollast laufen würde, dann wäre der Bau vieler KW doch umsonst gewesen.
Groschengräber, die die Landschaft verschandeln, sozusagen.
Gesetzt den
Fall ein Kraftwerk wird tatsächlich überflüssig: Die Instandhaltungskosten
würden bei einer Anlage dieser Größe enorme Summen verschlingen – und daher
müssen und werden alte, ungenutzte Kraftwerke auch Ordnungsgemäß stillgelegt.
Wenn ich ihr Alter richtig einschätze Annika, dann werden wir sicher beide die
Sprengung der Türme in Ensdorf Neu miterleben. Es ist kein Bau auf
ewig!
Sie wieder mit Quierschied: Sie wissen genau, wie
viel kleiner Quierschied als das geplante Kraftwerk in Ensdorf ist!
Normalerweise verwehren Sie sich doch gegen diese Äpfel und Birnen-Vergleiche,
oder? Quierschied hat ein anderes Kleinklima als wir hier im Saartal. Sie wollen
den Fischbach doch wohl nicht mit der Saar vergleichen…Den Dampf sieht man
besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit. Flusstäler sind solche Senken, in denen
sich besonders lange Feuchtigkeit hält, von Inversionswetterlagen haben Sie
sicherlich auch schon mal was in der Schule gehört, oder?
Ja, ich bin
dagegen Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wenn ich allerdings Dampf mit Dampf
vergleiche und mich dabei nicht auf die Zusammensetzung oder Größe der
Schattenfläche beziehe sondern auf den Grad, wie sehr Dampf die Sonne
verdunkelt, dann ist so ein Vergleich durchaus drin, oder? Wegen Ihrem
Kleinklima: Warum denken Sie eigentlich werden die Kühltürme so hoch gebaut?
Wohl kaum weil das Spaß macht. Doch wohl eher um einen möglichst verträglichen
Ausstoß des Dampfes zu gewährleisten?! Inversionswetterlagen sind mir durchaus
ein Begriff.
Ich glaube, ich hatte Sie bereits gebeten,
Ihre Quellen genauer zu lesen, statt sich auf ein Schaubild zu beschränken!
"Wir“, das ist der Übergang zwischen Frankreich und Deutschland am Verteiler
Vigy-Uchtelfangen. "Wir" das ist nicht das Saarland als Zielland für diesen
Strom, das ist auch nicht Deutschland und das 16-fache an diesem Knotenpunkt
macht keine Aussage zum Gesamtstromexportsaldo Deutschlands. Fakt ist: Das
Saarland erzeugt mehr als doppelt so viel Strom wie es selbst verbraucht und
Deutschland hat in 2006 mehr Strom ausgeführt als eingeführt.
Und
ich denke Sie sollten die Quellen überdenken bevor Sie auf sowas
antworten. Sicherlich ist Deutschland Stromexporteur. Sicherlich produziert das
Saarland mehr als Eigenbedarf. Aber: Die BI behauptet der Strom gehe nach
Frankreich. Das stimmt nicht, und in diesem Zusammenhang habe ich auch die
Quelle zitiert: der Strom geht nicht nach Frankreich, die Gesamtmenge des aus
Frankreich nach Deutschland improtierten Stroms liegt beim 16fachen der von
Deutschland nach Frankreich exportierten Menge. Dass Deutschland Stromexporteur
ist ist gut so. Sonst hieß es: Der Strom kommt aus Holland, das Geld geht nach
Holland, die Steuern gehen nach Holland und der Dreck zieht trotzdem bis zu uns.
Wäre Ihnen das lieber?Abgesehen davon ist auch ein Kraftwerk der in Ensdorf
geplanten Größe nicht für ganz Europa zuständig, auch seine „Reichweite“ ist
begrenzt. Daher habe ich auch nie von Gesamtdeutschland
gesprochen.
Mal ehrlich, würden Sie hier im Saarland
investieren wollen und sich unterstützt fühlen, wenn die Marschrichtung PRO
Kohleverstromung von der Landesregierung so klar vorgegeben wird??
Die Marschrichtung der Landesregierung ist irrelevant. Abnehmen muss
man mir den Strom. Aber da die Technologien noch nicht zukunftsfähig sind
investiere ich noch nicht. Und so sehen das auch diejenigen, die das Geld zum
Investieren hätten. Es hängt nicht am Kohlestrom, was will der Ihnen denn
anhaben? Wenn Sie billiger produzieren können, dann muss man Ihnen das
gestatten, Ihnen Netzzugang gewähren und Ihnen erlauben den Strom an jeden
x-beliebigen Kunden zu verkaufen. Das ist Fakt. Niemand hat je behauptet er
würde durch ein großes Kohlekraftwerk davon abgehalten. Glauben Sie das
wirklich? Das erzählt man Ihnen, um Sie gegen das Projekt aufzuhetzen. Mit der
Realität hat das allerdings wenig zu tun. Alle die bisher „grünen“ Strom hier
erzeugen dürfen doch. Oder lesen Sie keine Nachrichten: Die ersten „fiorst
mover“ investieren schon! Und sie dürfen! Und es geht gut! Und die Regierung
hält sie nicht ab sondern unterstützt sie sogar! Einfach mal Nachrichten lesen –
dann sehen Sie’s und wissen, dass man Ihnen Quatsch erzählt
hat.
Es wird mehr Kraftwerksleistung gebaut, als
abgeschaltet wird (im Übrigen: wann wird abgeschaltet, haben Sie da genaue
Daten?), also kann ich keine Bilanzverbesserung erkennen. Das stimmt
nur, wenn Sie das Saarland für sich alleine betrachten. In Gesamtdeutschland
geht diese Behauptung in allen Artikeln, die ich bisher dazu gelesen habe, auch
nur deshalb auf, weil man Laufzeiten für die alten Kraftwerke
unterstellt, die man aber nicht genau kennt. Das war auch in einem hier
geposteten Artikel der Fall. War von Frank oder Ihnen. Wie gesagt: mehr Leistung
macht auch keinen Sinn, da es keinen Abnehmer gäbe! (siehe oben). Genaue Daten
gibt es noch nicht, wenn cih die habe bekommen Sie sie aber hier als erstes zu
lesen. Ich verspreche Ihnen: zumindest was Ensdorf Alt angeht wird sich da noch
was tun in den nächsten Wochen und Monaten.
Nennen Sie
bitte die Quelle die diese Vermutung nährt! Oder haben Sie etwa einen guten
Freund, der Arzt ist und sich über den Tisch ziehen liess?
Meine
Quelle werd ich nicht nennen, aber einen Beweis: Noch in der ersten Auflage des
BI-Flyers hieß es: 400 Ärzte! Inzwischen ist man auf dem aktuellen Flyer
zurückgerudert auf 280 Ärzte. Können Sie mir das erklären? Entweder die Zahl auf
dem ersten Flyer war falsch oder jemand hat da seine Unterschrift
zurückgezogen?!? Beides ist mehr als peinlich für eine BI die diese Flyer in
großer Zahl verteilt hat.
Warum haken Sie sich an dieser
Zahl fest?
Sind die 350 und mehr denn schon fest zugesichert? Das ist genau
so eine Behauptung, wie Sie sie mir unterstellen, wenn ich über die möglichen
Arbeitsplätze in der EE-Erzeugung schreibe. Sie werden nicht verhehlen, dass bei
den EE massiv Arbeitsplätze im Mittelstand entstanden sind. Und dass die
Heizungsinstallateure und die Dachdecker mehr zu tun haben, seit immer mehr
Menschen PV auf's Dach montieren, das ist Ihnen doch sicher nicht entgangen,
oder? Die Frage ist doch, auf welches Pferd wir jetzt setzen (und ich meine
damit die Landesregierung), um nachhaltig und in steigender Anzahl weitere
Arbeitsplätze zu schaffen.
Weil diese Zahl mal in der Saarbrücker
Zeitung genannt wurde. Wahrscheinlich sind es in Ensdorf Neu mehr und in Ensdorf
Alt etwa 350.Arbeitsplätze werden auch im Bereich der EE entstehen. Aber darüber
hinaus können wir sicher auch diese 350 (oder wieviele auch immer) mehr als gut
gebrauchen. Das sind immerhin die Existenzen von einigen hundert Familien. Es
geht ja hier nicht um die Verdrängung der EE (siehe oben). Mittelfristig
brauchen wir noch Kohle, langfristig EE – darauf sollten wir und die
Landesregierung setzen. Deshalb würden Sie mich auch in 15 Jahren auf Ihrer
Seite sehen, währnend ich heute noch auf der anderen
stehe.
Sie vernachlässigen die Möglichkeit der Industrie,
eigene Energie zu erzeugen, z.B. mittels des Gichtgaskraftwerks am Standort
Dillingen, das eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine
Feuerungswärmeleistung von 230 MW haben wird und der Energieversorgung der am
Hüttenstandort Dillingen ansässigen drei Betreibergesellschaften (Dillinger
Hütte) sowie ROGESA und Zentralkokerei Saar dient. Nein,
vernachlässige ich nicht. Es ist schön und gut, dass es solche Projekte wie in
Dillingen gibt. Allerdings wird nicht überall Gichtgas anfallen und auch nicht
aller Energiebedarf darüber gedeckt werden können. Das ist ganz nett, EE sind
die Zukunft, nicht Gichtgas. Auch dabei wird CO2 und andere Abgase frei. Das ist
also auch keine langfristige Alternative.
Wurde das mit
der Stromversorgung nicht widerlegt?
Es wurde nicht widerlegt, auch
nachdem ich nochmal nachgesehen habe.
Sie haben
jedenfalls auch nicht widerlegen können, dass auch ein kleinerer Block hier die
Stromversorgung sichert. Sind Sie darauf eingegangen, dass ein Netzausbau das
Netz ebenfalls stabilisiert? Oder dass eine bessere Steuerung des Netzes und der
Einspeisung von z.B. Windstrom die Netzstabilität ebenfalls sicherstellen
kann?Ein kleinerer Block hat die Auswirkungen, die ich oben aufgezeigt habe
(Stichpunkt „statistische Sicherheit“). Netzausbau stabilisiert das Netz wird
aber wohl durch die kommende Deregulierung und Netzenteignung der Konzerne eher
behindert. Näheres dazu können sie aus der aktuellen Berichterstattung zu dem
Thema erfahren. Die Einspeisung von Windstrom schwankt sehr stark. Diese
Schwankungen auszugleichen ist eine große Aufgabe und gefährdet die
Netzstabilität. Die Steuerung des Netzes hängt wie der Ausbau auch an der
drohenden Ausgliederung der Netze.
Warum sollte ein
Alternativstandort etwas an den grundsätzlichen Einwendungen zu Versorgung und
CO2-Emissionen ändern? Ich will keinen alternativen Standort, sondern
bestenfalls ein kleineres Kraftwerk. Da werden dann im übrigen auch Leute
arbeiten und weiterhin Zulieferer ihr Auskommen haben.1600MW sind
notwendig. Sonst würden sie nicht gebaut (siehe oben). Wenn Sie vor der Haustür
aufhören zu denken, dann hilft das nicht gerade weiter. „Macht doch was ihr
wollt, aber nicht hier“ zeugt nicht gerade von Verständnis für die
Gesamtsituation.
Wie wollen Sie das konkret für den
gesamten Anlieferungsvorgang bewerkstelligen? Kennen Sie die geplanten
Schallschutzmassnahmen. Mir ist davon nichts bekannt.
Die
Maßnahmen werden im von der RWE ausgegebenen Infomaterial erwähnt. Einfach auf
die RWE-Seite gehen, nach „Kraftwerk Ensdorf“ suchen und das Heft zum Vorhaben
als PDF durchlesen.
Zählen Sie bitte die Steuereinnahmen
und die Quellen auf, vielleicht gelingt es dann… Die Grundsteuer z.B. erzielen
Sie auch, wenn Sie Gewerbebetriebe dort ansiedeln
In der
Saarbrücker Zeitung wurde der Bürgermeister von Ensdorf in den letzten Wochen
mit einem 6stelligen Betrag zitiert. Es ist mir nicht bekannt, dass es
ineressierte Gewerbebtriebe gibt, die sich in ähnlicher Größe dort ansiedeln
wollen. Und lassen Sie mich raten: Ihnen auch nicht?
Was
ist so schlecht an grüner Politik?
Sie konnten mir dagegen auch nicht
widerlegen, dass sich die CDU von der RWE vor den Karren spannen lässt…Sie
konnten nicht widerlegen, welche unseligen Verflechtungen es zwischen Politik
und EVUs gibt… Sie konnten also auch nicht widerlegen, dass bei derartigen
Investionsentscheidungen das Interesse der Bürger nicht unbedingt im Vordergrund
steht.
An grüner Politik ist nichts auszusetzen: wir sind in
einer Demokratie und verschiedene Ansichten sind ein gutes Zeichen dafür, dass
selbige funktioniert. Die CDU weiß genau, dass das Kraftwerk der Region viele
Vorteile bringt. Das wussten bis vor einigen Monaten auch noch alle anderen
Parteien.Mit aufkeimendem Widerstand hat man sich dann allerdings in der
Opposition dazu entschieden keine Wähler zu vergraulen und gibt nur noch
Wischi-Waschi-Stellungnahmen ab und wartet darauf, dass die CDU einen möglichst
großen Schaden aus der Sache zieht. Wäre eine beliebige andere Partei – außer
vielleicht den Grünen – die Regierungsverantwortuing haben, dann wäre sie auf
jeden Fall auch für das Projekt. Gebildete und allseitig informierte Menschen
wissen um die Risiken und vor allem die Chancen durch das Projekt und werden
dafür stimmen. Desinformierte Bürger wie in Ensdorf z.B. sehen das evtl. anders.
Sie müssen doch zugeben, dass auch ich Ihnen einige interessante Fakten zum
Projekt geliefert habe und Ihnen immerhin ermögliche nicht alles vom BI-Flyer zu
glauben?!?
Sie, lieber Christian, konnten mir bis heute
noch nicht widerlegen, dass der CO2-Anstieg in der Atmosphäre menschgemacht ist,
dass die Gletscher schmelzen, dass die Nord-West-Passage einsfrei wird, dass
sich die Wüsten ausbreiten, dass Starkregenereignisse zunehmen, das hier Wärme
liebende Tier- und Pflanzenarten einwandern, dass die Bengalen bald alle
Hausboote brauchen, dass ein paar Holländer bald nasse Füsse kriegen.
Das kann und will ich nicht widerlegen. Der Klimawandel ist kein Witz
sondern momentan eines der größten oder sogar das größte Problem der Menschheit.
Aber wie immer ist der Weg der Brechstange nicht der richtige. Lassen Sie uns
die Sache stattdessen mit Vernunft auf einen kontrollierten, nachhaltigen und
stabilen Wandel hinarbeiten.
Wo bleibt Ihre
Berechnung der volkswirtschaftlichen Folgekosten, wenn wir unsere Art der
Energieerzeugung nicht so schnell wie möglich verändern?
Die sind
sicherlich enorm. Die Betonung in Ihrem Satz setze ich allerdings auf „möglich“.
So schnell wie möglich, so nachhaltig und kontrolliert wie
nötig.
Ich glaube nicht mehr an den
Weihnachtsmann.
Danke für den ausführlichen Beitrag und
entschuldigen Sie, dass ich nicht schneller antworten konnte. Schade, wenn Sie
hier nicht mehr weiter posten würden. Für den Fall wünsche ich Ihnen natürlich –
und das meine ich jetzt wirklich ehrlich – viel Erfolg und Glück mit Familie,
Job und Hobbies.
Für alle Mitleser: Tut mir leid für
die Länge des Beitrags!
Gruss, Christian
23.9.2007 um 21:09:03
74. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Argumente
der Befürworter
Hallo Christian,
ich will mal davon absehen, aufzurechnen, wie viele Antworten Sie mir
konkret schuldig geblieben sind oder mit einem wischi-waschi "wahrscheinlich
werden es", "ich habe über 3 Ecken erfahren", "ich bin ziemlich sicher"
geantwortet haben bzw. auf wie viele Linkangaben (es sind wahrlich nicht
besonders "grün" angehauchte Quellen, wie Sie behaupten) Sie nicht eingegangen
sind.
Zu Ihrer Frage an mich:
Zitat „Wer soll denn ab 2012 das MEHR an Strom verbrauchen? Die
Antwort ist einfach: niemand. Es wird ab 2012 nicht mehr Strom produziert, für
wen denn?“
Warum, lieber Christian, werden dann diese 1600 MW überhaupt gebaut?
Selbst die RWE geht lt. Info in Saarwellingen davon aus, dass die Auslastung
nicht mehr als 65 Prozent betragen wird (das Atomausstiegsszenario und der
Wegfall der Altanlagen muss bei dieser Einschätzung miteinbezogen gewesen sein)
und dass es sich um einen Kraftwerkstyp handelt, der den Vorteil hat, auf 30
Prozent runtergefahren werden zu können. Wenn das bei den anderen
Neubauprojekten auch der Fall ist, warum müssen dann diese Dimensionen gebaut
werden?
Da fällt mir ein, dass Sie noch nicht auf mein Argument des teurer
werdenden Rohstoffs Kohle, der damit verbunden Strompreiserhöhung und der
absehbaren Verkaufsschwierigkeiten von teurerem Kohlestrom auf dem
internationalen Strommarkt eingegangen sind...
Sie fragten mich: “Wie erklären Sie sich, dass nach Ihrer
Argumentation ab 2012 mit Inbetriebnahme der neuen Blöcke der Stromverbrauch um
exakt die 1600MW an Leistung steigt? Das ist ein Ding der absoluten
Unmöglichkeit. Der Stromverbrauch wird nicht steigen. Aber das Angebot in
Ensdorf. Das heißt im Umkehrschluss, dass irgendwosonst das Angebot reduziert
wird, weil nicht mehr abgenommen werden wird.“
Habe diesen Anstieg je behauptet? Das Angebot aus Ensdorf steigt,
wenn das KW unter Volllast läuft. Wenn mehr Angebot als Nachfrage da ist, wird
nicht Vollast gefahren, also ist die geplante Kraftwerksleistung zu hoch. Womit
wir wieder bei der Frage wären, warum RWE partout keinen kleineren Block
bauen will.
Nach den Gesetzen des freien Marktes und bei gleich bleibenden
Rohstoffpreisen müsste der Verdrängungswettbewerb mittelfristig auf Kosten der
regenerativen Energien gehen, die im Moment noch teurer sind. Wenn aber der
Ausbau der EE und die Einhaltung der CO2-Ziele vom Staat wirklich gewollt ist,
kommen wir an einer Regulierung des Marktes z.B. über weitere Förderung von EE,
um mittelfristig kostengünstiger alternativ Strom anzubieten, über Verteuerung
oder Verknappung der CO2-Verschmutzungsrechte nicht vorbei.
Zitat: „Also sind im Grunde Sie wieder dran mit der Einsparung an
Energie. Wenn wir alle sparen würden, dann würden diese Kraftwerke überflüssig
und würden nicht gebaut. Aber solange wir nicht sparen sind sie notwendig und
werden gebaut. Wollen Sie also effektiv was für die Umwelt tun, dann sparen Sie
Energie!
Versuchen Sie nicht den Bau zu verhindern, dass wäre das falsche
Ende. Versuchen Sie die Kraftwerke überflüssig zu machen, dann werden auch nicht
mehr alle Kraftwerke voll laufen - die Emissionen sinken“. […] Fazit: Kraftwerke
werden gebaut um den Bedarf zu decken. Der richtige Ansatz ist den Bedarf zu
senken und nicht den Bau zu verhindern.“
Ich bitte Sie, das ist doch ausgemachter Blödsinn!
Energiesparen und weniger Kohleverstromung gehen Hand in Hand und
müssen gleichzeitig erfolgen. Wenn ich durch Energieeffizienz Kraftwerke
einsparen kann, und gleichzeitig bei den bisherigen Ausbauplänen für KohleKW
bleibe, wäre doch noch mehr ungenutzte, weil nicht nachgefragte
Stromerzeugungskapazität da. Wenn von 30 geplanten dann keines mehr unter
Vollast laufen würde, dann wäre der Bau vieler KW doch umsonst gewesen.
Groschengräber, die die Landschaft verschandeln, sozusagen.
Zitat: “Ich hab zu dem Thema auch eine direkte Anwohnerin vom
Kraftwerk Quierschied gefragt. Tststs... sollten Sie vielleicht auch mal tun,
bevor Sie laut rumjammern“.
Sie wieder mit Quierschied: Sie wissen genau, wie viel kleiner
Quierschied als das geplante Kraftwerk in Ensdorf ist! Normalerweise verwehren
Sie sich doch gegen diese Äpfel und Birnen-Vergleiche, oder? Quierschied hat ein
anderes Kleinklima als wir hier im Saartal. Sie wollen den Fischbach doch wohl
nicht mit der Saar vergleichen…Den Dampf sieht man besonders bei hoher
Luftfeuchtigkeit. Flusstäler sind solche Senken, in denen sich besonders lange
Feuchtigkeit hält, von Inversionswetterlagen haben Sie sicherlich auch schon mal
was in der Schule gehört, oder?
Ihr Zitat: “Stromexport nach Frankreich - Wir importieren
momentan das 16fache“
Ich glaube, ich hatte Sie gebeten, Ihre Quellen genauer
zu lesen, statt sich auf ein Schaubild zu beschränken! "Wir“, das ist der
Übergang zwischen Frankreich und Deutschland am Verteiler Vigy-Uchtelfangen.
"Wir" das ist nicht das Saarland als Zielland für diesen Strom, das ist auch
nicht Deutschland und das 16-fache an diesem Knotenpunkt macht keine Aussage zum
Gesamtstromexportsaldo Deutschlands. Fakt ist: Das Saarland erzeugt mehr als
doppelt so viel Strom wie es selbst verbraucht und Deutschland hat in 2006 mehr
Strom ausgeführt als eingeführt.
Ihr Zitat: „kleine, dezentrale Kraftwerke (..) -
niemand will sie bauen, keine Investoren“
Würden Sie hier im Saarland investieren wollen und sich
unterstützt fühlen, wenn die Marschrichtung PRO Kohleverstromung von der
Landesregierung so klar vorgegeben wird??
Ihr Zitat: "Klimakiller" - durch Verdrängung
älterer, weniger effizienter Kraftwerke Verbesserung der Bilanz“
Es wird mehr Kraftwerksleistung gebaut, als abgeschaltet wird
(im Übrigen: wann wird abgeschaltet, haben Sie da genaue Daten?), also kann ich
keine Bilanzverbesserung erkennen.
„400 Ärzteunterschriften - Ärzte widersprechen dem
teils jetzt schon, Unterschriften unter dubiosen Umständen zustande
gekommen“
Nennen Sie bitte die Quelle die diese Vermutung nährt! Oder
haben Sie etwa einen guten Freund, der Arzt ist und sich über den Tisch ziehen
liess?
„Währenddessen haben Sie noch nicht gesagt, was mit
den 350 (und mehr) Arbeitsplätzen im neuen KW ist. Sie haben nur gesagt in der
alternativen Energieerzeugung KÖNNTEN auch welche entstehen, aber noch keinen
konkreten Arbeitsplatz benannt.
Warum haken Sie sich an dieser Zahl
fest? Sind die 350 und mehr denn schon fest zugesichert? Das ist genau so eine
Behauptung, wie Sie sie mir unterstellen, wenn ich über die möglichen
Arbeitsplätze in der EE-Erzeugung schreibe. Sie werden nicht verhehlen, dass bei
den EE massiv Arbeitsplätze im Mittelstand entstanden sind. Und dass die
Heizungsinstallateure und die Dachdecker mehr zu tun haben, seit immer mehr
Menschen PV auf's Dach montieren, das ist Ihnen doch sicher nicht entgangen,
oder?
Die Frage ist doch, auf welches Pferd wir jetzt setzen (und ich meine
damit die Landesregierung), um nachhaltig und in steigender Anzahl weitere
Arbeitsplätze zu schaffen.
Sie schreiben: „Sie konnten keine Form der Energiegewinnung
benennen, die den Standort Saarland ähnlich interessant für große
Industrieansiedlungen macht“.
Sie vernachlässigen die Möglichkeit der Industrie, eigene
Energie zu erzeugen, z.B. mittels des Gichtgaskraftwerks am Standort Dillingen,
das eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine Feuerungswärmeleistung von
230 MW haben wird und der Energieversorgung der am Hüttenstandort Dillingen
ansässigen drei Betreibergesellschaften (Dillinger Hütte) sowie ROGESA und
Zentralkokerei Saar dient.
Sie behaupten: „Sie konnten nicht widerlegen, dass dieses
Kraftwerk die Stromversorgung sicherstellt und das Netz
stabilisiert“.
Wurde das mit der Stromversorgung nicht widerlegt?
Dann lesen Sie doch bitte noch mal genauer nach. Sie haben jedenfalls auch nicht
widerlegen können, dass auch ein kleinerer Block hier die Stromversorgung
sichert.
Sind Sie darauf eingegangen, dass ein Netzausbau das Netz ebenfalls
stabilisiert? Oder dass eine bessere Steuerung des Netzes und der Einspeisung
von z.B. Windstrom die Netzstabilität ebenfalls sicherstellen kann?
Sie schreiben: “Sie haben noch nicht mal Ansatzweise einen
alternativen Standort für das Kraftwerk bennenen können“
Warum sollte ein Alternativstandort etwas an den grundsätzlichen
Einwendungen zu Versorgung und CO2-Emissionen ändern? Ich will keinen
alternativen Standort, sondern bestenfalls ein kleineres Kraftwerk. Da werden
dann im übrigen auch Leute arbeiten und weiterhin Zulieferer ihr Auskommen
haben.
Sie schreiben: „Sie konnten nicht belegen und auch kein
ansatzweises Indiz vorlegen, dass durch Schallschutzmaßnahmen die Bevölkerung
nicht ausreichend vor Lärm bei der Anlieferung per Schiff geschützt ist.“
Wie wollen Sie das konkret für den gesamten Anlieferungsvorgang
bewerkstelligen? Kennen Sie die geplanten Schallschutzmassnahmen. Mir ist davon
nichts bekannt.
Sie schreiben: „Sie konnten keine Alternative für die
Steuereinnahmen der Gemeinde Ensdorf nennen, noch nicht einmal wo das Geld
eingespart werden könnte (auch wenn diese sicher in der RWE-Zentrale weitaus
höher sind“)
Zählen Sie bitte die Steuereinnahmen und die Quellen auf,
vielleicht gelingt es dann… Die Grundsteuer z.B. erzielen Sie auch, wenn Sie
Gewerbebetriebe dort ansiedeln
Sie schreiben: „Sie konnten nicht widerlegen, dass die BI
für "Grüne Politik" vor den Karren gespannt wird.“
Was ist so schlecht an grüner Politik? Sie konnten mir dagegen auch
nicht widerlegen, dass sich die CDU von der RWE vor den Karren spannen lässt…Sie
konnten nicht widerlegen, welche unseligen Verflechtungen es zwischen Politik
und EVUs gibt… Sie konnten also auch nicht widerlegen, dass bei derartigen
Investionsentscheidungen das Interesse der Bürger nicht unbedingt im Vordergrund
steht.
Sie, lieber Christian, konnten mir bis heute noch nicht
widerlegen, dass der CO2-Anstieg in der Atmosphäre menschgemacht ist, dass die
Gletscher schmelzen, dass die Nord-West-Passage einsfrei wird, dass sich die
Wüsten ausbreiten, dass Starkregenereignisse zunehmen, das hier Wärme liebende
Tier- und Pflanzenarten einwandern, dass die Bengalen bald alle Hausboote
brauchen, dass ein paar Holländer bald nasse Füsse kriegen.
Ist das etwa nix?
Wo bleibt Ihre Berechnung der volkswirtschaftlichen Folgekosten, wenn
wir unsere Art der Energieerzeugung nicht so schnell wie möglich verändern?
In diesem Sinne, auf Wiedersehen. Ich habe auch noch andere
Hobbies, einen Beruf und eine Familie mit denen ich meine Zeit sinnvoller
verbringen kann. Von meiner Seite ist jetzt alles gesagt. Glauben Sie weiter den
Aussagen der RWE, wenn Sie das glücklich macht. Vielleicht glauben Sie ja auch
noch an den Weihnachtsmann… könnt ich mir gut vorstellen.
Annika
22.9.2007 um 01:03
75. Eintrag
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff:
Grenzwerte für Feinstaub
Zur Diskussion in den Medien "alle
Grenzwerte werden eingehalten" : Der Jahresmittelwert für Feinstaub an den
Messpunkten Dillingen und Fraulautern lag im Jahr 2006 bei 20 bzw. 24 µg pro m³
Luft.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen)
empfiehlt in Ihrer Air-Qualitiy-Guideline von 2005 als Höchstgrenze 20
µg.
Das bedeutet:
1. Jede zusätzliche Belastung unseres Lebensraumes
ist zu Vermeiden!
2. Die Argumente der saarländischen Ärzte gegen das
Kraftwerk werden untermauert!
Meine Meinung: Die leider zur Zeit
geltenden deutschen Grenzwerte sind offensichtlich nicht geeignet die
Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren durch Feinstaub zu schützen!
19.9.2007 um 22:11
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
Nee, Frank haben Sie
nicht....NOCH nicht. Weiss aber jeder hier, das diese Antwort dann
kommt.
Daher unnötig so ein Satz von Ihnen. Glaubt eh keiner.
23.9.2007 um 19:54:13
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Es kam schon jede Menge Brauchbares. Aber
sie nehmen es nicht ernst und verstecken sich hinter "großflächiger
Verschattung" und ähnlichem Quatsch. Habe Ihnen jetzt schon wirklich alle
Argumente der Gegner demontiert und Ihnen erzählt, welche Vorteile für uns
rausspringen.
es soll leut geben, die auch tagsüber träumen. sorry
chris aber bitte was haben sie? dieser ganze scheiss soll gegnerargumente
demontiert haben?!
Sie konnten rein gar nichts davon
widerlegen und stellen sich einfach hin und sagen: "Alles
widerlegt."
die letzten posts gehn schmerzfrei an ihnen vorbei.. das
ist nichts neues
Was die Schweiz Ihnen im übrigen zeigen kann:
Verursacher sind hauptsächlich Verkehr und Anlagen wie bspw. die Hütten hier in
der Region. Kraftwerke machen 5% aus. Das sind bei 20 µg/m³ gerade mal 1µg/m³,
die restlichen 19 lassen sie hier die ganze Zeit völlig außen
vor...
und was soll uns dieses tolle statement sagen? "die andren
machen ja auch und sogar noch viel mehr dreck - dann darf unser kw'chen das
auch"?!
21.9.2007 um 11:55:55
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Nee, Frank haben Sie nicht....NOCH nicht.
Weiss aber jeder hier, das diese Antwort dann kommt.
Daher unnötig so ein
Satz von Ihnen. Glaubt eh keiner.
schonmal als jahrmarktshellseher
versucht oder woher diese angebliche fähigkeit?
24.9.2007 um 12:38:54
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
es fehlte und fehlt immernoch soviel.. aber gute
taktik, alles schieben und irgendwann mit einem hauruck durchziehn, so dass es
den kommunen die blätter vom tisch weht und man schnell mit ein paar
altbekannten blümchenargumenten die dinge in trockene tücher bringt. derzeit
noch ein paar persönliche hausbesuche mit 'präsenten' durchführen und schon
passt das. man kanns der rwe eigentlich nicht übel nehmen.. es ist gang und gebe
bei unsren global players
25.9.2007 um 01:07:41
5. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
@ Christian
Ich warte immer noch auf
Antworten zu meinen beiden Fragen vom 24.09. 21:43:27 !!!
Können Sie
nicht, oder wollen Sie nicht?
25.9.2007 um 16:58:14
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
@ Christian,
warum hat RWE keine
Immissionspognose Luft den Antragsunterlagen beigefügt, wenn diese angeblich
schon vorhanden ist?
Finden Sie es seriös von RWE in den Veranstaltungen
in Schwalbach und Saarwellingen Zahlen zur Immissionsbelastung den Gemeinderäten
und den Zuhörern zu nennen, obwohl diese noch gar nicht vorliegen?
24.9.2007 um 21:43:27
7. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Guten Morgen Christian,
ich möchte Sie
bitten bei Gelegenheit mal nach Bous zu fahren.
Sie stellen sich um ca 17
Uhr in die Saarbrücker Strasse und schauen mal Richtung Kraftwerk
Ensdorf.
Dann fahren Sie Richtung altes Freibad / Südwesthalle und
stellen sich dort ins alte Neubaugebiet und sachauen Richtung
Kraftwerk.
Und stellen sich bitte die ungefähren Dimensionen des Neubaus
vor dann können Sie über Verschattung hier reden.
Fakt ist das ,nur als
wenige Beispiele, an diesen Orten nach Fertigstellung des Kraftwerkes definitiv
ab 17 Uhr keine Sonne mehr scheinen wird , auch wenn keine Rauchschwanden da
sind.
In Ensdorf sieht es anders aus ! Dort bekommt vom Bauwerk
keiner Schatten ab !
Machen Sie sich mal die Mühe und googeln mal nach
Bildern vom Kraftwerk Lippendorf. Dort gibt es ein fast baugleiches Kraftwerk
und schöne Fotos mit Rauchschwaden.
Jetzt möchte ich Sie mal sehen wie
Sie einem Anwohner von Ensdorf, der in dem betroffenen Teil von Ensdorf wohnt ,
klar machen wollen das ihn das nicht betrifft und er keine Verschattung zu
befürchten hat.
Die üblichen Windrichtung sind ja erwiesen und man kann
sich ausmalen wie es aussieht wenn es denn soweit kommt.
21.9.2007 um 12:06:45
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
christian, eins sollten sie dabei bedenken. die
rwe hat ihre EIGENEN prognosen parat und wenn man nicht ganz unter der fuchtel
von einer konzernnaivität steht, wird man diese natürlich unabhängig prüfen
lassen. erst dann können wir von einem ergebnis sprechen.
also denken sie
immernoch die zukunft des ganzen saarlands würde positiv beeinflusst wenn wir
eine 1600er anlage in die region stellen?
selbst die rwe kommt ins stottern
wenns darum geht, das "positive" fürs land vorzulegen. aber lassen sie mich
raten, sie haben wegen ihres studiums natürlich den wirtschaftlichen
durchblick?! warum bieten sie eigentlich der rwe dann nicht ihre hilfe und
besonders ihre kenntnisse an? und vor allem wie wollen sie den bürgen erklären,
dass der kuchen an die rwe geht und vielleicht das ein oder andre krümelchen in
zwei, drei dutzend haushalten ankommen wird?
sie reden von verarschen?
fällt ihnen dieses "verarschen" nicht schon auf den ersten seiten der rwe
broschüren auf? natürlich nicht..? verstehe..
24.9.2007 um 15:15:31
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Prognose kann vorgelegt werden
Die RWE hat zwar noch
keine Prognose vorgelegt, kann Sie aber vorlegen und hat die entsprechenden
Untersuchungen ja auch schon durchgeführt - das wurde laut Zeitung auch schon
des öfteren auf den "Fragestunden" erwähnt.
Tipp: Wer weniger dazwischen
ruft kann mehr hören.
Spätestens zum 15.Oktober leigen sie auch dem
Ministerium vor.
Warum ich mich für diese Sache so engagiere,
Frank? Weil ich Saarländer bin und mir naturgemäß die Zukunft dieses Landes
als jemand, der hier bleiben will, sehr am Herzen liegt. Mein erklärter
Wunschwohnort ist sogar Saarlouis, also noch ein gutes Stück näher an Ensdorf
als jetzt. Ganz nebenbei komme ich aus einem Ort im Bergaubebengebiet und unser
Haus dort ist ebenfalls betroffen.
Dennoch sehe ich die Sache
grundverschieden im Vergleich zu Ihnen. Das kommt daher, dass ich gewisse
Zusammenhänge nicht einfach leugne und mich intensiv mit dem Thema befasst habe.
Nicht umsonst scheine ich inzwischen über bessere Infos zu verfügen als Sie.
Vielleicht hat auch mein Studium damit zu tun, dass ich diese Sache viel
positiver bewerten kann als Sie. Genau kann ich Ihnen das nicht
sagen.
Endgültig ausschlaggebend für mein Engagement waren allerdings die
Ergebnisse der Überprüfung einiger BI-Argumente die einfach nicht standhalten
konnten. Und wenn so ein paar aufgescheuchte BIler das ganze Land verarschen
wollen, da kann man doch nicht sitzenbleiben und zusehen... oder?
Gruss,
Christian
24.9.2007 um 15:05:11
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Die leider zur Zeit geltenden deutschen
Grenzwerte sind offensichtlich nicht geeignet die Bevölkerung vor
Gesundheitsgefahren durch Feinstaub zu schützen!
grenzwerte werden
von der industrie gemacht, soweit ihre kassen in bezug auf die technik es
zulassen. von effektivem menschenschutz kann bei solchen 'spielräumen' zur zeit
keine rede sein. die who wird wissen wovon sie spricht, auch wenn gewisse
provinzredakteure dies anscheinend als 'zu saubere luft' deuten
werden.
auch die rwe posaunt "da is noch viel platz in der skala" durchs
land. dummdeutsche lassen sich mit deren käsblättchen, die sie nach der 3. seite
eh zuschlagen weil sie sie nicht verstehn oder zuviel zum lesen beinhaltet, gern
beruhigen. leider funktioniert dies nicht bei allen.. und wenn man anfängt die
dinge kritisch zu hinterfragen tun sich wahre abgründe auf.
19.9.2007 um 23:01:12
11. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
Europaweit gelten die
gleichen Richtlinien, was die Grenzwerte angeht. Für Feinstaub gelten europaweit
die 40µg/m³. Ausnahme ist die Schweiz: dort gelten zwar 20µg/m³, allerdings
werden die dort so oft überschritten, dass sie nicht mehr ernstgenommen werden
(vgl. Wikipedia "Feinstaub").
Die Ärzteschaft des Saarlandes hat im
übrigen nicht das Schreiben an Peter Müller geschickt. Absender war das
Ärztesyndikat des Saarlandes. Zu dem Unterschied zwischen den beiden werde ich
der Tage nochmal kommen. Freuen Sie sich schonmal auf die Überschrift "So
verarscht euch die BI - Teil 2".
Gruss, Christian
20.9.2007 um 13:49:15
12. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Europaweit gelten die gleichen Richtlinien,
was die Grenzwerte angeht. Für Feinstaub gelten europaweit die 40µg/m³. Ausnahme
ist die Schweiz: dort gelten zwar 20µg/m³, allerdings werden die dort so oft
überschritten, dass sie nicht mehr ernstgenommen werden (vgl. Wikipedia
"Feinstaub").
"nicht mehr ernstgenommen" ist wieder mal
eine schöne version ihrer feder.. ich les da eher etwas wie:
In
der Schweiz beträgt der Grenzwert für PM10 für den Jahresmittelwert
20 µg/m³. In dicht besiedelten Regionen und entlang von stark befahrenen
Verkehrsachsen wurde dieser Wert im Jahr 2000 und im Winter 2005 Mittelland
(Schweiz) überschritten.
Der Grenzwert für PM10 als 24-h-Mittelwert von 50 µg/m³
darf höchstens 1 mal im Jahr überschritten werden. Die permanente Überschreitung
von Grenzwerten lässt viele Schweizerinnen und Schweizer an der
Glaubwürdigkeit von Grenzwerten zweifeln. Der Feinstaub-Tagesmittelwert
wurde im Februar 2006 um das vielfache überschritten, so in Lausanne mit
223 µg/m³. Als Sofortmassnahme wurde in 11 Kantonen vom 3. Februar bis
zum 8. Februar 2006 die Geschwindigkeitslimiten auf den Autobahnen auf
80 km/h herabgesetzt. In gewissen Kantonen wurde das Anzünden von
Kaminfeuern untersagt.
hört sich für mich eher an als würde die schweiz schon ein
wachsames auge auf die entwicklung haben und entsprechende schritte einleiten.
und das wir hier an gutachten und eingehaltenen grenzwerten zweifel ist auch
nichts neues, genug gründe dafür findet man in der traurigen vergangenheit
einiger büros die zugunsten der konzerne ihre abweichungen festlegten. wie
bereits erwähnt, eine infoveranstaltung (natürlich beidseitig) wäre für sie
sicher angebracht um weiter in diesem forum kompetent zu wirken.
Die Ärzteschaft des Saarlandes hat im übrigen nicht
das Schreiben an Peter Müller geschickt. Absender war das Ärztesyndikat des
Saarlandes. Zu dem Unterschied zwischen den beiden werde ich der Tage nochmal
kommen. Freuen Sie sich schonmal auf die Überschrift "So verarscht euch die BI -
Teil 2".
mein lieber pfennigfuchser, meinen sie wirklich das wäre
ein grundlegender unterschied, der die sache an sich verändern
würde?!
also langsam beschreiben sie sich selbst nur noch mit argumenten
eines sinkenden schiffs. kommt irgendwann noch etwas brauchbares fürs kraftwerk?
20.9.2007 um 15:00:11
13. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
Es kam schon jede Menge
Brauchbares. Aber sie nehmen es nicht ernst und verstecken sich hinter
"großflächiger Verschattung" und ähnlichem Quatsch. Habe Ihnen jetzt schon
wirklich alle Argumente der Gegner demontiert und Ihnen erzählt, welche Vorteile
für uns rausspringen.
Sie konnten rein gar nichts davon widerlegen und
stellen sich einfach hin und sagen: "Alles widerlegt."
Was die Schweiz
Ihnen im übrigen zeigen kann: Verursacher sind hauptsächlich Verkehr und Anlagen
wie bspw. die Hütten hier in der Region. Kraftwerke machen 5% aus. Das sind bei
20 µg/m³ gerade mal 1µg/m³, die restlichen 19 lassen sie hier die ganze Zeit
völlig außen vor...
21.9.2007 um 10:37:14
14. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
kleine Hilfe !
http://www.auto-schramm.com/Bilder/Krftwrk/Krftwrkb.html
21.9.2007 um 13:30:20
15. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
tjoa.. sind schon zwei fleissige indianer dort.
bin mal gespannt wie groß das geschrei sein wird wenn die anlage steht
und selbst den strengsten befüworter die kinnlade im schatten der anlage
und abgasfahne runterfällt.. und der berühmteste aller saarländischen sätze
"hädde mir das vorher gewuschd, dann hädde ma was unnernomm" den weg in die
headlines der medien findet.
21.9.2007 um 14:17:28
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Kein einziges BI-Argument kann bestehen.
Hmm.. die
Leere-Phrasen-Fraktion war mal wieder aktiv.
Aber um Ihnen den gefallen
zu tun: Ich werde in den nächsten Wochen das Kraftwerk besuchen und Fotos von
der "Verschattung" machen. Und ich werde ihnen mit Hilfe von Satelliten-Bildern
der Gegend hochrechnen, wen wann diese Schatten treffen werden. Dann werden Sie
schon sehen. Selber haben Sie sich ja nicht die Mühe gemacht, einfach mal
GoogleEarth zu benutzen.
Ich hab zu dem Thema auch eine direkte
Anwohnerin vom Kraftwerk Quierschied gefragt. Tststs... sollten Sie vielleicht
auch mal tun, bevor Sie laut rumjammern. Wohnt eigentlich irgend jemand von
Ihnen in einem Haus, dass ihr angeblicher Schatten treffen sollte? Irgendwer da?
Ein "Hallo, hier." würde mir ja scho reichen...
Übrigens: Auch der
Post von http://www.auto-schramm.com/ zeigt nur Bilder des Kraftwerks,
keine vom angeblichen "Schatten".
Was die Argumente der
Kraftwerksgegner angeht:
Stromexport nach Frankreich - Wir
importieren momentan das 16fache;
Emissionen - die Zahlen der BI sind
falsch errechnet (siehe Beitrag) und auch der Anteil an der Gesamtbelastung geht
z.B. beim Feinstaub nur zu 5% von Kraftwerken aus, was von der BI verheimlicht
wird;
kleine, dezentrale Kraftwerke sind besser - niemand will sie
bauen, keine Investoren, "besser" auch nur, wenn KWK möglich, wofür allerdings
momentan kein weiterer Bedarf da Infrastruktur (Hausanschlüsse) für weitere
Nutzer gar nicht vorhanden;
"Klimakiller" - durch Verdrängung
älterer, weniger effizienter Kraftwerke Verbesserung der Bilanz;
400
Ärzteunterschriften - Ärzte widersprechen dem teils jetzt schon,
Unterschriften unter dubiosen Umständen zustande gekommen, Ärztesyndikat
Saarland hat Schreiben aufgesetzt und nicht die Ärzteschaft, selbst auf
aktuellem Flyer nur noch 280 Ärzte;
großflächige Verschattung - wer
einmal auf GoogleEarth die Satelitenbilber gesehen hat weiß, wie schwach dieses
Argument ist, wie wenig Haushalte betroffen wären, wie schnell der Schatten
wandert und man wüsste, dass das nix mit Photovoltaikanlagen in Ensdorf zu tun
hat;...
Warum muss ich's denn noch mal wiederholen? Das macht keinen
Spaß...
Währenddessen haben Sie noch nicht gesagt, was mit den 350
(und mehr) Arbeitsplätzen im neuen KW ist. Sie haben nur gesagt in der
alternativen Energieerzeugung KÖNNTEN auch welche entstehen, aber noch keinen
konkreten Arbeitsplatz benannt.
Sie haben nicht gesagt wie sonst das
Saarland Investoren dazu bewegen kann 2,2 Milliarden hier zu investieren
von denen mindestens 200 Millionen direkt im Land bleiben bei gleichzeitiger
bevorzugter Behandlung ansässiger Firmen. Das entspricht einem Viertel der
jährlichen Gesamtinvestitionen im gesamten Saarland.
Sie konnten kein
alternatives privatwirtschaftliches "Konjunkturprogramm" für die Region
benennen, das sich realisieren ließe.
Sie konnten keine Form der
Energiegewinnung benennen, die den Standort Saarland ähnlich interessant für
große Industrieansiedlungen macht.
Sie konnten nicht widerlegen, dass
dieses Kraftwerk die Stromversorgung sicherstellt und das Netz
stabilisiert.
Sie haben noch nicht mal Ansatzweise einen alternativen
Standort für das Kraftwerk bennenen können.
Sie konnten nicht belegen
und auch kein ansatzweises Indiz vorlegen, dass durch Schallschutzmaßnahmen
die Bevölkerung nicht ausreichend vor Lärm bei der Anlieferung per Schiff
geschützt ist.
Sie konnten den Zulieferbetrieben, die mit
Schließung Kraftwerk Ensdorf ihre Existenzgrundlage verlieren, keine
Alternativen aufzeigen.
Sie konnten keine Alternative für die
Steuereinnahmen der Gemeinde Ensdorf nennen, noch nicht einmal wo das Geld
eingespart werden könnte (auch wenn diese sicher in der RWE-Zentrale weitaus
höher sind)
Sie konnten nicht widerlegen, dass die BI für "Grüne Politik"
vor den Karren gespannt wird.
Sie konnten noch kein repräsentatives
Umfrageergebnis vorlegen.
Sie sind bis heute nicht darauf eingegangen,
dass die BI die Bürger gezielt mit falschen Informationen (bspw.
Emissionswerte) versorgt.
usw...
Wer möchte kann die
Aufzählung gerne komplettieren.
Gruss, Christian
21.9.2007 um 15:25:31
17. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
@ Christian
Machen Sie mal den Saal im
Bergmannsheim Ensdorf oder im Theater am Ring Saarlouis klar!
Dann
veranstalten wir beide mal eine Disputation und dann werden Sie und das Publikum
mal sehen, was von Ihren Behauptungen übrig bleiben wird!
Manches ist
einfach zu blöd, als dass man es noch beantworten sollte!
Oder meinen Sie
nicht auch: Wenn mehrere Dampffahnen sich vereinen und die Sonne scheint, wird
ein umfangreicher Schatten geworfen! Und das ist bei und an etwa 200 Tagen der
Fall!
Übrigens ist heute im Umweltausschuss des Landtags von dem Vertreter
des Umweltministers aufgezählt worden, welche Gutachten im eingereichten
Genehmigungsantrag fehlen. Darunter war auch das Verschattungsgutachten!
21.9.2007 um 16:04:41
18. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
genau das habe ich erwartet Christian
!
" Hallo hier !"
Wie Sie ja schon mehrmals beteuert
haben freue ich mich Sie bei einer der nächsten Veranstalltungen zu treffen.
Obwohl ich glaube das das nichts wird weil die alle schon waren und Sie hier
immer noch für ein paar Dutzend Leser in die Presche springen !
Da ich in
Ensdorf lebe und die Wolken sehe brauche ich mir auch ein solches Gespräch
von Ihnen nicht anzuhören . Sie haben keine Ahnung aber davon ganz besonders
viel !
Ich sage es Ihnen noch einmal !
Sie können auf
Google Bildern nicht wirklich was erkennen !
Die Bilder sind Jahre alt
!
Das Neubaugebiet ist dort noch gar nicht zu sehen !
Das
Neubaugebiet ist Luftlinie 800 m entfernt vom neuen Standort !!
Andere
Häuser sind wesentlich näher z.b. Ensdorf Stöckerweg, Lisdorf auf der anderen
Saarseite !
Bei einer Höhe von 165 m Kühlturm ist sehr wohl ein
Schattenwurf möglich !
Also machen Sie mal ihre Hausaufgaben und
verschonen Sie uns mit Ihren Theorien !
Die Bilder von Auto
Schramm sind nur exemplarisch ! Sie werden nicht leugnen dass das Kraftwerk
ähnlich des hier geplanten ist .
21.9.2007 um 17:08:47
19. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Wohnt eigentlich irgend jemand von Ihnen in
einem Haus, dass ihr angeblicher Schatten treffen sollte? Irgendwer da? Ein
"Hallo, hier." würde mir ja scho reichen...
und das sagt uns ein
dudweilerer proletarier? ; )
schöne liste aber das ist leider nur wieder
und wieder und wieder mal ihre kleine welt. ich bzw wir können nichts dafür wenn
sie von der realität nur wenig verstehn und für sich selbst nichts umsetzen
können.
auf unnötige wiederholung der ganzen argumente seh ich in zukunft
ab, da das forum inzwischen für beide seiten gut gefüllt ist.
21.9.2007 um 20:07:56
20. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Da ich eigentlich über Feinstaub-Grenzwerte
diskutieren und informieren wollte, hier nochmal mein Beitrag vom Anfang der
Diskussion:
Zur Diskussion in den Medien "alle Grenzwerte werden
eingehalten" : Der Jahresmittelwert für Feinstaub an den Messpunkten Dillingen
und Fraulautern lag im Jahr 2006 bei 20 bzw. 24 µg pro m³ Luft.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen)
empfiehlt in Ihrer Air-Qualitiy-Guideline von 2005 als Höchstgrenze 20
µg.
Das bedeutet:
1. Jede zusätzliche Belastung unseres Lebensraumes
ist zu Vermeiden!
2. Die Argumente der saarländischen Ärzte gegen das
Kraftwerk werden untermauert!
Meine Meinung: Die leider zur Zeit
geltenden deutschen Grenzwerte sind offensichtlich nicht geeignet die
Bevölkerung vor Gesundheitsgefahren durch Feinstaub zu schützen!
21.9.2007 um 23:57:03
21. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
Offensichtlich doch,
oder ist ganz Dillingen und Fraulautern krank?
Und wieviel des Feinstaubs
kommt vom Kraftwerk? In Dillingen steht gar keins. In Fraulautern auch nicht.
Warum konnten Sie nicht in Ensdprf ähnliche Werte attestieren? Weil die dort
nicht so hoch sind.
Nochmal: 5% des Feinstaubs stammt von Kraftwerken.
Das ist 1µg/m³. Die anderen 19 lassen Sie einfach außen vor, obwohl ich
Sie schon dreimal drauf aufmerksam gemacht habe. Das Kraftwerk treibt den Wert
gar nicht so nach oben. Aber darauf werden Sie nicht eingehen, weil Ihnen das
nicht in den Kram passt und Sie auch gar nicht in der Lage sind Aussagen über
mehr als das zu machen, was Sie bei der BI vorgekaut bekommen.
Schade.
Aber es zeigt doch, wer hier tatsächlich die Augen vor der Realität schließt.
Grüße an Frank.
Gruss, Christian
22.9.2007 um 12:13:06
22. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Offensichtlich doch, oder ist ganz Dillingen
und Fraulautern krank?
eine deutlich erhöhte krankheitsrate geht
also schmerzfrei ihnen vorbei?
Und wieviel des Feinstaubs kommt vom
Kraftwerk? In Dillingen steht gar keins. In Fraulautern auch nicht. Warum
konnten Sie nicht in Ensdprf ähnliche Werte attestieren? Weil die dort nicht so
hoch sind.
ein pro kw argument?? ; )
Nochmal: 5% des
Feinstaubs stammt von Kraftwerken. Das ist 1µg/m³. Die anderen 19 lassen Sie
einfach außen vor, obwohl ich Sie schon dreimal drauf aufmerksam gemacht habe.
Das Kraftwerk treibt den Wert gar nicht so nach oben. Aber darauf werden
Sie nicht eingehen, weil Ihnen das nicht in den Kram passt und Sie auch gar
nicht in der Lage sind Aussagen über mehr als das zu machen, was Sie bei der BI
vorgekaut bekommen.
fakt ist jedoch, es treibt den wert nach oben.
und solang der genaue wert nicht von unabhängigen, neutralen büros bestätigt
wurde, glaub ich der rwe mit ihren firmeneigenen gutachten kein wort. selbet
wenn es auch nur 1% sein sollte, so ist es 1% mehr für die menschen.
es
reicht im saarland!
Schade. Aber es zeigt doch, wer hier tatsächlich
die Augen vor der Realität schließt. Grüße an Frank.
ja, "es wird
schon alles gut" träumer wie sie, liefen mir im leben schon ein paar mal übern
weg. grüße zurück
erklären sie mir auch bitte mal die frage, wieso sich
ein kleiner junger dudweilerer bwl student sich so hartnäckig für das kkw
ensdorf einsetzt?!
22.9.2007 um 12:53:53
23. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
An Christian:
1. Der Wert 5% des
Feinstaubes durch Kraftwerke ist ein Durchschnittswert für Deutschland.
Wenn ein Mega-Feinstaub-Produzent wie das geplante Großkraftwerk Ensdorf
hinzukommt, kann es z.B. sein daß in diesem Raum das Kraftwerk für den größten
Teil der Emissionen verantwortlich ist.
2. In Ensdorf oder auch Bous gibt
es keine Immesa-Messpunkte!
Woher nehmen Sie dann die Information daß die
Werte dort nicht so hoch seien? Sind Sie Hellseher??? Haben Sie eine eigene
Messtation?
3. Nicht ganz Fraulautern oder Dillingen sind krank, bewiesen
ist aber daß die Krebsrate im Saarland bei Frauen 4% über dem Bundesschnitt
liegen!
4. RWE ist noch nicht einmal in der Lage der Genehmigungsbehörde
eine Immissionsprognose vorzulegen! Daß heißt: Keiner weiß was auf uns zukommt!
Aber Sie wissen Alles oder was?
22.9.2007 um 17:01:54
24. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
fakt ist jedoch,
es treibt den wert nach oben. und solang der genaue wert nicht von unabhängigen,
neutralen büros bestätigt wurde, glaub ich der rwe mit ihren firmeneigenen
gutachten kein wort. selbet wenn es auch nur 1% sein sollte, so ist es 1% mehr
für die menschen.
pffffffffff Frank, wer Ihren Sprüchen
glaubt ist eh verloren. Jedes noch so unabhängige Büro, das der RWE recht gäbe,
steht auf ihrer roten Liste derer, denen man kein Wort glauben
darf.
Diskussion hier zwecklos.
Wie ist eigentlich die
Krankheitsrate im Ruhrpott? Da ist RWE dicke im Geschäft.
23.9.2007 um 02:36:56
25. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
pffffffffff Frank, wer Ihren Sprüchen
glaubt ist eh verloren. Jedes noch so unabhängige Büro, das der RWE recht gäbe,
steht auf ihrer roten Liste derer, denen man kein Wort glauben
darf.
hab ich das gesagt?
Diskussion hier
zwecklos.
nicht immer..
Wie ist eigentlich die
Krankheitsrate im Ruhrpott? Da ist RWE dicke im Geschäft.
genaue
daten wären sicher gut. ich wäre ihnen für die informationsbeschaffung dankbar.
dennoch geh ich mal davon aus, die zahlen werden nichts gutes verkünden.
23.9.2007 um 14:21:53
26. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grenzwerte für Feinstaub
Hatte keine Zeit für den
Schwachsinn, musste auch noch was schaffen!
Antwort: Ich weiß jedes Jahr,
was ich an Steuern zurückbekomme. Allerdings brauche ich ein paar Minuten, um
das alles in korrekte Form zu bringen, das Formular zu drucken, nochmal drüber
zu schauen und es dann abzugeben.
Gut vorstellbar, dass die RWE - nachdem
sie die IST-Messungen ja bekanntermaßen schon durchgeführt hat und jetzt sowieso
zu spät an wäre eine Prognose zu machen - auch die Zahlen schon kennt und nur
mit dem Papierkram beschäftigt ist.
Auch gut vorstellbar, dass sie sich
das nicht vorstellen können.
Gruss, Christian
27.9.2007 um 00:11:28
27. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grenzwerte für Feinstaub
Hatte keine Zeit für den Schwachsinn, musste
auch noch was schaffen!
Behalten Sie zukünftig ihre dümmlichen und
ungezogenen Bemerkungen für sich, wenn Sie noch nicht mal in der Lage sind auf
einfache Fragen eine vernünftige Antwort zu geben!
27.9.2007 um 00:30:52
76. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
man muss schon kein
großer kraftwerksgegner sein um die sz inzwischen nur noch mit einem lächlen zu
diesem thema begrüßen zu dürfen.
überschriften wie "noch braucht das land
kohlekraftwerke" zeugt davon, dass gewisse redakteure anscheinend weit hinter
dem zeitgeschehen ihre standpunkte ansiedeln.
da wird schon von einem
"verpuffen" von energiepolitischen aspekten gesprochen, "nur" weil die anwohner
sich um ihre gesundheit sorgen.
auch disqualifiziert sich die sz als
renomierte zeitung wenn sie sätze wie "der raum saarlouis ist keine
hochbelastete region" abdruckt und man "würde im bundesvergleich recht gut
abschneiden". also meine herren, höre ich da eine gewisse legimitation für mega
kkw im saartal, da ja noch etwas platz für den dreck in der luft ist? wundert
mich eigentlich, dass man hierbei sich doch ein paar infos der who zukommen
lies, wobei man die saarlandeigenen, besonders übers saartal anscheinend
vergisst.
auch was soll man bitte mit den sätzen "die hälfte der
feinstaubbelastung wird durch verkehr und heizungen verursacht" anfangen?
vielleicht "ach gott, de meier schorch hat wieder sei ofe an und de seppel fahrt
ach noch sei alt traktor, do kann die rwe dann ach ruhig ihr kesselcher
baue"?!
auch wieder die alte leier über 200mio und arbeitsplätze wird
natürlich nicht verschont. wie gesagt, die rwe wird ab 2008 ihre strompreise im
saarland um 10% erhöhen und somit sind die vermeintlich bleibenden 200mio nur
schall und rauch. sie dienen nur als kurzfristige investition für eine
gelddruckmaschine.
liebe sz, man kann aus hühnerscheisse keine
hühnersuppe kochen auch wenn es gewisse redakteure aufgrund von kkw- oder rwe
schmusereien dies gerne so sehen würden. die weichen sind längst gestellt für
eine neue energiezukunft. in deutschland sind 46 neue kohlekraftwerke geplant.
einige davon kosten bekanntlich bis zu 2 milliarden euro.. wenn man dieses geld
(oder zumindest einen teil davon) in die förderung der regenerativen energien
stecken würde, kann sich jeder von uns selbst ausmalen, was mit diesem geld für
eine entwicklung möglich wäre.
19.9.2007 um 17:44
1. Antwort
Absender: mamsel
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Zitat Charly:
"Man kann
ja richtig froh sein, Christian, dass Sie sich mal den Frust von Ihrer schwarzen
Seele geschrieben haben und dann auch noch den Mut hatten, den Button „Antwort“
zu drücken!
Wahrscheinlich würden Sie auch gerne alle Kritiker, die Ihre
Dampfplaudereien entzaubert haben, mit einem Knopfdruck ins Jenseits befördern.
Dann wäre Ruhe im RWE-Land und Ihnen ginge es auch besser!
Aber leider machen
einige „Ignoranten“ das zu Ihrem Leidwesen nicht mit, obwohl Sie sich ja redlich
Mühe geben! Aber so ist nun mal die Welt im „Saargärtsche“; da gibt es
unbelehrbare Kritiker des Monsterkraftwerks und einige wenige unermüdliche,
selbstlose und tapfere Befürworter wie Sie!
Selbst die Wohltäter vom RWE
verstehen die Welt nicht mehr. Hat doch der Vorstandsvorsitzende von RWE-Power,
Jan Zilius, noch am 23.11. vergangenen Jahres im Beisein eines huldvoll
lächelnden Ministerpräsidenten behauptet, hier im Saarland habe man „Akzeptanz
bei der Bevölkerung“.
Und nun bockt die Mehrheit eben dieser Bevölkerung vor
Ort und schlägt dem „Glücksfall für das Saarland“ (SZ) die Tür zu. Wie das? Sind
die so dumm oder haben Leute wie Sie vielleicht nicht genügend Überzeugungskraft
entwickeln können? Woran liegt das?
Wahrscheinlich ist Ihnen auch diese
Frage zu banal, um sie zu beantworten! Wie schon so viele in der vergangenen
Woche, die Ihnen gestellt wurden!
Aber arbeiten Sie tapfer weiter als
RWE-Ritter von der traurigen Gestalt!Man kann ja richtig froh sein, Christian,
dass Sie sich mal den Frust von Ihrer schwarzen Seele geschrieben haben und dann
auch noch den Mut hatten, den Button „Antwort“ zu drücken!
Wahrscheinlich
würden Sie auch gerne alle Kritiker, die Ihre Dampfplaudereien entzaubert haben,
mit einem Knopfdruck ins Jenseits befördern. Dann wäre Ruhe im RWE-Land und
Ihnen ginge es auch besser!
Aber leider machen einige „Ignoranten“ das zu
Ihrem Leidwesen nicht mit, obwohl Sie sich ja redlich Mühe geben! Aber so ist
nun mal die Welt im „Saargärtsche“; da gibt es unbelehrbare Kritiker des
Monsterkraftwerks und einige wenige unermüdliche, selbstlose und tapfere
Befürworter wie Sie!
Selbst die Wohltäter vom RWE verstehen die Welt nicht
mehr. Hat doch der Vorstandsvorsitzende von RWE-Power, Jan Zilius, noch am
23.11. vergangenen Jahres im Beisein eines huldvoll lächelnden
Ministerpräsidenten behauptet, hier im Saarland habe man „Akzeptanz bei der
Bevölkerung“.
Und nun bockt die Mehrheit eben dieser Bevölkerung vor Ort und
schlägt dem „Glücksfall für das Saarland“ (SZ) die Tür zu. Wie das? Sind die so
dumm oder haben Leute wie Sie vielleicht nicht genügend Überzeugungskraft
entwickeln können? Woran liegt das?
Wahrscheinlich ist Ihnen auch diese
Frage zu banal, um sie zu beantworten! Wie schon so viele in der vergangenen
Woche, die Ihnen gestellt wurden!
Aber arbeiten Sie tapfer weiter als
RWE-Ritter von der traurigen Gestalt"
Man kann es nicht mehr hören! Was
labern sie für einen Schwachsinn!
Natürlich gibt es "Akzeptanz bei der
Bevölkerung"! Sie haben eine BI, die den selben Quatsch gebetsmühlenartig
labert, wie SIE! Das hat doch nichts mit RWE, ENERGIS etc. zu tun! Die BI hat
bis heute 11.000 Unterschriften gesammelt, oder wir lassen es 15.000 sein.
11.000 - 15.000 bei einer Einwohnerzahl von weit mehr als 1 Mio.!! Dreisatz
können Sie jetzt ja rechnen! Für wie wichtig halten Sie sich eigentlich.
Sie sind Saarland, oder was!?
Sie sind Kleingeister, die
das Forum hier nutzen , weil Sie im normalen Leben nichts zu melden haben!
Bleiben Sie am besten in Ensdorf, dort fährt man durch und das so schnell wie
möglich. Weil es potthässlich ist, mit oder ohne Kraftwerk! Aber spielen Sie
sich bitte nicht als Ritter der Kokusnuß auf! 11.000 - 15.000 Unterschriften und
macht hier einer auf dicke Hose, ich fass es nicht!
27.9.2007 um 23:35:30
2. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
@
Welche Lage
kennen SIE genau?
Über welche Quellen verfügen Sie, wenn es Ihnen "nicht
an Quellen mangelt"?
21.9.2007 um 15:49:26
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Frank....
erweiterung? *lach* is klar..
die rwe selbst
beschreibt dies dummerweise in ihren werbeausführungen leider auch als neubau.
die sache wird wohl noch vor gericht landen.. wir dürfen gespannt
sein.
Ahm, es werden 2 neue Blöcke zum bestehenden Kraftwerk
gebaut. Das ist richtig. Sie heissen Block 4 + 5. Nicht Block 1 + 2. Sollte man
mal nachdenken drüber.
Desweiteren sollte man sich mal überlegen, wo die
Bürogebäude der neuen Blöcke auf dem Plan zu ersehen sind, bzw die
sanitären Gebäude. Wo sind denn die Kohlelagerplätze der neuen Blöcke?
Meines
erachtens sollte sowas auch gebaut werden wenn alles NEU ist,
oder?
sie lesen nicht viel, stimmts? wie gesagt, ich wiederhol
mich hier nicht mehr. in der schule bekommen sie für länger andauernde
verständnisprobleme auch irgendwann ihre zensuren.
Das Problem
ist einfach, das es im Moment keine alternativen gibt !! Sie wollen das nur
nicht wahr haben. In Eppelborn wehrt sich eine BI gegen Windkraft, da sind es
die Fledermäuse schuld, Pfffft. Mit Biomasse komme ich im Saarland im Moment auf
ca. 2,2 MW, weitere 27-30 MW sind geplant. Bin mal gespannt was da alles
abgelehnt wird. BI gegen ein Biomasseanlage in Nunkirchen. BI gegen
Palmölanlagen....TsTs
Und dann noch das zum Thema BUND und Solarparks:
http://www.bund-saar.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=52&idart=66&m=&s=
stimmt,
ein bwl student ist natürlich viel älter um dies kompetenter beurteilen zu
können. dennoch haben sie in den punkt recht aber ist dies eine rechtfertigung
dafür, dass wir jetzt wieder anfangen dürfen, mehr dreck zu produzieren?! das
saartal liegt trotz positiver entwicklung noch lange nicht zu den regionen
sauberer luft und eins ist dabei nicht zu vergessen, ein verdienst von der rwe
ist diese positiventwicklung leider nicht.
BWL??? Wann sollte
ich das studiert haben? Wessen Verdienst ist denn das? Klären Sie mich mal
auf.
und belastet leider auch sehr sehr viele
menschen..
Nee ich vergleiche hier nicht Äpfel mit Birnen, jeder
arbeitet um Profit zu machen, oder ist mir da was entgangen? Der eine ist
selbstständig der andere braucht Helfer.
Es gibt genügend andere Beispiele
wo belastete Menschen um Hilfe schreien. Sollten Sie selber wissen.
Sie
haben im Übrigen immer noch nicht beantwortet warum Herr Winkler immer noch in
Bexbach wohnt. Was ist Ihre Meinung dazu?
23.9.2007 um 20:36:33
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Ich
frage mich gerade ob Flyer und Plakate mit Aufschriften:
"Kein
Klimakiller..."
"...Klimawürger..."
"...Wolkenproduktionsmaschine..."
"...Stinker..."
usw.
sachlicher sind oder von mehr fachlichem Verstand zeugen. Aber wenn Sie
mal so richtigen Mist lesen wollen, schauen Sie sich mal an, was gewisse andere
Zeitungen in den letzten Tagen zu dem Thema schreiben.
Habe sogar ein Zitat
von einer Frau gelesen, die sagt das KW würde die Gegend "verseuchen"....
darüber sollten Sie mal lachen.
Gruss, Christian
20.9.2007 um 13:54:33
5. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Chrissi,
haben Sie
sich die Studie des Umweltbundesamtes "Stromsparen: weniger Kosten, weniger
Kraftwerke, weniger CO2" schon heruntergeladen und versucht sie zu
verstehen?
Dort ist auf Seite 19 bildhaft dargestellt, dass man durch heute
schon verfügbare Stromspartechniken innerhalb von 10 Jahren auf den bisher
geplanten Neubau von etwa 30 - in Worten: dreißig! - Kraftwerken verzichten
kann!
Die Einsparungen belaufen sich auf 110 000 000 000 - in Worten:
einhundertzehn Milliarden - Kilowattstunden! Die Umweltentlastung beträgt 70
Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr vermiedener Treibhausgase und 100 000
Tonnen Schwefedioxid! Darin sind auch die Vorketten (Siehe Studie).
In
den Scopingunterlagen, die ich beim BUND einsehen konnte, steht nur, dass RWE
eine "Erweiterung" beantragen will!
Aus dem Text und den einschlägigen
Kommentaren zum BImSchG geht klar hervor, dass es sich um einen Neubau
handelt!
So nachzulesen zB. bei Jarass:"Eine Neuerrichtung liegt vor, wenn
der Charakter der Gesamtanlage verändert wird! Wenn die Änderungen derart
prägend sind, muss die gesamte Anlage als eine neue Anlage qualifiziert werden!
- wenn der Betrieb um eine zusätzliche SELBSTÄNDIGE und GENEHMIGUNGSBEDÜRFTIGE
Anlage erweitert wird! - Gleiches muss gelten, wenn die Kapazität der bisherigen
Anlage mehr als VERDOPPELT wird. In solchen Fällen prägt der neue Teil die
Gesamtanlage, weshalb man NICHT mehr von einer Änderung sprechen kann!" Die
Anwendung des § 16 BImSchG - Wesentliche Änderung genehmigungsbedürftiger
Anlagen - im Fall NEUBAU Ensdorf ist also rechtsfehlerhaft und dürfte vor jedem
Verwaltungsgericht keinen Bestand haben!
Sind Sie, Chrissi, anderer
Rechtsauffassung?
Wenn ja, so legen Sie diese hier im Forum auf den
Tisch!
In den Antragsunterlagen fehlen nach Auskunft des Vetreters des
Umweltministeriums - so in der Pressemitteilung der Grünen nachzulesen - so
viele wesentliche Gutachten, dass es keine Lappalie mehr ist. Die SPD-Leute
sollen über den Umfang der fehlenden Unterlagen entsetzt gewesen
sein!
Wer einen solch unvollständigen Antrag abgibt, muss damit rechnen,
dass er als nicht prüffähig zurückgewiesen wird! Aber dazu konnte sich wohl der
schwache Umweltminister Mörsdorf nicht durchringen, weil der Pitt von der
Staatskanzlei und der Ehemalige vom Wirtschaftsministerium - der mit dem
einschläfernden Gesichtsausdruck - unbedingt das Monsterkraftwerk haben wollen,
weil sie immer noch glauben, sie könnten sich im Wahlkampf 2009 damit
schmücken!
Den drögen Wirtschaftsminister hat Pitt bereits abserviert; bei
diesem Umweltminister wird es wohl nicht mehr lange dauern!
Das das
Projekt für RWE in die Hose geht, kann man schon jetzt absehen! Wahrscheinlich
die nächste Wahl für den Pitt und seine CDU-Brüder auch!
Einee
Wärmeauskopplung von ca. 80 MW ist machbar und auch im Raum um Saarlouis
unterzubringen, wenn die VSE-Tochter Energis (RWE!!), die ja rundum mit 49
Prozent bei den Stadt- und Gemeindewerken beteiligt ist, dafür sorgt ,dass
Nahwärmenetze verlegt werden. In den nächsten Jahren müssen Millionen von
Heizungen erneuert werden. Bei Nahwärmeanschluss braucht keiner mehr eine neue
Heizung zu kaufen und der Schornsteinfeger wird sich schwarz ärgern, weil er
nicht mehr in zehn Minuten 50 Euro, so wie bei mir, abzocken kann. Ich würde
sofort Nahwärme abnehmen. Für mein Mehrfamilienhaus würde sich das
rechnen!
So muss ich leider weiter das immer teurer werdende Erdgas von
denjenigen kaufen, die daran prächtig verdienen und mit der Abwärme lieber über
die Kühltürme die Luft heizen! Denn die haben an Energieeinsparung kein
Interesse, denn sie und ihre Aktionäre leben gut von diesem Energieunsinn!
Wie eine solche Verschwendungswirtschaft in einem Staatswesen immer noch
zugelassen wird, entzieht sich jeder Vernunft! Oder essen Sie, Chrissi, von
einem Laib Brot nur die Hälfte und werfen die andere Hälfte in den Mülleimer?
Genau das aber geschieht heute immer noch mit der Hälfte des in der Kohle
enthaltenen Energieinhalts!
Ich habe viel Zeit während meines
Nachtdienstes über diese Fragen nachzudenken! Ich lese aber auch Berichte in
Fachzeitschriften statt die BILD-Zeitung und kann nur das meiste bestätigen, was
die BI in ihren Flugblättern druckt. Für meine Begriffe tut die BI noch viel zu
wenig, um die betroffene Bevölkerung aufzuklären! Ich bin kein Mitglied der BI,
insofern können Sie nicht von "Kumpels" reden. Aber ich kann mir meine Meinung
auch ohne die BI bilden. Und die hatte ich schon bevor es die BI gab!
Es
sollte Ihnen auch zu denken geben, dass gerade die Ärzte gegen die Auswirkungen
des geplanten Mammutkraftwerkes Ihre Stimme erhoben haben. Oder halten Sie die
auch für voreingenommen!
Zu den anderen Angesprochenen sollen diese
selbst Stellung beziehen!
23.9.2007 um 06:01:06
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Eins ist doch mal klar!
Es handelt sich hier NICHT um einen Neubau, sondern um eine
Erweiterung.
erweiterung? *lach* is klar..
die rwe selbst
beschreibt dies dummerweise in ihren werbeausführungen leider auch als neubau.
die sache wird wohl noch vor gericht landen.. wir dürfen gespannt
sein.
Sie sollten sich mal überlegen was Sie hier fürn Stuss von sich
geben.
Zeigen Sie mir nur 1 !!! alternative für 1600MW auf, bzw für
500MW.
(....)
sie lesen nicht viel, stimmts? wie gesagt, ich
wiederhol mich hier nicht mehr. in der schule bekommen sie für länger andauernde
verständnisprobleme auch irgendwann ihre zensuren.
Ich sprach
ausserdem von den letzten 40 Jahren ... immer schön die Augen waschen Frank.
Aber Sie sind wohl noch zu jung. Sie wissen nicht wie die Luft die letzten 40
Jahre im Saartal verschmutzt wurde.
stimmt, ein bwl student ist
natürlich viel älter um dies kompetenter beurteilen zu können. dennoch haben sie
in den punkt recht aber ist dies eine rechtfertigung dafür, dass wir jetzt
wieder anfangen dürfen, mehr dreck zu produzieren?! das saartal liegt trotz
positiver entwicklung noch lange nicht zu den regionen sauberer luft und eins
ist dabei nicht zu vergessen, ein verdienst von der rwe ist diese
positiventwicklung leider nicht.
Die RWE nutzt wie jeder Arbeitgeber
und Arbeitnehmer ein Angebot und deckt mit hilfe vieler Menschen die
Nachfrage!
und belastet leider auch sehr sehr viele
menschen..
Machen Sie doch auch oder? Oder empfangen Sie mitlerweile
auch HartzIV, das ist mir dann entgangen. Dann sind Sie natürlich nicht von
dieser Sorte, sry!
vergleichen sie wieder mal äpfel mit
birnen?
Ob ich spät dran bin wird sich zeigen Frank,
hehe.
nutzen sie die zeit der hehe und hahas für die neusten
informationen. bald ist die nächste versammlung
Ähm, das Saarland
geht ncht unter wenn das KW nicht gebaut wird, sondern wenn die Menschheit Typen
wie Ihnen oder Herr Winkler hinterherläuft, um das mal richtig zu
drehen.
wie gesagt, sie haben ein problem damit die zukunft zu
erkennen.
Erklären Sie doch mal warum die Studienplätze zurückgehen,
warum man sich sorgt das immer weniger Menschen studieren. Einen Schinken von
700 !! Seiten. Genau das bekommen unsere Beamten noch hin, genau das wollte ich
hier lesen. Pffffft !! Heisse Luft, nichts als heisse Luft. Bürokratie für alle
!!!!!
mir scheint, sie haben noch sehr viele andre probleme mit
unserer gesellschaft?
23.9.2007 um 14:10:35
7. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Jo klar, war die SPD
schuld, pffffft.
Natürlich war die SPD schuld. Was hat
Altbundeskanzler Schröder denn 2002 gemacht? Mit den Franzosen bei der EU
gemauschelt. Ein Kuhhandel zu lasten der deutschen Spediteure. Berlin hat
französische Steuergeschenke für Spediteure gebilligt und die Franzosen haben
dafür den deutschen Kohlebeihilfen zugestimmt.
Aber die Lokalpolitiker
bei der SPD sind auch keinen Deut besser. Was war den 1991 als die SPD dafür
sorgte, dass der Rahmenbetriebsplan 1 Tag vor Inkrafttreten einer
Umweltverträglichkeitspflicht unterschrieben wurde? Mit dem Ergebnis, dass auch
heute - 16 Jahre später - noch Kohleabbaugenehmigungen ohne
Umweltverträglichkeiten erteilt werden.
Den Vogel schiessen dann ein
aktuelles Landtagsmitglied der Saar-SPD ab, welche Bergbaubetroffene, die
mittlerweile bereits 800 bis 900 Erdbeben durch die von der RWE verbrannte
Erdbebenkohle erdulden mussten als radikalisierte Betroffene
bezeichnen.
Hust, hmmmm. Hey da ist aber jemand
auf Zack. Wo haben Sie das denn gehört? Jetzt weiss ich das Sie nur
nachplappern. Nein? Dann bitte ich um Quellen. Bin gespannt wie ein
Flitzebogen.
Was wollen Sie denn genau hören? Kraftwerk Ensdorf:
1963 gebaut. Saarberg teilte dem Kraftwerk damals so kleine Margen an Kohle zu,
dass das Kraftwerk knapp dem Konkurs entging. Einzig unabhängige Kohlehändler
sorgten damals dafür, dass Steinkohle von Halden in einer Menge beikam, dass der
Konkurs von Ensdorf gerade so verhindert wurde.
Jaaaaa sicher. Ich
bewerb mich auch noch schnell da. Das sind SCHTORRYS die können Sie dem Pastor
von Ensdorf in der Sonntagspredigt aufs Pult legen. Vor der Grube bekommen Sie
für diese Aussage eine aufs Maul, glaub ich. So sehen es nämlich Menschen die
dort arbeiten, wie zb mein Bruder.
Ihr Bruder ist eine unrühmliche
Ausnahme. Wie gesagt. Es ist kein Geheimnis, dass es bis heute keinen einzigen
arbeitslosen Bergbaubeschäftigten gibt, dass die Bundesregierung den
sozialverträglichen Ausstieg bis 2018 festgezurrt hat und dass das etwa 40
Milliarden Euro kostet oder bei rund 35.000 Bergbaubeschäftigten (Merke
Bergbaubeschäftigter ist etwas anderes als ein Bergmann) rund 1,1 Millionen Euro
pro Kopf. Was umgerechnet in Hartz IV bedeutet, dass ein Hartz IV-Empfänger
damit mehr als 270 Jahre leben müsste! Die SPD - um mal wieder auf das Thema
zurückzukommen - mutet den Menschen Hartz IV zu, schafft die gesetzlichen
Rahmenbedingungen für Rente mit 67 und schafft gleichzeitig für das eigene
Klientel Sonderbedingungen a la excellence. Ein Schelm wer an Selbstbedienung
denkt.
Komme mir vor wie in Indonesien im Tsunamigebiet. Mensch ja,
Sie haben recht !
Freundchen. Es ist doch mehr als makaber das
Indonesische Tsunamigebiet mit dem saarländischen Erdbebenterror (Kohle die von
der RWE verbrannt wird) zu vergleichen. Zeugt aber für den Umgang mit den
Menschen. Haben Sie sich schonmal mit der rechtlosstellung der Menschen
beschäftigt, welche dem Bergrecht unterliegen?
Damit beschäftigt, dass
der Schädiger, der Gutachter und der Regulierer ein und dieselbe Rechtsperson
sind? Seismographen gestellt von der DMT bei der DSK-Chef Tönjes im Aufsichtsrat
sitzt und die nur so vor RAG und IGBCE-Beschäftigten glänzt. Ein Schelm, wer
böses denkt.
Schonmal erlebt, dass eine Staatsanwaltschaft
Körperverletzungen nicht nachgeht, weil das BBergG das nicht vorsieht? Es gibt
viel zu lernen. Unter anderem, dass man sich den Namen auch als Gesellschaft
kaputt macht, wenn man anstatt ein Unternehmensehrenkodex zu haben mit aller
Gewalt gegen eine Bevölkerung vorgeht. Das mit Unterstützung von heimischer
Presse.
Wieder eine Liste, die man ins Unendliche fortsetzen
könnte...
In diesem Sinne: Erdbebenstrom can do:
24.9.2007 um 18:37:44
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Die einzige halbwegs neutrale Zeitung
So wie ich das
sehe ist die SZ die einzige Zeitung, die über die Sache noch halbwegs neutral
berichtet, weil sie nicht die Nachteile verschweigt. Sicher hat das Projekt
nicht nur Vorteile. Wenn man nur eng genug fragt (Bsp: "Was wäre das Beste für
den 9km-Radius um das Kraftwerk") kommt sicherlich der ein oder andere negative
Aspekt ans Licht. Keine Frage. Allerdings darf man dabei nicht den Blick für's
Wesentliche verlieren und einfach jeden Vorteil mit einem "stimmt nicht."
als widerlegt deklarieren. Das ist damit nicht aus der Welt.
Alternativ können sie auch die 20Cent lesen. Die Berichtet das, was sie
lesen wollen: "Alles Mist und überhaupt..." Die haben auch keine Scheu das Wort
"Klimakiller" zu verwenden, obwohl sich ja rausgestellt hat, dass das neue
Kraftwerk genau das nicht ist (siehe Diskussion von neulich, "... verminderter
CO2-Ausstoß bei gleichem Stromverbrauch ..."). Da werden sie ausschließlich
bestätigt. Alles andere ist natürlich Lobby-Arbeit... Moment, ist dann die
Berichterstattung von 20Cent nicht eigentlich Lobby-Arbeit für SIE? Verschweigen
die nicht wider besseren wissens die Vorteile des Projekts? Das macht die
SZ mit den "Nachteilen" eben nicht...
Und lernen sie zwischen "Bericht"
und "Kommentar" zu unterscheiden, schlimmstenfalls nehmen sie nochmal
die Deutschunterlagen ihrer Kinder zur Hand.
Viel lächerliche sind
im Übrigen die Leserbriefe ihrer Anhängerschaft. Eine Dame regt sich über
Schiffe ohne Rußpartikelfilter auf und ein Herr ist der Meinung Photovoltaik in
Ensdorf hat keine Zukunft, weil ja alles im Schatten liegt... ich denke das sind
die ersten Anzeichen einer gezielten Desinformationspolitik seitens der BI. Das
ist so peinlich, das sollte noch nicht mal den Kraftwerksgegnern recht
sein.
Sie können ja bis heute noch nicht mal jemand vorweisen, der daran
interessiert ist in irgend eine Alternative für Ensdorf Alt oder die anderen
Kraftwerke im Saarland zu investieren. Und da das KW Ensdorf schon schwer in die
Jahre gekommen ist wird es nicht mehr ewig stehen, das ist sicher. 2020 ist das
Ding schon lange dicht. Genauso wie die anderen Kraftwerke im Land. Bis
jetzt erkenne ich noch von keinem Investor ein Zeichen, dass er kommen und das
Problem lösen wird. sie etwa?
Grüße, Christian
21.9.2007 um 08:19:13
9. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Nun Ihr Name sorgt
mich. Aber ok, ich will Sie nicht angreifen und versuche
aufzuklären.
Man kann bei allem guten Willen nicht von allem keine
Ahnung haben.
1. überlegen Sie mal wer FÜR den Ausstieg aus der
Steinkohle ist.
Da muss ich schon passen. Wer denn?
- CDU
sagt Ausstieg kommt. Verrät aber nicht wann und tut alles um den Abbau bis 2038
weiter zu betreiben. Im letzten Landtagswahlkampf sorgte doch CDU/DSK-Meiser
dafür, dass das Thema Bergbau kein Wahlkampfthema wurde. Die Position mit der
SPD war wohl zu gleich, auch wenn die Außendarstellung sehr wohl eine andere
ist
- SPD sagt Abbau bis zum St. Nimmerleinstag. Fordert seit Jahrzehnten
die DSK müsse doch Rücksicht auf die Betroffenen nehmen und besser regulieren.
Mehr passiert nicht. Alles Lippenbekenntnisse?!?
- FDP entwickelt einen
absoluten Aktionismus. Bringt alles in den Landtag. Beschwört die 100 prozentige
Solidarität zu den Betroffenen und bringt es nicht fertig zu sagen was denn sein
wird, wenn man denn doch das Glück hätte in die Regierung zu kommen.
-
Grüne haben deutlichst gezeigt, dass sie nichts tun. Waren lang genug in Berlin
an der Regierung und haben die Spielchen der SPD mitgetragen, aber an
entscheidender Stelle (abgesehen von einzelnen Ausnahmen - was aber nichts
bewirkt hat) gegen die Interessen der Bergbaubetroffenen gearbeitet. Als
Opposition sind sie wieder sehr um das Wohl der Betroffenen bemüht, doch was
passiert wenn sie wieder in die Regierungsverantwortung kommen sollten? Das
Vertrauen ist zerstört.
- Linke wissen doch selbst nicht was sie wollen.
Bundesweit sind sie wohl sehr grün und sehr gegen den Bergbau orientiert. Im
Saarland bekämpfen sich die Befürworter unter Lafontaine und die Gegner aufs
heftigste. Bislang hat sich Lafontaine immer durchgesetzt. Es ist aber absehbar,
dass es ein letzter Stimmenfang unter den Bergbaubeschäftigten ist und nach der
Wahl der zukunftsorientierte gegen den Bergbau arbeiten wird
2.
Was hängt alles von der Saarländischen Kohle ab?
Das würde mich
jetzt aber mal interessieren? Was denn? Sie wissen selbst, dass Ensdorf alt
ursprünglich für Importkohle gebaut wurde. Man musste das Kraftwerk anpassen um
die heimische Kohle zu verbrennen. Heute wird dort jeder Mist verbrannt,
Importkohle soll aber angeblich nicht möglich sein? Da lachen ja die Hühner. Man
könnte sofort umstellen und sogar ohne Umbau hätte man nur wenig
Leistungsverlust.
Wenn Sie zu einem Ergebnis gekommen sind, sollten
Sie mal überall dorthin fahren und den Arbeitnehmern erklären wie Sie
das sehen.
Ich kenne mehr Bergbaubeschäftigte als Sie vielleicht
annehmen. Überall das gleiche Bild: Unverständnis über den unmenschlichen Umgang
mit den Betroffenen. Über den Erdbebenterror. Über die Probleme mit der
Regulierung. Über die Rücksichtslosigkeit im Bezug mit den betroffenen
Menschen.
Die Beschäftigten wissen sehr wohl, dass sie mit der
staatlichen Absicherung bis 2018 das goldene Lotterielos gezogen haben.
Unabhängig davon müssen bis 2012 noch zwei weitere - derzeit nicht
benannte Bergwerke schließen. Die Mindestbesetzung des Bergwerk Saar ist fast
erreicht. D.h. die Politiker-Mär "wir müssen im Sinkflug aufhören" entspricht
nicht der Realität. Man kann nicht fließend auf Null Beschäftigte abbauen. Es
wird einen deutlich spürbaren Schnitt geben müssen ob das 2007 oder 2013 ist.
Warum sollte man ihn nicht in dem Bergwerk machen, welches die meisten Menschen
negativ berührt.
Wobei - um das mal in aller Deutlichkeit zu sagen - ein
Abbaustopp nicht dazu führt, dass man keine Leute mehr beschäftigen könnte. Der
geordnete Rückbau der Bergbauanlagen, die Erforschung, Sicherung der Stollen,
die Vorbereitung und Durchführung der Flutung des Grubengebäudes und vieles
andere wird noch für einige Jahre nach Abbaustopp Arbeit
machen.
Erklären Sie aber auch das diese Menschen ihre Kinder halt
irgendwo anders in die Lehre schicken sollten. Aber vielleicht haben die ja bis
2018 auch schon ihre Schäfchen im trockenen. TsTs...
Also jetzt
liege ich auf dem Boden vor lachen. Sie kennen die Höhe der Subventionen? Es ist
ganz gleich ob der Ausbildungsbetrieb DSK heißt oder irgendwie anders. Die
Gelder kommen vom Staat und haben beim Thema Ausbildung eh nichts mit dem Abbau
zu tun. Geben Sie Ford, Dillinger Hütte, ZF, Festo oder wem auch immer die
Gelder und man wird ebensogut ausbilden wie es die DSK tut.
Was ist mit
unseren Kindern, die nachts nicht mehr schlafen können, weil sie Angst vor den
Beben haben? Die in der Schule nicht mehr die notwendige Leistung bringen.
Schonmal einem Kind nach einem Beben in die Augen geschaut und die Ängste
erspürt? Nein? Versuchen Sie es mal. Es wird sie prägen.
Gleiches gilt
für die alten und kranken Leute. Sie sind kaum mehr in der Lage den Psychoterror
der Beben zu ertragen. Alle haben das Problem, dass die Häuser angeblich nicht
richtig gebaut sind. Gebäude die 1940, 1950, 1960 oder wann auch immer gebaut
sind erfüllen lt. Gutachtern nicht irgendwelche Normen des Jahres 2007 und man
verweigert die Regulierung. Rechtschutz gibt es für Bergbaubetroffene nicht. Ich
könnte hier noch ewig weitermachen...
Die RWE und evtentuelle
Erfülllungsgehilfen bei Presse müssen sich deutlich auf die eigenen Fahnen
schreiben diesen ganzen Mist zu unterstützen. Warum investiert die RWE nicht die
2 Milliarden in sauberen Strom und spielt hier an der Saar einen Vorreiter für
alternative Energien, welche auch zunehmend einen ROI bieten, wie man ihn als
Wirtschaftsunternehmen erwartet?
23.9.2007 um 08:27:17
10. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
3. Drehen Sie maml die
Uhr 40 Jahre zurück, da war das mit dem Bergbau der Renner im Saarland oder?
drehen Sie die Uhr 150 Jahre zurück und Pferdekutschen, Schuster
und ähnliches waren der Renner. Was wollen Sie also damit
sagen?
Heute ist das alles schlecht. Wissen Sie auch warum? Weil Sie
und ihre Freunde nicht mehr BELASTBAR sind.
Ob ein Kohleabbau den es in
dieser Gigantomanie mit Erdbeben und Auswirkungen weit jenseits jeder
Senkungsgrenzen noch nie gab die Grenzen der Belastbarkeit auslotet mag ich
gerne zu beantworten: Ja! Das tut er und die Grenzen sind bei weitem
überschritten.
So scheint es mir. Niemand will sich heute noch
dreckig machen für Geld, keiner hat mehr Zeit, alles muß schnell gehen. Ich
denke in diese Katergorie passen Sie rein.
Ich bin Ihnen für diese
Frechheit richtiggehend dankbar. Unterstreicht sie doch perfekt welches
Gedankengut hier für Ihren Arbeitgeber verbreitet wird und welchen geringen
Stellenwert Menschen für Sie haben. Ein Paradebeispiel dafür, dass es sich lohnt
gegen das Monsterkraftwerk zu kämpfen. Nichts wird gut.
P.S.: Sie sind
mir die Antwort bezüglich 2020 immer noch schuldig. Aber das wissen Sie
ja.
P.P.S.: Erdbebenstrom can do: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/wechsel
24.9.2007 um 20:09:04
11. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Ach
im übrigen hab ich ganz den Radiobericht vergessen, von eben:
Ensdorfer
CDU hat den Antrag auf Einstellung des Genehmigungsverfahrens von ULRICH
----ABGELEHNT---- !!!
Der Weg wird geebnet !!
Kraftwerk Ensdorf !
Das ist richtig !!!
24.9.2007 um 19:19:15
12. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Im Vergleich zur direkt
benachbarten A620... wollen Sie mich verschaukeln oder meinen Sie das
tatsächlich ernst? "Nichtabziehend" ist nicht korrekt. Das wäre nur bei
SMOG-Wetterlage der Fall. Aber solange wir die nicht haben wird das abziehen.
Außerdem liegt die Schiffswendestelle nicht in direkter Nachbarschaft
irgendwelcher Häuser. Kann auch nur auf GoogleEarth verweisen und daran
erinnern, dass die Anlage südlich der alten Anlage gebaut wird. Auf der Karte
ist das "weiter unten" ;)
als dudweilerer rechne ich es ihnen nicht
negativ an, dass sie absolut null plan von den jeweiligen wetterlagen in
ensdorf, besonders an der saar haben. sie sollten sich vor ort ein bild der lage
machen, wieviele häuser in unmittelbarer nähe der schiffswende stehn und in den
abendstunden der entsprechenden jahreszeiten mit nebel zu tun haben.. und nein,
die suppe zieht leider nicht ab! auch nutzen sie bitte nicht google earth
karten, die in vielen fällen älter als 8 jahre sind. danke
Sie
sollten sich echt mal anschauen, wo genau die Schatten hinfallen... und wie so
ein Schatten aussieht, können Sie ja beim Kraftwerk jetzt schon angucken...
"einige Häuser von der Sonne fernhalten" ist eine wirklich lächerliche und an
Dreistigkeit kaum zu überbietende Lüge. Leider sind sie dafür nciht
verantwortlich sondern schreiben auch nur das, was die BI Ihnen so erzählt.
Wirklich überprüft und sich das Ganze angeschaut hat sich wohl echt noch
niemand. Traurig.
brauchen sie ein taschentuch? sie wissen dass zur
verschattung der kühltürme auch die dampffahnen gehören? und machen sie sich
keine sorge, mit der bi hab ich nur selten zu tun und mache mir mein eigenes
bild.
Is noch aktuell mit dem Studium, keine Angst. Man lernt dort
z.B.: Wenn man was verkaufen kann, dann sollte man's tun. Und wenn die Großen
angeblich so viel unnötigen Gewinnaufschlag auf den Strompreis setzen, der nicht
nötig ist, dann hätte man gute Chancen in einem preissensiblen Markt
ordentlich Geschäft zu machen. Offenbar ist dem aber nicht so, die RWE ist
immerhin verpflichtet den produzierten Strom ins Netz zu leiten.
"Die Zügel
in der Hand haben" ist ohnehin der falsche Ausdruck. Wie sie ja alle wissen,
kann ein "Großer" nichts machen, wenn die Leute wechseln wollen. Das machen Sie
ja auch im Moment. Wo hat denn da die RWE bitte die "Zügel in der Hand". Wer hat
Ihnen das schon wieder erzählt? Hat Sie jemand daran gehindert den Anbieter zu
wechseln?
ich gebs auf.. lassen sie sich von ihrem prof die aktulle
marktlage im energiebereich erklären oder lesen sie zeitung, vielleicht hilft
das ja weiter.
Ich bin leider noch nicht "studiert", sondern
"studierend".
Spätestens 2018 macht man die Gruben im Saarland dicht. Dann
gibt's keine Kohle mehr für Ensdorf. Sollte 2013 schon Schluss sein, weil die
Primsmulde Nord (hoffentlich) nicht angetastet wird ist spätestens 2013 Schluss
mit Ensdorf. Es ist also maximal 1 bis 6 Jahre mit 2 Kraftwerken zu rechnen.
Wahrscheinlich ist sogar, dass es weniger als ein Jahr sein wird. Ich bin
sogar ziemlich sicher es wird einen fließenden Übergang
geben.
eventuelle 6 jahre wärn schon einiges mit zwei kraftwerken,
oder?
ich weiss ja, dass sie diese dinger anscheinend ins herz geschlossen
haben aber verstehn sie auch bitte menschen, die auf diesen dreck und größenwahn
direkt vor ihrer haustür nicht so scharf sind.
21.9.2007 um 12:10:16
13. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Zitat:"Natürlich gibt
es Akzeptanz bei der Bevölkerung"!
Allerdings, aber nicht für das
geplante Monsterkraftwerk, sondern für dessen Ablehnung!
Die aktuelle
repräsentative Trend-Umfrage von Infratest-Dimap ergab nämlich eine
mehrheitliche Ablehnung. 52% sind gegen ein großes Steinkohlekraftwerk, nur 42%
dafür. Und das landesweit!
Bemerkenswert, dass die Anhänger aller Parteien
mehrheitlich KEIN großes KW wollen. Hoch interessant auch, dass die Anhänger der
Regierungspartei CDU zu 54% den von der Landesregierung so tatkräftig und
kritiklos unterstützten RWE-Energiedinosauriers ablehnen. Das sind sogar noch 2%
mehr als der Landesdurchschnitt!
Wenn das mal kein Signal für die
Landesregierung und die hartnäckig sich einigelnde CDU in Ensdorf ist!
Da die
Befragten nicht mehrheitlich im Kreis Saarlouis wohnen, ist erfahrungsgemäß
davon auszugehen, dass eine Befragung in den Anliegergemeinden die Ablehnung
noch hätte deutlicher ausfallen lassen.
In manchen Wohngebieten sollen
bereits 90% ein Großkraftwerk ablehnen, Dazu gehören, so sagen Kenner der Szene,
die Gartenreihen in Saarlouis, große Teile von Lisdorf und Bous. In Ensdorf wird
die Anzahl der Gegner inzwischen auf über 70% geschätzt.
Die BI hat bereits
25 000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt, und täglich werden es
mehr.
Es ist davon auszugehen, dass bei noch intensiverer Information der
Bevölkerung die Zahl der Ablehnenden sich weiter erhöhen wird!
Dabei hätten
die meisten Bürger nichts gegen ein modernes 500 MW-Kraftwerk einzuwenden - das
sofort die Altanlagen ersetzt! Das hatte RWE bereits 1996 in den sog.
Eckpunktepapier versprochen. In dieser Homepage kann man das unter
"Eckpunktepapier" nachlesen. Selbstverständlich mit einer Technik nach dem
GuD-Prinzip mit einer Stromausbeute von 59% und einer Warmeauskopplung anstatt
eines Riesenkühlturms, der nur die Luft heizt!
Bis vor kurzem hat RWE es nach
den wenig erfolgreichen und für die Mitarbeiter deprimierenden Auftritten kaum
mehr notwendig gehalten für ihren Dinosaurier zu werben - so sicher glaubte man
seiner Sache! Da konnten es sich die RWE-Vertreter leisten, Fragen einfach nicht
zu beantworten. So zuletzt im Gemeinderat Saarwellingen einigen
Ratsmitgliedern!
Auch sonst haben sie bei allen Veranstaltungen wenig
Überzeugendes geboten.
Nachdem der neue Wirtschaftsminister Rippel sogar im
Fernsehen RWE für die geringe Akzeptanz verantwortlich machte, scheint das vor
falschem Selbstbewußtsein und vollen Kassen strotzende Unternehmen andere Wege
zu versuchen. So wurden diese Woche "Informationsmappen" an Entscheidungsträger
im Umfeld verteilt.
Der Chef des medizinischen Dienstes rief Ärzte im
Saarland an und sprach Einladungen nach Essen in die Zentrale aus! In einem
Anschreiben an den Ärzteverband des Saarlandes werden die Kollegen von oben
herab behandelt. Und ein drittrangiger Mitarbeiter der Staatskanzlei beantwortet
nichtssagend einen Brief eben dieses Syndikats an Ministerpräsident Müller, ohne
auf die Argumente direkt einzugehen. Hier fehlt es nicht nur an Sensibilität dem
Problem gegenüber, sondern auch die "Kleiderordnung" wird
missachtet.
Ratsmitglieder bekamen Einzelgespräche angeboten,
um sie
offensichtlich nach allen "Regeln der Kunst" weich zu kneten!
Die Bürger
benötigt man für die Akzeptanz nicht, denn die sind für RWE keine wichtigen
Entscheidungsträger, die man für die PRO-Entscheidung braucht. Sollten die
Gemeinderäte von Ensdorf den Flächennutzungsplan abnicken und das notwendige
Einvernehmen im immissionsrechtlichen Genehmigungsverfahren herstellen, wird man
sie anschließend wie Dreck fallen lassen. Aber vorher werden sie hoffiert, und
etliche - so hörte ich - sind noch stolz darauf!
Bisher hat es RWE noch nicht
einmal gewagt, selbst eine Informationsveranstaltung in großem Rahmen
durchzuführen, weil man sebst weiß, wie dünn die PRO-Argumente sind. Und, man
fürchtet die Proteste aufgebrachter Bürger.
Stattdessen schickt man
Hilfstruppen vor, um die Drecksarbeit zu machen. Kritiker und Gegner werden
verunglimpft - siehe auch in diesem Forum. Und je öfter das so abläuft, desto
mehr Bürgern wird klar, wie die Sache für RWE steht - nämlich ziemlich mau!
28.9.2007 um 15:02:33
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Ahm, es werden 2 neue
Blöcke zum bestehenden Kraftwerk gebaut. Das ist richtig. Sie heissen Block 4 +
5. Nicht Block 1 + 2. Sollte man mal nachdenken drüber. Desweiteren sollte man
sich mal überlegen, wo die Bürogebäude der neuen Blöcke auf dem Plan zu
ersehen sind, bzw die sanitären Gebäude. Wo sind denn die Kohlelagerplätze der
neuen Blöcke?
Meines erachtens sollte sowas auch gebaut werden wenn alles NEU
ist, oder?
und sie meinen das jetzt wirklich ernst?!
Das
Problem ist einfach, das es im Moment keine alternativen gibt !!
(...)
wie gesagt, keiner hat etwas gegen kkw's in einem gesunden
energiemix. dennoch sind 1600er anlagen unangebracht, besonders in einer von der
industrie vorbelasteten region. gründe dafür wurden in diesem forum bereits
mehrfach genannt.
BWL??? Wann sollte ich das studiert haben? Wessen
Verdienst ist denn das? Klären Sie mich mal auf.
falls es
vorgekommen is, dass ich einen ihrer posts mit "christian" verwechselte, tut es
mir leid
Nee ich vergleiche hier nicht Äpfel mit Birnen, jeder
arbeitet um Profit zu machen, oder ist mir da was entgangen?
(...)
ich weiss, ein deutliches beispiel der überdimensionierten art
sieht man ja gerade in ensdorf.
Sie haben im Übrigen immer noch nicht
beantwortet warum Herr Winkler immer noch in Bexbach wohnt. Was ist Ihre Meinung
dazu?
richten sie die frage an ihn selbst. ich für meinen teil werde
mich um alternativen zum saarland kümmern. die braune suppe über dillingen
gestern war mal wieder nicht zu übersehn. es nervt von einem dreckhaufen zu dem
nächsten zu fahrn. auf einem gb am wochenende sagte mir ein pfälzer ab
saarbrücken würde er riechen wo er ist.
24.9.2007 um 12:21:44
15. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Was wollen Sie denn genau hören? Kraftwerk Ensdorf:
1963 gebaut. Saarberg teilte dem Kraftwerk damals so kleine Margen an Kohle zu,
dass das Kraftwerk knapp dem Konkurs entging. Einzig unabhängige Kohlehändler
sorgten damals dafür, dass Steinkohle von Halden in einer Menge beikam, dass der
Konkurs von Ensdorf gerade so verhindert wurde.
Was hat das mit
Importkohle zu tun? Was hat das damit zu tun, das das Kraftwerk ursprünglich für
Importkohle gebaut wurde?
Freundchen. Es ist doch mehr als makaber
das Indonesische Tsunamigebiet mit dem saarländischen Erdbebenterror (Kohle die
von der RWE verbrannt wird) zu vergleichen. Zeugt aber für den Umgang mit den
Menschen. Haben Sie sich schonmal mit der rechtlosstellung der Menschen
beschäftigt, welche dem Bergrecht unterliegen?
1. Bin ich nicht
ihr Freundchen.
2. Sagte ich Ihnen bereits, das Sie recht haben.
3. Drehen
Sie maml die Uhr 40 Jahre zurück, da war das mit dem Bergbau der Renner im
Saarland oder? Heute ist das alles schlecht. Wissen Sie auch warum? Weil Sie und
ihre Freunde nicht mehr BELASTBAR sind. So scheint es mir. Niemand will sich
heute noch dreckig machen für Geld, keiner hat mehr Zeit, alles muß schnell
gehen. Ich denke in diese Katergorie passen Sie rein.
24.9.2007 um 19:16:16
16. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
In diesem Sinne:
Erdbebenstrom can do:
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/wechsel
hab ich
doch glatt den wichtigen Link vergessen. Kein Wunder bei einer solchen
Ignoranz...
24.9.2007 um 18:39:14
17. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
@ Chrissi,
wer hat
was abgelehnt? Die CDU Ensdorf einen Antrag von Ulrich-Grüne? Welchen Antrag hat
Ulrich der CDU Ensdorf zur Abstimmung vorgelegt?
Welcher Weg wird geebnet?
Hat der Gemeinderat Ensdorf bereits abgestimmt und worüber?
Bitte um
präzise Antworten!
24.9.2007 um 20:40:53
18. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Wissen Sie was Frank, wissen Sie was lächerlich
ist?
Sie sind lächerlich.
Jedem, der diesem Projekt etwas
positives abgewinnt, egal wer es ist, ob renomiert oder nicht, bescheinigen Sie
unwissenheit oder scheinheiligkeit das ist ein Witz.
Aber gut das es Sie
gibt, den allwissenden FRANK.
Gelächter !!
19.9.2007 um 19:50:34
19. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Lobbyarbeit der SZ und
insbesondere der Wirtschaftsredaktion in Saarbrücken wird seit langem auch von
den Bergbaubetroffenen hinterfragt und angemängelt.
Man sollte der SZ
offensiv die Frage stellen, ob es überlegungen wie ein möglicher Anzeigenboykott
sind, welche diese für ein seriöses Blatt mehr als fragwürdige Verhaltensweise
provoziert.
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1209842
19.9.2007 um 19:51:08
20. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Jeder der die aktuelle
Air-Quality-Guideline der WHO gelesen hat weiß:
1. Wir liegen schon jetzt
im Saartal über den dort empfohlenen Grenzerten für Feistaub!
2. Jede
Zusatzbelastung, z.B. durch ein Großkraftwerk, wird Menschen krank
machen!
___________________________________________________________
Ich
kaufe umweltfreundlichen UND preiswerten Strom bei LICHTBLICK.
http://www.lichtblick.de/
19.9.2007 um 20:09:17
21. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Wissen Sie was Frank,
wissen Sie was lächerlich ist?
Sie sind lächerlich.
Jedem, der
diesem Projekt etwas positives abgewinnt, egal wer es ist, ob renomiert oder
nicht, bescheinigen Sie unwissenheit oder scheinheiligkeit das ist ein Witz.
Aber gut das es Sie gibt, den allwissenden FRANK.
Gelächter
!!
und wieder mal haben sie trotz der vielen buchstaben nichts
gesagt..
19.9.2007 um 22:34:36
22. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Das
bedarf ja auch keiner weiteren Worte, was Sie und ihre tollen Kumpels sich hier
abhalten.
Ich lach mich echt schepp.
RWE macht das schon, viel
Spass noch mit Ihrer BI, hehe.
20.9.2007 um 13:46:20
23. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
christian, zur zeit
schmunzel ich eher noch über kleine ansteckpins und gar schon große pünktchen
auf den flyern der rwe fraktion mit "kraftwerk ensdorfs - DAS IST RICHTIG - fürs
land"
auf die frage was daran so richtig fürs saarland und besonders
im 9km radius wäre, kam von den betreibern selbst nicht viel. für sie und
besonders unsren andren freund der heissen luft wäre eine solche sitzung sicher
mal sinnvoll und auch ernüchternd gewesen.
20.9.2007 um 14:51:29
24. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Lächerliche Äußerungen Frank, einfach
lächerlich.
RWE ist zwar etwas spät dran, aber das ganze kommt jetzt ins
rollen.
Schade das ihre Bemühungen gegen das Kraftwerk und die ihrer Freunde
einfach verpuffen werden, hehe.
Nun ja in Saarwellingen war ja
offensichtlich zu sehen wie die BI und der Rest hier den Menschen die Augen
vernebelt, und wie die Menschen mobilisiert werden.
Gerademal 3 Junge
Menschen waren anwesend, konnte net mehr Kraftwerksgegner unter 60 Jahren
erkennen, tut mit leid.
Der Rest plappert einfach nur nach was die BUND Typen
vorlabern, hehe, geil oder?
Wo sind denn die jungen Familienväter
gewesen, die sich um ihre Kinder sorgen?
FRANK wo waren denn
SIE???
Aber das allergeislte war, das bei der Rede des BUND-Vertreters
schon die ersten Gegener aufstanden und nach Hause gingen, hahaha geile
Unterstützung. Auch viele schlafende Menschen konnte man sehen.
Tja der
Widerstand scheint zu bröckeln, wenn die Menschen erstmal sehen, das die Welt
nicht untergeht.
In diesem Sinne !!!
20.9.2007 um 16:34:20
25. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
chriss, gehn sie mal etwas
an die frische luft. das wird ihnen gut tun.
was kommt ins rollen?
werbeveranstaltungen ohne jeglichen hintergrund und nutzen für die bevölkerung.
wir sind die rwe - wir sind so toll. nichts weiter..
Schade das ihre
Bemühungen gegen das Kraftwerk und die ihrer Freunde einfach verpuffen werden,
hehe.
sie scheinen fernab der täglichen nachrichten zu
leben..
Gerademal 3 Junge Menschen waren anwesend, konnte net mehr
Kraftwerksgegner unter 60 Jahren erkennen, tut mit leid.
Der Rest plappert
einfach nur nach was die BUND Typen vorlabern, hehe, geil
oder?
wechseln sie ihren augenarzt und wenn sie dabei sind, den
ohrenarzt ebenfalls.
Wo sind denn die jungen Familienväter gewesen,
die sich um ihre Kinder sorgen?
FRANK wo waren denn SIE???
wie gesagt, wechseln sie ihren augenarzt ; )
Aber das
allergeislte war, das bei der Rede des BUND-Vertreters schon die ersten Gegener
aufstanden und nach Hause gingen, hahaha geile Unterstützung. Auch viele
schlafende Menschen konnte man sehen.
sorry, bullshit. und wenn
einige nicht die zeit für von halb 6 bis 9 aufbringen können, hab ich durchaus
verständnis dafür. ausserdem war ein ewiges gequatsche um den heissen brei mal
wieder von der rwe zu hörn. auch zählte ich am abschluss der veranstaltung nur
noch ein halbes dutzend glühbirnchen.
Tja der Widerstand scheint zu
bröckeln, wenn die Menschen erstmal sehen, das die Welt nicht
untergeht.
die entwicklung geht schmerzfrei an ihnen (oder soll ich
besser sagen dir, denn ich hab den eindruck wir haben es hier mit einem kleinen
energienachwuchsbastler zu tun, auf den ich von einer jungen saarwelligerin
hingewiesen wurde) vorbei?
wir können uns auf der nächsten sitzung gern
persönlich von jung zu jung unterhalten.
20.9.2007 um 17:27:33
26. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: lieber
Chrissi
Ich kann nicht mehr an mir halten, sorry !
Der einzige der
an diesem Abend was vernebelt hat war die RWE ! Die genauso wie in Schwalbach
über 1 Stunde eine Werbeveranstalltung abgehalten hat. Fehlte nur noch die
Heizdecke welche mit RWE Strom am besten funktioniert.
Falls Sie keine
jungen Menschen ( ich hoffe Sie meinen keine 20 jährigen, die haben keine
Familie) haben , dann werden Sie einer von der schlafenden gewesen sein. Der
Einzige der mir auffiel war der Herr Michaelis, der sieht aber immer aus als
wenn er schlafen würde.
Ich musste während der Rede auch zur Toilette,
saß ja auch schon ne Stund da. Kam leider direkt von der Arbeit. Ich konnte mich
nicht neben meinen Chef setzen, welcher wohlwollend meine Anwesenheit
begrüßte, weil ich mit Lampe auf dem Kopf neben ihm saß und meine Späße über die
Redner machte.
Hier das Maul aufreißen ! Prima ! Das hätten Sie an diesem
Abend machen sollen, aber Sie haben es nicht getan weil Sie wußten dass Sie
keine Argumente haben und sich ihr Chef nicht für Sie schämen
sollte.
Viel Spaß beim künftigen werben fürs Kraftwerk ! Sie werden
ihren Spaß haben !
20.9.2007 um 18:14:34
27. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
RWE macht das schon,
viel Spass noch mit Ihrer BI, hehe.
Genau darum geht es. Die
RWE macht das schon... Man darf sich die Frage stellen warum die SZ schreibt wie
sie schreibt. Ihre Antwort "RWE macht das schon" würde da evtl. als
mögliche Erklärung ins Bild passen...
20.9.2007 um 19:05:23
28. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
die sz erledigt das sich
selbst in den schwanz beissen von allein. in ihren berichten über den
sachverhalt kristallisiern sich die nachteile des projekt heraus. nur in den
"meinung" oder "standpunkt" statements unsrer lieben redakteure wird mir der rwe
geschmust.
20.9.2007 um 23:09:37
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
ähm christian, sie wissen
schon dass die 20cent ein partnerprojekt der sz ist?! ein deutlicheres zeichen
für die persönliche gesinnung des redakteurs wird dadurch nur noch mehr
bestätigt.
Eine Dame regt sich über Schiffe ohne Rußpartikelfilter
auf
sie sollten sich informieren, dass schiffe einen besonders hohen
schadstoffausstoff besitzen und auch in der schiffswende unter volllast gegen
den strom fahren müssen. in anbetracht, dass in den herbst- und wintermonaten in
den saarauen sehr viel nebel liegt, ist das ein schöner, nichtabziehender
cocktail pro tag.
Herr ist der Meinung Photovoltaik in Ensdorf hat
keine Zukunft, weil ja alles im Schatten liegt
schatten von 160er
kühltürme werden sicherlich lange zeit am tag einige häuser von der sonne
fernhalten. sprich deine pv kannste haken.
ich denke das sind die
ersten Anzeichen einer gezielten Desinformationspolitik seitens der BI. Das ist
so peinlich, das sollte noch nicht mal den Kraftwerksgegnern recht
sein.
das is eher leider die traurige realität
Sie
können ja bis heute noch nicht mal jemand vorweisen, der daran interessiert ist
in irgend eine Alternative für Ensdorf Alt oder die anderen Kraftwerke im
Saarland zu investieren. Und da das KW Ensdorf schon schwer in die Jahre
gekommen ist wird es nicht mehr ewig stehen, das ist sicher. 2020 ist das Ding
schon lange dicht. Genauso wie die anderen Kraftwerke im Land. Bis jetzt
erkenne ich noch von keinem Investor ein Zeichen, dass er kommen und das Problem
lösen wird. sie etwa?
das mit dem bwl studium noch aktuell? lernt
man da eigentlich nichts drüber, dass wenn ein dicker schon die zügel in der
hand hat, man sich nicht noch groß die kosten macht um in dem entsprechenden
gebiet intresse anzumelden oder gar die mittel für planungen
investiert?
zitat der rwe: schritt für schritt wurde das kraftwerk in den
letzten jahren fit für den wettbewerb gemacht. dazu zählen vor allem
wirkungsgrad verbessernde maßnahmen, optimierung von verfahrensabläufen durch
edv unterstützung, die vollautomatisierung der bekohlungsanlagen, die einführung
der zustandsorientierten instandhaltung, die fernwärmeauskopplung.. bla bla bla
etc etc etc.
also glauben sie als studierter bwl'ler, dass man solche
investitionen innerhalb der letzten jahren in ein projekt steckt, dass man
morgen absperrt? mit guten chancen wird die anlage 2020 wohl nicht mehr stehn,
allerdings werden die ensdorfer wohl lange jahre mit zwei kraftwerken leben
müssen.
das problem der rwe lautet, zwischen gigantonomie und größenwahn
ist leider nur ein schmaler grat
21.9.2007 um 09:41:39
30. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
sie sollten sich informieren, dass schiffe einen
besonders hohen schadstoffausstoff besitzen und auch in der schiffswende unter
volllast gegen den strom fahren müssen. in anbetracht, dass in den herbst- und
wintermonaten in den saarauen sehr viel nebel liegt, ist das ein schöner,
nichtabziehender cocktail pro tag.
Im Vergleich zur direkt benachbarten
A620... wollen Sie mich verschaukeln oder meinen Sie das tatsächlich ernst?
"Nichtabziehend" ist nicht korrekt. Das wäre nur bei SMOG-Wetterlage der Fall.
Aber solange wir die nicht haben wird das abziehen.
Außerdem liegt die
Schiffswendestelle nicht in direkter Nachbarschaft irgendwelcher Häuser. Kann
auch nur auf GoogleEarth verweisen und daran erinnern, dass die Anlage südlich
der alten Anlage gebaut wird. Auf der Karte ist das "weiter unten"
;)
schatten von 160er kühltürme werden sicherlich lange zeit am tag
einige häuser von der sonne fernhalten. sprich deine pv kannste
haken.
Sie sollten sich echt mal anschauen, wo genau die Schatten
hinfallen... und wie so ein Schatten aussieht, können Sie ja beim Kraftwerk
jetzt schon angucken... "einige Häuser von der Sonne fernhalten" ist eine
wirklich lächerliche und an Dreistigkeit kaum zu überbietende Lüge. Leider sind
sie dafür nciht verantwortlich sondern schreiben auch nur das, was die BI Ihnen
so erzählt. Wirklich überprüft und sich das Ganze angeschaut hat sich wohl echt
noch niemand. Traurig.
lernt man da eigentlich nichts drüber,
dass wenn ein dicker schon die zügel in der hand hat, man sich nicht noch groß
die kosten macht um in dem entsprechenden gebiet intresse anzumelden oder gar
die mittel für planungen investiert?
Is noch aktuell mit dem Studium,
keine Angst. Man lernt dort z.B.: Wenn man was verkaufen kann, dann sollte man's
tun. Und wenn die Großen angeblich so viel unnötigen Gewinnaufschlag auf den
Strompreis setzen, der nicht nötig ist, dann hätte man gute Chancen in
einem preissensiblen Markt ordentlich Geschäft zu machen. Offenbar ist dem aber
nicht so, die RWE ist immerhin verpflichtet den produzierten Strom ins Netz zu
leiten.
"Die Zügel in der Hand haben" ist ohnehin der falsche Ausdruck. Wie
sie ja alle wissen, kann ein "Großer" nichts machen, wenn die Leute wechseln
wollen. Das machen Sie ja auch im Moment. Wo hat denn da die RWE bitte die
"Zügel in der Hand". Wer hat Ihnen das schon wieder erzählt? Hat Sie jemand
daran gehindert den Anbieter zu wechseln?
also glauben sie als
studierter bwl'ler, dass man solche investitionen innerhalb der letzten jahren
in ein projekt steckt, dass man morgen absperrt? mit guten chancen wird die
anlage 2020 wohl nicht mehr stehn, allerdings werden die ensdorfer wohl lange
jahre mit zwei kraftwerken leben müssen.
Ich bin leider noch nicht
"studiert", sondern "studierend".
Spätestens 2018 macht man die Gruben im
Saarland dicht. Dann gibt's keine Kohle mehr für Ensdorf. Sollte 2013 schon
Schluss sein, weil die Primsmulde Nord (hoffentlich) nicht angetastet wird ist
spätestens 2013 Schluss mit Ensdorf. Es ist also maximal 1 bis 6 Jahre mit 2
Kraftwerken zu rechnen. Wahrscheinlich ist sogar, dass es weniger als ein Jahr
sein wird. Ich bin sogar ziemlich sicher es wird einen fließenden
Übergang geben.
Gruss, Christian
21.9.2007 um 10:07:48
31. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
dreck und größenwahn direkt vor ihrer haustür nicht so
scharf sind.
Tut mir leid, wenn sie sich durch Größenwahn vor der
Haustür gestört fühlen. Vor dreck brauchen Sie allerdings keine Angst zu
haben.
Wenn Sie glauben die aktuelle Marktlage zu kennen, dann sollten
Sie vielleicht mit einbeziehen, dass es auch noch andere als arg grün
angehauchte Quellen gibt, um sich zu informieren. Ich für meinen Teil kann
sagen: ich kenne die Lage. An Quellen mangelt es mir auch nicht, während Sie
vielleicht mehr als nur die "Links" der BI-Seite durchkämmen
sollten...
Gruss, Christian
21.9.2007 um 15:28:58
32. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Tut mir leid, wenn sie
sich durch Größenwahn vor der Haustür gestört fühlen. Vor dreck brauchen Sie
allerdings keine Angst zu haben.
aha?! also sind sie besser und
aktueller informiert als die rwe selbst? intressant..
Wenn Sie
glauben die aktuelle Marktlage zu kennen, dann sollten Sie vielleicht mit
einbeziehen, dass es auch noch andere als arg grün angehauchte Quellen gibt, um
sich zu informieren. Ich für meinen Teil kann sagen: ich kenne die Lage. An
Quellen mangelt es mir auch nicht, während Sie vielleicht mehr als nur die
"Links" der BI-Seite durchkämmen sollten...
es brauch keine grünen
quellen um zu verstehn, dass es für die kleinen schwer sein wird solang rwe, eon
und co. die kohlezepter schwingen.
sie sind eigentlich noch nicht mal in der
lage ihr eigenes studium auf die reihe zu bekommen oder warum wollen sie diesen
sachverhalt nicht wahrhaben??
21.9.2007 um 20:11:09
33. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Spätestens 2018 macht
man die Gruben im Saarland dicht. Dann gibt's keine Kohle mehr für Ensdorf.
Sollte 2013 schon Schluss sein, weil die Primsmulde Nord (hoffentlich) nicht
angetastet wird ist spätestens 2013 Schluss mit Ensdorf. Es ist also maximal 1
bis 6 Jahre mit 2 Kraftwerken zu rechnen. Wahrscheinlich ist sogar, dass es
weniger als ein Jahr sein wird. Ich bin sogar ziemlich sicher es wird
einen fließenden Übergang geben.
Und so lange ist die RWE gewillt
den Erdbebenterror hier im Saarland zu unterstützen, indem sie Kohle aus dem
Bergwerk Saar verbrennt?
Es tut mir leid, aber das Spielchen "Guter
Lokalreporter", "Böser überregionaler Wirtschaftsreporter" ist nicht neu und man
sollte mal die internen Berater austauschen, die zu so einem Spielchen anregen.
Die Strategie fällt mehr als auf und über die Gründe warum gerade die
überregionalen Berichterstatter in der Regel eine Meinung gegen die Bevölkerung
haben sollte endlich einmal erforscht werden. Normal ist das nicht!
21.9.2007 um 20:43:53
34. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
eventuelle 6 jahre wärn schon einiges mit zwei
kraftwerken, oder?
ich weiss ja, dass sie diese dinger anscheinend ins herz
geschlossen haben aber verstehn sie auch bitte menschen, die auf diesen dreck
und größenwahn direkt vor ihrer haustür nicht so scharf
sind.
Pfffft, Frank. Die letzten 40 Jahre wars aber ok oder
was??
mit der bi hab ich nur selten zu tun und mache mir
mein eigenes bild.
...das bezweifele ich doch sehr, sonst würden
Sie nicht in jedem 2ten Post irgenwelche Zitate bringen, und auf jeder Sitzung
beiwohnen.
22.9.2007 um 04:25:21
35. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Und so lange ist die RWE gewillt den Erdbebenterror
hier im Saarland zu unterstützen, indem sie Kohle aus dem Bergwerk Saar
verbrennt?
Nebenbei unterstützt RWE damit auch ca. 2500
Arbeitnehmer im Sarrland die dadurch ihre Familien ernähren. Aber das
interessiert Sie sicherlich nicht, bzw die finden auch woanders was. Wenn ich
sowas lese wird mir KOTZÜBEL.
22.9.2007 um 05:13:22
36. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
Letztendlich kann ich nur hoffen das Menschen wie Sie,
Frank oder wie der Herr Winkler aus Bexbach NIE was zu sagen haben werden !!
Denn wenn irgendwelche Grünangehauchte oder andere Wichtigtuer
mit ihren Sprüchen durchkommen, wo endet dann das Saarland??
RWE wird hier nix hinbauen, die Gruben sind eh zu 2013 so rum,
durch eine Verschärfung der Emissionsgrenzwerte wird es dann auch der Dillinger
Hütte an den Kragen gehen, und Saarstahl ist dann wohl auch am Ende, nicht zu
vergessen die übrigen Kraftwerke im Saarland die ohne Kohle dastehen.
Nun FRANK, MARKUS, CHARLY, ROLAND usw.... WO werden ihre Kinder
in die Lehre gehen? Im Bäckerladen an der Ecke oder wo?
Aber Beamtenpositionen brauchen wir noch, melden Sie sich und
ihre Kinder dafür, dann sind wir am ENDE.
22.9.2007 um 05:20:01
37. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
@ "Chrissi"
Das sind
die letzten Zuckungen eines von ihm selbst erfundenen Horrorszenarios
Gepeinigten!
Hoffentlich glauben Sie diesen Quatsch nicht auch
noch!
Die Bevölkerung wehrt sich gegen ein überdimensioniertes
Mammutkraftwerk, dessen Leistung für den Export vorgesehen ist. Der Dreck bleibt
bei uns, die Gewinne kassieren die Aktionäre!
Mit welchen Methoden
gearbeitet wird, um den Energiedinosaurier schmackhaft zu machen, zeigt das
Vorgehen der Landesregierung! Falsches Genehmigungsverfahren auswählen, um ein
vorgeschaltetes Raumordnungsverfahren zu umgehen.
Hätte man eine
Neubaugenehmigung durchgeführt, dann hätten ja die Gemeinden und die Anwohner
VOR dem eigentlichen immissionsrechtlichen Verfahren schon erfahren, was geplant
ist, und es wäre demokratisch fair diskutiert worden, ob ein solches
Doppel-Großkraftwerk mit den Entwicklungszielen des Raumes vereinbar ist!
Die
rechtswidrige Nacht- und Nebelaktion einer RWE-hörigen Regierung ist gründlich
in die Hose gegangen!
Aufgeschreckt durch die Proteste und drohende
juristische Auseinandersetzungen vor Augen - die sich bis in den nächsten
Wahlkampf hineinziehen werden - wissen Umweltminister Mörsdorf und die
Landesregierung schon nicht mehr, welches Genehmigungsverfahren gewählt wird!
Ist es eine Erweiterung oder ein Neubau! So der Vertreter des Umweltministers im
Umweltaussschuss des Landtags am vergangenen Freitag (21.09)!
Auch wurde dort
offenbar, dass zentrale Teile der Antragsunterlagen fehlen und der Antrag
deshalb nicht prüffähig ist. So sollen fehlen: Die
Umweltverträglichkeituntersuchung, die Immissionsprognose für die Luft- und
Lärmbelastung, ein Brandschutzkonzept, ein Verschattungsgutachten und keine
Sichtraumanalyse!
Das ist ungefähr so, wie wenn ein Häuslebauer zur
Genehmigung eine Kinderzeichnung einreicht!
Sollten sich die Aussagen aus
dem Umweltausschuss bestätigen, ist dies ein Skandal erster Güte!
Und da
treten smarte Herrn aus Essen in den Gemeinderatssitzungen auf und erzählen
ahnungslosen Gemeinderäten und dem anwesenden Publikum, dass die
Immissionsprognosen für Feinstaub eine Mehrbelastung von unter einem (!) Prozent
des deutschen Grenzwertes ausmachten, obwohl das in den Antragsunterlagen nicht
vorhanden ist!
Alle in diesem Forum verdeckt operierenden VSE- und
RWE-Leute, eigentlich alle Betriebsangehörige, sollten dem Unternehmen RWE die
Schuld an diesem Skandal geben und nicht versuchen die BI oder einzelne Kritiker
persönlich anzugreifen!
RWE soll sich an das halten, was in der
Vereinbarung von 1996 steht: Ein Gas- und
Dampfkraftwerk von 500 MW (GuD) mit
einer Kraft-Wärme-Kopplung, so dass der Ausnutzungsgrad des Brennstoffs auf 80
Prozent steigt. Und die Altanlagen müssen sofort bei Inbetriebnahme des neuen KW
stillgelegt werden.
Kein Arbeitsplatz ginge verloren - im Gegenteil würden
der Ausbau und Unterhalt der Nahwärmesysteme neue Arbeitsplätze schaffen. Und
auch die Stromversorgung des Saarlandes ist langfristig gesichert
Ich glaube,
dass so ein Kraftwerk Akzeptanz finden wird.
Deshalb sollte RWE schleunigst
seinen Scheinantrag zurückziehen und ein GuD-Kraftwerk beantragen.
Dann werde
ich im Forum dieses Projekt unterstützen!
Wenn Sie "Chrissi" nochmal
Langweile während der Nachtschicht haben, treiben Sie lieber etwas Sinnvolleres
als Leute persönlich zu verunglimpfen, denen Sie nicht das Wasser reichen
können!
Ein Tipp für Sie: Laden Sie sich von der Frontseite des
Umweltbundesamtes einfach die Studie "Stromsparen: weniger Kosten, weniger
Kraftwerke, weniger CO2". Wenn Sie die gelesen und verstanden haben, könne Sie
ja mal versuchen die Aussagen zu widerlegen!
Auf ihren Beitrag im Forum dazu
darf man gespannt sein!
22.9.2007 um 09:54:32
38. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Nebenbei unterstützt
RWE damit auch ca. 2500 Arbeitnehmer im Sarrland die dadurch ihre Familien
ernähren. Aber das interessiert Sie sicherlich nicht, bzw die finden auch
woanders was.
2500 Arbeitnehmer, die ihre Schäflein bis 2018 im
trockenen hat und die man auch für einen geordneten Rückbau des Bergbaus ohne
weiteren Kohleabbau einsetzen könnte. Bzw. besser gleich für Ersatzarbeitsplätze
sorgen anstatt weiter Steuergelder sinnlos zu verbrennen.
Finden Sie es
normal, dass das gerade verabschiedete Steinkohlefinanzierungsgesetz umgerechnet
1,1 Millionen Euro pro Bergbaubeschäftigten aufbringt? Damit müsste ein Hartz IV
Empfänger mehr als 270 Jahre auskommen.
Wenn ich sowas lese wird mir
KOTZÜBEL.
Das gleicht sich aus. Umgekehrt geht mir das ganz
genauso.
22.9.2007 um 10:28:39
39. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Pfffft, Frank. Die
letzten 40 Jahre wars aber ok oder was??
och chrissy, sie haben mir
schon öfters bewiesen dass sie keine zukunftsfähigkeiten
haben.
...das bezweifele ich doch sehr, sonst würden Sie nicht in
jedem 2ten Post irgenwelche Zitate bringen, und auf jeder Sitzung
beiwohnen.
was haben zitierte aussagen von bund und nabu oder
öffentliche gemeinderatssitzungen mit einer bi zu tun?!
chrissi und co.
ich weiss ja, dass langsam die argumente ausgehn aber die ständigen verdrehungen
von posts, um überhaupt noch was sagen zu können, werfen zusehend ein eher
unintressantes licht auf euch.
22.9.2007 um 12:00:48
40. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Nebenbei unterstützt
RWE damit auch ca. 2500 Arbeitnehmer im Sarrland die dadurch ihre Familien
ernähren. Aber das interessiert Sie sicherlich nicht, bzw die finden auch
woanders was. Wenn ich sowas lese wird mir KOTZÜBEL.
die rwe
unterstützt rein gar nichts, sie nutzt nur die gegebenheiten.
22.9.2007 um 12:02:37
41. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Oh
Mann, jetzt ist es mit unseren lieben Kraftwerksgegnern endgültig vorbei.
Schluss. Verstand abgeschaltet und trotzdem weiter geschrieben... wenn man von
Annika mal absieht...
Da schreibt ein vermutlich erwachsener Mann doch
was von "guter Lokalreporter, böser Wirtschaftsreporter" und sagt, man solle mal
nach den Ursachen forschen. Wie wär's mit: der "gute Lokalreporter" will dem
dummen Volk die Auflagen verkaufen, und das dumme Volk wird momentan von ein,
zwei Grünen gegen das Kraftwerk vorgeschickt und hört deshalb sowas sehr
gerne.
Dann die Sache mit dem Bergbau: hört auf die Themen zu verknüpfen.
Das hat nichts, aber rein gar nichts mit dem neuen Kraftwerk zu tun. Gar
nichts.
Nicht zu vergessen: Charly. Der versteht nix, liest ein zwei
schlaue "Quellen" ohne drüber nachzudenken und lässt dann hier Sachen los, die
sind weit unter dem geistigen Niveau einer Sechsjährigen.
Z.B.: "würden
der Ausbau und Unterhalt der Nahwärmesysteme neue Arbeitsplätze schaffen. Und
auch die Stromversorgung des Saarlandes ist langfristig gesicher" oder
"Das ist ungefähr so, wie wenn ein Häuslebauer zur Genehmigung eine
Kinderzeichnung einreicht!" Mein Gott Charly, wieviele Anträge für
Lraftwerke haben Sie schon bearbeitet / eingereicht? Und warum sollte es ein
Problem sein einen Teil des Antrags nachzureichen? Da das bis 15.Oktober
geschehen soll sollten Sie sich bis zu dem Termin doch wenigstens mit solchen
Kommentaren zurückhalten, damit nicht ich als wahrscheinlich weitaus jüngerer
und unerfahrener Mensch schon über ihre Beiträge lachen muss. Die strotzen nur
so von Unverständnis.
Es ist übrigens auch mit ihren vielen Beiträgen
noch nicht mehr Bedarf für KWK und wenn der irgendwann mal da sein sollte kann
das neue Kraftwerk auch Wärme auskoppeln. Basta. Bis dahin: kein Bedarf. Auch
ein kleineres Kraftwerk könnte keine Wärme auskoppeln, weil kein Abnehmer da
ist.
Nochmal für Sie, extra in Großbuchstaben: ES WIRD SOVIEL STROM
VERBRAUCHT, DASS DIE ANFALLENDE ABWÄRME BEI DER PRODUKTION DEN BEDARF AN WÄRME
WEIT ÜBERSTEIGT. Das gilt für kleine, große und mittlere und alle anderen
Kraftwerke. Haben Sie das jetzt?
die Gewinne kassieren die
Aktionäre!
Noch ein Beispiel für das Nachplappern von Dingen, von denen
nicht mal der Vorplapperer Ahnung hatte. Aktionäre der RWE sind zum
überwiegenden Teil KOMMUNEN. KOMMUNEN das sind STÄDTE. Der Gewinn geht an die
STÄDTE. Die dürfen davon allerdings nicht ihrem Bürgermeister einen Porsche
kaufen sondern das Geld wandert in deren Haushalte (für Charly: das Geld, dass
die Städte ausgeben). Damit kommt es Städten in ganz Deutschland zu Gute.
Letzter Bericht dazu kam letzte Woche, als Trier mit einem satten Gewinn seine
RWE-Anteile verkauft hat. Nicht nachplappern Charly, nachdenken. Dann kommen Sie
auch auf solch interessante Hintergründe. Die stehen allerdings nicht bei den
Grünen auf der Homepage - das passt nicht zum Bild des "bösen Energieversorgers"
und wird deshalb dort verchwiegen.
Oh Mann, hoffe es kommt mal wer aus
der Gegner-Fraktion, der ernsthaft Ahnung hat von was er redet, diese
selbsternannten Umwelt-Fachmänner hier sind ja nicht mehr zum
aushalten.
Tschuldigung, aber das músste einfach mal raus. Nach dem
"Antowrt"-Button-Drücken geht's mir wieder besser...
Gruss, Christian
22.9.2007 um 12:06:33
42. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Letztendlich kann ich
nur hoffen das Menschen wie Sie, Frank oder wie der Herr Winkler aus Bexbach NIE
was zu sagen haben werden !!
da sind sie mit ihrer hoffnung leider
etwas spät dran.
Denn wenn irgendwelche Grünangehauchte oder andere
Wichtigtuer mit ihren Sprüchen durchkommen, wo endet dann das
Saarland??
immernoch die alte platte der "das saarland geht unter
wenn wir das kw nicht bauen" geschichte?
RWE wird hier nix hinbauen,
die Gruben sind eh zu 2013 so rum, durch eine Verschärfung der
Emissionsgrenzwerte wird es dann auch der Dillinger Hütte an den Kragen gehen,
und Saarstahl ist dann wohl auch am Ende, nicht zu vergessen die übrigen
Kraftwerke im Saarland die ohne Kohle dastehen. Nun FRANK, MARKUS, CHARLY,
ROLAND usw.... WO werden ihre Kinder in die Lehre gehen? Im Bäckerladen
an der Ecke oder wo?
Aber Beamtenpositionen brauchen wir noch, melden Sie
sich und ihre Kinder dafür, dann sind wir am ENDE.
bitte erwähnen
sie dieses pro-argument nicht auf der strasse. denn ich glaub selbst 16 jährige
werden sie mit den worten auslachen, dass die studien- & berufswahl im land
zur zeit einen schinken mit knapp 700 seiten umfasst. also keine sorge, es gibt
genug alternativen zum bäcker oder einem beamten.
22.9.2007 um 12:13:00
43. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Dann die Sache mit dem
Bergbau: hört auf die Themen zu verknüpfen. Das hat nichts, aber rein gar nichts
mit dem neuen Kraftwerk zu tun. Gar nichts.
Das sehen aber auch nur
Sie so. Ich empfehle einfach mal diese Internetseiten zu konsumieren und man
stößt recht schnell auf folgende Aussage
Die Brennstoffversorgung
könnte in Ensdorf noch bis 2020 wesentlich per Bahn über vorhandene
Infrastruktur mit heimischer Steinkohle aus dem Bergwerk Saar erfolgen.
Es sei denn, dass die RWE den alten Kraftwerksblock bis 2020 betreiben
möchte. Das hätte dann aber auch mit dem Neubau zu tun. Wie war das nochmal mit
CO2-Reduktion...?
22.9.2007 um 12:15:35
44. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
ähm christian, leiden sie
etwas an höhenflügen? sie verschließen sich komplett gegenüber dingen die in der
zukunft einfach realisiert werden müssen, egal wie.
es stellen sie die
fragen, wieso ist ein unternehmen wie die rwe nicht in der lage, gleich
alle erforderlichen unterlagen einzureichen oder haben die das etwas noch nie
gemacht?
und versorgen mehrere, kleinere kraftwerke die wärmeauskopplung
nicht effizienter, sicherer und vor allem billiger für die umliegende regionen
als ein großes im land? man bedenke allein den bau der dazu nötigen systeme.
die gewinne werden von den kommunalen aktionären
kassiert
und diese befinden sich im saarland oder sind es gar die
regionen die in dem 9km belastungsradius liegen?
sie sehn also was
die region hat.. nichts weiter als den dreck
22.9.2007 um 12:31:13
45. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Es sei denn, dass die
RWE den alten Kraftwerksblock bis 2020 betreiben möchte.
werden sie
wohlmöglich weil in ihrer tollen broschüre auch erst neulich geschrieben wurde,
dass sie die alte anlage fit für den wettbewerb gemacht haben, auch wenn auf
jeder veranstaltung das abschalten betont wird. auf die frage "wann", kommt dann
natürlich nur ein "steht noch nicht fest"
klar, welcher vernünftige
unternehmer schließt auch bereits lange abgeschriebene
gelddruckmaschinen?
co2 reduktion mit der rwe? *lach* vergessen sie es!
wohl erst dann wenn das letzte steinchen kohle verfeuert wurde.
22.9.2007 um 12:37:16
46. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Man kann ja richtig froh
sein, Christian, dass Sie sich mal den Frust von Ihrer schwarzen Seele
geschrieben haben und dann auch noch den Mut hatten, den Button „Antwort“ zu
drücken!
Wahrscheinlich würden Sie auch gerne alle Kritiker, die Ihre
Dampfplaudereien entzaubert haben, mit einem Knopfdruck ins Jenseits befördern.
Dann wäre Ruhe im RWE-Land und Ihnen ginge es auch besser!
Aber leider machen
einige „Ignoranten“ das zu Ihrem Leidwesen nicht mit, obwohl Sie sich ja redlich
Mühe geben! Aber so ist nun mal die Welt im „Saargärtsche“; da gibt es
unbelehrbare Kritiker des Monsterkraftwerks und einige wenige unermüdliche,
selbstlose und tapfere Befürworter wie Sie!
Selbst die Wohltäter vom RWE
verstehen die Welt nicht mehr. Hat doch der Vorstandsvorsitzende von RWE-Power,
Jan Zilius, noch am 23.11. vergangenen Jahres im Beisein eines huldvoll
lächelnden Ministerpräsidenten behauptet, hier im Saarland habe man „Akzeptanz
bei der Bevölkerung“.
Und nun bockt die Mehrheit eben dieser Bevölkerung vor
Ort und schlägt dem „Glücksfall für das Saarland“ (SZ) die Tür zu. Wie das? Sind
die so dumm oder haben Leute wie Sie vielleicht nicht genügend Überzeugungskraft
entwickeln können? Woran liegt das?
Wahrscheinlich ist Ihnen auch diese
Frage zu banal, um sie zu beantworten! Wie schon so viele in der vergangenen
Woche, die Ihnen gestellt wurden!
Aber arbeiten Sie tapfer weiter als
RWE-Ritter von der traurigen Gestalt!
22.9.2007 um 21:09:33
47. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
@
Charly
Eins ist doch mal klar! Es handelt sich hier NICHT um einen
Neubau, sondern um eine Erweiterung. Haben Sie die Scoping-Unterlagen schonmal
eingesehen? Nein? Ich kann Ihnen da nachhelfen wenn Sie möchten.
Warum
sind wohl die Unterlagen nicht vollständig? Wahrscheinlich fehlen die Seiten,
auf denen die Werte nachzulesen sind, die im Moment wohl noch ausgewertet
werden. Aber machen Sie sich keine Sorgen, die Unterlagen kommen noch. Andere
Kraftwerke wurden auf diesem Wege auch schon genehmigt und gebaut.
Zeigen
Sie mir mal bitte auf, wer die Fernwärme kauft die ein GUD Kraftwerk mit 500 MW
und 80% Wirkungsgrad auskoppelt. Bringen Sie mir oder bzw RWE die Menschen die
das annehmen. Auf einer Sitzung stand ein Mann neben mir, der brüllte auf einmal
los:" 1600 MW und nichtmal Wärmeauskopplung!" Ich fragte ihn:" Haben Sie zu
Hause Fernwärme?" Daraufhin er." Denken Sie ich baue mein Haus jetzt um bzw
meine Heizung?" Also soviel dazu. Immer erst unqualifizierte Bemerkungen
raushauen und dann überlegen.
Das Wasser reichen brauche ich Ihnen gar
nicht, Charly. Da würde ich mich ja auf Ihr BI-Kumpels-Nachplapper-Niveau
runterbegeben. Danke
@ Keine Ahnung
Nun Ihr Name sorgt mich. Aber
ok, ich will Sie nicht angreifen und versuche aufzuklären.
1. überlegen
Sie mal wer FÜR den Ausstieg aus der Steinkohle ist.
2. Was hängt alles von
der Saarländischen Kohle ab?
Wenn Sie zu einem Ergebnis gekommen sind,
sollten Sie mal überall dorthin fahren und den Arbeitnehmern erklären
wie Sie das sehen. Erklären Sie aber auch das diese Menschen ihre Kinder halt
irgendwo anders in die Lehre schicken sollten. Aber vielleicht haben die ja bis
2018 auch schon ihre Schäfchen im trockenen. TsTs...
@
Frank
Zukunftsfähig ??
Sie sollten sich mal überlegen was Sie hier
fürn Stuss von sich geben.
Zeigen Sie mir nur 1 !!! alternative für 1600MW
auf, bzw für 500MW.
Eine einzige nur. WAS würden Sie machen, um alles
unter ein Dach zu bekommen. Verstehen Sie das? Ich meine Arbeitsplätze,
Umweltschutz, Lärmschutz usw........
Ich sprach ausserdem von den letzten
40 Jahren ... immer schön die Augen waschen Frank. Aber Sie sind wohl noch zu
jung. Sie wissen nicht wie die Luft die letzten 40 Jahre im Saartal verschmutzt
wurde.
Aber jetzt kann man ja mal mitbrüllen, wenn ein Winkler zum 2ten Mal
versucht ein Kraftwerk zu verhindern. Wenn die Emissionswerte von diesen
Kohlemonstern so schlimm sind, fragen Sie doch mal den Pensionär Winkler !!
warum er immer noch in Bexbach wohnt. Würd mich echt mal interessieren
dieAntwort.
Die RWE nutzt wie jeder Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein
Angebot und deckt mit hilfe vieler Menschen die Nachfrage!
Machen Sie doch
auch oder? Oder empfangen Sie mitlerweile auch HartzIV, das ist mir dann
entgangen. Dann sind Sie natürlich nicht von dieser Sorte, sry !
Ob ich
spät dran bin wird sich zeigen Frank, hehe.
Ähm, das Saarland geht ncht
unter wenn das KW nicht gebaut wird, sondern wenn die Menschheit Typen wie Ihnen
oder Herr Winkler hinterherläuft, um das mal richtig zu drehen.
Erklären
Sie doch mal warum die Studienplätze zurückgehen, warum man sich sorgt das immer
weniger Menschen studieren. Einen Schinken von 700 !! Seiten. Genau das bekommen
unsere Beamten noch hin, genau das wollte ich hier lesen. Pffffft !! Heisse
Luft, nichts als heisse Luft. Bürokratie für alle !!!!!
22.9.2007 um 23:28:07
48. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
In den Scopingunterlagen, die ich beim BUND einsehen
konnte, steht nur, dass RWE eine "Erweiterung" beantragen will!
Aus dem Text
und den einschlägigen Kommentaren zum BImSchG geht klar hervor, dass es sich um
einen Neubau handelt!
So nachzulesen zB. bei Jarass:"Eine Neuerrichtung liegt
vor, wenn der Charakter der Gesamtanlage verändert wird! Wenn die Änderungen
derart prägend sind, muss die gesamte Anlage als eine neue Anlage qualifiziert
werden! - wenn der Betrieb um eine zusätzliche SELBSTÄNDIGE und
GENEHMIGUNGSBEDÜRFTIGE Anlage erweitert wird! - Gleiches muss gelten, wenn die
Kapazität der bisherigen Anlage mehr als VERDOPPELT wird. In solchen Fällen
prägt der neue Teil die Gesamtanlage, weshalb man NICHT mehr von einer Änderung
sprechen kann!" Die Anwendung des § 16 BImSchG - Wesentliche Änderung
genehmigungsbedürftiger Anlagen - im Fall NEUBAU Ensdorf ist also
rechtsfehlerhaft und dürfte vor jedem Verwaltungsgericht keinen Bestand
haben!
Scoping Unterlagen von RWE, Seite 8v89, A2.
Projektbeschreibung, A2.1 .....die Erweiterung der installierten
Kraftwerkskapazität.....
das sagt eigentlich alles. Ansonst mal meine
Antwort zu Franks Beitrag lesen.
In den Antragsunterlagen fehlen
nach Auskunft des Vetreters des Umweltministeriums - so in der Pressemitteilung
der Grünen nachzulesen - so viele wesentliche Gutachten, dass es keine Lappalie
mehr ist. Die SPD-Leute sollen über den Umfang der fehlenden Unterlagen entsetzt
gewesen sein!
RWE wird weitere Unterlagen nachreichen. Dann
passts!
Einee Wärmeauskopplung von ca. 80 MW ist machbar und auch
im Raum um Saarlouis unterzubringen, wenn die VSE-Tochter Energis (RWE!!), die
ja rundum mit 49 Prozent bei den Stadt- und Gemeindewerken beteiligt ist, dafür
sorgt ,dass Nahwärmenetze verlegt werden. In den nächsten Jahren müssen
Millionen von Heizungen erneuert werden. Bei Nahwärmeanschluss braucht keiner
mehr eine neue Heizung zu kaufen und der Schornsteinfeger wird sich schwarz
ärgern, weil er nicht mehr in zehn Minuten 50 Euro, so wie bei mir, abzocken
kann. Ich würde sofort Nahwärme abnehmen. Für mein Mehrfamilienhaus würde sich
das rechnen!
Ich weiss das eine Wärmeauskopplung machbar ist,
das tut die VSE immerhin jeden Winter im KWEnsdorf alt. Ich denke das Energis
gerne die Fernwärmenetze ausbauen würde. Nur hoffentlich fühlen sich da nicht
wieder irgendwelche Grüne auf die Füsse getreten. Denn das würde ja ein weiteres
Plus für das KKW Ensdorf Neu sein.
Ich habe viel Zeit während
meines Nachtdienstes über diese Fragen nachzudenken! Ich lese aber auch Berichte
in Fachzeitschriften statt die BILD-Zeitung und kann nur das meiste bestätigen,
was die BI in ihren Flugblättern druckt. Für meine Begriffe tut die BI noch viel
zu wenig, um die betroffene Bevölkerung aufzuklären! Ich bin kein Mitglied der
BI, insofern können Sie nicht von "Kumpels" reden. Aber ich kann mir meine
Meinung auch ohne die BI bilden. Und die hatte ich schon bevor es die BI
gab!
Warum hat man dann nicht schon viiiel früher was von Ihnen
gehört?? Naja haben Sie halt so hingenommen. Stimmts?
Es sollte
Ihnen auch zu denken geben, dass gerade die Ärzte gegen die Auswirkungen des
geplanten Mammutkraftwerkes Ihre Stimme erhoben haben. Oder halten Sie die auch
für voreingenommen!
Die Ärzte hätte ich mir auch ins Boot
geholt. Guter Schachzug. Naja wurde aber bereits von anderen Ärzten beruhigt das
Ganze. Kann man nachlesen.
23.9.2007 um 21:40:04
49. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: lächerliche kkw lobbyarbeit der
sz-redakteure
- Grüne haben deutlichst gezeigt, dass sie nichts
tun. Waren lang genug in Berlin an der Regierung und haben die Spielchen der SPD
mitgetragen, aber an entscheidender Stelle (abgesehen von einzelnen Ausnahmen -
was aber nichts bewirkt hat) gegen die Interessen der Bergbaubetroffenen
gearbeitet. Als Opposition sind sie wieder sehr um das Wohl der Betroffenen
bemüht, doch was passiert wenn sie wieder in die Regierungsverantwortung kommen
sollten? Das Vertrauen ist zerstört.
Jo klar, war die SPD
schuld, pffffft.
Grüne an die Macht und alles ist am Ende, was mit den
Wörtern: "technischer Fortschritt" einhergeht.
Sie wissen selbst,
dass Ensdorf alt ursprünglich für Importkohle gebaut
wurde.
Hust, hmmmm. Hey da ist aber jemand
auf Zack. Wo haben Sie das denn gehört? Jetzt weiss ich das Sie nur
nachplappern. Nein? Dann bitte ich um Quellen. Bin gespannt wie ein
Flitzebogen.
Die Beschäftigten wissen sehr wohl, dass sie mit der
staatlichen Absicherung bis 2018 das goldene Lotterielos gezogen haben.
Jaaaaa sicher. Ich bewerb mich auch noch schnell da. Das sind SCHTORRYS
die können Sie dem Pastor von Ensdorf in der Sonntagspredigt aufs Pult legen.
Vor der Grube bekommen Sie für diese Aussage eine aufs Maul, glaub ich. So sehen
es nämlich Menschen die dort arbeiten, wie zb mein Bruder.
Was ist
mit unseren Kindern, die nachts nicht mehr schlafen können, weil sie Angst vor
den Beben haben? Die in der Schule nicht mehr die notwendige Leistung bringen.
Schonmal einem Kind nach einem Beben in die Augen geschaut und die Ängste
erspürt? Nein? Versuchen Sie es mal. Es wird sie prägen.
Gleiches gilt
für die alten und kranken Leute. Sie sind kaum mehr in der Lage den Psychoterror
der Beben zu ertragen. Alle haben das Problem, dass die Häuser angeblich nicht
richtig gebaut sind. Gebäude die 1940, 1950, 1960 oder wann auch immer gebaut
sind erfüllen lt. Gutachtern nicht irgendwelche Normen des Jahres 2007 und man
verweigert die Regulierung. Rechtschutz gibt es für Bergbaubetroffene nicht. Ich
könnte hier noch ewig weitermachen...
Komme mir vor wie in
Indonesien im Tsunamigebiet. Mensch ja, Sie haben recht !
23.9.2007 um 22:51:29
50. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Chrissi,
die Studie
"Stromsparen: weniger Kosten, weniger Kraftwerke, weniger CO2" aus dem
Umweltbundesamt (Homepage erste Seite zum Download) scheinen Sie immer noch
nicht durchgearbeitet zu haben. Denn sonst würden Sie nicht immer wieder mit
Hilfskonstruktionen für den geplanten Energiedinosaurier die Werbetrommel
rühren!
Die Art und Weise des in die Wege geleiteten
Genehmigungsverfahren ist - so muss man die Aussagen am Tag der Verkündung des
Projekts im vergangenen Jahr - deuten, vorher mit der Landesregierung
ausgekungelt worden Siehe auch VSE-Kontakt, Dezember 2006, Seite 5! Ziel war es,
möglichst schnell RWE zu einer Gelddruckmaschine zu verhelfen. Deshalb wurde die
einfachere, aber rechtsfehlerhafte Art der Genehmigungsvariante gewählt, die
nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz. Gut dass Sie nochmal den Text des
Kommentars mit den Hinweisen auf die Abgrenzung zwischen Neubau und Erweiterung
zitiert haben. Da wird für jeden logisch denkenden Leser klar, dass hier ein
Neubau stattfinden soll und keine Erweiterung!
Ich fürchte, dass schon
das OV Saarlouis eine Genehmigung nach § 16 kassieren wird - spätestens aber das
Bundesverwaltungsgericht! Kommt das so, sollen die nicht laut schreien, die den
Schlammassel dann verantworten müssen!
Und die Gerichtsverfahren ziehen sich
mit Sicherheit in den Landtagswahlkampf 2009 hinein!
Bis dorthin sind
wahrscheinlich 90 Prozent im Umfeld von Ensdorf gegen einen Neubau! Was das für
Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse haben wird,ist absehbar!
Wenn die
CDU bei ihren uneingeschränkten JA bleibt, wird sie jede Menge Stimmen
verlieren. Profitieren werden die Grünen, die von Anfang an dagegen waren, die
SPD, wenn sie weiter nur ein kleineres KW mit 500 MW fordert, möglicherweise
auch die FDP und ganz sicher die Linke, denn Altvater Oskar hat ja bereits
verkündet, dass er einen Doppelblock ablehnt und seine erfolgreich in
Saarbrücken entwickelte Energieversorgungsstruktur fortsetzen wird
(Rekommunalisierung und Dezentralität)! Und wer Oskar kennt, weiß, das er das
auch durchziehen wird, wenn er nochmal Ministerpräsident werden sollte!
Die
Verlierer des Pokerspiels um den Riesen-Doppelblock in Ensdorf werden, wenn RWE
nicht von ihrem arroganten Gehabe ("Beide Blöcke oder keiner!")Abschied nimmt,
die Mehrzahl der jetzt im KW Beschäftigten sein, da RWE die Altanlagen über kurz
oder lang schließen wird, kein neues baut und den Strom dann importiert, zb. aus
dem neuen Gasturbinen-KW in L'Hopital und aus Cattenom.
Das haben viele heiße
Befürworter noch nicht begriffen. Dazu gehört auch die CDU im Gemeinderat
Ensdorf, die sich, wie ich höre, unter Führung Fleschs, hinter eine Burgmauer
zurückgezogen hat. Der schlaue Bürgermeister Hartz würde auch einen 500-MW-Block
nehmen und ungerührt seiner CDU in den Rücken fallen!
Aber das ist Politik!
Und die hat bisher eine unselige Rolle gespielt. Inzwischen sind ja einige
Drahtzieher wie Petry und Jost, SPD, etwas ruhiger geworden!
Zu den
fehlenden Gutachten: Große und wichtige Teile fehlen. Das hat die Überprüfung
der angelieferten Unterlagen ergeben - sagt der Umweltminister. Wenn ein Bauherr
für ein Eigenheim solch schlampige Unterlagen zur Genehmigung oder für ein
Bankdarlehen einreichen würde, könnte er seine Schlamperunterlagen wieder mit
nach Hause nehmen.
Ich habe gehört, dass die Zusammenstellung des
Genehmigungsantrags ein auf Kraftwerksgenehmigungen spezialisiertes
Ingenieurbüro aus Nürnberg sein soll. Wie ein Unternehmen von der Größe der RWE,
die selbst Spezialisten hat, so einen Fehler machen kann, ist mir
schleierhaft!
Vielleicht schafft es RWE, die fehlenden Unterlagen bis zum 15.
Oktober nachzureichen, vielleicht auch nicht!
Zur Wärmeauskopplung von 80
MW: Selbstverständlich gehe ich von einem 500 MW-GuD-Block aus und nicht von
einer 1600 MW-Wolkenmaschine. Denn dort fallen bei Volllast bei einer
Feuerungswärmeleistung von 3900 MW mehr als 1700 MW Abwärme an. Zieht man 80 MW
davon raus, bleiben immer noch mehr als 1600 MW, die in die "Müllhalde Luft"
"entsorgt" werden müssen! Von dem Beispiel mit dem Laib Brot hatte ich es schon
einmal!
So einen Unsinn von einer Verschwendungswirtschaft können nur
Egoisten unterstützen, die von dem Bau glauben, sie würden in irgendeiner Form
etwas profitieren.
24.9.2007 um 00:28:59
51. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
setzen 6 !!!
Thema
verfehlt : hilfsloses, unsachliches, nicht informiertes dummes Gewäsch
!
Nochmal: Nicht hier das Maul aufreisen ! gehen Sie auf die Strasse
sagen Sie ihre Meinung, es ist ihr Recht.
Sie werden Ihres Spass haben
! Wenn sie aufstehen und den 15.000 sagen es wäre eine Minderheit und von der
RWE 20 mit Helm dastehen und ihnen zustimmen.
28.9.2007 um 09:58:41
52. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
Sie sind
Kleingeister, die das Forum hier nutzen , weil Sie im normalen Leben nichts zu
melden haben! Bleiben Sie am besten in Ensdorf, dort fährt man durch und das so
schnell wie möglich. Weil es potthässlich ist, mit oder ohne Kraftwerk! Aber
spielen Sie sich bitte nicht als Ritter der Kokusnuß auf! 11.000 - 15.000
Unterschriften und macht hier einer auf dicke Hose, ich fass es
nicht!
sie klingen irgendwie verzweifelt..
auch sollten sie sich
die neusten meinungsumfragen durchlesen bevor sie von 11-15.000 sprechen. danke
28.9.2007 um 14:17:44
53. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
lächerliche kkw lobbyarbeit der sz-redakteure
wird man sie
anschließend wie Dreck fallen lassen
naja, es kommen 2-5 jahre
lang noch ein paar flaschen wein zu weihnachten.. so ist man es zumindest
aus der vergangenheit bei konzernen dieser art gewöhnt.
und
bevor jetzt wieder jemand von der befürworterfraktion jammert, mein alter herr
war selbst ein dicker fisch bei einer diversen bank in sb und die
"funktionsweise" der "persönlichen einzelbehandlung" war auch ohne näheres
betrachten äusserst leicht zu erkennen.
dennoch will ich keinem hier
etwas unterstellen aber wenn die rwe nun um einzelgespräche bei diversen
gemeinderatsmitgliedern zu tisch läd, kann sich jeder von uns selbst seinen
teil vorstellen, wie sie sich wohl wie eine frisch verliebte 15 jährige
verhalten wird.
28.9.2007 um 15:26:41
77. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: rwe erhöht
strompreise im saarland um 10%
wie es heute in den nachrichten zu
hören war, sieht die rwe von einer preiserhöhung im oktober noch ab, wobei aber
dann im januar die ernüchterung kommt.. um satte 10% soll sich der
strompreis im saarland erhöhen. experten zufolge soll aber in den meisten
fällen aber schon die androhung über ein betreiberwechsel auf
einmal günstigere tarife ans tagelicht zaubern.
erinnert mich eher an
türkische handyverkäufer aber verwundert über die preiserhöhung bin ich nicht.
war ja klar, dass man versucht sich die 200mio, die im saarland "hängenbleiben"
sollen, wieder zurückzunehmen.
19.9.2007 um 14:27
1. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
@ Christian
Der
große Relativierer im Sinne von RWE ist wieder am Werk!
Wer jetzt noch
nicht - nach den vielen Beiträgen zum Thema - kapiert hat, worum es geht, der
wird auch in Zukunft nicht von der Sonne erleuchtet werden!
Seit wann
soll der Strom allein mit Photovoltaikanlagen bei uns erzeugt werden?
Bis
zur Steckdose gibt es vielerlei intelligente und umweltverträgliche
Möglichkeiten! Großstinker und Wolkenproduktionskraftwerke sind
passe!
Wenn Ihnen Lichtblick als Stromlieferant nicht schmeckt,
gehen Sie auf die Homepages der Stiftung Warentest oder des Verbandes der
Energieverbraucher oder der Verbraucherzentralen oder bei Verivox! Da können Sie
nach Herzenslust vergleichen. Beim Bund der Energieverbraucher erfahren Sie noch
zusätzlich, wie Energieunternehmen die Verbraucher
austricksen!
Und RWE stellt "preisgünstigen" Strom her. Jetzt
brüllt wieder der Riesenraffke und will nochmal 10 Prozent mehr verschlingen!
Toll diese Wohltäter!
Im Wilden Westen hätten solche Ausbeuter nicht
lange überlebt!
20.9.2007 um 13:08:49
2. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Und der
Strompreis wird weiter steigen...
... und bei den 10 Prozent wird es wohl
nicht bleiben.
Ob hier nun die Investitionskosten für geplante
Grosskraftwerke reingeholten werden sollen oder Herr Jobs und Co. noch mehr
Gehalt kassieren wollen, sei dahingestellt.
Was wird aus dem
Kohlestrompreis, wenn z.B. China, das derzeit jährlich 2% seiner Kohlereserven
aufbraucht, in 50 Jahren und bei weiter florierender Wirtschaft nichts mehr aus
der Erde holen kann? Schon vorher wird es einen harten Wettbewerb auf dem
Weltmarkt um das immer knapper werdende Gut Kohle geben und die Preise für den
in Ensdorf NEU verfeuerten Rohstoff und den dort produzierten Strom werden
entsprechend steigen.
Die Frage ist doch, wer den Strom bei gestiegenen
Preisen noch abnehmen will?
Noch ein Grund, die Kohleverstromung nach und
nach zurückzufahren, statt sie wie jetzt bis 2012 geplant massiv
auszubauen!
Und jetzt kommen Sie liebe Christians, Chrissis, heiopeis,
buks und wie sie sonst noch alle heissen mögen nicht mit dem Schreckgespenst des
baldigen Atomausstiegs!
Haben Sie sich schon mal Gedanken um den Unterschied
zwischen Restlaufzeiten und Reststrommengen gemacht?
Reststrommengen sind
Stromproduktionsrechte, die festgelegt im Hinblick auf einen bestimmten Stichtag
(31.12.1999) ganz legal von älteren Meilern auf andere Kernkraftwerke übertragen
werden können und durch die sich die Gesamtlaufzeit von 32 auf 35 bis 40 Jahre
verlängern lässt. Ergo: der Atomausstieg kommt nicht so bald, wie viele hier
glauben und bis er kommt, haben wir noch mehr Zeit, andere, nachhaltigere Formen
der Energieerzeugung zu einer bezahlbaren Marktreife zu bringen.
Googeln
Sie einfach nach diesen Begriffen und dann können wir hier gerne nochmal zu
Parolen wie drohender Versorgungslücke, Abhängigkeit vom Ausland, "Bald gehen
hier die Lichter aus" oder "im Keller auf'm Fahrrad strampeln, um das Haus zu
beleuchten oder sein Bier zu kühlen" diskutieren.
Natürlich immer vor dem
Hintergrund des weiteren Ausbaus regenerativer Energien, der weiteren
Entwicklung und Marktreife von Stromspeichermöglichkeiten, einer effizienteren
Steuerung der Stromeinspeisung durch Windkraftwerke und zusätzlicher
Energieeinsparpotenziale bei Industrie, Handel und Gewerbe und privaten
Haushalten.
Suchen Sie dazu am besten auch gleich was unter google und geben
Sie sich nicht mit den ersten 5 Treffern zufrieden. Hier im Forum werden in
Bezug auf die zukünftige Energieversorgung und ein zukunftsfähiges
Versorgungsszenario für meinen Geschmack immer noch zu viele Gemeinplätze
ausgetauscht und nicht hinreichend hinterfragt.
Grüsse, Annika
19.9.2007 um 21:08:40
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Mit Blick aufs Mittagessen mach
ich's kurz: Gucken Sie sich mal an, wieviel Energie bspw. bei der Herstellung
von Solaranlagen flöten geht... das ist glaub ähnlich dem, was Sie liefern...
nur so am Rande, kam neulich im TV!
ähm gehn sie am besten
gleich zum kaffee über und denken sie nochmal über die frage im kontext nach.
aber dennoch, ich hab ihnen schonmal geraten: nutzen sie das web! denn schon
erste ergebnisse dazu liefern mir einen text wie diesen: (wurde bereits mitte
2004 verfasst)
Energy payback
Letztlich muss mit dem alten,
hartnäckigen Vorurteil aufgeräumt werden, die PV würde nicht einmal so viel
Energie erzeugen, wie für ihre Herstellung nötig wäre. Das ist nicht nur falsch,
sondern unterstreicht den großen Vorteil von PV.
Man sagt ja, ein
einziges Kohlekraftwerk erzeuge große Mengen an Energie, z.B. es habe eine
Kapazität von 600 MW. Das klingt sehr stark. In der Tat verwandelt ein
Kohlekraftwerk auf eine höchst ineffiziente Weise - sagen wir mal 30% - die über
Jahrmillionen gespeicherte Sonnenenergie in Strom - der Rest ist Abwärme. Das
Kohlekraftwerk "verwandelt" also viel mehr Energie, als für ihren Bau verbraucht
wurde, aber es wird immer weit mehr Energie in ein solches Kraftwerk
eingesteckt, als sinnvoll herauskommt. Das wird uns irgendwann aufgehen,
spätestens wenn die Kohle alle ist (schätzungsweise in 2 bis 3
Jahrhunderten).
Wir werden aber nicht erleben, dass die PV ohne Sonne
nicht funktioniert, da wir vorher vor der wachsenden Sonne verdampfen werden
(keine Angst, wir haben noch gut 1 Milliarde Jahre). Bis dahin sollten wir die
Energiemenge, die die Sonne uns jeden Tag schickt - das 16.000-Fache unseres
Weltenergiekonsums - nutzen. Auch in Deutschland fällt jährlich rund 1.000 kWh
an Sonnenenergie auf ein Quadratmeter. Das entspricht in etwa dem jährlichen
Konsum eines Durchschnittsdeutschen. Bei einem Wirkungsgrad von 12,5% könnte man
also seinen Strombedarf mit 8 Quadratmeter PV in Deutschland
decken.
Selbst Kritiker der PV wie ExxonMobil [extern] geben zu, dass
eine PV-Anlage in zwei Jahren die Energiemenge produziert hat, die für ihre
Herstellung notwendig war. Befürworter von PV wie Irm Pontenagel schätzen den
"energy payback" von ganzen PV-Anlagen (inklusive Wechselrichter, Rahmen, usw.)
etwas konservativer auf 3 bis 6 Jahre. Selbst dann erzeugt eine PV-Anlage das 5-
bis 10-Fache der Energie, die für seine Herstellung notwendig war.
So
relativiert sich auch der Begriff Wirkungsgrad, denn ein Kohlekraftwerk (30%)
ist eben nicht doppelt so effizient wie PV (15%): Uns wird die Kohle ausgehen,
wenn wir sie verbrennen, aber wir können die Sonne nie überstrapazieren. Sie
schenkt uns weit mehr, als wir annehmen können. Nehmen wir das Geschenk
an!
20.9.2007 um 15:12:44
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
ähm chris, auch wenn die fakten der
realität ihnen für das kkw'chen nicht schmecken, wieso sollte der beitrag
fehlerhaft sein?! es widerlegte lediglich ihre aussage, dass pv gerade mal die
energiemenge produzieren würde, die sie zur herstellung benötigten. glaub kaum,
dass in diesem kontext die rede von einer zwischenspeicherung war und ich bin
daher langsam diese spielchen leid, entweder kommen sich gleich mit all ihren
juckenenden stellen oder lassen das posten am besten sein.
quelle: http://www.energieverbraucher.de/de/Erneuerbare_Energien/Sonnenstrom/Energetische_Amortisation/site__1361/
21.9.2007 um 11:52:09
5. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
Also wenn ich ehrlich bin: Ich
finde diese geplante Strompreiserhöhung einfach nur gut, da sie einen
zusätzlichen Anreiz schafft zu Alternativen wie Lichtblick, EWS und vielen
anderen zu wechseln. Einfach mal bei http://www.atomausstieg-selbermachen.de/reinschnuppern, die
Anbieter vergleichen und dann zu dem wechseln, der für einen selbst am besten
geeignet ist.
19.9.2007 um 19:56:24
6. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Ich kaufe umweltfreundlichen UND
preiswerten Strom bei LICHTBLICK.
http://www.lichtblick.de/
19.9.2007 um 20:05:25
7. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Ich empfehle allen
Lesern die Lektüre der
Studie "Klimaschutz und Energieversorgung in
Deutschland 1990 bis 2020" der DPG (Deutsche Physikalische
Gesellschaft)
und
das Memorandum "Jenseits von Kohle und Atom" von
Dr.Hermann Scheer.
Wir müssen die Sonne anzapfen! Eine gigantische
Energiequelle, auch und gerade für Deutschland!
Die notwendigen Techniken
dafür sind vorhanden!
Und noch was: Die Sonne erhöht uns nicht die
Strompreise!!
Vor allem die Kraftwerksbefürworter könnten viel in diesen
Studien lernen....
Wie gesagt: Umweltfreundlichen Strom können Sie schon
jetzt kaufen unter http://www.lichtblick.de/
oder http://www.aktionsbuendnis-kke.de/
19.9.2007 um 23:12:15
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
Langsam
wird hier aber "Lichtblick" verdächtig oft erwähnt... kann man die Beiträge
nicht als Werbung löschen? Ich hab's inzwischen zehnmal gelesen...
Mit
Blick aufs Mittagessen mach ich's kurz: Gucken Sie sich mal an, wieviel Energie
bspw. bei der Herstellung von Solaranlagen flöten geht... das ist glaub ähnlich
dem, was Sie liefern... nur so am Rande, kam neulich im TV!
20.9.2007 um 12:11:52
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
Jope.
Ich habe nie gesagt, der Strom sollte komplett auf Photovoltaik
kommen. Wollte nur die eben genannte Tatsache anmerken. Aber schön, dass
auch das ausreicht um Sie aus der Reserve zu locken...
Gruss, Christian
20.9.2007 um 13:41:42
10. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Dann frag ich mal anders rum:
Soll die Sonnenenergie zur Brauchwassererwärmung und Stromerzeugung nicht
mehr genutzt werden, wenn Monsterkraftwerke das angeblich viel besser und
angeblich viel preiswerte können?
Welche Schadstoffe produzieren Solaranlagen
im Betrieb? Mehr als ein Großkraftwerk auf fossiler Basis oder keine?
Bitte
um eine PRÄZISE Antwort!
Ich habe noch viele Reserven, mein Lieber!
20.9.2007 um 14:54:07
11. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
"Gucken Sie sich mal an, wieviel
Energie bspw. bei der Herstellung von Solaranlagen flöten geht... das ist glaub
ähnlich dem, was Sie liefern... nur so am Rande, kam neulich im
TV!"
Bitte Quellenangabe, in welchem TV?
Ja, und beim Bau von
Grosskraftwerken????
Aber immerhin, wenn das Solarkraftwerk dann steht,
geht nicht wie bei der Energieerzeugung durch Kohleverstromung "modernster" Art,
à la Ensdorf NEU, mehr als die Hälfte der Energie flöten. Das Problem dabei ist
nur, dass zusätzlich noch CO2 und Schadstoffe ausgesondert werden und der
Rohstoff seinen Preis hat und dieser noch steigen wird. Betriebswirtschaftlich
gerechnet ergibt das für mich was die reine Effizienz betrifft 1:0 für die
Sonne...
Annika
20.9.2007 um 15:03:30
12. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Bitte Quellenangabe, in welchem
TV?
vielleicht löwenzahn aus den 80ern
20.9.2007 um 15:18:23
13. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
Langsam wird hier aber
"Lichtblick" verdächtig oft erwähnt... kann man die Beiträge nicht als Werbung
löschen?
Nun wenn Sie die Nennung von Firmennamen als Werbung abtun,
sollten wir auch alle Beiträge löschen, in denen z.B. das Wort RWE vorkommt.
20.9.2007 um 19:11:17
14. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
Oi, da
geht's aber ganz schön zur Sache, sobald es an den Geldbeutel geht. Zur Ursache
für die Erhöhung wurde im übrigen angegeben: gestiegene Beschaffungskosten
(Ölpreis haben wir ja alle mitverfolgt) und erneuerbare Energien (ich hab's mit
einem herzlichen Lachen zu Kenntnis genommen)
@Charly:
Welche
Schadstoffe produzieren Solaranlagen im Betrieb? Mehr als ein Großkraftwerk auf
fossiler Basis oder keine?
Bitte um eine PRÄZISE Antwort!
Zunächst
mal: Eine Solaranlage muss erstmal soviel Strom produzieren, wie zu Ihrer
Herstellung nötig war. Wäre Sie nicht hergestellt worden, wären auch keine
Abgase in einem Kraftwerk entstanden. Das sollte man bedenken.
Nach Franks
Beitrag sind das 2 Jahre. Allerdings hat Frank einen noch nicht einmal neutral
formulierten Beitrag zitiert und sicherlich absichtlich und aus eben diesem
Grund die Quelle nicht benannt. Wir können also davon ausgehen: hier spricht
kein neutraler Fachmann, sondern ein Befürworter der Photovoltaik.
Aber wir
unterstellen: er hat Recht. Dann wäre rein rechnerisch nach 2 Jahren die Energie
wieder raus.
Aber: Da die Energie aus Photovoltaik nicht nach belieben
abrufbar ist, wird ein Teil verpuffen bzw. muss gespeichert werden. Bei der
Speicherung des Stroms geht der Wirkungsgrad deutlich nach unten. So oder so
erhöht sich also die Zeit, in der sich die Anlage amortisiert. Das wurde in dem
Beitrag z.B. nicht betrachtet. Im Moment kann Solarstrom nur deshalb ohne
Zwischenspeicherung ins Netz gehen, weil die Verläufe durch andere Kraftwerke
geglättet werden. Bei steigendem Anteil solcher Technologie wird das allerdings
zu einem Netzproblem (ähnlich wie beim Wind) führen und Zwischenspeicherung
wird notwendig - mit den genannten Konsequenzen.
Abgesehen davon muss
irgendwer der Anlage ja auch die Energie "vorschießen".
Präzise
genug?
@Annika
aber immerhin, wenn das Solarkraftwerk dann steht,
geht nicht wie bei der Energieerzeugung durch Kohleverstromung "modernster" Art,
à la Ensdorf NEU, mehr als die Hälfte der Energie flöten. Das Problem dabei ist
nur, dass zusätzlich noch CO2 und Schadstoffe ausgesondert werden und der
Rohstoff seinen Preis hat und dieser noch steigen wird. Betriebswirtschaftlich
gerechnet ergibt das für mich was die reine Effizienz betrifft 1:0 für die
Sonne...
Sie oben, Annika. "Betriebswirtschaftlich gerechnet" haben
Sie leider nicht. Tut mir leid. Photovoltaik ist sicherlich vernünftig als Teil
des Energie-Mixes, aber keine Alternative.
@Frank:
Wäre schon
schön zu wissen, wer diesen Text verfasst hat. Dann könnten wir ihn doch mal auf
den oben aufgezeigten Fehler hinweisen. Einfach nur Zahlen jonglieren
funktioniert manchmal nicht.
Gruss, Christian
21.9.2007 um 10:32:09
15. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
An die
Kraftwerksbefürworter:
Nochmals empfehle ich die Lektüre der Studien der
Deutschen Physikalischen Gesellschaft zum Thema Energieversorgung.
Die
Sonne ist, z.B. mit Hilfe von Solar-Rinnenkraftwerken, die Zukunft der
Energieversorgung. Auch für Deutschland.
Lesen Sie auch mal die Studien
von Dr.Hermann Scheer. Dann wird hier vielleicht anschließend seriös
diskutiert.
Für alle zukunftsorientierten und vernünftigen Menschen im
Forum: Kaufen Sie schon jetzt umweltfreundlichen Strom, und beschleunigen Sie
den Umstieg zu den erneuerbaren Energieen durch den Wechsel des Stromanbieters,
z.B. zu http://www.lichtblick.de/
21.9.2007 um 23:44:26
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
die
Zukunft der Energieversorgung
Jaja, die Zukunft. Aber die hilft uns im
Moment noch nich weiter. Noch ist die Solarenergie nicht in dem Maße nutzbar,
wie wir sie bräuchten. Und das wird Ihnen jeder, der Ahnung von unserer
Energieversorgung hat bestätigen. Also lassen Sie doch den Quatsch. Wenn's
angeblich so gut funktioniert kaufen Sie sich ein paar Solarzellen, setzen Sie
die auf Ihr Dach und leben Sie unabhängig von Kohlestrom... bin gespannt...
22.9.2007 um 12:19:46
17. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
Jaja, die Zukunft. Aber die
hilft uns im Moment noch nich weiter. Noch ist die Solarenergie nicht in dem
Maße nutzbar, wie wir sie bräuchten. Und das wird Ihnen jeder, der Ahnung von
unserer Energieversorgung hat bestätigen. Also lassen Sie doch den Quatsch.
Wenn's angeblich so gut funktioniert kaufen Sie sich ein paar Solarzellen,
setzen Sie die auf Ihr Dach und leben Sie unabhängig von Kohlestrom... bin
gespannt...
--------------------------------------------------------------------------------
EUROSOLAR-Presseeinladung,
11. Januar 2005 Einladung zum Pressegespräch von
EUROSOLAR
Mit einer neuen wissenschaftlichen Studie im Auftrag von
EUROSOLAR wird belegt, dass die anstehende Erneuerung des Deutschen
Kraftwerksparks von etwa 40 Gigawatt bis 2020 vollständig mit dem Ausbau
Erneuerbarer Energien und Energieeinsparung geleistet werden kann. Mit dem
Abschalten der Atomkraftwerke fallen über ein Drittel der deutschen
Stromerzeugungskapazitäten weg, zusätzlich sind viele fossile Kraftwerke
überaltert. Dennoch ist kein Neubau von Erdgas, Kohle- oder gar Atomkraftwerken
notwendig.
Die Studie wurde erstellt vom Institute for Sustainable Solutions and
Innovations (ISUSI). Sie wird vorgestellt vom Präsidenten von EUROSOLAR, Hermann
Scheer, MdB, und dem Vorsitzenden von EUROSOLAR Deutschland, Hans-Josef Fell,
MdB.
--------------------------------------------------------------------------------
seh
ich natürlich auch etwas skeptisch. aber wie bereits in dem laden hier schon
100x erwähnt: die bi und die bürger selbst haben keine probleme mit
kohlekraftwerken an sich - nur nicht in dieser dimension!
christian,
ich weiss nicht wie lange man das ihnen noch vorsetzen muss oder gibt es
inzwischen keinen andren weg mehr für sie als dies jedes mal aufs neue gegen die
menschen verwenden zu wollen?
22.9.2007 um 12:44:53
18. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: rwe erhöht strompreise im saarland um 10%
In
Grossrosseln läuft im Moment ein Photovoltaikprojekt an.
Find ich gut.
Grossrosseln hat im Jahr sehr viel Sonnenstunden, gute Idee dort sowas zu
machen.
Jetzt mal zu den Fakten:
1. Ein Investor tritt dort an
die Menschen heran. Sie sollen doch Flächen auf ihren Dächern zur Verfügung
stellen.
2. Die Menschen tun dies und bekommen vom Investor sogar noch die
Anlage gebaut.
3. Kosten? Aufgepasst: Der Investor verlangt keine Gelder. Die
Anlage zahlt sich selbst ab, durch einspeisen ins Netz. Sobald die Anlage somit
abgezahlt ist, verdient der Hausbewohner selbst daran.
Klasse
oder?
Achja ich vergas: 100% Garantie vom Hersteller. Reperatur
inklusive.
So, das würde ja heissen: Jeder macht bei dieser Sache Gewinn.
Nachteile für Niemand !!
Klasse oder?
Frage: Ab wann haben die
Menschen davon etwas? Nach wievielen Jahren?
Bin mal gespannt wieviele
Bürger da mitmachen.
23.9.2007 um 02:51:03
19. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
erhöht strompreise im saarland um 10%
schöne sache, gespannt bin ich
ebenfalls.
das is eins von saarlands problemen "kenne ma net, mache ma
net"
altmodische ansichten und einstellungen kommen gewissen jungs
natürlich zugute. so wissen vielen saarländer zb. noch nicht mal wie sie
überhaupt ihren anbieter wechseln könnten, geschweige denn von irgendwelchen
anlagen auf dem eigenen dach.
auch würde mich mal eine %-zahl intressiern
wieviel überhaupt mit dem wort photovoltaik was anfagen könnten. dageje is die
gruff un e gescheits kohlekraftwerch nadirlich e begriff
23.9.2007 um 14:19:22
78. Eintrag
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff:
Filmtipp: Das Kartell - im Würgegriff der Konzerne
Passend zum Thema:
Wer's noch nicht gesehen hat, die ZDF Dokumentation
"Das Kartell - Im
Würgegriff der Energiekonzerne"
wird im Fernsehen wiederholt
Do 20.
September 2007 bei Phoenix 18:30
Fr 28. September 2007 im ZDFDoku 06:15
und 13:15 und 21:15
Link zum Inhalt des Beitrages
Ansonsten bevorzuge ich
persönlich Kohle- und Erdbebenfreien Strom :) aus Schönau. Neben
Lichtblick ebenfalls sehr zu empfehlen.
18.9.2007 um 19:23
1. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Filmtipp: Das Kartell - im Würgegriff der Konzerne
Ein wirklich sehr
guter Bericht: "Das Kartell - im Würgegriff der
ENERGIEKONZERNE"
Unbedingt ansehen!
Ich kaufe umweltfreundlichen
UND preiswerten Strom bei LICHTBLICK.
http://www.lichtblick.de/
19.9.2007 um 20:03:57
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Filmtipp: Das Kartell - im Würgegriff der Konzerne
Wiederholung: Fr
28. September'07 im ZDFDoku 06:15 / 13:15 / 21:15
Worum
geht's:
In der „Frontal 21“-Dokumentation mit Theo Koll „Das
Kartell
- Im Würgegriff der Energiekonzerne“ berichten die Autoren Steffen
Judzikowski und Hans Koberstein über die Hintergründe dramatischer
Fehlentwicklungen in der Energiepolitik und die Macht der Energiekonzerne: Der
Markt versagt und die Politik schaut weg. 20 Milliarden Euro in drei Jahren –
das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in Essen konnte seinen
Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen. Ähnlich gute Ergebnisse erzielen
auch
die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall,
und EnBW.
Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro. Gleichzeitig
steigen die Strom- und Gaspreise in astronomische Höhen - viele Bürger sind
alarmiert.
Und sie setzen sich zur Wehr. Überall in Deutschland formiert
sich Widerstand. Bürger zahlen ihre Stromrechnungen nicht mehr, klagen gegen
Preiserhöhungen und schließen sich zu Genossenschaften zusammen, um billiger Gas
einzukaufen.
Doch günstigere Anbieter sind rar. Denn die „Großen Vier“
haben ihre Marktmacht bestens organisiert - mit tatkräftiger Hilfe der Politik.
Statt den Wettbewerb zu fördern, hat die Politik das Monopol der Konzerne erst
gefestigt. Zu Zeiten der rot-grünen Koalition - in der Amtszeit
von
Wirtschaftsminister Werner Müller, der aus der Energiebranche erst in die
Politik und dann wieder dorthin zurück wechselte - durfte E.ON mit der Ruhrgas
AG zusammengehen. Eine Fusion gegen das Votum der
Kartellbehörde. Der so
entstandene Energieriese gilt für Kritiker als der Sündenfall der deutschen
Energiepolitik.
Die Autoren zeigen in ihrem Film, wie nah sich Politik
und
Energieunternehmen sind, und suchen Antwort auf die Frage:
Wer rettet
uns vor diesem Kartell?
24.9.2007 um 16:17:33
3. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Filmtipp: Das Kartell - im Würgegriff der Konzerne
und nicht vergessen.
28. September ist Fernsehen für alle, die den Beitrag noch nicht kennen
angesagt:
Das Kartell - im Würgegriff der
Konzerne
Wiederholung: Fr 28. September'07 im ZDFDoku 06:15 / 13:15 /
21:15
Worum geht's:
In der „Frontal 21“-Dokumentation
mit Theo Koll „Das Kartell
- Im Würgegriff der Energiekonzerne“ berichten die
Autoren Steffen Judzikowski und Hans Koberstein über die Hintergründe
dramatischer Fehlentwicklungen in der Energiepolitik und die Macht der
Energiekonzerne: Der Markt versagt und die Politik schaut weg. 20 Milliarden
Euro in drei Jahren – das ist der Gewinn von RWE. Der Energiekonzern mit Sitz in
Essen konnte seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifachen. Ähnlich gute
Ergebnisse erzielen auch
die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON,
Vattenfall,
und EnBW. Alleine E.ON verbuchte 2006 einen Gewinn von 7,3
Milliarden Euro. Gleichzeitig steigen die Strom- und Gaspreise in astronomische
Höhen - viele Bürger sind alarmiert.
Und sie setzen sich zur Wehr.
Überall in Deutschland formiert sich Widerstand. Bürger zahlen ihre
Stromrechnungen nicht mehr, klagen gegen Preiserhöhungen und schließen sich zu
Genossenschaften zusammen, um billiger Gas einzukaufen.
Doch günstigere
Anbieter sind rar. Denn die „Großen Vier“ haben ihre Marktmacht bestens
organisiert - mit tatkräftiger Hilfe der Politik. Statt den Wettbewerb zu
fördern, hat die Politik das Monopol der Konzerne erst gefestigt. Zu Zeiten der
rot-grünen Koalition - in der Amtszeit von
Wirtschaftsminister Werner Müller,
der aus der Energiebranche erst in die Politik und dann wieder dorthin zurück
wechselte - durfte E.ON mit der Ruhrgas AG zusammengehen. Eine Fusion gegen das
Votum der
Kartellbehörde. Der so entstandene Energieriese gilt für Kritiker
als der Sündenfall der deutschen Energiepolitik.
Die Autoren zeigen in
ihrem Film, wie nah sich Politik und
Energieunternehmen sind, und suchen
Antwort auf die Frage:
Wer rettet uns vor diesem Kartell?
27.9.2007 um 22:53:44
4. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Filmtipp: Das Kartell - im Würgegriff der Konzerne
Nicht vergessen:
20.09.2007 - 18.30 Uhr Phoenix schauen und selbst ein Bild davon machen wie gut
es die Stromriesen mit uns meinen.
19.9.2007 um 20:00:07
79. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Q &
realistische A
dies dürfte hier gewissen personen auch ein kleinen
anstoß geben..
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2599
17.9.2007 um 17:43
80. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Pseudoargumente sind solche Dinge wie ich sie heute im
Internet finden musste:
Quelle: http://www.contra-kraftwerk-ensdorf.hawener.de/resources/Kraftwerk+Ensdorf+voraussichtliche+Emissionsmengen.pdf
Hier
hat jemand aus den Reihen der Kraftwerksgegner sich besonders viel Mühe gemacht:
er hat die gesetzlichen Obergrenzen der Emissionen genommen und multipliziert
mit 5 Mio m³/h und den so erhaltenen Wert als "Prognose" abgeliefert. An
Dreistigkeit nicht zu überbieten:
Nicht nur, dass die Obergrenzen im Betrieb
nicht erreicht werden, nein, ganz abgesehen davon werden auch nach offiziellen
Angaben nur 4,1 Mio m³/h Abluft abgegeben (das sind nicht nur Fremdstoffe,
sondern zum größten Teil warme und feuchte Luft). Da hat man sehr "kreativ
aufgerundet" und kloppt uns jetzt diese Zahlen um die Ohren. Da müsste sogar
Frank zugeben: Das ist falsch.
Achja, und dann hab ich auf den Seiten der
BI noch eine kleine, aber feine Falschdarstellung gefunden.
Auf http://www.bi-kraftwerk.de/ findet man unter "Dimensionen"
einen Größenvergleich. Ist ja an sich schonmal schön gemacht, aber was den
Eindruck vom neuen Teil des Kraftwerks noch verschärft: die Kamine des aktuellen
Kraftwerks sind mit 180m jetzt schon höher als die neuen Kühltürme.
Und
noch einer: Uns wird die ganze Zeit vorgerechnet: Die Grenzwerte in der Schweiz
sind heute schon niedriger als bei uns. Toll recherchiert. Aber jeder der mal
bei Wikipedia vorbeischaut findet dort folgende Ergänzung, die hier immer
verheimlicht wurde:
In dicht besiedelten Regionen und entlang von stark
befahrenen Verkehrsachsen wurde dieser Wert im Jahr 2000 und im Winter 2005
Mittelland (Schweiz) überschritten. Der Grenzwert für
PM10 als 24-h-Mittelwert von 50 µg/m³ darf höchstens 1 mal im Jahr
überschritten werden. Die permanente Überschreitung von Grenzwerten lässt viele
Schweizerinnen und Schweizer an der Glaubwürdigkeit von Grenzwerten zweifeln.
Der Feinstaub-Tagesmittelwert wurde im Februar 2006 um das vielfache
überschritten, so in Lausanne mit 223 µg/m³.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub)
Das sind
nur drei kleine aktuelle Punkte am Rande, aber die Liste der
Falschdarstellungen und Ungereimtheiten wird jeden Tag länger. Schade um die,
die sich nicht besser informieren können und sowas nicht merken...
Gruss, Christian
16.9.2007 um 19:50
1. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@Charly:
Sehr toll widerlegt... jaja... noch nicht mal drauf
eingegangen, dass sie möglicherweise Äpfel mit Birnen vergleichen. Und erst eine
Müllverbrennungsanlage und deren Daten beiziehen, aber dann für völlig
andere Kraftwerkstypen plädieren. Das ist absolut null
stichhaltig.
Sie können mir ja gar nichts zum Unterschied zwischen
Müllverbrennung und Kohleverbrennung sagen, also wo bitte haben Sie jetzt
irgendwas gesagt außer, dass Neunkirchen ein AHKW hat? Nirgends. Also Butter bei
die Fische: Welche Emissionen entstehen bei der Müllverbrennung, in welchem
Ausmaß (in Einheiten PRO erzeugter KWh) und was wird darauf mit welchen Filtern
wie rausgefiltert. Wenn wir dann noch den Unterschied zum Kohlekraftwerk Ensdorf
Neu darstellen können, DANN haben wir einen Vergleich. Vorher haben wir nur
heiße Luft.
Nennen Sie mal das, was Ihnen wo von den Anwohnern zu
Ohren gekommen ist! Konkret wo!
Wir haben telefonisch von einem
Ensdorfer gesagt bekommen, dass er es gut findet, wie wir uns für diese Sache
engagieren, dass wir weitermachen sollen und dass ihm die ewigen nachts
verteilten Flugzettel der BI an seiner Haustür auf die Nerven
gehen.
Gruss, Christian
21.9.2007 um 08:33:16
2. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
@ Christian,
ihre gespielte
Naivität wird langsam peinlich!
Ihre bisherigen Einlassungen zeigen
deutlich, dass ein Insider die Feder spitzt!
Deshalb dürfte es Ihnen nicht
unbekannt sein, dass in dezentralen Heizkraftwerken die Abgase aufgrund der
wesentlich geringeren Abgasströme effizienter gefiltert werden können!
Das
beweist schon ein Vergleich der Emissionsdaten die RWE beantragt hat und des in
Neunkirchen installierten 4-Filter-Systems. Da liegen Zehnerpotenzen dazwischen.
Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass in neuen Kohlekraftwerken die
Emissionsgrenzwerte der 17. BImSchV (bei Mitverbrennung von Abfallstoffen) zum
Teil bei der Hälfte der zulässigen Werte liegen, sind sie immer noch meilenweit
von denen eines AHKW Neunkirchen entfernt.
Großkraftwerke können Aufgrund
ihrer riesigen Abgasmengen nicht auf diese Werte gebracht werden.
Da die
Luft aber so rein als möglich gehalten werden muss (Vorsorge)ist nicht
einzusehen, warum solche Monsterkraftwerke noch gebaut werden müssen. Gemessen
an der Abscheideleistung von Neunkirchen sind sie schlicht und einfach
Dreckschleudern!
Was sagt Ihr Beitrag aus: Nichts, denn
Rauchgasentschwefelungen müssen eingebaut werden!
Siehe erster Satz!
19.9.2007 um 10:33:15
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
aus welcher quelle stammt der sachverhalt, dass die werte
nie erreicht wurden? und wäre es nicht langsam dringend an der zeit den bürgern
endlich die konkreten zahlen vorzulegen anstatt nur werbeveranstaltungen die dem
rtl shop gleichen?
Die Zahlen stammten aus der 17. BImSchV und von http://www.sotec.de/download/de/ahkw_nk_technikdaten_1.pdf (besonders
die Balkendiagramme sind da sehr interessant)
da wird uns sicher eine
fachrecherche weiterbringen aber ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass müll
sauberer verbrennt als kohle
Aber es ist doch zu vermuten, dass die
Zusammensetzung bei der Verbrennung entstehenden Emissionen eine andere ist,
oder? Was halt auch die Frage der Vergleichbarkeit aufwirft. Und wenn die Filter
bauen für Stoffe, die bei der Kohleverbrennung nicht anfallen, dann frag
ich mich halt schon, ob man sagen kann, dass die RWE die gleichen Filter
einbauen sollte...
21.9.2007 um 08:26:05
4. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
@ Christian
Kennen SIE
den Antrag?
21.9.2007 um 15:45:20
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Wir haben telefonisch von
einem Ensdorfer gesagt bekommen, dass er es gut findet, wie wir uns für diese
Sache engagieren, dass wir weitermachen sollen und dass ihm die ewigen nachts
verteilten Flugzettel der BI an seiner Haustür auf die Nerven
gehen.
ja, das sind die freundlichen herren mit dem helmchen ; )
aber keine sorge, nachts macht sich da sicherlich keiner die mühe
21.9.2007 um 09:24:54
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
(besonders die
Balkendiagramme sind da sehr interessant)
bin ich blind oder
übersteigen die meßwerte die grenzwerte/genehmigungswerte tatsächlich
nicht?
Aber es ist doch zu vermuten, dass die Zusammensetzung bei der
Verbrennung entstehenden Emissionen eine andere ist, oder? Was halt auch die
Frage der Vergleichbarkeit aufwirft. Und wenn die Filter bauen für Stoffe, die
bei der Kohleverbrennung nicht anfallen, dann frag ich mich halt schon,
ob man sagen kann, dass die RWE die gleichen Filter einbauen
sollte...
wie gesagt, da überlass ich das feld den fachmännern.
21.9.2007 um 09:22:35
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@Frank:
Auch das "Ausland" ist kein unergründliches
Loch, in das man Strom einfach in beliebigen Mengen reinschmeißt und es kommt
Geld wieder raus. Auch dort wird der Verbrauch nicht mit einem neuen Kraftwerk
ansteigen, sondern stagniert in Europa eher ähnlich wie in Deutschland...
Dieselbe Argumentation wie für Deutschland ist natürlich für den ganzen
relevanten Netzverbund haltbar.
Gruss, Christian
18.9.2007 um 10:11:34
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Also sollten Sie der RWE
nicht unterstellen auch grenzwertige Emissionen zu erzeugen. Der Antrag ist da
kein Indiz für.
hab ich das? die rwe begnügt sie wie gesagt mit
ihrer skala und dem anschein, dass da halt noch viel plätz bis zum grenzwert
wäre und das stellt sich mir doch äusserst bedenklich.
Es war
niemand mit nem Helmchen, noch nicht einmal ein sonstiger Mitarbeiter. Die
Flyer findet er immer morgens.
kommt drauf an, was man unter
"morgens" versteht.. ausserdem werden auch keine flyer zweimal ans gleiche haus
gelegt. also so schlimm kanns net sein
21.9.2007 um 12:00:36
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
1.
Klar wird diese Worst-Case-Rechnung durchgeführt. Hier werden diese Werte
definitiv nicht erreicht! Die Rechnung dient lediglich als Nachweis, dass selbst
wenn sie erreicht würden, keine bedeutende Mehrbelastung für die Anwohner
besteht. Aber diese Zahlen dann als "Das wird uns erwarten" zu berkaufen ist auf
gut deutsch: "Die Leut' verarscht". Und das ist es nunmal, wenn man das Ganze
als "Prognose" ins Internet stellt und auf Flyer druckt.
2.
Bildmanipulation bleibt Bildmanipulation. Auch wenn Sie mit
der Perspektive der RWE-Bilder nicht einverstanden sind: Die haben keine
Manipulation an Größenverhältnissen vorgenommen. Die können sich's nicht
erlauben, sonst ist die BI gleich wieder am Aufschreien. Aber die BI macht das
sehr wohl.
3. Ja, ich habe den ganzen Artikel gelesen und natürlich auch,
dass der Beitrag von Kraftwerken an der Feinstaub-Belastung weitaus geringer
ist, als es hier gerne dargestellt wird. Interessant z.B. das auch beim Auto bis
zu 2/3 der Feinstaub-Emissionen vom Bremsen- und Reifenabrieb kommen (nur mal so
am Rande...) und das der Großteil der Feinstaub-Emissionen nicht aus
Kraftwerken, sondern aus sonstigen Industrie-Betrieben ausgestoßen wird. Die
meisten Industriebetriebe setzen nämlich nicht wie in neuen Kraftwerken (auch
Ensdorf Neu) effektive Filter ein, die nach aktuellen Angaben 99,9% der
Feinstäube rausfiltern - und dazu die Belastung auch noch laufend messen und an
offizielle Stellen weiterleiten. Ein "heimlicher" Mehrausstoß ist so
ausgeschlossen.
Ich kann nur hoffen, dass bald die Öffentlichkeit von
diesen Machenschaften erfährt.
17.9.2007 um 08:17:12
10. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Christian:
1.
Welche Werte stehen bei einer immissionsrechtlichen Genehmigung in der
Genehmigungsurkunde? Die Grenzwerte der jeweiligen Rechtsverordnung oder Werte,
die auf dem Sauerkrautfass gewürfelt werden?
Die in der Tabelle
angegeben Schadstoffmengen sind erlaubt! In der Praxis wird man sie
unterschreiten, keine Frage! Aber erlaubt sind sie und deshalb muss man eine
worst- case- Betrachtung durchführen. Diese Werte werden auch in die
Ausbreitungsrechnung eingesetzt!
2. Erzählen Sie
uns nichts über angebliche Bildmanipulationen der BI! Was RWE bisher gezeigt
hat, ist Legoland, raffiniert komponierte Ansichten mit Größenverzerrungen!
Siehe Flayer!
3. Schön, dass Sie die
Wikipedia-Quelle beigezogen haben! Hoffentlich haben Sie auch alles gelesen!
Besonders das, was über die Wirkung der Feinstäube ausgesagt
wurde!
Nochmal: Die Werte sind jetzt schon gesundheitsgefährdend,
ebenso wie die Fälle, die aus der Schweiz beschrieben wurden. Aber das ist doch
kein Grund, die viel zu hohen, industriefreundlichen Grenzwerte in Deutschland
zu verharmlosen! Wir wollen nicht noch mehr Staub, sondern weniger! Und die
alten Stinker laufen auch noch weiter!
16.9.2007 um 23:35:43
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Auch das "Ausland" ist kein
unergründliches Loch, in das man Strom einfach in beliebigen Mengen reinschmeißt
und es kommt Geld wieder raus. Auch dort wird der Verbrauch nicht mit einem
neuen Kraftwerk ansteigen, sondern stagniert in Europa eher ähnlich wie in
Deutschland... Dieselbe Argumentation wie für Deutschland ist natürlich für den
ganzen relevanten Netzverbund haltbar.
schon, nur wer bestätigt und
jetzt, dass zb. frankreich nicht doch ein paar mw mehr abnehmen wird? war es
nicht so, dass der weltweite stromverbrauch eher steigt, statt sinkt?
und
zu der kraftwerksfrage, ich hab schonmal gefragt warum 800mw für ensdorf nicht
ausreichend wären (was fast der doppelten bisherigen menge entsprechen würde).
wie hier einige andre schon sagen, wir haben noch genug reserven für die
zukunft, da müssen es nicht 1600er auf einem fleck sein.. aber ja ich weiss, die
containerbauweise und der konzerndruck
18.9.2007 um 14:44:13
12. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Ihre bisherigen Einlassungen zeigen deutlich, dass ein
Insider die Feder spitzt!
Das ehrt mich ja, leider muss ich Sie
enttäuschen: Ich habe kein Insiderwissen sondern weiß auch nur das, was ich
rechechiert habe. Ich kann nur nochmal betonen: nur weil ich mich nicht von
gewissen Bewegungen mitreißen lasse und ein selbstständig denkender Mensch bin
heißt das nicht, dass ich von der RWE bezahlt werde. Ich bin einfach nur
Saarländer - und als solche besorgt wegen [siehe
Überschrift]
Vergleich der Emissionsdaten die RWE beantragt hat und
des in Neunkirchen installierten 4-Filter-Systems
Kann ich nicht
nachschauen, könnten Sie mal ne Quelle posten?
zum Teil bei der
Hälfte der zulässigen Werte liegen
Sie liegen sogar nach aktuellen
Angaben nur bei 5-50%.
meilenweit von denen eines AHKW Neunkirchen
entfernt
Und wie sieht es aus mit dem Wert "Ausstoß pro KWh"? Wir wollen
doch beide nicht hoffen, dass Sie absolute Zahlen vergleichen...
Großkraftwerke können Aufgrund ihrer riesigen Abgasmengen nicht auf
diese Werte gebracht werden.
Nicht auf die Größe kommt es an, lieber
Charly, sondern auf die Technik.
Was sagt Ihr Beitrag aus: Nichts,
denn Rauchgasentschwefelungen müssen eingebaut werden!
Ähem... ich hab
die Rauchgasentschwefelung nur erwähnt, weil dort ebenfalls Feinstaub mit
rausgewaschen wird (siehe Anlagenbeschreibung). Abgesehen davon: nur weil die
eingebaut werden müssen sind die sicher nicht schlecht... sondern vermindern die
Emissionen. Was Sie mir also sagen wollen wird wohl ein Rätsel
bleiben.
Ich würde jetzt gerne noch mehr schreiben, bin aber froh, dass
ich mit Frank und Annika inzwischen auf einer viel angenehmeren Basis als noch
vor Tagen schreiben kann, mit der alle sehr gut leben können. Deshalb sehe
ich davon ab Ihnen darzulegen, was ich von Ihnen denke - Die Antwort auf den
Satz "ihre gespielte Naivität wird langsam peinlich!" müssen Sie
sich also leider denken.
Grüsse, Christian
19.9.2007 um 11:05:15
13. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@annika:
keinen massgeblichen zusätzlichen
Stromverbrauch in Deutschland
... das mein ich ja: es wird in
Deutschland und den angrenzenden Staaten keinen maßgeblichen Mehrverbrauch
geben, der Anteil der regenerativen Energie am Strommix ist gesetzlich
vorgegeben (kann also nicht verkleinert werden) und die Produktion richtet sich
ausschließlich nach dem Verbrauch. Das heißt: neuer, saubererer Kohlestrom
ersetzt alten Kohlestrom und den vom Gesetzgeber verbotenen Atomstrom
(Gesetzgeber = nicht im Sinne der Betreiber, die würden den lieber
behalten)
Also wie soll da die alternative Aussehen. In ein paar Jahren gehen
die ersten AKWs und wohl auch Ensdorf Alt vom Netz. Bis dahin schaffen wir es
lange nicht mit kleinen und mittleren Anlagen - so wie sie sie vorschlagen - die
Kapazität zu ersetzten. Geschweige denn sind die eine Lösung für das Problem der
unregelmäßigen Einspeisung von Strom aus beispielsweise Windanlagen, die das
Netz immer schwerer handhabbar machen.
Dass die Netzstabilität durch
solche Anlagen gefährdet wird ist übrigens nichts Neues, was die "großen
Konzerne" erst jetzt zum Thema machen. Das Problem ist seit langem
bekannt.
30 neue Kraftwerke klingen enorm viel, da gebe ich Ihnen
recht. Aber sollte der Verbrauch tatsächlich nicht steigen und eine
Überproduktion/-kapazität herrschen, dann können die Kraftwerke nicht so viel
Strom verkaufen, wie Sie produzieren können und werden unrentabel. Und ich bin
mir sicher das weder EON, noch RWE, Vattenfall oder EnBW etwas bauen würden, was
unrentabel ist. So regelt das hier schon oft angekreidete System der
Marktwirtschaft, dass nicht mehr Kraftwerke gebaut werden, als man benötigt.
Denn niemand will 2,2 Milliarden € in den Sand setzen.
Also sind im
Grunde Sie wieder dran mit der Einsparung an Energie. Wenn wir alle sparen
würden, dann würden diese Kraftwerke überflüssig und würden nicht gebaut. Aber
solange wir nicht sparen sind sie notwendig und werden gebaut. Wollen Sie also
effektiv was für die Umwelt tun, dann sparen Sie Energie! Versuchen Sie nicht
den Bau zu verhindern, dass wäre das falsche Ende. Versuchen Sie die Kraftwerke
überflüssig zu machen, dann werden auch nicht mehr alle Kraftwerke voll laufen -
die Emissionen sinken.
Tipps zum Energiesparen kriegen Sie übrigens bei der
RWE selbst.
Fazit: Kraftwerke werden gebaut um den Bedarf zu decken.
Der richtige Ansatz ist den Bedarf zu senken und nicht den Bau zu
verhindern.
Gruss, Christian
P.S.: Ich habe in einem
Gespräch über mehrere Ecken erfahren, dass es durchaus im Gespräch ist, dass das
alte Kraftwerk 2012 vom Netz geht, wenn die neuen Blöcke gebaut sind. Was
da dran ist sehen wir wohl erst, wenn's offiziell wird. Die "Vermutung" kommt
also nicht von mir selber.
P.P.S.: Hauseingänge wie
Flugzeuglandebahnen gestalten, in unserer Nachbarschaft das angeblich schönste
und blinkende und leuchtendste"Weihnachtshaus" küren, ob des Klimawandels
verstärkt Klimaanlagen installieren und ähnliche Dummheiten weiterverfolgen,
dann steuern die Privaten Haushalte vielleicht doch bald ein bischen mehr zum
Stromverbrauch bei
Damit treffen Sie den Nagel sowas von auf den
Kopf!
18.9.2007 um 10:08:25
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
der umweltaspekt für die
logistik ist natürlich nicht von der hand zu weisen. klar würden einige sagen,
kleinere schiffe - weniger schadstoffe. aber dies müsste genau im verhältnis
geprüft werden.
allerdings ist mir heut abend zu ohren gekommen, kleinere
kraftwerke können eine weitaus bessre rauchgasreinigung erzielen als
großanlagen, was von der rwe nicht abgestritten oder widerlegt wurde.
19.9.2007 um 00:55:44
15. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hab
mir nochmal die Pläne von der RWE angeschaut aus der Broschüre zum Vorhaben (von
der RWE-Seite). Soweit daraus ersichtlich wird für jeden Block eine eigene
Rauchgasreinigung installiert...
19.9.2007 um 08:33:42
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Interessant. Das hör ich allerdings auch zum ersten Mal, wissen
Sie wo die Info her ist?
Gruss, Christian
19.9.2007 um 08:12:14
17. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
christian, eine frage. seit
wann sind sie vermeintlich so genau wenn daten gegen das kw sprechen? in der
vergangenheit war ich von ihnen eher gewöhnt, dass viele dinge als marginal
bezeichnet wurden.. woher also der sinneswandel?
17.9.2007 um 13:37:24
18. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
... ja, aber dann erklären Sie
mir doch bitte mal ganz sachlich das Argument mit der Versorgungsicherheit!
Hier wird ein KW mit der vierfachen Leistung hingestellt. Die alten Blöcke
sollen absehbar nicht vom Netz. Das können Sie schön "denken, dass das so
kommt". Sie denken ja so viel und setzen so viel in die Vernunft und das
Verantwortungsbewusstsein der RWE.
Also löst Ensdorf Neu auch keine
KOHLEkraftwerke ab, sondern bestenfalls Atomkraftwerke. Grosskraftwerke
ähnlicher Dimension werden von eon und vattenfall geplant. Dazu kommen die, wie
auch Sie zugeben, zusätzlichen und anteilsmässig weiter steigenden Einspeisungen
durch regenerative Energien und ein Anteil X Atomstrom deutscher Produktion der
eben nicht 2012 vollständig vom Netz geht, zusätzlich Energieeinsparungen durch
Energieeffizienz (entsprechende Gesetzesinitiativen liegen vor, die
Möglichkeiten habe ich aufgezeigt und Links angegeben) und eine jetzt schon
bestehende Überproduktion in Deutschland (siehe meine Bemerkungen zum
Ex-Importsaldo)
Die Befürworter sagen doch, dass wir das Ding in Ensdorf
brauchen wegen der Versorgungssicherheit.
Ich sehe de facto keinen
massgeblichen zusätzlichen Stromverbrauch in Deutschland (wenn wir allerdings
weiterhin unsere Hauseingänge wie Flugzeuglandebahnen gestalten, in unserer
Nachbarschaft das angeblich schönste und blinkende und
leuchtendste"Weihnachtshaus" küren, ob des Klimawandels verstärkt Klimaanlagen
installieren und ähnliche Dummheiten weiterverfolgen, dann steuern die Privaten
Haushalte vielleicht doch bald ein bischen mehr zum Stromverbrauch bei...das
wird allerdings nicht die geplanten dreissig neuen Kohlegrosskraftwerke
rechtfertigen)
Grüsse, Annika
17.9.2007 um 21:07:57
19. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
1. Ich wollte von Ihnen eine
Aussage, welche Emissionsgrenzwerte in der Genehmigung die Behörde einsetzt und
nicht Immissionsgrenzwerte!
Woher wissen Sie eigentlich, dass die
deutschen Grenzwerte für die Immission "definitiv nicht erreicht werden"? Sie
scheinen ja schon die Antragsunterlagen zu kennen!
2. Bildmanipulation
bleibt Bildmanipulation!
RWE hat zuerst eine Schrägaufnahme von oben
gezeigt; da sieht das Riesenkraftwerk ja niedlich aus! Dann wurden Projektionen
gezeigt, deren Grundlage Aufnahmen mit einem Weitwinkelobjektiv waren und wo die
halbe Bildfläche mit Bäumen oder Büschen verdeckt ist. Und jetzt noch das
Gitterbild im Flyer. Da scheint sich das Monsterkraftwerk in Luft
aufzulösen!
3. Die Anteile der Feinstaubbelastung einzelner
Emittentengruppen an der Immission werden bei dieser Betrachtungsweise über diew
gesamte Fläche Deutschlands verrechnet. Lokal und regional sieht die Chose etwas
anders aus! Im Saartal sind die Hauptemittenten nicht der Autoverkehr und der
Hausbrand, sondern die Industrieanlagen und alten Kraftwerksstinker wie
Ensdorf!
Die Staubmengen die das geplante Doppel-Großkraftwerk - trotz
angeblich 99,9 % Staubabscheidung - betragen, laut RWE, stündlich bis zu 80
kg.
Jetzt können Sie ja nochmal die "Leute verarschen"!
Die
Immission aber wird in Mikrogramm gemessen!
80 kg sind 80 000 000 000 µg,
in Worten Achtzig Milliarden!!!
Wenn der Wind tagelang mit hohen
Windgeschwindigkeiten aus der gleichen Richtung weht, steigt die
Immissionsbelastung im ganzen Sektor, den die Winde überstreichen, schlagartig
an und überschreitet schnell die Tagesmittelwerte!
Über diese Sachlage
waren sich alle, die an der Rechtsverordnung mitgewirkt haben, bewusst! Mit alle
meine ich die Industrie, die Bundesländer und andere interessierte Kreise. Da
hat man deshalb eine Überschreitung an 35 Tagen zugelassen. Schließlich weht der
Wind nicht 35 Tage in die gleiche Richtung und herrschen nicht dieselben
Ausbreitungsbedingungen vor. Dazwischen regnet's mal! Da wird der Staub
ausgewaschen! Dann zeigt das Messgerät Null an!
Zum Schluss stimmtauch der
deutsche Jahresmittelwert!
Sowas nennt nennt man vorsätzliche Gefährdung der
Bevölkerung im Einwirkungsbereich von Industrieanlagen!
Selbstverständlich
kann man die Staubmengen klein halten. Deshalb brauchen wir dezentrale
Heizkraftwerke und keine Monster-Stromfabriken mit ihren
Riesen-Schadstoffausstoß!
Denn die geringeren Abgasmengen können wesentlich
besser gefiltert werden und auch die Staubauswürfe der Einzelfeuerungen fallen
weg!
Fahren Sie mal nach Flensburg und schauen Sie sich dort die
Immissionssituation an. Die Stadtwerke legen Ihnen gerne Vergleichsrechnungen
vor!
17.9.2007 um 11:04:20
20. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
80 kg sind 80 000 000 000 µg, in Worten Achtzig
Milliarden!!!
Der verzweifelte Versuch wenig Gewicht nach viel aussehen
zu lassen. Typisch BI - alles hochspielen.
Eingesetzt werden die
Höchstgrenzen der Emission, um damit auszurechnen, wie die Immisionswerte an
bestimmten Punkten sich im krassesten, denkbaren Fall ändern. Die so
errechneten Werte waren stark unterhalb der gesetzlichen Höchtwerte. Wenn
man also davon ausginge, dass am Kraftwerk so viel emittiert würde, wie
es maximal erlaubt ist, dann sind alle Grenzwerte deutlich
eingehalten.
Aber nicht nur das: Diese Werte werden vom neuen
Kraftwerk dank zahlreicher Filter nochmal deutlich unterschritten, weshalb
Emissionen des Kraftwerks und Imissionen, die die Anwohner betreffen, noch
kleiner sind - und zwar deutlich. Das sagen Sie aber nicht. Sie kommen mir mit
einer Umrechnung von 80 kg in µg, was rein gar nichts über die Belastung
aussagt. Sie wollen uns täuschen.
Zur Vergleichbarkeit von Flensburg und
dem Saarland brauche ich denke ich gar nicht kommen. Das ist sowas von an den
Haaren herbeigezogen, das kein vernünftiger Mensch Ihnen das abkaufen kann.
Flensburg liegt am Meer, Charly, am Meer, Küste... sie wissen schon, wie sich
das aufs Klima und die Luftwerte auswirkt, oder? Äpfel und Birnen sag ich nur...
typisch.
Aber wieder mal nur heiße Luft von den Kraftwerksgegnern. Immer
noch keine stichhaltige Argumentation. Wieder mal keine Chance zu widerlegen,
dass keine Gesundheitsschäden drohen, die Zusatzbelastung nur als
absolut geringfügig einzustufen ist.
Und noch einen hab' ich: Die
BI lügt uns vor, die großen Stromkonzerne wollen keine dezentrale
Energieerzeugung. Warum ist die RWE dann über ihre regionalen Töchter an
einer Vielzahl von neuen innovativen Projekten beteiligt? Nachzulesen
unter: http://www.vse.de/commstore/objekt.pl?katalog=Dateien&Feld=Datei&ID=78&inline
Leider
habe ich dieses PDF heute erst entdeckt... schade. Soviel zu Ihren Thesen über
die großen Energieversorger...
Wie man sieht: Je mehr man sich mit dem
Thema auseinandersetzt, desto klarer wird, dass hier eine Horde aufgeschreckter
Aktivisten die Menschen in Ensdorf und Umgebung gezielt manipuliert!
An
dieser Stelle muss man sagen: Herr Stein ist mit seiner Seite in der
Diskussion bisher der Einzige, der sich sachlich mit dem Thema auseinandersetzt,
und versucht alle Seiten zu beleuchten. (vgl. Q&A)Auf den Seiten der BI und
einiger angeschlossener Privatpersonen ist bisher eine Unwahrheit nach der
anderen aufgetaucht.
Ich bin gespannt, was man dort noch so an Unwahrem
entdecken kann.
Gruss, Christian
17.9.2007 um 12:09:34
21. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hallo Christian,
Sie
schreiben, daß die RWE an einer Vielzahl innovativer Projekte beteiligt sei.
Schön, nutzt uns im Saarland aber nichts!
In Ensdorf wird eine
Energievernichtungsfabrik geplant, die nicht einmal die Hälfte der eingesetzten
Energie ausnutzt!
Nicht die "BI verarscht" hier irgendjemand, sondern die
RWE "verarscht" die nachfolgenden Generationen!
RWE verschwendet massiv
kostbare Energien, die bald erschöpft sind.
RWE verschmutzt massiv die
Umwelt und zerstört das Klima! Und das obwohl sie es besser machen könnten! Das
ist schlicht unmoralisch!
Heute schon Nachrichten
gehört?
Polarpassagen zum ersten Mal in der Geschichte
Eisfrei!
Überschwemmungen in Afrika!
Hochwasserkatastrophe in
Asien!
Die Klimakatastrophe kommt nicht erst, SIE IST SCHON DA!!!
17.9.2007 um 13:04:25
22. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hallo Christian,
auch
ich bin ein Mitglied der BI. Daher vielen Dank für die Bezeichnung "Horde
aufgeschreckter Aktivisten"!
Diese "Horde aufgeschreckter Aktivisten"
zählt neben Menschen unterschiedlichsten Alters und jeglicher politischen
Zugehörigkeit auch Ärzte in ihren Reihen.
Seien Sie also in Zukunft
vorsichtig, wenn Sie solch beleidigenden Äußerungen machen!
Und
ausgerechnet Sie reden hier von "sachlicher" Auseinandersetzung mit dem
Thema!
Zur Lektüre empfehle ich Ihnen die aktuelle WHO-Air Quality
Guideline.
Nach den Empfehlungen der WHO (Welt-Gesundheitsorganisation
der Vereinten Nationen) wäre das geplante Kraftwerk NICHT genehmigungsfähig, da
die Messtationen Dillingen und Fraulautern schon jetzt ÜBER den dort empfohlenen
Grenzwerten liegen!
17.9.2007 um 13:22:05
23. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Lesen Sie, was die RWE hier schon unterstützt hat, und dann
sagen Sie mal, warum wir davon nichts haben?
Glauben Sie mir, ich hab die
Nachrichten gehört.
Der Zusammenhang "neues Kraftwerk -> mehr CO2" ist
allerdings eine weitere, große Verarsche! Ich sag Ihnen gerne warum
1.
Das Kraftwerk erzeugt effizienter Strom, als es alte Kraftwerke tun
und stößt damit weniger CO2 aus
2. Die Aufrechnung gegen
Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung ist absolut unrealistisch, da weit
aus mehr Strom gebraucht wird als abfallende Wärme. Egal was Sie tun: die
Abwärme der benötigten Stromerzeugung wird nie vollständig gebraucht
3.
Nichtsdestotrotz ist das neue Kraftwerk nach RWE-Angaben planerisch darauf
ausgelegt, später mit einer Wärmeauskopplung nachgerüstet zu
werden. Das können Sie den Angaben der RWE zum Bauvorhaben entnehmen. So
besteht jederzeit die Möglichkeit auf geänderte Anforderungen zu
reagieren.
4. Es waren die Umweltverbände, ihre
Mitstreiter, die ein Abschalten der Atomreaktoren gefordert haben.
Dadurch werden in den nächsten Jahren 22.000 MW CO2-frei erzeugter Strom
wegfallen. Leider kann man das nicht mit Windrädern abfangen.
5. Ein
Wirkungsgrad von 46% beddeutet nicht, dass nicht mal die Hälft der eingesetzten
Energie verwendet wird, sondern lediglich dass 46% der rechnerisch
möglichen Energie, die in der Kohle steckt, auch tatsächlich verstromt
wird. Bei einem heutigen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 30% ist das
einfach ein riesiger Schritt nach vorne.
6. "Energievernichtungsmaschine"
suggeriert also de facto falsche Umstände und ist nichts weiter als ein
Wort, dass den Leuten ein falsches Bild vermitteln soll. Es reiht sich ein
hinter "Wolkenproduktionsmaschine" und "Klimakiller" - sachlich völlig
unzutreffende Bezeichnungen.
Die Klimakatastrophe ist ganz sicher
schon da, also lassen Sie uns was dagegen tun. Lassen Sie uns zumindest diese
1600MW umwelt- und klimafreundlicher produzieren, als sie im Moment
ohnehin schon produziert werden!
Gruss, Christian
P.S.: Sollten
Sie das vergessen haben: Diese 1600MW werden ohnehin schon produziert.
Allerdings in schmutzigeren Anlagen. Die werden kein Mehrverbrauch ab
2012!
17.9.2007 um 13:27:36
24. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
umwelt- und
klimafreundlicher produzieren, als sie im Moment ohnehin
schon produziert werden! - Allerdings in schmutzigeren
Anlagen.
ähm.. ???? *lach*
17.9.2007 um 13:40:56
25. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Frank, Sie glauben doch auch nicht, dass Anfang 2012 der
Stromverbrauch auf einmal um die in Ensdorf produzierte Menge ansteigt, oder?
Und da er das nicht tut, fragen Sie sich doch mal, wo eben dieser Strom im
Moment herkommt...
Strom wird nämlich nicht auf eine Halde produziert und
dann gewartet bis ihn jemand abholt... der wird nach Bedarf produziert, weil er
sich nicht lagern lässt. Damit erzähl ich Ihnen aber nichts Neues...
17.9.2007 um 13:51:40
26. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hallo Christian,
wenn
schon fossile Brennstoffe, dann doch Gas / GuD Kraftwerke mit ca. 59% el.
Wirkungsgrad, oder?
Sie verschweigen den Lesern immer die interessanten
Sachen, die Ihnen oder der RWE nicht in den Kram passen.
Und zum Thema
Atomkaftwerke: In ca. 43 Jahren sind die Uranvorkommen erschöpft! Und
dann?
Solarenergie! Windernergie! Geothermie! Wasserkraft! Windkraft!
Biomasse! Wir haben gar keine andere Chance als diese Energieträger zu
nutzen!
Nachzulesen in den Studien des Herrn Dr. Hermann Scheer,
Energieexperte und Träger des alternativen Nobelpreises.
Nachzulesen in
der Studie der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft), zu beziehen über Herrn
Dr. Luther, Uni Sarbrücken!
Das sind die EXPERTEN die wissen wo´s
langgeht!
RWE als Wirtschaftsunternehmen interessiert naturgemäß nur der
kurzfristige Profit.
Traurig ist nur, daß sich Privatleute und auch die
VERDI zum Sprachrohr der Industrie machen lassen!
17.9.2007 um 13:52:54
27. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
chris, und das soll jetzt eine
antwort auf ihre kontroverse darstellung von "strom wird zur zeit ohnehin schon
umweltfreundlich in altanlagen produziert" sein?!
17.9.2007 um 13:58:53
28. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Nachtrag:
Mein
umweltfreundlicher Strom der Firma LICHTBLICK ( http://www.lichtblick.de/ )
ist inzwischen günstiger als der
"dreckige" Strom der Energis! (2-Personen Haushalt, Verbrauch ca. 3000 kw/h
p.a.)
Lichtblick ist Testsieger bei FINANZTEST und Stiftung
Warentest.
Es geht auch sauber und wirtschaftlich!!! Also
Stromanbieter wechseln!
17.9.2007 um 13:59:35
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
RWE als
Wirtschaftsunternehmen interessiert naturgemäß nur der kurzfristige
Profit.
roland, das is doch genau das was chris gelernt hat. also er
macht hier nur seinen job ; )
17.9.2007 um 14:00:46
30. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Nachtrag:
Mein
umweltfreundlicher Strom der Firma LICHTBLICK ( http://www.lichtblick.de/ )
ist inzwischen günstiger als der
"dreckige" Strom der Energis! (2-Personen Haushalt, Verbrauch ca. 3000 kw/h
p.a.)
Lichtblick ist Testsieger bei FINANZTEST und Stiftung
Warentest.
Es geht auch sauber und wirtschaftlich!!! Also
Stromanbieter wechseln!
sowieso..
17.9.2007 um 14:01:23
31. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Ist
ja alles schön und gut... aber wieder mal nur die Hälfte erzählt, damit die
Leute ihrer Sache auch noch Glauben schenken!
Zum Thema Uran: 43 Jahre
hätten wir noch Zeit, um umweltfreundliche Alternativen marktreif zu
entwickeln und dann tatsächlich eine Altenrative zu haben.
Zum Thema
Kohle: Es geht ja hier nicht um Kohle für immer, sondern um Kohle bis zu dem
Zeitpunkt, wo wir andere Möglichkeiten haben.
Zum Thema Gas: Sie
wollen also wirklich von Gaslieferungen aus dem Russland und dem Iran
abhängig sein? Abgesehen davon, dass Sie das sicher nicht wollen lesen Sie
mal die heutigen Nachrichten und mit was die USA uns drohen, wenn wir eine
Pipeline da rüber bauen... Gas ist keine Alternative, egal wie oft Sie es
wiederholen - Sie versuchen schon wieder Leute zu täuschen!
Zum Thema
"umweltfreundliche Energieerzeugung": Klar, sag ich zum hundertsten Mal: Da muss
man hin! Aber es geht noch nicht! Die Frage ist was machen wir so lange bis
das mit Wind, Solar, Geothermie, Biogas, usw. ordentlich
funktioniert?
Mehr als ein paar % der Bevölkerung kann nicht mit
regenerativen Energien versorgt werden im Moment. Und mehr Leute können auch den
Anbieter nicht wechseln. Acuh da ist Schluss! Wo soll's denn
herkommen?
Es gibt also im Moment auch nach dem was Sie sagen noch
keine Alternative! Aber anstatt das zuzugeben wiederholen Sie
gebetsmühlenartig Ihre völlig unrealistischen Alternativszenarien - damit
man sie in Ihrem Aktionismus auch noch unterstützt. Das ist mehr als
schade.
Und das der Strom, der ab 2012 aus Ensdorf kommt im Moment
sonstwo produziert wird, das ist doch wirklich jedem zu erklären... und das dort
der Wirkungsgrad im Schnitt noch unter dem Wirkungsgrad der neuen Blöcke liegt
ist wohl auch klar. Sonst würde sich der Neubau für die RWE gar nicht rechnen...
Haben wir an anderer Stelle ja auch schon durchgerechnet.
Unterm Strich
bleibt nicht viel übrig: Alternativen, die gar nicht umsetzbar sind,
Vergleiche, die wirklich hinken, Zahlen, die "kreativ aufgerundet"
wurden...
Wenn man sich von Ihren Sprüchen, Zitaten
und manchem Halbwissen (*) nicht blenden lässt ist nicht mehr viel mit
Ihrer Argumentation.
Gruss, Christian
(*)damit beziehe ich mich
auf die angegebenen Quellen, die zwar die momentane Situation für
nicht-zukunftsfähig erachten (zu Recht), aber mit keinem Wort sagen, dass der
Umstieg auf andere Formen der Energieerzeugung in der nächsten
Zeit vollständig zu machen ist. Und bis dahin sind wir alle besser
bedient mit einem modernen, sauberen Kraftwerk als mit alten, schmutzigen.
Aber diese Konsequenz aus Ihrem Protest lassen Sie mal wieder unter den Tisch
fallen...
@Frank: Danke, dass Sie mich auf meine unsaubere
Formulierung hingewiesen haben, es sollte heißen:
"Der Strom, der ab
2012 aus Ensdorf kommt, wird momentan ohnehin schon produziert. Nur
wird er auf Anlagen produziert, die weitaus schlechter und ineffizienter
arbeiten als es das neue Kraftwerk tut."
17.9.2007 um 14:39:49
32. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Christian, was macht es für
einen Unterschied von russischem Gas oder von kolumbianischer Steinkohle
abhängig zu sein???
In beiden Fällen sind wir abhängig!
Es bleibt
dabei: Nur durch Windkraft, Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Solarenergie
werden wir unabhängig (auch unabhängig von Weltmarktpreisen am Energiemarkt) und
ermöglichen nachfolgenden Generationen ein Überleben!
Wenn das
Großkraftwerk Ensdorf gebaut wird, blockiert es für 40 bis 50 Jahre jegliche
moderne Entwicklung im Energiesektor im Saarland!
Schließlich hat RWE
dann ja 2 Milliarden Euro verbaut. Dann muß das KW auch laufen, dann wird sich
RWE hüten in alternative Energieerzeugung zu investieren!
Denken Sie mal
darüber nach!
17.9.2007 um 15:12:38
33. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
"blockiert es für 40 bis 50 Jahre jegliche moderne
Entwicklung im Energiesektor im Saarland"
Hmm... also erst mal Danke,
dass sie sachlich bleiben...
Also wie schon so oft gesagt: Wasser, Wind,
Sonne, Erdwärme - das ist die Zukunft. Da kommen wir nicht drum rum. Das wird
uns beim Thema Klimawandel den A**** retten. Keine Frage.
Ich finde
allerdings auch bei näherer Betrachtung kein Widerspruch zwischen Kraftwerk und
dieser Zukunftstechnologie. Warum sollte das für 40 bis 50 Jahre die Entwicklung
bremsen? Weil die RWE selbst nicht entwickelt? Tut Sie. Da sitzen schlaue
Menschen... die wissen, dass man dort in Zukunft Geld mit machen kann. Im Grunde
steht es aber doch jedem offen, jetzt einzusteigen, zu entwickeln und zu
realisieren und in ein paar Jahren Geld damit zu verdienen!
Niemand kann
daran gehindert werden eine alternative Anlage ans Netz zu bringen. Die RWE wäre
sogar per Gesetz dazu verpflichtet Ihnen Zugang zum Netz zu gewähren. Und Sie
könnten Ihren Strom verkaufen an wen auch immer Sie wollen.
Es gibt nur 2
Gründe die sie daran hindern könnten:
1. Die großen Energieversorger
investieren mehr als Sie und sind schneller und besser am Markt, was Ihre
Aussage "Die Entwickeln nichts" widerlegen würde und imliziert, dass die
"Großen" auf Alternativen umsteigen.
2. Niemand will Ihren Strom. Dann
können weder Sie noch die RWE jemanden dazu zwingen und dann ist nicht der
Erzeuger der Schuldige, sondern der preissensible Kunde.
Nur so ein
Gedankengang... würden Sie dem Zustimmen oder hab ich in einem Punkt unrecht?
Denken Sie mal drüber nach!
Achso: Der Unterschied zwischen Russland umd
Kolumbien: Zu Kolumbien haben wir Alternativen, Russland nutzt seine
Vormachtsstellung beim Gas aus, um knallharte politische Forderungen
durchzudrücken.
Gruss, Christian
17.9.2007 um 15:40:54
34. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
also christian.. langsam
zweifel ich an ihren studium. als bwl'ler müssten sie doch wissen, dass die
kleinen nicht den ar.. hochbekommen können solang die dicken ihre däumchen
draufhalten.
wie soll denn ein gescheiter wettbewerb stattfinden können,
solang die konzerne mit ihrem millardenbudget und importdreck ihren preis in den
marktheader drücken. daran ändern auch ein paar kleine forschungslabors nichts
für den dummdeutschen sagen zu können "ai mir tun doch alles für neue,
regenerativen energien".
bullshit! solang billigkohle verfügbar sein
wird, wird der ball in den andren bereichen schön flach gehalten. ihre naivität
gegenüber konzernen lässt grüßen.
17.9.2007 um 16:20:23
35. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
Hallo,
aha,...verarschen..., wenn es also mit den immer
gleichen Argumenten von angeblich 'sauber' und von angeblich 'CO2-einsparend'
nicht mehr klappt, darf ruhig eine derbere Formulierung herhalten, um sich die
nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen!
Das Arbeitsplatzargument pro-Ensdorf
fehlt im allerersten Beitrag dieses Threads, sollte das also schon von widerlegt
sein?
Aber eine Tatsache werden Sie, da können Sie, Christian, und all
die anderen Befürworter noch so polemisieren, auch mit diesem Beitrag nicht
widerlegen. Sie sagen:
"Das Kraftwerk erzeugt effizienter Strom,
als es alte Kraftwerke tun und stößt damit weniger CO2 aus"
Diese
2 mal 800 MW stossen egal ob effizient oder nicht ab 2012 de facto zusätzliches
CO2 mindestens für die nächsten 40 Jahre aus. Und wenn dazu noch die Altanlagen
für eine unbestimmte Zeit weiter am Netz bleiben, weil klare Abschaltzeitpläne
von der Politik zwar gefordert, aber von den Betreibern nicht realisiert werden,
dann ist das keine Verarsche, sondern bewusste Täuschung seitens der
RWE.
Dieses geplante und auch die übrigen geplanten Megakraftwerke von
den vier grossen EVUs, die zusammen derzeit 80 Prozent des Energiemarktes
halten, zementieren auf die nächsten 40 Jahre eine Energieversorgungsszenario,
das von Wissenschaftlern als längst überholt eingestuft wird und das ein
Hemmschuh für die grossflächige weitere Entwicklung anderer Möglichkeiten
ist.
Wenn Sie Kohle als Übergangsszenario sehen, dann müssen Sie auch für
einen schrittweisen Ausstieg sein, mit den jetzt geplanten Grossprojekten geht
die Entwicklung aber leider in eine ganz andere Richtung!
Gruss,
Annika
17.9.2007 um 18:31:36
36. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hm,
klar, die Verpflichtung zum Abschalten alter Kraftwerke wär so was, was man
durchaus mal in die Diskussion einbringen sollte. Fänd ich jetzt auch nicht
weiter schlimm, das wäre ne Forderung der BI, die ich absolut vernünftig und
nachvollziehbar fände: Wenn schon Ensdorf Neu, dann schaltet die alten Blöcke
ab. Denke das wird auch demnächst so kommen...
Diese 2 mal 800 MW
stossen egal ob effizient oder nicht ab 2012 de facto zusätzliches CO2
mindestens für die nächsten 40 Jahre aus.
Das ist genau der Punkt, der
mir schier unbegreiflich ist, Annika. Wer soll denn ab 2012 das MEHR an Strom
verbrauchen? Die Antwort ist einfach: niemand. Es wird ab 2012 nicht mehr Strom
produziert, für wen denn? Die Welt ist ja nicht eine Grube, in die man einfach
Strom reinschüttet, wie's einem gefällt!
Wie erklären Sie sich, dass nach
Ihrer Argumentation ab 2012 mit Inbetriebnahme der neuen Blöcke der
Stromverbrauch um exakt die 1600MW an Leistung steigt? Das ist ein Ding der
absoluten Unmöglichkeit. Der Stromverbrauch wird nicht steigen. Aber das
Angebot in Ensdorf. Das heißt im Umkehrschluss, dass irgendwosonst das Angebot
reduziert wird, weil nicht mehr abgenommen werden wird.
Wie erklären Sie
diesen - nach ihrer Argumentation - Ansprung im Verbrauch? Wenn Sie mir das
erklären könnten, dann kann ich Ihnen Recht geben. Falls nicht müssen wir uns
einig sein, dass Ensdorf Neu zumindest Teile alter Kraftwerke ablöst, die dann
nicht mehr unter Vollast laufen und das so kein dort weniger CO2
anfällt.
Das würde ich gerne mal klären, bitte um Antwort!
Gruss,
Christian
17.9.2007 um 20:15:00
37. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Die VSE/RWE wird die alten
Blöcke mit Sicherheit NICHT so schnell abschalten!
Grund: Es wurde erst
vor kurzem viel Geld investiert um die alten Dreckschleudern "fit für die
Zukunft" zu machen.
Das wird auf der VSE Homepage sogar
beschrieben!
Also Christian: Verbreiten Sie hier nicht irgendwelche
unhaltbaren Annahmen und Vermutungen!
Nicht die BI "verarscht" die Leute,
sondern Sie!
(Das Wort "verarschen" haben Sie in die Diskussion
eingebracht, daher verwende ich ausnahmsweise solche Vulgärsprache)
17.9.2007 um 23:13:05
38. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Das ist genau der Punkt,
der mir schier unbegreiflich ist, Annika. Wer soll denn ab 2012 das MEHR an
Strom verbrauchen?
ich spekulier jetzt auch mal.. vielleicht weil
das ausland dann ein paar wättchen mehr abkauft?! und wer weiss das schon
wirklich ob es so sein wird oder nicht.
18.9.2007 um 00:56:17
39. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
na na na, das böse wort mit dem
popo brachte ich bereits vor christian ein. sorry wenn mir für manches vorgehen
der rwe alternative synonyme fehlten. aber davon abgesehn selbst auf höchsten
politischen niveau werden des öfteren solche aussagen unter dem mantel "auf gut
deutsch.." verwendet.
18.9.2007 um 01:08:31
40. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
@ Christian:
Wortreich
wiederum Behauptungen, die längst schon mal wiederlegt wurden!
Insofern
"Gebetsmühle"!
Die Handelsware elektrischer Strom wird dort von den
großen Energiekartellen erzeugt, wo immer noch Politiker und andere Lobbyisten
diesen Abzockerunternehmen mit ihren Mammutkraftwerken den roten Teppich
auslegen!Und wo man glaubt, dass die Bevölkerung das ohne Volksaufstand
akzeptiert!
Die Hintergründe der rangoberen Lobbyisten kommen selten ans
Tageslicht! Aber man kann schon vermuten, welches die Beweggründe sind!
Vor
Ort, in Ensdorf, packen inzwischen Insider - zwar bisher noch unter vier Augen -
aus, was sowohl den befürwortenden Bürgermeister als auch den
Fraktionsvorsitzenden der CDU Flesch und die ihn noch stützende Fraktion bewegt
haben könnten!
Mit demokratischer Teilhabe der betroffenen Bevölkerung hat
das nichts mehr zu tun! In Schwalbach spielte sich ja ähnliches ab!
Die
Strategie der RWE und der Landesregierung und der Parteien - außer den Grünen -
das Riesenprojekt klammheimlich unter Verschleierung der negativen Seiten
durchzubringen, ist innerhalb eines halben Jahres gründlich gescheitert! Der
Schuss ging nach hinten los!Der Anteil der Befürworter wird immer
geringer!
Das merken selbst die etwas arrogant auf die Zuschauer wirkenden
RWE-Leute!
Den Energiedinosaurier in Ensdorf ist für das Saarland
überflüssig wie ein Kropf! Wir haben für mehr als 25 Jahre noch Überkapazitäten!
Zeit genug, um die Wende in Richtung einer nachhaltigen und intelligenten
Stromversorgung ohne die bisherigen schädlichen Auswirkungen einzuleiten und
sukzessive auszubauen.
Wer anderenorts Strom haben will, soll ihn dort
erzeugen, wo er gebraucht wird! Und - er soll sich auch mit der dortigen
Bevölkerung auseinandersetzen. Das wird ein Unternehmen wie RWE doch seinen
hochbezahlten AT-Angestellten zumuten können!
Annika hat bereits darauf
hingewiesen, welche Einsparpotentiale im Strombereich möglich sind. Die
entsprechende Studie kann auf der Frontseite der Umweltbundesamt-Homepage
eingesehen und auch abgespeichert werden.
Dazu aber muss die Regierung
baldmöglichst die entsprechenden Schritte gegen die Energiemultis einleiten! Bis
es soweit ist, sollten wir jede Großkraftwerksplanung bekämpfen.
Wir, die
betroffenen Bürger sind das Volk und nicht RWE und Konsorten oder
pflichtvergessene Hofschranzen in der Politik!
18.9.2007 um 12:11:20
41. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@Frank:
schon, nur wer bestätigt und jetzt, dass zb.
frankreich nicht doch ein paar mw mehr abnehmen wird? war es nicht so, dass der
weltweite stromverbrauch eher steigt, statt sinkt?
Weltweit ja. Danke
China und Konsorten. Die blasen im Übrigen auch den meisten Dreck in die
Atmosphäre - was nicht heißen soll, dass man auch hier sparen muss, wo man kann.
Hier in Europa steigt der Stromverbrauch eher korrelierend mit dem
Wirtschaftswachstum... so nur im Bereich von 1-2%...
Wie gesagt, auch
Frankreich wird nicht auf einmal mehr verbrauchen nur weil Ensdorf da ist. Und
wenn die dort ein nach französischen Standards gebautes Kraftwerk
irgendwo hinter der Grenze dicht machen, dann kann uns das nur recht sein. (am
Rande: kennt jemand die Grenzwerte aus Frankreich?)
Also wenn die RWE
oder wer auch immer 1600MW an Leistung installieren wird, dann ist es global
gesehen umweltfreundlicher die an einem Fleck zu installieren als an 2 Stellen.
Dann muss nur einmal Kohle rangeschafft, nur einmal entsorgt
werden,...
Global gesehen sind dann doch 1600MW besser als zweimal
800MW.
Gruss, Christian
@Charly: Ich beantworte Ihren Beitrag
nicht mehr. Jeder der vorher mitgelesen hat weiß warum und was von solchen
Aussagen zu halten ist.
18.9.2007 um 15:24:51
42. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
diese info stammt von BUND und
NABU auf der gemeinderatssizung saarwellingen. dies wurde wie bereits erwähnt,
nicht von der rwe widerlegt oder gar abgestritten, sondern stillschweigend im
raum belassen. für mich ein deutliches zeichen, dass an der sache wohl
(leider) was dran sein wird.
19.9.2007 um 13:50:51
43. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Die beantragten
Emissionsgrenzwerte können Sie der 17. BImSchV entnehmen, die Daten des AHKW
Neunkirchen dem Internet!
In Neunkirchen wird auch Strom erzeugt und
gleichzeitig die Abwärme in ein Nahwärmenetz eingespeist.
Bei der
Emissionsbetrachtung zählt zunächst einmal,was pro m³ Abluft an Schadstoffen
rausgeht.Wenn das mit kleineren Anlagen möglich ist, gibt es keinen Grund für
den Bau von Großkraftwerken!
Man kann aber auch die Emissionen nach der
energetischen Verwertung des Brennstoffs betrachten.In beiden Fällen schneidet
das AHKW besser ab!
Ich weiß nicht, warum Sie eigens erwähnen müssen, dass
Rauchgasentschwefelungsanlagen eingebaut werden. Das ist doch
selbstverständlich. Maßgebend aber sind Mengen an Schadstoffen, die durch den
Schlupf bedingt sind, immmer noch erheblich sind. Und dass Anlagen mit
geringeren Abgasmengen effizienter gefiltert werden können.
Erklären Sie mal,
wie Sie bei Großkraftwerken auf die gleiche Abscheideleistung kommen wollen,
wenn Sie behapten, es komme nicht auf die Größe sondern auf die Technik
an.
Sie können sich denken was Sie wollen! Aber wer sich wie Sie so in
eine Diskussion einlässt, muss damit rechnen, auch mal kritisiert zu
werden!
Es ist bezeichnend, dass Sie bis dato noch keines meiner
Argumente widerlegen konnten! Das schmeckt Ihnen wohl nicht!
19.9.2007 um 14:10:52
44. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Argumente
austauschen
Hallo Christian,
vielleicht ist die Basis, auf der Sie
sich mit mir Argumente austauschen für Sie angenehmer, weil ich nichts von
verbalem Keulenschwingen halte, wobei wir aber wohl nur einen einzigen Punkt
haben, bei dem wir annähernd einer Meinung sind: dass es ein kleineres Kraftwerk
auch tun würde. Und ich meine damit eines in der Grössenordnung, die noch 2004
Beschlusslage war.
Ob dieses Kraftwerk hier stehen soll, da unterscheiden
sich Ihre und meine Meinung aber noch gewaltig!
Fakt ist, die BI lehnt
ein kleineres Kraftwerk mit einem höheren Anteil ausgekoppelter Wärme nicht ab.
Was die BI kritisiert, ist die Art und Weise wie ein Projekt einer
derartigen Grössenordnung hier durchgezogen werden soll. Es ist eben nicht so,
wie Sie hier so häufig vorgaukeln wollen, dass wenn die Werte unter den
Grenzwerten BImSchG liegen alles schon seine Richtigkeit hat.
Ein Bau einer
derartigen Grösse muss transparent und mit einer umfassenden Information der
Entscheidungsträger, mit der korrekten Einhaltung der verwaltungstechnischen
Fristen und Prozeduren, der Anhörung der Nachbargemeinden, der entsprechenden
Bürgerbeteiligung usw. durchgeführt werden und um in diese Richtung zu wirken,
genau dafür gibt es eine solche Bürgerinitiative. Da sind Leute drin, die sich
von einem Konglomerat aus Wirtschaft und Politik überfahren fühlen.
Frühzeitige Information durch RWE und Entscheidungsträger wäre nötig
gewesen, statt diese immer wieder vorgebrachten Gründe, dass das Saarland ein
Energieland ist, dass der Bau aus Gründen der Versorgungssicherheit notwendig
ist, dass schon alles gut werden wird.
Das ist ungefähr so, als
beruhigte man einen Patienten vor der Herz-OP, dass schon alles gut werde, ohne
über die Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. Die RWE klärt jedenfalls nicht
oder nur nach bohrendem Nachfragen über Risiken auf, selbst Sie haben deren
Informationspolitik in Ihren Beiträgen schon öfters kritisiert.
Grüsse,
Annika
19.9.2007 um 19:00:45
45. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Nicht die BI "verarscht",
sondern die RWE: Heute haben sie Strompreiserhöhungen um bis zu 10%
angekündigt!
WECHSELN SIE DEN STROMANBIETER:
Ich kaufe
umweltfreundlichen UND preiswerten Strom bei LICHTBLICK.
http://www.lichtblick.de/
19.9.2007 um 20:11:31
46. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@Annika:
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass wir
alles gleich sehen.
Frühzeitige Information durch RWE und
Entscheidungsträger wäre nötig gewesen, statt diese immer wieder vorgebrachten
Gründe, dass das Saarland ein Energieland ist, dass der Bau aus Gründen der
Versorgungssicherheit notwendig ist, dass schon alles gut werden
wird.
Jo. Die RWE hat gepennt. Und hat bis heute noch nicht wirklich
bewiesen, dass sie Ahnung davon haben, wie man den Leuten so ein Projekt näher
bringen sollte.
Zum Thema BI: Habe gestern einen kleinen Hinweis
bekommen: Frau RA Jutta Krueger-Jacob war im Jahr 2004 Mitglied des Bundestages
bei der Grünen-Fraktion. Das selbe Jahr in dem die rot-grüne Bundesregierung die
aktuellen Grenzwerte festgelegt hat. Da stellt sich mir doch die ein oder andere
Frage, z.B. auch ob eine besorgte Bürgerin nicht gerade handfeste politische
Interessen verfolgt? ;)
Zur Wärmeauskopplung: Momentan ist doch gar kein
Bedarf da für eine höhere Auskopplung. Wo soll die denn hin?
Was werden
Sie eigentlich sagen, wenn die Emissionswerte tatsächlich unter ihren
Erwartungen liegen?
@Charly:
Ja, ja, ihre Argumente. Hab noch
nicht viel von Ihnen gehört, was einem Argument gleich käme. Aber immerhin
jetzt: Das AHKW Neunkirchen.
Nach längerem Suchen habe ich die ein oder
andere Information bekommen.
Zuerst einmal: Die RWE beantragt für Ensdorf
den Bau mit den Emissionen laut 17.BImSchV. Das entspricht aber nicht den
tatsächlichen Emissionen nach Inbetriebnahme. Ein sehr schönes Beispiel: Das
AHKW Neunkirchen. Dort wurden ebenfalls die Werte nach 17.BImSchV für den
Betrieb beantragt, aber seit Inbetriebnahme bei weitem nie erreicht. Woher
wissen Sie, dass das bei dem neuen Kraftwerk nicht genauso sein wird? Nur weil
Ihnen noch niemand die Werte vorgelegt hat? Nunja, verheimlichen will die wohl
niemand - geht ja auch nicht. Allerdings will halt einfach noch niemand
verfrühte Angaben machen, also immer mit der Ruhe.
Des weiteren zweifle
ich die Vergleichbarkeit einer Müllverbrennungsanlage mit einem Kohlekraftwerk
an. Soll diese gegeben sein durch die Alternative: Müllverbrennung statt
Kohle? Ich glaube kaum, soviel Dreck macht hier niemand. Schon jetzt wird oft
genug Müll für Verbrennungsanlagen mit Zügen aus dem Ausland rangeschafft. Und
reden Sie mal mit den Anwohnern solcher Anlagen, mir ist zu Ohren gekommen, die
sind WIRKLICH nicht glücklich... Und überlegen Sie mal wieviele unglückliche
Anwohner man bekommen würde um alleine die Kraftwerksleistung der bis 2020
geschlossenen KKWs im Saarland zu bekommen...
Außerdem ist es doch
fraglich, ob die Filteranlagen beider Kraftwerkstypen wirklich miteinander
vergleichbar sind. Ich als Laie auf dem Gebiet der Ingenieurswissenschaften muss
sagen mein Verstand lässt mich daran zweifeln. Sind ja doch grundverschiedene
Ausgangsstoffe für die Verbrennung.
Nichts desto trotz ist das AHKW eine
sehr interessante Anlage und mit Sicherheit auch extrem niedrigen
Emissionswerten. Hat nur leider nix mit Ensdorf zu tun, da es einfach keine
Alternative darstellt.
Gruss, Christian
20.9.2007 um 12:06:46
47. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
@Charly: WICHITG!
Ich hatte unrecht. Ausstoß pro
Kubikmeter macht keinen Sinn als Vergleichsgröße, sondern Ausstoß bzw.
Kubikmeter pro erzeugter MWh, da die diejenige Einheit sind über die die
Kraftwerke gemessen werden können...!
Gruss, Christian
20.9.2007 um 13:43:28
48. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Zum Thema BI: Habe gestern
einen kleinen Hinweis bekommen: Frau RA Jutta Krueger-Jacob war im Jahr 2004
Mitglied des Bundestages bei der Grünen-Fraktion. Das selbe Jahr in dem die
rot-grüne Bundesregierung die aktuellen Grenzwerte festgelegt hat. Da stellt
sich mir doch die ein oder andere Frage, z.B. auch ob eine besorgte Bürgerin
nicht gerade handfeste politische Interessen verfolgt? ;)
ein wenig
melodramatisch, finden sie nicht auch?
Zur Wärmeauskopplung: Momentan
ist doch gar kein Bedarf da für eine höhere Auskopplung. Wo soll die denn
hin?
ist auch noch lange kein bedarf für die 1600mw
Was
werden Sie eigentlich sagen, wenn die Emissionswerte tatsächlich unter
ihren Erwartungen liegen?
werden sie, die rwe hat das nötige
"fachwissen" dazu und wer das "fachwissen" hat, hat es
einfach..
Zuerst einmal: Die RWE beantragt für Ensdorf den Bau mit
den Emissionen laut 17.BImSchV. Das entspricht aber nicht den tatsächlichen
Emissionen nach Inbetriebnahme. Ein sehr schönes Beispiel: Das AHKW Neunkirchen.
Dort wurden ebenfalls die Werte nach 17.BImSchV für den Betrieb beantragt, aber
seit Inbetriebnahme bei weitem nie erreicht. Woher wissen Sie, dass das bei dem
neuen Kraftwerk nicht genauso sein wird? Nur weil Ihnen noch niemand die Werte
vorgelegt hat? Nunja, verheimlichen will die wohl niemand - geht ja auch nicht.
Allerdings will halt einfach noch niemand verfrühte Angaben machen, also immer
mit der Ruhe.
aus welcher quelle stammt der sachverhalt, dass die
werte nie erreicht wurden? und wäre es nicht langsam dringend an der zeit den
bürgern endlich die konkreten zahlen vorzulegen anstatt nur werbeveranstaltungen
die dem rtl shop gleichen?
Des weiteren zweifle ich die
Vergleichbarkeit einer Müllverbrennungsanlage mit einem Kohlekraftwerk an. Soll
diese gegeben sein durch die Alternative: Müllverbrennung statt Kohle? Ich
glaube kaum, soviel Dreck macht hier niemand. Schon jetzt wird oft genug Müll
für Verbrennungsanlagen mit Zügen aus dem Ausland rangeschafft. Und reden Sie
mal mit den Anwohnern solcher Anlagen, mir ist zu Ohren gekommen, die sind
WIRKLICH nicht glücklich... Und überlegen Sie mal wieviele unglückliche Anwohner
man bekommen würde um alleine die Kraftwerksleistung der bis 2020 geschlossenen
KKWs im Saarland zu bekommen...
ich glaub charly sprach die
filterwirkung an, nicht davon das saarland mit mkw's
zuzupflastern.
Außerdem ist es doch fraglich, ob die Filteranlagen
beider Kraftwerkstypen wirklich miteinander vergleichbar sind. Ich als Laie
auf dem Gebiet der Ingenieurswissenschaften muss sagen mein Verstand lässt mich
daran zweifeln. Sind ja doch grundverschiedene Ausgangsstoffe für die
Verbrennung.
da wird uns sicher eine fachrecherche weiterbringen
aber ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass müll sauberer verbrennt als
kohle
Nichts desto trotz ist das AHKW eine sehr interessante Anlage
und mit Sicherheit auch extrem niedrigen Emissionswerten. Hat nur leider nix mit
Ensdorf zu tun, da es einfach keine Alternative darstellt.
och jung,
es ging um größe und filter..
20.9.2007 um 15:30:07
49. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
@ Cristian
Der öffentlichen
Vermarktung des Projekts Ensdorf durch RWE kann kein Erfolg beschieden sein! Wer
keine überzeugenden Argumente hat, kann auch die Bürger nicht für seine Sache
gewinnen!
Inzwischen sind die Bürger in der Umgebung mehrheitlich gegen den
geplanten Doppelblock; manches deutet daraufhin, dass es ungefähr 80 %
sind!
Sie haben sicherlich Ahnung, wie man so etwas händelt! Bieten Sie doch
mal sich zur Erlangung von Akzeptanz RWE an. Da könnte Sie mal zeigen was Sie
wirklich drauf haben!
"Wo soll die Wärme denn hin?"
Eben! Deshalb
keine Wolkenproduktionsmaschine!
Zu den Jahresdurchschnittswerten der
Emissionsgrenzwerte:
Offensichtlich können Sie es immer noch nicht verstehen,
obwohl ich die Quellen genannt habe, dass Abgasströme kleinerer Anlagen
effizienter gereinigt werden können als das bei den Riesenabgasmengen von
Großkraftwerken der Fall ist!
Bösartig ist, mir die Behauptung
unterzuschieben, ich wolle eine Zupflasterung des Saarlandes mit AHKW zur
Stromerzeugung! Wann habe ich das behauptet?
Nennen Sie mal das, was Ihnen
wo von den Anwohnern zu Ohren gekommen ist! Konkret wo!
Nicht die AHKW
sind die Alternative zu Monsterkraftwerken, sondern eine Kombination dezentraler
Anlagen, ob HKW oder BHKW oder EE-Anlagen!
Wer so hartnäckig wie Sie
immer den gleichen Käse wiederholt, obwohl ihm das jeden Tag wiederlegt wird,
muss sich auch die Frage nach seiner Intelligenz gefallen lassen!
Aber im
Forum können Sie ja weiter Tag für Tag mit ihren Auslassungen diese Frage
beantworten!
20.9.2007 um 22:08:36
50. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Hab
doch geschrieben, dass die Grenzwerte deutlich unterschritten
wurden. Damit wollte ich Ihnen sagen: selbst bei einer Anlage, bei der die
Grenzwerte sicher und weit unterschritten werden wird immer der Grenzwert
beantragt, so auch in Neunkirchen. Also sollten Sie der RWE nicht unterstellen
auch grenzwertige Emissionen zu erzeugen. Der Antrag ist da kein Indiz
für.
Gruss, Christian
P.S.: Es war niemand mit nem Helmchen,
noch nicht einmal ein sonstiger Mitarbeiter. Die Flyer findet er immer morgens.
21.9.2007 um 10:15:12
51. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: So verarscht euch die BI gegen das
Kraftwerk
die rwe begnügt sie wie gesagt mit ihrer skala und dem
anschein, dass da halt noch viel plätz bis zum grenzwert wäre und das stellt
sich mir doch äusserst bedenklich.
Ihre Bedenken in allen ehren. Aber
bevor Sie den Antrag torpedieren sollten Sie doch ein bissl mehr in der Hand
haben als "Bedenken". Das ist ein bissl wenig Wissen um zu sagen "Alles
Scheiße."
Gruss, Christian
21.9.2007 um 15:31:59
52. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Ihre Bedenken in allen
ehren. Aber bevor Sie den Antrag torpedieren sollten Sie doch ein bissl mehr in
der Hand haben als "Bedenken". Das ist ein bissl wenig Wissen um zu sagen "Alles
Scheiße."
sie sind also immernoch nicht in der lage zu erkennen,
dass viele menschen und besonders gegner wie ich, nicht generell gegen
kohlekraftwerke sind.. seh ich ich das richtig?
21.9.2007 um 20:13:47
53. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: So
verarscht euch die BI gegen das Kraftwerk
Um nochmal auf den Titel der
Diskussion zurückzukommen:
Die heutige Anhörung im Umweltausschuss zeigt,
wer hier wen "verarscht":
Die RWE hat alles was wirklich relevant ist
bisher offensichtlich nicht der Genehmigungsbehörde vorgelegt!
Keine
Umweltverträglichkeitsuntersuchung usw.
Aber gleichzeitig sagt die RWE,
daß keine Gesundheitsgefahr bestünde!
Das nenne ich skandalös und
unseriös!
Nochmals erinnere ich an die empfohlenen HÖCHSTWERTE der WHO
für Feinstaub, die schon jetzt in Dillingen und Fraulautern überschritten
werden!
Sie wissen ja: Umweltfreundlichen Strom gibt es bei http://www.lichtblick.de/
21.9.2007 um 23:31:16
81. Eintrag
Absender: Peter Ensdorf
Email:
URL:
Betreff:
Alles Affen hier
Wir brauchen ein Kraftwerk für unsere Energie mit
oder ohne die Einwilligung der Bevölkerung! Zum Glück haben solche Affen wie ihr
in unseren Rechtsstaat nichts zu sagen, sonst würde es bergab mit unserem
schönen Land gehen.
16.9.2007 um 10:20
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Alles Affen hier
DAT ISSET !!!
23.9.2007 um 20:39:21
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Alles Affen hier
Jo wie Sie, Frank. Indem Sie
sich wie ein Affe verhalten. Zu diesem Post NICHTS zu schreiben, hätte von
gleichgültigkeit gezeugt, aber Sie scheinen sich ja angesprochen zu
fühlen.
Kraftwerk Ensdorf !!!! Das ist richtig !!!!
24.9.2007 um 19:21:43
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Alles Affen hier
Signatur ist nicht kopiert und
gebrüllt hab ich auch nicht, hab nur die Aussage unterstrichen !!
25.9.2007 um 17:46:21
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Alles
Affen hier
man kann sich auch selbst zum aussenseiter schießen.. ; )
24.9.2007 um 15:37:22
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Alles
Affen hier
darf ich sie daran erinnern, dass sie zuerst gebrüllt haben
wie ein äffchen auf dem bäumchen? ausserdem hab ich diese unterschwelligen
beleidigungen unsrer stammtischfraktion langsam satt.
daran ändert auch
ihre kopierte signatur nichts, denn sie sagt leider noch viel weniger aus, als
der threadersteller.
25.9.2007 um 01:20:07
82. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: rwe -
"ärzte"
eigentlich hätte man sich das papier von
http://www.kraftwerk-ensdorf.de/Aktuell-Extra-494.htm
sparen
können, denn was sollen ärzte denn sonst sagen, die gleichzeitig das amt eines
stellv. vorstandsvorsitzenden bzw. leitender werksarzt der rwe inne
haben?!
liebe powermännchen, wie wärs mal die sache von fachkräften
offenlegen zu lassen, die nicht von dem konto der rwe ihren lebensunterhalt
beziehn?
und natürlich laden wir sie alle in unser wundertolles kw ein um
ihnen zu "erklären" was dort abläuft. also ich glaub selbst die hexe aus einem
bekannten kindermärchen hatte eine bessre strategie die leut zu verarschen
14.9.2007 um 18:56
1. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
\"ärzte\"
Vielleicht haperts bei Ihnen am Verstehen; Sie wollen es
einfach nicht verstehen!
RWE ist das größte Klimakiller-Unternehmen
Europas und zieht alle Register der Verharmlosung.
So ließ RWE
am 30. August letzten Jahres ihre Rechtsanwälte in einem Schriftsatz erklären:
"ob es eine Klimaveränderung geben wird, ist wissenschaftlich nicht bewiesen,
Kausalzusammenhänge zwischen den einzelnen menschlichen Einflussnahmen auf die
Umwelt und Klimaphänomen sind offen."
Quelle: Greenpeace,
Berufungserwiderung vor dem Oberlandesgericht Köln Greenpeace ./. RWE
Power
15 U 58/06
Was ist nun mit "dreister Lüge" und "gezielter
Desinformation"?
Geben Sie auf "Christian"! Ihre
Vernebelungstaktik, Verharmlosung und Schönfärberei, wohl als von RWE gekaufter
PR- Heini, stinkt langsam zum Himmel und schadet nur dem RWE!
Vielleicht
sollten Sie es mal unter einen anderen Pseudonym versuchen!
17.9.2007 um 00:07:25
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe - "ärzte"
"wohl als von RWE gekaufter PR-
Heini"
Glauben Sie ernsthaft, die RWE würde sich für so ein Forum
interessieren? Und glauben Sie ernsthaft ein "PR-Heini" würde sich so ausdrücken
wie ich? Wie kommen sie auf so einen Mist? Das hör ich hier schon zum x-ten
Mal!
Sie kapieren einfach nicht, dass der von der Vernunft gesteuerte
Mensch sich in diesem Land immer noch für das Kraftwerk entscheiden würde, weil
er versteht, was er davon hat. Sie verstehen das nicht...
sie glauben nur zu
verstehen. Leider.
17.9.2007 um 08:29:35
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
"ärzte"
und..
versorgungssicherheit ist dabei ein
unverzichtbarer anspruch einer modernen industriegesellschaft, auf den sich der
medizinische bereich, zum beispiel in den operationssälen der krankenhäuser,
verlassen können muss
och geh, mir kommen die tränen. emotionale
erpressung scheint die neue wunderwaffe zu sein wenn man sie mit präziser
genauigkeit auf betreffende personen oder bereiche anwendet?! und soviel zu den
tollen sätzen "ärzte und bi machen den menschen angst". ausserdem, arbeiten
krankenhäuser normal nicht mit notstromaggregaten wenns mal eng wird? also keine
angst liebe bürger, es wird schon keiner sterben wenn ensdorf-neu nicht gebaut
wird.. wobei sicher der ein oder andre gerade durch ensdorf-neu früher oder
später im krankenhaus landen wird.. aber stimmt, pusht ja dann wieder sicher
etwas die konjunktur, ne? ; )
man man man, wird echt zeit, dass der rwe
führungsstab wechselt und ein paar hampelmännchen besonders aus der
"werbeabteilung" einen gepflegten arschtritt bekommen damit der laden dann
vielleicht nicht mehr ganz so lächerlich in der luft hängt.
14.9.2007 um 19:12:49
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Auch Ärzte verwerfen Zweifel
Ist doch ein schöner
Beitrag, find ich. Nur, weil mal wieder jemand anderer Meinung ist, ist
natürlich alles falsch und erlogen.
Und auch die Ärzte, die sich jetzt
selbst ein Bild von der Lage machen und evtl. die Fakten endlich richtig
bewerten können - die sind ja jetzt auf einmal keine "Fachleute" mehr, denn nach
denen wird dann gerufen, wenn der Widerstand der bisher als allwissend
angepriesenden 400 Ärzte langsam zu bröckeln droht.
Ich habe schon vor
einiger Zeit gesagt: Wie können die Ärzte das Kraftwerk bewerten, ohne die
Imissionswerte zu kennen? Damals haben Sie mich nicht ernst genommen - jetzt
sagen die ersten Ärzte genau das Gleiche. Bin mal gespannt, was Sie sagen, wenn
man Ihnen nach den Messungen belegt, dass es keine Schädigungen für Ihre
Gesundheit zu befürchten gibt.
Entweder Sie zeigen sich beruhigt, was
Ihre gesundheitlichen Bedenken angeht, weil Sie wirklich an der Sche
interessiert sind.
Oder - und das vermute ich mal - Sie sagen weiterhin
"Alles Lügner" und entlarven sich damit als ein "Prinzip-Protestler" und geben
Ihre Tarnung als "besorgter Anwohner" auf.
Man darf gespannt sein, in ein
paar Wochen kennen wir Ihre wahren Motive.
Gruss, Christian
15.9.2007 um 12:09:03
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
"ärzte"
war mir ja klar, dass sowas nur von ihnen kommen
kann.
saarländische ärzte sind natürlich weit fehl im amt wobei natürlich
konzerneigene jetzt die absoten kompetenzbolzen darstellen?! is klar ;
)
die ärzteinitiative bröckelt?! das wäre neu.
ohne die
Imissionswerte zu kennen
man brauch nur aus ähnlichen kkw's eine
hochrechnung zu starten und hat ungefähre zahlen. natürlich sagen sie
wieder "ai das reicht doch net aus um gesundheitsgefährdend zu sein". dazu
sollte man aber bedenken, auch wenn die werte nicht den zulässigen rahmen
sprengen.. stetig tropfen höhlt den stein, ähnlich wie bei medikamenten mit nur
ein paar mg an wirkungselementen. viele müssen sie über ein halbes jahr nehmen
um erste, geringfügige wirkung zu spüren.
vielleicht helfen diese paar
gedankenanstöße unsren selbsternannten professoren hier ein wenig die sache
realitischer zu sehn als nur ein paar zahlen auf einem blatt.
Man
darf gespannt sein, in ein paar Wochen kennen wir Ihre wahren
Motive.
klar, ich hab zuviel freizeit und mach sowas weil mir mal
gerad danach ist oder nein, in wirklichkeit arbeit ich für die konkurrenz von
rwe!!
man man man leut, euren spass im kopf hätt ich gern mal für ein
paar stunden.
15.9.2007 um 14:21:26
6. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe - "ärzte"
man brauch nur aus ähnlichen
kkw's eine hochrechnung zu starten und hat ungefähre
zahlen.
Stimmt ja, der Haken ist nur es gibt definitiv kein
vergleichbares Kraftwerk. Warum hat die Ärzteschaft nicht die Zahlen der
aktuell laufenden Messungen und die Prognose der Emissionswerte des
Kraftwerks abgewartet, bevor Sie eine solche Resolution an die Landesregierung
wegschickt? War das nicht ein Frühschuss? Wenn es nun gar nicht so schlimm
aussieht mit den Imissionen für die Anwohner, was dann? Kommt dann von Ihrer BI
oder von der Ärzteschaft ein großes "Entschuldigung, wir lagen daneben und haben
einen Fehler gemacht"? Nein, weil Sie's sich nicht leisten
können.
Der Großteil Ihrer Argumentation basiert auf der
Gesundheitsgefährdung für die es noch nicht einmal einen Beweis gibt. Auch wenn
Sie's noch tausendmal wiederholen - wahr wird's davon auch nicht. Und wenn die
RWE Ihnen den Beweis liefert, dass es nicht gefährlich ist für Sie
oder Ihre Kinder: Sie werden niemals müde werden weiter zu behaupten es stimmt
doch. Welches Wort fällt Ihnen ein für jemanden der so etwas tut? Mir fällt dazu
nichts ein...
klar, ich hab zuviel freizeit und mach sowas weil mir
mal gerad danach ist oder nein, in wirklichkeit arbeit ich für die konkurrenz
von rwe!!
Ich glaub kaum, dass Sie für die Konkurrenz der RWE arbeiten,
ich glaub aber sicher, dass Sie aus Prinzip hier handeln und nicht aus Sorge.
Jemand der sich Sorgen macht hört sich anders an - der sucht nicht nach
fadenscheinigen Argumenten, die Sorge zu verstärken, sondern der will wissen,
was wahr ist. Und der stellt sich nicht hin und arbeitet mit Wortschöpfungen wie
"Klimakiller" um der uninformierten Masse ein möglichst negatives Bild zu
vermitteln, noch bevor die sich informiert hat. (Ergänzung: das hat ja fast
schon richitg kapitalistische Züge - ohne Anstand und Moral versucht das eigene
Produkt zu beschönigen und zu verkaufen... ziemlich skrupellos)
Gruss,
Christian
P.S.: Wo war denn das "Aktionsbündnis" heute in
Saarbrücken? Hab niemanden gesehen, obwohl ich die ganze Bahnhofstraße und den
St. Johanner Markt abgelaufen bin...
15.9.2007 um 17:54:03
7. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
\\\"ärzte\\\"
Christian,
ich bin erstaunt, aber nicht mehr
überrascht, über Ihre Kühnheit, sich jetzt, als angeblicher BWL-Student, auch
noch auf medizinisches Terrain zu begeben! Vielleicht haben Sie auch mal einen
Kurs in Erster Hilfe gemacht oder bewundern im Fernsehen die Weißkittel in der
Schwarzwaldklinik und glauben deshalb, Sie könnten mit den echten Ärzten
„mitschwätzen“!
Offensichtlich sind Sie auch schlauer und haben mehr
Erfahrung in Diagnose und Therapie als die über 1500 Mediziner des
Saarländischen Ärztesyndikats, die eindringlich vor der zusätzlichen
Schadstoffbelastung warnen und feststellen, dass die jetzige Umweltsituation
schon intolerabel ist.
Das sind keine "Dummschwätzer" sondern
Angehörige einer Berufsgruppe, die tagtäglich in ihren Praxen Kranke, Alte und
Kinder behandeln, die in Zonen hoher Umweltbelastung leben müssen! Wenn eine
solche Gruppe, und noch in so hoher Zahl, einen ernsten Offenen Brief an den
Ministerpräsidenten schreibt , wird das ja wohl aus tiefer Sorge um die
Gesundheit der ihnen anvertrauten Patienten geschehen sein!
Man muss
ihnen dafür dankbar sein!
Der Brief der Ärzte kann hier unter
„Aktuell Extra Archiv, 4. Juli, „Ärzte warnen und schlagen Alarm“ als pdf-Datei
eingesehen werden! Herr Stein hat ihn leider - im Gegensatz zu dem RWE-Brief -
etwas versteckt!
Nun antwortet nicht etwa der Adressat MP
Müller, CDU, den Ärzten. Das hat er übrigens offensichtlich bis heute nicht für
notwendig erachtet. Nein, die Staatskanzlei überlässt RWE die
Beantwortung!
Ein seltsamer und höchst bemerkenswerter Fall im Umgang
der Landesregierung mit dieser Ärztevertretung!
Wortreich versuchen
der Leitende Werksarzt der RWE Power AG / RWE, Dr. Feldhaus und der
Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Lambertz die Ärzte zurechtzuweisen und
dann zu belehren:
Ihre Aussagen seien „unsachlich, unwissenschaftlich
oder emotional“
„CO2 habe keine negativen Auswirkungen auf den
Menschen; es sei der Diskussion derzeit als klimawirksames Gas“! Damit leugnet
RWE, nicht zum ersten Mal, den von immer größer werdenden
Energieumwandlungsprozessen hausgemachten Klimawandel und bestreitet die
Erkenntnisse und Schlussfolgerungen beinahe aller Klimaforscher – von einigen
wissenschaftlichen Exoten abgesehen!
„Staub- und Feinstaubemissionen
seien an strenge gesetzliche Regelungen gebunden“ und auf die
Großfeuerungsanlagenverordnung GFAVO (13. BImSchV) wird
verwiesen!
Mal ganz davon abgesehen, dass die Grenzwerte weder streng
noch die Rechtsverordnungen Gesetze sind, kennen beide Briefautoren noch nicht
einmal das, was ihr Unternehmen für Ensdorf beantragt hat! Da dort Klärschlamm
mitverbrannt werden soll, ist die 17. BImSchV anzuwenden, nicht die
GFAVO!
Die Immissionbelastung der durch Kraftwerke
freigesetzten Feinstäube wird mit 5 Prozent lt. einer Studie beziffert. Die
Quelle wird nicht angegeben.
Es doch jedem klar, dass der angegebene
Wert, wenn er überhaupt zutreffend ist, nur ein Mittelwert von hochbelasteten
Gebieten und annähernden Reinluftgebieten darstellt. Im Falle des mit
Großkraftwerken überbesetzten Saarlandes und seiner Schwerindustrie sieht das
etwas anders aus. Entlang der Saarschiene liegt die Staubkonzentration im
Jahresmittel doppelt so hoch, wie die Weltgesundheitsorganisation der UNO (WHO)
als Grenzwert vorschlägt und auch über dem Grenzwert der Schweiz. Dort darf
zudem der Tagesmittelwert von 50 µg pro m³ Luft nur einmal im Jahr überschritten
werden, in Deutschland aber 35-mal!
Deshalb ist es
dringend erforderlich, die Umweltbelastung des Raumes um Ensdorf zurückzufahren
und nicht noch drauf zupacken!
Nicht mehr und nicht
weniger haben die Ärzte gefordert!
16.9.2007 um 10:50:36
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe - "ärzte"
Also erstmal habe ich die Ärzte,
die sich dort angeschlossen haben, nicht als "Dummschwätzer" bezeichnet. Auch
habe ich Ihnen nicht vorgeworfen keine Ahnung zu haben und am allerwenigsten
habe ich behauptet selbst Arzt zu sein.
Aber wie immer lesen Sie und Ihre
Mitstreiter nur das, was Sie lesen wollen.
Nochmal (und schreiben Sie
sich es vielleicht auf, damit Sie mir nciht wieder Falsches unterstellen): Die
Ärzte haben verfrüht gehandelt. Zum Zeitpunkt ihrer strittigen Äußerungen
kannten Sie weder die zu erwartenden Emissionen durch den geplanten Bau noch
hatten sie vergleichbare Daten zur Hand, da es kein vergleichbares Kraftwerk
gibt. Das ist ein unverantwortliches Handeln und die Ärzte haben sich vorschnell
von einigen aktionswütigen Protestlern vor den Karren spannen lassen.
Aber das ist nicht der einzige gravierende Mangel an Ihrem
Beitrag.
Ich würde gerne von Ihnen wissen, warum Sie es nicht schaffen
einen selbst zitierten Satz aus dem Brief der RWE richtig zu verstehen? Wie
können Sie mit dem Satz "Einzig in der Diskussion ist Kohlendioxid zurzeit
als klimawirksames Gas" - den Sie selbst zitieren - noch behaupten
die RWE leugne die Klimawirksamkeit von CO2? Sind Sie vielleicht nicht ganz bei
der Sache?
"Damit leugnet RWE, nicht zum ersten Mal, den von immer
größer werdenden Energieumwandlungsprozessen hausgemachten Klimawandel und
bestreitet die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen beinahe aller Klimaforscher –
von einigen wissenschaftlichen Exoten abgesehen!"
Dieser Satz von Ihnen
ist eine richtig dreiste Lüge. Traurigerweise ist es auch das, was die BI den
Leuten erzählt - das hat mit Sorge nix zu tun, sondern mit gezielter
Desinformation zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung.
Tag für Tag
erkennt man hier wie das sogenannte "Aktionsbündnis" mit Fehlinformation,
Übertreibungen, falschen Zahlen und handfesten Lügen die Leute
verarscht und für dumm verkauft. Das ist doch wirklich nicht mehr zu fassen.
Hätten sie das nötig, wenn sie "besorgte Bürger" wären? Nein, hier ist man
prinzipiell gegen Kraftwerke alles Art ohne auch nur das geringste Fünkchen an
Verständnis für irgendwelche Zusammenhänge zu haben.
Traurig, traurig.
Aber kein Wunder, dass der gut ausgebildete Teil meiner Generation nicht hier
bleiben will - nur falls sie sich in ein paar Jahren mal wieder über
die Statistik zur Bevölkerungsentwicklung im Saarland wundern: älter, dümmer,
weniger.
16.9.2007 um 11:41:16
9. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
"ärzte"
Nachdem Sie - "Christian" - keinerlei belastbare Argumente mehr
haben, versuchen Sie es mal mit Fouls!
Vernünftig in der Energiepolitik
ist die optimale Nutzung des Energieträgers Kohle - und um den geht es hier -
zur Stromgewinnung und gleichzeitigen Nutzung der wertvollen Abwärme! Ensdorf
soll nur Strom produzieren. Die Abwärme wird nicht genutzt - vielleicht ein
verschwindend geringer Teil.
Wie soll das vernünftig sein?
Wer das
verstanden hat, muss das geplante Monsterkraftwerk in Ensdorf ablehnen!
Sie
haben das immer noch nicht kapiert!!!
Leider!
Dass Sie sich so
vehement quer über den Tag für RWE prostituieren, zeigt, dass Sie entweder als
vorgeblicher Student ihr Studium schleifen lassen oder eben ein "PR-Heini"
sind!
Nicht mehr und nicht weniger!
17.9.2007 um 20:37:22
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
"ärzte"
erklären sie mir bitte mal was sie davon haben und jetzt
bitte nicht als antwort "ai ich hann de strom"!
18.9.2007 um 00:51:26
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe -
"ärzte"
ps.. "..weil er versteht, was er davon
hat."
fehlte, sorry
18.9.2007 um 00:52:20
83. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch die
IHK
Wieder mal habe ich einen Kommentar gefunden, der wunderbar das
auf den Pnukt bringt, was viele Saarländer denken, aber nur wenige wirklich
äußern. Der IHK-Vizepräsident bringt es in "IHK Wirtschaft im Saarland" vom
laufenden Monat auf den Punkt:
Gefährliche Illusionen
Zur Notwendigkeit von Kraftwerksneubauten auch im Saarland
Die
Illusion, schon in wenigen Jahren gleichzeitig auf die Nutzung von Kernkraft und
fossilen Energieträgern verzichten zu können, scheint keine Grenzen zu kennen.
Anders jedenfalls lässt sich der Widerstand gegen nahezu jeglichen
„konventionellen" Kraftwerksneubau kaum erklären.
Halten wir uns an die
Fakten: In den nächsten zwölf Jahren werden in Deutschland Kraftwerke mit einer
Leistung von 40.000 bis 50.000 Megawatt vom Netz gehen - das ist mehr als ein
Drittel der derzeit installierten Leistung! Auch die größten Einsparbemühungen
und die ehrgeizigsten Ausbaupläne für erneuerbare Energien werden diese Lücke
nicht schließen können.
Die Energiewirtschaft hat - nach einigem Zögern - das
Problem erkannt und in Angriff genommen: Sie plant schon für die nächsten fünf
Jahre neue Wärmekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt gut 30.000 MW. Sie
setzt dabei nach dem politisch verordneten Atomausstieg vorrangig auf
hocheffiziente Kohlekraftwerke nach dem neuesten Stand der Technik. Weil Kohle
zu den sichersten, am längsten verfügbaren und - trotz der Mehrkosten durch den
Emissionshandel - immer noch preiswertesten Primärenergien gehört. Die neuen
Kraftwerke werden Altanlagen ablösen, die erheblich niedrigere Wirkungsgrade und
höhere spezifische Emissionen haben. Umweltschützer müssten jubeln - sollte man
meinen. Stattdessen regt sich massiver Widerstand - auch im
Saarland.
Wider die Wundergläubigen und Egoisten ...
Die Gegner lassen
sich in drei Gruppen einteilen: Weltverbesserer, Wundergläubige und Egoisten.
Erstere träumen von einem „Zurück zur Natur", sind bereit zur Askese, möchten
diese aber auch allen ihren Mitmenschen aufzwingen. Die zweite Gruppe möchte
zwar nicht gerne verzichten, glaubt aber fest an die Naturgewalten von Sonne und
Wind - und einen technischen Fortschritt, der das Verbrennen von fossilen
Energieträgern schon in kürzester Zeit überflüssig macht. Für die Egoisten
lautet das schlichte Motto „Nicht vor meiner Haustür"; ihnen genügt es, dass der
Strom aus der Steckdose kommt. Die Wundergläubigen mag man noch aufklären
können. Den Weltverbesserern und Egoisten aber sollten wir mutig entgegentreten.
Wir müssen nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben - im Gegenteil.
Nehmen
wir das Beispiel Ensdorf: Seit über 40 Jahren wird dort Strom aus saarländischer
Steinkohle erzeugt. Wenn in acht oder vielleicht sogar in fünf Jahren im
saarländischen Steinkohlenbergbau die letzte Schicht gefahren wird, werden
in
der bestehenden Anlage die Kessel ausgehen - sie taugen nicht für den Betrieb
mit Importkohle. Ohne einen Neubau könnten die 100 Beschäftigten im Kraftwerk
Ensdorf nach Hause gehen.
... für den Energie- und Industriestandort
Saar
Es geht aber um mehr: Allein während des Baus würden rund 200 Millionen
Euro in die regionale Wirtschaft fließen, die unserer Bauwirtschaft, unserem
Handel, unseren Dienstleistern und unserem Handwerk zugute kämen. Und die
laufende Wertschöpfung schafft Einkommen, sichert Arbeitsplätze und
Steuereinnahmen.
Und die Umwelt? Die zwei geplanten hochmodernen 800
MW-Blöcke werden einen um fast 30 Prozent höheren Wirkungsgrad haben als das
bestehende Kraftwerk. Sie werden so gebaut werden, dass - wenn die Technik
verfügbar ist - ein CO2-freier Betrieb möglich ist. Und: Sie werden auf mittlere
Sicht weitere Altanlagen im Saarland ersetzen müssen. Für den speziellen
Standort Ensdorf spricht, dass dort die gesamte Infrastruktur, vor allem die
teueren Übertragungsnetze, schon vorhanden ist. Und durch die unmittelbare Nähe
zur Saar lässt sich die benötigte Importkohle kostengünstig und umweltfreundlich
bis zum Kraftwerk transportieren.
Ich hoffe sehr, dass diese Erkenntnisse
doch noch Eingang in die Köpfe derjenigen finden, die heute noch lautstark
protestieren und damit den Investor RWE Power AG noch zu verschrecken drohen. Es
wäre ein enormer Rückschlag für die Wirtschaftskraft und für das Standortimage
unseres Landes, wenn sie mit ihrem Widerstand Erfolg hätten. Sagen wir also den
Weltverbesserern, dass sie die Welt nicht retten werden, den Wundergläubigen,
dass ihre Illusionen nicht aufgehen und den Egoisten, dass es auch ein
Gesamtinteresse gibt. Wenn wir als Unternehmer weiterhin sorgsam mit Energie
umgehen, den technischen Fortschritt vorantreiben und uns selbst für das
Gemeinwohl engagieren, können wir dies auch besten Gewissens tun!
(Quelle: http://www.ihk-saarland.de/, dann links auf
"Positionen/Publikationen" - "Kolumnen" klicken)
Klasse
Beitrag.
Mögen sich doch die Anwesenden Ensdorf-Gegner gleich selbst in
eine der drei Kategorien einreihen, das erspart vielleicht Einiges!
Grüße
14.9.2007 um 10:16
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Sorry eins muss
ich noch loswerden:
Weltverbesserer,
Wundergläubige und Egoisten,
alleine diese Aussage disqualifiziert ihn als
seriösen Menschen, wenn ein Mann in einer solchen Position so über andere
spricht, ist er der falsche dafür.
Unabhängig davon dass er noch nicht
einmal die Dinge so darlegt wie die RWE das selbst macht, ( 30 % höherer
Wirkungsgrad als das alte ...und und ..) ist eine solche Präsentation ein Witz
!
14.9.2007 um 14:02:32
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Zur Notwendigkeit
von Kraftwerksneubauten auch im Saarland(...)
natürlich brauchen wir
dazu wundertolle 1600er kkw anlagen in einem ohnehin schon stark belasteten
bundesland. is klar..
Wider die Wundergläubigen und Egoisten
...
Die Gegner lassen sich in drei Gruppen einteilen: (...)
wow,
ich bin begeistert. bei soviel vermeintlicher menschenkenntniss hätte der gute
mann sicher eine gute position in psychologischen
fachkreisen.
Es geht aber um mehr: Allein während des Baus würden
rund 200 Millionen Euro in die regionale Wirtschaft fließen
ein
enormer betrag, von dem wir alle sicher in hundert jahren noch zehren
können.. und da das saarland ja so bös am ende ist, brauchen wir diese 200mio
natürlich unbedingt. verstehe..
Und die laufende Wertschöpfung
schafft Einkommen, sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen
schon
intressant wie auf einmal ein paar hundert menschen als "lebenswichtig" fürs
saarland eingestuft werden. ist man sonst von der ihk nicht immer
gewöhnt.
CO2-freier Betrieb möglich..
man sollte diesem
"fachmann" eine liste der schad- und giftstoffe zukommen lassen, die durch die
verbrennung von kohle entsteht und trotz modernster filteranlagen nicht von
der aussenwelt isoliert werden können.
Für den speziellen
Standort Ensdorf spricht, dass dort die gesamte Infrastruktur, vor allem die
teueren Übertragungsnetze, schon vorhanden ist.
jop, wundert mich
auch mit welchen fleiß dies die letzte zeit hastig realisiert wurde.
bemekenswert auch das abschlussdatum der bauarbeiten im vergleich zum baubeginn
von ensdorf-neu
Und durch die unmittelbare Nähe zur Saar lässt sich
die benötigte Importkohle kostengünstig und umweltfreundlich bis zum
Kraftwerk transportieren.
lärm gehört also neuerdings nicht mehr zu
den schädlichen punkten für mensch und umwelt?!
Ich hoffe sehr, dass
diese Erkenntnisse doch noch Eingang in die Köpfe derjenigen finden, die heute
noch lautstark protestieren und damit den Investor RWE Power AG noch zu
verschrecken drohen.
ja. die arme arme rwe.. bekommt bestimmt soviel
angst. hatte doch in der vergangenheit auch kein probleme, menschen, umwelt und
bi's zu überrenen.
Es wäre ein enormer Rückschlag für die
Wirtschaftskraft und für das Standortimage unseres Landes, wenn sie mit ihrem
Widerstand Erfolg hätten.
ein enormer rückschlag wenn ein kkw
nicht gebaut wird?! also naja.. ; )
Standortimage
ja, das
kraftwerks-image würde getrübt. keine schöne kw landschaft mehr von ensdorf
über vk bis hin zu quierschied. schon schlimm, ne?
Sagen wir also den
Weltverbesserern, dass sie die Welt nicht retten werden, den Wundergläubigen,
dass ihre Illusionen nicht aufgehen und den Egoisten, dass es auch ein
Gesamtinteresse gibt.
als prophet hätte der gute herr meine
stimme..
Wenn wir als Unternehmer weiterhin sorgsam mit Energie
umgehen, den technischen Fortschritt vorantreiben und uns selbst für das
Gemeinwohl engagieren, können wir dies auch besten Gewissens tun!
ein kkw ist im jahr 2012 also ein fortschritt?!
Klasse
Beitrag.
befangener blödsinn, nichts weiter..
14.9.2007 um 15:41:17
3. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Mein lieber
Christian und omnipotenter angeblicher BWL-Studiosus,
wer hier
was nicht versteht oder verstehen will, darüber kann sich anhand der bereits
ausgetauschten Argumente jeder sein eigenes Bild machen!
Anstatt
Argumente zu widerlegen, verfallen Sie, wenn es kritisch für Sie wird, in
Allgemeinplätze und wiederholen gebetsmühlenhaft immer denselben
Quark!
Als "denkender" Mensch müßte Ihnen schon längst klar
geworden sein, welche Vorteile der Aufbau einer dezentralen
Energieversorgungsstruktur mit sich bringt: Mehr Investitionen, mehr dauerhafte
Arbeitsplätze: ein Konjunkturprogramm als Dauerbrenner! Und dazu noch eine
wesentliche Umweltentlastung!
Da kommen mehr heimische Firmen zum Zuge,
ein X-faches verfügbares Einkommen belebt den Umsatz, einheimische Firmen
betreuen die Verteilung der Nahwärme. Nur der Schornsteinfeger muss sich
umschulen lassen. Das Ganze wäre ein Dauerprogramm! Siehe Flensburg!
Dass
dort die Lichter jemals ausgegangen wären oder der Strom für die
Industriebetriebe, wäre mir neu! Wenn zusätzliche, große industrielle
Stromabnehmer sich dann im Saarland ansiedeln sollten - was nach Lage der Dinge
fast ausgeschlossen erscheint - können weitere Kraftwerksmodule zugebaut werden.
Dazu braucht man kein Monsterkraftwerk.
Nennen Sie mir mal potentielle
Firmen in Zukunftsbranchen, die Interesse am Saarland haben?
In Carling
stehen auch noch 1040 MW Kohlekraftwerke und demnächst geht ein 800 MW-
Gasturbinen-KW dort in Betrieb! Allein dieser Standort könnte mehr als die
doppelte Strommenge liefern, die das Saarland benötigt!
Man
braucht auch in der Energieversorgung keine Hektik hier an den Tag legen.
Beginnen wir damit, langsam die Energieversorgung - wie wiederholt dargelegt -
umzustellen!
Da ist jeder Ausbau mit Monsterkraftwerken kontraproduktiv!
Verhindern wir deshalb die Wolkenproduktionsmaschine in Ensdorf!
16.9.2007 um 12:38:18
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Ach Frank, wenn Sie wollen können Sie heute eine Anlage bauen, ob
RWEler oder nicht. Egal was: Legen Sie das Geld auf den Tisch und bauen Sie...
Windräder, Solaranlagen, Biogasanlagen, kleines Kraftwerke mit
Kraft-Wärme-Kopplung... alles was Sie wollen. Da wird Sie keiner der Großen dran
hindern können. Egal ob Ensdorf gebaut wird oder nicht. Und letztendlich spielen
Sie denen noch einen, wenn Sie selbst Strom ins Netz einspeisen: die müssen
Ihnen nämlich die Abnahme garantieren und haben gesetzliche Mindestpreise, was
Sie im Punkt Planungssicherheit sogar bevorteilt gegenüber EOn, Vattenfall, RWE
und EnBW...
Das Problem ist doch, dass niemand diese Anlagen bauen will.
Warum? Tja, weil der Strom anders viel günstiger zu produzieren ist. Wenn Ihre
Vorschläge so gut sind: machen Sie's. Bauen Sie's. Verdienen Sie Geld
damit!
Und erzählen Sie mir bitte nichts von "Konzerndiktatur"... das
ist Lafontaine-Niveau...
Es sind auch keine Pseudoargumente,
die ich Ihnen hier inzwischen tagtäglich präsentiere. Aber dazu kommt gleich
nochmal was...
Gruss, Christian
16.9.2007 um 19:38:20
5. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Mahlzeit ;)
Jo, es ist teurer in der Erzeugung... Und deshalb
wollen Sie es wahrscheinlich auch nicht machen, oder? Sie könnten doch in der
Stromversorgung einsteigen (nachdem Sie ihre Anlage gebaut haben) und den
Leuten anbieten: entweder ihr kauft den Strom bei irgendwem, oder ihr kauft ihn
für ein paar % mehr Geld bei mir, aber dafür hier in der Region. Wollen wir
beide eine Wette darauf abschließen, was die Leute ihnen erzählen? Ich setze
auf: "Hä? Nö, kein Interesse"
Abgesehen davon: Schauen Sie sich mal die
aktuellen Neuigkeiten von VSE und Co an: Die steigen mehr und mehr auch bei
solchen kleinen Anlagen ein um auch diese Form der Stromerzeugung langsam zu
fördern, z.B. das Gichtgaskraftwerk in Dillingen oder
die Solarabsorber-Anlage im Freibad Mettlach (nur um 2 aktuelle zu nennen).
Außerdem fließen immer wieder Gelder in die Forschung an solchen
Technologien.
Gruss, Christian
16.9.2007 um 20:03:18
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Christian, Ihre
Argumentation wird immer hilfloser!
Große EVU bauen Großkraftwerke, weil da
der Strom betriebswirtschaftlich kostengünstig für Ihre Gewinnbilanz zugunsten
ihrer Akrionäre erzeugt werden kann! Die Abwärmemengen sind so exorbitant hoch,
dass diese nur zu einem Bruchteil energetisch genutzt werden können. Wenn
überhaupt, denn sie können nicht zu einer Nutzung verpflichtet werden. Das haben
sie seit den achtziger Jahren immer wieder mit tatkräftiger Unterstützung
pflichtvergessener Politiker verhindern können!
Heizkraftwerke in Besitz der
örtlichen Energieversorger, den Stadt- und Gemeindewerken, verteilen die Abwärme
zur Heizung von Gebäuden, anstatt sie in der Heizperiode unverantwortlich in die
Luft zu blasen! Die Gewinne kommen den Bürgern der Gemeinden zugute. Da RWE über
VSE und Energis in diesen örtlichen Versorgern schon drinsitzt, fällt für sie
auch etwas ab!
Daneben gibt es eine ganze Palette von Anlagen, die die
Stromversorgung sichern können und die auch umweltverträglicher sind! Zum
Beispiel Gasturbinen, Blockheizkraftwerke mit Gas betrieben - nicht mit Palmöl
für dessen Erzeugung Tag für Tag die Urwälder gewissenlos zerstört werden. Und
dann gibt es noch die ganze Palette der Erneuerbaren Energien! Aber Kleinvieh
ist nicht bei einem Konzern wie RWE erwünscht, die im vergangenen Halbjahr einen
solchen Gewinnschub gemacht haben, dass sie den Staatshaushalt des Saarlandes
hätten bezahlen können!
Sie können keinerlei belastbare Aussagen zu den
angeblichen Vorteilen für das Saarland nennen. Bei einer Nachprüfung fallen Ihre
Argumente und die der RWE und auch die der noch wenigen Befürworter, die in der
Politik noch übrig geblieben sind, wie ein Kartenhaus zusammen.
Hätte RWE ein
GuD- Kraftwerk von 500 MW mit einer vernünftigen Wärmeauskopplung, einer
optimalen Abgasfilterung nach dem heute möglichen Stand der Technik und die
sofortige Stillegung der Altblöcke nach Inbetriebnahme des 500 MW-Blocks
beantragt, wäre die Akzeptanz in der Bevölkerung sofort dagewesen. Die
Umweltverbände hätten dieses Projekt unterstützt, wie sie mehrfach erklärt
haben! Das Genehmigungsverfahren wäre in kürzester Frist gelaufen! Nun begibt
sich RWE auf einen langen und steinigen Weg gegen eine immer größer werdende
Ablehnung in der Bevölkerung - inzwischen sind nach Einschätzung von Kennern der
Region etwa 80 Prozent gegen das Monsterkraftwerk - und mit mit ungewissem
Ausgang!
Bei der gestrigen Regionalkonferenz der CDU in Saarlouis trat auch
Ministerpräsident Müller bereits den Rückzug verklausuliert an. Er will
gemeinsam mit BM Hartz, Ensdorf, mit RWE in Gespräche eintreten, um von der
ursprünglichen Größe wegzukommen.
Gegen eine sich ständig vergrößernde
Gegnerschaft ist das Projekt nicht mehr durchzusetzen, so der
Ministerpräsident!
Da helfen auch keine gut dotierten Werbeprofis mehr, die
in Wort und Schrift, zum Beispiel im Internet, mit platten Sprüchen den
Energiedinosaurier wie saures Bier anpreisen!
15.9.2007 um 21:08:06
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Wolkenproduktionsmaschine
mit freundlichen Grüßen aus
dem Märchenland.
Mehr Investitionen, mehr dauerhafte Arbeitsplätze:
ein Konjunkturprogramm als Dauerbrenner! Und dazu noch eine wesentliche
Umweltentlastung!
Wer hat Ihnen denn das erzählt? Hört sich klasse an,
ist aber schlichtweg nicht richtig. Aber das hab ich ja schonmal geschrieben.
Lesen Sie's bitte nach, wenn Sie's interessiert.
Oder können Sie mir
sagen, wie Sie darauf kommen? Haben Sie das mal durchgerechnet? Die neuen,
höheren Errichtungskosten eingeplant? Den Energieverlust durch Transporte
einkalkuliert? Die teurere Modernisierung? Den Verzicht auf
umweltfreundliche Technik, die sich erst bei großen Anlagen rechnet? Woher
kommen Investoren? Wer gibt das Geld für sowas?
Soviel zum Thema:
"Als "denkender" Mensch..."
Ich kann bei Ihren Kommentaren nur
noch mit dem Kopf schütteln. Sie machen die Tür zu und lassen die Realität
draußen. Haben Sie mal überlegt, was der Unterschied zwischen Flensburg und dem
Saarland ist? Heute ist ja Sonntag, da haben Sie sicher Zeit mal drüber
nachzudenken.
Gruss, Christian
16.9.2007 um 13:11:28
8. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Sehr "schöne"
Quelle, die hier von "Christian" angeführt wird und die geradezu ein
entlarvendes Lehrstück darstellt, wie egoistisches Geschäftsinteresse und
Demagogie Hand in Hand gehen!
Schließlich ist das Vorstandsmitglied der
IHK Saarland, Herr lic. oec. Philipp Gross Geschäftsführer der Baufirma Peter
Gross & Co. KG in St. Ingbert und verspricht sich mit einer solchen
"flankierenden" aber dürftigen und durchsichtigen Hilfsargumentation auf
niedrigstem Niveau natürlich gewinnbringende Aufträge für seine Firma.
Es ist
auch bemerkenswert, dass der Präsident der IHK Saarland Dr. Richard Weber,
Karlsbergbrauerei Homburg und auch der Vizepräsident Carl Jacob, Geschäftsführer
des Kaufhauses Pieper in Saarlouis sich nicht für eine solch platte Sudelei
hergeben!
Zunächst strotzt die sachliche Begründung für die angebliche
"Notwendigkeit von Kraftwerksneubauten auch im Saarland“ von Fehlern und
suggestiv aufgebauten Sachzwängen: Zuerst wird der eine Stromversorgungslücke
suggeriert, wenn keine neuen „Wärmekraftwerke“ mit einer Kapazität von 30 000 MW
in den nächsten fünf Jahren gebaut würden. Dann behauptet der Bauunternehmer
Gross als selbsternannter Energieexperte: „Auch die größten Einsparbemühungen
und die ehrgeizigsten Ausbaupläne für erneuerbare Energien werden diese Lücke
nicht schließen können“.
In Deutschland sind derzeit Kraftwerke mit einer
elektrischen Leistung von rd. 125 000 MW installiert. Einmal im Jahr beträgt die
angeforderte Spitzenleistung etwas über 75 000 MW. Normalerweise genügen 60 000
MW. Im Juli/August waren es zeitweise um 45 000 MW.
Trotz Abschaltung von 5
Atomkraftwerken werden erhebliche Strommengen exportiert.
Und wer kann
schlüssig belegen, dass Ersatzmaßnahmen im Kraftwerksbestand Kraftwerksmonster,
wie das in Ensdorf geplante, sein müssen? Bis zur Steckdose gibt es eine
Vielzahl von technischen Möglichkeiten fossile und Erneuerbare Energien zu
nutzen und zwar nicht nur allein zu zur Stromgewinnung. Denn Steinkohle kann man
auch in dezentralen Heizkraftwerken einsetzen, deren Größe vom Wärmebedarf
bestimmt wird. Dann geht nicht die wertvolle „Abwärme“ über die Riesenkühltürme
verloren. Diesen Weg gingen Dänemark seit 1985, Flensburg seit 1985 und auch
Saarbrücken.
Flensburg hat sich von einem großen EVU gelöst, stellte die
gesamte Heizwärmeversorgung in kurzer Zeit mit kleinem Kraftwerksmodulen sicher
und die Stadtwerke überweisen jährlich 4 Millionen € an die Stadtkasse anstatt
auf die Konten von Heuschrecken. Dabei liegen die Energiepreise weit unter dem
Bundesdurchschnitt! Dort sind also keine Abzocker am Werk!
Die Gewinne kommen
der Allgemeinheit zugute.
Eine dezentrale Energieversorgung mit ihren
energietechnischen und ökologischen Vorteilen wird derzeit in Deutschland aber
von RWE, Eon, Vattenfall und EnBW torpediert. Dann müssten sie ja Wärmenetze
verlegen und könnten auch kein teures Gas mehr verkaufen. Und die
Bundesregierung und die mit Lobbyisten durchsetzten Volksvertretungen sichern
den Energieoligopolen prächtige Gewinne auf unsere Kosten.
Alles, was
Einsparung im Energiesektor bringt, dient dem Geldbeutel und der
Umwelt!
Und nun kommt der Baumensch Gross und versucht alle, die eine
sinnvolle Energiepolitik wollen zu diffamieren und zu diskreditieren! Dabei
befindet er sich in guter Gesellschaft. Bei der Saarbrücker Zeitung sitzt so ein
Wirtschaftsredakteurlein namens Warscheid und betreibt eine eindeutige
Lobbyarbeit für die Energieindustrie unter dem Deckmantel einer angeblich
überparteilichen und unabhängigen Zeitung! Siehe Kommentar diese
Woche!
Dümmlicher geht es kaum! Nachdem man ihm die Berichterstattung über
Ensdorf entzogen hat, beginnt er sich über Nebenkriegsschauplätze wieder an das
Thema heranzurobben! Wer sich so durch den Dreck wühlt, befindet sich in guter
Gesellschaft mit bestimmten Lebewesen, die er in diesem lächerlichen Kommentar
erwähnt!
14.9.2007 um 17:44:08
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
schade, dass man in der
virtuellen welt kein beifall klatschen kann.. schönes statement, besonders zu
dem herrn von der sz.
sollte man den jungs unter: http://www.sol.de/sz/service/art10850,715201
zukommen
lassen.
14.9.2007 um 18:37:21
10. Antwort
Absender: buk
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
Neu ja
Ihr seid echt die Härtschten.
Unglaublich mit welcher
Dreistheit Ihr selbst die eingängigsten Fakten ignoriert. Da zeigt ja mein
kleiner Sohn schon mehr Einsicht.
Aber Hauptsache dagegen!!
Und wenn sich
mal einer als Befürworter outet, dann Feuer frei. Dass Ihr Euch vielleicht mal
ernsthaft mit den vorgebrachten Argumenten auseinandersetzt - weit gefehlt.
Stattdessen wir dem zuerst mal die Sachkenntnis abgesprochen und er als korrupt
entlarvt.
Und was kommt von Euch? Immer schön brav nachplappern, was Hubert
vorschwätzt, egal ob´s passt oder nicht und schon gar nicht ob´s stimmt.
Gott
sei Dank sind´s immmer nur dieselben, die hier durch ihr scharfes Intellekt
glänzen.
Sonst würd ich noch den Glauben an die Menschheit verlieren.
15.9.2007 um 00:09:50
11. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
@Charly: Ich muss schon sagen, ich erkenne ein großes rhetorisches
Talant bei Ihnen, das muss man Ihnen lassen. Schade, dass sie es so vergeuden...
und absoluten Quatsch in tollen Worten verpacken um schlecht informierte Leute
zu verarschen.
Leider hat hier immer noch niemand verstanden: Wenn Sie
schon ganz Deutschland aufrechnen, dann müssen Sie auch den Schritt in die
europäishen Nachbarstaaten gehen. Wir können doch niht sagen, nur weil wir
weniger verbrauchen als wir produzieren können wir Kapazität abbauen? Dann muss
das nächste Kraftwerk kurz hinter der Grenze gebaut werden - der Dreck bleibt
bei uns, die Gewinne UND die Steuern fließen ins Ausland. Warum will das denn
hier niemand einsehen?
Ihre Ideal-Vorstellungen einer
Kraftwerks-Infrastruktur ist ja schön und gut... ist aber nicht realisierbar.
Ein paar Gründe will ich Ihnen nennen:
Nicht nur, dass sich auch mit
kleineren Kraftwerken wieder dominierende Zusammenschlüsse bilden würden (1) - Nein, auch das Problem der langfristig
anzusteuernden CO2-freien Energieerzeugung ist unmöglich, wenn es hunderte
Mini-Kraftwerke im ganzen Land gibt. Das kriegen Sie dann auch bis 2050 nicht
mehr hin. (2) Außerdem werden die gewonnenen
Wirkungsgrade durch den zu leistenden logistischen Aufwand (viel mehr Transporte
zu viel mehr Orten) wieder aufgefressen (3) - blöde
Sache, aber von Ihenn in keinem Wort erwähnt. Wollen Sie die Leute täuschen,
oder haben Sie sich vorgestellt wir beamen die Kohle einfach in die tollen
Mini-Blöcke? ("Scotty, Energie"). Sollte die Technologie für einen CO2-freien
Betrieb denn endgültig marktreif sein, wie soll man sich dann hunderte Anlagen
dafür im Land leisten? Das funktioniert nicht, dieser Schritt wäre nicht mehr
möglich. (4) Auch über die Steuerung der Kraftwerke
verlieren Sie kein Wort. Das muss schließlich auch zentral geschehen, um die
Netzstabilität zu garantieren, z.B. bei Wartungen oder ähnlichem ist das ein
großes Problem. (5)
Diese
Liste lässt sich noch erweitern...
Dümmlicher geht es kaum! Nachdem
man ihm die Berichterstattung über Ensdorf entzogen hat, beginnt er sich über
Nebenkriegsschauplätze wieder an das Thema heranzurobben! Wer sich so durch den
Dreck wühlt, befindet sich in guter Gesellschaft mit bestimmten Lebewesen, die
er in diesem lächerlichen Kommentar erwähnt!
Der Schluss Ihres
Beitrags lässt doch sehr tief blicken...
Gruss, Christian
P.S.:
"Heuschrecken" ist hier der falsche Begriff, auch wenn das bei manchen
Öko-Aktivisten aktuell gerne für jeden gebraucht wird, der mehr Geld verdient
als sie selbst...
15.9.2007 um 11:54:37
12. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
schöner text
christian aber zum dutzendsten mal die frage, rechtfertigt dies eine 1600er mw
mitten in einem bewohnten, in einer ohnehin schon stark belasteten
region?
P.S.: "Heuschrecken" ist hier der falsche
Begriff, auch wenn das bei manchen Öko-Aktivisten aktuell gerne für jeden
gebraucht wird, der mehr Geld verdient als sie
selbst...
danke, aber ihre stark
kapitalistisch geprägte ausrichtung haben sie in vorherigen posts schon unter
beweis gestellt. aber ich kann sie beruhigen, es soll auch selbstständige unter
den gegnern geben, die mit einem auftrag mehr verdienen als ein dekorierter
rwe'ler in einem monat.
15.9.2007 um 14:28:36
13. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Aber wir
kommen damit in vielerlei Punkten besser weg als mit vielen kleinen
Kraftwerken.
unterm strich.. aber die region um ensdorf? wohl
kaum..
Für mich rechtfertigen die Vorteile, die wir als Saarländer
aus dem Bau ziehen können, den Plan zu unterstützen.
immernoch
diesen alten käse der pseudoargumente?
Und diese Vorteile kennen Sie
sicherlich auch, sie haben ja vor kurzem geschrieben, dass Sie einen 800MW-Block
durchaus als vernünftig unterstützen würden. Dann müssen wir aber abrücken von
einigen Argumenten, nämlich solchen, die für ein 1600MW- wie auch für ein
800MW-Kraftwerk gelten - und da bleibt nicht viel.
für die region
seh ich zwischen dutzenden von nachteilen nur hin und wieder ein vorteilchen,
sorry.
Und last but not least haben wir nicht die Wahl zwischen
"nix", "800" oder "1600". Ist es Ihnen also der Unterschied zwischen 800MW und
1600MW tatsächlich wert, alle Vorteile einfach nicht mehr gelten zu lassen? Mir
nicht.
mir schon da ich nichts von konzerndiktatur
halte
dass die RWE hier ein Kraftwerk im Interesse der Bevölkreung
baut.
kleiner scherz am rande, ne? ; )
Erneuerbare
Energien find ich klasse... hab ich schon tausendmal gesagt... sind nur in dem
Fall hier keine Alternative.
bravo für die erkenntnis im ersten
abschnitt.. allerdings wenn man die arbeit nicht anpackt und die alternativen
endlich aufs tablett bringt, wird man sich in 100 jahren noch an kkw's erfreuen.
und nein, so dringend ist die 1600er anlange in ensdorf nicht auch wenn uns das
die konzernsabbler vorspielen wollen!
Hoffe sicher genau wie Sie und
alle hier, dass das Saarland sich auch in diesem Bereich in Zukunft was
einfallen lässt, denn diese Branche wird uns langfristig Arbeit und Geld
bringen. Unser Vorteil hier liegt auf der Hand: Deutschland ist technologisch
international in diesem Bereich Vorreiter und wird von dem immer breiteren
Einsatz dieser Technologien profitieren. Das Saarland liegt wie kaum ein anderes
Bundesland zentral in Europa. Wir haben eine gute Infrastruktur (Autobahnen,
Schiene, Wasserwege,...) und einige andere Standortfaktoren ( Universität,
Fachhochschule, Science Parks, Energieversorgung, ICE-Anbindung, günstige
Lebenshaltungskosten, Freizeitangebote...) und könnten damit sicher Punkten. Wir
müssen nur die Leute hierher holen. Von alleine kommen die
nicht.
das wird so schnell nicht stattfinden wenn eine 1600er
monopol-anlage ihr händchen über die dinge hält. sie gleiten ins kontroverse
ab..
Blöderweise stecken Initiativen immer jede Menge Energie in
Sachen, die sie verhindern wollen, anstatt sich für die Dinge einzusetzen, die
sie erreichen wollen..
falsch, sie investiern in die zukunft und
nicht in traditionen, beschränkte horizonte oder gar in einen roten teppich für
konzerne auf dem falschen weg
16.9.2007 um 19:09:19
14. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land
schöner text christian aber zum dutzendsten mal die frage,
rechtfertigt dies eine 1600er mw mitten in einem bewohnten, in einer ohnehin
schon stark belasteten region?
Sicherlich ist das sehr groß, keine
Frage. Aber wir kommen damit in vielerlei Punkten besser weg als mit vielen
kleinen Kraftwerken. Darüber, dass die 1600MW irgendwo installiert werden
besteht ja gar kein Zweifel.
Für mich rechtfertigen die Vorteile, die wir
als Saarländer aus dem Bau ziehen können, den Plan zu unterstützen. Und diese
Vorteile kennen Sie sicherlich auch, sie haben ja vor kurzem geschrieben, dass
Sie einen 800MW-Block durchaus als vernünftig unterstützen würden. Dann müssen
wir aber abrücken von einigen Argumenten, nämlich solchen, die für ein 1600MW-
wie auch für ein 800MW-Kraftwerk gelten - und da bleibt nicht
viel.
Und last but not least haben wir nicht die Wahl zwischen
"nix", "800" oder "1600". Ist es Ihnen also der Unterschied zwischen 800MW und
1600MW tatsächlich wert, alle Vorteile einfach nicht mehr gelten zu lassen? Mir
nicht.
15.9.2007 um 19:00:01
15. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Da wird Sie
keiner der Großen dran hindern können.
als bwl'ler wissen sie doch
wie man als großer die kinderlein "hindert".. also bitte ; )
Tja,
weil der Strom anders viel günstiger zu produzieren ist.
damit geben
sie sich selbst die antwort, warum die alternative energiebranche probleme hat,
den markt hochzuziehn. daher wunderte mich ihre aussage über das saarland und
dessen strahlende zukunft im regenerativen energiebereich. und solange 1600er
kkw anlagen konjunktur haben, wird dies auch weiterhin sich wohl nur sehr sehr
wenig ändern (können).
Und erzählen Sie mir bitte nichts von
"Konzerndiktatur"... das ist Lafontaine-Niveau..
also haben sie
den 1600er schuss der rwe doch nicht gehört?
Es sind auch keine
Pseudoargumente, die ich Ihnen hier inzwischen tagtäglich präsentiere. Aber dazu
kommt gleich nochmal was...
sehr schön, ich geh in der zeit was
essen..
16.9.2007 um 19:47:11
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Daneben gibt es eine ganze Palette von Anlagen, die die
Stromversorgung sichern können und die auch umweltverträglicher sind!
Ja, ja, das ist es, was man Ihnen erzählt. Das Märchen vom bösen
Kapitalisten... Es stimmt nicht. Es gibt noch keine Alternativen. Sie verstehen
das nicht? Okay.
Sie können keinerlei belastbare Aussagen zu den
angeblichen Vorteilen für das Saarland nennen. Bei einer Nachprüfung fallen Ihre
Argumente und die der RWE und auch die der noch wenigen Befürworter, die in der
Politik noch übrig geblieben sind, wie ein Kartenhaus zusammen.
Ich bin
erschüttert, die Realität zieht an Ihnen vorbei und sie merken es nciht:
Arbeitsplätze, Geld, Versorgungssicherheit, Standortimage und Standortfaktor
Energieversorgung...
Arbeitsplätze kommen, das Dinge btreibt, wartet und
baut sich nicht von alleine.
Geld wird kommen, weil fachkundige Firmen im
Saarland beauftragt werden und bei der Auftragsvergabe Vorrang erhalten und auch
die 3000 Arbeiter irgendwo ihre Sachen einkaufen müssen,
usw.
Versorgungssicherheit wird sichergestellt, da die durch Windkraft und Co
beanspruchte Netzstabilität gewährleistet werden kann.
Standortimage brauchen
wir wohl nicht drüber reden, wenn Leute wie die Vertreter des Aktionsbündnisses
es schaffen würden den Bau zu verhindern lacht mal wieder das ganze Land über
uns.
Standortfaktor "Energieversorgung" ist ja auch nicht schwer zu
verstehen: eine große Industrieansiedlung ist natürlich leichter dort zu
realisieren, wo der Strom, der gebraucht wird, auch in der Nähe ist.
das
alles fällt "wie ein Kartenhaus zusammen"? Nein.
Was hingegen
zusammenfällt sind Dinge wie:
- gestiegener CO2-Ausstoß
durch höhere
Effizienz bei gleichem Outpu niegrigerer Ausstoß. Mathe Dreisatz.
-
Lärmbelästigung
Nach BImschG.
- Verschattung
Machen Sie sich den
Spaß und gucken Sie mal nach, wo der Schatten hinfallen würde. Alles Lüge,
trifft gerade mal 5 Häuschen.
- Feinstaub/Schadstoff-Emissionen
fallen
ja offensichtlich viel kleiner aus als gedacht, weshalb man sich hier schon
windet und versucht die Zahlen großzurechnen. Von 60% auf 61% des Grenzwertes
für Feinstaubbelastung. Kein Punkt mehr. Und das ist wirklich nicht
ausschlaggebend. Vor allem da Ensdorf alt ab 2012 im Gegenzug
rausfällt.
Sie sehen: Ich brauch mir keine Gedanken zu machen um eine
stabile Argumentation. Deshalb muss ich mich ja auch nicht in die Bahnhofstraße
stellen und "Klimakiller" schreien, wenn ich eigentlich "Kraftwerk"
meine...
Gruss, Christian
16.9.2007 um 11:55:34
17. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Ich habe zwar
keinen technischen Hinergrund zu den ganzen Diskussionen hier, aber das
erneuerbare Energien der Jobmotor der Zukunft sind ist mit Sicherheit kein
Geheimnis. Einfach mal bei Google-News eingeben und man wird von den vielen
positiven Meldungen erschlagen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2380396
Ansonsten
eine Bemerkung eines "Zuschauers" hier im Forum: "Christiane" findet man
irgendwie immer dort wo große Unternehmen etwas gegen die Interessen der
Bevölkerung durchdrücken wollen. Schon merkwürdig.
Schöner Sonntag noch.
16.9.2007 um 13:20:58
18. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Naja, ich und noch einige mehr sind der lebendige Beweis, dass die RWE
hier ein Kraftwerk im Interesse der Bevölkreung baut. Sie werden mich sicherlich
nochmal persönlich kennenlernen, dann haben sich auch diese
Verschwörungstheorien...
16.9.2007 um 13:36:18
19. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
P.S.: Erneuerbare Energien find ich klasse... hab ich schon tausendmal
gesagt... sind nur in dem Fall hier keine Alternative.
Hoffe sicher
genau wie Sie und alle hier, dass das Saarland sich auch in diesem Bereich in
Zukunft was einfallen lässt, denn diese Branche wird uns langfristig Arbeit und
Geld bringen. Unser Vorteil hier liegt auf der Hand: Deutschland ist
technologisch international in diesem Bereich Vorreiter und wird von dem immer
breiteren Einsatz dieser Technologien profitieren. Das Saarland liegt wie kaum
ein anderes Bundesland zentral in Europa. Wir haben eine gute Infrastruktur
(Autobahnen, Schiene, Wasserwege,...) und einige andere Standortfaktoren (
Universität, Fachhochschule, Science Parks, Energieversorgung, ICE-Anbindung,
günstige Lebenshaltungskosten, Freizeitangebote...) und könnten damit sicher
Punkten. Wir müssen nur die Leute hierher holen. Von alleine kommen die
nicht.
Blöderweise stecken Initiativen immer jede Menge Energie in
Sachen, die sie verhindern wollen, anstatt sich für die Dinge
einzusetzen, die sie erreichen wollen...
Wünsche gleichfalls einen
schönen Sonntag.
16.9.2007 um 13:44:39
20. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Überheblich,
arrogant und ignorant!
RWE soll doch mal im Raum Saarlouis eine
Abstimmung durchführen, ob dieser Energiedinosaurier im "Interesse der
Bevölkerung" ist! Dann ist das Thema schnell vom Tisch!
Das haben SPD,
Linke, FDP und die Freien Wähler längst bemerkt - die Grünen waren von Anfang an
gegen die überzogene Planung!
Nur die CDU will\'s allein drauf ankommen
lassen und noch einige wenige SPD\'ler wie der Bürgermeister Blass und der
Fraktionsstar Jacob in Schwalbach! Die 20 Prozent Befürworter werden es Ihnen
danken!
16.9.2007 um 18:04:34
21. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Jo, es ist
teurer in der Erzeugung... Und deshalb wollen Sie es wahrscheinlich auch nicht
machen, oder? (...)
wie gesagt, solang dreckige kkw's den daumen auf
die sache halten, wird auch kein wirklicher wandel stattfinden
können.
Abgesehen davon: Schauen Sie sich mal die aktuellen
Neuigkeiten von VSE und Co an: Die steigen mehr und mehr auch bei solchen
kleinen Anlagen ein (...)
sie bezeichnen diese peanuts also also
grundlegenden anfang für die zukunft? man könnte seitens der konzerne sicherlich
weitaus mehr wenn zb. ein herr bernotat von milliardengewinnen in zweistelliger
höhe spricht. darüber hält er dann unser lieblingsargument -> arbeitsplätze,
weil das ja bekanntlich immer zieht ; )
auch baut sich der feine herr
selbst in sein neues häusschen schicke solarzellen und wärmepumpe ein um eine
stromersparnis von 80% zu erlangen.
17.9.2007 um 14:17:58
22. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
"dreckige kkw's den daumen auf die sache halten, wird auch kein
wirklicher wandel stattfinden können."
Dieser Satz ist sachlich
falsch. Das KKW hat keinen Einfluss auf die Produktionskosten in kleinen
Anlagen. Richtig müssten Sie sagen: "Solange die Methoden alternativer
Energiegewinnung nicht marktreif sind, kann kein Wandel
stattfinden"
Also forschen Sie, investieren Sie, bevor es jemand
anderes tut. Wenn Sie heute eine Alternative zu einem langsamen Übergang in
alternative Energieerzeugung präsentieren, wenn Sie heute das Rezept für
sauberen, stabilen und günstigen Strom haben, dann sind Sie morgen ein reicher
Mann. Haben Sie nicht? Ach was...
Gruss, Christian
17.9.2007 um 14:45:00
23. Antwort
Absender: Uli
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Hallo,
daß Herr
Gross von der IHK für das Kraftwerk sprechen muß ist doch klar und ihm nicht zu
verübeln.
Schließlich ist er Geschäftsführer eines sehr großen
Bauunternehmens!
Er hofft wahrscheinlich auf Aufträge als Subunternehmer
von den Bauriesen die wahrscheinlich das KW bauen werden (falls es genehmigt
wird...).
RWE arbeitet übrigens überwiegend mit Alstom, Hitatchi und
Wayss & Freytag zusammen.
Das sind leider keine saarländische
Firmen!
Also bleibt´s dabei: Die Gewinne gehen woanders hin, der Dreck
bleibt bei uns!
Für das Saarland bleiben nur ein paar Krümel vom großen
Kuchen!
Dafür sind wir woanders bereits jetzt Spitzenreiter:
Bei der
Todesrate durch Karzinomerkrankungen bei Frauen: Bundesschnitt: 25%, Saarland:
29%!
Aufsteigerland Saarland steht an der Autobahn. Stimmt in diesem
Fall!
Falls das Kraftwerk gebaut wird, sind wir übrigens auch Spitze beim
pro-Kopf-Ausstoß von CO². Im negativen Sinne natürlch.
17.9.2007 um 14:55:53
24. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Und wenn er als saarländischer Bauunternehmer einen Teil des Kuchens
abbekommt, dann auch seine Angestellten. Und wenn die einen sicheren Job haben,
dann können Sie sich ein neues Auto leasen. Das tanken Sie dann - genau wie der
Herr Gross selber - bei der Tankstelle in Lisdorf. Dort geht das Geschäft gut.
Aber damit wird es den zwei Kassiererinnen zu stressig. Also wird noch ne dritte
angeheuert... usw.
Es ist also unser aller Vorteil, wenn er als
saarländischer Unternehmer vom Kraftwerk profitiert.
Auch wenn große
Unternehmen Turbinen, Anlagen, etc. liefern, so werden die endgültigen Arbeiten
doch von Leuten aus dem Saarland erledigt - wie sonst auch sollten 3000 Leute in
Ensdorf ein Kraftwerk bauen. Die können ja schlecht alle von außerhalb kommen
und in Containern schlafen.
Also verdienen auch diese Leute Geld, kaufen
Sachen, gehen in den Supermarkt, in die Altstadt,...
Für die laufende
Wartung kommen wegen der Verfügbarkeit gerade die saarländischen Firmen in
Frage, die auch heute schon Ensdorf versorgen.
Sollte Ensdorf Neu nicht
gebaut werden, so werden die in ein paar Jahren dastehen, denn für diese Leute
gilt: kein Kraftwerk... keine Arbeit... kein Geld... arbeitslos.
Und
raten Sie mal wer denen dann das Geld gibt zum Überleben... und wer das am Ende
zahlt.
Der Teil vom Kuchen, der bei uns bleibt ist viel größer, als
man so denkt.
Das wir Spitzenreiter im Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 sind ist
zwar interessant, betrifft uns aber nicht. Da CO2 das Weltklima beeinflusst und
nicht das Saarland-Klima, macht es keinen Unterschied ob ein Kraftwerk hier
gebaut wird oder woanders. Das einzig positive wäre: wenn wir ein neues,
effizienteres Kraftwerk bauen könnte, als das, das momentan die 1600MW
leistet, dann könnten wir global gesehen CO2 einsparen - für mich eine tolle
Vorstellung! Für Sie auch?
Die Statistik über Karzinomerkrankungen bei
Frauen finde ich traurig. Das ist wirklich nichts, was man herunterspielen
sollte. Um dagegen was zu machen sollte man aber gegen die Hauptverursacher der
Erkrankungen vorgehen. Wenn ich mir vorstelle ein Teil dieser Krankheiten (alle
sind es nicht) wird von Feinstaub ausgelöst, dann löst das bei mir folgenden
Gedankengang aus:
Wenn sich die Feinstaubbelastung mit einem
Kraftwerk nur von 60% auf 60,X% erhöht (61% werden nicht erreicht, siehe
Projektbeschreibung und aktuelle Berichterstattung), dann frage ich mich: Wer
zur Hölle pustet so viel Feinstaub in die Luft wie 60 bis
120 1600MW-Kohlekraftwerke? Wer macht den ganzen Feinstaub? Und warum
wissen wir das nicht? Autobahnen? Hochöfen? Woher? Man stelle sich
vor: zwischen 60 und 120 Kraftwerken nebeneinander kämen erst auf den
Wert, wie wir ihn haben! Woher kommt der ganze Feinstaub?
Gruss,
Christian
17.9.2007 um 15:29:33
25. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Dieser Satz ist
sachlich falsch. Das KKW hat keinen Einfluss auf die Produktionskosten in
kleinen Anlagen. Richtig müssten Sie sagen: "Solange die Methoden
alternativer Energiegewinnung nicht marktreif sind, kann kein Wandel
stattfinden"
leider ist auch ihre "korrektur" nicht ganz richtig,
denn wie sollen marktreife anlagen gepusht werden solang die großen auf ihre
kkw's schwören?! daran ändern auch ein paar peanuts im alternativen
energiebereich für die öffentlich weisse weste leider nichts.
Also
forschen Sie, investieren Sie, bevor es jemand anderes tut. Wenn Sie heute eine
Alternative zu einem langsamen Übergang in alternative Energieerzeugung
präsentieren, wenn Sie heute das Rezept für sauberen, stabilen und günstigen
Strom haben, dann sind Sie morgen ein reicher Mann. Haben Sie nicht? Ach
was...
diesen stuss kommentier ich dann besser mal nicht..
17.9.2007 um 15:46:51
26. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Und wenn er
als saarländischer Bauunternehmer einen Teil des Kuchens abbekommt, dann auch
seine Angestellten. Und wenn die einen sicheren Job haben, dann können Sie sich
ein neues Auto leasen. Das tanken Sie dann - genau wie der Herr Gross selber -
bei der Tankstelle in Lisdorf. Dort geht das Geschäft gut. Aber damit wird es
den zwei Kassiererinnen zu stressig. Also wird noch ne dritte angeheuert...
usw.
Es ist also unser aller Vorteil, wenn er als saarländischer Unternehmer
vom Kraftwerk profitiert.
träumer ; )
Auch wenn große
Unternehmen Turbinen, Anlagen, etc. liefern, so werden die endgültigen
Arbeiten doch von Leuten aus dem Saarland erledigt - wie sonst auch sollten
3000 Leute in Ensdorf ein Kraftwerk bauen. Die können ja schlecht alle von
außerhalb kommen und in Containern schlafen.
Also verdienen auch diese Leute
Geld, kaufen Sachen, gehen in den Supermarkt, in die
Altstadt,...
achja?! woher die info? die spekulationen kennen bei
ihnen inzwischen auch keine grenzen mehr, richtig?
Für die laufende
Wartung kommen wegen der Verfügbarkeit gerade die saarländischen Firmen in
Frage, die auch heute schon Ensdorf versorgen.
zb?!
Sollte Ensdorf Neu nicht gebaut werden, so werden
die in ein paar Jahren dastehen, denn für diese Leute gilt: kein Kraftwerk...
keine Arbeit... kein Geld... arbeitslos.
blödsinn, es gibt auf der
welt nicht nur kw's zu warten
Der Teil vom Kuchen, der bei uns
bleibt ist viel größer, als man so denkt.
schön nur, dass das
bis heut noch keiner beweisen konnte oder haben sie etwa den plan schon im sack
wieviel % saarland in ensdorf genau stecken wird? ; )
Das wir
Spitzenreiter im Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 sind ist zwar interessant, betrifft
uns aber nicht. Da CO2 das Weltklima beeinflusst und nicht das Saarland-Klima,
macht es keinen Unterschied ob ein Kraftwerk hier gebaut wird oder woanders. Das
einzig positive wäre: wenn wir ein neues, effizienteres Kraftwerk bauen
könnte, als das, das momentan die 1600MW leistet, dann könnten wir global
gesehen CO2 einsparen - für mich eine tolle Vorstellung! Für Sie
auch?
ja, die co2 diskussion ist langsam etwas stramm geworden.
wenns so einfach wäre..
61% werden nicht erreicht, siehe
Projektbeschreibung und aktuelle Berichterstattung) (...)
sie
glauben den konzernen also genau soviel wie mutti?
17.9.2007 um 15:54:07
27. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Hallo
Christian,
"Pseudoargumente"???
Das hier von Ihnen weiter
geäusserte (ich zitiere)
" Geld wird kommen, weil fachkundige Firmen im
Saarland beauftragt werden und bei der Auftragsvergabe Vorrang
erhalten"...
ist ein solches, waschechtes Pseudoargument. Wäre Ihr Auto
doch letzten Samstag nicht stehengeblieben und hätte Sie nach Schwalbach
transportiert.
Dort sagten die RWE-Vertreter:
Es wird im Vorfeld des Baus
ein Internetportal eingerichtet und wenn sich saarländische Unternehmen melden,
werden diese berücksichtigt, sofern deren Preise im Wettbewerb mithalten
können.
Wie kann die RWE, wenn diese Aufträge im Wege der öffentlichen
Ausschreibung erteilt werden, saarländische Firmen vorziehen?
Jede
Bevorzugung wäre sofort einklagbar!
Lassen Sie Ihre
Halbwahrheiten!
Grüsse, Annika
17.9.2007 um 18:56:33
28. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
Jede Bevorzugung wäre sofort einklagbar!
Bei gleichem
Preis nicht mehr... und wie gesagt: Wie sollen denn 3000 Arbeiter von außerhalb
hier unterkommen. Ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Allein schon, weil Sie
Unterkünfte bräuchten haben saarländische Firmen in der Bauphase Vorteile, da
sie geringere Kosten haben. Im übrigen müsste ich auch nochmal nachhören, ob die
Bevorzugung regionaler Firmen bei einer solchen Ausschreibung nicht doch legal
ist... bin leider kein Jurist... vielleicht ließe sich das sogar vertraglich
regeln, im internationalen Geschäft ist es durchaus üblich, dass sogar
staatliche Auftraggeber gewissen "local-content-Regelungen" in Verträge mit
einbauen, damit ein fester Anteil der Investitionen im eigenen Land
bleibt.
" Geld wird kommen, weil fachkundige Firmen im Saarland
beauftragt werden und bei der Auftragsvergabe Vorrang
erhalten"...
Bei der Wartung werden saarländische Firmen auf jeden
Fall weiterhin auch das neue Kraftwerk betreuen, und zwar die selben, die auch
schon am alten Kraftwerk beschäftigt sind. Leider konnte ich noch keine
Aufstellung der Firmen bekommen... aber vielleicht kommt ja da noch
was.
Das der RWE-Vertreter nicht sagt: "Scheißegal, was die Saarländer
kosten, wir nehmen die!" das ist ja wohl alleine aus verhandlungstechnischen
Gründen schon sehr gut nachvollziehbar, oder?
Also sind wir wieder an dem
Punkt, an dem ich sagen muss: die BI versucht die Sache abzuwerten, ohne
stichhaltige Argumente.
Wir verdienen an dem Kraftwerk, ganz
sicher.
Gruss, Christian
17.9.2007 um 20:27:09
29. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch
di
@Frank
"leider ist auch ihre "korrektur" nicht ganz
richtig, denn wie sollen marktreife anlagen gepusht werden solang die großen auf
ihre kkw's schwören?! daran ändern auch ein paar peanuts im alternativen
energiebereich für die öffentlich weisse weste leider nichts."
Verstehe
ich das jetzt richtig: sie werfen den Großen nicht nur vor ihr Geld in modernere
Kraftwerke zu stecken, nein Sie wollen Ihnen sogar sagen, wo Sie ihr Geld sonst
investieren wollen. Na das ist ja klasse, da können wir ja gleich zu Oskars
guter alter Planwirtschaft wechseln.
diesen stuss kommentier ich
dann besser mal nicht..
Wie auch...
Es ist halt ne Tatsache: Alle
reden groß von Alternativen hier und da, aber keiner macht's, weil's noch nicht
rentabel ist. Aber statt sich zu fragen, ob man da nicht mal die falsche Parole
aufs Bettlacken schmiert und damit zur nächsten Demo läuft kommt dann sowas:
"Alles die anderen Schuld!"
Jetzt weiß ich wo die Linken-Wähler
sitzen...
Gruss, Christian
17.9.2007 um 20:32:39
30. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Wir
verdienen an dem Kraftwerk, ganz sicher.
geben sie sich immer mit
sowenig zufrieden?
18.9.2007 um 00:59:26
31. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Verstehe ich
das jetzt richtig: sie werfen den Großen nicht nur vor ihr Geld in modernere
Kraftwerke zu stecken, nein Sie wollen Ihnen sogar sagen, wo Sie ihr Geld sonst
investieren wollen. Na das ist ja klasse, da können wir ja gleich zu Oskars
guter alter Planwirtschaft wechseln.
1. kkw's sind bereits jetzt
oder gar 2012 nicht mehr modern
2. im intresse ihrer kunden sollten sie das
geld anders investieren, richtig.
Wie auch...
sinnlos,
stimmt..
Es ist halt ne Tatsache: Alle reden groß von Alternativen
hier und da, aber keiner macht's, weil's noch nicht rentabel ist. Aber statt
sich zu fragen, ob man da nicht mal die falsche Parole aufs Bettlacken schmiert
und damit zur nächsten Demo läuft kommt dann sowas: "Alles die anderen
Schuld!"
fragen sie sich mal selbst warum es noch nicht im großen
stil gemacht werden kann..
Jetzt weiß ich wo die Linken-Wähler
sitzen...
ihre hellseherfähigkeiten sind zumindest in meinem fall
kläglich gescheitert. sorry
18.9.2007 um 01:04:38
32. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re:
Ensdorf Neu großer Schritt für unser Land - sagt auch di
Naja, evtl.
bekommt er ja mit seiner Baufirma einen Teil der Auftragsvergabe beim Bau des
Kraftwerkes in Ensdorf ab..........
18.9.2007 um 07:44:04
84. Eintrag
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff:
Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Aus der SZ 12.09.2007 zur
Gemeinderatssitzung diese Woche:
Von SZ-Redakteur Johannes
Werres
Eine Info-Veranstaltung war das sehr wohl, bloß eben keine kontroverse
Debatte, wie sie sich die Kraftwerks-Gegner wünschten. Eine solche Debatte wäre
nicht zuletzt zur Meinungsbildung der Ratsmitglieder wünschenswert. Sie machten
in der Sitzung keine gute Figur. Vielmehr: gar keine.
Denn sie schwiegen
einfach, obwohl Bürger ihnen direkt Fragen gestellt hatten. Und Bürgermeister
Blaß, der fairerweise die Einwohnerfragestunde in die Sitzung verlegt
hatte,
forderte die Fraktionschefs nicht auf, die Fragen zu beantworten. Das schuf den
unguten Eindruck: da die Politik - hier wir Bürger. Überhaupt signalisierte Blaß
mit keiner Silbe, dass er die Sorgen der Bürger ernst nähme. Und der Rat hatte
auch keine Fragen an RWE.
Blaß wiederum musste mit Abbruch der Sitzung
drohen, um das zuweilen lautstarke Publikum im Zaum zu halten. Unqualifizierte
Zwischenrufe von Kraftwerksgegnern trugen zum Bild dieser Sitzung bei. Manche
qualifizierte Publikums-Frage ging dabei leider verloren.
Eigentlich sehr traurig das ganze.
13.9.2007 um 10:18
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Also man mag von Herrn Wahrscheid
halten, was man will, aber der Mann hat Ahung! Ich hatte nur mal
ganz kurz mit ihm zu tun, und ich muss sagen: Was der sagt hat Hand und
Fuß! Ist nicht umsonst Wirtschaftsredakteur bei der SZ...
dies ist
wohl ein klassisches beispiel für eine aussage, die auf einer
ansichtssache bzw. persönlicher einstellung beruht.
14.9.2007 um 15:43:12
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Unqualifizierte Zwischenrufe von
Kraftwerksgegnern
sz-redakteure kennen sich inzwischen also auch
schon bestens mit kraftwerkstechnik aus um dies kompetent unterscheiden zu
können.. intressant.
"Deutschland baut also auf scheissende Schweine,
laue Lüftchen und ab und zu mal ein bissl Sonne....."
unterstreicht
die differenzen die der herr von der sz wohl vergeblich versucht zu
bewältigen.
400 Ärzte im Saarland sind dagegen
stolze
zahl oder? die prozentrechnung ist schwachsinn, denn wieso sollte sich zb. ein
tholeyer landarzt so intressiert an den vorgängen in ensdorf beteiligen?!
rechnet man die 400 ärzte auf die nähere umgebung von ensdorf, sieht der
prozentwert sicherlich anders aus. daher wieder mal ein scheinargument um die
kinderchen zu blenden.
das deutschland aus der kernenergie aussteigt ist
meiner meinung nach ebenfalls ein großer fehler.
die ohnehin schon
raren Arbeitsplätze..
hat das saarland wirklich ein solch massives
arbeitsplatzproblem? also bitte nicht übertreiben und wenn wir ein paar urlauber
mehr bekommen, wirkt sich das sicher nicht auf den arbeitsmarkt aus.
50 km neben uns verpesten die Franzosen die Umwelt
auch
dort werden die standards nach und nach verschärft, falls
entgangen.
Zum Thema 150 neue Jobs bei
Baumarkt..
natürlich werden im neuen kkw ausschließlich nur hunderte
von gut bezahlten ingenieurs-arbeitsplätzen entstehn.. is klar ; )
also
bei einigen gedankengängen hier kommts inzwischen besonders dicke *lach*
13.9.2007 um 18:23:31
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Also man mag
von Herrn Wahrscheid halten, was man will, aber der Mann hat Ahung! Ich
hatte nur mal ganz kurz mit ihm zu tun, und ich muss sagen: Was der
sagt hat Hand und Fuß! Ist nicht umsonst Wirtschaftsredakteur bei der SZ...
14.9.2007 um 08:43:40
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Meinung: Frankreich, pack's
energisch an! Von SZ-Redakteur Lothar Warscheid Während sich
Deutschland aus der Atomenergie zurückzieht, schmieden die Franzosen einen
Konzern rund um die Kernenergie, der sich um Uran-Beschaffung ebenso kümmert wie
um Erforschung und Bau künftiger Generationen von Kernkraftwerken. In
Deutschland diskutieren selbsternannte Energieexperten lieber über
Stromreserven, die in Schweine-Hintern (Gülle), auf steinigen Äckern, in
säuselnden Winden und blasser Sonne stecken - und
darüber, wie Kraftwerke verhindert werden. Frankreich packt seine
Energie-Zukunft an, doch wir verspielen sie.
also ich glaub selbst
ne 5er klasse bio kann mehr mit regenerativen energien anfangen als der gute
mann von der sz.
wobei ich ihm in dem punkt rechtgeb, dass ein ausstieg
aus der kernenergie ein fehler ist
14.9.2007 um 00:40:12
5. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Schwalbach mach weiter
so!!!!!!!!
Unqualifizierte Zwischenrufe von
Kraftwerksgegnern
Das sagt eigentlich alles.
Die Aussage
von Blaß: 400 Ärzte im Saarland sind dagegen, das enstpricht nicht mal 5% der
Ärzte des Saarlandes, wurde vergessen.
Auch vermisse ich eigentlich den
Ausschnitt in der SZ über Kernenergie in Europa. Keiner gelesen? Moment kann
mich noch an ein paar Dinge erinnern.
...Frankreich baut seine
Kernenergie weiter aus, schert sich sozuagen einen Dreck um den Austieg und den
Wandel hin zur Alternative, baut somit seine Energierolle in Europa weiter
aus. Deutschland versucht mit aller Macht und anscheinend allen Mitteln,
den Austieg aus Kernenergie und Kohle will ja auch
keiner.
Hmmm Deutschland baut also auf scheissende Schweine, laue
Lüftchen und ab und zu mal ein bissl Sonne.....
Das war der ungefähre
Wortlaut eines SZ Redakteurs.
Meine Meinung dazu: Jaaaa, macht weiter so.
Macht aus Deutschland ein importierendes UMWELTLAND. Kurbelt vielleicht den
Tourismus an. Wäre sogar noch positiv. Anschließend will sicher jeder hier
wohnen, die ohnehin schon raren Arbeitsplätze teilen wa dann weiter auf. 50 km
neben uns verpesten die Franzosen die Umwelt, aber hehe, da kann man ja nix
machen. Webigstens wir sind sauber !!!
Achja, Annika und
wie Sie alle heissen. Zum Thema 150 neue Jobs bei Baumarkt. Man sollte mal
einen der Angestellten von Baumarkt fragen, ob er sich vorstellen kann eine
Familie zu ernähren geschweige denn ein Haus zu bauen oder eins der angeblich so
billigen in Ensdorf zu kaufen. Würde mich echt mal interessieren.
In
diesem Sinne
13.9.2007 um 16:46:03
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Zumindest gibt es auch noch Leute
außerhalb dieses Forums, die versuchen sich ein Bild von beiden Seiten zu
machen.
ich bin begeistert. nur irgendwie leidet die sz am hang zur
einseitigkeit. mal gibt es blümchen für die bi und gegner, mal für die
befürworter und "denker". ein gesunder mix in einem wäre sicher
sinnvoller.
Ähm Frank, vergessen das es hier in diesem Post um die
Umwelt und den Planeten geht, und nicht um den kleinen Ort
Ensdorf??
achso ja, die sache der ärzteinitiative dreht sich
inzwischen nun auch im kkw's in china?!
Desweiteren erklären Sie mir
doch mal warum sich sonst Politiker und Ärzte aus anderen Regionen hinter die
paar Saarlouiser und Ensdorfer Ärzte stellen.
im letzten post hatten
wir noch den mangel an ärzten aus weiter entfernten regionen als pro kw
argument.. also auf irgendeine basis sollten wir uns langsam
festlegen.
Naja... Ein großer Fehler isses eigentlich net. Denn ein
Reaktor der hochgeht und alles verseucht wie zb in
Russland...hmmmm
also vergleichen wir jetzt heutige, deutsche
sicherheitsstandards mit denen von '86 aus der sowjetunion, wo auch
bekannterweise ein experiment den gau auslöste und kein normalbetrieb..
intressant.
Aber ein bissl Kernkraft und ein paar Kohlekraftwerke auf
dem neusten Stand der Technik, das wäre ein guter MIX.
allerdings..
nur 1600er mw anlagen brauchen es dennoch nicht zu sein. bei 800 sollte man die
grenze ziehn.
Der alte Müll (Wie zb Ensdorf alt) muss weg.
Dann sollen die Konzerne das so basteln das sie eben ein bissl Gewinn einfahren,
den Strombedarf in Deutschland abdecken und dann Windräder usw dorthinbauen
wo es möglich ist, und das dann exportieren.
meine stimme für diese
aussage haben sie.
Hehe Frank, da muss ich doch schmunzeln. Da bin
ich aber mal gespannt, wie sich der Staat Frankreich selbst in Ketten legt,
lach...
Ihr könnt ja mal mit Eurer tollen BI und BUND und NABU usw.... nach
Cattenom marschieren, euch die Mauern des Kraftwerks anguggen und dann
losbrüllen.....
hatten wir da nicht eher von dreck, sprich
umweltverschmutzung gesprochen anstatt von sicherheitsstandards in der akw
technik?! bitte genau die posts lesen. danke
Denn der Zustand von
Cattenom ist erschreckend !!
quelle?
sicherlich ist er
nicht gleich dem deutschen.. deswegen wäre ein genauer zustandsbericht von
vorteil. nur ich bezweifle, dass sie dazu verlässliche daten haben wenn ihnen
jemand gleich mit einer wumme nachrennt.. oder etwa doch? wäre
intressant.
Man sollte wirklich mal vergleichen Frank. Was denken Sie
was ein Mitarbeiter von RWE im Monat verdient? Also klar diferenziert: Einer der
100 Werksangehörigen für den Fahrbetrieb, von denen RWE spricht.
Hmmm... Mit
der Schichtzulage tippe ich mal das der so 2000 Euro netto haben sollte oder?
Natürlich Lohnsteuerklasse 1 ist klar.
Nun was denken Sie wieviel ein
Mitarbeiter von Bauhaus in der zb. Gartenabteilung hat??
Also ich glaube der
RWE-Mitarbeiter steckt locker 4 Bauhaus-Mitarbeiter weg. Ich lasse mich aber
gerne belehren. Achja und was ein Ingenieur verdient hab ich nun noch gar nicht
bedacht. Weiss ich aber auch net.
war nicht ich derjenige der die
aussage von der pro kw fraktion anzweifelte, dass alle arbeitsplätze im
kw mit einem stattlichen lohn beziffert werden?! ich hätte eher eine antwort von
ihnen erwartet, die mir ein paar informationen zukommen lässt, was da so alles
im kw rumläuft. aber das jeder der jungs dort 4 bauhaus-mitarbeiter in den sack
steckt, wag ich doch mal erneut stark anzuzweifeln.
deswegen, vielleicht
mal ein paar *hehe's* weniger tippen und posts genauer lesen oder auch
eventuelle absichtliche verdrehereien sein lassen. danke
14.9.2007 um 00:34:56
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
@Chrissi:
Meintest du diesen Beitrag?
Aus der Saarbrücker Zeitung vom
12.09.2007
KRAFTWERK - Der Strom kommt aus der Steckdose
Zum Artikel „Bürgerinitiative: 20 000 Unterschriften gegen
Kraftwerk" (6. September)
Aufbruchstimmung im Aufsteigerland.
Bürgerinitiativen haben Konjunktur. Die Auswahl von Interessengemeinschaften, in
denen sie sich Saarländer engagieren können, ist groß. Am Anfang gab es nur
Atomkraftgegner. Bald kamen Gegner von Windkraftanlagen dazu. Schließlich
gründeten sich Initiativen gegen den Bergbau. Der Protest gegen ein
Biogas-Heizkraftwerk in Völklingen ist bisher genauso wenig verstummt wie die
Kritik an den unsicheren Öl- und Gaslieferungen aus den Krisenländern dieser
Erde. Da der Energiehunger weltweit steigt, sollten sich die Kritiker fragen,
wie dieser Bedarf gedeckt werden kann. Aber bei uns kommt der Strom ja aus der
Steckdose.
13.9.2007 um 19:00:07
8. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
@
Christian
ich meinte eigentlich diese beiden
Artikel hier:
Sarkozy plant neuen
Atom-Konzern
Areva und Alstom sollen
Rundum-Versorger bei der Kernenergie werden Von SZ-Mitarbeiterin Gesche
WüpperFrankreichs Präsident Nicolas Sarkozy will einen weltweit führenden
Atomanlagen-Hersteller schmieden. Dafür favorisiert er offenbar eine Fusion
Areva (Atomkraft) mit Alstom (Kraftwerksbau).Paris. Die europäische
Atombranche steht kurz vor tief greifenden Umwälzungen, da Frankreich offenbar
einen großen Nuklearkonzern von weltweiter Bedeutung formen und dafür Areva
durch einen Zusammenschluss mit dem Kraftwerksbauer Alstom stärken will. Ein
Sprecher von Staatspräsident Nicolas Sarkozy bestätigte den Beginn von
"strategischen Überlegungen". Die Zeitung "Les Echos" hatte zuvor berichtet,
dass bereits eine entsprechende Arbeitsgruppe eingerichtet worden sei. Zudem
habe die Gesellschaft für staatliche Beteiligungen APE (Agence des
participations de l'Etat) die Beraterfirma McKinsey und die Bank HSBC beauftragt, Lösungen für die Zukunft des
staatlichen Atomkonzerns Areva zu erarbeiten. Dabei werde eine Fusion mit dem
Industriekonzern Alstom favorisiert. Die beste Lösung für Areva sei die Öffnung
des Kapitals, erklärte Konzern-Chefin Anne Lauvergeon erst kürzlich. Sie setzt
sich bereits seit längerem für eine weitere Privatisierung Arevas ein, war
jedoch 2005 mit ihrem Wunsch an dem früheren Premierminister Dominique de
Villepin gescheitert.
Bisher sind gut 85 Prozent des Areva-Kapitals in Staatsbesitz: 5,2
Prozent hält der Staat selber, die restlichen 79 die staatliche Atombehörde CEA.
Weitere vier Prozent sind über Investmentzertifikate an der Börse von Paris gelistet. Beobachter spekulieren bereits seit
dem Wahlsieg Sarkozys, dass das neue Staatsoberhaupt Areva bald privatisieren
könnte, da einer seiner engsten Freunde ein Auge auf den Atomkonzern geworfen
hat. Martin Bouygues, Patenonkel von Sarkozys Sohn Louis und Chef des
gleichnamigen Baukonzerns, bekundete Ende August erneut sein Interesse. Sarkozy
hatte Alstom während seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister mit
Milliardenspritzen und einer staatlichen Beteiligung vor der Pleite gerettet.
Damals hatte er auch verhindert, dass Siemens bei dem
Konzern einsteigt, der neben dem Hochgeschwindigkeitszug TGV auch Elektroanlagen
baut. Bouygues hatte dann 2006 den Staatsanteil an Alstom übernommen.
Die Atombehörde CEA hat bereits mehrere Alternativen für die Zukunft Arevas durchgespielt, darunter die Fusion mit
Alstom. Demnach würde sie am Gesamtkonzern rund 30 Prozent halten und der Staat
direkt fünf Prozent. Bouygues bekäme 26 Prozent. Offen scheint jedoch die Frage,
was mit der 34-prozentigen Beteiligung von Siemens an der Kraftwerksbausparte
Areva NP passiert. Gerüchte gehen um, dass Frankreich die Deutschen aus dem
Kapital des Atomkonzerns drängen will. Presseberichten zufolge könnte die
Beteiligung an Areva NP auch gegen eine Beteiligung am Gesamtkonzern umgewandelt
werden.
Insbesondere aber DIES:
MeinungFrankreich,
pack's energisch an!Von SZ-Redakteur Lothar Warscheid
Während sich Deutschland aus der Atomenergie zurückzieht, schmieden
die Franzosen einen Konzern rund um die Kernenergie, der sich um
Uran-Beschaffung ebenso kümmert wie um Erforschung und Bau künftiger
Generationen von Kernkraftwerken. In Deutschland diskutieren selbsternannte
Energieexperten lieber über Stromreserven, die in Schweine-Hintern (Gülle), auf
steinigen Äckern, in säuselnden Winden und blasser Sonne stecken - und darüber, wie Kraftwerke verhindert
werden. Frankreich packt seine Energie-Zukunft an, doch wir verspielen
sie.
Nun Frank dann erleutern Sie mal wie Frankreich sich selbst in
Ketten legt.
13.9.2007 um 20:33:24
9. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Schwalbach mach weiter so!!!!!!!!
Hehe Frank,
hatte nichts anderes von Ihnen erwartet.
sz-redakteure kennen sich
inzwischen also auch schon bestens mit kraftwerkstechnik aus um dies kompetent
unterscheiden zu können.. intressant.
Zumindest gibt es auch
noch Leute außerhalb dieses Forums, die versuchen sich ein Bild von beiden
Seiten zu machen.
stolze zahl oder? die prozentrechnung ist
schwachsinn, denn wieso sollte sich zb. ein tholeyer landarzt so intressiert an
den vorgängen in ensdorf beteiligen?! rechnet man die 400 ärzte auf die nähere
umgebung von ensdorf, sieht der prozentwert sicherlich anders aus. daher wieder
mal ein scheinargument um die kinderchen zu blenden.
Ähm Frank,
vergessen das es hier in diesem Post um die Umwelt und den Planeten geht,
und nicht um den kleinen Ort Ensdorf??
Desweiteren erklären Sie mir doch mal
warum sich sonst Politiker und Ärzte aus anderen Regionen hinter die paar
Saarlouiser und Ensdorfer Ärzte stellen.
das deutschland aus der
kernenergie aussteigt ist meiner meinung nach ebenfalls ein großer
fehler.
Naja... Ein großer Fehler isses eigentlich net. Denn ein
Reaktor der hochgeht und alles verseucht wie zb in Russland...hmmmm
Aber ein
bissl Kernkraft und ein paar Kohlekraftwerke auf dem neusten Stand der Technik,
das wäre ein guter MIX. Der alte Müll (Wie zb Ensdorf alt) muss weg. Dann
sollen die Konzerne das so basteln das sie eben ein bissl Gewinn einfahren, den
Strombedarf in Deutschland abdecken und dann Windräder usw dorthinbauen wo
es möglich ist, und das dann exportieren.
auch dort werden die
standards nach und nach verschärft, falls entgangen.
Hehe Frank,
da muss ich doch schmunzeln. Da bin ich aber mal gespannt, wie sich der Staat
Frankreich selbst in Ketten legt, lach...
Ihr könnt ja mal mit Eurer tollen
BI und BUND und NABU usw.... nach Cattenom marschieren, euch die Mauern des
Kraftwerks anguggen und dann losbrüllen.....
Ich wette, auf eurem Weg dorthin
werdet ihr an der Grenz auf ein Paar dunkelgekleidete Staatsmänner mit
Tatütata-Autos treffen, die haben so kleine 50cm lange Freunde in der Hand. Dort
wird euer Aufstand dann enden. Leider !! Denn der Zustand von Cattenom ist
erschreckend !!
natürlich werden im neuen kkw
ausschließlich nur hunderte von gut bezahlten ingenieurs-arbeitsplätzen
entstehn.. is klar ; )
Aber bleiben wir beim Thema.
Man
sollte wirklich mal vergleichen Frank. Was denken Sie was ein Mitarbeiter von
RWE im Monat verdient? Also klar diferenziert: Einer der 100 Werksangehörigen
für den Fahrbetrieb, von denen RWE spricht.
Hmmm... Mit der Schichtzulage
tippe ich mal das der so 2000 Euro netto haben sollte oder? Natürlich
Lohnsteuerklasse 1 ist klar.
Nun was denken Sie wieviel ein Mitarbeiter von
Bauhaus in der zb. Gartenabteilung hat??
Also ich glaube der RWE-Mitarbeiter
steckt locker 4 Bauhaus-Mitarbeiter weg. Ich lasse mich aber gerne belehren.
Achja und was ein Ingenieur verdient hab ich nun noch gar nicht bedacht. Weiss
ich aber auch net.
Helfen Sie mir doch mal Frank....
13.9.2007 um 20:25:42
85. Eintrag
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Ton in
diesem Forum
Hallo Leute, ich wollte mich eigentlich hier in diesem
Forum rege an den Diskussionen beteiligen, weil ich diese Plattform zum
Gedankenaustausch sehr gut finde. Aber was einige Leute sich in ihren Postings
hier abhalten, (ständige Wiedholungen, persönliche Angriffe ua.) ist wirklich
ein Witz für erwachsenen Menschen. Deshalb habe ich kein Interesse an weiteren
Diskussionen hier, und werde mich nicht mehr am Gedankenaustausch hier
beteiligen.
Grüße Erwin
12.9.2007 um 16:09
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ton in
diesem Forum
Schade Erwin,
ich hatte die Hoffnung Sie würden sich
einbringen. Jede Meinung ist wichtig !
Die sich teilweise wiederholenden
Postings sind zugegebenermasen lästig, aber teilweise scheinbar nicht zu
vermeiden.
Ich denke Sie sollten sich davon nicht abschrecken
lassen.
@ Christian : Könnte es sein dass auch Sie damit gemeint sind ?
13.9.2007 um 09:00:53
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ton in diesem Forum
Kann ich nachvollziehen...!
12.9.2007 um 16:15:23
86. Eintrag
Absender: Benedikt
Email: BoxsterS@web.de
URL:
Betreff: Betriebsstörung / Umwelt
Neues
Kraftwerk...Toll
Mir treibt es den Angstschweiß ins Gesicht wenn ich daran
denke was bei einem Störfall für Mensch und Umwelt passieren kann. Zeigt
sich der Betreiber doch eher reserviert und sehr zurückhaltend wenn es um
Entschädigungen geht. Wie bei der neuerlichen Betriebsstörung am 16.08.2007
festzustellen ist gab es bisher keine akzeptable und öffentliche Aussage, des
Betreibers darüber, wie schnell und unkompliziert den Anwohnern geholfen und
entschädigt wird. Der Dreckverursacher geht in Versenkung und der Bürger bleibt
auf seinem Gipshaufen und was da noch alles dabei war sitzen. Dies scheint mir
typisch...Aussitzen und Warten bis es in Vergessenheit geraten ist. Gott schütze
mich und meine Kinder vor einem ernsthaften Störfall.
12.9.2007 um 10:27
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
.. als wäre die sache mit ein paar gewaschenen
autos erledigt.
in sachen umwelt gabs noch nie gute noten oder?
12.9.2007 um 13:59:41
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Gips ist also absolut ungefährlich für
Mensch, Tier und Pflanze
klingt fast so, also würde damit der
störfall legitimiert. ich sag ihnen nochmal, gips hat andre aufgaben als in die
umwelt geblasen zu werden!
wir reden nicht von schwefel in gips, sondern
von schwefel in seiner eigenen form. manchmal hab ich echt das gefühl sie lesen
an meinen posts vorbei?! aber dennoch, lassen wir die off topic geschichten
14.9.2007 um 15:00:11
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Ließe sich sicherlich
machen... aber ernsthaft planen werde ich sowas sicherlich nicht in diesem
Forum. Da telefoniere/e-Maile ich lieber tatsächlich mal ein bissl in der Gegend
rum...
Gruss, Christian
P.S.: Wenn Sie sowas ernsthaft gut finden,
dann können Sie mich auch per E-Mail erreichen.
17.9.2007 um 08:25:35
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-endorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Hab mit meinem letzten
Post auf Ihr Bemerkung zum thema "Umwelt" geantwortet. Gips ist also absolut
ungefährlich für Mensch, Tier und Pflanze. Sie sollten trotzdem nicht in einen
Gipssackgreifen, da das halt zu viel des guten wäre.
Der Schwefel im Gips
liegt nicht in der Form vor, wie sie ihn beim schwefeln von Weinfässern oder
haltbarmachen von Trockenfrüchten benutzen. Dort wird kristalliner Schwefel
verbrannt, das Produkt daraus ist SO2 (Schwefefldioxid). Dieser reagiert im
Wasser zu schwefliger Säure (NICHT Schwefelsäure) - und die macht ihnen Kopfweh,
wenn Sie's mit dem Wein übertreiben. Im Gips selber liegen SO4-Ionen vor, also
eine andere Substanz. Die beiden Dinge haben also nichts miteinander zu
tun.
Lustig am Rande: Wenn Sie pupsen und es stinkt, dann ist das auch
eine Schwefelverbindung (Wasserstoffsulfid = HS), der selbe Stoff, der auch bei
faulen Eiern so schön riecht.
Leider kann ich Ihnen als Quelle nur
nennen: Chemie Leistungskurs, Klasse 12.
14.9.2007 um 08:35:04
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Wenn Sie hier posten, dass da was verpasst
wurde, dann können Sie doch nicht abwarten, bis es der RWE auffällt. Wenn Sie
sich um Ihre Gesundheit und der Ihrer Lieben Sorgen, dann melden Sie das und
fordern Sie diese Informationen ein!
mmh ok, falls ich mal jemanden
ans auto fahrn sollte, besteh ich bei den herren in grün auch darauf, dass
derjenige sich bei mir hätte melden müssen. sie sehn, dass ihre aussage etwas
dünn ausfällt?!
Übrigens hab ich mal mit dem ein oder anderen
Bekannten gesprochen und es wurde definitiv Geld an Ensdorfer Bürger
ausgezahlt, die Gips auf Auto und Grundstück gemeldet haben. Und zwar inklusive
Politur und Tiefenreinigung, es war von Beträgen bis 400 Euro die
Rede.
dadrum gehts mir nicht, eher um die "och das bisschen gips in
der luft is doch net schlimm" - legitimation der sache
16.9.2007 um 19:38:52
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Hallo "Christian",
den
Vorschlag, ein Diskussionstreffen durchzuführen finde ich
supergeil!
RWE soll doch mal die Riesen-Sporthalle in
Bous mieten und sich den Fragen der Bevölkerung stellen! Dann können auch Sie
Ihre Weisheiten zum Besten geben und die Fragen aus dem Publikum auf Ihre Art
und Weise beantworten!
Auch die BI, die Sie so sehr lieben,wäre
sicherlich dabei und Sie brauchten keine Angst zu haben, wie in einer "Dorfdisko
nachts um zwei" behandelt zu werden.
Dort könnten auch die anfangs
euphorischen Möchtegern-Staatsmänner aus Saarbrücken antreten, um für RWE -
natürlich gegen Honorar - den Energiedinosaurier lobzupreisen! Inzwischen sind
sie weitgehend in Deckung gegangen!
Der Saalschutz von RWE, die
angeheuerten Muskelmänner mit einem RWE-T-Shirt, werden die geistigen
"Muskelmänner" von RWE und auch Sie sicher vor "Chaoten", "Extremisten",
"Ökoterroristen"und solchen, die "ihren Strom von einem Hamster im Keller
produzieren lassen" schützen!
Am Besten Sie rufen heute noch
Kraftwerksdirektor Michaelis an, der wird gerne Ihren Wunsch
weitergeben!
17.9.2007 um 08:07:23
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Argl... ich hätte wissen
müssen, dass Sie das beanstanden. Okay, ausführlich:
Wenn Sie hier
posten, dass da was verpasst wurde, dann können Sie doch nicht abwarten, bis es
der RWE auffällt. Wenn Sie sich um Ihre Gesundheit und der Ihrer Lieben Sorgen,
dann melden Sie das und fordern Sie diese Informationen ein!
Übrigens hab
ich mal mit dem ein oder anderen Bekannten gesprochen und es wurde
definitiv Geld an Ensdorfer Bürger ausgezahlt, die Gips auf Auto und Grundstück
gemeldet haben. Und zwar inklusive Politur und Tiefenreinigung, es war von
Beträgen bis 400 Euro die Rede.
Gruss, Christian
16.9.2007 um 19:24:26
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
mmh ok, falls ich
mal jemanden ans auto fahrn sollte, besteh ich bei den herren in grün auch
darauf, dass derjenige sich bei mir hätte melden müssen. sie sehn, dass ihre
aussage etwas dünn ausfällt?!
Das ist doch nicht dasselbe. Es ist ja
niemand irgendwo reingefahren, aber sie wollen doch bitte wissen, wie sie sich
verhalten sollen, wenn Ihnen jemand reinfährt...
dadrum gehts mir nicht,
eher um die "och das bisschen gips in der luft is doch net schlimm" -
legitimation der sache
Naja, hier war's halt nur ein bissl Gips. Das hat
man zugegeben, man hat den Schaden beglichen. Was soll man denn machen: Sagen,
es sei schlimm? Obwohl's das gar nicht ist? Wäre ja schon ein bisschen
seltsam... oder?
Klar kann ich verstehen, dass man sicher sein möchte, dass
da nicht mal was ernstes passiert. Aber so wie die Stimmung im Moment ist könnte
man den Kraftwerksgegnern doch erwählen was man will... siehe Berichte von
Sitzung in Schwalbach... Da ist alles nicht wahr, was den Leuten erklärt wird.
Und das werden bestimmte Leute einfach auch nie als "wahr" zulassen.
Beispiel hier: erst ist Gips sau gefährlich und nachdem wir dann 2
Tage drüber hin- und hergeschrieben haben ist's auf einmal nicht der Gips,
sondern die Art und Weise der Legitimation... Und wenn ich Sie frage, wie es
Ihnen besser gefallen hätte, dann kommt wieder irgendwas anderes, was
Ihnen/irgendjemandem sonst nicht passt...
Ich zweifle irgendwie
langsam an der ganzen Diskussion. Selbst wenn man den Kraftwerksgegnern
tausendmal zeigt: es wird nicht schlimm, ihr müsst nicht leiden und keiner
stirbt und niemand wird im Schatten leben - es wär Ihnen egal. Die sind alle auf
ihre Meinunge fest eingeschossen und werden deshalb nie erkennen, dass die Sache
durchaus was Positives hat. Selbst Sie oder Annika haben sich noch nie getraut
auch nur einen positiven Aspekt der Sache in ihre Beiträge mit einzubauen. Und
das obwohl Sie die positiven Seiten sehrwohl sehen... (bevor jetzt wieder
von jemandem kommt: "Die gibt's halt net...")
Ich glaube wir sollten mal
ein Diskussionstreffen engagieren... das wär sicher
produktiver...
Gruss, Christian
16.9.2007 um 20:16:39
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Das ist doch nicht dasselbe. Es ist ja
niemand irgendwo reingefahren, aber sie wollen doch bitte wissen, wie sie sich
verhalten sollen, wenn Ihnen jemand reinfährt...
sie legitimieren
also das verhalten des betreibers bei störfällen solange dicht zu halten bis
jemand winkend vor der tür erscheinen sollte? wenn das nicht geschieht, wird in
einem halben jahr gefragt "von welchen störfall sprechen sie?!"
Naja,
hier war's halt nur ein bissl Gips.
also ihre berufliche karriere in
derartigen konzernen könnte gesichert sein.
Da ist alles nicht wahr,
was den Leuten erklärt wird.
setzen sie bitte nicht die bi mit der
rwe gleich. danke
erst ist Gips sau gefährlich und nachdem wir
dann 2 Tage drüber hin- und hergeschrieben haben ist's auf einmal nicht der
Gips, sondern die Art und Weise der Legitimation...
chris, das is
wiedermal ihre version, nicht meine! ich bin nach wie vor der ansicht, dass gips
nichts in der atemluft zu suchen hat und auch nicht mit ein bisschen backpulver
gleichgesetzt werden kann. im hinblick darauf, dass davon die welt nicht
untergeht, gab ich ihnen ja auch recht, allerdings gefiel mir ihre einstellung
zu der sache nicht.
Ich zweifle irgendwie langsam an der ganzen
Diskussion. Selbst wenn man den Kraftwerksgegnern tausendmal zeigt: es wird
nicht schlimm, ihr müsst nicht leiden und keiner stirbt und niemand wird im
Schatten leben - es wär Ihnen egal.
chris, was zeigen sie
uns?! argumente die des öfteren als scheinargument den bach runtergehn oder
irgendwelche daten, die bis heut die rwe selbst weder bestätigt, noch demetiert
hat. also ich verlass mich dann doch lieber auf konkretere aufzeichnungen als
die von einem bwl studenten. tut mir leid
Die sind alle auf ihre
Meinunge fest eingeschossen und werden deshalb nie erkennen, dass die Sache
durchaus was Positives hat. Selbst Sie oder Annika haben sich noch nie getraut
auch nur einen positiven Aspekt der Sache in ihre Beiträge mit
einzubauen.
ähm, hatten sie nicht selbst in einem der letzten posts
noch ein pro aspekt von mir zu kkw's zitiert?!
Ich glaube wir
sollten mal ein Diskussionstreffen engagieren... das wär sicher
produktiver..
wie verzweifelt und peinlich wollen sie den
hartnäckigen kern der befürworterfraktion noch aussehn lassen wenn inzwischen
schon selbst eingefleischte rwe'ler zweifel an der dimension des kkw hegen?!
17.9.2007 um 13:55:49
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Klar, war das ein
Störfall.
Was ich Ihnen zu sagen versuche ist: es ist keine Umweltgefahr
oder Gesundheitsgefahr gegeben. Darüber sollten Sie sich keine Gedanken machen.
Düngung hin oder her - mein Intention war Ihnen begreiflich zu machen, dass der
Gips nicht gefährlich war und deshalb habe ich angeführt, dass er auch als
Dünger verwendet wurde. Dass die Kraftwerksbetreiber nicht die Absicht hatten
ihren Garten zu düngen ist und beiden doch klar.
Sie sagen also, der
Gipsstaub habe sich festgesetzt? Wo denn? Wo blieb er denn liegen und
verursachte einen wirklichen Schaden? (ausser , dass sie mal Fenster putzen
mussten - ich für meinen Teil mach das sogar öfter) Ich komm auch gerne mal
vorbei und schau mir an wie unglaublich schlimm dieser Gipsstaub doch
ist.
Sollten Sie vermuten Studenten stehen immer erst um 11 Uhr auf, dann
schauen Sie sich bitte die Zeitangaben hinter meinen Posts an.
14.9.2007 um 10:23:31
11. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Guten Morgen Christian,
ich kann Ihnen
bald nicht mehr zuhören !
Es tut mir echt leid, aber wenn ich sowas lese
und Sie das als Gegenargumente zum Störfall nehmen, werde ich Sie nicht mehr
ernst nehmen.
Fackt ist das die VSE einen Störfall hatte. Durch diesen
Störfall wurde halb Ensdorf, sowie Bous mit einer Gipsschicht
überzogen.
Ich musste ebenfalls alle Scheiben am Haus putzen und
bekam keine Entschädigung.
Ihre Erklärung zu der Düngewirkung ist ja toll,
aber wer entscheidet ob gedüngt werden soll ? Doch jeder selbst !
Sie
werden nicht abstreiten wollen, das der Gips nur im Garten runtergekommen ist ,
sondern sich auf den Dächern, Autos, Bäumen, Spielplätzen, Balkonen ,
Gartenmöbeln, Swimmingpools, Schwimmbädern, Kindern auf dem Schulweg, Menschen
beim Brötchenkaufen( Rentner sind früh auf, im Vergleich zu Studenten),
Verbundsteinen in Hof, auf Käfigen von Tieren welche im Freien gehalten werden
und und und.... festgesetzt hat.
Und seitens der VSE kommt keine
offizielle Stellungnahme !!!
Klar werden Sie jetzt denken: Wenn man dort
wohnt muß man mit sowas rechnen !
Tuh ich auch, aber die Handhabung
solchen Sachen ist eine Sauerei und passt prima zum sonstigen Vorgehen der VSE/
RWE !!!
14.9.2007 um 10:12:44
12. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Christian, Ihre Behauptung, Gips sei ein Dünger,
ist absoluter Schwachsinn! Offensichtlich haben Sie im Chemieunterricht gepennt
oder waren in der Oberstufe in einer benachbarten Pommesbude einen trinken als
das Thema behandelt wurde!
Aber es ist nie zu spät, um noch dazu zu
lernen: auch nicht bei einem angeblichen Studenten der
Betriebswirtschaftslehre!
Wenn Sie anderer Meinung sind, dann bieten Sie
mal Ihrem Prof eine Seminararbeit mit dem Titel "Ökonomische Vorteile des
Einsatzes von Gips in der Düngemittelindustrie" an. Wahrscheinlich wird er dann
- wenn er diesem Unsinn auch noch etwas Humor abgewinnen kann - Ihnen die
Auszeichnung "Gipskopp des Jahres" überreichen!
15.9.2007 um 21:40:25
13. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
achja und zur nahrung, nehmen wir zb. mal
geschwefelte dinge wie wein oder trockenfrüchte. mag gut schmecken aber atmen
sie schwefel mal ein.
bestehen also doch schon gewisse unterschiede, oder?
14.9.2007 um 01:03:28
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
ähm christian, kanns vielleicht sein, dass sie
nicht verstanden haben, dass dünger auf direktem weg aus dem sack auf den boden
gehört, wo er benötigt wird und nicht aber über km weit in die
atemluft?!
ist ja schön, dass sie sich nun mit gips als dünger so gut
auskennen aber das gipsstaub beim einatmen ähnlich wie stein- oder kohlestaub
nicht besonders gesundheitsfördernd wirkt, ist ihnen natürlich wieder
zufälligerweise entgangen, ne?! mal ein kleiner tipp, auf den gipssäcken mal
nach dem freundlich orangen "Xi" symbol ausschau halten, vielleicht verstehn sie
ja bildchen besser als worte und das es leider nunmal fakt ist, dass gips weder
auf die haut, augen oder gar in die atemluft gehört.
vielleicht doch mal
noch etwas die fähigkeiten für die benutzung von google schulen.
gute
nacht
14.9.2007 um 00:58:01
15. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Gips ist halt nicht gefährlich. Sollten
Bewohner entsprechende Informationen vom Kraftwerksbetreiber nicht erhalten,
dann ist das ein Fehler des Betreibers, auf den man ihn aufmerksam machen muss
und der sowas nachreichen wird. Sollten Sie ihn nicht darauf aufmerksam
machen, dann ist das in meinen Augen fahrlässig.
ähm
chris, aber sonst noch gesund?
16.9.2007 um 19:11:31
16. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
mal wieder den schmankerl des tages aufs tablett
gebracht, mmh?! ; )
gratisdüngung.. der jung is die härte *lach*
12.9.2007 um 23:28:05
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Freut mich, dass Sie
lachen konnten - das baut Stress ab ;)
Was man zum Thema "Gips" in
Wikipedia findet:
"Gips als Rohstoff wird vorwiegend durch den
Bergbau gewonnen, fällt aber heute auch zunehmend bei der
Rauchgasentschwefelung als Rauchgasgips an."
-
Was ja hier der Fall war... und weiter:
"Zur Herstellung von Tofu wird das
Protein aus gemahlenen Sojabohnen mit
Calciumsulfat (=Gips; Anmerkung von mir, siehe auch Wikipedia-Eintrag)
zur Gerinnung gebracht. Des Weiteren wird Calciumsulfat auch als
Lebensmittelzusatzstoff (E 516) eingesetzt. Als eines der
zwölf Schüßler-Salze findet es als Heilmittel
Verwendung."
Für mich hört sich das sehr harmlos an.
Googelt
man dann noch ein bisschen zum Thema "Düngen mit Gips", so findet man schnell
eine landwirtschaftlich orientierte Seite, auf der folgendes zu lesen ist:
(Anmerkung von mir: N=Stickstoff, S=Schwefel, Ca=Kalzium)
"In
der Praxis ist Gips als billiger Schwefeldünger bekannt. Schwefel ist
ein
Hauptnährstoff, welcher die N-Verwertung der Pflanze
verbessert und bei
Intensivkulturen wie Raps, Kohlarten, Kleegras,
aber auch intensiv genutztem Grünland
leicht ins Minimum gelangt.
Schwefel ist für den Aufbau von Eiweiß und schwefelhaltigen
Inhaltsstoffen wichtig.
Bei S-Mangel geht die N-Ausnutzung in der Pflanze zurück.
Schwefelmangel blockiert
quasi den N-Kreislauf in der Pflanze. Das N/S Verhältnis
erweitert sich, und es steigt
der Nitratgehalt (Rückstau von Nitrat), da es an S-haltigen
Aminosäuren für die
notwendige Nitratreduktase fehlt. Schwefel fördert die
Eiweißsynthese (N : SSynergismus)
und damit den Ertrag und indirekt auch den Energiegehalt im
Futter.
Optisch äußert sich Schwefelmangel ähnlich wie N-Mangel durch die
hellgrüne Farbe
der Bestände.
Mehr Schwefel im Futter von Grünland kann auch die Kationen -
Anionenbilanz verbessern und hat
dadurch einen positiven Einfluss zur Milchfieberprophylaxe, weil
mehr Anionen wie Schwefel und Chlor
und weniger Kationen wie Kali und Natrium im Futter für das Tier
im Sinne der körpereigenen Ca-
Mobilisierung positiv sind."
(Quelle: http://www.bodenkalk.at/beratung/FachInfos-Artikel/Kalk-Gips_oder_Kalk.pdf)
[Interessant,
wo Frank mir doch gerade erst einen Link geschickt hatte, der mich auf eine
Seite verwies mit dem Text: "Jemand hält sie für zu blöd zum googeln" und mir
dann noch folgende Aussage entgegenhält: "in sachen umwelt gabs noch
nie gute noten oder?"]
Hoffe das beruhigt den ein oder anderen
wieder!
Gruss
13.9.2007 um 19:23:53
18. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Ich habe aus
verschiedenen Quellen gehört, dass Geschädigte direkt nach dem Störfall
entschädigt wurden. So wurden in Ensdorf am Kraftwerk z.B. Rechnungen über
Autowäsche direkt in bar erstattet... Gab es bei Ihnen ein Problem? Würd mich
jetzt ernsthaft mal interessieren...!
12.9.2007 um 12:01:14
19. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Gratisdüngung
Die Umwelt wird sich schon nicht
beklagen, so muss halt nicht mehr nachgekalkt werden.
Achso...nee...
stimmt... Kalk ist ja der "Umweltkiller" Nummer 1... sorry, da hab ich echt mal
nicht aufgepasst... danke für die lehrreiche Gratis-Biologiestunde!
P.S.:
Wenn Sie Angst um den Boden haben, dann gehen Sie in den nächsten Baumarkt und
kaufen Sie sich ein Test-Set. Dann werden Sie sehen, ob der Boden verseucht ist
oder nicht...
12.9.2007 um 15:50:52
20. Antwort
Absender: Hermann
Email: occteon@yahoo.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Genau darum geht
es.
Es ist die Art und Weise wie die VSE damit umgeht. Beschämend. Es war
eindeutig ein Störfall. Dieser ist vom Betreiber zu verantworten. Schäden sind
zu übernehmen auch wenn es sich nur um *Fenster putzen * handelt.
Hier hätte
es eine offizielle Stellungnahme und Hilfestellung geben müssen. Auch wenn man
in Standortnähe wohnt und arbeitet muß man derartige Verschmutzungen nicht
hinnehmen. Die Kosten für die Beseitigung derartiger Schäden, ob
gesundheitsschädlich oder nicht müssen vom Betreiber oder dessen Versicherer
übernommen werden. So einfach ist das. Doch zwischenzeitlich nährt sich das
Gerücht, dass auch 4 Wochen nach Störfall noch keine Forderung der Geschädigten
bezahlt wurde. Na ja...Bleibt nur der Weg zum Anwalt, zur Presse und mal
Rücksprache mit den Umweltschutzverbänden halten. Was da wohl die Grünen dazu
sagen ;-)
15.9.2007 um 21:17:02
21. Antwort
Absender: Benedikt
Email: BoxsterS@web.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Die Auszahlung in Bar
?
Ich denke das gehört ins Reich der Fabeln. Wer soll den das
Ausbezahlen...der Pförtner ???
Im übrigen ist es nicht mit einer Autowäsche
getan. Die Verunreinigung bedarf einer fachgerechten aufwendigen Reinigung nebst
Politur. Die Verbundsteine müssen abgestrahlt werden u.s.w. Mit Barauszahlung
von € 3,29 ist die Sache nicht aus der Welt.
15.9.2007 um 21:27:19
22. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
ahm charly.. gips kann und wird hin und wieder
noch als düngemittel bzw träger eingesetzt. also von daher is das schon richtig
was christian sagt.
15.9.2007 um 21:54:42
23. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Das was da aus dem Silo durch eine Fehlsteuerung
explosionsartig emittiert wurde, ist nur der Teil eines als Superphosphat
bezeichneten Düngers. In der vorliegenden Form ist er bedeutungslos als das, was
der Herr "Christian" uns weismachen will!
Dass es zu einem solchen
Störfall kommen konnte, beweist nur, dass selbst simple Technik versagen kann!
Was ein Glück, dass nicht bei der Ammoniakanlage ein Störfall aufgetreten ist.
Denn dann wäre es für die Nachbarschaft kritisch geworden. Dagegen ist der
Gipsstörfall ein Klacks!
Beim angestrebten Bau der Riesen-Neuanlage soll das
mehrfach so große Ammoniaklager zum Wohngebiet hin verlagert werden.
In der
Störfallbroschüre des Umweltministeriums sind im Saarland 14 Anlagen mit der
höchsten Gefahrenstufe genannt, dearunter auch das Ammoniaklager des KW Ensdorf.
Gemäß § 11 der Störfall-Verordnung sind die Anwohner über die von einem Störfall
ausgehenden Gefahren zu informieren und über das richtige Verhalten zum Schutz
vor Störfall-Auswirkungen zu unterrichten.
Anwohner behaupten, solche
Informationen nie bekommen zu haben!
16.9.2007 um 00:28:51
24. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
Kalr war das ein
Störfall, keine Frage. Es wurde ja auch als solcher eingestuft.
Und
ausserdem finde ich, es sollte selbstverständlich sein, dass die Bürger für
entstandenen Schaden entschädigt werden (ob man den Boden jetzt reinigen muss,
oder ob sich das mit nem Regenschauer erledigt ist halt so ne Sache). Und ich
weiß, dass das auch passiert ist. Schade nur, dass hier offensichtlich niermand
selbst betroffen ist, sonst hätten wir mal erfahren könenn wie es gelaufen
ist.
Chemie-LK gepennt? Sagen Sie mal, was erlauben Sie sich eigentlich.
Nicht nur, dass ich sehr wohl aufgepasst habe, ich wurde sogar für das beste
schriftliche Chemie-Abitur an unseren beiden Gymnasien ausgezeichnet. Sowas
bindet man zwar nicht einfach den Leuten auf die Nase, aber wenn ich so frech
angemacht werde, dann ist das denke ich gerechtfertigt.
Haben Sie die
Quellen gelesen, die ich hier pepostet habe? Dort steht alles über Kalk als
Dünger, mal ganz abgesehen davon, dass ich schon selbst mal mit Kalk im Garten
gedüngt habe...
Ein Lager für Stoffe, die gesundheitsgefährdend sind ist
eine andere Kategorie und wir sind uns doch beide darüber im Klaren, dass ein
Gipssilo in der Sicherung nicht vergleichbar ist mit sowas - Gips ist halt
nicht gefährlich. Sollten Bewohner entsprechende Informationen vom
Kraftwerksbetreiber nicht erhalten, dann ist das ein Fehler des Betreibers, auf
den man ihn aufmerksam machen muss und der sowas nachreichen wird. Sollten Sie
ihn nicht darauf aufmerksam machen, dann ist das in
meinen Augen fahrlässig.
Mein Gott, man muss doch einen
Zwischenfall mit Gips nicht hochspielen, der war wirklich alles andere als
gefährlich. Sicherlich ist sowas ärgerlich für den/die Betroffenen und man
sollte auf eine angebrachte Entschädigung drängen. Aber deshalb zu fantasieren:
Was wäre, wenn es was Gefährliches gewesen wäre... ich bitte sie.
Ist
denn überhaupt irgendein betroffener Bewohner da, der auch mit dem Kraftwerk in
Kontakt war?
16.9.2007 um 12:13:21
25. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Wunderbar:
Sie setzen sich also für eine
Diskussionsveranstaltung mit RWE ein!
Sie können ja mal als Moderator den
Gülle-Experten und Riesenmümmelmann von einem Wirtschaftsredakteur aus
Saarbrücken vorschlagen! Da kann der sich dann noch ein weiteres Zubrot
verdienen!
Lassen Sie es mich sofort wissen, wenn Sie bei RWE auf eine
positive Resonanz gestoßen sind!
17.9.2007 um 10:05:21
26. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Betriebsstörung / Umwelt
"sie legitimieren
also das verhalten des betreibers bei störfällen solange dicht zu halten bis
jemand winkend vor der tür erscheinen sollte? wenn das nicht geschieht, wird in
einem halben jahr gefragt "von welchen störfall sprechen sie?!""
Zur
Erinnerung: wir reden hier von den laut Forum von der RWE auszugebenden Infos
zum Verhalten bei Störfällen mit Ammoniak. Sie wissen, dass die das tun müssten.
Sie vermuten die hätten das nicht getan. Aber niemand fragt nach, ob er die
Infos bekommen kann. Riecht schwer danach, als wäre es Ihnen wichtiger der
RWE Fehlverhalten vorwerfen zu können als sich selbst mit wichtigen Infos zu
versorgen.
Man könnte Rückschlüsse auf die Motive
schließen...
chris, was zeigen sie uns?! argumente die des
öfteren als scheinargument den bach runtergehn oder irgendwelche daten, die bis
heut die rwe selbst weder bestätigt, noch demetiert hat. also ich verlass mich
dann doch lieber auf konkretere aufzeichnungen als die von einem bwl studenten.
tut mir leid
Bisher haben Sie noch nichts widerlegt... nur erzählt, wie
toll es doch wäre, wenn man dies oder das machen würde - ohne dass Sie sich der
Machbarkeit hätten sicher sein können.
Aber nicht einmal habe ich Ihnen auch
nru die geringste Zahl geliefert, ich habe Ihnen nur gezeigt, wie die BI
Zahlen falsch konstruiert und als Fakt ausgibt. Und das der Rechenweg,
der zu den genannten Zahlen geführt hat, gravierende Mängel aufweist, das
kann Ihnen auch jemand, der Mathe kann beweisen.
Gruss, Christian
17.9.2007 um 15:04:05
27. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Betriebsstörung / Umwelt
Zur Erinnerung: wir reden hier von den laut
Forum von der RWE auszugebenden Infos zum Verhalten bei Störfällen mit Ammoniak.
Sie wissen, dass die das tun müssten. Sie vermuten die hätten das nicht getan.
Aber niemand fragt nach, ob er die Infos bekommen kann. Riecht schwer danach,
als wäre es Ihnen wichtiger der RWE Fehlverhalten vorwerfen zu können als
sich selbst mit wichtigen Infos zu versorgen.
zur erinnerung, wir
beide waren immernoch beim gips..
Man könnte Rückschlüsse auf die
Motive schließen...
ähm chris, selbst in den billigsten klozeitungen
wird inzwischen darüber berichtet, dass die befürworter den gegner nun versuchen
dinge zu unterstellen um das image in der bevölkerung zu trüben. gehen sie also
daher besser nicht unbedigt als paradebeispiel voran.
Bisher haben
Sie noch nichts widerlegt... nur erzählt, wie toll es doch wäre, wenn man dies
oder das machen würde - ohne dass Sie sich der Machbarkeit hätten sicher sein
können.
sie sollten einen augenarzt aufsuchen oder ihr
kurzzeitgedächnis trainieren. und nein, ich werde jetzt nicht dieses
schrottforum nach allen widerlegten argumenten der befürworterfraktion noch
einmal durchsuchen!
Aber nicht einmal habe ich Ihnen auch nru die
geringste Zahl geliefert, ich habe Ihnen nur gezeigt, wie die BI Zahlen
falsch konstruiert und als Fakt ausgibt.
sie verteidigen also dinge
die sie nicht kennen?
Und das der Rechenweg, der zu den
genannten Zahlen geführt hat, gravierende Mängel aufweist, das kann Ihnen auch
jemand, der Mathe kann beweisen.
tja, da fragt sich doch warum die
rwe bis heute auch noch nicht den richtigen rechenweg aufzeigte.. sie wird
wissen warum.
17.9.2007 um 16:28:43
87. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Gegen
neue Megakraftwerke
Hallo,
kaum verlässt die einzig weibliche
Schreiberin hier das Forum, wird der Ton merklich rauher.
Weil sich ja jezt
sogar Christian die Mühe der intensiven Internet-Recherche macht, will ich auch
noch einen Link dazu geben, unparteiisch oder nicht, das sei diesmal
dahingestellt, aber eine glasklare Analyse, wie ich finde.
http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=2599
Interessant
ist dabei, wie RWE ihre Zusagen bricht, Altstandorte, die durch effizientere
Kraftwerke ersetzt werden, vom Netz zu nehmen.
Christian, da Sie ja die
Dinge so interessiert verfolgen und sogar schon in Ensdorf waren, um dort den
erbärmlichen Immobilienbestand genauer unter die Lupe zu nehmen, haben Sie sich
sicher die Mühe gemacht, zwecks Gründung einer Pro-BI die Befürworter des
Kraftwerks aus der Nähe kennen zu lernen und waren gestern sicher auf der
Gemeinderatssitzung in Schwalbach, oder?
Folgendes war da sehr auffällig:
Bei der RWE-Prognose über die angebliche Stromversorgungslücke in Deutschland
und die Anteile der verschiedenen Energieträger am Strommix wurde der Anteil der
erneuerbaren Energien bis 2050 mit einem Volumen angegeben, das sich seit 2000
nicht erhöht. Sachlich falsch!
In keinem Wort wurde erwähnt, dass es z.B.
2006 bei der Stromerzeugung 8,4 Gigawattstd. Reserve gab, dass 2006 per Saldo
19.836 GWh mehr Strom aus Deutschland ausgeführt wurde , als eingeführt wurden.
(Zahlen des Verbandes der Netzbetreiber)
Mögliche Stromspareffekte wurden
ebenfalls nicht in die Berechnung aufgenommen.
Kurzum: Da werden mit einer
angeblichen Versorgunglücke bei den Zuhörern Ängste geschürt und für die
Notwendigkeit der Kohle geworben, ohne zukünftige Entwicklungen und
wissenschaftliche Prognosen für alle Energieträger angemessen zu
berücksichtigen.
Es wurde mit keinem einzigen Wort erwähnt, dass die
CO2-Abtrennung und Lagerung für das geplante Projekt vorgesehen ist. Keiner der
beiden RWE-Herren Bunge und Schiffer sagte auch nur mit einem Wort, dass es
baulich für Ensdorf Neu vorgesehen sei. Auch von Nachrüstung wurde nichts
gesagt. Dagegen sagte der RWE-Vertreter Bunge, dass es noch keine marktreife
Anlage mit CO2-Abtrennung gäbe, man würde noch x Mio Euro in die Forschung
stecken.
Interessant ist auch, wie die Messungen ablaufen. Es gibt z.B.
keinen Messpunkt in Schwalbach, der Ort liegt aber in der Hauptwindrichtung
ausgehend vom KW Ensdorf.
Es werden für die Genehmigung die bestehenden
Werte zu Grunde gelegt, die bisher laut RWE noch unter den geforderten
Grenzwerten liegen, wie es von RWE heisst. Eine Zwischenbilanz mit genauen
Werten aller gemessenen Schadstoffe ist man auch hier wieder den Vertretern der
Politik und der interessierten Öffentlichkeit schuldig geblieben.
Im
Nahbereich, d.h. um das KW Ensdorf herum, werden die Werte nur über einen
Zeitraum von 8 Wochen gemessen, darum herum dagenen über ein Jahr. Warum ist
dies so?
Die Festlegung der Messpunkte erfolgte in Absprache mit den
Bürgermeistern, der Schwalbacher Bürgermeister war z.B. nicht der Meinung, dass
gemessen werden braucht.
Auf eine recht verquaste Frage eines
Schwalbachers nach den Auswirkungen des Transports der Kohle per Schiff um die
halbe Welt auf die Gesamteffizienz des Kraftwerks kam keine klare Antwort. Hätte
mich brennend interessiert, zumal ich bald die "Freude" einer Kohle- und
Reststoffentladung im grossen Stil sozusagen direkt vor der Haustür haben
werde.
Wissen Sie, dass die am Kraftwerk geplante Hafenanlage mit einem
Jahresgüterumschlag von über 4 Mio. Tonnen ab 2012 mehr umschlägt als derzeit
die Häfen Saarlouis/Dillingen, Merzig und Völklingen zusammen?
Die
Auswirkungen dieser Verladetätigkeit und der Beförderung der Kohle am Standort
des Kraftwerks sind übrigens in den Umweltprüfungen bisher nicht
enthalten...
Beim Stichwort "Versorgungssicherheit" vermisse ich immer
noch Prognosen über die zukünftige Preisentwicklung von
Exportkohle.
Interessant war allerdings, dass auf den Slides folgender
Satz zu lesen war: "Die Sicherung des Standortes macht einen Neubau des
Kraftwerks möglich".
'Neubau', also doch, und nicht Erweiterung! Endlich wird
es mal zugegeben, auch wenn die Landesregierung dies nicht tun
will.
Vielleicht wissen es einige, die hier mitlesen nicht, ein Neubau
erfordert eine gänzlich anderes, umfangreichereres Genehmigungsverfahren mit
vorgelagertem Raumordnungsverfahren, umfangreichere Untersuchungen bzgl. der
Umwelteinwirkungen als die jetzt geplante "Erweiterung". Bei einer
Kapazitätssteigerung um das Dreifache von einer Erweiterung zu sprechen ist ein
Hohn. Ein Raumordnungsverfahren ist etwas wesentlich anderes als eine
"Teiländerung eines Flächennutzungsplans", dank derer der Gemeinderat Ensdorf
nun das Zünglein an der Waage spielen darf.
Grüsse, Annika
11.9.2007 um 22:25
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
sprach man da gestern nicht von bestehenden 60%
grenzwertbelastung im saarland zu wenn überhaupt kommenden 61% (die in der
praxis angeblich nicht erreicht werden) wenn ensdorf alt und neu unter voller
auslastung betrieben werden?! leut also bitte, woher diese zahlen? wie oft seh
ich ensdorf, wo über den türmen kein wölkchen zu sehn ist.. sprich das kw läuft
einfach nicht, da der strom gerade nicht benötigt wird. so und jetzt kann
man dann von möglichen volllastzahlen sprechen? die grundlage dieser berechnung
sowie diese selbst würd ich gern mal sehn.
das die rwe die co2
abspaltung, wenn überhaupt, erst einbauen wird wenn sie ebenfalls containerreif
und somit kassenfreundlich ist, liegt wohl auf der hand
12.9.2007 um 13:53:03
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Schätze mal so kommen wir also so schnell nicht
weiter...
allerdings.. und viele ihrer genannten
tatsachen beeinflussen die sache natürlich. daher sind mystische
spekulationen eher unrelevant. deswegen sagte ich bereits, ich glaube,
dass die zahl der gegner eher weit höher liegt als die der befürworter.. und
bleiben wir dabei jetzt mal bei ensdorf-neu. ist jetzt nur mal meine
einschätzung der entwicklung
14.9.2007 um 13:58:54
3. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Was soll ich da noch sagen ?!!
Ich wünsche
Ihnen alles gute fürs Studium !
In diesem Sinne, ich werde heute abend
ein Bier aus meinem Kühlschrank holen, der läuft ja mit Strom und der kommt ja
aus meiner Steckdose (einfach so , nett von der RWE) und werde mich bei
künstlichen Licht vor meinen 34 " Fernseher setzen. Wenn ich dann nach 15 Bier
einschlafen sollte kann das Licht ja anbleiben und der Fernseher auch, der Strom
kommt ja aus der Steckdose.
Wenn ich dann morgen ausgeschlafen
habe sind die Akkus für meine Kameras und die Kühlbox(Bier) voll, der Strom
kommt ja aus der Steckdose (einfach so ,nett von der RWE),
dann werde ich
mit meinem 2CV zu irgendeiner Demo fahren, es gibt immer eine, man muss nicht
lange suchen und werde dann mit ein paar anderen Umweltfuzies ein paar Bier
trinken und gegen irgendwas sein !
Das Leben ist schön , eigentlich weis
ich selbst nicht warum ich gegen das Kraftwerk bin, vielleicht hat das was mit
dem Bier und den anderen zu tun !?!
Wir werden sehen !
P.S.: Den
Strom bekomme ich ja gratis von der RWE, weil die nur gutes für mich tun, die
wollen nur unser Bestes. Vielleicht bekomme ich ja einen Job dort, die stellen
doch eine Menge ein hab ich in irgendeinem Flyer glesen !
In diesem Sinne
: Ich bin raus !
14.9.2007 um 13:53:43
4. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Hallo
Annika,
schön, dass Sie die Gemüter wieder beruhigen ;) Leider war ich
selbst nicht in Schwalbach, mein Klima-Killer Ford Fiesta musste in die
Werkstatt :-D Aber danke für die kurze Zusammenfassung, auch wenn sie merkbar
eingefärbt war ;)
Wieder mal sagen Sie einige Dinge, die ich sofort
unterschreiben würde. Über die Öffentlichkeitsarbeit der RWE, tja... da kann man
eigentlich nur einen positiven Aspekt festhalten: endlich mal ein Paradebeispiel
dafür, wie man es nicht machen sollte! Kleines Beispiel: wenn man nur einmal
nach dem Thema googeln würde, dann wüsste man, das man mit dem Wort "Neubau"
vorsichtig umgehen muss, da man sich darauf schon eingeschossen hat. Warum die
CO2-Abscheidung nicht erwähnt wurde kann ich mir auch nicht erklären... geplant
ist die ja auf jeden Fall.
Was die Sache mit
der "Erneuerung" angeht: ich denke, dass man da sicherlich in den
nächsten Wochen und Monaten auch von Seiten der Politik darauf hinarbeiten wird,
dass mit der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks das alte abgeschaltet wird (hab
da schon was läuten hören). Und das ist auch denke ich ein Schritt in die
richtige Richtung.
Kein Messpunkt in Schwalbach? Das find ich seltsam!
Gerade WENN einige Bürger dort sehr besorgt sind, dann sollte man wenigstens
einen solchen Messpunkt einrichten, damit die Zweifel im Nachhinein auch
verworfen werden können. Ohne den Messpunkt wird wohl bei einigen ein fader
Beigeschmack bleiben. Dass der Nahbereich nicht so ausführlich gemessen wird,
war mir klar - die Belastung direkt beim Kraftwerk ist ja die Geringste (es sei
denn die haben gerade ein Problem mit nem Kalk-Silo).
"Lärm" ist im
übrigen ebenfalls eine Emission/Imission und sollte deshalb auf jeden Fall
berücksichtigt werden - MUSS sogar (BImSchG). Ich wusste auch um das Ausmaß des
Umschlags am neuen Hafen. Die Frage ist halt: wie laut wird das denn
tatsächlich? Wahrscheinlich werden Sie davon kaum was hören, aber die Bedenken
sind ja auf jeden Fall nachvollziehbar und es würde mich auch persönlich mal
interessieren, wie das denn bei dem Thema aussieht.
Wie schonmal gesagt:
ich kann das sicherlich nachvollziehen, welche Gedanken Sie (und andere) sich
machen, aber man muss auch bereit sein zu sagen: "Wenn mich das wirklich
nicht / kaum beeinträchtigt, dann bin ich damit auch zufrieden." Genauso
sage ich ja auch: wenn hier rauskommt, dass die Leute rundrum nicht mehr
schlafen können und Grenzwerte bei der Imission regelmäßig überschritten werden,
dann bin ich der nächste, dessen Autogramm bei der BI auf der Liste
steht.
Grüße
12.9.2007 um 09:02:09
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
und dann wird man sehen, was die Mehrheit
denkt.
ähm christian, vielleicht wäre statistik zu studieren gar
nicht mal so schlecht für sie gewesen.. ; )
13.9.2007 um 18:25:48
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Na danke für den Fachkundigen Beitrag: Nur weill
gerade der Kühlturm nicht läuft steht also das Kraftwerk still... ein Glück,
dass Sie uns aufklären!
ai perfekt, dass ich hier einen profi
gefunden hab : ) erklären sie mir bitte wie über einen halben tag ein kkw strom
produzieren kann wenn an KEINEM der türme (also schlote und kühltürm) selbst mit
einem feldstecher kein wölkchen oder hitzeflimmern zu erkennen ist.
12.9.2007 um 23:22:29
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Ensdorf Neu MUSS gebaut werden
Na danke für den
Fachkundigen Beitrag: Nur weill gerade der Kühlturm nicht läuft steht also das
Kraftwerk still... ein Glück, dass Sie uns aufklären!
12.9.2007 um 15:44:40
8. Antwort
Absender: Thorsten
Email:
URL:
Betreff: Re:
Gegen neue Megakraftwerke
@ christian
wir brauchen uns gar keinen Kopf
über Kosten und Befragungen zum Thema Kraftwerk zu machen.
Es gibt eine
Umfrage von Forsa von August, bundesweit und repräsentativ.
Danach sind 2
Drittel der Bundesbürger gegen den Bau neuer
Kohlekraftwerke.
Spekualtionen sind überflüssig. Noch Fragen?
Hier zum
nachlesen http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/20070817_klima_klimaschutz_bundesregierung_umfrage.pdf
Gruß
Thorsten
14.9.2007 um 12:23:29
9. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
"In Deutschland
wird geplant, 25 neue Kohlekraftwerke zu bauen. Zwei
Drittel der Bundesbürger (67 %) sind der Ansicht, dass die
Bundesregierung
aus Gründen des Klimaschutzes den Bau neuer Kohlekraftwerke
verhindern sollte. Ein Fünftel (21 %) meint, dass die
Kohlekraftwerke
gebaut werden sollten."
Was nicht im
Ansatz widerspiegelt, was die Menschen hier denken und unter anderem völlig
außer acht lässt, dass ein Teil der Kraftwerke als Erneuerungsbau geplant ist -
wie es z.B. in Ensdorf der Fall ist - oder dass hier nicht zwischen
Steinkohlekraftwerken und (richtig dreckigen) Braunkohlekrafwerken differenziert
wird. Sie müssen doch zugeben, dass damit wesentliche Aspekte, die uns
interessieren absolut unter den Tisch gefallen sind. Diese Zahlen sagen mir -
und jedem, der sich noch ein Stück logischen Denkens bewahrt - nichts
über die Situation hier.
Keine weiteren Fragen.
Gruß
Christian
P.S.: Außerdem dürfte das Ergebnis nicht unbeeinflusst gewesen
sein von den vorangegangenen Berichterstattungen über den Kohleausstieg und den
entsprechenden Beschluss des Bundeskabinetts oder den Auftraggeber der
Studie...
"Datenbasis: 1.002 Befragte Erhebungszeitraum:
14. und 15. August 2007
statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte
Auftraggeber: BUND"
14.9.2007 um 12:45:09
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Klar sind 22.000
Unterschriften schon ne Menge, aber ohne die Zahl derer, die sich bewusst nicht
auf der Liste verewigt haben, ist sie für statistische Zwecke wertlos. Da kann
ich mir nur vorstellen die Bevölkerungszahl beizuziehen in dem Gebiet, in dem
auch Unterschriften gesammelt wurden.
Damit meine ich: Wenn Leute aus
Weiskirchen auf Ihrer Unterschriften-Liste stehen, dann kommen wir mit den
200.000 im 9km-Umkreis nicht hin, sondern müssten sogar die Weiskircher
dazurechnen... Und da sie ja auch in der Saarbrücker Innenstadt sammeln wollen
vermute ich mal, da kämen noch viele weiter dazu, die man mit einrechnen
müsste...
Wenn man eine wirklich repräsentative Zahl möchte, dann
ziehen Sie sich mal ganz normal an (kein BI-Shirt, kein Plakat, keine Flyer und
auch nix, was auf irgendeine Orientierung schließen lässt) und fragen Sie...
hmmm, sagen wir mal 500 Menschen in der Saarbrücker Bahnhofsstraße "Was denken
Sie: Kraftwerk bauen oder nicht?". Mit dem Ergebnis kann man dann hochrechnen
und mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ein Intervall eingrenzen in dem der
wirkliche Anteil der Kraftwerksgegner bzw. -befürwortert liegt. Wäre auf jeden
Fall interessant...
Das Problem wäre nur eine zuverlässige Stichprobe zu
bekommen. Würden Sie oder ich die Frage stellen bleibt ja immer noch der fade
Beigeschmack, dass man mindestens unterbewusst versucht zu beeinflussen, also
schon im Tonfall der Fragestellung eine bestimmte Antwort als "gut" zu
signalisieren. Und neutrale Personen kosten in der Regel sehr viel Geld
...
Schätze mal so kommen wir also so schnell nicht
weiter...
Gruss
14.9.2007 um 08:19:22
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Hmmm... keine Ahnung ob Sie's wussten, aber
Statistik gehört zum BWL Grundstudium... und das hab ich vor einiger Zeit
erledigt. Haben Sie da ne Frage? Vielleicht kann ich
weiterhelfen?
chris, ich mach mir nicht die mühe mir zu merken
welcher jung hier was für private hintergründe hat.
wenn das fach bei ihnen
auf gedüngt, fruchtbaren boden gefallen ist, müssten sie sich doch die frage um
ensdorf anhand der bereits bestehenden zahlen annähernd ausmalen können? auch
wenn ich den spass nicht studierte, wag ich aufgrund gewissen umfragen und
rasant steigenden unterschriftszahlen der bi, zu bezweifeln, dass im saarland
eine kkw mehrheit bestehen würde. aber ich lass mich da gern von ihnen belehren
14.9.2007 um 01:07:40
12. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
genau ! Und die haben den Vorteil dass die Bürger
nicht richtig informiert sind !
@ Christian : Wer informiert Ihre
Bekannten ?
13.9.2007 um 13:17:30
13. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Was die Mehrheit denkt oder nicht ist eigentlich
egal, da die Entscheider in Saarbrücken und Ensdorf sitzen.
13.9.2007 um 11:38:25
14. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Wenn irgendjemand
der Befürworter die Hoffnung hätte einen ähnlicher Erfolg zu haben, wäre schon
längst eine Liste unterwegs.
Ich glaube die "Befürworter" des Projektes
nehmen die Bürgerinitiative im Moment einfach noch nicht ernst genug, um selbst
aktiv zu werden... eigentlich gut für Sie, das ist Ihr Vorsprung, den man Ihnen
da gewährt...!
Was mein persönliches Umfeld angeht ... wenn man sich so
umhört ist der überwiegende Teil für den Bau, in meinem direkten Bekanntenkreis
habe ich noch niemanden getroffen, der dagegen war. Das ist allerdings nicht
repräsentativ...
Arbeiten Sie weiter dran, das halte ich für ihr gutes
Recht. Allerdings wird man da in naher Zukunft wohl auch einige lautere
Befürworter-Stimmen wahrnehmen. In ein paar Monaten wissen wir dann ja, wie's
ausgehen wird - und dann wird man sehen, was die Mehrheit denkt.
Gruss
13.9.2007 um 11:15:14
15. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Hallo Christian,
Sie rechtfertigen den Bau immer
wieder mit Mutmassungen. "Wahrscheinlich wird es nicht so laut... die Preise
sind eh schon im Keller, da kann nicht mehr Wertverlust sein... wenn es erst
gebaut ist, dann werden wir ja sehen, ob..., kann mir nicht vorstellen, dass die
Erkrankungen steigen" usw, usw.
Halten Sie mir bitte bloss nicht vor, man
müsse bereit sein zu sagen, dass man mit Dingen zufrieden sein soll, die einen
wirklich nicht oder kaum beeinträchtigen!
Was ist das für ein Verständnis von
gesellschaftlicher Solidarität, von Sorge um den gemeinsamen Lebensraum, das Sie
da an den Tag legen? Neoliberal bis auf's Mark, kann ich da nur sagen. Und wer
hinten runterfällt ist selbst schuld!
Lassen Sie ihre kleine
"Fiesta-Dreckschleuder" reparieren oder suchen Sie sich eine MfG oder zücken Sie
ihr Semesterticket und kommen Sie mit Bus und Bahn nächste Woche nach
Saarwellingen, da können Sie ja Ihre Argumente gerne laut vorbringen.
Tschüss, Annika
12.9.2007 um 21:53:29
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Wann waren Sie denn
dort? Im schlimmsten Fall reden wir über eine Revision im Kraftwerk...
13.9.2007 um 08:04:01
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Sie rechtfertigen
den Bau immer wieder mit Mutmassungen
Hmmm... Sie haben recht, ich
sollte an meinem Ausdruck arbeiten...
Was ist das für ein Verständnis
von gesellschaftlicher Solidarität, von Sorge um den gemeinsamen Lebensraum, das
Sie da an den Tag legen? Neoliberal bis auf's Mark, kann ich da nur sagen. Und
wer hinten runterfällt ist selbst schuld!
Solidarität bedeutet ja nicht,
dass man sich komplett hinter jede Minderheit stellt. Klar sollte man die Sorgen
respektieren, die sich die Leute in Ensdorf und Umgebung machen. Aber man muss
sich auch im Klaren darüber sein, dass es ein unglaublicher Schritt nach vorne
wäre, wenn das Kraftwerk gebaut wird und eine Menge Leute erhebliche Vorteile
davon haben (und damit meine ich nicht nur die RWE!). Mann kann es niemals allen
Recht machen, dass wissen Sie genau wie ich.
Demokratie bedeutet, dass
es der Mehrheit recht gemacht wird - und nicht jedem! Das heißt, dass ich es
hinnehmen müsste, wenn die Mehrheit der Bürger gegen das Kraftwerk wären und das
bedeutet, dass Sie es hinnehmen müssen, das die Mehrheit der Bürger für das
Kraftwerk ist.
Leider brauch ich meinen kleinen Klima-Killer, zumindest
in den Semesterferien - aber im Winter werde ich wieder mit Bus und Bahn
(oder zu Fuß) unterwegs sein und damit viel CO2 sparen!
Nächste Woche
Saarwellingen? Wann? Was? Wo?
13.9.2007 um 08:01:39
18. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Das heißt, dass ich es hinnehmen müsste, wenn die
Mehrheit der Bürger gegen das Kraftwerk wären und das bedeutet, dass Sie es
hinnehmen müssen, das die Mehrheit der Bürger für das Kraftwerk
ist.
Lieber Christian,
Sie werden doch nicht im Ernst hinter
dieser Aussage stehen !
Es gibt zwischenzeitlich 22.000 Unterschriften
gegen das Kraftwerk !
Wenn irgendjemand der Befürworter die Hoffnung
hätte einen ähnlicher Erfolg zu haben, wäre schon längst eine Liste
unterwegs.
Und kommen Sie mir jetzt nicht dass es in dem 9 km Radius ja
200.000 Menschen gibt.
Das ist im Moment noch der Vorteil der RWE, dass
viele Menschen nicht informiert sind oder es ihnen schlichtweg egal ist
.
Aber seien Sie beruhigt wir arbeiten dran ;)
13.9.2007 um 08:53:09
19. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Gegen
neue Megakraftwerke
Hallo Christian,
natürlich ist meine Darstellung
eingefärbt, ich stehe ja auch nicht auf der Seite von RWE.
Aber wäre es in
Schwalbach nicht fair gewesen, kritischen Expertenstimmen ebenfalls das Wort zu
erteilen? Wenn alles so sauber und transparent ist, wie das die beiden
RWE-Vertreter und auch der Bürgermeister darstellen wollten, dann müsste man
kritische Fragen von Experten nicht wirklich fürchten, oder?
Aber ich
habe ich mir in Schwalbach das Infofaltblatt "6 Fragen zum Projekt" und die
A4-Broschüre "KW Ensdorf, Vorhaben Blöcke 4 und 5" mitgenommen.
In der sehr
umfangreichen Broschüre ist die geplante CO2-Abscheidung mit keinem Wort
erwähnt, im Faltblatt steht "Das KW kann mit einer CO2-Reinigungsanlage
nachgerüstet werden, sobald diese Technik für Kraftwerke einsatzreif
ist".
"Kann"... Zur Einsatzreife sagte der RWE-Vertreter selbst, dass noch
geforscht würde, es gäbe keine marktreife Anlage. Warum sollten diese
Forschungen schneller zum Ziel führen, als Forschungen zur Speicherung von Strom
aus Wind- und Solaranlagen? Warum wird letzteres als Spinnerei abgetan und die
CO2-Abscheidung und vor allem Lagerung als gangbar dargestellt?
Forschung und
die Entwicklung marktreifer Technologien, und das wissen Sie als Akademiker
auch, hat nicht unerheblich etwas damit zu tun, wieviel Forschungsgelder der
Staat und die an den Forschungsergebnissen Interessierten dafür ausgeben können.
Die grossen EVUs haben ja bekanntermassen ein nicht unerhebliches
Finanzpolster...
Grüsse, Annika
12.9.2007 um 10:03:01
20. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
"Warum wird
letzteres als Spinnerei abgetan..."
Ich habe selbst noch nicht bemerkt,
dass sowas als Spinnerei abgetan wird. Vielleicht les ich aber einfach die
falschen Zeitungen ;)
Auf jeden Fall liegt die (ferne) Zukunft in solchen
Technologien. Keine Frage. Energiespeicherung aus Wind- und Solarkraft - daran
werden wir nicht vorbeikommen. Und es wird ja auch schon geforscht in der
Richtung. Anlagen zur Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff sind ja
technisch schon lange realisierbar, das kann man in jedem Elektrobaukasten
machen. Ich glaube die Forschung ist monentan nicht mit der Realisierung der
Spaltung beschäftigt, weil das schon funktioniert. Der Problembereich sind
Lagerung, Transport und die Marktreife der enstprechenden Brennstoffzellen. Aber
daran wird meines Wissens doch auch gearbeitet. Wenn mich nicht alles täuscht
habe ich darüber auch was in einem der letzten Posts von Frank gelesen.
Die Konzerne setzen tatsächlich zu Stark auf die Modernisierung alter
Technologien. Das WARUM ist halt so ne Sache... das wüsste man schon gerne...
man konzentriert sich momentan halt mehr auf die Herausforderung des
internationalen Wettbewerbs und die richtigen Antworten auf die Liberalisierung
des Marktes. Vielleicht gehen da zu viele Ressourcen flöten? Für die RWE gilt ja
außerdem momentan noch: Führungskrise. Was da in der Konzernspitze abläuft ...
tststs... wenn sie das Thema regenerative Energien nicht rechtzeitig ganz oben
auf ihre Liste setzen, dann wird die RWE in einigen Jahren vom Markt
verschwinden. Blöderweise merken die nicht, dass sie es sich nicht leisten
können, dass ein Mittelständler aus Nirgendwo die Technologieführerschaft in
einem Zukunftsmarkt erlangt...
Wie war das denn in Schwalbach mit den
"kritischen Expertenstimmen"? SZ-Kommentar:
Blaß wiederum musste mit
Abbruch der Sitzung drohen, um das zuweilen lautstarke Publikum im Zaum zu
halten. Unqualifizierte Zwischenrufe von Kraftwerksgegnern trugen zum Bild
dieser Sitzung bei. Manche qualifizierte Publikums-Frage ging dabei leider
verloren.
Hat sich der ein oder andere - verständlicherweise -
emotionale Kraftwerksgegner da vielleicht selbst mit Zwischenrufen ein Bein
gestellt? Es wäre halt schade den Mangel an Disziplin der RWE
anzuhängen...
Ich war nicht dabei, Sie können ja auch mal schreiben wie's
abgelaufen ist...!
Gruss
Christian
12.9.2007 um 12:32:55
21. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Gegen neue Megakraftwerke
Hmmm... keine Ahnung ob
Sie's wussten, aber Statistik gehört zum BWL Grundstudium... und das hab ich vor
einiger Zeit erledigt. Haben Sie da ne Frage? Vielleicht kann ich weiterhelfen?
13.9.2007 um 18:56:22
88. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: ensdorfer
cdu..
sollten sich ein bespiel an ihren kollegen
nehmen
Stuttgart (ddp). Der baden-württembergische CDU-Fraktionschef
Stefan Mappus fordert ein Verbot der Errichtung neuer Kohlekraftwerke.
Angesichts der Verpflichtung, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern, wäre
jedes zusätzliche Kohlekraftwerk «glatter Irrsinn», sagte Mappus am Freitag in
Stuttgart. Kohlekraftwerke seien «die umweltschädigenste Form der
Stromerzeugung» und «mit Sicherheit die falsche Antwort auf die
Klimadiskussion».
Mappus sprach sich stattdessen für eine Verlängerung
der Laufzeiten von Kernkraftwerken aus. Die Abschaltung von Atomkraftwerken sei
aus energiepolitischer Sicht falsch. Sollte aufgrund des Atomausstiegs der Bau
neuer Kraftwerke aber erforderlich sein, seien Gaskraftwerke zu empfehlen. Ziel
in Baden-Württemberg sei außerdem der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien.
Den Angaben zufolge tragen Kohlekraftwerke in Baden-Württemberg zu 28 Prozent
zur Kohlendioxidbelastung bei.
11.9.2007 um 00:44
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
der aufhänger besteht daraus, dass gewisse
"unterschiedliche interessen" sich des öfteren auf schmusekurs mit der rwe
befinden, wie zb. gestern in schwalbach gesehn.
und der unterschied
zwischen bäcker und millionen von andren unternehmen zur rwe sieht so aus, dass
diese nicht die region als abfalleimer ihrer gewinnproduktion
nutzen.
eigentlich ganz einfach oder? ; )
12.9.2007 um 13:58:30
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: ensdorfer cdu..
"Im Übrigen h#tte ich von Ihnen
erwartet, dass sie Annika mal antworten auf den von ihr angegeben Link zu einer
Studie des Umweltbundesamtes - immerhin die Fachbehörde des
Bundesumweltministeriums - dass man mit einfachen Mitteln eine elektrische
Leistung einsparen kann, die der Leistungskapazität aller geplanten
Kohlekraftwerke in Deutschland entspricht. Oder funktioniert Ihr Computer immer
noch nicht?"
darauf hab ich doch schon geantwortet... hab ich gelesen und
find ich klasse - Energiesparen macht Sinn. Hat aber nix damit zu tun, dass ich
dafür bin, dass Ensdorf gebaut wird.
Ich dachte sie wollten plaudern,
immerhin hab ich Ihre Einladung so verstanden... sollte das nicht der Fall sein
möchte ich Sie natürlich nicht belästigen.
Tut mir leid, dass sie mit
unserem Wirtschaftssystem nichts anfangen können und für Sie Gewinn = Raffgier
ist. Aber Oskar wird's freuen, der hat nen Wähler mehr.
Gruss
12.9.2007 um 15:47:22
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
seien Gaskraftwerke zu empfehlen
.. ist
allerdings leider auch nicht so richtig. gaspreise und die abhängigkeit von
russland würden den herrn da wohl umstimmen.
11.9.2007 um 00:48:54
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
CDU Niedaltdorf lehnt mit Resolution Pläne für
Kraftwerk ab
Resolution an Ministerpräsidenten und
Landrätin
Niedaltdorf. Der CDU-Ortsverband Niedaltdorf hat sich in einer
Resolution gegen die Pläne zum Bau eines Doppelkraftwerks in Ensdorf
ausgesprochen. Die Christdemokraten begründen die Resolution, die sie an
Ministerpräsident Peter Müller und Landrätin Monika Bachmann adressierten,
damit, dass „wir Niedaltdorfer vom Bau des neuen Kraftwerks indirekt
mitbetroffen sind. Bei bestimmten Wetterlagen mit Winden aus südöstlichen
Richtungen, die insbesondere in den Sommermonaten auftreten, werden die
Schadstoffe auf direktem Weg in unsere Richtung transportiert.“ In den letzten
Monaten sei die CDU von Bürgern stark darauf angesprochen worden. „Da wir uns
als CDU-Ortsverband als Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger unseres Dorfes
sehen, fühlen wir uns dazu verpflichtet, deren Meinungen zu diskutieren,
Kompromisse zu finden und weiterzuleiten.“
Der CDU-Ortsverband Niedaltdorf
bekennt sich zum Energiestandort Ensdorf und spricht sich für den Bau eines
neuen, innovativen Kraftwerkblocks in der Größenordnung von etwa 500 MW
aus.
Die Resolution nimmt in etwa die Position der einstimmigen Resolution
des Rates der Stadt Saarlouis auf. Eingesetzt werden sollten modernste Technik
mit einem höheren als dem geplanten Wirkungsgrad und
Kraftwärme-Koppelung.
Dazu müsse das Fernwärmenetz ausgebaut werden.
we
bezeugt wieder mal: unterschiedlicher als die genossen der cdu
kann man gar nicht sein. schade nur, dass die ensdorfer cdu sich kein beispiel
nimmt. naja, man wirds an den wahlen und ansehen gewisser damen und herren
spüren
vielen dank an herrn stein für den informativen auszug
11.9.2007 um 18:13:54
5. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: ensdorfer cdu..
Lieber Frank,
ich möchte ja nicht wieder damit anfangen, Ihnen die Welt zu
erklären, aber:
1. Unternehmer unternehmen nur deshalb, weil Sie Gewinn machen
wollen, und das ist vom Bäcker um die Ecke bis hin zur RWE das Gleiche. Um Ihnen
Ihre letzte Illusion zu rauben: auch der Bäcker um die Ecke nimmt von Ihnen mehr
Geld für's Brötchen, als er selbst dafür bezahlt hat. Und das ist auch richtig
so - sonst gäb's nämlich wedder Brötchen noch Strom.
2. Politiker vertreten unterschiedliche Interessen, weshalb
zwischen Landesebene und Ortsverbandsebene durchaus Unterschiede bestehen
können, genau wie zwischen den einzelnen Ortsverbandsebenen. Das ist nichts
besonderes.
Ich versteh einfach nicht, wo bei diesem Artikel Ihr Aufhänger
ist!?
12.9.2007 um 08:24:44
6. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
Hallo Christian,
selbst auf die Gefahr hin, dass
Sie wieder mal die Welt erklären müssen:
1. Im Unterschied zum Bäcker um
die Ecke, gehören die großen EVU, auch die RWE - so inzwischen auch in ARD und
ZDF zu sehen und zu hören - zu den größten Abzockern der Nation! Und das noch
unter Duldung und Förderung einer Bundes- und Landespolitik, die offensichtlich
nicht mehr in der Lage ist, den Grundbedarf der Menschen vor dreister
Ausbeutermentalität zu schützen! Eine solche Auslegung von einem sozialen
Gemeinwesen leisten sich sonst nur Bananenrepubliken!
2. Unterschiedliche
Meinungen zu einem Sachthema bestehen immer dann, wenn über die Fakten keine
Klarheit besteht! In der Sache Ensdorf wurde von Anfang an sowohl von der
Landesregierung als auch von RWE nicht mit offenen Karten gespielt. Statt Fakten
wurden Falschargumente aufgetischt und Waschmittelwerbung betrieben. RWE glänzt
mit dürftigen Informationen, was immer dann geschieht, wenn man eine "Braut
schön machen" möchte.
Die Landesregierung und alle aus denjenigen Parteien,
die unbedacht Freudenschreie ausgestoßen haben, wollten sich den vermeindlichen
Goldesel Mammutkraftwerk Ensdorf an ihre Fahne heften.
Nun werden immer mehr
Nachteile dieser Ansiedlung bekannt. Das politische Fußvolk lässt sich aber
nicht, Ausnahmen bestätigen die Regel, vor einen Karren eines Oligopols spannen,
dem außer Maximalgewinnen nichts mehr am Herzen liegt!
Zuletzt noch ein
guter Tip, Christian! Wenn Sie so schlau sind, dann kommen Sie doch einmal in
die nächste Versammlung der BI und verkünden dort Ihre frohen Botschaften. Dann
wird Ihre suggestiv geführte Werbekampagne für den geplanten Energiedinosaurier
des RWE abrupt ihr Ende finden!
12.9.2007 um 09:16:34
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: ensdorfer cdu..
"Abzockern", "dreister
Ausbeutermentalität",...
Verstehe... sie wollen also in eine ganz
bestimmte Schublade gesteckt werden... Was dort passiert ist schlicht und
ergreifend die freie Marktwirtschaft. Das mag einem schmecken oder nicht. Aber
auch wenn sie beim Maler um die Ecke einen Eimer Farbe kaufen zahlen sie 40%
mehr als er selbst im Großhandel. Das ist traurig, aber so funktioniert nunmal
das ganze Wirtschaftssystem. Das mag manchmal gemein klingen, aber davon
profitieren letztlich auch Sie - selbst wenn Sie arbeitslos wären. Wenn ich mir
demnächst einen neuen Schrank im Ikea kaufe, dann zahl ich dasx-fache des
Warenwertes. Oder mein Auto: Glauben sie ernsthaft die letzte Reperatur hat
soviel gekostet, wie ich bezahlt hab? Nein, von dem Geld, dass ich zuviel
bezahlt hab kauft sich die Werkstatt demnächst ne neue Kaffeemaschin für ihre
Mitarbeiter...
Was ich sagen will: das sind nicht nur die großen
Energieversorger... das ist überall so. Und wir leben damit. Und wir leben sehr
gut damit. Das Problem ist nur, dass es dem ein oder anderen an solchen Fällen
wie hier wieder stärker iins Bewusstsein rückt und man sich dann unfair
behandelt fühlt. Das kann auch jeder Nachvollziehen, aber bitte verlieren Sie
nicht den Blick dafür, dass eben ALLES so läuft, und nicht nur die großen
EVUs...
ARD und ZDF (bei denen ja vor einiger Zeit dieser offensichtlich
vielbeachtete Bericht leif) haben übrigens gestern nach dem Gerichtsurteil des
Bundesverfassungsgerichtes wieder demonstriert, wer "Abzocker" sind: Die kriegen
gesetzlich geischtert Gebühren für eine Leistung, die NIEMAND vollständig und
ein Großteil überhaupt nicht in Anspruch nimmt, aber trotzdem VOLL bezahlen
muss. DORT könnten Sie sich vielleicht besser einbringen...
Ach und
nochwas: Jemand der was schön reden muss, hält gerne Informationen zurück, das
stimmt sicherlich - aber der Umkehrschluss, jemand der wenig informiert habe
auch was zu verbergen, gilt nicht automatisch, so sehr Ihnen das auch in Ihrer
Argumentation entgegenkäme.
Sie werden sicherlich demnächst mal die
Gelegenheit bekommen mit mir zu plaudern. Ich werde allerdings ganz sicher nicht
zu einer Versammlung der BI kommen, dafür sind die mir zu agressiv. Wenn ich
mich vermöbeln lassen will geh ich um halb zwei auf ne Dorfdisko. Wenn Sie
allerdings ernsthaft Argumente austauschen wollen, dann können Sie mri jederzeit
eine E-Mail schreiben.
Grüße
12.9.2007 um 12:19:15
8. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: ensdorfer cdu..
P.S. Bevor es sonstjemand
bemerkt: das mit ARD und ZDF war ein Seitenhieb, den ich mir nicht verkneifen
konnte und der mit dem Thema direkt nichts zu tun hat. Damit möchte ich die
Neutralität der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen
Sender nicht in Frage stellen!
12.9.2007 um 12:21:58
9. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
In welcher Schublade befinden Sie sich denn, Christian?
In der extremen neoliberalen mit ihrer Ellbogenmentalität und unverhüllt
propagierten Unterstützung für die von Ihnen verherrlichte Raffgier
wahrscheinlich! In der ist kein Platz für das Gemeinwohl, eine eiskalte
Entsolidarisierung mit den Schwachen und Hilfsbedürftigen dieser Gesellschaft.
Ihre Beispiele von der "freien" Marktwirtschaft mit den vorgeblich
gerechtfertigten Gewinnen, von denen "wir alle gut leben", wie Sie behaupten,
lassen einen tiefen Blick in Ihr Verständnis von Marktwirtschaft zu: Freie Bahn
dem "Tüchtigen" der es fertig bringt, die Kunden auszunehmen, ohne dass sie das
erkennen! Freie Bahn auch anderen Glücksrittern dieser Gesellschaft, wozu auch
bestimmte Politiker gehören, die - von unseren Steuergeldern alimentiert -
dummes Zeug über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben und die, wie im
Fall Rwe Ensdorf geschehen, auch noch den roten Teppich
ausrollen!
Verschonen Sie uns mit Sprüchen wie "dass eben ALLES so
läuft"!
Im Übrigen h#tte ich von Ihnen erwartet, dass sie Annika mal
antworten auf den von ihr angegeben Link zu einer Studie des Umweltbundesamtes -
immerhin die Fachbehörde des Bundesumweltministeriums - dass man mit einfachen
Mitteln eine elektrische Leistung einsparen kann, die der Leistungskapazität
aller geplanten Kohlekraftwerke in Deutschland entspricht. Oder funktioniert Ihr
Computer immer noch nicht?
Wie kommen Sie eigentlich zu der Aussage, dass
ich demnächst sicherlich mal Gelegenheit bekomme mit Ihnen zu plaudern?
12.9.2007 um 14:04:11
10. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
ensdorfer cdu..
In welcher Schublade befinden Sie sich denn, Christian?
In der extremen neoliberalen mit ihrer Ellbogenmentalität und unverhüllt
propagierten Unterstützung für die von Ihnen verherrlichte Raffgier
wahrscheinlich! In der ist kein Platz für das Gemeinwohl, eine eiskalte
Entsolidarisierung mit den Schwachen und Hilfsbedürftigen dieser Gesellschaft.
Ihre Beispiele von der "freien" Marktwirtschaft mit den vorgeblich
gerechtfertigten Gewinnen, von denen "wir alle gut leben", wie Sie behaupten,
lassen einen tiefen Blick in Ihr Verständnis von Marktwirtschaft zu: Freie Bahn
dem "Tüchtigen" der es fertig bringt, die Kunden auszunehmen, ohne dass sie das
erkennen! Freie Bahn auch anderen Glücksrittern dieser Gesellschaft, wozu auch
bestimmte Politiker gehören, die - von unseren Steuergeldern alimentiert -
dummes Zeug über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben und die, wie im
Fall Rwe Ensdorf geschehen, auch noch den roten Teppich
ausrollen!
Verschonen Sie uns mit Sprüchen wie "dass eben ALLES so
läuft"!
Im Übrigen h#tte ich von Ihnen erwartet, dass sie Annika mal
antworten auf den von ihr angegeben Link zu einer Studie des Umweltbundesamtes -
immerhin die Fachbehörde des Bundesumweltministeriums - dass man mit einfachen
Mitteln eine elektrische Leistung einsparen kann, die der Leistungskapazität
aller geplanten Kohlekraftwerke in Deutschland entspricht. Oder funktioniert Ihr
Computer immer noch nicht?
Wie kommen Sie eigentlich zu der Aussage, dass
ich demnächst sicherlich mal Gelegenheit bekomme mit Ihnen zu plaudern?
12.9.2007 um 14:04:45
89. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: für unsre
kohle und kkw - freunde..
für alle unsre armageddon-stimmungsmacher
und "woher soll der strom denn sonst kommen" fraktion.. auch die wundertollen
43% sollte man nicht überlesen, wie auch den artikel über die so oft
angepriesene stilllegung nicht
http://www.taz.de/index.php?id=start&art=4147&id=wirtschaft-artikel&cHash=2582cdf4ff
11.9.2007 um 00:29
90. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Artikel Spiegel Online
Weder der Bau
konventioneller Kraftwerke noch der Ausbau der Netze kämen im notwendigen Umfang
voran, zitierte die "Financial Times Deutschland" aus einem Schreiben Matthias
Kurths. "Dies könnte die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa
erheblich tangieren", wurde der Netzagentur-Chef weiter zitiert.
Der
ganze Artikel unter:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,491142,00.html
Grüße
an alle Zweifler
Christian
P.S.: Sollten Sie weiterhin von
"Monopolisten" reden wollen, dann lesen Sie doch bitte die aktuellen Neuigkeiten
über die Bundesnetzagentur und deren Ansicht darüber - unparteiischer geht es
nicht!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,504811,00.html
10.9.2007 um 14:46
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Artikel Spiegel Online
;)
genau dem glaub ich alles !!!
http://www.call-magazin.de/dsl-voip/dsl-voip-nachrichten/chefregulierer-matthias-kurth-droht-aerger-wegen-vdsl_21527.html
10.9.2007 um 15:20:14
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Artikel Spiegel Online
Damit hat Kurth im
Sinne der EU-Kommission entschieden, die wegen des VDSL Streits eine Klage vor
dem Europäischen Gerichtshof angestrengt hat, allerdings den Beschluss der
Bundesregierung ("Lex Telekom") durch die Hintertür
untergraben.
Endlich mal jemand, der sich nicht dem Willen der
Partei beugt und statt sich einem politischen Hin und Her zu unterwerfen gleich
die Dinge in die Hand nimmt, wie sie ohnehin kommen werden. Und dann darf man
nicht vergessen, dass er damit dem Wettbewerb auf die Sprünge geholfen hat. Wie
man sieht also der richtige Mann für die Aufgaben, die an die Bundesnetzagentur
gestellt werden - und wohl der letzte, dem man vorwerfen könnte "Monopolisten"
zu unterstützen.
Danke für den Link!
10.9.2007 um 15:34:57
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Artikel
Spiegel Online
tja.. wäre langsam an der zeit die zukunft ins visier zu
nehmen
10.9.2007 um 23:49:25
91. Eintrag
Absender: Vincent B
Email:
URL:
Betreff:
Welcher Standort denn dann?
ja mir ist aber immer noch nicht klar,
warum man wenn man diese Gesetze hat und die Sicherheitbedingungen eingehalten
werden, warum man dann gegen das Kraftwerk ist, weil irgendwo muss ja der Strom
her kommen, den auch die Ensdorfer verbrauchen. Ich finde, dass ist so die
Mentalität ich bin gegen alles, will aber alles haben. Wenn nicht in Ensdorf
dann woanders mit den gleichen Argumenten der Bürger. Und 2, 2 Mrd Euro für das
Saarland sind irre viel und eine riesen Chance für unser strukturschwaches land.
Meinetwegen könnten die auch neben meinem HAus ein Atomkraftwerk bauen, hätte
ich keine bedenken, solange die Gesetze eingehalten werden. Wo sollte denn nach
Meinung der Gegner ein solches Kraftwerk gebaut werden? Das wir so ein Kraftwerk
brauche ist doch klar oder wollen sie mit Kerzen lesen wie in der Steinzeit????
10.9.2007 um 13:23
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Welcher Standort denn dann?
disqualifiziert !
Erstmal mal
informieren !!!
Sogar mein Sohn weis mehr über die Sache als Sie !!!
10.9.2007 um 13:44:37
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Welcher
Standort denn dann?
sind irre viel und eine riesen Chance für
unser strukturschwaches land
der satz hat inzwischen
kultstatus.
zur frage "wo denn dann". ganz einfach, altanlagen durch neue
ersetzen aber nicht in dieser dimension.
10.9.2007 um 23:54:35
92. Eintrag
Absender: Vincent B.
Email:
URL:
Betreff: Wo
soll unser Strom her kommen????
Ja also ich verstehe den Wirbel um
das Kraftwerk nicht. Die Sicherheitsbedingungen werden ja eingehalten und wenn
nicht besteht ja der Weg des Verwaltungsgerichtsverfahren, welcher einem jeden
frei steht. Irgendwo muss ja unser Strom her kommen oder lebt ihr etwa ohne
Strom und irgendwo müssen ja diese Kraftwerke gebaut werden. Die
Sicherheitsstandarts sind in der BRD sehr hoch, teilweise übertrieben hoch. Wenn
ich diese Gesetze lese, so bin ich immer wieder der Überzeugung, dass die
Standarts teilweise übertrieben sind. Wer gegen das Kraftwerk ist kann seinen
Strombedarf ja durch Strampeln mit einem Dynamo decken:-). Ich wohne selbst in
Ensdorf und habe da was meine Gesundheit betrifft keinerlei bedenken, viel mehr
Sorgen macht mir da mein Handykonsum und die Nahrung
10.9.2007 um 11:05
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo soll
unser Strom her kommen????
Alles Schwachsinn, hier wollen einige
Leute nur Ihre eigene Meinung durchsetzen.
Wenn das Kraftwerk steht ist
Schluss mit Greenpeace Gelaber.
Alle Franks und wie Sie heissen, macht
schonmal eure Hausaufgaben.
Habe die ersten Info-Blätter Pro-Kraftwerk
verteilt, habe mit den ersten Menschen im Umland des KKW geredet, die nur auf
solche Dummschwätzer-Parolen wie von Markus und Frank oder irgendwelchen Grünen
hereinfallen, die hier nur Politik machen wollen. Ergebnis: Die Menschen sind
doch SEHR schnell umzustimmen, komisch ne?
Denn darum geht es
letztendlich: POLITIK
Dann kann ein Frank hier Links posten wie er will,
juckt keinen.
ja, es muss ein ruck durchs land gehn *lach*
11.9.2007 um 14:00:18
2. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo soll
unser Strom her kommen????
Ja das ist Politik!!! Und wie die genau
funktioniert, habe ich mir gerstern Abend in der Gemeinderatssitzung der
Gemeinde Schwalbach angesehen!! Meinen Respekt, ich lach mich weg!!!!!!! Der
komplette Gemeinderat ist stumm wie ein Fisch, und der BM ist ein ganz Cooler!!!
Prima Leute, weiter so!!!!!
11.9.2007 um 07:56:10
3. Antwort
Absender: heiopei
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Alles Schwachsinn, hier wollen einige
Leute nur Ihre eigene Meinung durchsetzen.
Wenn das Kraftwerk steht ist
Schluss mit Greenpeace Gelaber.
Alle Franks und wie Sie heissen, macht
schonmal eure Hausaufgaben.
Habe die ersten Info-Blätter Pro-Kraftwerk
verteilt, habe mit den ersten Menschen im Umland des KKW geredet, die nur auf
solche Dummschwätzer-Parolen wie von Markus und Frank oder irgendwelchen Grünen
hereinfallen, die hier nur Politik machen wollen. Ergebnis: Die Menschen sind
doch SEHR schnell umzustimmen, komisch ne?
Denn darum geht es
letztendlich: POLITIK
Dann kann ein Frank hier Links posten wie er will,
juckt keinen.
11.9.2007 um 07:01:40
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo soll
unser Strom her kommen????
Jooo... war doch in Schwalbach auch mal
großes Thema, oder? Da GAB es aber TATSÄCHLICH Kranke wegen der
Handystrahlung (Sendemasten)... Zumindest hatte das die damalige BI so gesagt
;)
tja, es soll ja tatsächlich auch bi's für kraftwerke geben ; )
11.9.2007 um 14:01:14
5. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
klar ! da ist bestimmt der ein oder
andere heiopei drin ;o)
11.9.2007 um 14:12:04
6. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo soll
unser Strom her kommen????
Das mag ihre Meinung Sein. Eine vielzahl der
Bürger in und um Ensdorf ist halt einer anderen Meinung.
10.9.2007 um 11:37:00
7. Antwort
Absender: Heipoei
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Die werden ja auch geblendet !!!!
10.9.2007 um 20:54:12
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo soll
unser Strom her kommen????
1600mw vor der tür aber angst vor
handystrahlung.. schon süss
Die werden ja auch geblendet
!!!!
.. von der rwe
10.9.2007 um 23:48:03
9. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Wie Ihr Name schon sagt !!!
na dann verteilen Sie mal schön !
Ich schlage vor Sie stellen
sich am Wochenende einen Stand neben den der BI und Greenpeace und verteilen
schön Ihre Blättchen.
Ich wage aber jetzt schon hier zu behaupten, dass
Sie nicht das sein werden, weil Ihnen erstens der Mut fehlt und Sie zweitens
wissen dass Sie auf verlorenen Posten sein werden.
In diesem Sinne
viel Glück Sie Heiopei !!!
11.9.2007 um 08:57:19
10. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Wo soll unser Strom her kommen????
Jooo... war
doch in Schwalbach auch mal großes Thema, oder? Da GAB es aber TATSÄCHLICH
Kranke wegen der Handystrahlung (Sendemasten)... Zumindest hatte das die
damalige BI so gesagt ;)
11.9.2007 um 11:30:19
11. Antwort
Absender: Heiopei
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Na wusste ich doch das so ein
Dummschwätzer wie Sie, Markus, mich wegen meinem Namen angreift....und so jemand
setzt sich hier für Bürger und Umwelt ein????
Traurig für unser Land das
solche Menschen hier Parolen schwingen.
Achja, vor Ihnen hätte ich keine
Angst
11.9.2007 um 15:59:06
12. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Vor mir brauchen Sie auch keine Angst zu
haben !
Wenn ich mich in einem Forum, welches bis jetzt sehr sachlich und
sinnvoll geführt wird, mit einem solchen Namen anmelde und solche Sachen
schreibe, dann mache ich das nur um zu provozieren oder ich weis es nicht
besser.
Falls letzteres der Fall sein sollte entschuldige ich mich
!
Wer schwingt Parolen ?
11.9.2007 um 17:09:16
13. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
Na wusste ich doch das so ein
Dummschwätzer wie Sie, Markus, mich wegen meinem Namen angreift....und so jemand
setzt sich hier für Bürger und Umwelt ein????
Traurig für unser Land das
solche Menschen hier Parolen schwingen.
Achja, vor Ihnen hätte ich keine
Angst
können die herrn befürworterfraktion mal dieses gesülze
lassen?! ich versteh ja, dass man von eigenen defiziten zu dem thema ablenken
muss und auch das inzwischen die negativpunkte des kkw die positiven bei weitem
überragen aber dennoch ist dieses stammtischgemache langsam nervig
11.9.2007 um 17:46:36
14. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Wo
soll unser Strom her kommen????
"Wo soll unser Strom her kommen????" ist
diese Diskussion überschrieben.
Meine Antwort:
Mein
umweltfreundlicher Strom der Firma LICHTBLICK ( http://www.lichtblick.de/ )
ist inzwischen günstiger als der
"dreckige" Strom der Energis! (2-Personen Haushalt, Verbrauch ca. 3000 kw/h
p.a.)
Lichtblick ist Testsieger bei FINANZTEST und Stiftung
Warentest.
Es geht auch sauber und wirtschaftlich!!! Also
Stromanbieter wechseln!
17.9.2007 um 23:19:12
93. Eintrag
Absender: Vincent B.
Email:
URL:
Betreff: Wo
soll unser Strom her kommen????
Ja also ich verstehe den Wirbel um
das Kraftwerk nicht. Die Sicherheitsbedingungen werden ja eingehalten und wenn
nicht besteht ja der Weg des Verwaltungsgerichtsverfahren, welcher einem jeden
frei steht. Irgendwo muss ja unser Strom her kommen oder lebt ihr etwa ohne
Strom und irgendwo müssen ja diese Kraftwerke gebaut werden. Die
Sicherheitsstandarts sind in der BRD sehr hoch, teilweise übertrieben hoch. Wenn
ich diese Gesetze lese, so bin ich immer wieder der Überzeugung, dass die
Standarts teilweise übertrieben sind. Wer gegen das Kraftwerk ist kann seinen
Strombedarf ja durch Strampeln mit einem Dynamo decken:-). Ich wohne selbst in
Ensdorf und habe da was meine Gesundheit betrifft keinerlei bedenken, viel mehr
Sorgen macht mir da mein Handykonsum und die Nahrung
10.9.2007 um 11:05
94. Eintrag
Absender: buk
Email:
URL:
Betreff: Warum
Strom?
Wozu brauchen wir überhaupt den Strom?
Diese Frage stelle ich mir gerade, während mein 500 W
Netzteil brummt und ich in Werner`s Forum surfe. Eigentlich sollte ich besser
schlafen gehen, das wäre gesünder (z.B. für den Adrenalinspiegel und die
Herz-Kranz-Gefäße) und zudem würde mein Lüfter keine Abwärme in die Atmosphäre
pusten, die man ja noch gut ins Fernwärmenetz einspeisen könnte.
Dummes Geschwätz!!
Überleg lieber was wäre, wenn wir keinen Strom hätten.
Na aufs Licht könnt ich gut verzichten, da hab ich ja noch ein paar
Kerzen. Kein Tee, kein Kaffee, das würd mich schon mehr treffen okay. Aufzüge
hasse ich sowieso, Rolltreppen sind auch überflüssig und Klimaanlagen sind seit
diesem Sommer Mega-Out. Aufs warme Essen kann ich notfalls auch ein paar Tage
verzichten. Was funktioniert sonst im Haus nicht: Fernsehen, Play-station,
Kühlschrank, Gefriertruhe, Bügeleisen, Waschmaschine, Wäschetrockner,
Spülmaschine, Telefon, Internet, Warmwasser, Heizung (es sei denn, Du hast diese
extrem umweltfreundlichen Festbrennstoffe, die vor gut 50 Jahren für das super
gute Stadtklima gesorgt haben). Also gut, nichts für Weicheier, was Dich nicht
umbringt macht Dich nur härter.
Schwing ich mich also auf mein Fahrrad und fahr zum Bäcker Brot
holen. Au bull shit, geschlossen, alles leer, der konnte ja keinen Teig anrühren
geschweige denn backen. Und nebenan der Metzger auch nichts. Jetzt dabba in den
Globus geradelt und noch schnell das nötigste holen, bevor die anderen gemerkt
haben, dass die Lage ernst ist. Butter, Milch, Käse und ein paar Konserven,
damit wird ich schon über die Runden kommen. Haste überhaupt Kohle?. Nee noch
schnelle an den Geldautomat…….. Scheiße geht auch nicht. Na im Globus geht’s
auch mit VISA. …….Mensch, was ist denn da vorm Globus los, die schlagen ja mit
Steinen die Scheiben ein und plündern den Laden. Schnell weg. Am besten mit dem
Auto ins Reich oder zu den Wackessen. Vorher noch Tanken, aber auf dem Rückweg
vom Globus komm ich schon an der Shell vorbei und meine schlimmsten
Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Also zurück in den Humpen, ein Deckel
gemacht und bei gut gezapftem Bitburger das Schlimmste abwarten.
Zugegeben, jetzt hab ich den Bogen überspannt und mich selbst als
Panikmacher entlarvt oder?
Nein, ich hab mich bloß dran erinnert; als ich im November 2005 im
Humpen saß und mir die Bilder vom Münsterland angesehen hatte. Bis auf das gut
gezapfte Bier muss es da so ähnlich zugegangen sein. Wasser gab´s übrigens auch
keins mehr – mein (Alb)Traum von der Anarchie!! Wenn wir nur nicht alle so
degeneriert wären!
Na vielleicht ist es doch nicht so einfach, ein
Stromnetz zu betreiben? Ich habe mich sowieso schon immer gefragt, wie das
funktioniert, wenn ich den Lichtschalter anknipse und irgendwo ein Kraftwerk mit
seiner Leistung hochfährt – und wenn ich es ausknipse wieder runter. Aus
–An-Aus-An, wie ich´s will. Es funktioniert, verstanden hab ich´s eigentlich
nie, obwohl ich mich immer für Physik interessiert habe. Und - Hand auf´s Herz,
die meisten von Euch wohl auch nicht. Da müssen die vom E-Werk wohl doch ein
bischen was auf´m Kasten haben. Da haben die vielleicht sogar recht, wenn die
sagen, dass wir neue Kraftwerke brauchen, dass wir Kohlestrom brauchen, dass mit
Biomasse und Windenergie unser Stromverbrauch nicht zu decken ist, dass man mit
einfachem Dreisatzrechnen kein Energiekonzept erstellen kann.
Versorgungssicherheit ist so leicht daher gesagt und so schnell mit
einer Handbewegung abgetan. Wir kennen ja nichts anderes, wir sind halt
degeneriert. Aber ist sie nicht doch etwas verdammt Wichtiges, als dass man so
leichtfertig mit ihr umgeht?
Vielleicht sollten wir doch lieber den Fachleuten glauben. Klar, die
verdienen damit auch ihr Geld, aber ist das anrüchig?
Und was wollen die Huberts, Juttas und Bims? Die setzen sich für
unsere Umwelt und unsere Gesundheit ein? Wer´s glaubt………
Die haben auch nur die nächste Landtagswahl im Kopf und die fette
Staatsknete.
Auch nicht wirklich besser.
9.9.2007 um 01:50
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Warum
Strom? Absoluter Dummfug !!!!
Absoluter Dummfug
!!!!
Was von Ihren Aufzählungen würde nicht mehr
funktionieren, wenn ein einziger 500er Block den alten ablösen würde
???
So einen Quatsch habe ich sogar hier noch nicht gelesen.
Trotzdem Respekt für die Mühe einen solchen Text aufzusetzen, aber
leider unnötig !
9.9.2007 um 14:04:05
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Warum
Strom?
hey buk,
und ich hab angst, dass mein hund nichts mehr frisst
wenn ensdorf-neu nicht gebaut wird : (
10.9.2007 um 23:58:24
3. Antwort
Absender: buk
Email:
URL:
Betreff: Re: Bier und
Cheeseburger
Hey Frank
Die Sache mit Deinem Hund, die tut mir echt
leid.
Wenn die neuen Blöcke in Ensdorf ans Netz gehen kann Dein Hund zu uns
kommen.
In unserem familiär-biederen Umfeld wird er sich sicher wohlfühlen
und wieder fressen. Ich versprech Dir auch, dass er täglich Bier und
Cheeseburger bekommt. Wir haben auch 2 tierliebe Kinder mit denen er sich
schnell anfreunden wird.
An Fasend-Sonntag gehen wir auch immer auf den
Oldie-Humpenball. Weißt Du, der guten alten Zeiten wegen.
Wir bringen ihn
mit, dann kannst du ihn wiedersehen.
Herzlichst
buk
15.9.2007 um 00:26:02
4. Antwort
Absender: buk
Email:
URL:
Betreff: Re:
Sorry
Hey Freak
gar kän so schlecht Idee mit dem 500 MW Block.
Kommt mir irgendwie bekannt vor. Hattest wohl mit Heiko Maas
Gedankenübertragung. Also ich hätt da gar nix dagegen.
Ich bin mir nicht
ganz sicher, aber ich glab die Sach hat doch en klitze-kleinen Haken:
Ach
jo, do fällts ma inn. Es fehlt noch der Investor. Oder willste den vielleicht
verpflichten (Dann könntst´e Honney sogar im Grab noch grinsen sehen).
Du
hast recht! Warum gleich resignieren?
Mache ma´s doch selwa.
Also
ich allän packen die 500 Mio´s net, aber wenn Du mitmachst, hätte ma bestimmt ne
Chance.
Du könntest dann Kraftwerksdirektor machen und ich mach de Pförtner,
einer von uns muss ja Ahnung von Kraftwerkstechnik haben.
Hey das wird
scharf, ich freu mich schon drauf, mir hann unser eigenes Kraftwerk.
Aber was
mache ma, wenn der Strom zu teuer is und käner uns en abkauft?
Wenn die
Stadtwerkebonzen lieber billigen Atomstrom aus Cattenom beziehen, als den Strom
aus unserem tollen 500 MW Kraftwerk. Zu hohe Fixkosten, zuviel Mitarbeiter pro
MW, nicht wettbewerbsfähig gegenüber den großen Blöcken, so heißts jetzt.
Und die haben alle gesagt, mir sollen das Ding bauen und jetzt will käner den
Strom und mir gucken in die Röhre.
Was sagt die Bank? Insolvenz!!,
Schuldnerhaftung, gesamtschuldnerisch für 500 Mio´s plus Zinsen.
Dann komm
ich ja den Rest von meinem Leben auf keinen grünen Zweig mehr net.
Du, tut
mir leid! Ich glaub ich mach doch besser net mit. Die Sache ist mir echt zu
heiß.
Ich bin wohl doch nicht als Unternehmer geeignet, ich bleib lieber
Schlosser bei der Hütt.
Vielleicht kannst`e mal bei Heiko nachfragen, der
fand die Idee ja auch net so schlecht. Der macht bestimmt mit, der braucht
sowieso ab 2009 nen neuen Job.
Heiko könnt bestimmt auch den
Insolvenzverwalter machen.
Sorry
buk
15.9.2007 um 01:22:04
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Warum
Strom?
das projekt sonderschulen ans netz scheint geglückt zu sein.
kompliment..
wenn sie ihren schwenker und das bier verdaut haben,
versuchen sie es bitte mit einem neuen anlauf. danke
15.9.2007 um 14:31:22
95. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: RWE muss
Unterlagen nachreichen
Die RWE Power AG muss dem saarländischen
Umweltministerium Unterlagen für die Erweiterung des Kraftwerks Ensdorf
nachreichen. Nach Anagben des Ministeriums ist der Antrag
unvollständig.
Bei der Vollständigkeitsprüfung des Antrags, den die RWE am
24.August eingereicht hatte, habe das Ministerium festgestellt, dass nicht alle
relevanten Papiere vorhanden seien.
Die Unterlagen muss das Unternehmen nun bis zum 21.September
nachreichen. Das Ministerium werde nach dem Eingang der Papiere eine erneute
Vollständigkeitsprüfung vornehmen.
.. wen wunderts
7.9.2007 um 15:16
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: RWE
muss Unterlagen nachreichen
Bei dem ganzen Getue der Politik traue ich
der Sache nicht wirklich !!!
Stell dir mal vor das wäre nicht passiert
! Dann wäre die Hölle los !
Das Risiko geht von denen keiner ein.
Deshalb erst mal ein paar Unterlagen nachfordern und den Menschen das
Gefühl geben "Wir sind sehr sorgfältig, alles mit größter Transparenz!
"
Für mich ist das ein abgekatertes Spiel .
7.9.2007 um 16:43:15
96. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: rwe flyer
und modelle ein witz!
also
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/kw-erneuerungsprogramm/property=Data/id=493312/steinkohlenkraftwerk-in-ensdorf.pdf
soll
ja wohl ein scherz sein oder? man redet hier von "fragen und antworten", bekommt
aber nur lächerlich kurze informationen die noch dazu kein punkt der
bedenklichen punkte aufführen.
größte lächerlichkeit ist allerdings die
darstellung des modells (bild 1.seite oben links und besonders 2.seite unten
links) bei denen der perspektivwinkel natürlich so gewählt wurde, dass ein
verhältnis zum bestehenden und vor allem ein eindruck über die wirkliche größe
bewußt verhindert wird! und wurde nicht davon gesprochen die alte anlage
abzureissen wenn die neue steht? was macht sie also noch auf dem 3d bild der
zweiten seite?! aber nein, soll ja bestimmt nur das verhältnis verdeutlichen,
ne?! ; )
meiner meinung wieder mal nur ein pluspunkt für die rwe
auf ihren konto der augenwischerei!
6.9.2007 um 13:04
1. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
flyer und modelle ein witz!
wurde nicht davon gesprochen die alte
anlage abzureissen wenn die neue steht?
Oh Gott, wirklich grausam, dass
die da einfach noch abgebildet wurde. So wie ich Sie hier erlebe hätten Sie für
den Fall, dass sie nicht abgebildet wäre mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit argumentiert: Das machen die nur, um die Dimensionen zu
verwässern.
Es gibt Leut die sind einfach gegen alles. Und Sie sind einer
davon.
7.9.2007 um 05:36:43
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: rwe
flyer und modelle ein witz!
Oh Gott, wirklich grausam, dass die da
einfach noch abgebildet wurde. So wie ich Sie hier erlebe hätten Sie für den
Fall, dass sie nicht abgebildet wäre mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit argumentiert: Das machen die nur, um die Dimensionen zu
verwässern.
Es gibt Leut die sind einfach gegen alles. Und Sie sind einer
davon.
ganz im ernst, merken sie nicht, dass sie inzwischen nur noch
****** labern?
7.9.2007 um 15:07:33
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: rwe flyer und modelle ein witz!
Hallo? Das sagt
bitte WER? Frank, Sie drehen ALLES, aber auch wirklich ALLES so lange hin und
her, bis sie wieder irgendwas draus basteln können. Das hat mit diskutieren -
oder sogar Vernunft - rein gar nichts mehr zu tun.
7.9.2007 um 21:18:14
97. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Ensdorf
sowieso ein "Dreckloch"?!
also wenn man sich hier manche posts
durchließt, könnte man meinen ensdorf wäre laut den befürwortern wie geschaffen
für das kw
zitat:
Ganz im Ernst... in Ensdorf ändert das
neue Kraftwerk auch nichts mehr an den miesen Immobilienpreisen. Falls Sie's
nicht wussten: da STEHT schon ein Kraftwerk. Und die Hütte ist in der Nähe. Und
das Kraftwerk Wehrden ist auch nicht weit. Und Saarstahl. Und und und. Machen
Sie sich mal keine Illusionen, veraltete Bausubstanz und eine unattraktive
Wohnlage haben wir doch in Ensdorf schon mehr als gegeben, bin heute nochmal
durchgefahren. Glauben Sie ernsthaft das sinkt noch viel nach
unten?
schon ziemlich strammes gespräch über den wirkungsbereich
von herrn hartz. auch wundert es mich, dass auf einmal kw-befürworter die
industrielle lage im land erkennen. dies allerdings steht im widerspruch zu "das
neue kw greift den wertbesitz nicht an und ist auch nicht so schlimm fürs auge,
auch ist im saarland keine hohe belastung durch industrie mehr gegeben". im
gegensatz dazu steht dann "das neue kw fällt nicht mehr ins gewicht bei dem was
dort alles in der region steht und die grundstückspreise sind bei der
unattraktiven wohnlage eh schon minderwertig"
*lach* also liebe
befürworter oder besser christian's.. entscheiden sie sich mal
6.9.2007 um 12:47
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
sowieso ein "Dreckloch"?!
also entweder leidest du tatsächlich unter
einem auffassungsdefizit oder schreibst mit absicht diesen quatsch für die leut
zu stressen um von dem eigenen kleingeist abzulenken?!
ich hab nicht
gesagt, dass mir niemand mehr in die augen schaut, eher dass nur kleine
verzweifelte befürworter mit ihren arbeitsplätzen und wirtschaftwunder gefasel
direkt das weite suchen.
die kindergartenrei mit dem rumdrehn und leut
irgendwelche aussagen in den mund zu legen is hier drin langsam zu oft
vorgekommen und hab inzwischen doch sehr starke zweifel an dem geisteszustand
diverser poster
9.9.2007 um 14:15:01
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf sowieso ein "Dreckloch"?!
Ich glaube
kaum, Frank.
7.9.2007 um 21:14:17
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf sowieso ein
"Dreckloch"?!
wirkungsbereich von herrn hartz
Juhu, endlich
auch mal was, was Herr Lafontaine unterschreiebn würde
...
widerspruch zu "das neue kw greift den wertbesitz nicht an und
ist auch nicht so schlimm fürs auge, auch ist im saarland keine hohe belastung
durch industrie mehr gegeben"
Nein, es vernichtet keinen Wertbesitz. Das
ist reine Täuschung von Kraftwerksgegnern.
christian's.. entscheiden
sie sich mal
Das habe ich doch. Mit minimaler Denkleistung und ohne den
ständigen willentlichen Versuch Dinge anders zu verstehen als sie gemeint
sind.
Aber lieber Frank, haben Sie eigentlich "Wertbesitz" in Ensdorf?
Oder sonstwer hier? Wie teuer ist denn der Quadratmeter? Wie ist die
Wertentwicklung für ein typisches Ensdorfer Grundstück in den letzten Jahren?
Kennt da jemand Zahlen? Wie leicht lassen sich HEUTE Häuser im
Überschwemmungsgebiet der Saar verkaufen? ICH würde auch ohne Kraftwerk kein
Häusle in Ensdorf kaufen. Man könnte ja einfach mal bei der örtlichen
Sparkassenfiliale nachsehen, wieviele Häuser zum Verkauf stehen und zu welchem
Preis.
Was ich Ihnen zu sagen versuche: Die Grundstückspreise in Ensdorf
sind ohnehin sehr niedrig. Da können Sie das Argument "Wertverlust" nicht
bringen, weil einfach keiner stattfinden kann.
7.9.2007 um 05:44:02
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ensdorf
sowieso ein "Dreckloch"?!
uuurr christian. das thema hat sich. jetzt ist
es auf einmal ein überschwemmungsgebiet?! und die grundstücke in ensdorf sind so
minderwertig, dass kein verlust mehr stattfinden kann?
ich überlass ihnen
mal hier ihren sandkasten, denn selbst eingefleischte rwe mitarbeiter bleiben
realitätsnaher und können über ihre posts nur den kopf schütteln. sie sind nur
ein vereinsamter kämpfer auf verlorenem posten und selbst wenn das kkw gebaut
wird, werden sie probleme bekommen ihr wesen in zukunft an den mann zu
bringen.
7.9.2007 um 15:13:34
5. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ensdorf sowieso ein "Dreckloch"?!
Und von wegen
an den Mann bringen: Waren Sie nicht derjenige, dem in der Wadgassener Bäckerei
schon niemand mehr in die Augen gucken kann? Das haben Sie doch vor drei oder
vier Tagen noch so gesagt, oder?
Und jetzt ist Schluss mit dem Stuss
hier, lassen Sie uns zurück zum Thema kommen. Sie gleiten ab.
7.9.2007 um 21:19:22
98. Eintrag
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Bürgerinitiativen
Also seit Wochen lese ich nur
von der BI GEGEN das Kraftwerk Ensdorf. Die schafft es auch Ihre Mitstreiter zu
mobilisieren und öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen. Leider pennt hier
die Öffentlichkeitsarbeit der RWE - aber okay, man kann es noch auf die
momentane Führungskrise schieben oder so...
Gibt es denn irgendjemanden
in diesem Forum (man sieht ja, dass einige mitlesen), der AUSSER mir schonmal
mit dem Gedanken gespielt hat eine "BI PRO Kraftwerk Ensdorf" zu gründen? Ich
will zumindest nicht dabei zusehen, wie es einzig und alleine
Negativschlagzeilen über eine Super-Chance für unser Land und einen Schritt in
die Richtung umweltverträglicherer Kohlekraftwerke gibt. Da muss mehr drin sein
als stotternde Politiker und eine wirklich toughe BI gegen Ensdorf Neu! Ich
denke mal das Mass ist langsam voll und Bedarf zum Handeln mehr als gegeben.
5.9.2007 um 21:23
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
immerhin sitz ich an der Uni quasi an der Quelle
für neue Ideen
und warum setzen sie sich dann für veraltete wie ein
kkw ein? ; )
6.9.2007 um 12:19:31
2. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Dann bin ich ja froh dass Sie den Verstand dazu
haben.
Übrigens : Student oder nicht hat damit nichts zu tun, da gebe ich
Ihnen Recht !
Unsachlich ist es für mich nicht da ich Ihnen nicht glaube
dass sie der sind den sie vorgeben.
Ich werde mich auch nicht an den
endloslangen Diskussionen beteilligen da mir meine Zeit dafür zu schade
ist.
Ich schlage Ihnen vor : Da Sie ja offensichtlich persönliches
Interesse an der ganzen Sache haben, dass Sie bei einer der nächsten
Versammlungen, Sitzungen, Gemeinderatssitzungen, Infostände ...
vorsprechen.
Sie werden dort Gehör finden !
Da bis heute
ein vernünftiges Auftreten der Befürworter ausgeblieben ist könnten Sie als
unabhängiger Student bestimmt sehr gut zu der Diskussion beitragen.
Herr
Mischaelis, Herr Perty, Herr Hartz und und und wird Ihnen dankbar sein.
6.9.2007 um 11:44:41
3. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Hallo Frank,
schön, dass
Sie sich auch bei Themen zu Wort melden, zu denen Sie absolut nichts beizutragen
haben. Und dann noch mit so herrlich ironischen Übertreibungen...
tststs.
Und zu den Ideen, die man für eine BI haben kann - da gibt's so
einiges, immerhin sitz ich an der Uni quasi an der Quelle für neue Ideen ;)
Machen Sie sich also keine Gedanken.
6.9.2007 um 08:30:25
4. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Der Kraftwerksneubau in Ensdorf hat doch aus Sicht der
RWE nur einen Grund:
Die Manager von RWE wissen natürlich ganz genau,
dass ihr Riesenkraftwerk in Ensdorf und Umgebung niemals gebraucht werden wird
und dass so ein großes Umweltproblem entsteht. Aber sie haben handfeste Gründe,
trotzdem diese Anlage zu bauen. Die überall zu beobachtende Kohle-Renaissance
hat ihren Ursprung nicht im Abschalten der Atomkraftwerke, sondern im neuen
Verschmutzungsrecht.
Die Luftverschmutzungsrechte sollen nach dem Willen der Regierung in
Zukunft begrenzt und käuflich sein. Dazu wurde ermittelt, wie viel CO2 jeder
Betrieb in Deutschland in die Umwelt entlässt. Diese Rechte wurden den
Unternehmen dann geschenkt. Aber ab 2012 müssen alle Unternehmen neue
Verschmutzungsrechte zu Marktpreisen kaufen. Bis dahin bekommen sie diese noch
relativ billig vom Staat.
Mit anderen Worten: Wer es schafft, noch vorher ein möglichst großes
und möglichst schmutziges Kraftwerk ans Netz zu bringen, bekommt noch eine große
Menge Verschmutzungsrechte geschenkt. Das bringt einen so großen Vorteil
gegenüber der Konkurrenz, dass es sich finanziell lohnt, ein Kraftwerk zu bauen,
dessen Strom man nachher sogar exportieren muss, weil er hier nicht absetzbar
ist.
So nun sind Sie an der Reihe!!!
7.9.2007 um 10:30:18
5. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Hallo Christian !
Schon toll zu lesen was Sie
alles wissen und die Zeiten der Ereignisse kennen !
Und das alles als
Student ;)
Sie müssen sich ja seit Jahren mit den Kraftwerken und der
Industrie im Raum beschäftigen !
6.9.2007 um 09:13:06
6. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Nee, muss ich nicht. Da reicht
schon ne geringe Portion Vernunft und ein Minimum an Allgemeinbildung
;)
Übrigens: Student oder nicht - das hat mit der Sache nix zu tun... und
ist daher unSACHlich!
6.9.2007 um 11:03:34
7. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Naja wetten und gölauebn bringt uns hier nicht weiter.
Das sind Fakten von der RWE Seite, obs ihnen gefällt oder nicht. Dann macht RWE
halt auf ihrer Internetseite falsche Angaben. Zu Emissionsrechten: Die
Millionen, die RWE vom Staat geschenkt bekommt, schlägt sie auf den Strompreis
drauf, als hätte sie die Rechte bezahlen müssen. Das ist der größte Witz an der
Sache.
9.9.2007 um 12:52:36
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
christian.. sie wissen selbst wie die wahrheit bei der
sache aussieht. persönliche einstellungen ändern daran leider nichts. viele
befürworter und organisatoren sowie politiker gehen diesen weg nur aus eigenen,
oft auch finanziellen intressen. dem rwe clan nehm ich das noch nicht mal übel
weil es einfach ihre arbeit ist.. dennoch wissen sie was wirklich hinter ensdorf
neu steckt und geben es dummerweise auch an dem ein oder andren stammtisch nach
ein, zwei bierchen zu.
das sind alles so kleinigkeiten die in der summe
ein sehr großen schatten auf das projekt werfen. daher bleibt meine entscheidung
und die der bürger, egal wie lang und oft sie mit irgendwelchen
"wahrheits"-fähnchen auch wedeln
9.9.2007 um 13:58:48
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Leider pennt hier die Öffentlichkeitsarbeit der
RWE
tut sie nicht, schon von schwalbach gehört? ; )
BI
PRO Kraftwerk Ensdorf
gibts schon, werden auch "bürgermeister" (in
diversen gemeinden) oder auch "cdu" genannt
wie es einzig und alleine
Negativschlagzeilen
achja? was wäre denn eine positivschlagzeile
ihrer meinung nach?
"ENSDORF NEU - RWE ERRETtET DAS SAARLAND VORM
WIRTSCHAFTLICHEN ABGRUND" oder "OHNE ENSDORF NEU SITZEN WIR IM DUNKELN" ;
)
also ich glaub kaum, dass sie positivschlagzeilen zu ungunsten der
menschlichen gesundheit veranstalten können ohne dass sie ausgelacht
werden.
Super-Chance für unser Land
ahja und die sieht
wie aus?
"toughe BI"
schicke parole ; )
Ich
denke mal das Mass ist langsam voll und Bedarf zum Handeln mehr als
gegeben.
schöner stammtisch, nur aufpassen, dass das nicht auch so
kläglich scheitert wie die pro-argumente.
Hallo Christian, würde
mich schon anschliessen, wie stellen Sie sich das vor? Sie können gerne an meine
Email schreiben. Hätte auch ein paar Ideen.
sie würden mit ebenfalls
brennend intressiern ; )
6.9.2007 um 00:39:03
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
* mich
6.9.2007 um 00:39:13
11. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Hallo Christian, würde mich
schon anschliessen, wie stellen Sie sich das vor? Sie können gerne an meine
Email schreiben. Hätte auch ein paar Ideen.
5.9.2007 um 23:23:23
12. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdor@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Aha... stimmt, die Idee von
Rauchgasauswaschung, CO2-Abscheidung und ein Wirkungsgrad von 46% sind ganz
"olle Kamellen". Wenn Sie das schon so lange kannten, warum haben Sie sich dann
nicht schon früher für mehr Effizienz eingesetzt? Warum wurde Ensdorf Alt dann
so gebaut?
Das hier ist neue, modernste Technik, die Sie da verhindern
wollen.
7.9.2007 um 06:02:59
13. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
P.S.:@ markus
Wenn Sie
das nicht glauben sollten, dann schreiben Sie mich bitte an, damit ich Ihnen
eine Kopie eines Ausweises zurückschicken kann - man soll ja die
Verschwörungstheoretiker nicht unnötig basteln lassen... ;)
7.9.2007 um 06:05:15
14. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Also ich muss feststellen, dass der Ton hier immer
straffer wird!!! Warum kann man sich mittlerweile nicht mehr sachlich über die
Angelegenheit unterhalten?? Ist schon komisch......
7.9.2007 um 09:58:49
15. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Hallo Erwin !
schön jemand neues hier begrüßen
zu dürfen.
ich gebe Ihnen Recht, bereue es aber wahrscheinlich gleich
wieder weil Sie bald mit den tollsten Gegenargumenten beschossen werden !
7.9.2007 um 11:16:43
16. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Hallo Herr Markus, das macht nichts. Ich habe auch noch
sehr viele andere Argumente!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
7.9.2007 um 11:35:34
17. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Ihr Argument geht voll auf -
für Kraftwerke, die VOR 2012 ans Netz gehen. Allerdings ist das bei Ensdorf Neu
nicht der Fall.
7.9.2007 um 11:54:38
18. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
Naja da sind sie aber schlecht informiert. In einer RWE
Broschüre schreibt die RWE selbst:
Die Kraftwerksblöcke sollen Ende 2011
und Mitte
2012 mit einer Gesamtleistung von ca. 2 x 800
MWel brutto in
Betrieb gehen.
7.9.2007 um 12:00:49
19. Antwort
Absender: Vincent B.
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
seid ihr alle bei den linken oda was, wenn ich euch so
reden höre!!!!!!!! Bei euch kommt der Strom aus der Steckdose und das Geld von
der Bank!!!!!!!!!!!! Das Kraftwerk ist eine Riesenchance für unser tolles
Aufsteigerland. Kann dern Pter Müller nur unterstützen!!!!!!!!
7.9.2007 um 12:04:12
20. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
Wollen wir beide drauf wetten,
dass keiner der beiden Blöcke VOR 2012 in Betrieb ist? Und wenn die RWE so
scharf drauf wär, die Emissionrechte für lau zu bekommen, warum spart man sich
dann nicht einfach das ganze Geld für den Bau und kauft davon die Rechte. 2,2
Mrd. € sind mehr, als die RWE zwischen "Ende 2011" und dem Jahr 2012 noch
geschenkt bekommen kann ;) Ich glaube nicht, dass das der Grund für den
Kraftwerksbau ist, zumal sie den Großteil der Emissionsrechte ja auch noch
erwerben müsste. Denn "geschenkt" ist auch 2011 schon lange nicht mehr alles.
Im übrigen: Die Emissionsrechte, die die RWE erwerben muss werden
natürlich über den Strompreis an den Kunden weitergegeben. Das ändert also
nichts an der Lage der RWE.
7.9.2007 um 12:42:36
21. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bürgerinitiativen
christian, dass die kkw-technik zwar modern aber
nicht mehr zukunftsweisend ist, dürfte doch selbsterklärend sein
oder?
und vincent, wie sieht die "riesenchance" denn aus? wie gestaltet
sie sich?
7.9.2007 um 14:07:09
22. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bürgerinitiativen
"dürfte doch
selbsterklärend sein oder?"
Für Sie vielleicht, für mich nicht.
Alternativen zur Versorgung im vielerwähnten Mittell- (und Spitzen-)lastbereich
gibt es nicht. Oder wollen Sie wie der WWF vorrechnen, was wir bei Umstellung
auf Erdgas alles einsparen könnten - ganz ohne die fehlenden Ressourcen mit
einzuberechnen. Man siehe sich nur mal Russlands Politik an oder lese mal nach,
was momentan mit der geplanten Pipeline Richtung Türkei passiert (Financial
Times Deutschland, 7.9.07, "Gas aus Iran soll EU-Pipeline retten").
Oder
glaubt hier noch irgendwer Windkraft und Solar sind die alleinigen Retter
in der Not. Den möchte ich mal sehen, wenn er sich nachts bei Windstelle aufm
Klo das Licht einschalten will...
Wie die Riesenchance aussieht? Na, kurz
gesagt: Schauen Sie sich die lustige Broschüre doch nochmal an: die drückt sich
zwar sicherlich sehr gut für ihre Zwecke aus, aber bei der Wahrheit bleibt sie -
was man ja von Ihnen nicht immer behaupten kann (wir erinnern uns:
"Klima-Killer", "RWE nur an Emissionsrechten interessiert","nur Strom für
Frankreich","mehr CO2 als vorher" - bis jetzt hat sich alles als falsch
herausgestellt)
7.9.2007 um 14:18:47
99. Eintrag
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Bild vom
KKW
Das ist doch wieder typisch ! Nachdem wochenlang alle
Stellen angeschrieben wurden und gefordert wurde endlich ein 3D Bild des KKW in
Ensdorf zu erstellen ( wie von RWE in den letzten Sitzungen zugesagt) kommt
jetzt das !!!
Da sag mir mal einer was von größter Transparenz !!!!
5.9.2007 um 09:47
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
Da das mit dem Bild einstellen nicht funktioniert hier der Link
zum Bericht beim SR.
http://www.sr-online.de/nachrichten/740/679600.html
5.9.2007 um 09:48:47
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
schönes "parolen"blättchen ja *g* und wie schön
kurz.
auch jetzt sind nicht mehr die alten anlagen, die abgeschaltet
werden sollen, das netzproblem sondern nicht planbare schwankungen von ökostrom
aus windrändern.. aaaaahhhhjaa *lach*
6.9.2007 um 12:25:16
3. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Bild vom KKW
Da muss ich aber mal Recht geben, das ist mehr als
dürftig... bin mal gespannt, warum das so lange dauert mit den Bildern und den
Werten...
Leider ist das Bild aber gar nicht direkt von der RWE, sondern vom
SR... vielleicht gab es ja für die Presse weitere Details???
5.9.2007 um 20:30:55
4. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
Guten Morgen Christian,
ich wollte nur mal ein wenig
Wasser auf Ihre Mühlen tragen ;)
Sie werden sicher nicht übersehen haben
dass das Informationen von der RWE sind ;)
Und die sind für mich nicht
stichhaltig da sie für mich nur einen Zweck erfüllen:
Den Leuten die Augen zu
zuschmieren.
6.9.2007 um 11:34:39
5. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
Die sind doch wohl eher von der RWE ;)
http://www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/kw-erneuerungsprogramm/property=Data/id=493312/steinkohlenkraftwerk-in-ensdorf.pdf
6.9.2007 um 09:34:34
6. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bild vom KKW
Zitiert wurde der SR ;)
6.9.2007 um 10:59:35
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Bild vom KKW
P.S.: Übrigens interessanter
Link... lesen Sie sich mal durch, was da alles steht :-D
6.9.2007 um 11:01:44
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
die perspektive des modells war doch klar, oder?! ; )
5.9.2007 um 13:46:02
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Bild
vom KKW
warum das so lange dauert mit den Bildern und den
Werten
na warum wohl? keine bilder, keine werte aber antrag.. tz
6.9.2007 um 00:40:45
10. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Bild vom KKW
Jau, sieht richtig gut aus. Endlich
mal ein Bild, damit alle sehen was das für ein tolles Bauprojekt wird !!
5.9.2007 um 18:25:23
100. Eintrag
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff:
Arbeitsplätze???
Original Zitat aus der VSE Homepage:
....VSE ist mittlerweile in der Lage, zwei Ballast-Kohleblöcke mit
weniger als 100 Mitarbeitern zu betreiben....
Quelle: http://www.vse.de/html/unternehmen/stromerzeugung.php
4.9.2007 um 20:06
1. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
Lesen Sie noch mit?
Bleibt festzuhalten: wir sind
uns in dem Punkt einig, dass es neue Arbeitsplätze geben wird. Schön.
5.9.2007 um 13:54:19
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
das hatten wir bereits, ja
allerdings auch die
anmerkung, dass ein paar arbeitsplätze nicht die minderung einer ganzen region,
besonders im gesundheitlichen bereich rechtfertigen.
wir drehn uns im
kreis..
5.9.2007 um 14:01:55
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
"Es gibt ja überhaupt gar keine Arbeitsplätze am
neuen Kraftwerk"
steht wo?!
5.9.2007 um 13:47:55
4. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
Nachtrag. Zur These "Zwei Milliarden Investiton für das
Saarland"
Original Zitat aus der RWE-Homepage:....Von der
Gesamtinvestitionssumme verbleiben nach heutiger Schätzung rund 200 Millionen
Euro im Umfeld des Standorts.... Quelle: http://www.rwe.com/
Also: Gerade mal ein
Zehntel der Investitionssumme bleibt bei uns!
4.9.2007 um 20:22:54
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
das mit den arbeitsplätzen war schon länger klar, die
einzigen die es nicht verstehn oder nicht verstehen wollen, sind rwe mitarbeiter
selbst und verzweifelte befürworter die sich an dieses scheinargument
klammern.
mal gespannt ob die 200mio marke überhaupt auch nur ansatzweise
erreicht wird.
4.9.2007 um 23:16:44
6. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
Ich weiß nicht, was es ist, was Sie GENAU nicht
verstehen wollen: egal wie viele oder wie wenige Arbeitsplätze dort entstehen
werden: es sind mehr als im Moment benötigt werden um dort die Wiese zu mähen
;)
Die "weniger als" 100 Mitarbeiter im Kraftwerk Ensdorf sind im übrigen
VSE(!)-Mitarbeiter. Haben Sie sich mal überlegt wieviele Arbeitsplätze bei den
Unternehmen entstanden sind, an die Teile des Betriebs etc. outgesourct wurden?
Die müssen Sie mitzählen, auch wenn Sie Ihnen nicht auf der Homepage präsentiert
werden (gilt auch für das neue Kraftwerk).
Sie können sich ja mal ans
Werk stellen und ne Woche lang zählen?
5.9.2007 um 06:13:45
7. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Arbeitsplätze???
P.S.: Wird damit die Parole mit "Es gibt ja
überhaupt gar keine Arbeitsplätze am neuen Kraftwerk" absolut als falsch
enttarnt? - Ja.
5.9.2007 um 06:16:00
101. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hallo in die Runde,
ich
möchte hier ein Argument aufgreifen und versuchen zu widerlegen, das meiner
Meinung bei einer Diskussion Kraftwerk ganz oder gar nicht immer untergeht und
auch bei der Diskussion um die Alternative entweder Kraftwerke wie bisher
(Kohle und Atom) einerseits oder regenerative Energieerzeugung,
Blockheizkraftwerke, dezentrale Einheiten andererseits immer wieder
vernachlässigt wird und möchte mich dabei auf eine brandneue Studie des
Umweltbundesamtes vom 24.08.2007 beziehen.
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3191.pdf
Wir sind uns hier im Forum ja weitgehend einig, denke ich, dass
Atom- und Kohlestrom Grundlast- und Mittellaststrom sind.
Wir bekommen
Grundlaststrom aus u.a. aus Cattenom, das macht Deutschland zu einem Importeur
von Strom, im Gegenzug exportieren wir auch Strom.
Deswegen sind wir aber noch lange nicht abhängig von Cattenom, wie
das VSE-Vorstand Leo Petry behauptet und werden das auch nicht, wenn Ensdorf NEU
in kleineren Dimensionen gebaut würde und auch andere Kraftwerksprojekte nicht
in der geplanten Form realisiert werden, darauf komme ich noch unter dem
Stichwort "Energieeffizienz".
Über das Jahr gesehen, wird meist die doppelte
Menge über dem Bedarf des Saarlandes in die Nachbarregionen exportiert. Die
bestehenden Kraftwerke im Saarland können technisch gesehen die dreifache
Leistung des benötigten Bedarfs erzeugen.
Frage also: Warum gibt es einen
regen Stromim- und export?
Schaut man sich die Gestehungskosten von Strom an,
scheint mir die Antwort klar: Laut eines Diagramms, das ich auf einer
Vattenfall-Webseite gefunden habe, kostet Atomstrom in der Erzeugung (Lagerung,
Rohstoffpreis, Wideraufbereitung sind dieser Quelle zu Folge enthalten) 3,9 Cent
pro kW/h, Kohlestrom 4,4 ct, Strom aus Gas-und Dampfanlagen 3,5 ct.
(Zur
Erinnerung: der Strom Nettopreis, den der Verbraucher z.B an die Stadtwerke SLS
zahlt, beläuft sich auf 17,3 Cent pro kW/h).
RWE verkauft den Strom an die
Stadtwerke. Jedes wirtschaftlich denkende Unternehmen wird versuchen, so billig
wie möglich einzukaufen. Atomstrom von EdF aus Cattenom ist billiger als der
hier erzeugte Kohlestrom. Im Gegenzug verkauft RWE der EdF Mittel- und
Spitzenlaststrom, die Verrechnung erfolgt durch eine Verrechnungsstelle
innerhalb des Europäischen Verbundnetzes.
Grundlaststrom, das ist Strom für die Geräte und Anlagen, die in
Privathaushalten, im Handel und in der Industrie tagaus, tagein laufen.
Kühlgeräte, Umwälzpumpen für Heisswasser, Durchlauferhitzer, Beleuchtung,
Kommunikation, Stromheizung z.B. in Privathaushalten. In der Industrie Strom für
Pumpen, Prozesswärme, Drucklufterzeugung, Lüftungs- und Klimaanlagen.
Elektrischer Strom wird zur Hälfte in Elektromotoren für mechanische Energie
genutzt, zu einem guten Viertel für Prozesswärme sowie zu geringeren Anteilen
für Beleuchtung und Kommunikation, zu einem Zehntel für Elektroheizungen.
Beispiele und Einsparpotenziale findet man auf S. 18 des o.g.
Berichts.
Mehr Energieeffizienz ist nach Untersuchungen und Berechnungen
des Umweltbundesamtes ein Weg, der zu weniger Stromverbrauch und in der Folge zu
massgeblichen CO2-Einsparungen führt, weil eben in Deutschland der Anteil von
Kohlestrom recht hoch ist.
Das UBA kommt zu dem Schluss, dass bei Umsetzung von
Energieeffizienzmassnahmen im Jahr 2015 insges. rund 110 Mrd kW/h und 10 Mrd
Euro Gewinn für Stromveraucher zu erzielen wären (S. 19) und 30 neue Kraftwerke
einer Grösse von durchschnittlich 700 MW eingespart werden können.
Investitionen in die Erneuerung dieser Anlagen bringen auch
Arbeitsplätze bei Produktion Einbau, bei Zulieferfirmen usw. Siemens verdient ja
nicht nur durch Kraftwerkskomponenten, sondern auch bei Industriemotoren. So
gibt es z.B. einen ‚Hochwirkungsgrad-Motor’, der ausschliesslich für den Export
in die USA produziert wird. In Deutschland wird er nicht nachgefragt, sicher
auch, weil es entsprechende Energieeffizienzbestimmungen nicht gibt.
Die Politik muss regelnd eingreifen und die Richtung bei
Energieeffizienzmassnahmen und deren Förderung und in der Energiepolitik
vorgeben.
Man kann den Energieunternehmen nicht die alleinige
Entscheidungsgewalt überlassen, was wo wie gebaut wird! Ensdorf NEU sollte so
schnell wie möglich genehmigt werden, so war noch Anfang des Jahres der Tenor
des Wirtschaftsministeriums, das Saarland wollte vormachen, wie
Investorenfreundlich wir sind. Meines Wissens lief das Genehmigungsverfahren für
ein wesentlich kleineres Solarkraftwerk im Nordsaarland (Prüfungen nach BImSchG)
enfallen da ja wohl...) über Jahre. Weiss jemand in der Runde hier, ob es
eigentlich schon gebaut ist?
Christian, ich gebe Ihnen Recht, auch für RWE und die anderen drei
Grossen muss es sich durch Anreize oder gesetzliche Vorgaben lohnen "im Gegenzug
zum Kraftwerksbau kommende Investitionen in alternative Energien ebenfalls im
Saarland zu tätigen“. Ich finde das auch einen guten Gedanken.
Grüsse, Annika
3.9.2007 um 12:26
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
sag mal, willste als spiegel neben mir
anfangen oder was is dein problem warum du in zwischen nur noch meine sätze und
aufforderungen kopiern kannst?!
9.9.2007 um 14:08:23
2. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Mensch Frank,
Sie können einfach nicht zugeben, dass sie's übertreiben. Aber okay, es ist ja
ihr gutes Recht in einer Demokratie.
Bevor wir von "Giftstoffen" reden
brauchen wir Zahlen. Da führt kein Weg dran vorbei. Auch Blei und Quecksilber
haben gewisse Dosierungen, unterhalb derer sie ungefährlich sind. Das ist wie
bei allem. Fragen Sie mal beim Homöopaten ihres Vertrauens nach: würde man die
Inhaltsstoffe der Mittel nur hoch genug dosieren, dann wären sie ALLE Schädlich.
Oder die Acrylamid-Geschichte: man pumpt ein paar Laborraten voll mit reinem
Acrylamid, die bekommen dann teilweise Krebs und schon will man Chips als
"weapons od mass destruction" deklarieren. Was niemals erzählt wird: Sämtliche
Kräuter - die ja sehr gesund sind - enthalten Stoffe, die bei ausreichender
Konzentration meist tötlich oder zumindest stark gesundheitgefährdend sind. Wir
sehen: alles ist relativ. Ebenso verhält sich das mit dem Ausstoß der
Schadstoffe aus dem KKW.
Sobald man allerdings die Emissionsangaben hat,
kann man vergleichen wo die Dosis liegt, ab der es schädlich wird. Sollte diese
NICHT erreicht werden, dann bitte ich sie ab diesem Zeitpunkt gemäß ihrer
Vernunft den Argumenten zu folgen, die stärker zu gewichten sind und den
Kraftwerksbau zu befürworten. Sollte die Dosis zu hoch sein, dann werde ich mich
persönlich mit Ihnen treffen und auf den Listen der BI meine Unterschrift
leisten gegen das geplante Kraftwerk.
Das mit dem "Strom nach
Frankreich" geben Sie einfach nicht auf, oder? Ich habe Ihnen belegt, dass mehr
als das 16fache der nach Frankreich exportierten Strommenge nach Deutschland
geliefert wird und trotzdem kommen Sie wieder mit dem gleichen Argument? Wie oft
soll ich es denn noch entkräften, damit Sie's endlich bei Seite
legen?
Achja, und zwischen "ein Kohlekraftwerk in die Aussicht hinterm
Haus bauen" und "Lebensqualität vernichten" ist meines Erachtens VIEL Raum, den
Sie einfach malübersehen, damit es auch richtig schön schlimm klingt.
6.9.2007 um 08:20:09
3. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Niemand verfolgt eine Strategie der
Verharmlosung oder Vertuschung. Ich kann nichts vertuschen, da ich kein
Kraftwerk baue. Und ich verharmlose nicht, wenn ich Fakten auf den Tisch lege.
Aber jemandem , der nur Ihren Beitrag liest bekommt diesen Eindruck. Dagegen
wehre ich mich und enttarne Ihre Äußerungen als leere Floskeln und Parolen. Das
Ihnen das nicht schmeckt kann ich mir vorstellen.
Scheinbar scheinen Sie
nicht gewohnt zu sein auf die Schlagworte "Giftstoffe", "verpessten", "nur Strom
nach Frankreich", "Region gegen die Wand fahren", "Lebensqualität vernichten",
usw. noch eine Antwort zu bekommen. Ist eigentlich ein Armutszeugnis für
die Kraftwerksbefürworter, denen Sie bis jetzt begegnet sind.
5.9.2007 um 20:53:19
4. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hallo Christian,
gut, dass noch
jemand nach anderen Quellen recherchiert und nicht nur RWE oder BI "nachbetet"!
Natürlich ist dann auch wichtig zu gucken, wer die diversen Studien in Auftrag
gegeben und finanziert hat. Ich denke, das Umweltbundesamt ist da neutral. Ich
versuche schon parteienunabhängige Infos zu kriegen.
Aber warten, bis die
Strompreise steigen, um dann was zu tun?
Wenn ich ein Gewerbe betreiben würde
und es stünde der Kauf einer neuen Pumpe, eines neuen Elektromotors oder
Kühlgerätes an, dann wäre für mich neben den Anschaffungskosten und der Qualität
immer der Stromverbrauch ein wichtiges Kriterium. Geringererer Stromverbrauch =
geringere Betriebskosten.
Und wegen den BIs, die auf die Barrikaden
gehen.
Wenn Windräder gebaut werden, schaffen es viel zu häufig BIs auch
noch, auf die Barrikaden zu gehen....
Wenn ich allerdings als Bürger den
Eindruck habe, hier werde ich "überfahren", meine Interessen gehen unter, sei es
nun als Anwohner, als Allergiker oder sonstwie sensibel reagierender Mensch, als
Umweltbewusster Bürger, als Hausbesitzer und ich habe dann das Gefühl, diese
Sorgen werden nicht wahrgenommen, dann ist eine BI doch ein Gegengewicht, das
eine Demokratie gut aushalten können sollte.
Der Ensdorfer Bürgermeister
beklagt den Druck seitens der BI, aber als Demokrat muss er doch auch froh sein,
dass es Leute gibt, die die Demokratie nutzen. Und wenn er jetztauch
einräumt, dass er sehr wohl auf die gesundheitliche Unversehrtheit seiner Bürger
achtet und sehr genau auf die Einhaltung der Werte nach BImSchG gucken wird, so
war sein Ton vor ein paar Monaten noch ein ganz anderer.
Grüsse, Annika
3.9.2007 um 14:00:31
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
ein student der sich mit tourismus im
saarland befasst und dennoch ein absolutes pro zum kw fährt?! naja.. ;
)
parolen?! ich glaub sie verwechseln da vielleicht ein paar politische
genres. an welcher stelle wurden hier oder seitens der von ihnen angesprochenen
"personenkreise" denn parolen verwendet? auch dieses unterschwellige
gespräch "anwohner" spiegelt einen äusserst beschränkten horizont ihres denkens
(ich vermute mal mit absicht um die anzahl der "widerstandsberechtigten" zu
dezimieren?) man beachte einen kleinen ausschicht der IGU
Die TA Luft
(Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft) begrenzt den Einwirkungsbereich
mit einem Radius, der dem 50-fachen der Kühlturmhöhe entspricht. Dies ist im
Falle Ensdorf ein Kreis mit einem Durchmesser von 16,5 km und einer Fläche von
rd. 214 km². Da der Kamin des bestehenden Kraftwerks höher als die der geplanten
Kühltürme ist, erweitert sich der Radius für das Beurteilungsgebiet im
Genehmigungsverfahren noch einmal. Innerhalb dieses Kreises liegen
mehr als
ein Dutzend Gemeinden mit den zugehörenden Ortschaften. Auch Frankreich ist mit
den Dörfern Merten und Berviller betroffen. Die höchsten Belastungen treten um
die Südwest-Nordost- Achse auf, möglicherweise bei stürmischen Nordwestwinden
auch im Warndt. Natürlich hört der Einwirkungsbereich auch im Fall Ensdorf nicht
an der Kreislinie des virtuellen Beurteilungsgebietes auf, denn dort machen die
Abgase schließlich nicht halt! Man muss deshalb befürchten, dass weite Teile des
Saarlandes, Lothringens und der Pfalz von den Schadgasen und ihren
Umwandlungsstoffen betroffen werden.
.. ist also schon etwas arg
bedenklich wenn man bei so einer sache nur von den direkten anwohnern spricht,
die sich anscheinend laut ihrer aussage beschweren "dürfen". ausserdem würden
sie sich damit als einwohner von dudweiler ebenfalls aus der wertung ziehn, seh
ich das richtig?
die rwe sagt selbst, dass nur dieses kw und in dieser
dimension ihren kassen in den kram passt. die etwas teurere zukunft wird dabei
gern ausser acht gelassen. das ist dann sehr wohl ein argument gegen das kw, vor
allem in anbetracht von gesundheit/gewinn
die richtung der
rwe "groß oder gar nix" ist wirtschaftliche bauernfängerei, das is
richtig.
dieses weltbild sollte man schleunigst mit einer attraktiven
region, sauberer luft und gesunden menschen erweitern anstatt einem
großindustriellen loch namens saarland
4.9.2007 um 12:53:12
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
@ christian
Auch Blei und
Quecksilber haben gewisse Dosierungen, unterhalb derer sie ungefährlich
sind.
heisst also eine täglich kleine ration für die anwohner muss
hingenommen werden und "ist ja nicht so schlimm"?! auch zu den dutzend andren
giftstoffen brauchen wir dann nichts weiter zu sagen da der cocktail ja nur sehr
gering ist? sie wissen vielleicht, dass auch kleinstmengen unter permanter
zuführung zu erkrankungen führen können. davon abgesehn ist ihr kräutervergleich
mal wieder der hit ; )
selbst wenn die daten weit unter den grenzwerten
liegen, brauchen wir im saarland dennoch eher ein - anstatt ein + an belastung.
wie oft muss man sich hier eigentlich wiederholen? durch ihre aussage versuchen
sie sich schlauer zu machen als namhafte ärzte der region und das find ich eher
doch etwas sehr bedenklich.
und ich muss mich leider erneut wiederholen..
mag sein, dass mehr strom hier ankommt als wir frankreich liefern, dennoch
belegt das nicht für wen jetzt letztendlich ensdorf neu liefert -
comprende?
achja.. welchen raum übersieht man wenn zwei 160meter
kühltürme + blöcke drin stehn? *lach*
6.9.2007 um 12:35:43
7. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hmm... interessant, dass Sie schon
wieder mit Praolen antworten. Ein Zitat aus einem Brief der
INTERESSENGEMEINSCHAFT zu bringen zeugt schon nicht gerade davon, dass Sie sich
auf der Suche nach neutralen Informationen befinden. Auch eine Definition von
"Einwirkungsbereich" fehlt. Des weiteren fehlen die Erwarteten Auswirkungen. WIE
die aussehen fehlt in Ihrem Beitrag. Bleibt festzuhalten: es gibt Auswirkungen.
Mehr haben Sie nicht gesagt, aber für den normalen Leser hört sich
das an, als sei hier das halbe Saarland quasi mit Abschluss des Baus an
Lungenkrebs erkrankt. Das ist Bildzeitungs-Rhetorik: gut aber absolut
irreführend und täuschend.
Glauben Sie ernsthaft das Saarland wird durch
Verzicht auf das Kraftwerk Tourismus-Land?
Sie sollten solche Beiträge
lieber nochmal gegenlesen lassen, bevor sie sich selbst disqualifizieren.
4.9.2007 um 13:26:05
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
und was sollen die letzten beiden posts
nun am kw "verbessern"?
was sollen sie uns als fakten dazu beitragen, dass
den bürger die sorge um ihre gesundheit, wertbesitz und lebensqualität in
ensdorf und umgebung etwas abgenommen wird?
auch wäre es schick wenn wir
langsam wirklich mal von der liste der giftstoffe sprechen anstatt immer "nur"
von dem + oder - an co2. aber zb. quecksilber hört sich leider nicht so harmlos
an oder? ; )
5.9.2007 um 14:00:03
9. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Davon reden wir, sobald die Zahlen auf
dem Tisch liegen. Alles weitere wäre Spekulation.
Und wir wollen doch
nicht mit Worten wie Quecksilber, Blei und ähnlichem eine unsachliche Diskussion
über nicht bekannte Werte ins Rollen bringen nur um Meinung zu machen? Wir
sind schließlich nicht die Bild-Zeitung ;)
5.9.2007 um 14:08:49
10. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Es ist ja nicht so, dass ich persönlich
jede BI prinzipiell verteufele, ich denke nur, dass auch jede Initiative Willen
um Einigung zeigen muss. Blindes Dagegensein hilft niemandem weiter. Leider
mischen sich da die Stimmen besorgter Anwohner mit denen "militanter
Öko-Aktivisten" und leider auch der "Protest-Linken". Mit solchen Leuten kann
man nicht weiterkommen.
Ich - als Kraftwerksbefürworter - denke auch,
dass es keine Frage sein darf, dass die Bewohner so gut wie möglich beschützt
werden müssen, dass die strengen Grenzwerte akkurat eingehalten werden müssen,
dass Lärmbelästigungen so weit als möglich vermieden werden müssen und dass das
gesamte Verfahren so transparent wie möglich gestaltet werden sollte! Das wird
jetzt sicherlich auch im Genehmigungsverfahren berücksichtigt werden, besonders,
da die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert ist und sich auch die RWE im
Klaren darüber sein sollte, dass sie sich keine groben Patzer erlauben
kann!
Man sollte nur nicht von vorneherein in die Diskussion gehen und
auf dem Standpunkt bleiben "Scheiss Kraftwerk." und mit allen hanebüchenen
Argumenten versuchen Argumente gegen das Projekt zu konstruieren.
Lassen
Sie sich da nicht in Panik versetzen, auch wenn man Ihnen zum einhundertsten Mal
erzählt, dass Sie in 2 Jahren gar kein Geld mehr für ihr Haus bekommen, die RWE
sich den RWE-Tower vergolden kann vor lauter Gewinnen, Sie nachts nie mehr
schlafen können wegen abertausenden Schiffen und LKWs quasi in Ihrem Garten und
alle Kinder tot sein werden wegen kiloweise Blei in der Luft - das wird dadurch
nicht wahr! Das sind Parolen eben der oben genannten Interessengruppen von denen
sich eine BI tunlichst distanzieren sollte! DANN kann man auch eine konstruktive
Diskussion führen.
3.9.2007 um 14:33:15
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
christian, sie selbst reden davon, dass
wir die giftstoffe mal aussen vor lassen sollten weil wir die konzentration
nicht kennen. im gleichen atemzug beteurn sie aber die arbeitsplätze, von denen
auch noch keiner weiss mit welcher zahl hier zu rechnen ist. schon etwas
schizophren oder?
zu den "parolen"
"giftstoffe" - haben wir welche
oder produziern die türme frische bergluft?
"verpessten" - hab ich ich
verpesten überhaupt irgendwo geschrieben? wenn dann sicher als "ein + an
mehrbelastung"
"nur Strom nach Frankreich" - sieht doch bisher ganz
danach aus oder?, achja, ich vergaß.. die steuern gehn ja auch noch nach nrw,
sowas aber auch ; )
"Region gegen die Wand fahren" - wenn sie ein
industriefanatiker sind, haben sie hier ja schon fast ihr gummibärchenland, das
ist richtig. aber für einen normalen menschen, der wert auf seine gesundheit
legt, bietet die region nach und nach immer weniger attraktive plätze. ich hatte
vor kurzem besuch aus hessen die mir sagten "frank sag mal, in fast allen
richtungen rauchts am horizont". auf die antwort, dass das alles industrie sei,
kam dann nur das entsetzen. auch ein berliner meinte "nee du, schon viel vom
saarland gehört. soll ja bei der lebensqualität nicht so sauber sein bei euch"
und damit war sicher nicht gemeit ob karlsberg nun gut oder schlecht schmeckt.
ensdorf neu würde dem saarland nur einen weiteren pluspunkt als industriepark
geben.. nichts weiter.
"Lebensqualität vernichten" - ähm jo, 1600mw im
vorgarten sind ja eigentlich schon schick, jetzt wo sies
sagen.
meinetwegen nennen sie es parolen wenn ihnen dann das
frühstück wieder besser schmeckt aber leider sind es auch "parolen" mit
hintergrund.
noch eine Antwort zu bekommen
hatten wir
bisher denn beruhigende und vor allem wahrheitsgemäße antworten?! wohl weniger
oder? schön wärs gewesen.. das armutszeugnis mit den besten noten hält zur zeit
noch die rwe in der hand. folgefehler wie kw-befürworter sind da leider
unabwendbar und betracht ich als eher weniger prägnant.
5.9.2007 um 23:39:37
12. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
och wie jetzt chrissi, die
kreisdreherei schon vorbei? ; )
verwechseln sie "echo" mit "fragen", die sie
bis heut noch nicht sinnig belegen konnten, oder was is los zur späten
stunde?
Ihre eigenen Argumente gegen sich slebst eingesetzt sind
plötzlich nicht mehr wahr.
ein beispiel wäre schon
schick..
Da kann man nur schmunzeln.
dann werden sie
sicher ein neuer guter freund von meister stein ; )
Werde Sie ab
jetzt links liegen lassen, Sie wollen es so.
Viel Spass
noch
schade eigentlich. hatte ja doch noch auf ein paar beruhigende
antworten gehofft
5.9.2007 um 23:56:49
13. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Huch, im Threat vertan, bitte den
Administrator, den letzten Beitrag von mir in den Threat "Herr Stein" zu
verschieben. Danke
zu spät chrissy, screenshot ist schon erstellt
und sie haben sich selbst verraten (nicht vertan), dass sie hier versuchen mit
zwei accounts was zu reißen.
wissen sie warum ich nicht überrascht bin?
ich/wir haben schon länger gemerkt, dass hier einige mit zwei namen unterwegs
sind. man sollte seine sätze bei so einem falschen spiel dann doch schon etwas
mehr umbauen.
es enntäuscht mich nur wieder mal zu sehn, welch falsche
hunde doch zu den befürwortern gehörn. sie sind raus. tut mir leid
6.9.2007 um 00:02:57
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
ps.
ok, zugegeben. er passt auch
gut auf den genannten andren thread. dann entschuldige ich mich mal für den
vermuteten zusammenhang aber ist doch schon seltsam wie man sich bei solch einem
forum "im thread vertun" kann. naja.. is auch schon spät ; )
aber leut,
wir brauchen ein andres, funktionaleres, vor allem etwas übersichtlicheres forum
damit sowas besser ersichtlich wird und wenn einer mal dieses ganz grau hier
cancelt wäre ich ebenfalls dankbar. vielleicht noch die ein oder andre
registrierungsroutine und perfekt
6.9.2007 um 00:25:00
15. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
wieviele ältere Menschen könnten
Sie mal fragen, die jahrzehnte im Saarland leben, sind die alle an Ihren
unglaublichen hohen Ausstößen an Giftstoffen erkrankt oder gar
todkrank?
aha, also munter drauf los. als noch ein kraftwerk rein.
schad ja keinem, ne?!
kann ich nur noch den kopf drüber schütteln,
sorry.
Man, mir kommen fast die Tränen, das Saarland wird untergehen
wenn erstmal Ensdorf neu alles verpestet und die Welt voll Blei und Quecksilber
pumpt !!!
macht schon spass meine worte zu kopiern und in ihrem
kontext zu verwenden oder?! *lach*
Vor 30 Jahren gab es nicht die
Rauchgasreinigung wie heute. Nichts wurde rausgefiltert. Dennoch leben die
Menschen heute und Sie sind doch auch gesund als Wadgassener, oder? Dann hat hat
die Völklinger Hütte und das Kraftwerk Ensdorf alt, das Kraftwerk Wehrden, die
Dillinger Hütte usw. Ihren Eltern und Ihrer Familie keine gesundheitlichen
bleibenden Schäden verpasst, oder?????
stellen sie die sinnlose
frage lieber mal den menschen, die familienmitglieder durch krebs verloren
haben. aber achtung, schonmal schutzhelm mitnehmen. und nein, da ich nur eine
sehr kleine und etwas jüngere familie hab, hatte bisher noch keiner das
pech.
also sind sie der ansicht, dass zu den teilweise genannten
industriellen anlagen sich ruhig noch ein mega kraftwerk druntermischen kann..
fällt ja keinem auf, merken wir schon gar nicht mehr bei dem ganzen dreck den
wir eh schon haben, ne?! ; )
Sie labern und reden hier von
Giftstoffen, die die Menschheit vernichten werden, ooooh mein Gott
!!!
tja, tut mir leid wenn der chemieunterricht an ihnen spurlos
vorbeigangen ist.. aber ein tipp, lesen bildet - in jedem alter.
Sie
wissen überhaupt garnichts!! Sie wissen nicht was rausgeblasen wird, Sie wissen
nicht ob die Werte eingehalten werden, GARNICHTS !!
UND GENAU DAS
BEUNRUHIGT MICH/UNS JA!! *lach*
man weiss bisher nur DAS ETWAS rausgeblasen
wird von genannten stoffen, die menge wird uns die rwe sicherlich noch
unterbreiten, wohl wenn auch nur als märchen. und wenn sie in frage stellen,
dass diese anlange nur kuhfürze und keine giftstoffe rauspumpt, leugnen sie
fakten ihres eigenes genres. also lieber mal nachdenken bevor man sich selber
ans bein schifft.
Aber hier Meinung machen. Sie diskutieren
nicht, Sie wollen hier nur abwatschen, sonst nix. Wenn weiter nix kommt,
ersparen Sie uns das.
Sie kennen unseren Standpunkt hier auf dieser
Webpage.
tut mir ja leid wenn ihnen die pro-argumente ausgehn und
die bisherigen nach und nach in sich zusammenfallen. ich wäre da auch etwas
ungehalten ; )
Machen Sie Stimmung beim BUND oder NABU oder wie die
alle heissen.
keine sorge, die stimmung machen die bereits
selbst.
PS. Die tollen BUND und NABUler und BI´s. Gegen alles sind
die, gegen alles...ich lach mich tot. Die wettern gegen das Kraftwerk, auf der
gegenseite BI´s gründen gegen Windräder. tststs...
hachja.. wieder
ein vergleich von äpfel und birnen. .. und der kreis schließt sich mal wieder ;
)
5.9.2007 um 23:03:15
16. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Liebe
Annika,
nachdem Ihre Position also die ganze Zeit war: "Der Strom fließt
nach Frankreich" und ich Sie da offensichtlich vom Gegenteil überzeugen konnte,
kommen Sie mir jetzt mit anderen Nachbarländern. Ich muss Ihren Einspruch
zurückweisen. Der Strom aus Kraftwerk Ensdorf Neu wird nicht in die
Niederlande und auch nicht nach Österreich oder sonstwohin fließen. Hier müssten
wir dann schon die Diskussion auf Frankreich beschränken. Ich werte Grafiken
nicht unvollständig, sondern richtig aus und suche nicht händeringend solange
weiter, bis ich etwas finde, dass ich zu meinen Gunsten auslegen
kann.
widerlegen Sie mir doch bitte mal erst mal meine Argumente in
Bezug auf Arbeitsplätze durch regenerative Energien
Sehen Sie, das meine
ich mich "nicht verstehen". Ich habe Ihnen bereits erklärt, dass diese
"Arbeitsplätze durch regenerative Energien" gar nicht mit dem Kraftwerk
zusammenhängen. Auch wenn das Kraftwerk gebaut wird KÖNNEN diese Arbeitsplätze
entstehen und das wäre ja auch schön. Schließlich haben sie selbst mal
aufgezählt was da mit dem Ausstieg aus dem Bergbau auf uns zu kommt. Dies ist
ein Argument PRO regenerative Energien, aber keins CONTRA
Kraftwerk.
Stromeinsparpotenziale in Privathaushalten, Gewerbe,
Handel und Industrie
Gleiches Spiel: Sollte man dran arbeiten, hat aber
nix mit dem Kraftwerk zu tun.
Monopolstellung der vier grossen
EVUs
Ein ewig gleiches Thema: "Vier Monopolisten" ist ja in sich schon
arg widersprüchlich. Nach der Liberalisierung des Strommarktes kann jeder vom
einen zum anderen wechseln. Im Saarland stehen sich ja auch schon immer 2 große
Anbieter gegenüber. Da ist kein Monopol. Klar verdienen die Geld, aber das ist
auch gut so. Würden die nix verdienen hätten die keinen Grund Strom zu machen.
Und wenn sie nicht genug verdienen, dann werden sie aufgekauft aus dem Ausland.
Und dann bleiben die Steuern noch nicht einmal mehr in
Deutschland.
die Unvereinbarkeit von Ensdorf NEU mit den
Klimaschutzzielen der EU undvon Frau Merkel
Die beiden Dinge sind
nicht unvereinbar. Das stimmt einfach nicht. Wir haben ja die CO2-Sache auch
schon groß und breit hier durchgekaut.
Argument sinkender
Immobiliennachfrage
Ganz im Ernst... in Ensdorf ändert das neue
Kraftwerk auch nichts mehr an den miesen Immobilienpreisen. Falls Sie's nicht
wussten: da STEHT schon ein Kraftwerk. Und die Hütte ist in der Nähe. Und das
Kraftwerk Wehrden ist auch nicht weit. Und Saarstahl. Und und und. Machen Sie
sich mal keine Illusionen, veraltete Bausubstanz und eine unattraktive Wohnlage
haben wir doch in Ensdorf schon mehr als gegeben, bin heute nochmal
durchgefahren. Glauben Sie ernsthaft das sinkt noch viel nach
unten?
"ich kriege das Dokument im Moment nicht auf"
Hören
Sie bitte auf Sachen so auszulegen, wie Sie sie brauchen. Ich war unterwegs und
saß an einem veralteten Rechner, auf kein Acrobat Reader installiert ist
und ich keine Admin-Rechte zur Installation besitze. Inzwischen hab ich's ja
gelesen und Ihnen das auch hier im Forum mitgeteilt.
Zusammenhang
zwischen Erzeugungspreis und Stromimport aus Frankreich
Da haben Sie
neulich tatsächlich was erzählt. Allerdings kam bei mir echt nicht an, worauf
Sie damit hinauswollten. Könnten Sie das nochmal ausführen.
Werde mir
heute abend die Zeit nehmen, den Beitrag durchzuhören und das Gutachten
nachzulesen. Dann werde ich Ihnen dazu gerne auch antworten.
P.S.: Machen
Sie sich mal keine Gedanken um mein Diplom, ich lass Ihnen gerne eine Einladung
zur Feier zukommen. Sollten Sie Angst um meine Leistungen haben, kann ich Ihnen
auch mal einen Nachweis zukommen lassen ;)
6.9.2007 um 10:58:53
17. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hallo Annika,
leider kann ich
die pdf.-Datei momentan nicht öffnen (Rechnerprobleme).
Was die
Energieeffizienz angeht gebe ich Ihnen absolut recht. Da muss mehr getan werden.
Ich gehe mal davon aus, dass steigende Strompreise eben genau diese
Überlegungen beschleunigen werden - und das ist auch gut so.
Genauso
finde ich, dass das Wort "investorenfreundlich" im Zusammenhang mit dem Saarland
blanker Hohn ist. Es gibt eben wegen allem ellenlange Diskussionen und immer
gleich ne BI die auf die Barrikaden geht, irgendwem passt immer was nicht! Dabei
liegen wir doch eigentlich sehr zentral in Europa, haben ein gut ausgebautes
Schienen- und Autobahnnetz, eine hohe Lebensqualität bei gleichzeitig relativ
günstigen Lebenshaltungskosten - und schaffen es trotzdem, dass wir in der
Bedeutungslosigkeit versinken (O-Ton eines DEUTSCHEN: "Gehört das Saarland nicht
zu Frankreich?")
Was die Abhängigkeit von Frankreich angeht bemühe ich
mich mal die Quelle aufzutun, in der ich die Stromexport und -importe nach und
von Frankreich in 2006 gefunden habe.
3.9.2007 um 12:44:26
18. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Huch, im Threat
vertan, bitte den Administrator, den letzten Beitrag von mir in den Threat
"Herr Stein" zu verschieben. Danke
5.9.2007 um 23:27:08
19. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
leut die etwas strenger mit dem thema
umgehn als von konzernen oft gern gesehn und als kollateral-widerstand
bezeichnet wird, sind also "militante öko's" oder gar "prostet linke"?!. sorry
christian aber sie verstehn hin und wieder den witz des tages zu
bringen.
die neue strategie zu versuchen einen teil der gegner mit
drohgesprächen oder solchen bezeichnungen abzuspalten fruchtet bei der
bevölkerung leider nicht so wirklich, da bi und co im gegensatz zu rwe und ihren
"mitstreitern" infoveranstaltungen anbieten um aufzuweisen was wirklich abläuft.
diese "neuen" argumente spiegeln mal wieder die verzweiflung der befürworter
wieder. sie reden von "beschützen", "grenzwerten", "lärmdämmung" usw.. aber
ihnen ist auch klar, dass ein sattes + an mehrbelastung entstehn wird. ein
+ dass das saarland aufgrund der bereits bestehenden starken
belastungen eher durch ein - tauschen sollte um die menschen wie sie sagen "zu
beschützen".
und mit allen hanebüchenen Argumenten versuchen
Argumente gegen das Projekt zu konstruieren.
dies ist mir eher von
befürworter und rwe bekannt, da bisher ausser diesem gefasel noch keine einzige
belegbare und sinnige, vor allem für die bürger beruhigende aussage zustande
kam.
Lassen Sie sich da nicht in Panik versetzen, auch wenn man Ihnen
zum einhundertsten Mal erzählt, dass Sie in 2 Jahren gar kein Geld mehr für ihr
Haus bekommen, die RWE sich den RWE-Tower vergolden kann vor lauter Gewinnen,
Sie nachts nie mehr schlafen können wegen abertausenden Schiffen und LKWs quasi
in Ihrem Garten und alle Kinder tot sein werden wegen kiloweise Blei in der Luft
- das wird dadurch nicht wahr! Das sind Parolen eben der oben genannten
Interessengruppen von denen sich eine BI tunlichst distanzieren sollte! DANN
kann man auch eine konstruktive Diskussion führen.
also meine stimme
als ein neues rwe vorstandsmitglied haben sie! solche reden kann man nur
wirklich nur bringen wenn man kraftwerk im blut hat ; )
ein drastische
wertminderung wird stattfinden, genau wie die lärmbelästigung und die liste der
schadstoffe, die sie als "profi" ja sicherlich kennen. zu glauben dies wäre
nicht so oder es als marginal zu bewerten, grenzt schon an schwachsinnigkeit.
sorry für die ausdrucksweise aber mir fehlen bei solchen aussagen wirklich die
worte!
ps. zur bäckerei eher wadgassen (ja, auch wir haben hier den ein
oder andren überalterten raucher der mit leib und seele für das kw ist da er in
seiner jugend mal ein paar steckdosen geklemmt hat) als ensdorf und das die
gemeinde wadgassen sich "tot stellt", wie heut morgen zu lesen war, wird sich
wohl demnächst auch ändern.
3.9.2007 um 16:27:10
20. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
A propos blindes Dagegensein: Das RWE
hat versucht und versucht es auch heute noch, die Leute blind oder auch dumm zu
machen bzw. zu halten. Es sind sogar für offizielle Stellen keine vernünftigen
Daten zum KW zu bekommen, obwohl ähnliche Anlagen in Planung bzw. im Bau sind.
Der BM von Ensdorf wartet noch heute auf seine Immissionsdaten, eine absolute
Unverschämtheit, wenn man denkt, welche Verantwortung er bei dem Verfahren hat.
Diese Daten und die damit zusammenhängenden Untersuchungen und Abwägungen in das
nachgeordnete Verfahren zu verschieben verstösst gegen eine ganze Latte von
Gesetzen und Vorschriften. Sieht also nicht gut aus für ein "transparentes
Verfahren".
Und wieso man, wenn man so etwas äussert (und das tut
schliesslich auch der BM von Ensdorf) gleich LINKS oder MILITANTER ÖKO sein
soll, ist mir ein Rätsel. Oder sind Sie etwa RECHTS und PAZIFISTISCHER
UMWELTVERSCHMUTZER? Klingt doch mindestens genauso blöd, oder? Solche Parolen
haben in diesem Forum ABSOLUT nichts verloren und sind auch nicht zielführend,
weder in die eine, noch in die andere Richtung.
Und wie kann man Anwohner
vor Lärm und Staub schützen, die 150 m von einem industriellen Grosshafen
entfernt wohnen, in dem täglich 6 Schubverbände umgeschlagen werden? Die sind
nämlich notwendig, um die 12.000 t Kohle bereitzustellen, die pro Tag verbraucht
werden.
Beim derzeitigen Kohlenlager jedenfalls gelingt das nur sehr
unvollständig.
Ich hätte keine Lust, ein Haus in dieser Lage zu kaufen,
sicher auch sonst nur bestimmte Gruppen der Bevölkerung. Und wer ist denn dieser
"man", der das mit den Immo-Preisen erzählt? Na klar: laut "Christian" die
notorisch linken, militanten Ökos vom saarländischen Immobilienmaklerverband.
Aufwachen! Das sind FACHLEUTE! Und bestimmt durchaus von dieser Welt. Ausserdem
haben die doch keinerlei Interesse daran, den Markt kaputtzumachen, oder? Werden
schliesslich über Provision bezahlt!
Also darf und muss man auf deren Zahlen
auch vertrauen.
Dass Schwermetalle wie Blei und Quecksilber auch in
geringster Konzentration schädlich sind, dass Feinstaub Herz-Kreislauf-, Lungen-
und andere Krankheiten verursacht, wurde bereits mehrfach ausgeführt und ist
Ihnen doch sicher genauso klar wie mir. Auch diese Aussagen bzgl.
Gesundheitsgefährdung stammen von FACHLEUTEN, nämlich namhaften saarl. Ärzten.
Oder ist der Chefarzt der Saarlouiser Kinderklinik, Herr Dr. Specht, etwa
irgendsoein weltferner Spinner und dahergelaufener Fantast? Sicher
nicht!
Also sind auch deren Argumente nicht von der Hand zu
weisen.
Aber die alles entscheidende Frage ist doch: Wozu brauchen wir
das alles?
In der Studie des Umweltbundesamtes, auf die sich Annika
bezieht und die ich auch kenne, steht die Antwort: Um das bestehende System zu
zementieren und damit die Gewinne der Energieriesen. Warum sollte man das als
Bürger und weder RWE-Aktionär oder -Mitarbeiter unterstützen? Würde mich mal
interessieren, welche der beiden Alternativen auf Sie zutrifft, damit hier mal
mit offenen Karten gespielt wird.
3.9.2007 um 16:34:24
21. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Aha, endlich führt uns das RWE aus
unserer selbstverschuldeten Abhängigkeit von Frankreich heraus! Und zwar durch
ein neues Kraftwerk! Klingt einleuchtend...
Aber Spass beiseite:
Unsere
Region gehört zu den am höchsten industrialisierten in der BRD und sogar in ganz
Europa. Kann also nicht weit her sein mit der "Industriefeindlichkeit" - nur
gegen menschenverachtende Grossprojekte MUSS man sich wehren, ob rückständiger
Saarländer oder nicht!
3.9.2007 um 16:45:11
22. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Davon reden wir, sobald die Zahlen
auf dem Tisch liegen. Alles weitere wäre Spekulation.
bin dabei ;
)
Und wir wollen doch nicht mit Worten wie Quecksilber, Blei und
ähnlichem eine unsachliche Diskussion über nicht bekannte Werte ins Rollen
bringen nur um Meinung zu machen? Wir sind schließlich nicht die Bild-Zeitung
;)
.. und solang sollten wir am besten ganz das tuch des
schweigens drüber ausbreiten? ; ) die strategie der verharmlosung und
vertuschung ist heute hierbei leider nicht mehr so möglich, sorry
5.9.2007 um 14:26:24
23. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hallo Christian,
ich hoffe, Ihr
Rechner funktioniert wieder und sie konnten dieses hochinteressante Papier des
UBA inzwischen studieren. Ja, und suchen Sie mal die Quelle für Ihre Stromim-
und exporte, bin gespannt!
"Investorenfreundlich" ist eine
Landesregierung sicherlich immer nur für die Projekte, die ihr in den Kram
passen. RWE passt der Regierung in den Kram oder hat entsprechende Lobbyarbeit
betrieben, so dass andere Szenarien für CO2-neutralere Energieversorgung gar
nicht erst ernsthaft durchgespielt werden.
Die Position unserer
Landesregierung ist ja momentan - und Herr Maas von der SPD schliesst sich an -
dass das Saarland "Energieland" sein soll.
Von mir aus, aber "Energieland"
kann ich auch sein, wenn ich mir regenerative Energien (Forschung, Entwicklung,
Produktion und Installation) oder Entwicklung energieeffizienterer Prozesse,
Anlagen und Geräte auf die Fahnen schreibe. Wenn ich Fördergelder für KWK,
Energieeffizienz und all die von mir bereits in anderen Beiträgen angesprochenen
Möglichkeiten genehmige. Wenn ich Forschungsprojekte für die Speicherung von
Energie aus Wind und Sonne, Forschungsprojekte für die Entwicklung
leistungsfähigerer Steuerungssoftware für die Verteilung der Stromflüsse im
europäischen Stromverbund. Die Informatik am Universitätsstandort hat einen sehr
guten Ruf, also könnte doch die Landesregierung einen derartigen
Forschungsauftrag geben!
Hier die Weichen zu stellen für eine neue
Energieinfrastruktur, das liesse den Rest der Republik auf das angeblich so
bedeutungslose Saarland schauen!
Dass viele Leute das Saarland zu Frankreich
rechnen, liegt v.a. daran, dass bei jeder Veranstaltung, bei jeder öffentlichen
Präsentation mit der Nähe zu Frankreich kokettiert wird. Denken Sie an den
unsäglichen Tatort-Kommissar Palü, der Rotweit schlürfend mit seiner Holden auf
der Couch Edith Piaf hört. Die Klischées sind doch hausgemacht! Das führt uns
aber hier vom Thema weg...
Unter "militante Öko-Aktivisten" verstehe ich
was anderes, oder haben Sie schon brennende VSE-Vorstandskutschen, an den
Kraftwerksturm gekettete Greenpeacer, oder gekappte Stromleitungen zwischen Vigy
und Uchtelfangen gesehen?
Auch auf den Demos wurde bisher (leider) noch nicht
laut gegen das Kraftwerk skandiert, auch Pflastersteine und Molotowcocktails hab
ich noch nicht durch die Luft fliegen sehen. Ich schätze das Durchschnittsalter
der Demobesucher auf 50. Die meisten gehen zum ersten Mal in ihrem Leben zu
einer "Nein-Sager"-Versammlung oder zu einer Demo.
Mein Gott, das ist doch
nur Ausdruck einer funktionierenden Demokratie. Mit Ja-Sagern kommen wir hier
bei diesem Projekt kein Stück weiter, wenn wir es mit Klimaschutz Ernst
meinen.
Und ihre "Protest-Linken" finden Sie wohl eher unter den
Hartz-4-Gegnern und Oskar Lafontaine.
Herr Henz, OB von Saarlouis ist
also "Protest-Linker" und mit seiner Meinung kommen wir nicht weiter; alles
hirnlose Neinsager, die nur das Flugblatt der BI nachplappern? Denken Sie doch
bitte ein bischen nach, bevor Sie eine Menge mündiger Bürger so
abqualifizieren!
Wo ist dann bitte die Dialogbereitschaft der RWE?
Entweder wir dürfen das Kraftwerk in der geplanten Form bauen oder aus die
Maus. Das ist doch primitivste Erpressung! Der Druck, den Bürgermeister Hartz
aus Ensdorf da spürt, der kommt wohl nicht nur von der BI, oder?
Grüsse,
Annika
3.9.2007 um 22:47:51
24. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Nein, da liegen Sie falsch. Und damit
meine ich sie alle drei.
Ich qualifiziere nicht eine Menge mündiger Bürger
ab, sondern ich differenziere zwischen ernstzunehmenden Interessen von Anwohnern
und den weniger ernstzunehmenden Parolen "anderer Personenkreise". Und das ist
auch richtig so. Egal, ob sich dabei wer auf den Schlips getreten fühlt oder
nicht.
Ich kann Sie im übrigen beruhigen, ich bin weder jemand, der am
neuen Kraftwerk verdienen wird, noch RWE-Aktionär, noch Mitarbeiter irgendeiner
dem Kraftwerk verbundenen Firma. Ich bin Student der Betriebswirtschaftslehre an
der Universität des Saarlandes und wohne in Dudweiler - wie bereits erwähnt
in Sichtweite des Kraftwerks Quierschied. Da ich mich in mehreren Projekten mit
dem "Standort Saarland" im Zusammenhang mit der neuen ICE-Anbindung und
"Tourismus im Saarland" beschäftigt habe bin ich natürlich interessiert an
solchen aktuellen Themen. Und habe natürlich auch meine Meinung dazu. Das dem
ein oder anderen hier betriebswirtschaftliches Denken als unfair und
unmenschlich vorkommt, mag übrigens von Unwissenheit herrühren, wer möchte, dem
kann ich dann ja auch gerne mal erklären, warum die Gewinne der RWE kein
Argument gegen ein Kraftwerk sind.
Zurück zu Ihrem Beitrag, Annika: Der
Bau des Kraftwerks ist in keinster Weise jemals an ein "entweder - oder"
geknüpft worden, so dass Ihre Argumente für andere, alternative Formen der
Energiegewinnung absolut Gültigkeit behält, auch wenn das Kraftwerk gebaut
wird. Da wird Ihnen niemand widersprechen. Leider ist das nicht Teil der
Diskussion "Kraftwerk - Ja oder Nein?".
Dass die Leute das Saarland
zu Frankreich rechnen ist im Übrigen kein Effekt der präsentierten Nähe zum
Nachbarland sondern einfach von Unwissenheit über ein für den Rest der Republik
eher bedeutungsloses Bundesland - wie gesagt, ich hab mich mal damit
beschäftigt.
Annika schrieb: "Entweder wir dürfen das Kraftwerk in
der geplanten Form bauen oder aus die Maus. Das ist doch primitivste
Erpressung!"
Nein, das ist keine Erpressung. Wie bereits erwähnt:
Wenn sie nach Ensdorf ziehen und wollen ein 4-stöckiges Haus bauen, die
Stadtplanung lässt aber nur ein 2-stöckiges Haus zu, dann haben Sie doch auch
die Wahl: entweder ich bau 2-stöckig oder ich geh woanders hin. Da würde auch
niemand von Erpressung sprechen.
Man könnte das auch umdrehen: Folgt man
Ihrer Argumentation ist es ebenfalls Erpressung zu sagen: "Entweder du baust ein
kleines Kraftwerk oder keins" - Aber beschwert sich die RWE sie würde erpresst?
Nö. Die sagen - okay, dann bauen wir halt woanders. Und das ist ihr gutes
Recht.
Ob ich ein pazifistischer Umweltverschmutzer bin? Nein, sicher
nicht. Aber das Gegenteil von "Öko" ist nicht "Umweltverschmutzer", sondern eher
"Vernunftmensch" oder jemand, der sich nicht ausschließlich innerhalb eines
irgendwann mal erworbenen Weltbilds bewegt.
4.9.2007 um 11:40:04
25. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Einspruch, Christian!
Gucken Sie
sich die Übersicht des VDN, die Sie als Quelle hier zitieren mal genau an und
rechnen Sie die den Saldo für ganz Deutschland aus und recherchieren Sie, was
für Kraftwerkstypen in den Ländern stehen, von denen wir besonders viel Strom
beziehen (Frankreich, Tchechien) und wie die Energie in den Ländern erzeugt
wird, in die Deutschland eine ganze Menge Strom exportiert.
Mein lieber
Schwan, wenn Sie für die Uni Grafiken auch immer so lückenhaft auswerten, dann
kann das mit dem Diplom ja noch ein Weilchen dauern!
Christian, bevor Sie
mir unterstellen, ich wolle oder könne ihre Argumentation nicht verstehen,
widerlegen Sie mir doch bitte mal erst mal meine Argumente in Bezug auf
Arbeitsplätze durch regenerative Energien, in Bezug auf den Zusammenhang
zwischen Erzeugungspreis und Stromimport aus Frankreich oder in Bezug auf
Stromeinsparpotenziale in Privathaushalten, Gewerbe, Handel und Industrie, in
Bezug auf die Monopolstellung der vier grossen EVUs, die Unvereinbarkeit von
Ensdorf NEU mit den Klimaschutzzielen der EU undvon Frau Merkel oder das
Argument sinkender Immobiliennachfrage statt auf Sachargumente lapidar zu
antworten "die Zahlen scheinen mir etwas hoch" oder "ich kriege das Dokument im
Moment nicht auf".
Und wenn Sie das dann alles genau durchgeschaut haben,
dann schaufeln Sie sich noch Zeit frei, um das folgende Gutachten der
angeseheneninternationalen Wirtschaftskanzlei Hogan & Hartson LLP, den Sie
auf der Webseite des Bundesverbandes deutscher Verbraucherzentralen finden
durchzugehen:
http://www.vzbv.de/go/presse/921/index.html
Erwähnt wurde dieses Gutachten gestern vormittag in der Sendung "Umwelt
und Verbraucher" des Deutschlandfunks. Unter nachfolgendem Link finden Sie den
vollständigen Textbeitrag der Sendung
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/666375/
Damit
wäre für mich auch Ihr Argument vom Eigentum entkräftet.
Vor ein paar
Wochen waren Sie sich zusammen mit Chrissi ja noch so sicher, dass das Kraftwerk
gebaut wird, wenn Sie jetzt eine BI gründen wollen, ist das für mich nur ein
Zeichen dafür, dass Ihnen die Felle davonschwimmen!
Grüsse, Annika
6.9.2007 um 10:29:43
26. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Ich habe Kräuter nicht mit
Kohlekraftwerken verglichen. Ich habe über die Dosierung der aus
Kohlekraftwerken emittierten Stoffe gesagt: unterhalb gewisser Grenzen sind die
harmlos. Das wollten Sie mir nicht glauben. Da habe ich Ihnen erzählt, dass
VIELE Stoffe unterhalb gewisser Grenzen harmlos sind und darüber schädlich, auch
solche, denen wir im alltäglichen Leben begegnen. Als Beispiel dafür hab ich
Ihnen die giftige Wirkung von Stoffen, die in Kräutern vorkommen, genannt -
sofern man die nur hoch genug konzentriert. Wissen Sie jetzt, warum es falsch
ist, das als "Kräuter/KKW-Vergleich" ins lächerliche zu ziehen? Und wissen Sie
jetzt warum es unschön ist zu sagen: "das Blei ist giftig" ohne dazu zu sagen,
dass es evtl. so gering dosiert sein könnte, dass niemandem was
passiert?
dennoch hinkt der vergleich vorne und hinten. das wir im
saarland bereits eine hohe dosierung von dreck in der luft haben, dürfte wohl
klar sein. dann kommt das argument "ai damals wars schlimmer". "damals" hatten
wir aber nur drei autos auf der straße. fahren sie gegen 16 uhr mal
bitte durch wadgassen und sehn sie sich die verkehrsbelastung selbst in kleinen
orten. wir addieren das zu von den ihnen selbst genannten industriellen anlagen
und nun? glauben sie immernoch wir haben keine dosierung die unsrer gesundheit
schmeichelt? aber ok, vielleicht können wir das ja mit ein paar jägermeister
ausgleichen.
Ach Frank, wir beide wissen doch, dass Ihnen schon
vor einigen Tagen die Argumente ausgegangen sind. Seither versuchen Sie
jeden Satz zu drehen und zu wenden, bis Sie eine Möglichkeit sehen es so
auszulegen, als wüsste ich nicht, was ich sage. Glauben Sie mir, diese
Minimalleistung kann ich meinem Gehirn gerade noch abverlangen.
och
bitte christian, man muss schon schmerzfrei um zu übersehn wer hier von uns
beiden auf dem sinkeden schiff sitzt. eine negativschlagzeile jagt die nächste
und diese gegenargumente stammen nicht nur von irgendwelchen
stammtischen.
Allerdings höre ich seit Tagen nichts Neues von Ihnen.
Sie wiederholen ab und zu ein paar alte Phrasen, möglichst die, die am längsten
nicht mehr benutzt wurden. Fragen Sie mal Annika, wie man ordentlich
mitdiskutiert: ich bin zwar absolut anderer Meinung als Annika, aber die
formuliert wenigstens noch einigermaßen handfeste Beiträge!
sie
werden langsam nervig, das kopieren meiner aussagen ist inzwischen nicht mehr
intressant. das wir uns wiederholen liegt daran dass sie ständig mit ihren alten
abgenutzten argumenten antanzen. eine gewisse sinnsoligkeit ist mir inzwischen
auch klar geworden.. bisher glaubte ich noch an den gesunden menschenverstand in
ihnen.
Sie gehen ja nicht mal ordentlich auf das ein, was ich sage.
Sie drehen nur ein bisschen dran rum bis Ihnen mal wieder ein Satz mit einem
";)" hintendran dazu einfällt. Schade.
sie scheinen wirklich zwei
persönlichkeiten zu besitzen oder ihre tastaur arbeitet eigenwillig und
produziert ebenfalls textsmileys in ihren posts?!
sie langweilen mich mit
ihren ewigen kreisdrehereien und auf was soll bei ihnen eingehn? auf den
schwachsinn mit arbeitsplätzen, kräutervergleichen oder abwertenden aussagen wie
zb. über die gemeinde ensdorf?
stimmt eigentlich, ich hatte die ganze zeit
den fehler gemacht, zu versuchen hoffnungslosen fällen etwas an realität
beizubringen.
7.9.2007 um 15:05:53
27. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Das IST es ja,
genau das will ER nicht !
5.9.2007 um 23:25:11
28. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Hallo Christian,
ich schliesse
mich Frank an: wenn Emissionen nicht kurz hinter SLS, Ensdorf und Bous
haltmachen, wie kann ich da einen Unterschied machen zwischen den Interessen von
Anwohnern (die Sie offensichtlich Ernst nehmen) und denen Parolen anderer
"Personenkreise"? Alle anderen Bedenkenträger sind dann also"andere
Personenkreise" und deren Kritik soll nicht berechtigt sein? Das kann ich nicht
gelten lassen.
Als Betriebswirtschaftsstudent sehen Sie es rein
betriebswirtschaftlich und im Zusammenhang mit den Investitionen. Sie
kennen auch die touristische Seite des Saarlandes, Tourismusförderung,
ICE-Anbindung usw.
Ein in Betrieb genommenes Doppelblock-Kraftwerk ist
wahrlich kein touristisches Schmuckstück!
Sehen Sie doch die Region um
Thionville: Die haben Cattenom (nach der Befürworter-Logik also prima
Grundversorgung, ergo klasse Investionsklima, Arbeitsplätze direkt und indirekt
für Abertausende). Dort ist der Bergbau ebenfalls früher stark gewesen, wie es
jetzt dort aussieht, kennen Sie sicher vom Durchfahren, da will man wirklich
nicht lange bleiben, kein Aufblühen der Region nach dem Kraftwerksbau. Und die
Leute gehen nach Luxemburg arbeiten und kaufen nach Dienstschluss bei Auchan
oder Cactus. Das Geld bleibt also auch in Luxemburg. Hat Cattenom dem
Département Moselle viele neue Industrieansiedlungen, sicherere Arbeitsplätze,
mehr Lebensqualität gebracht? Ich wage es sehr zu
bezweifeln!
Betriebswirtschaftliches Denken verteufele ich nicht als
unfair und unmenschlich, aber wieso soll nur RWE das Recht und die Chance haben,
im Saarland (oder auch im Rest der Republik) betriebswirtschaftlich zu agieren
ohne dass von der Landesregierung andere Szenarien ernsthaft durchgespielt
worden sind. Betriebswirtschaftlich muss es sich lohnen, das ist vermutlich auch
leichter zu berechnen als eine makroökonomische Rechnung aufzustellen in Bezug
auf die Folgen grösserer CO2-Emissionen.
Klar, wir leben in einer
Marktwirtschaft, allerdings mit dem Zusatz "sozial", der Staat greift zum Wohle
der Gesellschaft regelnd ein und überlässt nicht alles dem freien Spiel der
Kräfte. Erinnere ich mich falsch oder war das nicht Teil der
Grundstudiums-VWL-Vorlesung bei Herrn Prof. Schmidtbauer?!
Über das
Ausmass des regelnden Eingreifens zur Gestaltung einer klimaverträglichen und
nachhaltigen Wirtschaftpolitik haben Sie und ich offensichtlich ganz
unterschiedliche Meinungen und ich bezweifle, ob wir da je zueinander
finden.
Es geht hier ja nicht nur um einen Wirtschaftsakteur und zwar die
RWE, den es zu bauchpinseln gilt.
Als BWLer wissen Sie auch, welche
Auswirkungen Monopole haben. Der Monopolist kann den Preis weitgehend selbst
bestimmen. Steigende Strompreise, prima für die RWE, aber schlecht für die
Stromverbrauchenden Betriebe im produzierenden Gewerbe, für
Wettbewerbsfähigkeit, für die Haushaltsnachfrage, das Konsumklima usw. Das
müsste doch einen Betriebswirt auch interessieren!
Für die innerbetriebliche
Kostenkalkulation ist dann wieder die vom UBA gemachte Energieeffizienzrechnung
interessant!
Würden wir die Empfehlungen dort umsetzen, könnten wir uns eine
Menge neuer Kraftwerke sparen. Das dass der RWE nicht in den Kram passt, ist mir
klar.
Sie zitieren mich: "Der Bau des Kraftwerks ist in keinster Weise
jemals an ein "entweder - oder" geknüpft worden (...)"
Christian, ich
verstehe nicht recht? RWE sagt doch selbst "Entweder ja oder wir
gehen"...
" (...) so dass Ihre Argumente für andere, alternative
Formen der Energiegewinnung absolut Gültigkeit behält, auch wenn das
Kraftwerk gebaut wird. Da wird Ihnen niemand widersprechen. Leider ist das nicht
Teil der Diskussion "Kraftwerk - Ja oder Nein?"."
Warum ist das
nicht Teil der Diskussion, natürlich muss die Debatte in dieser Richtung geführt
werden. Wenn ich sage "Nein zu Ensdorf NEU", dann muss ich andere Möglichkeiten
ernsthaft durchspielen. Ich habe hier ein paar Denkanstösse gegeben, die
gleichen Recherchen könnte man bei der Landesregierung auch machen und dann eine
saarlandspezifische Studie in Auftrag geben. Es würde auch für den Bürgermeister
von Ensdorf gut sein zu wissen, dass die Welt im unbekannten Südwesten der
Republik nicht untergeht, wenn ein Kraftwerk kleiner oder vielleicht sogar gar
nicht gebaut würde. Das würde den Druck, der nach seinen Angaben auf ihm lastet
doch massgeblich verringern.
Um abschliessend noch mal das Argument der
Erpressung aufzugreifen.
Es gibt einen Unterschied zwischen einem 2 Mal 800
MW-Kraftwerk und einem 4-stöckigen Haus. Irgendjemand von den Befürwortern hier
hat mir vorgeworfen, ich würde nicht klar unterscheiden und mir immer meine
Argumente zurecht legen, wie es mir gerade in den Kram passt. Einmal Ensdorf,
dann das Klima... (obwohl das m.E. alles alles zusammengehört)
Lieber
Christian, Hausbau und Kraftwerk, der Vergleich hinkt wirklich. Der Hausbesitzer
muss schliesslich auch keine BImSchG-Prüfung machen lassen.
Schönen
Abend, Annika
4.9.2007 um 21:28:52
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
christian christian, sie gefallen mir
in der diskussion langsam nicht mehr. zitiern sie mir bitte mal eine "parole"
aus meinen posts.
man könnte bei dem punkt jede quelle nehmen, weil
selbst 5 jährige wissen wenn sie im garten feuer machen, sich die eltern im haus
beschwern, weil der rauch bis ins haus zieht und nicht nur über der wiese
bleibt.
wie die auswirkungen werden, weiß leider nur die rwe allein..
oder?
als sei hier das halbe Saarland quasi mit Abschluss des Baus an
Lungenkrebs erkrankt
Glauben Sie ernsthaft das Saarland wird
durch Verzicht auf das Kraftwerk Tourismus-Land?
sie interpretiern
viel und gern in sätze rein.. kann das sein?
das saarland wird mit oder ohne
kw nicht ibiza, aber ein weiteres minus auf die tourstik.
Sie sollten
solche Beiträge lieber nochmal gegenlesen lassen, bevor sie sich selbst
disqualifizieren.
ok, chris. wir beenden an dieser stelle unsren
stammtisch denn auf einen haufen heisse luft ohne jegliche positivargumente fürs
kw oder irgendwas "neues" hab ich nicht wirlkich lust.
4.9.2007 um 23:04:04
30. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Tschuldigung Annika, sagen Sie: Können
oder wollen Sie mich nicht richtig verstehen? Das würde ich gerne wissen, die
Antwort könnte mir beim Formulieren helfen! Aber Ihnen zuliebe möchte ich
nochmal ein paar Sachen klar stellen:
"Sie zitieren mich: "Der Bau
des Kraftwerks ist in keinster Weise jemals an ein "entweder - oder" geknüpft
worden (...)"
Christian, ich verstehe nicht recht? RWE sagt doch selbst
"Entweder ja oder wir gehen"..."
Mit "entweder - oder" habe ich
sinngemäß folgenden Satz abgekürzt "Entweder wir bauen ein neues Kohlekraftwerk
in Ensdorf oder wir investieren in und engagieren uns für alternative
Energiegewinnung". Und genau dieses "entweder - oder" gilt nicht. Deshalb sind
ihre Vorschläge nicht nur Alternativen zu Ensdorf Neu sondern durchaus auch mit
dem Bau des neuen Kraftwerks vereinbar.
Der Vergleich mit einem Hausbau
hinkt nicht, da hier weder das BlmSchG noch irgendwelche anderen Regelungen für
den Vergleich relevant sind, sondern lediglich die Parallele gezogen werden
soll, was Eigentum angeht. Die RWE erpresst nicht mit der Aussage "entweder groß
oder gar nicht" - darauf wollte ich hinaus. Können Sie das
nachvollziehen?
Und auch die CO2-Parole brauchen wir hier nicht noch
einmal zu hören: Ja hier wird ein neues KRaftwerk gebaut - und JA, es stößt
tatsächlich CO2 aus! Soweit, so schlecht.
Aber Tatsache ist doch: Unser
Stromverbrauch steigt nicht mit dem Bau des Kraftwerks! Nur weil das 2012
angeschaltet wird, wird nicht mehr Strom verbraucht. Da sind wir uns doch noch
einig, oder?
Okay, bei gleichem Stromverbrauch aber zusätzlicher
Einspeisung aus Ensdorf Neu passiert was? Raten Sie. Ich muss auch raten. Mein
Tipp: Irgendwo sonst MUSS weniger produziert werden. Irgendwo. Keine Ahnung wo,
aber so lange dort ein Wirkungsgrad von unter 46% erreicht wird, sparen wir CO2.
Die einzige Alternative, bei der wir mehr CO2 ausstoßen würden wäre, wenn ein
Kraftwerk mit höherem Wirkungsgrad zurückgefahren wird.
Nunja: und jetzt
stellen Sie sich vor sie seien RWE. Was machen Sie: Fahren Sie ein Kraftwerk
zurück mit hohem Wirkungsgrad oder eins mit niedrigem?
Keine Ahnung
warum, aber scheinbar sehe nur ich diese logische Kette. Könnten Sie mir sagen,
wo sie mir darin genau widersprechen?
5.9.2007 um 06:35:17
31. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Frank, ich
werde auf Antworten von Ihnen nicht mehr eingehen, da Sie das Echo nicht
vertragen.
Ihre eigenen Argumente gegen sich slebst eingesetzt sind
plötzlich nicht mehr wahr.
Da kann man nur schmunzeln.
Werde Sie
ab jetzt links liegen lassen, Sie wollen es so.
Viel Spass noch
5.9.2007 um 23:21:13
32. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Nachtrag Quelle Stromimporte und
-exporte:
http://www.vdn-berlin.de/global/downloads/Publikationen/DatenFakten/Daten+Fakten2007.pdf
Grüsse
5.9.2007 um 10:27:59
33. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Sehen Sie, das meine ich mit Parolen:
Ich sage Ihnen, dass man über nicht bekannt Werte nur Spekulationen anstellen
kann aber sicher keine sachliche Diskussion führt, und Sie gehen schon wieder
auf Bauernfängerei mit Ausdrücken wie "strategie der verharmlosung und
vertuschung"
Das ist keine Strategie, Frank: über etwas nicht zu
diskutieren, was man nicht kennt, ist Vernunft. Tut mir leid.
5.9.2007 um 14:51:24
34. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
och christian jetzt wirds aber langsam
lächerlich "strategie der verharmlosung und vertuschung" nennen sie
also auch parole? nur weil ich geschwätz nicht mit demselbigen beantworte und
mich kurz fasse?
es geht nicht ums diskutieren, es geht darum, dass sie
anscheinend sehr bemüht sind, sich vor den fakten des bestehens zu verschließen.
auch wissen sie sicherlich, dass diese giftstoffe auch in kleinstmengen stark
gesundheitsgefährdend sind und somit das alleinige bestehn dieser stoffe in
die diskussion miteinbezogen werden MUSS. klar, dass das befürwortern
natürlich nicht schmeckt weil worte wie quecksilber selbst den
unintressiertesten bürger aufhorschen lassen.
ich verschwende meine zeit
mit ihnen
5.9.2007 um 15:44:37
35. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Mensch
Frank,
wieviele ältere Menschen könnten Sie mal fragen, die jahrzehnte im
Saarland leben, sind die alle an Ihren unglaublichen hohen Ausstößen an
Giftstoffen erkrankt oder gar todkrank?
Man, mir kommen fast die Tränen,
das Saarland wird untergehen wenn erstmal Ensdorf neu alles verpestet und die
Welt voll Blei und Quecksilber pumpt !!!
Vor 30 Jahren gab es nicht die
Rauchgasreinigung wie heute. Nichts wurde rausgefiltert. Dennoch leben die
Menschen heute und Sie sind doch auch gesund als Wadgassener, oder? Dann hat hat
die Völklinger Hütte und das Kraftwerk Ensdorf alt, das Kraftwerk Wehrden, die
Dillinger Hütte usw. Ihren Eltern und Ihrer Familie keine gesundheitlichen
bleibenden Schäden verpasst, oder?????
Sie labern und reden hier von
Giftstoffen, die die Menschheit vernichten werden, ooooh mein Gott
!!!
Sie wissen überhaupt garnichts!! Sie wissen nicht was rausgeblasen
wird, Sie wissen nicht ob die Werte eingehalten werden, GARNICHTS !!
Aber
hier Meinung machen. Sie diskutieren nicht, Sie wollen hier nur abwatschen,
sonst nix. Wenn weiter nix kommt, ersparen Sie uns das.
Sie kennen unseren
Standpunkt hier auf dieser Webpage.
Machen Sie Stimmung beim BUND oder
NABU oder wie die alle heissen.
PS. Die tollen BUND und NABUler und BI´s.
Gegen alles sind die, gegen alles...ich lach mich tot. Die wettern gegen das
Kraftwerk, auf der gegenseite BI´s gründen gegen Windräder. tststs...
5.9.2007 um 18:17:19
36. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
Der Kräutervergleich stammt übrigens
von einem Diplom-Biologen... ich denke kurz mal nach, wem ich da mehr glauben
schenke: Ihnen oder einem Diplom-Biologen? Hmmm... tut mir leid, aber ich glaub
ich entscheide mich für zweiteren ;)
7.9.2007 um 05:58:41
37. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Grundlastrom und Energieeffizienz
eigentlich dachte ich es soll ein
scherz sein aber sie bestehn anscheinend wirklich auf den kräuter/kkw vergleich?
; )
warum zitiern sie nun diplom biologen wenn sie die aussagen namhafter
ärzte aus der region nicht gelten lassen und als humbug deklarieren? (tut mir
leid wenn ich jetzt vielleicht chrissy oder christian verwechsle aber diese
zeilen warn mir hier vor kurzen noch vor augen)
anscheinend weiß unsre
befürworterfraktion inzwischen nicht mehr so genau in welche richtung sie sich
noch drehen soll..?!
7.9.2007 um 14:18:01
38. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
kräuter/kkw
vergleich
Ich habe Kräuter nicht mit Kohlekraftwerken verglichen.
Ich habe über die Dosierung der aus Kohlekraftwerken emittierten Stoffe
gesagt: unterhalb gewisser Grenzen sind die harmlos. Das wollten Sie mir nicht
glauben. Da habe ich Ihnen erzählt, dass VIELE Stoffe unterhalb gewisser Grenzen
harmlos sind und darüber schädlich, auch solche, denen wir im alltäglichen Leben
begegnen. Als Beispiel dafür hab ich Ihnen die giftige Wirkung von Stoffen, die
in Kräutern vorkommen, genannt - sofern man die nur hoch genug konzentriert.
Wissen Sie jetzt, warum es falsch ist, das als "Kräuter/KKW-Vergleich" ins
lächerliche zu ziehen? Und wissen Sie jetzt warum es unschön ist zu sagen: "das
Blei ist giftig" ohne dazu zu sagen, dass es evtl. so gering dosiert sein
könnte, dass niemandem was passiert?
anscheinend weiß unsre
befürworterfraktion inzwischen nicht mehr so genau in welche richtung sie sich
noch drehen soll..?!
Ach Frank, wir beide wissen doch, dass Ihnen schon
vor einigen Tagen die Argumente ausgegangen sind. Seither versuchen Sie
jeden Satz zu drehen und zu wenden, bis Sie eine Möglichkeit sehen es so
auszulegen, als wüsste ich nicht, was ich sage. Glauben Sie mir, diese
Minimalleistung kann ich meinem Gehirn gerade noch
abverlangen.
Allerdings höre ich seit Tagen nichts Neues von Ihnen. Sie
wiederholen ab und zu ein paar alte Phrasen, möglichst die, die am längsten
nicht mehr benutzt wurden. Fragen Sie mal Annika, wie man ordentlich
mitdiskutiert: ich bin zwar absolut anderer Meinung als Annika, aber die
formuliert wenigstens noch einigermaßen handfeste Beiträge!
Sie gehen ja
nicht mal ordentlich auf das ein, was ich sage. Sie drehen nur ein bisschen dran
rum bis Ihnen mal wieder ein Satz mit einem ";)" hintendran dazu einfällt.
Schade.
7.9.2007 um 14:42:23
39. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Grundlastrom und Energieeffizienz
Ich bitte Sie,
formulieren Sie doch mal einen einzigen Beitrag, in dem Sie (ohne viel
drumherum) zusammenfassen, was sie uns mitzuteilen haben. All ihre Argumente.
Machen Sie sich mal die Mühe und bringen Sie es ein für allemal auf den
Punkt.
Aber tun Sie mir den Gefallen und verfassen Sie ein neues Thema,
vom Grundlaststrom und Energieeffizienz sind wir ja schon wieder etwas
abgekommen.
Man darf gespannt sein.
7.9.2007 um 21:23:49
102. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: zu: "Das
ist Druck"
"Das ist Druck"
Ensdorfer CDU muss derzeit viel
aushalten.
Ensdorf. Auf der CDU-Fraktion im Ensdorfer Gemeinderat lastet
vor den Entscheidungen zu einem neuen Kohlekraftwerk starker Druck. Das
bestätigte gestern Fraktionschef Herman Josef Flesch.
Von der Entscheidung
der 14 CDU-Ratsmitglieder über eine Änderung des örtlichen Flächennutzungsplanes
hängt ab, ob die Kraftwerkspläne in der vorliegenden Form weiter verfolgt
werden können.
Die CDU hat eine Stimme mehr als die übrigen Fraktionen, die
sich gegen das Porjekt ausgesprochen haben. "Ich selbst habe mehr als 50 Briefe
und E-Mails", sagte Flesch gestern.
Die Summe machts
Im Ton seien
die Botschaften eher drohend gewesen. "Ich solle mir überlegen, wie ich mich
künftig im Ort bewegen wolle, ob ich den Menschen ins Gesicht könne, ich solle
an Kinder und Enkel denken".
Die Summierung kann man schon als Druck
empfinden". Er selbst könne als Polizist sehr wohl damit umgehen "Aber es gibt
auch andere, vor allem ältere Ratsmitglieder, die ähnlich angesprochen
werden,
und denen das Angst macht". Flesch weiß jedoch von keinem
Fraktionsmitglied, das aus diesem Grund sein Mandat zurückgeben wolle. Flesch
kritisiert das Droh-Verhalten. Es sei zudem sachlich völlig unangebracht weil
die Fraktion noch gar keine Entscheidung getroffen habe. "Jetzt ziehen wir
erstmal alle Ergebnisse zusammen und überdenken sie, wir sind ergebnisoffen".
Gemeint sind die noch ausstehenden Emissionsdaten im Zusammenhang mit dem
Bauantrag für das Kraftwerk und die rund 100 Einwände, die gegen die Änderung
des Flächennutzungsplans vorgetragen wurden.
Flesch: "Diesem Verfahren
stellen wir uns. Für mich steht dabei die Frage nach der Gesundheit an oberster
Stelle".
Bis zur Entscheidung im Gemeinderat können noch Monate vergehen.
Eine geheime Abstimmung, sagt Flesch, sei keineswegs
ausgeschlossen.
auch wenn einige sätze sehr an mich und gewisse
andre leut erinnern. anscheinend mit körperlicher gewalt zu drohen ist unterstes
niveau und von solchen menschen und deren aussagen distanzier ich mich, wohl
alle andren normalen ebenfalls. kraftswerksgegner hin oder her aber solche
"mitstreiter" haben in unsren reihen nichts zu suchen!
anders
gestaltet es sich aber mit der aussage wie gewisse herren im ort künftig den
bürgern ihre eventuelle positiventscheidung für rwe erklären wollen wenn sie
wohl nicht selten darauf angesprochen werden.. dabei bleibt ein augenkontakt
wohl auch nicht aus. es auf kinder zu beziehn ist etwas einseitig, ich würde
eher an die gesamte zukunft ensdorfs denken. erwachsene, kinder, wertbesitz,
umwelt, lebensqualität.. dies alles erhält man nicht gesund wenn die region an
vielen orten zum industriepark umbaut.
das gerade noch älteren menschen
der cdu fraktion anscheinend gedroht wird, ist das allerletze und sollte sofort
konsequenzen nach sich ziehn, die deren absender zu verantworten haben.
aber
auch das + an feinstaub und giftstoffen wird vor der gesundheit gerade auch
älterer menschen nicht stoppen..
lange rede, kurzer sinn. wie herr flesch
schon sagte. viel gewicht sollte man auf drohungen nicht geben. allerdings würde
ich mir eher mal gedanken machen, wo in zukunft die kreuze auf dem wahlzettel
landen werden, wie ich zunehmende, unangenehme fragen morgens in der bäckerei
sinnig und auch fachkundig beantworten kann wenn der antrag erstmal durch ist,
das allgemeine ansehn der cdu in der region, dem zweifel an dem gesunden
menschenverstand dieser partei und ob sie wirklich nach dem politischen
grundsatz 'zum wohle der menschen' entschied.
allerdings ein dickes + von
mir, dass für ihn die gesundheit an oberster stelle steht. dann muss er dies in
einer partei, die sich bisher noch nicht viel geäussert hat und bemerkenswerter
weise vollzählig hinter diesem projekt steht auch durchsetzen und vor
allem ihre entscheidungen nicht im geheimen, stillen kämmerlein treffen.
entweder ist man für oder gegen die menschen vor dem rathaus denn die zeit des
mäuschen versteck dich hatten wir alle schon in der grundschule hinter uns
gebracht.
auch spiegelt die drohung von 50 zusendungen nicht das gesicht
1000der gegner für ensdorf-neu im ganzen saarland.. dies sollte sich ein sz
redakteur vielleicht zu herzen nehmen. auch war die sitzung nicht immer
souverän, bürger wie parteien würgten sich hin und wieder gegenseitig ab und
nicht hinter jeder aussage stand eine fachkundige, qualifizierte grundlage.. wie
auch wenn genau genommen bisher nur die rwe selbst weiß, was ihre ingenieure
realisieren werden
1.9.2007 um 13:30
103. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: zu: rwe
schaut auf eine kommune
Denn von dem Vorhaben, das von
Ministerpräsident Peter Müller (CDU) ausdrücklich unterstützt wird, verspricht
sich die Landesregierung in dem strukturschwachen und hochverschuldeten
kleinsten Flächenbundesland einen kräftigen Schub für die
Konjunktur.
dazu hätte ich gern mal was genaueres gelesen. wie ein
kkw dazu beitragen kann das saarländische konjunktur- und arbeitsplatzwunder zu
erreichen, vom dem man noch in 50 jahren sprechen wird.
langsam
erscheinen die befürworteraussagen nur noch skurril
1.9.2007 um 12:30
104. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: !!
Ärzte-Initiative gegen Uerdinger Kohlekraftwerk !!
da unter
"aktuelles" gerne mal was ausgelassen wird..
Ärzte-Initiative gegen
Uerdinger Kohlekraftwerk
Allgemeinarzt fürchtet Zunahme von
Atemwegs-Erkrankungen und Allergien / Anzeige im Lokalblatt
KREFELD
(cpa). Auf ungewöhnliche Weise trat eine Ärzte-Initiative gegen den Bau des
geplanten Kohlekraftwerkes in Uerdingen an die Öffentlichkeit. "Danke! 135
Krefelder Ärzte danken den Politikern für ihren Mut, gegen das geplante
Kohlekraftwerk zu stimmen und für ihr Votum für bessere Luft- und Lebensqualität
in Krefeld", so lautete der Text der Anzeige im Lokalblatt
"Extra-Tipp".
Der Protest der Ärzte hatte Erfolg. Die Mehrheit der
Politiker stimmte im Rat der niederrheinischen Stadt gegen den geplanten Bau des
Steinkohlekraftwerks im Ortsteil Uerdingen. Ins Leben gerufen hatte die
Ärzte-Initiative der Krefelder Allgemeinmediziner Dr. Bernd
Kaufmann.
"Wir wollen auf die Gesundheitsrisiken durch
Schadstoffbelastung in der Luft aufmerksam machen, die durch ein Kohlekraftwerk
entstehen", sagte der niedergelassene Arzt. Auch Umweltschützer und
Bürgerinitiativen hatten sich gegen die Pläne der Trianel-Gruppe, auf dem
Bayer-Werksgelände ein Steinkohlekraftwerk zu errichten, engagiert. Viele
Krefelder Politiker waren zunächst für den Bau, sie erhofften sich Mehreinnahmen
bei der Gewerbesteuer.
Zwar hatten die Verantwortlichen immer wieder
betont, es handele sich um ein umweltfreundliches Kohlekraftwerk, doch der
Widerstand der Anwohner wuchs. Als vor wenigen Wochen die Vereinten Nationen
ihre Klimastudie veröffentlichten, änderten die großen Parteien schließlich ihre
Meinung und lehnten die Pläne mit Stimmen von CDU, SPD und Grünen
ab.
Kaufmann wurde durch einen Patienten auf die Gefahren aufmerksam. Der
Mediziner betreute den Vorsitzenden des Niederrheinischen Umweltschutzvereins
Ulrich Grubert, der aus Protest gegen den geplanten Kraftwerksbau in
Hungerstreik getreten war.
Physiker warnte vor den
Belastungen
"Herr Grubert ist Physiker und hat mir deutlich vor Augen
geführt, dass auch dieses angeblich umweltfreundliche Kohlekraftwerk erhebliche
Belastungen verursacht. Ich musste einfach etwas unternehmen", sagt er.
Gemeinsam mit Kollegen und Freunden schrieb Kaufmann Kollegen in Krefeld und
Umgebung an und bat um ihre Unterschrift zur Unterstützung. Zuvor hatte er
Studien zum Thema ausgewertet. Er ist sich sicher, dass der Anteil von
Schwebstaub in der Luft die Gesundheit der Menschen direkt
beeinflusst.
"Unsere Region zählt ohnehin schon zu denen, die stark
belastet sind", sagt Kaufmann. Die Folge seien vermehrt auftretende
respiratorische Erkrankungen und Allergien. "Wenn auch noch das Kohlekraftwerk
gebaut würde, käme es zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität. Das ist
sicher", sagt er. Die Unterschriftensammlung veröffentlichte Kaufmann im
Internet unter http://www.uerdinger-kohlekraftwerk.de./ Einen ersten Erfolg
kann er bereits verbuchen: Der Rat der Stadt hat sich gegen den Bau des
Kohlekraftwerks ausgesprochen und stattdessen ein Gaskraftwerk vorgeschlagen.
"Mit einem Gaskraftwerk könnte ich gut leben", so Kaufmann.
Am Ziel sehen
er und seine Mitstreiter sich erst, wenn die Pläne für das Kohlekraftwerk auch
von den Tischen der Bezirks- und Landesregierung sind. Für den Bau in Uerdingen
muss die Stadt Bebauungspläne ändern. Ein Bau des Steinkohlekraftwerks in
Krefeld ist jetzt ausgeschlossen. Noch ist aber nicht entschieden, ob es in
einer anderen Stadt der Region gebaut wird. "Bis das geklärt ist, bleibt die
Initiative bestehen und kämpft weiter für eine gesunde Umwelt", sagt
Kaufmann.
30.8.2007 um 14:03
105. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: bereits
beschlossene sache?
wie es mir von einer gemeindeinternen person
bereits gesagt wurde, dass die sache für die rwe schon längst in trockenen
tüchern ist, bekomm ich nach derzeitigen entwicklungen und statements auch
langsam dieses gefühl.
ein herr bonekamp, der von nichts ausser nur co2
spricht und die öffentlichkeit irgendwann mal mit einigen daten beruhigen will
und eine CDU, die bemerkenswerter weise auf allen ebenen komplett geschlossen
hinter dem projekt steht und mit der aussage ihres umweltministers mörsdorf "ich
halte all diese argumentation für müßig, es ist unwesentlich ob sich der landtag
für oder gegen das projekt ausspricht. für die genehmigung sei es allein
entscheidend, ob die strengen richtlinien des bundesimmissionsschutzgesetzes
erfüllt werden. wenn alle auflagen für das beantragte 1600mw kraftwerk erfüllt
sind, dann müsse seine behörde es genehmigen".
es hat den eindruck als
wenn die rwe sich nicht ans schmittchen, sondern gleich herrn schmidt, der cdu,
wendet um ihren erfolg zu sichern. eine partei die seltsamerweise keine gegner
oder zumindest keine bedenken aufzuweisen scheint und jene, der sowieso die
"hände gebunden" sind. sein wir mal ehrlich, die rwe ist lang und dick
genug im geschäft um zu wissen "wie man solche gesetze einhält".
und man
merkt, dass im land einiges schief läuft wenn ein umweltminister nur noch als
kapitalistenmanager fungieren kann.
30.8.2007 um 12:45
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
bereits beschlossene sache?
Hallo Frank,
ich denke es ist für
einige schon beschlossenen Sache.
Aber eben nur für einige
!
Vielleicht kommt dieses Gerede auch nur um den Gegnern die Lust zu
nehmen oder vorzuspielen es wäre sinnlos !
Siehe Bürgermeister Harz : Man
solle keinen Druck auf die Gemeinderatsmitglieder ausüben und die wüßten schon
was richtig wäre !!!
Ein Grund mehr für uns die Menschen zu
informieren.
30.8.2007 um 13:42:28
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: bereits
beschlossene sache?
mein bedenken gestaltet sich daraus, dass diese
einigen den längeren hebel halten und ihre entscheidung wohl nicht zu ungunsten
der rwe ausgehen wird, egal wieviele auch dagegen sind. mal wieder ein
paradebeispiel für politik und ihr grundsatz "zum wohle der menschen" contra
realität.
sah man in der gemeinderatssitzung, soviele cdu'ler und nur
einer 'versuchte' was zu sagen. so läufts wohl auch auf landesebene, ein paar
befürworter führen die schäfchen zum stall.
30.8.2007 um 13:54:52
106. Eintrag
Absender: Adam Birgit
Email: birgitadam@web.de
URL:
Betreff: Kraftwerk
Als Lisdorferin kann ich nur
sagen:
SO NICHT!
29.8.2007 um 22:21
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk
der ansatz ist schonmal nicht schlecht aber ein paar
persönliche ansichten und gründe für ein contra bräuchten wir dann schon noch ;
)
30.8.2007 um 00:49:15
2. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Kraftwerk
Jo, SO NICHT sagt wirklich sehr viel
aus.
Vielleicht im Forum geirrt?
30.8.2007 um 07:39:56
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk
Hallo Chrissi und Frank,
schön, dass Sie sich auch mal
in einem Punkt einig sein können...
"Als Lisdorferin" ist doch an sich
Begründung genug, oder?
Ein Forum ist da, um seine Meinung kund zu tun. Dazu
kann auch ein klares "Ja" oder "Nein" gehören!
Grüsse, Annika
30.8.2007 um 14:39:01
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk
bedingt richtig weil eine meinung und vor allem die aussage
dann doch zumindest einen grund vorweisen sollte.
ist von der rwe her
bereits bekannt "wir wollen kraftwerk - wir bauen kraftwerk".. das wars dann
auch schon.
30.8.2007 um 15:41:30
107. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: RWE -
"Stellungnahme"
RWE hält an Größe des Kraftwerks fest
Der
Essener Konzern RWE hat die Pläne für das neue Kohlekraftwerk in Ensdorf
verteidigt. Vorstandsmitglied Bohnekamp sagte im SR, dass ein kleinerer Neubau
als geplant nicht sinnvoll sei.
Ein Kraftwerk mit "diesen extrem hohen
Standards" sei nur in dieser Größenordnung "wirtschaftlich darstellbar". Er
verwies auf neueste Technik, die im Vergleich zu Altanlagen CO2
einspare.
Die Gewerkschaft ver.di im Saarland unterstützt den RWE-Konzern
in der Kraftwerksdebatte. Landesleiter Staudt warnte davor, das Saarland könne
"am Ende ohne ein Kohlekraftwerk dastehen".
http://www.sr-onine.de/
ach gott, immer dieses
gewarne und gedrohe von den jungs. leut passt auf, das saarland
wird zum ödland, wir werden alle arbeitslos, sitzen im dunkeln, müssen wieder
auf die jagd gehn und wildfrüchte sammeln um überleben zu können wenn dieses
kraftwerk nicht gebaut wird!!
auch sagte herr bohnekamp, dass die rwe
ihren informationsfluss nun noch stärker ausbauen werde. ähm hallo?! welche
informationen kamen denn bisher?? - "wir wollen ein kraftwerk in ensdorf bauen
und hier ist unser antrag"
man redet seit vielen monaten von dem neusten,
besten, effizientesten, umweltverträglichsten.. aber wo bleiben die daten herr
bohnekamp?! bisher reichte es nur für eine lächerlichkeit nach der andren. die
rwe sollte sich eine neue werbeabteilung zulegen, vielleicht klappts ja dann mit
ein paar pausenclowns und bonbons für die kids.
für wie blöd wird ensdorf
und umgebung eigentlich gehalten?!
ich würd gern mal wissen was los wäre wenn
das ding direkt neben saarbrücken gebaut werden sollte oder gar in den vorgarten
einer wirklichen großstadt. aber ensdorf und die umliegenden gemeinden sind da
wohl nur marginal und sicherlich leichter zu knacken als eine stadt, ne? ; )
29.8.2007 um 13:19
108. Eintrag
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Wer
verdient was dran ?
VKN SAAR GmbH & CoKG
Provinzialstraße
252
66086 Ensdorf
Geschäftsführer: Edgar Burger, Hans
Hermann Michaelis
Prokuristen: Dr. Frank Kiefer, Martin
Bock
VKN SAAR Gesellschaft für die Verwertung von
Kraftwerksnebenprodukten und Ersatzbrennstoffen mbH & CoKG
Amtsgericht
Saarbrücken, HRA 9214 (Register Saarlouis)
Ich sage nicht das die was
dran verdienen, aber interessant ist schon wer wo arbeitet und welche
Zusammenhänge es gibt !
28.8.2007 um 15:15
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Wer
verdient was dran ?
"freundeskreis" halt ; )
28.8.2007 um 23:41:38
109. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Herr
Hartz..
beschreibt in einem sz-interview vom 28.08.
"..meine
wichtigste rolle dabei ist, der bevölkerung zu verdeutlichen, dass ich die
gemeinde ensdorf und ihre bürgerinnen und bürger vertrete"
dann tun sie
das bitte auch und schenken sie einer deutlichen mehrheit der menschen, die
gegen dieses projekt sind, deren kinder und wertbesitz ihre anerkennung.
aufgrund der inzwischen anhaltend guten lage in den medien werden die bürger
auch immer besser informiert und bleiben dennoch auf ihrem standpunkt. auch
vergessen sie bitte nicht, dass die zukunft der menschen in den umliegenden
gemeinden von ihrem einfluss abhängt.
"..grundsätzlich sind
großinvestitionen immer kristallisationpunkte für arbeitsplätze im
umfeld"
glauben sie denn wirklich immernoch, dass sich durch
eventuell ansiedelnde betriebe oder gar im kraftwerk selbst, das
saarländische arbeitsplatzwunder ereignet?! in welcher relation steht das
verlieren hunderter bzw. tausender menschen im vergleich zu dem gewinn von
vielleicht ein paar dutzend??
28.8.2007 um 08:44
110. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Arbeitsplätze durch Energiewandel
Lieber Chrissi,
bitte, wenn Sie
Zahlen sehen wollen.
Eigentlich brauchen Sie dafür aber nur im Internet zu
surfen, da finden Sie Informationen und Zahlen und das eben nicht nur von der
RWE.
Ist das wirklich Ihre einzige Quelle? Ach ja, Sie haben ja noch Ihre
Freunde rund um das Kraftwerk, die sich prima auskennen und die sich aus der
Schadstoffdiskussion nichts machen, weil sie ja kerngesund sind…
Sie werden
vielleicht bemerkt haben, dass ich nicht nur die Zahlen der BI immer und immer
wieder herunterbete, sondern schon versuche, mir ein eigenes Bild zu machen und
auch die Quellen nenne. Und als Anwohnerin bin ich ja auch nicht blind und taub,
und kann meine Eindrücke hier im Forum auch denjenigen mitteilen, die eben nicht
500 Meter Luftlinie von Ensdorf ALT entfernt wohnen.
Letzendlich und als
Fazit komme ich aber immer wieder zu dem Ergebnis, dass diese Bauprojekt in der
geplanten Form Unsinn ist.
Hier aber Zahlen und Zitate aus greenpeace-,
NABU-, BI- und Grünenunabhängigen Studien:
Aus dem
‚Erfahrungsbericht 2007 zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz’ des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Unter der
Rubrik „Chancen für die Wirtschaft“
„Der Ausbau Erneuerbarer
Energien (...) bietet zudem erhebliche Chancen für die deutsche Wirtschaft.
Heute sind der Branche bereits über 200.000 Arbeitsplätze zuzurechnen. Allein in
den vergangenen 2 jahren kamen rd. 50.000 AP neu hinzu. Dank der Vorreiterrolle
Deutschlands sind die heimischen Unternehmen in vielen Technologiebereichen
international hoch wettbewerbsfähig. Dies spiegelt sich bereits in einem
Exportvolumen von mehreren Mrd. Euro wider und stellt eine hervorragende
Ausgangsposition für eine weiterhin erfolgreiche Positionierung in einem Markt
dar, der international mit zweistelligen Raten wächst."
Aus dem Bericht
‚Erneuerbare Energien kompakt’ des ifeu (Institut für Energie- du
Umweltforschung Heidelberg’ im Auftrag des Bundesumweltministeriums von
Mai 2007 :
„Durch die Vorreiterrolle Deutschlands im Bereich
erneuerbare Energien ist auch eine leistungsfähige und exportstarke Industrie
entstanden, von der wiederum der Arbeitsmarkt profitiert. (…) Unter den heutigen
Rahmenbedingungen ist (…) selbst bei eher verhaltenen Annahmen zur künftigen
Entwicklung des deutschen Exports von EE-Anlagen bis zum Jahre 2020 mit einem
Anstieg der Beschäftigung in der erneuerbaren Energie-Branche von derzeit rd.
214.000 auf gut 300.000 zu rechnen. Ein Großteil dieser Arbeitsplätze entfällt
auf mittelständische Unternehmen, die sich vielfach in strukturschwachen
Regionen ansiedeln und so einen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten.
Bis 2030 wird unter gleichen Voraussetzungen ein weiterer Anstieg auf über
330.000 Beschäftigte für möglich gehalten. Auch unter Einbeziehung negativer
Beschäftigungseffekte (z.B. durch Arbeitsplatzverlagerungen im Bereich der
konventionellen Energieerzeugung) fällt die Beschäftigungsbilanz der
erneuerbaren Energien eindeutig positiv aus. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der
Netto-Arbeitsplätze selbst bei bewusst konservativen Annahmen ... auf rd. 80.000
erhöhen“.
Mit einem Rückgang der Nettobeschäftigung ist nach dieser Studie
nur zu rechnen, wenn die Exporte von EE-Technologie zum Erliegen kämen und die
Energiepreise langfristig wieder auf das Niveau der Jahre 2000 - 2002
zurückgehen.
Abschliessend noch ein Link des
‚Bundesindustrieverbandes Deutschland, Haus- Energie- und
Umwelttechnik’
http://www.bdh-koeln.de/html/pdf/pdf_presse/kleemann-endbericht-teil-2-kurzfassung-final_ik.pdf
Wird das Saarland von der saarl. Politik als Energiestandort gesehen,
sollte sich die Landesregierung meines Erachtens demnach dringend für die
Ansiedlung von Betrieben stark machen, die erneuerbare Energien entwickeln,
bauen und installieren, statt wie gewohnt auf die Kohle zu setzen.
Wenn
das genauso gut klappt, wie beispielsweise die in den letzten Jahren erfolgte
Ansiedlung von Nanotechnologiefirmen, sichert das Arbeitsplätze im
Hochtechnologiebereich, bei mittelständischen Firmen, bei Baufirmen usw. und
ausser ihren angeblichen 400 Euro Jobbern des Bauhauses finden dann auch
hochqualifizierte Arbeitskräfte einen Job.
Grüsse, Annika
27.8.2007 um 23:35
111. Eintrag
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff:
Immobilienpreise
Laut Aussage des Saarländischen
Immobilienmaklerverbandes sollen die Immobilienpreise um das neue Kraftwerk um
10-15 %, die Grundstückspreise um 30 % sinken. Beste Wohnlagen, etwa die
Gartenreihen in SLS, seien besonders betroffen.
Anders als bei Grubenschäden
bekommt man vom RWE keine Entschädigung für den Wertverlust. Habe jedenfalls nie
etwas davon gehört.
Wer seine Immobilie derzeit verkaufen will oder muss, hat
schlechte Karten: Derselbe Verband stellt einen Nachfrageeinbruch im Grossraum
Ensdorf um 50 % fest. Im Klartext: Weniger Käufer, geringere
Preise.
Gewerbetreibende im Grossraum Saarlouis gehen von
Umsatzeinbussen und sonstigen Verlusten von ca. 1 Mrd. Euro aus, falls das
Projekt in dieser Form realisiert wird (Quelle: Aktueller Bericht vom
24.08.07).
Wenn man dagegen die Investitionen (200 Mio. verbleiben im
Saarland) und Arbeitsplätze (150 direkt, wie viele die externen Wartungsfirmen
einstellen werden, ist spekulativ -aber bestimmt nicht 600, wie von Herrn Petry
behauptet- das Ganze auf 40 Jahre) stellt, scheint das Ganze volkswirtschaftlich
gesehen bestenfalls ein Nullsummenspiel (betriebswirtschaftlich gesehen lohnt es
sich natürlich für das RWE).
Deutlich negativ wird die Bilanz, wenn die
Umweltbelastung oder wahlweise die Kosten für die CO2-Abscheidung mitgerechnet
wird.
Und noch negativer wird sie, wenn die Kosten für die Volksgesundheit
dazu kommen.
Wenn man also hier wohnt, aber nicht gerade im KW arbeitet
oder "einen Schwor hat, wo dort schaffd" oder sich sonstwie beim Bau Chancen
ausrechnet und somit zu den betriebswirtschaftlich Begünstigten zählt, gehört
man auf jeden Fall zu den Verlierern.
Angesichts dieser Feststellung
verwundert es mich, dass die Gewerkschaft Verdi immer noch für den Doppelblock
ist. Für übergrosse Mehrzahl der Mitglieder ist die Sache doch ein
Verlustgeschäft, weil sie eben nicht dort arbeiten werden, aber sich hier
irgendwo vielleicht ein Häuschen vom Munde abgespart haben.
Klar, die
Geschichte mit der Versorgungssicherheit. Mir leuchtet aber nicht ein, wieso ein
500 MW-Block die Versorgungssicherheit nicht genauso garantiert wie ein 1600
MW-Doppelblock, und Arbeitsplätze bringt er auch, vielleicht wg. der
überschaubareren Grösse auch noch mehr bei einheimischen
Baufirmen.
Allerdings ist er für das RWE nicht so rentabel, also steigende
Strompreise.
Aber seien wir doch mal realistisch: In den letzten Jahren sind
die Strompreise sowieso nach oben geschossen. Dabei ist nur die Erzeugung aus Öl
und Gas wirklich teurer geworden, wenn auch aufgrund langfristiger
Lieferverträge nicht so teuer wie unsere Heizkosten. Das Gros der Erzeugung
aber, also Kohle- und Atomstrom, ist von den Gestehungskosten gleich geblieben.
Die Differenz geht in die Kassen der Erzeuger, und mit diesem Geld bauen sie
dann Anlagen wie die, um die es da geht, "damit der Strom nicht teurer wird".
Beisst sich da die Katze nicht in den Schwanz? Es ist völlig illusorisch, dass
das RWE zu den Ensdorfern nach dem Bau sagt: So, und weil Ihr so schön artig
wart, kriegt Ihr billigen Strom. Ist ja schliesslich nicht
Weihnachten!
27.8.2007 um 22:22
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
edit. liest
28.8.2007 um 00:47:54
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
langsam stresst dieser ****** laden mich wirklich, wenn
man das alles so ließt.. gibts denn überhaupt noch was positives durch das kkw?
28.8.2007 um 00:47:10
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Ich meinte: E N S D O R F nicht
Immobilien in Pakistan oder sonstwo.
Ensdorf, comprende ??
23.9.2007 um 21:27:42
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Ich würde mich für die
Immobilienpreise in Ensdorf interessieren. Würde dort gerne mehrere Objekte
anmieten bzw kaufen.
Jürgen können Sie mir vielleicht ein paar runtergekommene,
feinstaubverdreckte Dreckslöcher vorschlagen, hab da sone Idee, wie ich während
der Bauphase zu schnellem Geld kommen könnte.
Meine Email haben Sie ja, danke bereits jetzt für Ihr Bemühen.
23.9.2007 um 20:43:06
5. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Chrissi,
plattes Geschwätz!
Oder leugnen
Sie, dass die Immobilienpreise im Einwirkungsbereich, insbesondere dort, wo man
das Monsterbauwerk sehen kann, noch tiefer sinken als sie jetzt schon sind?
25.9.2007 um 22:02:34
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
... besser gesagt auf eine komplette absage von rwe
28.8.2007 um 11:28:07
7. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Hä, ich spreche nicht von mir, klar?
Ich dachte nur,
Sie können sich mit meinem Beispeil in die Lage von jemandem oder sagen wir mal
von einer ganzen Reihe von Leuten reinversetzen, die in der Nähe des KW
wohnen.
RWE kann das aber offensichtlich auch nicht. Anwohnerinfo direkt nach
der Bauentscheidung - Fehlanzeige. Das müssen die jetzt alles mühsam nachholen,
wo sie und ihre politischen Freunde langsam kalte Füsse bekommen.
Ich bin
auch nicht der Einzigste der dieses Kraftwerk nicht will. Ein kleineres wär
völlig okay. Das meinen inzwischen auch viele saarl Politiker aus allen
Parteien.
27.9.2007 um 20:01:51
8. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Bis die Email da ist: Auch ohne neue Kraftwerksblöcke:
Schauen Sie sich mal in Reisbach, Saarwellingen, Bilsdorf, Körprich, Lebach um.
RWE - Erdbebenstrom can do. Immobilienpreise sind im Keller.
http://www.ivd-west.net/html/0/72/artikel/249.html
Altersvorsorgen
beschädigt.
Ich empfehle weiterhin: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/anbieter
23.9.2007 um 20:57:21
9. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Jürgen....
ich hätte von
Ihnen gerne ein paar Gebäudevorschläge gehabt, nicht irgendein
Geschwätz.
Meine Emailadresse hier ist aktuell.
25.9.2007 um 17:44:49
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Lachhaft: Erdbeben haben nix mit dem neuen Kraftwerk
zu tun.
wieder mal ein paradebeispiel der verdreherchen?!.. mmh? ;
)
Zum Thema: Hör ich das richtig: Leute, die sich ein Grundstück/Haus
für wenig Geld in Ensdorf neben einem Kraftwerk gekauft haben beschweren
sich jetzt, dass ein Kraftwerk gebaut wird? Da ist schon eins. Nur, dass
es nicht in Vergessenheit gerät. Die Preise sind schon demenstprechend
niedrig.
und sie werden durch das neue, bzw. zwei kraftwerke weiter
sinken..
Die "Aussage des Saarländischen Immobilienmaklerverbandes"
ist meines Wissens nach lediglich die Aussage eines ortsansässigen Maklers, der
in irgendeiner höheren Funktion auch im Verband tätig ist. Hat sich der Verband
inzwischen angeschlossen oder ist das immer noch nur der eine Herr? Gibt's neue
Quellen?
ui, doch zu der erkenntnis gekommen, dass in gewissen
branchen einige wenige für ganze verbände sprechen können? ; )
24.9.2007 um 12:31:33
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Ich würde mich für die Immobilienpreise in Ensdorf
interessieren. Würde dort gerne mehrere Objekte anmieten bzw kaufen.
Jürgen
können Sie mir vielleicht ein paar runtergekommene, feinstaubverdreckte
Dreckslöcher vorschlagen, hab da sone Idee, wie ich während der Bauphase zu
schnellem Geld kommen könnte.
Meine Email haben Sie ja, danke bereits jetzt
für Ihr Bemühen.
wend dich hierfür am besten an "christian", der vor
kurzem sich über die immobilienlage in ensdorf ausließ
24.9.2007 um 12:27:40
12. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Ja natürlich gibt es auch was Positives, sonst würde
sich RWE nicht dafür interessieren - ich habe versucht, das darzustellen. Aber
die positiven Aspekte sind eben rein betriebswirtschaftlicher Natur (die gesamte
KW-Planung, also Grösse, Errichtungszeitpunkt etc. sind rein auf diese Vorteile
abgestimmt), also zum Vorteil einer sehr kleinen Gruppe, und nicht aller.
Das
führt zu zwei Fragen: a) Wie stark ist diese kleine Gruppe? Kann sie ihr
Vorhaben durchsetzen? Finanzstark ist sie jedenfalls...dank der grossen
Differenz zwischen Stromerzeugungskosten und Strompreis...also dank uns! A
propos: Höchste Zeit, auf umweltschonend erzeugten Strom zu wechseln - geht
wirklich ohne jedes Problem und ist in meinem Fall günstiger als der alte
Anbieter!
b) Inwiefern lässt sich der grosse Rest der Bevölkerung, der nichts
oder Negatives davon haben wird, mobilisieren bzw. erkennt er die Nachteile?
Hier wurde schon mehr erreicht, als ich mir vor zwei Monaten hätte vorstellen
können, aber es ist sicher noch mehr drin!
Ein Kompromiss zwischen a und
b wäre ein kleineres Vorhaben. Das schmälert aber den Gewinn von a und wird
deshalb auf Widerstand stossen...
28.8.2007 um 08:33:36
13. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Self-fulfilling prophecies
Blandfort fällt auf,
dass darunter viele Objekte sind, die gerade mal zehn Jahre alt sind und
vermutet, dass sich hier insbesondere Familien vorzeitig von ihrem Wohneigentum
trennen wollen, weil sie Angst vor Wertverlust und Gesundheitsgefahren haben,
falls das Kraftwerk mit seinen beiden 165 Meter hohen Kühltürmen gebaut
wird.
Da sieht der Mann es ganz richtig: Der Preis fällt, weil so
viele Leute verkaufen wollen :-D Warum, das weiss er nicht, deshalb steht da
auch vermutet. Würden die Leute das einfach lassen, dann hätten sie
auch keinen Wertverlust zu verkraften. Wenn auf einmal alle meinen Wegziehen zu
müssen, dann kriegen sie das Häusle halt nicht los. Würden sie nochmal 10 Jahre
warten, wenn die BI hier nicht mehr alle Leute davon abhält nach Ensdorf zu
ziehen, dann wäre die Sache geritzt. Spätestens wenn die neuen Arbeitsplätze in
Ensdorf entstanden sind wird auch wieder eine enstprechende Nachfrage da
sein.
@Chrissi: Jetzt heißt es kaufen. Die Leute verlangen kaum mehr was
für's Häusschen. In ein paar Jahren verkaufen sie dann wieder alles mit einem
satten Gewinn. So profitieren Sie von der Arbeit der BI :)
Im übrigen
nennt sich das von der BI verursachte Phänomen eine "self-fulfilling prophecy"
(selbsterfüllende Prophezeiung). Die BI sagt: Grundstückspreise werden fallen.
Die Leute bekommen Angst und wollen schnell verkaufen. Dadurch steigt das
Angebot weit über die Nachfrage (wer will schon nachdem er den BI-Flyer gelesen
hat nach Ensdorf ziehen) und die Häuser geehen weg für ein paar Semmeln. Hätte
von Anfang an keiner Panik geschürt, hätte niemand verkauft und alles bliebe
beim Alten. Sehr lustig, das Phänomen hab ich bisher nur aus Büchern gekannt.
Danke BI für das Praxisbeispiel.
Jetzt kann neben Chrissi jeder
profitieren, der in Häuser investiert. Das sind z.B. auch solche, die das
berufsmäßig tun - und die sind auch im IVD-West :-D
Danke BI! :-D Ich
lach mich krumm...
Gruss, Christian
24.9.2007 um 14:50:04
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Da sieht der Mann es ganz richtig: Der Preis fällt,
weil so viele Leute verkaufen wollen :-D Warum, das weiss er nicht, deshalb
steht da auch vermutet. Würden die Leute das einfach lassen, dann
hätten sie auch keinen Wertverlust zu verkraften. Wenn auf einmal alle meinen
Wegziehen zu müssen, dann kriegen sie das Häusle halt nicht los. Würden sie
nochmal 10 Jahre warten, wenn die BI hier nicht mehr alle Leute davon abhält
nach Ensdorf zu ziehen, dann wäre die Sache geritzt. Spätestens wenn die neuen
Arbeitsplätze in Ensdorf entstanden sind wird auch wieder eine enstprechende
Nachfrage da sein. (...)
sie haben sich mal wieder selbst
übertroffen in der kategorie, wie pack ich möglichst viel stuss in möglichst
wenig sätze. die bi funktioniert nicht immer nach eigenen aussagen, sondern gibt
das wieder, was experten aufs papier bringen. experten die weitaus mehr lebens-
und facherfahrung besitzen, als sie in 20 jahren. da stellt sich die frage, wer
hat hier den kompetenteren atem?
24.9.2007 um 15:21:11
15. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Die Stilllegung des Kraftwerks wäre vielleicht für
den Bergbau von Folgen, sicherlich lässt sich die RWE aber nicht vom Bergbau
vorschreiben, wann Ensdorf stillgelegt werden soll.
Sehen Sie.
Hier sind wir zum allerersten Mal zu 100% einer Meinung. Strom wird nicht in der
Steckdose gemacht und Kohle fällt nicht vom Himmel. So lange die RWE -
unabhängig davon ob in Kraftwerk alt oder neu - die Erdbeben-Psycho-Terror-Kohle
des Bergwerk Saar verbrennt muss sie sich das auch vorhalten lassen.
Es
gibt durchaus Konzerne, welche Verhaltensregeln, Ehrenkodexe für den Umgang mit
den Beschäftigten, der Umwelt und den Menschen im Umfeld der eigenen Produktion
haben. Bei einem solchen Konzern wäre mit der Bergwerk-Saar-Kohle schon lange
Schluß gewesen. Man hätte dem Lieferanten den Fuß in den Allerwertesten
getreten. So muss sich die RWE mit dem Erdbebenterror identifizieren lassen, da
sie die Kohle verbrennt.
Ich kann Ihnen eins sagen:4500 Menschen in
Körprich auf der Brücke wurden nicht von den Betroffenen mobilisiert, sie wurden
von der DSK und von der RWE, welche die Kohle kauft und verbrennt
mobilisiert.
Gerade eben hat es übrigens wieder gebebt wie selten. Ich
höre jetzt lieber auf. Wenn ich jetzt das schreiben würde was mir im Kopf
rumgeht täte es mir morgen leid.
Erdbebenterrorkohle can do: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/wechsel
25.9.2007 um 18:17:15
16. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Na? Zu feige zu verraten wie lange Erdbebenkohle
verwandt werden soll und wie die Zahl 2020 zu stande kommt? Das spricht für
sich.
24.9.2007 um 18:41:39
17. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Chrissi,
Sie hätten besser daran getan schlafen
zu gehen, bevor Sie diesen fachlich unsinnigen Beitrag geschrieben
haben!
Seit wann kann denn die CDU Ensdorf darüber beschließen, ob das
Verfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz eingestellt oder weitergeführt
wird?
25.9.2007 um 22:39:56
18. Antwort
Absender: Charly
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Chrissi,
nicht wir ("euch" - wer ist das?) haben
geschrieben, sondern ich!
Im Übrigen haben Sie meine Behauptung nicht
widerlegt!
Aber Sie sind ja ein Meister im denklogischen
Seitensprung!
Ich erinnere nochmal an meine nicht beantworteten Fragen,
die ich zu verschiedenen Behauptungen von Ihnen gestellt hatte!
25.9.2007 um 22:30:07
19. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Der Grüne Ulrich fordert eine
Einstellung des Genehmigungsverfahrens !
Soweit klar??
Dies
wurde von der Ensdorfer CDU abgelehnt.
Auch klar ??
Kommt
aber sicherlich noch in die Presse.
25.9.2007 um 22:34:38
20. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
ok jungs, ich hau ab. ein kleiner bwl student und
nachwuchs-kw-bastler, die hier angelich das fachwissen mit der muttermilch
aufgezogen haben und auch anscheinend schon in der lage sind, großflächig in
ensdorf immoblien zu kaufen, bieten keine sinnige grundlage mehr um ein für oder
wider für dieses kw offenzulegen. man wird sicher auf beiden seiten sinnigere
dinge finden als sich hier seit wochen im kreis zu drehn.
dann mal noch
gutes gelingen und have fun..
26.9.2007 um 00:04:42
21. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
25.9.2007 um 22:17:07
22. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Ich hoffe es doch.
Wenn
man euch zuhört, werden sie noch weiter sinken.
25.9.2007 um 22:17:34
23. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Immobilienpreise werden nicht weiter sinken
Lachhaft:
Erdbeben haben nix mit dem neuen Kraftwerk zu tun.
Zum Thema: Hör ich das
richtig: Leute, die sich ein Grundstück/Haus für wenig Geld in Ensdorf neben
einem Kraftwerk gekauft haben beschweren sich jetzt, dass ein
Kraftwerk gebaut wird? Da ist schon eins. Nur, dass es nicht in
Vergessenheit gerät. Die Preise sind schon demenstprechend niedrig.
Die
"Aussage des Saarländischen Immobilienmaklerverbandes" ist meines Wissens nach
lediglich die Aussage eines ortsansässigen Maklers, der in irgendeiner höheren
Funktion auch im Verband tätig ist. Hat sich der Verband inzwischen
angeschlossen oder ist das immer noch nur der eine Herr? Gibt's neue
Quellen?
Gruss, Christian
23.9.2007 um 21:15:09
24. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Lachhaft: Erdbeben haben nix mit dem neuen Kraftwerk
zu tun.
Sie haben keine Antwort auf die hier auf den Internetseiten
genannte Zahl 2020 gegeben. Und es hat sehr wohl etwas mit dem neuen Kraftwerk
zu tun, was die RWE alles von Menschen abverlangt bzw. bei diesen in Kauf nimmt
wenn es um den Verkauf von Strom geht.
Wie gesagt: Erdbebenstrom can
do:
http://www.atomausstieg-selbermachen.de/anbieter
23.9.2007 um 22:19:24
25. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Zur Information ein Originaltext aus
http://www.ivd-west.net/html/0/72/artikel/317.html :
"Wenn
in Ensdorf das geplante zweite Steinkohlekraftwerk gebaut wird, könnten in der
Region die Grundstückspreise um bis zu 30 Prozent sinken. Auch der Gebäudewert
bestehender Wohnhäuser würde zurückgehen. Besonders betroffen wären neben
Ensdorf und Bous einige Stadtteile von Saarlouis (Holzmühle, Lisdorf) sowie das
Wohngebiet "Gartenreihen".
Darauf weist der Immobilienverband IVD-West hin."
23.9.2007 um 22:26:11
26. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Daher interessiere ich mich ja
auch dafür. Man kann aus allem etwas positives holen.
23.9.2007 um 22:43:03
27. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Immobilienpreise
Sind wir doch mal ehrlich: als
allzu intelligent hat sich noch kein Kraftwerksgegner hier erwiesen.
Ihre "Expertenzahlen": Die Emissionswerte auf den BI-Flyern liegen 250%
der realen Emissionen, so wie sie bisher angegeben wurden. Selbst die Zahl der
Ärzte konnten die "Experten" der BI nicht richtig ermitteln: vor ein paar
Monaten noch 400, auf den neuen Flyern nur 280. Einmal mehr hatte ich mit der
Behauptung recht bekommen, dass bei den Ärzten und ihren Unterschriften nicht
alles mit rechten Dingen zuging.
Auch Frank, der die Sache mit den
"self-fulfilling prophecies" jetzt verstanden hat kann nicht mehr, als mir mein
Alter vorhalten. Lieber Frank, mit meinen paar 20 Jahren hab ich ihnen aber
locker und im Vorbeigehen aufdecken können, welchen Mist sie sich verzapfen
lassen und auch noch nachplappern. Und mit meinen paar 20 Jahren konnte ICH die
Zahlen der BI nachrechnen und kam auf die richtigen Ergebnisse. Sie haben nur
die Angaben vom BI-Flyer nachgeplappert.
Und an "KeineAhnung" - der Name
sagt schon alles. Die Stilllegung des Kraftwerks wäre vielleicht für den Bergbau
von Folgen, sicherlich lässt sich die RWE aber nicht vom Bergbau vorschreiben,
wann Ensdorf stillgelegt werden soll. Es gibt da so nen schönen Spruch: http://www.myvideo.de/watch/79580
Ich bin übrigens immer
noch nicht von der RWE bezahlt. Wenn, dann würde ich mich sicher nicht in diesem
Forum hier abgeben sondern hätte schon auf der letzten Versammlung unserer
lieben BI den gesamten Wind aus den Segeln genommen.
Wollen wir mal die
Flyer der BI zusammen durchgehen und gucken was stehenbleibt, wenn alle
Falschangaben rausfliegen. Genau: nix.
Gruss, Christian
25.9.2007 um 15:26:00
28. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Ich verfolge mit Interesse die Reaktionen auf meinen
Thread und stelle, wie bei anderen Themen auch, mal wieder fest:
Die
Kraftwerksgegner können mit Expertenwissen und konkreten Zahlen aufwarten, die
Befürworter wischen dieses Wissen mit Verhöhnungen der entsprechenden Experten,
der objektiven Argumente der Gegner und abfälligen Bemerkungen zu den Zahlen vom
Tisch.
Wieder mal ist es so, dass keine faktisch begründeten Gegenbeweise
kommen.
Chrissi und Christian: Kann sich die RWE eigentlich keine
besseren Lobbyisten als Euch beide leisten?
Oder entspricht das einfach
der allgemeinen Vorgehensweise der RWE, möglichst ohne Zahlen (ausser natürlich
vermutliche Investitionen und vielleicht entstehende oder fortbestehende
Arbeitsplätze, warum wohl?) den Leuten was vorzumachen?
Diese Vorgehensweise
ist belegbar: nicht umsonst wurden im Genehmigungsantrag wichtigste Zahlenwerke
weggelassen. Das so wahnsinnig transparent agierende Umweltministerium hat diese
Tatsache erst nach erheblichem Druck publik gemacht.
Ist auch klar,
warum: Mit so einem lächerlich unvollständigen Antrag bekäme ein Privatmann noch
nicht einmal ein feinstaubverseuchtes Drecksloch genehmigt, nach dem Christian
so verzweifelt sucht.
Und da eben, anders als von der RWE in
Saarwellingen behauptet, eben noch keine gutachterlichen Zahlen vorliegen, ist
auch die genannte Zahl von 1% mehr Feinstaubbelastung wortwörtlich aus der Luft
gegriffen.
Ansonsten danke ich der RWE, dass ich, laut Aussage Chrissi
oder Christian -ich verwechsele Euch beide immer, weiss auch nicht, warum
(grins) - so billig an ein Häuschen gekommen bin. Ich meine, irgendwie müsst Ihr
Euch mal entscheiden: Entweder ein Kraftwerk hat eine Auswirkung auf die
Immopreise, dann werden sie durch ein grösseres Kraftwerk weiter sinken (und
Christian kommt endlich an die heissersehnte Bude).
Oder es hat KEINE
Auswirkungen auf die Preise, dann habe ich aber mein Häuschen auch nicht
billiger bekommen. Ist doch schön, wenn man sich mit den eigenen Argumenten so
sehr selbst ein Bein stellt!
Und dass Eure ganze "Argumentation"
unglaublich menschenverachtend ist und ganze Gemeinden in Haft nimmt, stösst
sicher nicht nur mir übel auf!
Ensdorf - das ist richtig....fauler
Zauber!
25.9.2007 um 08:56:20
29. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: "Self-fulfilling prophecies" - keiner antwortet
drauf
Schade :-D
By the way:
@KeineAhnung - lassen Sie doch
endlich den schamlosen Versuch die Erdbeben-BI für Ihre Zwecke einzulullen. Das
ist die einzige Absicht hinter solchen Statements. Haben Sie's nicht auch beim
Fischereiverband versucht? Hab da über ein paar Ecken gehört die haben der BI ne
richtig geile Antwort gegeben. Ich hab mich krumm gelacht... :-D
Jemand
von der BI da, der die Antwort der "Fischer" mal aus erster Hand wiedergeben
kann?
Gruss, Christian
27.9.2007 um 00:01:13
30. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Erdbeben
und Kohle
Na, dann man los! Was haben sie über ein paar Ecken gehört? Ich
hör auch viel über ein paar Ecken... "Stille Post"-Spielen auf Kinderpartys, ist
ja noch nicht so lange her bei Ihnen, da gehts auch immer um eine paar Ecken und
meist kommt hinten Stuss raus.
Heute schon die SZ geblättert? Die
Ford-Werke SLS wollen einen Abbaustopp für die Primsmulde erwirken. Die Beben
gefährden die Präsizionsarbeit der mm-genau arbeitenden Schweissroboter. Die
Dillinger Hütte hat sich auch schon beschwert. Wackliger Wirtschaftstandort
Saarland!!!
Sind also doch nicht nur ein paar fanatische Hausbesitzer in
Nalbach und Körprich!
27.9.2007 um 14:26:33
31. Antwort
Absender: Manni
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Unabhängig vom BI-Flyer und mal ganz allgemein zu ihrer
selffulfiling profecy:
Sie haben ein Häuschen in nicht ganz so toller Lage,
so wie Ensdorf.
Das Häuschen steht neben einer Hauptstrasse, neben einem
Flugplatz, neben einer grossen Firma . Daran haben sie sich gewöhnt oder das
gab's noch nicht als ihr Vater oder Opa das Haus gebaut hat. Jetzt auf einmal
soll die Strasse vierspurig werden, sie soll Umgehungsstrasse werden, der
Flugplatz wird ausgebaut oder kriegt ne neue Landebahn, statt einer Firma kommen
noch zwei oder drei, statt einem Schornstein drei oder vier, mehr Lieferanten,
mehr Autoverkehr...
Sie würden also da wohnen bleiben und noch 10 Jahre
warten???
Pech gehabt, ihre Oma stirbt, ihre Kids ziehn aus, die Frau
entscheidet sich für den Lover, sie kriegen nen Job in Bayern... und sie müssen
verkaufen, weil das Haus zu gross oder überflüssig wird und grad in dem Moment
kommt das Kraftwerk, die Strasse, die neue Landebahn, das Outletzenter.
Dumm
gelaaf für die Häuslebesitzer, auch ohne BI!
27.9.2007 um 15:03:09
32. Antwort
Absender: Thomas
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
Ich muss lauthals lachen, an Ihnen ist ein Komiker
verloren gegangen. Ihre Probleme sind wohl nicht der Kraftwerksbau, sondern eher
Ihr familiäres Umfeld. Für wen halten sie sich, dass Sie allen Ernstes von der
Allgemeinheit, von RWE etc. verlangen, dieses Kraftwerk nicht zu bauen, damit
SIE für ihr "Häuschen in nicht ganz so toller Lage"evtl. 5000 € mehr bekommen?
ich finde diese Einstellung amüsant und extrem narzistisch.
Eshandelt sich um
normale marktgegebenheiten von Angebot und Nachfrage! Ich kann Sie aber
beruhigen, ihr Geld ist nicht verloren, dass hat nur ein anderer!
27.9.2007 um 18:11:51
33. Antwort
Absender: KeineAhnung
Email:
URL:
Betreff: Re:
Immobilienpreise
@KeineAhnung - lassen Sie doch endlich den
schamlosen Versuch die Erdbeben-BI für Ihre Zwecke einzulullen.
Mit
dem Fischereiverband kann ich jetzt wirklich nichts anfangen. Na dann mal raus
damit. Was ist denn da? Erdbeben machen die auf jeden Fall nicht und Strom der
aus Erdbeben-Steinkohle gewonnen wurde verkaufen die auch nicht.
Es ist
schon sehr interessant. Sie sind zu allen möglichen Themen bezüglich des
Kraftwerks allerbestens informiert, wollen aber nicht einmal sagen bis wann die
RWE Ensdorf Alt abschalten oder wenigstens mit Importkohle befeuern will. Sie
wissen so gut wie ich, dass dies quasi über Nacht machbar ist. Haben Sie Angst,
dass den Menschen bewusst wird, wie sehr nach Genehmigung/Bau des
Großkraftwerkes die Profitorientierung vorherrschen und die Rücksicht auf die
Menschen zurücktreten wird? Die Häuser und Grundstücke der Menschen stellen in
der Regel die Altersvorsorgen dar. Von den gesundheitlichen Bedenken ganz zu
schweigen. Aber das wird von Ihnen ja alles kleingeredet.
Darüber hinaus
sehe ich keinen Grund zu verschweigen wie schon heute der Umgang mit den
Menschen ist, deren Gesundheit und Altersvorsorge dafür herhalten muss, dass
Steinkohle gefördert wird, welche die RWE dann mit sattem Gewinn verheizt. Oder
wollen Sie das vielleicht abstreiten?
Mal davon abgesehen, dass der
größte Teil dieser Menschen IHRE KUNDSCHAFT ist... Wie sieht es eigentlich mit
Ford und Dillinger Hütte aus? Sind das auch ihre Kunden? Würde mich ehrlich mal
interessieren.
27.9.2007 um 18:43:23
112. Eintrag
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff: Diese
Seiten ...
Die Internet-Seite „Kraftwerk-fuer-Ensdorf“ inkl. dem
Forum ist mein persönliches, privates Eigentum, dass mich etwa 400,-- Euro im
Jahr und viel Freizeit neben meinen anderen Ehrenämtern kostet. Diese
Seiten sind offen und informieren in jede Richtung, d.h. pro und contra. Wer
mehr über mich wissen will sollte den Button „Wer bin ich“ drücken und die
Info auch lesen, denn dann würden sich Fragen über meine Person erübrigen.
Anders ausgerichtete Gruppierungen haben Internetseiten ins Leben gerufen, die
zu diesem Thema bewusst nur einseitig informieren.
Ich
bin ein Mitarbeiter der Energie-Service-Saar ( http://www.energie-service-saar.de/ ) mit Sitz in
Völklingen. Die ESS ist eine von vielen saarländischen Firmen im Umfeld
des Kraftwerks Ensdorf, die für dieses Kraftwerk arbeiten. Die Anzahl
dieser externen Arbeitsplätze, von Zulieferer, betragen jetzt schon
ca. 400 .
In der ESS bin ich
Betriebsrats-Vorsitzender/Arbeitnehmer-Vertreter und somit auch für den Erhalt
bzw. Neuschaffung von Arbeitsplätzen gefordert und engagiert. Ich bin kein Mitarbeiter der RWE und kein Mitarbeiter des
Kraftwerks Ensdorf!
Fragen wegen Fotos:
Bei
der Protestveranstaltung am 23.08.07 in Ensdorf habe ich
fotografiert (fast ausschließlich nur die Plakate, aber auch Menschen für und
gegen das neuen Kraftwerk), weil ich diese Bilder als Gedankenstütze benutze.
Diese Bilder verbleiben in meinem Privatarchiv und werden niemand weiterem
zugänglich gemacht. In der Tat habe ich mich, wie auch viele andere,
gefreut, dass vom Kraftwerk Ensdorf viele Mitarbeiter, aber auch von anderen
Gruppierungen, wie der BI, so viele Leute gekommen sind. Dieses zeichnet immer
noch ein gut funktionierendes und demokratisches Land aus.
„Unermüdlich
verteilte Werbekärtchen“ = Visitenkarten geben nur den Hinweis auf meine
private Internetseite.
26.8.2007 um 15:12
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Diese Seiten ...
War klar, das hier son Spruch
zurückkommt. Frank, du solltest deine eigene "Mein Kampf gegen die
Energiekonzerne" Seite aufmachen, sagen wir so für 5 Euro im Jahr, denke der
Betrag wäre angebracht.
27.8.2007 um 07:19:41
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Diese
Seiten ...
chrissi, wird sind nicht hier für geistige einlagen auch wenn
sich manche konzernsklaven gern mit diesen schmücken, ne? ; )
400eu für
eine seite dieser art sind mindestens 5x6 zu teur als im regelfall. das sollte
nur ein kleiner denkanstoß gegenüber herr stein sein, ob er sich da nicht ein
paar euros sparen könnte.
27.8.2007 um 12:15:54
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Diese
Seiten ...
400euro für diese seiten?!
gut ok, der
informationsangebot ist sehr gut, aber ich denke mal sie müssen für die sammlung
der daten nicht jemand bezahlen?! und das forum stammt von einem kostenlosen
anbieter.
bei dem betrag sollten sie da einiges überprüfen ; )
27.8.2007 um 00:17:44
4. Antwort
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff: Re: Diese
Seiten ...
Hallo Frank, Sie scheinen ja ein ausgemachter Schlaumeier zu
sein. Vielleicht haben Sie mal bemerkt, wenn Sie ein Button drücken oder ins
Forum gehen, das keine Reklame oder ein Link sich meldet. Dieses Forum kostet
Geld (Premium-Forum ohne Reklame). Die Domäne kostet mich jeden Monat 30€
Gebühren, weil in keiner Weise eingeschränkt und ohne Reklame. Sie sollten sich
erst mal Informieren ehe Sie ihren Senf dazu geben.
MfG
Werner
27.8.2007 um 12:28:25
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Diese
Seiten ...
herr stein,
ok, sie nutzen einen premium account von www., der sie im jahr 9,95
kostet. man verurteile mich bei solchen billigforen nicht in dritt- oder
viertebenen zu suchen ob ein standardaccount mit werbung verseucht wird oder
nicht. aber selbst bei wotlabforen (die ich ihnen nur empfehlen kann) werden sie
niemals 400eu im jahr erreichen! ich selbst bin in der medienbranche tätig, ca.
400eu/jahr bezahlen zb. einige saarbrücker konzerne für ihre produkseiten mit
unzähligen datenbanken und multimediaarchiven, die an die 40.000 klicks im monat
zählen. also bitte..
ich weiss nicht für was sie 30eu/monat bezahlen. die
seite selbst umfasst keine großen datenmengen im video, bild oder einem
downloadbereich, sowieso unlimited traffic (sofern die seite so stark aufgerufen
würde) erhalten sie zb. bei strato schon in günstigsten tarifen. ihr
forumtraffic wird übrigens für die 9.95eu/jahr von dem betreiber übernommen..
aber ich geh davon aus, dass sie darüber informiert sind.
sie bezahlen
einfach nur ein überdimensioniertes paket, das sie für eine seite mit diesem
volumen nicht benötigen. aber dieses "going big" kennen wir ja schon von den rwe
kollegen her ; )
27.8.2007 um 14:43:33
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Diese
Seiten ...
ps. eine editfunktion wäre zum beispiel nicht schlecht ;
)
sollte natürlich woltlab heissen
27.8.2007 um 15:23:27
113. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
Q&A?!
schöne texte herr stein,
allerdings reden sie nur von
co2, schwefeldioxid, stickoxiden und staub.
wie sieht es mit
quecksilber, cadmium, thallium, antimon, arsen, blei, chrom, kobalt, kupfer,
mangan, nickel, vanadium, zinn.. in tausendfacher kilozahl aus und dem
bedenken bzw. aussagen zahlreicher ärzte?
26.8.2007 um 14:01
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Noch mehr
Fragen...
Hallo Herr Stein,
bei allem Lob meinerseits für Ihre
Webseite, in der Rubrik „Q & A“ (Fragen und Antworten) zählen Sie Fakten zum
neuen Kraftwerk Ensdorf auf, die ich in Frage stellen möchte:
Bezüglich der
Emissionsgrenzwerte vergleichen Sie Ensdorf NEU mit dem Kraftwerk Fenne. Ich
stimme mit Ihnen überein, dass die Werte die im BImschG und der TA-Luft
festgelegten Grenzen vermutlich nicht überschreiten, vorausgesetzt die Werte
werden von unabhängigen Instituten und an aussagekräftigen Tagen (sprich bei
unterschiedlichen Wetterlagen) gemessen und mit Messungen, die entsprechend oft
wiederholt werden.
Auch die richtige Positionierung von Messwarten spielt
dabei eine Rolle und so wie ich gehört habe, werden die Immissionen nicht
unbedingt immer da gemessen, wo die Abgase und Stäube auf Grund der
Windbedingungen tatsächlich runterkommen. Fenne gilt als Modellkraftwerk und
weist gegenüber Ensdorf NEU einen wesentlichen Pluspunkt auf: 80 % der Leistung
werden als Fernwärme ausgekoppelt. Selbst wenn der Effizienzgrad von Ensdorf NEU
jetzt bei 46 % liegt, so verschwendet das Kraftwerk immer noch 54 Prozent
Wärmeenergie, und eine Nutzung dieses Wärmemülls ist auch nicht ernsthaft
vorgesehen .
Ja, und die Lärmwerte werden selbstverständlich auch
eingehalten... Aber was ist das Summen eines Kühlturms gegen das Quietschen von
Bandförderanlagen für Kohle, ratternde Bagger, Schleusenbewegungen und
festmachende Schiffe?
Soweit ich informiert bin, fliessen diese Werte nicht
in die Beurteilung der eigentlichen Anlage ein. Kein Trost also für die nächsten
Anwohner in Lisdorf und Ensdorf!
Aber zurück zu den Werten: Ist es nicht
merkwürdig, dass Sie sich die Mühe machen müssen, die Gesamtwerte bezogen auf
die 7000 geplanten Volllaststunden auszurechnen?
Warum kann RWE Power bei
entsprechenden Nachfragen in Bürgerinformationssitzungen und auch gegenüber den
Politikern, die über den Bau zu entscheiden haben, nicht alle Werte bezogen auf
die geplante Leistung klar nennen? Selbst die Ensdorfer Gemeinderäte können
eigentlich nicht guten Gewissens entscheiden, weil "genauere Informationen noch
ausstehen". Jetzt aber drängt die Zeit - oder wer auch immer drängt - und da
muss von den Politikern ein schnelles "Ja" oder "Nein" her, und das eigentlich
in Unkenntnis der Sache. Das kann doch nicht gut für das Wohl der Allgemeinheit
sein?
Sie schreiben, eine Besonderheit der neuen Anlage sei die
Möglichkeit der CO2-Abtrennung und -Speicherung, RWE forsche in diesem Bereich.
Dazu empfehle ich die Lektüre einer Analyse, die vom Deutschen Bundestag in
Auftrag gegeben wurde. Man findet sie
unter:
http://www.bundestag.de/bic/analysen/2006/Kohlendioxid-arme_Kraftwerke.pdf
CO2
wird also durch verschiedene Verfahren aus den Rauchgasen abgeschieden und soll
dann klimaneutral gelagert werden. Für die Lagerung ohne Leckageverluste kommen
salzwasserführende poröse Sandsteine (saline Aquifere) in Frage, die es nur im
Norden Deutschlands gibt. Neben den Kosten für die Abscheidung, das sollen lt.
der Gesellschaft dt. Chemiker 28 bis 74 Euro je t CO2 sein, entstehen z.B. auch
Kosten für die Pipelines nach Norddeutschland, sowie für die Lagerung. Alles in
allem ein unglaublicher Kontroll- und Wartungsaufwand, der sicher nicht aus
RWE-Geldern bezahlt werden wird. Wie sich das CO2 letzendlich in diesen
Gesteinsschichten verhält, ist nicht vollständig geklärt.
Volkswirtschaftlich gesehen wird der Einsatz der Technologie von ihrer
Entwicklung (im Moment ist sie nicht marktreif) sowie vom Preis für die
Vermeidung einer Tonne CO2 abhängen.
Warum sollten die grossen
Energieunternehmen ernsthaft Interesse an CO2-Lagerung haben, wenn weiterhin
kostenlose CO2-Zertifikate an sie vergeben werden?
Sie werden ein bischen
daran rumforschen, ein oder zwei Modellkraftwerke bauen und damit ist die Sache
dann erledigt, die Bevölkerung ist zunächst mal beruhigt und Anlagen wie Ensdorf
sind noch vor dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls 2012 unter Dach und Fach. Wie
dann die Klimaschutzziele von Frau Merkel realisiert werden sollen, ist mir ein
Rätsel…
Ich bin immer noch der Meinung RWE sollte diese Forschungsgelder in
die Entwicklung regenerativer Energien, dezentralerer KWK-Einheiten oder den
Ausbau von Fernwärmekapazitäten stecken. Aber welches Interesse hätte RWE, die
ja auch Erdgas zum Heizen liefert und damit gutes Geld verdient, Fernwärmenetze
auszubauen?
Grüsse, Annika
26.8.2007 um 22:51:38
2. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Q&A?!
Servus Frank,
in welche Bäckerei gehst du
denn?
Gruss
Christian
3.9.2007 um 07:26:30
3. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Q&A?!
Wenn die Zahlen von RWE auf dem Tisch
liegen ist Ende mit ÄÄÄÄ und ÄÄHHHMM. Spätenstens wenn die Anlage läuft und alle
Werte weit unter dem Standart liegen dürften die allmorgentlichen Gespräche in
der Bäckerei beendet sein.
Es wird gebaut, davon ist auszugehen. Gerade
weil die Werte unter dem von der REGIERUNG gefordeten Maß liegen werden!
31.8.2007 um 21:04:00
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Q&A?!
... alle nicht richtig informiert, stimmts? ; )
26.8.2007 um 14:11:34
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Q&A?!
erwartest du wirklich eine antwort?! gar von einem befürworter?
mir schaut morgens in der bäckerei schon keiner mehr von denen in die augen weil
sie genau wissen, dass sie sonst wieder in einem gespräch wären indem sie von 10
fragen gerade mal 2-3 beantworten könnten und vor lauter ähm und ääää's keinen
wortschatz mehr finden.
27.8.2007 um 15:28:23
114. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: EIN ZUG
DER VERNUNFT!
wie auch unter "aktuelles" zu lesen..
BUND
lehnt Planänderung in Ensdorf ab
Kraftwerkspläne schnellstmöglich
beenden
In einer Stellungnahme an die Gemeinde Ensdorf hat der
BUND die Teiländerung des Flächennutzungsplanes im Zusammenhang mit dem
geplanten Kraftwerks-neubau abgelehnt. Die Frist zu Stellungnahme läuft am 24.
August ab.
Die Unterlagen sind in vielen Punkten unzureichend. Auch wenn
die Auswirkungen des Kraftwerkes nicht Gegenstand dieses Verfahrens sind, ist
der geänderte Flächennutzungsplan doch die Voraussetzung für den Kraftwerksbau
und hat daher auch direkte Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt. Es ergibt
daher aus Sicht des BUND keinen Sinn und es ist geradezu absurd, die
Auswirkungen des geplanten Kraftwerks nicht zu beurteilen.
„Unsere im
Verfahren mehrfach vorgebrachten Anregungen und Bedenken wurden nicht
berücksichtigt. Aufgrund der Hintergrundproblematik hatten wir eine
Umweltverträglichkeitsprüfung der Planänderung angeregt, dem man nicht gefolgt
ist. Wir hoffen, dass die Änderung des Flächennutzungsplanes im Gemeinderat
keine Mehrheit finden wird“, so Christoph Hassel, Stellv. Landesvorsitzender des
BUND Saar.
Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes würde nach Ansicht
des BUND die Gemeinde Ensdorf eine grundlegend falsche Weichenstellung in der
Energiewirt-schaft unterstützen und eine zukunftsfähige Energieversorgung
verhindern, die auf eine dezentrale und hocheffiziente Energieerzeugung bei
gleichzeitiger Nutzung der Energieeinsparpotenziale und Ausbau der erneuerbaren
Energien setzt.
„Wir lehnen den Bau dieses Mega-Kraftwerkes strikt ab.
Die damit einhergehenden Belastungen für Mensch, Natur und Umwelt sind nicht
hinnehmbar. Der geplante Bau ist nicht vereinbar mit den Zielen des dringend
notwendigen Klimaschutzes. Der erzeugte Strom wird im Saarland auf lange Sicht
hin nicht benötigt und dient nur der Gewinnmaximierung eines Unternehmens, das
sich in keinster Weise dem Wohl der Menschen und dem Klimaschutz verpflichtet
fühlt. Wir werden unseren Widerstand in den nächsten Wochen weiter verstärken“,
so Christoph Hassel, Stellv. Landesvorsitzender des BUND Saar.
Christoph
Hassel, Dipl.-Geogr.
Stell. Landesvorsitzender
jemand ders
verstanden hat..
24.8.2007 um 21:28
115. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Herr
Stein..
sie waren gestern abend unübersehbar, nach ihrem
gesichtsausdruck zu urteilen auch sehr fröhlich, auf der demo pausenlos und
unermüdlich mit ihrer fotocam unterwegs. da stell ich mir doch die frage, was
sie mit dieser wunderhübschen fotosammlung der demonstranten anstellen wollen
weil eigentlich müsste bei der arbeit, die sie sich dort machten, von jedem ein
extra passbild existiern?!
gerne können wir ihnen die arbeit ersparen und
eigene bilder unsrer kinder zukommen lassen.. kinder die dank menschen wie ihnen
und ihren toll verteilten werbekärtchen in einer schlechteren umwelt leben
müssen.. mir wäre mit dem gewissen da nicht mehr zum grinsen zumute!
es
tut zwar nichts zur sache aber warum sind anhänger der stromkonzerne oder auch
die anwesenden rwe mitarbeiter sowie deren ehefrauen eigentlich meist so
korpulent auf den rippen?! mir als sportler zeigt dies, dass menschen mit solch
einer lebenseinstellung eh nicht viel mit einem gesunden leben am hut haben und
auch darüber sicherlich keine gute entscheidungen treffen werden.
aber
off topic, resultat des abends meiner meinung nach.. ein bürgermeister, der sein
amt nochmal bestens überdenken sollte!
und dieser post kommt aus
wadgassen, denn die menschen die mit dem kraftweksdreck leben müssen und sich
nun der sache annehmen kommen nicht, wie einige der herren glauben, nur aus
ensdorf. auch sie als kraftwerksmann wissen wo der dreck überall runterkommen
wird.
ein paar abschließende zeilen ihrerseits zu dem thema wäre
schön.
vielen dank
24.8.2007 um 00:49
1. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Hallo,
Einer meiner letzten Kraftwerksbefürworter war
Familienvater, ungefähr 38, mit zwei Kindern und gelernter Volkswirt... eine
andere, ebenfalls noch nicht so alte, war bei der VSE beschäftigt. Es sind auch
junge Menschen mit Kindern und neugebautem Haus für das
Projekt.
Aber schlimmer noch, es ist vielen völlig egal, die sind
weder in der Lage für oder dagegen zu sein, sondern gehen schulterzuckend
weiter, wenn man sie darauf anspricht. In meinem Umfeld mit jungen Familien und
Kindern im Kindergarten- und Schulalter unterschreibt kaum einer auf den Listen
der BI, auf der Demo und den Infoveranstaltungen habe ich noch keinen von denen
gesehen und wenn ich davon erzähle, das ich mich engagiere, habe ich das Gefühl,
alle hielten mich für gaga.
Aber diese Scheissegal-Haltung, die bricht man
nicht auf, indem man rumstänkert, genauso wenig, wie man sich dadurch bei den
alten Herren von der VSE, RWE Gehör verschafft. Das geht eben nur mit sachlichen
Argumenten.
"Dreckloch", "Lunge vollpumpen", alles krasse Worte, aber dann
hört es auch schon auf. Wenn wir dagegen sind, müssen wir in der Diskussion mit
konkreten, nachprüfbaren Zahlen aufwarten, selbst recherchieren, verschiedene
Szenarien für Energiewende aufzählen können.
Die RWE kann das bislang nicht
oder will das nicht, für die Änderungsentscheidung des Flächennutzungsplans
fehlen den Gemeinden immer noch konkrete Zahlen und weitere Gutachten sind
angefordert. Wenn RWE Power alles so transparent gestaltet, wie sie in der
Öffentlichkeit gerne betont, wären die Zahlen längst auf dem Tisch. Zum Glück
scheint dem einen oder anderen Kommunal- und Landespolitiker ob des öffentlichen
Drucks oder aus Angst, nicht wiedergewählt zu werden, nach und nach ein Licht
aufzugehen, vielleicht lesen die ja auch die Beiträge hier im
Forum.
Offensichtlich reagiert RWE ja auch auf den Protest, sonst würden sie
jetzt nicht drohen -ganz oder gar nicht-, vor 2 Wochen hörte sich Herr Jobs noch
ganz anders and.
Grüsse, Annika
24.8.2007 um 13:37:13
2. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Herr Stein..
Hallo Frank,
hatten wir nicht neulich die Rede von
Saarländern, die jeder Veränderung gegenüber skeptisch eingestellt sind und Ihre
Aussage, dass das rein saarländisches Phänomen sei? Habe dazu einen kleinen
Nachtrag:
Ich war übers Wochenende in Karlsruhe und konnte kurz mit
"Einheimischen" sprechen. Was dort in der Zeitung stand ließ mich sofort an Sie
denken: In Karlsruhe wird ein Kohlekraftwerk gebaut, von der EnBW. In der
Zeitung (BNN) stand allerdings nichts von "die armen Kinder" und "der böse
Hafen", sondern die Grünen gingen auf die Barrikaden und forderten einen
ordentlichen Hochwasserschutz. Sonst nix! Und jetzt frag ich mich, wie das
kommt, dass ausgerechnet in der wirtschaftlich stärksten Region
Deutschlands nicht gleich eine BI gegründet wird und der nahe Krebstot für
alle heraufbeschworen wird? Vielleicht sollte auch ich mal darüber nachdenken,
ob es nicht besser wäre meine Ausbildung zu nehmen und dem Saarland den Rücken
zu kehren... Argumente finde ich seit neuestem wieder genug.
Achso,
nochwas zu ihrer letzten Antwort auf meinen Beitrag: Klar, die Saarländer sind
nicht alle Bauern, das Sprichwort haben schließlich auch Sie gebracht. Und
sicherlich studieren viele von Ihnen. Aber glücklicherweise studieren viele
Fächer, die Ihnen den Blick für Argumente FÜR das Kraftwerk öffnen ;)
3.9.2007 um 07:09:45
3. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Herr Stein..
langsam hab ich den eindruck, dass alle gegenargumente
für sie als parole gelten?
Ich bitte Sie: der Satz "Wir fahren die
Region an die Wand" ist doch wohl niht eins Ihrer Gegenargumente. Das wäre
dürftig. DA fallen sogar mir bessere ein.
bevor ich jetzt lange
suchen muss, posten sie bitte mir noch einmal ihre logik von "heute morgen".
danke
Ich müsst's selbst raussuchen, um's nicht nochmal zu formulieren.
Also bleibt es Ihnen wohl nicht erspart.
dann bringen sie mir bitte
ein reelles argument für versorgungssicherheit wenn im gegenzug eine
380kilovoltleitung nach frankreich gezogen wird.
Ich habe Ihnen ja heute
auch eine Quelle gepostet in der klar wird, dass diese Leitung weitaus mehr VON
Frankreich hierher leitet als NACH Frankreich. Versorgungssicherheit bedeutet
Netzstabilität und die ist umso höher, je mehr "Puffer" sie haben. Ein Ausfall
bei Industriemaschinen bedeutet mehr als nur "wieder anschalten". Ein Beispiel
kann ich nennen: bei Saargummi waren z.B. die Kosten für ein Wiederanfahren der
Anlagen im Bereich von mehreren 100.000 DM (ist schon länger her, ich
weiß)
allerdings, leider nützt uns das bei den restlichen, weitaus
gefährlicheren abgasen nichts.
Auch da denke ich mal: wir legen das auf
die Seite und warten, bis die Zahlen da sind.
wie gesagt, sind sie
anscheinend schmerzfrei was verhältnisse betrifft.
Ich verschließe mich
einfach nicht den Tatsachen. Einmal durchatmen und nachgucken, wer alles von
Ensdorf Alt lebt.
Mensch Frank, wenn Sie selbst Tatsachen einfach als
"falsch" deklarieren und nicht gelten lassen wollen gegen Sätze wie "Wir fahren
die Region an die Wand", ohne dafür eine Begründung zu liefern, dann sollten Sie
sich mal überlegen, ob Sie überhaupt eine Diskussion führen wollen!
5.9.2007 um 20:43:37
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Also Frank,
eins ist ja wohl
klar, FETTLEIBIGKEIT oder sonstiges hat nichts mit Job oder damit zu tun wie man
zu welchem Projekt eingestellt ist !
Oder wie erklärst du dir das Reiner
Callmund zu schmächtig ist ??
Sprüche wie "dummer Öko" können in der Tat
nur von Deppen kommen, die als Trittbrettfahrer unterwegs sind, da muss ich dir
Recht geben.
30.8.2007 um 07:45:32
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
.. weil wohl alles bereits gesagt wurde, von gegnern wie
befürwortern. nun ein paar infos seitens der rwe wäre natürlich schick
1.9.2007 um 17:40:14
6. Antwort
Absender: Angelika
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Ich finde es gut, dass es Menschen wie Werner Stein gibt, die
etwas weiter denken und so ein Forum (privat) zur Verfügung stellen (für
alle - pro und contra - ) und dann noch auf eigene Kosten. Ich finde es
gut, dass es z.B. Menschen wie z.B. Annika gibt, die
versucht, gut fundierte Argumente gegen das neu geplante
Kraftwerk zu bringen ohne unterhalb der Gürtellinie (in den meisten Fällen gegen
Werner Stein --> er ist nicht RWE!) zu schlagen. Daran könnten sich viele im
Forum ein Beispiel nehmen.
Ich hatte ein Schlüsselerlebnis: am Samstag,
18.08.07 ging ich über den großen Markt in SLS Nähe Pieper. Da stand
jemand mit einer Liste von der BI und sagte wortwörtlich: "Sie sollten hier auf
der Liste unterschreiben." Ich: "Wieso warum?" Er: "Gegen das neue KW Ensdorf".
Der Mann konnte ja unmöglich voraussetzen, dass oder ob ich ich
darüber informiert bin. Ich hätte ja auch ein Besucher der Stadt SLS sein
können. Ich sagte: "Ich unterschreibe nicht." Er: "Sie wollen also Lungenkrebs
bekommen!" Ich ging weiter und er rief mir hinterher: "Sie werden Lungenkrebs
bekommen." Dieses schreibe ich nur so genau, damit jedem klar wird - wie von
Annika auch schon mehrfach dargestellt - , dass dieses kein Weg ist,
Unterschriften zu erhalten. Panikmache - und dann noch ohne jede
Hintergrundinformation - ist der schlechteste aller Wege.
Wir alle sollten
uns - auch wenn gegensätzlicher Meinung - bemühen, Höflichkeit dem anders
denkenden Menschen gegenüber walten zu lassen. Nur sachlicher Gedankenaustausch
überzeugt!
26.8.2007 um 19:35:09
7. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Tatsachen sind so einige genannt
worden, die wollen sie allerdings irgendwie nicht gelten lassen... oder
verstehen Sie sie einfach nicht?
Das gleiche Spiel mit Frankreich:
selbst wenn alles exportiert WÜRDE, dann hätten wir im Ergebnis nur verringerte
Nettoimporte, also immer noch ein Überschuss der Lieferungen AUS Frankreich.
Ich will nicht schon wieder jeden Satz auseinandernehmen müssen, Frank.
Geben Sie sich doch mal Mühe.
6.9.2007 um 08:37:31
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
also nochmal..
Effizientere Energienutzung und damit
einhergehend reduzierte CO2-Emissionen im Vergleich zum Weiterbetrieb
alter Anlagen
richtig, allerdings nützt dass der region nichts wenn
sie 4-5 kkw auf einem fleck bekommen. auch wie schon erwähnt umgehn sie
permanent die liste der giftstoffe und reden wieder mal nur von
co2
das entstehen von Arbeitsplätzen
welche sowenig sein
werden, dass man deshalb sicher nicht eine ganze region an die wand fahrn
muss.
die Ablösung alter Kraftwerke (darüber hab ich ja heute schon
geschrieben)
also konkurrenz und co schalten natürlich direkt ihre
alten ab? auch ist es sicher, dass 2012 das alte ensdorfer abgeschaltet
wird??
Sicherung der Versorgung
.. und den dreck und die
gesundheitsgefährdung für die region inklusive
Einsatz
umweltschonenderer (Achtung: Komparativ!) neuer
Technologie
richtig, allerdings in der form von 4-5 kkws auf einem
fleck sicher keine minderung für ensdorf und umgebung
Errichtung
eines Kraftwerks mit Schnittstelle für mögliche Nachrüstung einer
CO2-Abtrennung
bleiben wir bitte erstmal im bereich des
gegenwärtigen und nicht des möglichen. auch mindert die co2-abtrennung nicht den
feinstaub, schwermetalle und sonstige giftstoffe
Stärkung der
Infrastruktur und Unterstützung des Strukturwandels im
Saarland
sorry, schwachsinn. die bauarbeiter verschwinden nach 4
jahren und ein paar arbeitsplätze im land reichen sicher nicht für das
saarländische wirtschaftswunder. auch hatten wir das thema bereits, dass wohl
nur sehr sehr wenige saarländische betriebe überhaupt was mit dem kkw anfangen
können.
sie sehn also wieviel ihre "fakten" zu dem thema
taugen.
P.S.: Mir ist klar, dass zwar global gesehen die Emissionen
durch das Kraftwerk wohl nicht steigen, regional gesehen allerdings (bis
Abschaltung Ensdorf Alt) schon. Ausserdem ist mir klar, dass viele Anwohner
statt Wiese mit drei Schornsteinen demnächst Wiese mit 7 Schornsteinen (lieg ich
da mit 7 rchtig?) und statt Staustufe demnächst Staustufe + Hafen sehen
müssen. Und das sollte sicherlich auch mit abgewogen
werden.
kompliment, sie gewannen damit bei mir gerade ein paar +
punkte ; )
aber dennoch, wir wiederholen uns nur und die pure
kreisdreherei bringt uns bekanntlich nicht weiter. ich glaube wenn die rwe
endlich mal ihren ar... hochbekommt und reelle fakten liefert, wäre dies
hier sicherlich sinniger
5.9.2007 um 14:23:16
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
christian, das sind keine tatsachen, das sind scheinargumente,
weder belegt noch bestätigt oder sonst was. man sieht wie kurz und knapp der rwe
flyer gestaltet wurde um die wirklichen "tatsachen" den menschen nicht zu
präsentieren. alles weitere wurde von ihnen oder sonstigen vermeintlichen profis
dazu addiert.
6.9.2007 um 12:50:53
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
das is richtig markus, nur ich habe in der nähe gewisser
politischer damen und herren gestanden und selbst mitbekommen wie sie sich
untereinander über sprecher am mikro lustig machten.. hoffen wir nur, dass nicht
die entscheidungsfindung enbenfalls in diese richtung tendiert.
aber ich
muss auch dazu sagen, dass selbst ich als strikter gegner manchmal etwas
schmuzeln musste als sehr deutlich zu bemerken war, dass der ein oder andre
seine fleissig notierte fragen selbst nicht verstanden hatte.
"ai dann
geh hin unn schwätz selber" würd man jetzt sagen.. leider hatte der
bürgermeister aber schon von anfang an klar gemacht, dass es gegen das recht
verstoßen würde, wenn sich nicht-ensdorfer zu wort melden würde.. was ich auch
sehr bedauerlich finde oder gibts inzwischen luftgrenzen für schadsoffe?
27.8.2007 um 18:01:53
11. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
och jung, ich bitt dich.
meinetwegen erst http://www.gidf.de/
und dann einen der erstbesten links wie
zb. http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Zeitliche_Verf.C3.BCgbarkeit
9.9.2007 um 14:03:50
12. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Sonst fällt Ihnen dazu nichts ein?
Hmm.....
1.9.2007 um 17:31:46
13. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
ps.. seh gerad die seite is im gesamten net schlecht, les sie dir
durch
9.9.2007 um 14:07:14
14. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Tja lieber Frank !
So ist das mit der eigenen Meinung !
Man darf sie nicht nur haben, sondern auch sagen !
Ich habe
großen Respekt vor allen die an diesem Abend was zu sagen hatten. Denn dort kann
man seine Meinung sagen und sie erreicht auch die Bürger.
Hier im Forum
ist das zwar gut und schön, aber sind wir doch mal ehrlich : Die hier
schreibenden und lesenden werden sich nicht umstimmen lassen, aber
jeder der die Courage hat und sich traut soll seine Meinung in der
Öffentlichkeit sagen.
Und dabei ist egal wie ungeschickt oder stotternd
sich jemand äußert .
Die Gemeinderatsitzung war keine schlechte Talkshow,
das war ein echter Witz ! Da fühlt man sich doch viel besser wenn man weiß wer
seine Interessen vertritt.
27.8.2007 um 17:13:18
15. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Herr Stein..
"jagt eine lächerlichkeit und erklärungsnot der
befürworter die nächste"
Tut mir leid Sie enttäuschen zu müssen:
auch wenn Sie manche Dinge gerne als Lächerlichkeit deklarieren muss ich Ihnen
vermelden, dass es deshalb noch lange keine Lächerlichkeiten sind.
Effizientere Energienutzung und damit einhergehend reduzierte
CO2-Emissionen im Vergleich zum Weiterbetrieb alter Anlagen, das entstehen von
Arbeitsplätzen, die Ablösung alter Kraftwerke (darüber hab ich ja heute schon
geschrieben), Sicherung der Versorgung, Einsatz umweltschonenderer (Achtung:
Komparativ!) neuer Technologie, Errichtung eines Kraftwerks mit
Schnittstelle für mögliche Nachrüstung einer CO2-Abtrennung, Stärkung
der Infrastruktur und Unterstützung des Strukturwandels im Saarland,... man mag
darüber denken was man will, aber das sind Fakten und keine Lächerlichkeiten.
Hören Sie auf sich zu verschließen!
P.S.: Mir ist klar, dass zwar global
gesehen die Emissionen durch das Kraftwerk wohl nicht steigen, regional gesehen
allerdings (bis Abschaltung Ensdorf Alt) schon. Ausserdem ist mir klar, dass
viele Anwohner statt Wiese mit drei Schornsteinen demnächst Wiese mit 7
Schornsteinen (lieg ich da mit 7 rchtig?) und statt Staustufe demnächst
Staustufe + Hafen sehen müssen. Und das sollte sicherlich auch mit
abgewogen werden.
5.9.2007 um 14:06:13
16. Antwort
Absender: Dom.
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Hallo,
mir will nicht in den Kopf warum es Menschen gibt,
die gegen jede Logik und Vernunft, für den Bau dieses Kraftwerks sind.
Ein
besonders fader beigeschmack hat hier die Rolle der Saarl. Landeregierung
beigetragen.
Wem, ausser RWE, ist mit diesem Kraftwerk geholfen. Begreift Ihr
nicht das denen die Menschen scheißegel sind, denen geht es nur ums abzocken der
Bürger !!!
Desweiteren ist ein Kohlekraftwerk an sich Technologie von
Vorgestern !!
Wenn ich mir den Wirkungsgrad von 45% anschaue ( 80% sind
locker möglich ) und 350 angeblich versprochene Arbeitsplätze bedenke, kann ich
nur lachen.
Die RWE denkt wirklich Sie könnte die Leute für Dumm
verkaufen.
Das auch noch unsere CDU Regierung für diesen Bau ist, ist äußerst
bedenklich, auf der eine Seite predigt Sie Umweltschutz, CO2 Reduktion,
Nachhaltigkeit und Fortschritt. Ist dies nicht ein Wiederspruch in sich ??? Hier
sollen wir alle, für den nutzen weniger, einen viel zu hohen Preis
bezahlen.
Traurig das die Menschen nicht aus bereits begangenen Fehlern
lernen
können, einfach nur Traurif.
28.8.2007 um 16:12:35
17. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
also leugnen sie die existenz einer bi in karlsruhe?! die
investition von 1 milliarde ist auch falsch.. usw?
na dann her mit der
"wahrheit" aus christian's island. danke
verstehn sie mich nicht
falsch, mir wäre es auch lieber rwe und leut wie sie könnten beruhigende fakten
zu dem thema liefern. aber so wie der sch***** zur zeit aussieht, jagt eine
lächerlichkeit und erklärungsnot der befürworter die nächste. wenn jetzt noch
absichtliche unwahrheiten dazu kommen, ist in diesem forum kein sinn mehr zu
erkennen.
5.9.2007 um 13:53:43
18. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
.. der job ihrer kinder hängt natürlich wieder von dem kkw ab,
ne?! *lach*
1.9.2007 um 12:09:24
19. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Ich zitiere aus dem von Ihnen
geposteten Link:
"Produktion von
Photovoltaikmodulen ist selber energieaufwändig. Die
Energetische Amortisation in Deutschland beträgt für mono- und
polykristalline Zellen um 6 Jahre und für Dünnschichtmodule rund 1 Jahr.
Außerdem werden, wie bei allen elektronischen Bauteilen, zum
Teil giftige Schwermetalle, sowie etwa 12 kg
Silizium pro Kilowatt installierter Leistung (mono- und
polykristalline Zellen) benötigt."
"Talsperren mit
Staumauern machen starke Eingriffe in die Umwelt erforderlich.
So mussten im Fall des chinesischen Drei-Schluchten-Damms mehr
als eine Million Menschen umgesiedelt werden. Kritiker des Projekts wurden
verfolgt. Bei vielen Stauseeprojekten kam es zu Veränderungen im Ökosystem, da
riesige Flächen geflutet wurden und in die saisonalen Wasserstandschwankungen
der Flüsse eingegriffen wurde."
"Es gibt auch Nachteile bei der
Verwendung von Biomasse. Die Gewinnung von Energieträgern steht in einem
Spannungsverhältnis zu Ernährung, Natur- und Landschaftsschutz. Während die
Vergärung von landwirtschaftlichen Rest- und Abfallstoffen in
Biogasanlagen als unproblematisch gilt, gerät der intensive
Anbau von Energiepflanzen, insbesondere für die Herstellung von anspruchsvollen
Treib- und Kraftstoffen, immer wieder in die Kritik. Eine Deckung des jetzigen
Treibstoffverbrauches mit biogenen Energieträgern wird vom Volumen her ohne
größere Umwelteingriffe kaum zu leisten sein. Großen Schaden verursacht
der Anbau des für Biodiesel verwendeten
Palmöls. Hierfür werden jährlich riesige Flächen
Regenwald in Palmenplantagen umgewandelt. Je nach
Anbaumethoden kann die Fläche dauerhaft veröden, wodurch die grüne Lunge
Regenwald kleiner wird. Bei Rapsöl ergeben sich beim
erforderlichen großflächigen Anbau Schwierigkeiten für die Landwirtschaft
(Monokultur). Nicht zuletzt ist die Ressource Biomasse durch
die Erzeugungskapazität der Erde begrenzt (Energieeintrag der Sonne, verfügbare
Fläche) und durch den Menschen schon in erheblichem Maß genutzt
[1]."
"Bei der Verbrennung von Biomasse können Schadstoffe wie
Stickoxide und Schwefeldioxid entstehen. Die
Verbrennung von Holz gilt als erhebliche Quelle von
Feinstaub."
"Das Konzept der solaren
Wasserstoffwirtschaft setzt langfristig auf den Ersatz von fossilen
Energieträgern durch Wasserstoff. Er kann durch Elektrolyse
gewonnen, gespeichert und gehandelt werden. Zur Zeit ist die Umwandlung
Strom→Wasserstoff→Strom noch zu verlustreich, ebenso der Transport und die
Lagerung."
"Gegen erneuerbare Energien wird häufig eingewendet, dass
Sonne und Wind nicht gleichmäßig zur Verfügung stehen und nur begrenzt
vorhergesagt werden können. Diese Unsicherheiten verschärfen insbesondere im
Stromnetz die Differenz zwischen gesichertem Angebot und
Nachfrage. Da sich größere Mengen Strom nicht ohne verlustbehaftete Umwandlung
in andere Energieformen speichern lässt, müssen hierfür organisatorische und
technische Vorkehrungen getroffen werden."
P.S.: Sollten wir uns
kennen, Frank? Ich kann mich nicht erinnern Ihnen das DU angeboten zu haben...?
9.9.2007 um 15:19:13
20. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
anfeindungen wenn mal mal fragen stellt, die den menschen als
gedanken durch den kopf gehen?!
ich sehe hier einfach nur eine
altherrenfraktion die über die zukunft von kinder und uns jugendlichen
entscheidet. mein letzter kraftwerksbefürworter war 77, raucher und diagnose
lungenkrebs.
sorry aber da platzt mir einfach der kragen. bis dieses
kraftwerk die gesundheitliche wirkung zeigt, wird der ein oder andre von den
entscheidern eventuell schon nicht mehr unter uns weilen oder auf seine alten
tage sich eh mit dem husten duzen.
aber, WIR, wir jungen menschen müssen
mit diesem ****** leben wenn wir nicht unsre koffer packen. nehmen wir mal die
bouser brücke von wadgassen aus, man schaut rechts hoch und sieht schon zwei
dicke kühltürme und es dauert nicht lang dann sollen links runter noch zwei,
weitaus dickere stehn?! in verbindung mit saarstahl und dillinger hütte nenn ich
das nicht mehr heimat, sondern dreckloch!
wenn wir nicht diese ganze
industrie im saarland hätten, würd ich auch sagen, ach komm.. baut dieses ding.
aber in anbetracht der schon bestehenden belastung wird unser land, für das ich
als junger mensch schon 10 jahre garbeitet habe, mein zuhause und grundstück
sanierte, zur müllkippe umgebaut.
es tut mir daher leid, dass ich hin und
wieder nicht die contenance wahren kann, aber tun menschen wie rwe, stein und
politik dieses uns gegenüber?! bleiben sie wirklich so höflich wenn sie uns
diktatorisch dieses ding vor die nase setzen und uns die lunge vollpumpen?! denn
bei der gesundheit von menschen und BESONDERS KINDER hört bei mir der spass und
der höfliche ton auf, weil wir alle wissen wie sehr dieser mit einem höflichen
lächeln als "antwort" ignoriert wird! aber sie haben recht, dieses forum ist der
falsche ort dafür.
24.8.2007 um 12:14:35
21. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Guten Morgen Frank !
Mich würde auch interessieren was das
mit den Fotos soll. Der Herr Stein ist ja in dieser Angelegenheit kein
Unbekannter, obwohl ich seine Arbeit hier sehr gut finde und auch
begrüße.
Herr Stein ich finde sie sollten diese fotografiererei nicht so
doll treiben. Das ist schon mehreren Leuten auch bei vergangenen Veranstaltungen
aufgefallen, aber ich denke dafür gibt es eine einfache Erklärung, welche Sie
uns hier nicht vorenthalten werden.
Zu Ihren persönlichen Angriffen Frank
, möchte ich sagen das die nicht hierher gehören und ich sie nicht vertrete.
24.8.2007 um 09:46:35
22. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Lieber
Frank...
Hallo Frank,
eigentlich gehen unsere Meinungen ja in die
gleiche Richtung, wenn auch gelegentlich anders formuliert. Aber bleiben wir
doch in all unserer Ablehnung bei der Sache.
Ich war gestern auch auf der
Demo, hab meine Schilder gegen das Kraftwerk hochgehalten und war dabei auch
fröhlich (und zwar weil anscheinend doch mehr Leute gekommen sind, als von der
BI erwartet) habe auch mit Herrn Stein gesprochen und ihm gedankt, dass es
dieses Forum gibt.
Immerhin gibt es hiermit ein Internetforum und eine
übersichtlich gestaltete Seite, die sich mit diesem ganz spezifischen Kraftwerk
befasst! Wenn ich es könnte, würde ich bei der BI den Webmaster machen und die
Seite besser strukturieren.
Es wird Ihnen sicher nicht entgangen sein, dass
hier unter 'Aktuelles' auch Pressemitteilungen und Artikel gegen das Kraftwerk
veröffentlicht sind. Oder dass es Links zu den Umweltverbänden
gibt.
Natürlich gibt es auf diesen Seiten auch Infos, z.B. zur
CO2-Diskussion, die meiner Ansicht nicht haltbar sind.
Jeder bilde sich also
auf der Grundlage der Infos u.a. dieser Stein'schen Seite seine Meinung und tue
sie dann hier im Forum kund.
Im Übrigen gibt es auch Kraftwerksgegner mit
Leibesfülle...
(und um es gleich vorwegzunehmen, ich bin nicht mit Herrn
Stein befreundet, verschwistert oder verschwägert)
Grüsse, Annika
24.8.2007 um 10:08:36
23. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Hallo Frank,
ich gebe Ihnen vollkommen recht und mir geht
es genauso !
Mir fällt es ebenfalls immer wieder schwer die Nerven zu
behalten wenn ich solche Engstirnigkeiten erlebe. Wenn da z.B. ein CDU Mitglied
ewig debatiert und eigentlich nichts sagt oder ein Mitglied der FWG dasitzt und
nichtmal weiß wie man einen Antrag stellt oder ein Bürgermeister nicht mehr weiß
wie er sich noch rausreden soll !!! Aber Sie haben es erlebt ! So geht
Politik !!! Mir kommt da auch das Kot... !!!
Deshalb
müssen wir uns mit aller Kraft dagegen stellen, aber eben nicht mit persönlichen
Beleidigungen.
Der Bürgermeister ist auch ein armer Kerl, vertritt er
wohl nicht nur seine eigene Meinung ! Wenn er ein richtiger "Kerl" wäre
würde er zurücktreten und könnte damit zeigen dass er für seine Bürger und nicht
die Industrie ist !
24.8.2007 um 13:24:03
24. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
also wirklich persönliche beleidigungen sehn doch ganz anders aus
oder?! ich stellte damit lediglich die grundlegende einstellung gewisser
menschen zu einem gesunden leben gegenüber in frage.
auch vetret ich mit
dieser schreibweise die meinung und denken der menschen in der region und nicht
ein bürokratisches gerede. hatte man gestern ja gesehn, viel wurde gesagt ->
nichts wurde erreicht. es war auf beiden seiten zu erkennen, dass einige gar
nicht wissen von was sie überhaupt reden, geschweige denn irgendwelche zahlen
verstehn. auch war es traurig zu sehn, dass sich nicht wenige ins lächerliche
zogen, wenn auch in höflicher form. man kann sich ja denken was das resultat
sein wird.. ein neues kkw in ensdorf.
meinetwegen machen wir hier aber
auch gerne mit fakten weiter und lassen die volksmeinungen aussen vor. auf sehr
viel interesse beiderseits scheint dieses forum ja leider sowieso nicht zu
stoßen
24.8.2007 um 15:44:48
25. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Ich bitte Sie: der Satz "Wir fahren die Region an die Wand"
ist doch wohl niht eins Ihrer Gegenargumente. Das wäre dürftig. DA fallen sogar
mir bessere ein.
das is kein argument, das ist eine feststellung und
erzählen sie ihre "bessren" zb. mal den menschen, deren wertbesitz um mehrere
zehntausend euro gemindert wird.
Ich müsst's selbst raussuchen, um's
nicht nochmal zu formulieren. Also bleibt es Ihnen wohl nicht
erspart.
schade..
Ich habe Ihnen ja heute auch eine
Quelle gepostet in der klar wird, dass diese Leitung weitaus mehr VON Frankreich
hierher leitet als NACH Frankreich. Versorgungssicherheit bedeutet
Netzstabilität und die ist umso höher, je mehr "Puffer" sie haben. Ein Ausfall
bei Industriemaschinen bedeutet mehr als nur "wieder anschalten". Ein Beispiel
kann ich nennen: bei Saargummi waren z.B. die Kosten für ein Wiederanfahren der
Anlagen im Bereich von mehreren 100.000 DM (ist schon länger her, ich
weiß)
aha und das erklärt mir jetzt wieviel ensdorf neu von seiner
leistung nach frankreich liefert? sorry aber mir kommt immernoch der eindruck,
dass dieses kw vorrangig für den stromexport gebaut wird. solang die rwe nicht
eindeutige zahlen dazu preisgibt, bleibt die frage wohl auch leider
bestehen.
Auch da denke ich mal: wir legen das auf die Seite und
warten, bis die Zahlen da sind.
ok, dann hören wir auch bitte nichts
mehr über das arbeitsplatzargument bis die genauen zahlen vorliegen.
danke
Ich verschließe mich einfach nicht den Tatsachen. Einmal
durchatmen und nachgucken, wer alles von Ensdorf Alt lebt.
na dann
mal her mit der liste..
Mensch Frank, wenn Sie selbst Tatsachen
einfach als "falsch" deklarieren und nicht gelten lassen wollen gegen Sätze wie
"Wir fahren die Region an die Wand", ohne dafür eine Begründung zu liefern, dann
sollten Sie sich mal überlegen, ob Sie überhaupt eine Diskussion führen
wollen!
tatsachen? stehn wo??? ich kann in dem forum zwar
welche finden aber die sprechen nicht unbedingt für das kw. vielleicht wäre ein
sammelthread ganz nett.
6.9.2007 um 00:17:10
26. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Genau Angelika, endlich mal einer,
der sagt wie es wirklich läuft.
Ging mir genauso in SLS. Auf meine Frage
hin, gegen was die Herren denn seien, kam als Antwort: Eigentlich sind wir gegen
alles!!
Da kann man nur den Kopf schütteln.
27.8.2007 um 03:59:33
27. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
@ angelika, schonmal daran gedacht, dass die RWE zur zeit
immernoch alles daran setzt, genaue informationen zu dem neuen kkw nicht zu
veröffentlichen? selbst auf anfrage des BUND kam bisher keine
reaktion.
wie sollen reichhaltige informationsquellen enstehen, wenn er
erbauer nur eilig seinen antrag stellt?
bisher können argumente der bi
nachgewiesen werden. das saartal ist nunmal ein bereits stark belastetete region
und jedes + erhöht die krebsgefahr. dies ist leider fakt und wurde von hunderten
von ärzten bestätigt.
aber genau dies macht sich die rwe zu nutzen, das
unwissen der menschen!
27.8.2007 um 12:26:46
28. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Den
richten Ton treffen
Hallo Angelika, hallo Chrissi,
ja, den
richtigen Ton zu treffen, ist natürlich nicht immer leicht und auch nicht allen
gegeben. Aber das gilt für beide Seiten in dieser Kraftwerksdiskussion.
Die von Ihnen beschriebene Art des Erstkontakts zu vorbeigehenden Menschen ist
sicherlich nicht die Geschickteste, ich wäre anders auf Sie
zugegangen.
Aber honorieren möchte ich auch den Mut und die ehrliche
Empörung derjenigen BI-Mitglieder, die sich im reifen Alter plötzlich aus voller
Überzeugung zum Unterschriftensammeln auf den SLSer Markt oder sonstwohin
stellen. Daran hatten diese vor ein paar Monaten selbst sicher nicht
gedacht.
Gut, dass es bürgerliches Engagement gibt! Es scheint ja auch schon
Wirkung zu zeigen.
Die Argumente seitens der RWE, des Bürgermeisters
Hartz oder des VSE-Chefs schlagen allerdings auch dem Fass die Krone aus:
Da
wird unverschämterweise per se untertellt, als Kraftwerksgegner sei man, wenn
das KW nicht komme, schuld daran, dass eine Region in Arbeitslosigkeit versinke
oder die Zukunft unserer Nachkommen zerstört würde.
Zahlen werden
angezweifelt, Darstellungen der BI (zwei Türme hinter der Kulisse des
bestehenden Kraftwerks) werden ins Lächerliche gezogen, aber der Bauherr selbst,
kann der Öffentlichkeit keine konkreten Zahlen über Emissionswerte aller
Schadstoffe oder Bilder über das Aussehen der Anlage liefern. So war es
jedenfalls noch vor knapp 3 Monaten in Bous.
Und Bürgermeister Hartz ist
sich nicht zu schade einem älteren Bewohner Ensdorfs auf der Gemeinderatssitzung
zu raten, er solle doch wegziehen, wenn ihn der Qualm störe oder rät an anderer
Stelle, wer saubere Luft wolle, könne doch nach Helgoland ziehen. Ich meine, das
zeigt doch ganz klar, wie ernst dieser Herr die Sorgen seiner Mitbürger
nimmt!
Grüsse, Annika
27.8.2007 um 15:27:02
29. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
unser lieber herr petry sprach auch von aggressiven gegnern der
anlage.
also ich glaube solchen befürworteraussagen über die bi, bürger und
co. nur noch wenn ich selbst dabei bin. nicht wenige haben sich durch verhalten
und bewussten falschaussagen zu dem thema in letzter zeit schwer unglaubwürdig
gemacht und somit selber disqualifiziert.
die gemeinderatssitzung glich
in vielen punkten seitens der politik einer schlechten nachmittags-talkshow
obwohl ich auch dem ein oder andren sprecher der bürger niemals ein mikro in die
hand gegeben hätte.
und ein bürgermeister, der seinen bewohnern rät
wegzuziehn... kein kommentar
27.8.2007 um 15:39:08
30. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Guten Morgen Frank !
Sich werden sich wohl vorstellen
können auf welcher Ebene im Gemeinderat eine Entscheidung getroffen wird ! Wenn
es dort tatsächlich dieses Verhalten von den Damen und Herren gab ist das eine
bodenlose Frechheit und der beste Beweis dafür das die Menschen nicht
interessieren.
Das das alles nicht richtig läuft sahen sie auch daran dass
von der CDU nur 2 Personen das Wort hatten. Die anderen wollten, konnten oder
durften wohl nichts sagen.
Ich denke sie hätten schon was sagen können,
wie man hörte kennt der Herr Flesch seine Bürger ja auch nicht !
Das
manche Beiträge eher kontraproduktiv waren kann ich nicht bestreiten, ich sehe
das aber so dass die Leute versuchen ihren Standpunkt dazulegen. Wenn das wegen
mangelnder Rethorikkenntnisse und Aufregung in die Hose geht ist zwar schade
aber nicht verwerflich.( Im Übrigen schliese ich meinen Beitrag davon nicht aus)
28.8.2007 um 08:19:26
31. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
das is richtig,
allerdings kam mir gestern auch noch zu
ohren von gemeindeinternen personen es wäre alles schon beschlossene sache. das
ganze "theater" diene nur zur beruhigung der bürger, so dass sie denken es würde
was getan und um, wie von gewissen personen selbst zugegeben, der "imensen
anlage, die dort entstehen wird" etwas abzulenken. denn wenn die bürger erst
wirklich begreifen, wie hoch und breit die anlage wird, wär das chaos durch
demos und widerstand perfekt.. dann die sache aber allerdings schon in komplett
trockenen tüchern und nicht mehr vermeidbar.
inwieweit man dieser aussage
jetzt glauben schenken kann bzw. sollte, kann ich jetzt leider auch nicht sagen
aber schon traurig, dies von jemand zu hören, der bei der gemeinde beschäftigt
ist.
28.8.2007 um 11:38:07
32. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
danke Dom. das wurde bereits alles in dem forum bereits
erwähnt.
aber ok, eine suchfunktion hatte man hier in dem premiumforum
leider vergessen ; )
"80% sind LOCKER möglich?!", klär mich mal bitte auf
28.8.2007 um 23:40:53
33. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
es tut zwar nichts zur sache aber warum sind anhänger der
stromkonzerne oder auch die anwesenden rwe mitarbeiter sowie deren ehefrauen
eigentlich meist so korpulent auf den rippen?! mir als sportler zeigt dies, dass
menschen mit solch einer lebenseinstellung eh nicht viel mit einem gesunden
leben am hut haben und auch darüber sicherlich keine gute entscheidungen treffen
werden.
Lieber Schreiber, obige Aussage ist ja wohl "unterste
Schublade". Was soll das mit dem Kraftwerksneubau zu tun haben?? Ich finde
dieses Forum sehr gut. Und ich bin ein Kraftwerksbefürworter (weder im
Gemeinderat noch bei RWE beschäftigt!). Aber mit sochen Aussagen kommen Sie in
der Sache nicht weiter!!!
29.8.2007 um 14:49:03
34. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
sie entspricht nicht der contenance, das ist richtig.. allerdings
fällt die frage ins auge. die spezies der sporttreibenen, gesund lebenden
menschen unterstützt nur selten gesundheitsschädliche dinge während diejenigen,
die den eindruck machen, eh keinen wert auf sport, gesunde ernährung,
cholesterin, diabetes und co zu legen, auch meist ein profitgeschäft ohne
rücksicht auf menschen und das höchste gut, deren gesundheit, betreiben und dies
noch versuchen mit allen mitteln zu verteidigen. oft muss man bei solchen
gesprächen noch eine qualmende zigarette ertragen.
wenn die argumente
derer stimmen und auch sinnig wären, würd ich meine aussage zurückziehn
aber solang ich permanente ansammlungen von bierbäuchen und zigarette
sehe während kinder, gesundheit und wertbesitz der menschen gegenübersteht,
erhalte ich diese ansicht und einschätzung aufrecht.. und allein stehe ich damit
auch nicht.
wissen sie, ich habe lange jahre hier ein haus renoviert,
treibe sport, spare energie und genieße bei meinen trainingseinheiten
die saarländische natur. einige roten flecken, die man dabei meiden sollte haben
wir im saarland bereits und ich bin nicht scharf drauf einen direkt neben mir zu
haben. sprich, ich lege wert darauf nicht irgendwann mit einer unnötigen
krankheit im bett zu liegen und kostbare jahre meines lebens (von dem wir alle
glaub ich NUR EINS haben) zu opfern nur weil es ein paar konzernjungs mit ihrer
"wirtschaftlichkeit" mal soeben in die idee passt.
ausserdem müssen
menschen wie ich mir von solchen herren der branche auch sprüche wie "dummer
öko", "alternativer idiot" oder "verblendeter gesundheitsapostel" usw. anhörn.
mich lässt es kalt weil ich weiss, dass ich mit 50-60
vorraussichtlich noch ohne einschränkungen mein leben
genießen kann und nicht schon im 2. stock auf der treppe versage. ausserdem hab
ich ein reines gewissen gegenüber meinen mitmenschen, dem planeten und kann
kinder in die augen schauen ohne ein schlechtes gewissen zu haben, welche sch...
ich hier eigentlich bau.
29.8.2007 um 15:52:54
35. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
es war einfach eine ansicht, die nicht nur mir ins auge gefallen
ist. es ist ein bemerkenswerter zusammenhang.
calmund selbst war
gelernter kaufmann, betriebswirt und manager, betreibt eine eigene gmbh und
produziert im großen stil fleischwaren.. musste aber mitte 2004 aus
gesundheitlichen gründen für einiges die zügel schmeissen.
also mir
fallen da wieder ein paar zusammenhänge auf, sorry *lach*
davon abgesehn
hab ich bereits geschrieben es tut nichts zur sache aber wenn gebissene hunde
auf einmal doch so laut bellen wollen, sollen sie auch bitte gleich mein
vorherigen post sinnig widerlegen.
30.8.2007 um 12:25:36
36. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Naja Frank, Sie haben Recht.
Ich
hoffe Sie werden eines Tages glücklich und retten die Welt.
Sie haben ein
reines Gewissen gegenüber ihren Mitmenschen und dem Planeten ??? und ihren
Kindern natürlich.
Ich habe auch ein reines Gewissen davon abgesehen, hat
aber nix mit dem Planeten oder dem Sonnensystem zu tun.
Ich hab mir noch
nichts zu schulden kommen lassen und werde es auch nicht, genau wie Sie. Ich bin
FÜR !!! das KKW. Wenn ich in Pension gehe hoffe ich das meine Kinder einen Job
haben.
Aber vielleicht haben wir ja bis dahin die Welt verbessert, alles ist
schön Grün, und weil alle anderen neidisch darauf sind, bomben wir uns
gegenseitig weg.
Aber Sie, Frank, werden dann weiterhin in irgendwelchen
Foren der Welt gegen die:
die den eindruck machen, eh keinen wert auf
sport, gesunde ernährung, cholesterin, diabetes und co zu legen, auch meist ein
profitgeschäft ohne rücksicht auf menschen und das höchste gut, deren
gesundheit, betreiben und dies noch versuchen mit allen mitteln zu
verteidigen.
die Flagge des "Widerstandes" vorantragen.
ich
wünsche Ihnen viel Glück.
1.9.2007 um 08:17:48
37. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Da stimme ich Ihnen doch tatsächlich
zu !
1.9.2007 um 20:18:31
38. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
och chrissi, was ist denn das schonwieder für ein geschwätz,
mmh?!
ich hab heut abend nicht noch viel lust im web zu recherchiern aber
EnBW spricht von einer investition von gerad mal 1 milliarde euro, (ich erinnere
in ensdorf haben wir 2. also machen wir mal ein kleines rechenbeispiel, wo ich
mal ansatzweise eine kleine auffälligkeit vermute:
2 milliarden eu ->
1600mw
1 millarade eu -> 800mw
und mit diesen 800mw wären viele
zufrieden und die bi besänftigt.)
auch les ich den ersten sites
dazu:
Die Grünen und ein Bündnis von Bürgervereinen der westlichen
Stadtteile befürchten einen erhöhten CO2-Ausstoß durch das Kohlekraftwerk. Nach
einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten ist dies aber nicht der Fall.
Auf diese Aussage stützten sich vor allem die Fraktionen von CDU, SPD und FDP.
Das moderne Kohlekraftwerk ersetze lediglich alte Kraftwerke, die vom Netz
müssen und stelle mit der Milliarden-Investition und zusätzlichen Arbeitsplätzen
einen wichtigen Wirtschaftsfaktor da, so die Argumentation über Fraktionsgrenzen
hinweg.
oder auch..
Karlsruhe - Im Westen der Stadt regt
sich Widerstand gegen das geplante Kohlekraftwerk der EnBW und den Umbau einer
Verbrennungsanlage der Papierfabrik Stora Enso (ka-news berichtete). Am
Donnerstagabend informierte die Bürgerinitiative "Das bessere Müllkonzept ohne
Verbrennung" über die zusätzliche Umweltbelastung, die zu befürchten sei, wenn
beide Anlagen wie vorgesehen realisiert werden."Wir werden einfach
zusammenrücken, das werden wir künftig ohnehin tun müssen." Mit diesen Worten
leitete Martin Ehinger, zweiter Vorsitzender des Bürgervereins Knielingen, die
Informationsveranstaltung zu den Plänen von EnBW und Stora Enso ein. Geladen
hatten die Bürgervereine Knielingen und Daxlanden sowie die
Bürgerinitiative.
also bitte chris, erzählen sie uns hier nicht immer nur den film
ihrer eigenen kleinen welt, der nicht selten fernab der realität liegt.
danke
4.9.2007 um 23:32:06
39. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
ps. sorry wenn ich gerad versehentlich christian und chrissy
unter einen hut geschmissen hab. würde unterm strich aber eh nicht auffallen
oder?! ; )
4.9.2007 um 23:37:59
40. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Herr Stein..
Ich weiß nicht, was Sie aus den von Ihnen zitierten
Beiträgen lesen, aber offensichtlich nicht das, was drin steht. In Karlsruhe
herrscht offensichtlich Vernunft und hier... Ich könnte Ihnen den Unterschied ja
erklären - oder ich lass es. In der Frank-Welt macht das ohnehin keinen
Unterschied ;)
5.9.2007 um 06:09:56
41. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Herr Stein..
umgehn sie permanent die liste der giftstoffe und reden
wieder mal nur von co2
Sieht so aus, als wären wir uns beim CO2 also
einig. Interessant, wo das doch von den Gegnern ausgangs der Diskussion so gerne
in den Raum geworfen wurde. Über Giftstoffe, deren Konzentration und die
Auswirkungen diskutieren wir dann mal, wenn die WErte (hoffentlich bald) mal
raus sind.
welche sowenig sein werden, dass man deshalb sicher nicht
eine ganze region an die wand fahrn muss.
Ich würde hier schon
wieder den "Parolen-Marker" ansetzen: Wir fahren keine Region gegen die Wand!
Wenn überhaupt, fahren wir die Region gegen die Wand, wenn wir jede neue
Investition unmöglich machen. Bleiben Sie bei Fakten, Frank.
also
konkurrenz und co schalten natürlich direkt ihre alten ab? auch ist es sicher,
dass 2012 das alte ensdorfer abgeschaltet wird??
Da verweise ich Sie
auf meinen Beitrag von heute morgen und den Versuch einer logischen Kette. Wo
sind Sie dabei ausgestiegen?
.. und den dreck und die
gesundheitsgefährdung für die region inklusive
Was nicht gerade ein
Gegenargument zur Versorgungssicherung ist und im übrigen ein paar Zeilen höher
schon beantwortet wurde.
richtig, allerdings in der form von 4-5 kkws
auf einem fleck sicher keine minderung für ensdorf und
umgebung
Haben nicht Sie vorgestern noch dafür plädiert nicht vor
der Haustür mit dem Denken aufzuhören? Woher der Sinneswandel? Die Tatsache,
dass die Technologie umweltschonender ist bleibt bestehen.
auch
mindert die co2-abtrennung nicht den feinstaub, schwermetalle und sonstige
giftstoffe
Stimmt, aber Sie müssen doch zugeben, dass das zusammen
mit der Rauchgasauswaschung ein Schritt in die richtige Richtung
ist.
sorry, schwachsinn. die bauarbeiter verschwinden nach 4 jahren
und ein paar arbeitsplätze im land reichen sicher nicht für das saarländische
wirtschaftswunder. auch hatten wir das thema bereits, dass wohl nur sehr sehr
wenige saarländische betriebe überhaupt was mit dem kkw anfangen
können.
Sorry, Fakt ist und bleibt: schon im jetzigen Kraftwerk sind
neben den Angestellten der VSE eine Vielzahl kleiner saarländischer Firmen
beschäftigt im und um das Kraftwerk den Betrieb zu sichern. Außerdem spricht
niemand davon, dass ein Kraftwerk die Region rettet, aber ein Kraftwerk ist zum
einen selbst "Arbeitgeber", beschäftigt Drittfirmen und nicht zuletzt ist eine
gesicherte und stabile Energieversorgung und eine entsprechende Infrastruktur
Standortfaktor für eine Region, d.h. durchaus ein Argument für anderen
Investitionen im Industriebereich.
Sie sehen, die Fakten taugen doch
was.
kompliment, sie gewannen damit bei mir gerade ein paar + punkte
; )
Freut mich.
5.9.2007 um 15:10:00
42. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
Sieht so aus, als wären wir uns beim CO2 also einig.
Interessant, wo das doch von den Gegnern ausgangs der Diskussion so gerne in den
Raum geworfen wurde. Über Giftstoffe, deren Konzentration und die Auswirkungen
diskutieren wir dann mal, wenn die WErte (hoffentlich bald) mal raus
sind.
dabei haben sie einen schönheitsfehler, in ihren posts könnte
man fast glauben, dass diese gar nicht erst existiern, so gern wie sie diese
übergehn.
Ich würde hier schon wieder den "Parolen-Marker" ansetzen:
Wir fahren keine Region gegen die Wand! Wenn überhaupt, fahren wir die Region
gegen die Wand, wenn wir jede neue Investition unmöglich machen. Bleiben Sie bei
Fakten, Frank.
langsam hab ich den eindruck, dass alle
gegenargumente für sie als parole gelten? das kw bereichert die region mit einem
deutlichen - an den bereits mehrfach genannten punkten. macht das saarland
wirklich jede neue investition unmöglich?! sie reden stuss
Da
verweise ich Sie auf meinen Beitrag von heute morgen und den Versuch einer
logischen Kette. Wo sind Sie dabei ausgestiegen?
bevor ich jetzt
lange suchen muss, posten sie bitte mir noch einmal ihre logik von "heute
morgen". danke
Was nicht gerade ein Gegenargument zur
Versorgungssicherung ist und im übrigen ein paar Zeilen höher schon beantwortet
wurde.
dann bringen sie mir bitte ein reelles argument für
versorgungssicherheit wenn im gegenzug eine 380kilovoltleitung nach frankreich
gezogen wird.
Haben nicht Sie vorgestern noch dafür plädiert nicht
vor der Haustür mit dem Denken aufzuhören? Woher der Sinneswandel? Die Tatsache,
dass die Technologie umweltschonender ist bleibt
bestehen.
anscheinend verstehn sie meinen satz mal wieder nicht
und einen sinn für verhältnisse scheinen sie ebenfalls nicht zu
besitzen.
Stimmt, aber Sie müssen doch zugeben, dass das zusammen mit
der Rauchgasauswaschung ein Schritt in die richtige Richtung
ist.
allerdings, leider nützt uns das bei den restlichen, weitaus
gefährlicheren abgasen nichts.
Sorry, Fakt ist und bleibt: schon im
jetzigen Kraftwerk sind neben den Angestellten der VSE eine Vielzahl kleiner
saarländischer Firmen beschäftigt im und um das Kraftwerk den Betrieb zu
sichern. Außerdem spricht niemand davon, dass ein Kraftwerk die Region rettet,
aber ein Kraftwerk ist zum einen selbst "Arbeitgeber", beschäftigt Drittfirmen
und nicht zuletzt ist eine gesicherte und stabile Energieversorgung und eine
entsprechende Infrastruktur Standortfaktor für eine Region, d.h. durchaus ein
Argument für anderen Investitionen im Industriebereich.
wie gesagt,
sind sie anscheinend schmerzfrei was verhältnisse betrifft.
5.9.2007 um 15:37:11
43. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
Wenn es auch nicht viele sind - es
sind Informationen. Und die sind nicht - wie gewisse Argumente der
Kraftwerksgegner - frei erfunden. Allein das Wort "Klimakiller" ist ja wohl
bildzeitungswürdig und entbehrt jeder Logik. Ich erklär Ihnen gerne
warum:
DASS wir Kohlekraftwerke auch in der nahen Zukunft brauchen ist
klar. Aber wie soll man die effizienter machen, wenn der Bau der neuen
effizienteren Kohlekraftwerke durch Ich-bin-gegen-alles-Menschen wie sie
verhindert wird? Sie sind also im Grunde der Klima-Killer, weil Sie
unterstützen, dass alte, dreckige Kraftwerke länger laufen müssen. Hören Sie auf
uns für dumm zu verkaufen.
Wissen Sie, ich hab doch mal die
Versorgungssicherheit als Argument aufgeführt: Wenn die RWE (und andere) in der
nächsten Zeit nicht die notwendigen neuen Kraftwerke bauen, dann wird unser Netz
heftig unter Schwankungen zu leiden haben, die durch Windkraft ausgelöst wurden
und nicht mehr auf die herkömmliche Art zu kompensieren sind. Die Kosten, die
daraus und durch Netzausfälle entstehen, sind enorm. Und das ist kein
"Scheinargment" und auch keine Fantasie. Wie leicht es zu einem Zusammenbruch
kommen kann hat man ja schon öfter gesehen in den letzten Jahren. Aber das neue
Bündnis gegen das Kraftwerk steuert genau darauf hin zu - und zwar aus
Unwissenheit und blindem Aktionismus. Sie ziehen sich selbst den Boden unter den
Füßen weg.
Ich bin mal gespannt, was Sie einmal machen werden:
wahrscheinlich sind sie der erste, der wieder "Protest!" schreit, wenn nachts
kein Licht mehr angeht, weil mal wieder weder Wind noch Sonne vorhanden sind und
die Kuh vom Nachbarbauern einfach nicht genug gesch*** hat um was zu verfeuern
:-D
Die Technologie ist noch nicht reif, um Kohlekraftwerke endgültig
abzulösen, das dauert noch eine Generation. Und bis dahin will ICH lieber von
modernen, saubereren Kraftwerken versorgt werden als von einem alten mit weitaus
höherem CO2-Ausstoß! Was ist mit Ihnen? Welche der beiden Alternativen wählen
Sie?
7.9.2007 um 05:55:14
44. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
DASS wir Kohlekraftwerke auch in der nahen Zukunft brauchen
ist klar
das streit ich nicht ab!
Aber wie soll man die
effizienter machen, wenn der Bau der neuen effizienteren Kohlekraftwerke durch
Ich-bin-gegen-alles-Menschen wie sie verhindert wird?
wieso ist man
ein "gegen alles mensch" wenn man lediglich kkw's als zukunftsweisend in frage
stellt und wegen mangel an positivargumenten ablehnt? und nochmal zur
erinnerung, ein großteil der büger ist nicht gegen ein kkw sondern nur nicht in
dieser größenordung.. oder kann man die technik etwa im kleinen oder besser
gesagt im normalen, nicht weiter bringen? 800mw (was eh schon weitaus mehr ist
als bereits bestehend) als ersatz für ensdorf alt würde reichen und ich
bezweifle stark, dass es dagegen so enormen widerstand geben würde. selbst ich
würd sagen, baut den laden.
Sie sind also im Grunde der Klima-Killer,
weil Sie unterstützen, dass alte, dreckige Kraftwerke länger laufen müssen.
Hören Sie auf uns für dumm zu verkaufen
blödsinn
Wissen
Sie, ich hab doch mal die Versorgungssicherheit als Argument aufgeführt: Wenn
die RWE (und andere) in der nächsten Zeit nicht die notwendigen neuen Kraftwerke
bauen, dann wird unser Netz heftig unter Schwankungen zu leiden haben, die durch
Windkraft ausgelöst wurden und nicht mehr auf die herkömmliche Art zu
kompensieren sind. (...)
ahja, den rwe flyer gut gelesen? ; ) jetzt
ist es die böse windkraft und nicht mehr der mangel an kw's? *lach* finds süss,
jeden tag eine neue comedy. achso, wir haben als zu kkw's natürlich absolut
keine alternativen um die stabilität zu sichern?
Wie leicht es zu
einem Zusammenbruch kommen kann hat man ja schon öfter gesehen in den letzten
Jahren
ja klar, kommt beinahe monatlich vor ; )
Die
Technologie ist noch nicht reif, um Kohlekraftwerke endgültig abzulösen, das
dauert noch eine Generation. Und bis dahin will ICH lieber von modernen,
saubereren Kraftwerken versorgt werden als von einem alten mit weitaus höherem
CO2-Ausstoß! Was ist mit Ihnen? Welche der beiden Alternativen wählen
Sie?
1. haben wir bereits die technologie um von kkw loszukommen
(allerdings nicht in den hirnen der konzerne, da der benz dann keine
sonderausstattung mehr hätte) und
2. können wir auch kleinere kkw's bauen
als 1600mw (was wiederrum leider nur den kassen der konzernze
nicht passt.. denn was ist schon die belastung einer region wenn
die kollekte stimmt) wie gesagt, lesen sie die erinnerung: 800mw als ersatz
für altanlagen wird wohl kaum jemand anfechten aber 4-5 der herkömmlichen kkw's
auf einem fleck? - nein danke!
ps. haben sie nicht auch das gefühl wir
wiederholen uns seit einigen tagen?
7.9.2007 um 14:44:46
45. Antwort
Absender: Christian
Email: pro-ensdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Herr Stein..
"haben wir bereits die
technologie um von kkw loszukommen "
Da wissen Sie offensichtlich mehr
als ich. Bitte um Aufklärung.
7.9.2007 um 21:25:57
46. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Herr
Stein..
wenn SIE wiedermal nur alles von der negativen seite
sehn.. ; )
persönliches problem mit alternativen energiequellen oder was is
los?
10.9.2007 um 23:56:22
116. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: KLAGE
SOLL KRAFTWERK ENSDORF STOPPEN
Stadt Saarlouis wehrt sich
gegen den Bau - RWE droht mit vollständigem Rückzug
Im
Saarland wächst der Widerstand gegen den Bau zweier neuer Kohlekraftwerksblöcke
in Ensdorf. Immer mehr Politiker plädieren dafür, sich auf nur einen Block zu
beschränken.
Saarbrücken/Saarlouis
Der geplante Bau von zwei Kohlekraftwerksblöcken in Ensdorf stößt
auf immer mehr Kritik. So will die Stadt Saarlouis nun gegen eine Änderung des
Ensdorfer Flächenutzungsplans klagen, der Bedingung für den Bau der Blöcke ist.
Das kündigte der Saarlouiser Bürgermeister Roland Henz gegenüber der SZ an.
Auch der FDP Landesvorsitzende rückte entgegen bisheriger
Äußerungen von den Plänen des Kraftwerksbetreiber RWE Power für den Bau der
beiden Blöcke mit einer Stromleistung von jeweils 800 Megawatt ab. In einem
Vorstandsbeschluss der Liberalen vom Montag heißt es, die "Gesamtbelastung durch
Schadstoff-Emissionen" dürfe in der Region nicht steigen. Da es bislang aber
noch keinen Abnehmer gebe, der die bei der Verstromung entstehende Abwärme als
Fernwärme weiternutze, dürfe
lediglich ein Block mit 800 Megawatt Leistung
gebaut werden. Bislang war die Landesregierung von einer Zustimmung der FPD für
den Bau beider Blöcke ausgegangen.
Selbst Teile der saarländischen Union sprechen sich
mittlerweile für eine kleinere Neubau-Lösung aus. So forderte auch der
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Georg Jungmann, der
Schadstoffausstoß in Ensdorf dürfe nicht steigen. Deshalb sei das neue Kraftwerk
auf eine Leistung von rund 500 Megawatt zu beschränken.
Ähnlich äußerten sich
SPD und Grüne. So plädierte Ulrich Commercon, SPD Sprecher für Umwelt und
Technik, für den Bau nur eines Blocks mit 800 Megawatt Leistung.
Zudem
müsse die Abwärme als Fernwärme genutzt werden. Der Grünen-Fraktionschef Hubert
Ulrich forderte, statt eines Doppelblocks "dezentrale, kleinere Blöcke" zu
errichten. Der Kraftwerksbetreiber RWE Power lehnte eine Reduzierung
auf einen Block hingegen ab und drohte mit dem Rückzug aus dem Projekt, falls
nicht die Blöcke errichtet werden dürften.
"Eine kleine Lösung ist keine
Alternative", so Konzernsprecher Lothar Lambertz gegenüber der SZ
SZ, 23.08.2007
von Gerhard Franz und Johannes Werres
(SZ)
ein zug der vernunft von den genannten herren, die sich
inzwischen wohl doch noch der verpflichtung den menschen gegenübern bewusst
wurden. daher, daumen hoch und ein wahlkreuz mehr für
betreffenden!
achja, lieber herr lambertz. ersparen sie den saarländern
bitte ihre lächerlichen "drohungen". packen sie ein und gehen sie einfach.. sie
tun uns allen einen großen gefallen!
23.8.2007 um 14:07
117. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: - DEMO
GEGEN DAS KRAFTWERK -
donnerstag, 23.08., 17:30 uhr / feuerwehr
ensdorf -> rathaus
ziel: protestmarsch der bürger zur
gemeinderatssitzung (18:00 uhr)
der rat debattiert an diesem tag über einen
teil des flächennutzungsplanes.
am öffentlichen teil der sitzung
dürfen alle bürger teilnehmen!
die bürgerfragestunde zu beginn der sitzung
sollten vor allem die ensdorfer bürger nutzen, um kritische fragen zum
kraftwerksneubau und zur positionierung der gemeinde ensdorf zu
stellen.
kommen sie rechtzeitig und nehmen sie im saal
platz.
regionale fernsehanstalten haben ihre anwesenheit angekündigt.
um zahlreiches erscheinen wird gebeten!!
mfg
ihre nachbarn
22.8.2007 um 23:34
118. Eintrag
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Kraftwerk - und dann?
Der Ensdorfer Gemeinderat wird in den nächsten
Wochen über die Änderung des Flächennutzungsplans für das geplante
Kraftwerksgelände und die dafür erforderlichen Zufahrten, Leitungsflächen usw.
abstimmen.
Die Argumente für oder gegen das Kraftwerk sind hier im Forum in
mehr oder weniger sachlicher Form und von allen Seiten beleuchtet
worden.
Aber hat sich der Gemeinderat schon einmal darüber Gedanken
gemacht, wie sich die Bevölkerungsstruktur in Ensdorf und den nahegelegenen
Gemeinden durch den Bau verändern wird?
Der Bürgermeister führt das
Arbeitsplatzargument und das Argument der Ansiedlung zusätzlicher
Gewerbebetriebe ins Feld.
Wie verändert sich aber die Zusammensetzung der
Bevölkerung? Jemand, der ein Eigenheim oder eine Mietwohnung sucht und die Wahl
hat zwischen Ensdorf, Bous oder Lisdorf oder einer Gemeinde "hinter dem Berg"
ohne Blick auf Kraftwerk und Dampfschwaden, wird der hier noch wohnen wollen?
Die hochqualifizierten Beschäftigten werden bestimmt nicht in Ensdorf wohnen,
die können sich auch anderswo Wohnraum leisten. Die Immobilien- und Mietpreise
werden entsprechend sinken (das tun sie im Übrigen schon jetzt) und die
Bevölkerungsstruktur wird sich entsprechend negativ entwickeln und man hätte
noch so eine "Problemgemeinde", mit höheren Sozialausgaben, der ganzen
Problematik von Gemeinden mit hohem Ausländeranteil, sozial schwachen Familien,
usw.
Die Nachbargemeinden denken da offensichtlich weiter, sonst hätte
z.B. Bous keine Einwendung gegen die Flächennutzungsplanänderung
gemacht.
Warten wir ab, was passiert!
Grüsse
Annika
22.8.2007 um 22:22
1. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:
Betreff:
Re: Kraftwerk - und dann?
Wir haben zb. dieses Problem in Völklingen...
Jahrelang hat die Hütte die Menschen mit Dreck verseucht... wie sieht es heute
aus ? kaum jemand will in Völklingen wohnen... leerstehende Häuser .. die nur
von denen gekauft werden denen eine schöne Wohngegend egal ist .. da sie sich
dies auch nicht leisten können. Die Menschen in Ensdorf können schon jetzt
alleine durch die Planungen den Wert ihrer Häuser halbieren.
Als Ausgleich
wird das Saarland Feinstaubzone und die Menschen müssen sich neue Autos kaufen..
auch die Autofahrer deren Autos keinen Feinstaub verursachen. Schuld daran ist
die Firma RWE die, nach meinen Informationen; den Städten und Gemeinden
ist, daher sind auch die Städte, Gemeinden, und die Saarländische Regierung für
diesen Neubau. Gebraucht wird dieser Strom nicht.. er wird komplett exportiert.
23.8.2007 um 13:55:30
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
selbst in wadgassen ist man sehr besorgt über die
entwicklung.
die frage kraftwerk ist damit zu beantworten, dass der herr
bürgermeister fehl am platz ist und die verpflichtung seines amtes der menschen
gegenüber nicht verstanden hat
22.8.2007 um 23:21:20
3. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Also: klar kann ich die Saarländer verstehen: da
kommt was Neues und neuen Dingen gegenüber ist man erst einmal kritisch
eingestellt. Dann sagen auch noch die Ärzte es sei ganz furchtbar und
irgendjemand sagt die riesigen Türme verbauen die ganze Sicht. Aber: dem ist ja
gar nicht so! Nur lassen Sie mal Argumente an sich heran!
Das mit den
Türmen (und darauf wollte ich mit dem Vergleich mit Quierschied hinaus) ist bei
weitem nicht so schlimm wie in den letzten Tagen allzuoft dargestellt. Klar ist
da ein Turm. Und klar kommt da Dampf raus. Aber das ist auch schon alles. Turm
ist nicht gleich absoluter Verlust jeglicher Lebensqualität. Es gibt weitaus
hässlichere und störendere Eingriffe in die Landschaft, über die sich scheinbar
niemand aufrregt. Das kann ich als Argument gegen ein neues Kraftwerk für mich
persönlich einfach nicht gelten lassen.
Dann die Sache mit der
Gesundheit: woher nehemen Sie bitte Ihre Informationen. Soweit ich weiß haben
ein paar Ärzte folgende Untersuchung angestellt. Man hat die Zahlen der
Atemwegserkrankungen pro Region mit den Standorten von Kraftwerken verglichen
und kam zu dem Schluss: dort wo Kraftwerke stehen gibt es viele
Lungenerkrankungen. Man ging dann aber noch einen Schritt weiter und sagte: Die
Kraftwerke sind Schuld! Und da liegt - wissenschaftlich gesehen - der
Fehler. Man hat gar keine Ursache-Wirkungs-Beziehung aufgestellt! Es wurden
dabei Faktoren außer acht gelassen wie: Kohlekraftwerke liegen traditionell in
Bergbaugebieten und Bergarbeiter leiden arbeitsbedingt nur allzuoft an
Lungenerkrankungen. Ähnlich sieht es mit anderen Teilen der Montanindustrie aus.
Was ist beispielsweise mit den Hütten und Hochöfen in der Region? Tragen die
etwa nicht zu entsprechenden Erkrankungen bei? Dieses Argument sollte also auch
nochmal "nachgebessert" werden von den Herrn Doktoren, bevor sie eine breite
Front gegen ein neues Kraftwerk aufbauen.
Thema CO2: Klar stößt ein
solches Kraftwerk CO2 aus. Aber eben weitaus weniger als die durch die 1600MW
abgelösten Kraftwerke. Es wird durch ein neues Kraftwerk ja nicht mehr
Stromverbrauch geben. Und da hier mehr produziert wird MUSS woanders weniger
produziert werden. Oder sehen Sie das anders? Mathe Klasse 3!
Die Sache
mit dem Stromexport nach Frankreich: Ich darf doch bitten die absoluten Zahlen
zu betrachten und nicht nur zu sagen: Wir dürfen den Franzosen keinen Strom
liefern. Momentan liefert Frankreich an Deutschland mehr als das 16fache als
umgekehrt. Das ist Fakt. Und daran sollten Sie vielleicht demnächst nochmal
denken, wenn Ihnen jemand erzählen will das der Strom nur Frankreich
nutzt.
Und zum Thema "Großes Kraftwerk oder keins": Niemand hat das Recht
der RWE vorzuschreiben, was die wo zu bauen haben. Das ist deren Sache. Und von
dem was sich lohnt oder nicht wissen die wohl besser bescheid als wir. Also
kommen Sie mir nicht mit Beleidigung der Demokratie. Es ist Beleidigung der
freien Marktwirtschaft, wenn einem Unternehmer vorgeschrieben wird, was er wo
und wie zu investieren hat.
Im übrigen können auch Sie nicht von der Hand
weisen, DASS durch ein neues Kraftwerk neue Arbeitsplätze entstehen. Wieviele
spielt dabei doch erstmal keine Rolle. Tatsache ist auch hier, das wir
alternative Arbeitsplätze brauchen, wenn der Kohleausstieg kommt. Mit dem neuen
Kraftwerk haben wir die Chance dazu!
30.8.2007 um 06:31:08
4. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Ich wohne selbst in Sichtweite des Kraftwerks
Quierschied und glaube kaum, dass erstens von "Dampfschwaden" die Rede sein kann
und dass zweitens ein Kraftwerk in Sichtweite wirklich derart dramatische
Auswirkungen haben würde. Wie gesagt wollen die Leute ja heute schon nicht mehr
in den genannten Gemeinden wohnen. Bei aktuell fallenden Miet- und
Immobilienpreisen kann man doch nicht ernsthaft als Argument gegen das Kraftwerk
zukünftig fallende Mietpreise anführen. Damit werden Sie
unsachlich.
Ensdorf kann mit dem neuen Kraftwerk nur gewinnen! Ich hoffe
das merken die Leute noch rechtzeitig bevor wieder eine Milliardeninvestition
sonstwohin geht und durch die nicht-entstehenden Arbeitsplätze eben oben
genannte höheren Sozialausgaben auf die Gemeinden zukommen.
23.8.2007 um 07:53:54
5. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Kraftwerk - und dann?
Sehr guter Kommentar,
Christian!
Sollten sich einige Nein-Sager und Trittbrettfahrer mal durch
den Kopf gehen lassen, Ihre Argumente.
Zeigt sich also, das es nicht
nur Weltuntergangsprediger gibt.
30.8.2007 um 07:38:46
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Ach lieber Jürgen, dann erklären Sie mal wie
Fenne auf 80% Wirkungsgrad kommt.
das hätt ich auch gerne
gewusst..
der 80% mythos scheint sich inzwischen schwer reinzufressen hab ich
den eindruck
30.8.2007 um 00:47:09
7. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Kraftwerk - und dann?
Ach lieber Jürgen, dann
erklären Sie mal wie Fenne auf 80% Wirkungsgrad kommt.
Nur zum
nachdenken: Der weltweite Stand der Technik macht es möglich, konventionell aus
Kohle (wird auch in Fenne genutzt) 38% Wirkungsgrad rauszuholen.
Das
neue KKW Ensdorf schafft 45% Minimum. Wenn genügend Abnehmer für Fernwärme
vorhanden wären und RWE zusagen würde dementsprechend Fernwärme auszukoppeln
käme man locker auf 90%!!
Wieviel elektrische Leistung hat eigentlich
Fenne?? Wieviel speisen die ein?? Schonmal überlegt??
Also immer über
Vergleiche nachdenken bevor man irgendeinen Stuss von sich gibt!
29.8.2007 um 19:30:46
8. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
@markus: da will ich doch gleich mal
antworten!
Es IST eine Besonderheit des Saarlandes, alles Neue erstmal
kritisch zu beobachten. Und es ist eine Besonderheit über die man gerne anderswo
auch mal schmunzelt. Wir erinnern uns nurmal an der Widerstand gegen die
geplante Mammut-Solaranlage (die inzwischen woanders gebaut wird, soweit ich
weiß)...
Klar, es ist natürlich mehr als nur ein Turm, aber man darf das
alles doch nicht einfach so verteufeln. Hier wird händeringend nach Argumenten
GEGEN das Kraftwerk gesucht, und das merkt man an solchen Kommentaren wie
"bedenken Sie den großen Hafen". Seien wird doch mal ehrlich zueinander: Der
Hafen wird doch niemandem hinters Haus gesetzt. Der steht hinter dem jetzigen
Kraftwerk mitten auf der grünen Wiese. Und er wäre endlich mal eine späte
Rechtfertigung dafür, dass die Saar derart aufwendig für die Binnenschifffahrt
hergerichtet wurde. Bisher wird sie ja nur schwach genutzt. Wer sich jetzt also
noch über den Hafen aufregt, der trifftet nur allzu weit ab.
Woher ich
meine Informationen nehme: von der Homepage eines Arztes aus Krefeld-Uerdingen,
der jetzt auch die Aktionen der Kraftwerksgegner im Saarland unterstützt. Da ich
mir nicht alle besuchten Seiten bookmarke bitte ich Sie einfach mal um eine
kurze Google-Suche, da werden Sie sicher fündig.
Was die RWE abschaltet?
Das HAT sie bereits! Lesen Sie doch mal die einleitenden Seiten hier von Herrn
Stein, dann wissen Sie's. Abgesehen davon kann man sich doch sicher sein, dass
Block 1 und 3 in Ensdorf ebenfalls nicht mehr ewig laufen werden. Auch die
werden in absehbarer Zeit abgeschaltet werden müssen. Schon alleine weil ein
niedrigerer Wirkungsgrad immer auch höhere Kosten für das Unternehmen bedeutet
und sich damit das Problem alter Kraftwerke von alleine löst!
Dann
nochmal zum "normalen Bürger" und der Genehmigung für sein Häusle: Klar kann
nicht jeder bauen WIE er will. Aber jeder darf bauen WO er will. Und wenn Ihnen
jemand vorschreibt Sie dürfen in Ensdorf nur ein kleines Haus bauen, Sie wollen
aber in ein großes, was machen Sie dann? Sie ziehen woanders hin! Ganz genau!
Und so darf also auch die RWE sagen: entweder ich krieg mein großes Kraftwerk,
oder ich geh wonanders hin! Achten Sie darauf, dass Sie die
"Begleiterscheinungen" des Kraftwerks nicht überbewerten. Das wird gerne
aufgebauscht! Warten Sie doch mal die genauen Pläne ab.
Das neue
Kraftwerk ist im Übrigen sauberer. Das ist auch so ne Mathe-Sache. Wenn ich bei
30% Wirkungsgrad aus 100Tonnen Kohle eine Strommenge X ziehen kann,
dann sind bei 46% Wirkungsgrad für die Erzeugung der Strommenge X lediglich
65 Tonnen Kohle zu verheizen. Da der CO2-Ausstoß pro Tonne Kohle unabhängig vom
Wirkungsgrad ist, kommen wir bei gleicher Strommenge auf einen niedrigeren
CO2-Ausstoß. Damit sollte die Mathe-Frage geklärt sein und auch jedem klar
werden, DASS es sauberer ist! Egal was die Interessengemeinschaft Ihnen erzählen
will.
Klar, wir produzieren wahrscheinlich genügend Strom. Aber Strom ist
ja nicht gleich Strom. Wir reden von Grundlast, Mittellast, Spitzenlast, ... Das
kann nicht alles mit Windrädern und Solarzellen geregelt werden. Es GIBT
DEFINITIV noch keine Alternativen zu Heizkraftwerken. Sie müssen auch immer mal
daran denken, dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt. Da steckt
mehr dahinter! Wir brauchen Grundlast aus Frankreich, die brauchen Mittellast
von uns. So einfach ist das. Unterm Strich kaufen wir dann immer noch
mehr von denen als die von uns.
Ich würde Ihnen gerne in dem ein oder
anderen Punkt zustimmen, aber bisher hab ich noch kein wirkliches oder
wenigstens ordentlich fundiertes Argument von den Kraftwerksgegnern gehört.
Reine Polemik bringt kein konstruktives Ergebnis. Ich habe den Eindruck sie
verschließen sich vor den "Pro's"!
30.8.2007 um 10:23:16
9. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Guten Morgen Christian und lieber Chrissi
!
Schön das Ihr euch gefunden habt !
Zu Den Argumenten
:
Also: klar kann ich die Saarländer verstehen: da kommt was Neues
und neuen Dingen gegenüber ist man erst einmal kritisch eingestellt. Dann sagen
auch noch die Ärzte es sei ganz furchtbar und irgendjemand sagt die riesigen
Türme verbauen die ganze Sicht. Aber: dem ist ja gar nicht so! Nur lassen Sie
mal Argumente an sich heran!
Ich denke das hat nichts mit dem
Saarland zu tun ! Das wird in den anderen Bundesländern auch so sein. Es sind
nicht nur Türme, sondern Maschinenhäuser, diverse andere Anlagen , Masten, ein
großer Hafen, diverse Anlieferer (Schiffe , LKW..) Haben Sie in Ihrer
rechnung all das mitgerechnet ?
Dann die Sache mit der Gesundheit: woher
nehemen Sie bitte Ihre Informationen. Soweit ich weiß haben ein paar Ärzte
folgende Untersuchung angestellt. Man hat die Zahlen der Atemwegserkrankungen
pro Region mit den Standorten von Kraftwerken verglichen und kam zu dem Schluss:
dort wo Kraftwerke stehen gibt es viele Lungenerkrankungen. Man ging dann aber
noch einen Schritt weiter und sagte: Die Kraftwerke sind Schuld! Und da liegt -
wissenschaftlich gesehen - der Fehler. Man hat gar keine
Ursache-Wirkungs-Beziehung aufgestellt! Es wurden dabei Faktoren außer acht
gelassen wie: Kohlekraftwerke liegen traditionell in Bergbaugebieten und
Bergarbeiter leiden arbeitsbedingt nur allzuoft an Lungenerkrankungen.
Ähnlich sieht es mit anderen Teilen der Montanindustrie aus. Was ist
beispielsweise mit den Hütten und Hochöfen in der Region? Tragen die etwa nicht
zu entsprechenden Erkrankungen bei? Dieses Argument sollte also auch nochmal
"nachgebessert" werden von den Herrn Doktoren, bevor sie eine breite Front gegen
ein neues Kraftwerk aufbauen.
Woher nehmen Sie ihre Informationen ?
Sie schreiben sich Ihre Antwort selbst : Weil es schon so viel Industrie hier
gibt braucht das Land nicht noch mehr !
Uns sagen Sie uns nicht
bitte auch noch, dass das neue sauberer ist ! Sagen Sie uns was die RWE hier
abschaltet um das neue zu kompensieren ! Was hatten Sie in Mathe
?
Die Sache mit dem Stromexport nach Frankreich: Ich darf doch bitten
die absoluten Zahlen zu betrachten und nicht nur zu sagen: Wir dürfen den
Franzosen keinen Strom liefern. Momentan liefert Frankreich an Deutschland mehr
als das 16fache als umgekehrt. Das ist Fakt. Und daran sollten Sie vielleicht
demnächst nochmal denken, wenn Ihnen jemand erzählen will das der Strom nur
Frankreich nutzt.
Das heißt allen Ernstes Sie wollen und erzählen
wir brauchen den Strom weil wir nicht genug selbst produzieren
?!?
Und zum Thema "Großes Kraftwerk oder keins": Niemand hat das
Recht der RWE vorzuschreiben, was die wo zu bauen haben. Das ist deren Sache.
Und von dem was sich lohnt oder nicht wissen die wohl besser bescheid als wir.
Also kommen Sie mir nicht mit Beleidigung der Demokratie. Es ist Beleidigung der
freien Marktwirtschaft, wenn einem Unternehmer vorgeschrieben wird, was er wo
und wie zu investieren hat.
Das schlägt dem Fass den Boden aus
!!!
Warum muss ein normaler Bürger beim Hausbau auf das Straßenbild, die
Dachneigung, die Bauhöhe, den Abstand zum Nachbarn, die Zugrichtung des Kamins
achten ???
Wenn ein solches Bauwerk mit solchen Begleiterscheinungen enstehen
soll kann man sehr wohl erwarten das auf die Bedürfnisse der Anwohner Rücksicht
genommen wird. Es geht schließlich um ein Kraftwerk und nicht um eine
Frittenbude !
Ich denke Sie sollten Ihren Standpunkt
überdenken !
30.8.2007 um 09:15:10
10. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Wenn, würde, käme - das ist aber leider nicht der
Fall! Es kann laut RWE aus den geplanten Blöcken jeweils 70 MW thermisch
ausgekoppelt werden, und selbst dafür ist kein Abnehmer in Sicht. 70 MW
thermisch und 800 MW elektrisch - wie kommt man denn da auf 90 % ?
Die
sind meines Wissens sowieso schon aufgrund des Eigenverbrauchs eines Kraftwerks
und aufgrund der physikalischen Gegebenheiten nicht drin.
Mir ist klar,
dass Fenne viel kleiner ist als das geplante Werk, aber darum geht es doch
gerade. Man sollte die Kraftwere doch so dimensionieren, dass man möglichst viel
aus dem Brennstoff Kohle rausholen kann, also die Abwärme nicht durch den
Kühlturm schicken muss, weil sie keiner braucht. Und nebendran verdonnert der
Schornsteinfeger die Leute dazu, ihre alten Heizkessel rauszuwerfen, weil der
Wirkungsgrad zu schlecht ist...wenns nicht so trauig wäre, müsste man drüber
lachen!
PS Das Motorenkraftwerk Fenne kommt auf 86% WG, das
Modellkraftwerk auf immerhin 70%. Natürlich Gesamtwirkungsgrad.
30.8.2007 um 09:13:48
11. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Hallo Christian ,
ich kann nicht glauben
dass Sie wirklich noch mit dem Arbeitsplatzargument kommen. Sie glauben das doch
nicht wirklich was Sie hier schreiben.
Die Attraktivität von Ensdorf und
Umgebung wird drastig sinken. Viele Ensdorfer sind auf dem Weg Ihre Häuser jetzt
schon zu verkaufen.
Was ist mit den Anwohnern im Neubaugebiet ? Glauben Sie
nicht die fühlen sich verar.... ? Die meisten haben vor ca. 2 Jahren ihr Haus
gebaut und bekommen jetzt diese Planung hingeknallt, obwohl die dem Ensdorfer
Bürgermeister seit Jahren bekannt ist !
Sagen Sie mir bitte was Ensdorf
gewinnen würde ?
23.8.2007 um 08:39:35
12. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Hallo Christian,
unsachlich? Das Kraftwerk
Weiher hat eine Leistung von 700 MW und einen Kühlturm, der mit 135 Metern
immerhin 30 Meter weniger hat als die zwei geplanten Türme mit je 165 Metern.
Sie haben wirklich gut Reden! Was haben Sie den in Quierschd ausser dem
Dampf den noch im Blick und in der Nase? Hier im Saartal sehen wir ohne Probleme
auch die Schwaden von Dillingen oder Fenne.
"Dampfschwade" ist übrigens der
Fachterminus, meinetwegen auch "Dampfwolken", wenn Sie besser damit zurecht
kommen...
Haben Sie mal vor dem Ensdorfer Kraftwerk gestanden? Oder
fahren Sie jetzt mal z.B. nach Lisdorf und werfen einen Blick von den
Gartenreihen aus Richtung Kraftwerk. Bald werden es also drei Türme sein, Mann,
das wird echt dominierend!
Und wir hätten ja nicht nur die Schwaden, sondern
auch die zusätzlichen Schadstoffe, die vermutlich unter den Grenzwerten BImSchG
liegen, aber zu den bereits jetzt von anderen Anlagen und Betrieben abgegeben
kommen.
Die Immobiliennachfrage in den Gemeinden rund um das Kraftwerk ist
nach Angaben des saarl. Immobilienmaklerverbandes seit Bekanntgabe der
Kraftwerksbaupläne tatsächlich bereits gesunken.
Wenn die Leute bereits
heute nicht mehr in den genannten Gemeinden wohnen wollen, wie Sie schreiben
(woher wissen Sie das?) sollte sich doch ein vernünftiger Bürgermeister
überlegen, wie er diesen Trend aufhalten kann und seine Gemeinde durch eine
entsprechend umweltfreundliche Gewerbeansiedlungspolitik attraktiver zu
machen.
Wie in einem anderen Beitrag bereits erwähnt: Das Bauhaus eröffnet
demnächst, es wurden 130 Arbeitsplätze geschaffen und das ohne Dampfschwaden und
Dreck!
Kommen Sie mir bloss nicht mit dem Arbeitsplatzargument, Antworten
darauf finden Sie in meinen anderen Beiträgen.
Heute lese ich in der SZ,
RWE Power würde nicht vom Plan eines Doppelblocks abrücken, auf keinen Fall käme
ein kleinerer Neubaublock in Frage, den ich ja nicht ablehne.
Aber Wünschen
nach Auskopplung von Fernwärme stehe man aufgeschlossen gegenüber. Hierzu sagte
Kraftwerksdirektor Michaelis auf einer Infoveranstalung in Bous vor ein paar
Monaten selbst, dass laut Scoping-Unterlagen auf Grund der Bauweise maximal 70
Megawatt Fernwärme pro Block ausgekoppelt werden könnten. Im Vergleich zur
Gesamtleistung des geplanten Kraftwerks ist das ein Witz und dient nur dazu, die
Gemüter zu beruhigen!
RWE gewinnt mit dem neuen Kraftwerk, Ensdorf
bestimmt nicht und die Umwelt erst Recht nicht!
Grüsse, Annika
23.8.2007 um 11:15:31
13. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Kraftwerk - und dann?
Aha!
Wenn das KKW
zuviel Dreck rausbläst wird es abgeschaltet, oder ???
Wenn ein NORMALER
BÜRGER das tut, mit seinem Ruß-Ölofen, muss er das auch????
Immer klasse
Vergleiche.
Ich werde meinen Standpunkt 100% nicht überdenken, wäre
ja noch schöner, hehe.
30.8.2007 um 09:41:24
14. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Ich wohne selbst in Sichtweite des Kraftwerks
Quierschied und glaube kaum, dass erstens von "Dampfschwaden" die Rede sein kann
und dass zweitens ein Kraftwerk in Sichtweite wirklich derart dramatische
Auswirkungen haben würde. Wie gesagt wollen die Leute ja heute schon nicht mehr
in den genannten Gemeinden wohnen. Bei aktuell fallenden Miet- und
Immobilienpreisen kann man doch nicht ernsthaft als Argument gegen das Kraftwerk
zukünftig fallende Mietpreise anführen. Damit werden Sie
unsachlich.
machen sie sich bitte erstmal ein visuelles bild von
kühltürmen die zu einer 1600er anlage gehören bevor sie glauben der furz in
quierschied würde ein guter vergleich sein.
unsachlich?! das kkw bedeutet
eine noch zusätzliche verstärkung des wertverlustes!
ensdorf kann nur
gewinnen?! ja, den dreckjoker direkt vor der haustür.
das thema arbeitsplätze
ist durch, kein argument mehr. zu lesen in den vorherigen posts.
als wenn
sich diese sozialausgaben bemerkbar machen würden wenn das kkw nicht gebaut
würde *kopfschüttel*
23.8.2007 um 13:27:31
15. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Als gebürtiger Sulzbacher kenne ich die Situation
in Quierschied ganz gut und meine, man kann sie mit der in Ensdorf nicht
vergleichen. Das Quierschieder Kraftwerk hat erstens "nur"700 MW, also etwa 40 %
von dem hier geplanten, ausserdem steht es ausserhalb der Ortslage, von Wald
umgeben.
Ein wichtiger Faktor, und der ist mein zweiter Punkt, wird immer
ausser Acht gelassen: Es handelt sich hier um den ersten Neubau, der nicht mehr
mit saarländischer Kohle betrieben wird. Deshalb ist das Arbeitsplatzargument
auch so schwach. Früher, als die Leute entweder a) uff da Grub, b) uff da Hidd
oder c) (für die nobleren Schichten) im Kraftwerk arbeiteten und natürlich die
ganzen Klima-, Gesundheits- und weiss ich was Probleme usw. unbekannt waren, gab
es auch keinen Widerstand. Ein Kraftwerk mit Grube hiess ja, dass eine ganze
Region davon leben konnte, da war das bisschen Dreck kein Problem, und andere
Arbeitgeber waren ja auch nicht in Sicht.
In Ensdorf ist es mit Ensdorf
neu was ganz anderes. Eine ganze Region wird verschandelt und verseucht, und
kaum einer arbeitet mehr in dem Ding (pro 100 MW kann man bei neuen Kohle-KW 10
Mitarbeiter rechnen).
A propos Gesundheitsprobleme: Ich erinnere nur
daran, dass früher Arbeitsunfälle auf Hütten und Gruben etwas ganz Normales
waren, das gehörte mit dazu und schien unabänderlich. Saarländer werden das
kennen, mein Vater ist selbst tödlich auf der Hütte verunglückt. Ähnlich
versuchen die Kraftwerksbetreiber, uns heute die Luftverschmutzung zu verkaufen,
nach dem Motto: Wenn Ihr Strom wollt, müsst Ihr den Dreck in Kauf nehmen. Dass
das nicht mehr so ist, zeigt das "Modellkraftwerk" Fenne seit 1982: Dank
Kraft-Wärmekopplung wurde dort schon vor 25 Jahren (!!!) ein KW mit einer
Effizienz grösser 80 % gebaut.
Ich denke mal, wir in der Region haben
gelernt, mit dem bestehenden KW zu leben, man gewöhnt sich tatsächlich dran.
Aber das jetzt geplante Monstrum mit dem Argument zu befürworten, "das ist doch
alles gar nicht so schlimm", greift viel zu kurz, weil es eben mitnichten die
optimale Lösung darstellt, sondern nur die für RWE wirtschaftlichste. Die
Tatsache, dass RWE bei Nichtgenehmigung mit komplettem Rückzug droht, ist ein
klarer Hinweis darauf und eigentlich eine Beleidigung der Demokratie und des
(mit-)denkenden Bürgers.
24.8.2007 um 10:02:27
16. Antwort
Absender: Jürgen
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
Hafen auf der grünen Wiese? Sie haben eine
merkwürdige Definition von grüner Wiese, deshalb zur Aufklärung:
Die
Hafenanlagen sind laut FNP-Änderung der Gemeinde Ensdorf 150 m, in Worten:
hundertfünfzig Meter, von der nächsten Wohnbebauung, nämlich dem Wohngebiet
Kapellenmühle auf Saarlouiser Seite, entfernt.
Die Gemeinde Ensdorf hält es
übrigens dennoch nicht für nötig, sich mit der Nachbargemeinde
abzustimmen.
In diesem Hafen werden täglich laut RWE-Scoping 12.000 t
Kohle umgeschlagen, das istgenauso viel Tonnage wie in den Häfen Dillingen,
Saarlouis, Merzig und Völklingen zusammen (bezogen auf das Jahr 2006). Es kommen
pro Tag und rund um die Uhr sechs 200 m lange Schubverbände mit Kohle an, die
wollen entladen werden. Asche und Gips werden verladen. Das ganze 150 m von
einem Wohngebiet. Tolle Wohnlage also! Ach Entschuldigung, geht natürlich dank
toller Technik alles staubfrei und geräuschlos vonstatten, und Licht brauchen
die Hafenarbeiter nachts auch nicht, würde ja auch die auf er Roten Liste
verzeichneten Vogelarten im Natura2000-Gebiet direkt gegenüber vom Hafen stören,
da nimmt man natürlich gerne Rücksicht.
Klar hat dann der Saar-Ausbau
endlich was genutzt. Aber mit dieser Argumentation kann man auch eine Bombe über
einer Grossstadt abwerfen, damit sie das Ding endlich mal was nutzt!
Im
Ernst: Das Saartal ist so dicht besiedelt, dass man wirklich nicht von "grüner
Wiese" sprechen kann, und das KW steht mitten drin! Ich empfehle einen
Sonntagsausflug auf den Lisdorfer Berg (wo die neue 269 gebaut wird), da kann
man das prima sehen.
Warum geht eigentlich niemand von den Befürwortern
auf das Argument "sinkende Immobilienpreise" ein? War wahrscheinlich zu
stichhaltig, was?
Und a propos Ärzte: Das RWE soll angeblich am besten
wissen, was gut ist, denn das sind ja Fachleute. Mag ja sein.
Und was
bitteschön sind dann Ärzte? Es gibt eine grosse Anzahl von Untersuchungen über
Feinstaubbelastungen und Gesundheitsschäden, und die führen alle zu einem
Ergebnis, nämlich das die Rate der Herzkrankheiten steigt (Lunge spielt dabei
keine so grosse Rolle). Es haben über 500 Ärzte einen entsprechenden Appell
unterzeichnet (erscheint übrigens nicht in der ansonsten kompletten Sammlung auf
dieser Website - man fragt sich, warum), darunter die besten Lungen-, Herz- und
Kinderheilkundler, die wir in unserem super rückständigen Saarland
haben.
30.8.2007 um 11:52:40
17. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
Kraftwerk - und dann?
hier is ja wieder richtig was los : )
nur leider
mal wieder.. @ christian
Das mit den Türmen (und darauf wollte ich
mit dem Vergleich mit Quierschied hinaus) ist bei weitem nicht so schlimm wie in
den letzten Tagen allzuoft dargestellt. Klar ist da ein Turm. Und klar kommt da
Dampf raus. Aber das ist auch schon alles. Turm ist nicht gleich absoluter
Verlust jeglicher Lebensqualität. Es gibt weitaus hässlichere und störendere
Eingriffe in die Landschaft, über die sich scheinbar niemand aufrregt. Das kann
ich als Argument gegen ein neues Kraftwerk für mich persönlich einfach nicht
gelten lassen.
das ist nicht ihr ernst oder? *lach* es gibt auch
leute die würden sich ein zelt direkt vor die tür eines reaktors stellen, weil
sie von der technik dermaßen begeistert sind. ich glaub hier sind schon keine
befürworter mehr unterwegs sondern kraftwerks-phile?!
Dann die Sache
mit der Gesundheit: woher nehemen Sie bitte Ihre Informationen. Soweit ich weiß
haben ein paar Ärzte folgende Untersuchung angestellt. Man hat die Zahlen der
Atemwegserkrankungen pro Region mit den Standorten von Kraftwerken verglichen
und kam zu dem Schluss: dort wo Kraftwerke stehen gibt es viele
Lungenerkrankungen. Man ging dann aber noch einen Schritt weiter und sagte: Die
Kraftwerke sind Schuld! Und da liegt - wissenschaftlich gesehen - der
Fehler. Man hat gar keine Ursache-Wirkungs-Beziehung aufgestellt! Es wurden
dabei Faktoren außer acht gelassen wie: Kohlekraftwerke liegen traditionell in
Bergbaugebieten und Bergarbeiter leiden arbeitsbedingt nur allzuoft an
Lungenerkrankungen. Ähnlich sieht es mit anderen Teilen der Montanindustrie aus.
Was ist beispielsweise mit den Hütten und Hochöfen in der Region? Tragen die
etwa nicht zu entsprechenden Erkrankungen bei? Dieses Argument sollte also auch
nochmal "nachgebessert" werden von den Herrn Doktoren, bevor sie eine breite
Front gegen ein neues Kraftwerk aufbauen.
ja und rauchen ist
natürlich gesund. das es im saarland schon genug belastende anlagen gibt haben
sie aber anscheinend erkannt, jetzt sich nur noch die antwort geben ob wir
wirklich noch mehr brauchen und wir gehen konform.
Thema CO2: Klar
stößt ein solches Kraftwerk CO2 aus. Aber eben weitaus weniger als die durch die
1600MW abgelösten Kraftwerke. Es wird durch ein neues Kraftwerk ja nicht mehr
Stromverbrauch geben. Und da hier mehr produziert wird MUSS woanders weniger
produziert werden. Oder sehen Sie das anders? Mathe Klasse 3!
ist es
nicht eher so, dass frankreich dann hin und wieder auch etwas mehr abgreift? ; )
egal was uns jetzt erzählt wird, welch "normalbürger" könnte das
nachprüfen?
Die Sache mit dem Stromexport nach Frankreich: Ich darf
doch bitten die absoluten Zahlen zu betrachten und nicht nur zu sagen: Wir
dürfen den Franzosen keinen Strom liefern. Momentan liefert Frankreich an
Deutschland mehr als das 16fache als umgekehrt. Das ist Fakt. Und daran sollten
Sie vielleicht demnächst nochmal denken, wenn Ihnen jemand erzählen will das der
Strom nur Frankreich nutzt.
bei solchen aussagen bitte erstmal die
genaue quelle angeben. danke.
also ist deutschland ABSOLUT NICHT in der lage
sich auf den eigenen beinen zu halten wenn das kkw in ensdorf nicht gebaut wird,
seh ich das richtig?
Und zum Thema "Großes Kraftwerk oder keins":
Niemand hat das Recht der RWE vorzuschreiben, was die wo zu bauen haben. Das ist
deren Sache. Und von dem was sich lohnt oder nicht wissen die wohl besser
bescheid als wir. Also kommen Sie mir nicht mit Beleidigung der Demokratie. Es
ist Beleidigung der freien Marktwirtschaft, wenn einem Unternehmer
vorgeschrieben wird, was er wo und wie zu investieren
hat.
eigentlich würd man zu diesem beleidigten kindergarten sagen,
kein kommentar aber klar, der dumme saarländer weiss nichts, kann nichts und
merkt nichts. das dachten sich gewisse herren der rwe bereits. wir reden hier
nicht mal gerade so von einen unternehmer, sondern von einem konzern der mensch,
umwelt und wertbesitz stark belasten wird und da hat mal wohl ein
mitspracherecht in ihrer wundertollen demokratie oder nicht? ; )
Im
übrigen können auch Sie nicht von der Hand weisen, DASS durch ein neues
Kraftwerk neue Arbeitsplätze entstehen. Wieviele spielt dabei doch erstmal keine
Rolle. Tatsache ist auch hier, das wir alternative Arbeitsplätze brauchen, wenn
der Kohleausstieg kommt. Mit dem neuen Kraftwerk haben wir die Chance
dazu!
juhu, das saarländische arbeitsplatzwunder wird kommen! für
wie naiv halten sie die menschen. schläft man nachts eigentlich nicht mit dem
wissen ein, dass man sich durch solch abgenutze, unwahrheitsgemäße aussagen
nicht vielleicht doch selbest disqualifiziert?
Es IST eine
Besonderheit des Saarlandes, alles Neue erstmal kritisch zu
beobachten.
klar, was der bauer nicht kennt, frisst er nicht. selten
dämliches klischeedenken. was vor 20-30 jahren noch auf dem feld stand, sitzt in
der heutigen generation auf der uni, setzt sich mit daten zu dem thema
auseinander und kann eindeutige fakten gegen das kkw ansprechen während die
herrn befürworter wohl eher händeringend überhaupt erstmal nach daten und fakten
suchen müssen weil die rwe ihnen keine liefert (oder besser gesagt bis auf das
co2 keine liefern will). kein wort über feinstaub, schwermetalle und giftstoffe,
die meiner meinung zur zeit eher primär vor co2 mal angesprochen werden sollten
anstatt immer auf dieses auszuweichen.
Der Hafen wird doch niemandem
hinters Haus gesetzt.
schonmal dran gedacht, welche lieblichen
klänge eine solche anlage mit den dazugehörigen transportfahrzeugen
verursacht?
.. dass Block 1 und 3 in Ensdorf ebenfalls nicht mehr
ewig laufen werden.
mit ein paar flickstücker und wo man gerad noch
ein paar studenten anlernt, wird dieser laden sicherlich noch ein "paar
jährchen" laufen.
Schon alleine weil ein niedrigerer Wirkungsgrad
immer auch höhere Kosten für das Unternehmen.
wirkt sich das
wirklich so sehr auf den gewinn aus?! ; )
Klar kann nicht jeder bauen
WIE er will. Aber jeder darf bauen WO er will.
leider
falsch.
entweder ich krieg mein großes Kraftwerk, oder ich geh
wonanders hin!
na hoffen wirs doch. ein kkw dieser dimension den
leut in den vorgarten zu setzen weil das saarland ja ein "traditioneller
energiestandort" ist und die anlieferung sich für rwe kassen wunderbar
gestaltet, ist schon schwer anmaßend.
des Kraftwerks nicht
überbewerten. Das wird gerne aufgebauscht! Warten Sie doch mal die genauen Pläne
ab.
tja, das liegt wohl daran, dass rwe und beführworterfraktion
bisher keine beruhigenden fakten liefern konnten (und ich glaub auch nicht mehr
dran, dass dies irgendwann geschieht). wenn die genauen pläne auf dem tisch
liegen, werden die ersten bagger auch schon in ensdorf begonnen
haben.
Das neue Kraftwerk ist im Übrigen sauberer. Das ist auch so ne
Mathe-Sache. Wenn ich bei 30% Wirkungsgrad..
jaja, bla. mal wieder
die co2 sache. reden wir lieber mal von den tausenden tonnen
giftstoffen.
Klar, wir produzieren wahrscheinlich genügend Strom.
Aber Strom ist ja nicht gleich Strom. Wir reden von Grundlast, Mittellast,
Spitzenlast..
das is richtig aber das rechtfertigt keine 1600mw auf
einem fleck im saarland. 800mw und cut
Ich würde Ihnen gerne in
dem ein oder anderen Punkt zustimmen, aber bisher hab ich noch kein wirkliches
oder wenigstens ordentlich fundiertes Argument von den Kraftwerksgegnern gehört.
Reine Polemik bringt kein konstruktives Ergebnis. Ich habe den Eindruck sie
verschließen sich vor den "Pro's"!
also haben wir hier irgendwo
einen sauberen thread zum absoluten pro fürs kkw im forum oder im web, den wir
morgen in der sz veröffentlichen können, mit dem sich die BI und co direkt
auflöst weil alle bedenken und contra gegen diesen laden ausgeräumt werden
können?! bitte direktlink posten weil den hab ich bisher leider noch nicht
gefunden!
sie sehn also jedes argument der beführworter kann
widerlegt oder zumindest fraglich eingestuft werden. im gegensatz dazu stehen
ihnen dutzende von sehr wichtigen fragen der bürger gegenüber, die sie nicht
beantworten können oder wollen bzw. diese erstmal aufschieben wollen. solang
dieser zustand besteht, wird der widerstand gegen diese anlange aufrecht
erhalten.
30.8.2007 um 12:11:45
119. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: EU warnt
vor Bau neuer Kohlekraftwerke
Nach der Vorstellung des dritten
Weltklimaberichts hat die EU-Kommission eindringlich vor dem Bau neuer
Kohlekraftwerke in Deutschland gewarnt. "Braunkohle ist, was die Treibhausgase
angeht, die ungünstigste Wahl", sagte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas der "Bild
am Sonntag". "Wer heute noch neue Kohlekraftwerke baut, muss sich im Klaren
sein, dass eine solche Politik uns alle langfristig teuer zu stehen kommt. Auf
mittlere Sicht sollten nur noch Kohlekraftwerke mit klimaverträglichen
Technologien - etwa der Kohlestoff-Abscheidung - betrieben werden."
Dimas
erinnerte daran, dass die EU-Staaten unter Führung von Bundeskanzlerin Merkel
beschlossen hätten, die Treibhausgase bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu
senken. Er forderte die Bundesrepublik zu besonderen Anstrengungen im Kampf
gegen die Erderwärmung auf. Als Wirtschaftsmacht sollte Deutschland "auch beim
Klimaschutz seine Führungsrolle noch weiter ausbauen", sagte der
Kommissar.
In Deutschland sollen nach Plänen der Energiekonzerne in den
kommenden Jahren mindestens 26 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen
22.8.2007 um 14:34
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: EU warnt vor Bau neuer Kohlekraftwerke
Da habt
ihr ja in den Foren der einzelnen Befürworter einiges zu tun, haut rein !!
27.8.2007 um 03:54:04
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: EU
warnt vor Bau neuer Kohlekraftwerke
tja, schon schlecht sowas, ne?
27.8.2007 um 12:27:42
120. Eintrag
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
Vorsitzender
Dr. Jürgen
Kroneberg
Mitglied des Vorstands der RWE Energy AG, Dortmund
1. stellvertretender
Vorsitzender
Michael Burkert
Stadtverbandspräsident, Saarbrücken
2. stellvertretende
Vorsitzende
Dagmar Schmeer
Betriebsratsvorsitzende der VSE AG, Saarbrücken
Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin, Saarbrücken
Monika Bachmann, Landrätin, Saarlouis
Dr. Rolf Bierhoff, ehem.
Mitglied des Vorstands der RWE Energie AG, Dortmund
René Ehm, Leiter Technisches
Büro Kraftwerk Ensdorf VSE AG, Ensdorf
Albert Hettrich, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit des Saarlandes, Saarbrücken
Jetzt wisst ihr auch
warum sich gewisse Personen gerne aus der Diskussion raushalten !
P.S.:
Die große Irreführung der Bürger muss ein Ende haben.
Fakt ist : Wir bekommen kein neues
Karftwerk !!! Wir bekommen zu dem Alten noch eins dazu ! Und dann soll mir
keiner erzählen das würde der Umwelt und den Menschen nicht
schaden.
21.8.2007 um 14:56
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
ja klar ist
das klar !!! Aber viele Ensdorfer sind der Meinung es gäbe einen Ersatz
fürs alte !
"des hamm mir net gewuschd dass das do so hinkummd, wenn
ma das vorher gewuschd hänn, hädde ma was unnernomm.. jetzt kannschde dodrann
awwa ach nix meh ännern"
.. wirst du von der bevölkerung hören. deswegen
ist die genaue aufklärung der bürger so wichtig und muss mehr vorran getrieben
werden.
21.8.2007 um 18:42:12
2. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
ja klar ist das klar
!!! Aber viele Ensdorfer sind der Meinung es gäbe einen Ersatz fürs alte !
21.8.2007 um 16:37:24
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
Fakt ist : Wir
bekommen kein neues Karftwerk !!! Wir bekommen zu dem Alten noch eins dazu ! Und
dann soll mir keiner erzählen das würde der Umwelt und den Menschen nicht
schaden.
war doch eh klar..
21.8.2007 um 15:07:15
4. Antwort
Absender: Walter
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
@ Frank
erzähl mir mal
wie Du einen großen Teil dieser Bürger aufklären willst ?
die müssen zuerst
mal vom Schwenker weg. Man hat doch gesehen wieviel bei der Demo aus Ensdorf
waren. Einer am Straßenrand hat mir noch stolz erzählt daß in dem neuen
Kraftwerk Kohle aus dem Bergwerk Ensdorf verbrannt wird, das wäre doch gut für
die Arbeitsplätze im Bergbau. Die Mehrheitsfraktion im Gemeinderat lacht sich
doch über uns
schief, für die ist doch eh alles gelaufen, alles nur noch
Wischiwaschi.
Und dann läuft noch die gesponsorte Silberlocke mit süffisantem
Dauergrinsen überall rum, und macht einen auf Photoreporter. Vermutlich legt er
ein Album an über frustrierte Kraftwerkgegner. Ekelhaft und menschenverachtend
das Ganze.
So, und jetzt ???
24.8.2007 um 17:17:42
5. Antwort
Absender: Markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
erzähl mir mal wie Du
einen großen Teil dieser Bürger aufklären willst ?
Nicht in dem Sie hier
unnötige Reden schwingen, sondern selbst aktiv werden und die Menschen aufklären
!
24.8.2007 um 18:11:13
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
@ markus
das ist
allerdings richtig, dennoch geb ich die hoffnung nicht auf. wenn jeder soviel
blogs, threads in communities und öffentlichkeitsarbeit betreiben würde wie ich
bzw. wir, würd das saarland auf rwe-landkarten nicht zu finden sein.
der
mangel an information ist vorteil der rwe und gewissen herren im gemeinderat..
was aber nicht heisst, dass die bombe eventuell noch bös platzen wird wenn die
realisierung ins haus steht
und zu stein.. naja, den hatten wir ja schon
24.8.2007 um 20:44:52
7. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
@ markus?!
also
wenns um mich geht, ich hab da einige blogs und threads bei sol, gesichterparty
(junge leut, startseite) am laufen, die ich ins leben gerufen ober auf antrag
hab erstellen lassen. auch ein großteil meines freundes- und arbeitskreises
wurde durch mich informiert. also ich will hier keinem was zuschieben aber wenn
jeder soviel tun würde, wären gestern einige menschen mehr zu verzeichnen
gewesen
24.8.2007 um 20:51:30
8. Antwort
Absender: walter
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
@ Markus
ich kann
nicht sagen daß "Ihre" Reden unbedingt nötig waren oder neuen
Inhalt
verbreiten, steht alles in den Zeitungen und in Emails, mit und ohne Polemik;
und machen Sie sich bitte über mein Engagement keine Gedanken, es ist für Sie
nicht messbar.
ich bin zufrieden.
Nun sollten wir das Ganze lassen ,
Friede !!!! Wenn nicht, dann können wir
uns weiter zum Gespött machen, aber
bitte nicht in diesem Forum.
24.8.2007 um 21:17:01
9. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
...und Du glaubst
wirklich, dass Du Leute von sol oder gesichterparty mit hobbies wie "im internet
rumgammeln", "parties" oder "chillen" über Deine Beiträge ernsthaft dazu
ermuntern kannst, sich von ihrem Mixery zu trennen und auf eine Demo, zu einer
Unterschriftensammelaktion oder einem BI-Treffen zu gehen oder gar einen selbst
verfassten Brief an Bürgermeister, Landespolitiker oder RWE-Leute zu
schreiben??
Na, dann blogge mal fröhlich weiter... ich geh jedenfalls
morgen Unterschriften sammeln und informieren, auch wenn ich mir dabei den Mund
fusselig rede.
Grüsse, Annika
24.8.2007 um 23:16:11
10. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Auszug
von der VSE Webseite ! Aufsichtsratsmitglieder
@ annika, jop.. glaube
ich, sonst würde nicht ein teil davon neben mir stehn und mit auf demos oder
veranstaltung der bi gehn.
ausserdem auch wenn einige nicht aktiv werden,
so sind sie zumindest über die wahrheit dieser anlage informiert und geben dies
an familien und freunde weiter -> das bedenken wächst und der ein oder andre
wird dadurch aktiv, der vor ein paar tage noch sagte "wat? in enschdorf wird en
karftwerk gebaut?"
so trägt jeder von uns einen kleine teil dazu bei..
26.8.2007 um 03:39:30
121. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff:
Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe ->
Empfehlenswert!
Ein Hintergrundpapier der Deutschen
Umwelthilfe "DUH" zur Bewertung des von der Bundesregierung vorgesehenen
Energie- und Klimaprogramms! (Stand: 15.08.2007)
http://www.duh.de/uploads/media/Hintergrund_-_DUH-Bewertung_Energie-_und_Klimaprogramm.pdf
20.8.2007 um 23:48
122. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Lektüre -
besonders für die Befürworter
sollte sich jeder auch mal
komplett durchgelesen haben..
Offener Brief von Karl-Heinz
Winkler
http://www.nabu-saar.de/sl/images/stories/standpunkte/07_ensdorf_offener_brief_winkler.pdf
19.8.2007 um 16:20
123. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: NABU -
Mittellung
Standpunkt "KW Ensdorf neu"
Das geplante
Doppelgroßkraftwerk mit der vorgesehenen elektrischen Leistung von 1600 MW
lehnen wir ab.
Eine Investition dieser Größenordnung in eine aus unserer
Sicht veraltete Technologie (niedrige Wirkungsgrade) mit dem Energieträger
Steinkohle ist nicht zukunftsorientiert und schon gar kein Beitrag zur
Erreichung notweniger Klimaschutzziele. Da wir weiterhin davon ausgehen, dass
diese elektrische Leistung im Saarland angesichts der Strukturveränderungen zum
überwiegenden Teil nicht benötigt wird, wiegen die mit der Planung in Verbindung
stehenden Belastungen der Umwelt (insbesondere Luft u. Wasser) umso
schwerer.
Das Kraftwerk macht allenfalls einen Sinn zur Erzeugung von
Mittellaststrom für den Bereich Ost- und Nordfrankreich und Luxemburg, wobei man
davon ausgehen muss, dass im Gegenzug die Électricité de France (EdF)
Grundlaststrom aus Cattenom nach Deutschland transportieren
dürfte.
quelle: nabu saar
19.8.2007 um 15:55
124. Eintrag
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: störfall
im kkw ensdorf -> *lach*
hoppla, da is uns doch glatt ein
gipswölkchen zufälligerweise entwichen.. passt ja wunderbar in diese
zeit. sieht natürlich unschön aus auf dächern, autos und blümchen der bürger.
passend dazu werden wir die nächsten tage schreiben, dass das beim neuen
kraftwerk natürlich nicht mehr passieren kann, da es ja sowieso viel sauberer
arbeitet.
beruhigung für den dummdeutschen, comedy und kopfschütteln
für uns
17.8.2007 um 13:18
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
störfall im kkw ensdorf -> *lach*
bei einem kleinen gartenfeuerchen
hat man direkt das ordnungsamt am hals aber wenn solche läden mal richtig einen
ablassen ist natürlich "alles in ordnung"
28.8.2007 um 00:50:39
2. Antwort
Absender: Tom
Email:
URL:
Betreff: Re: störfall
im kkw ensdorf -> *lach*
Nur mal kurz für alle die es Interesiert,
bezüglich des Gipsausstoß. Nach einer Untersuchung des Gips, lagen wie schon
vermutet verschiedene Schwermetalle über dem zulässigen Bereich nach
Bundesbodenschutzgesetz hier § 8. Aber es war ja alles in Ordung und es bestand
laut Aussage der RWE und des Umweltamt keine Gefahr :-))))))) .
Naja kann
sich jeder seins zu Denken.
27.8.2007 um 21:56:52
3. Antwort
Absender: peter
Email:
URL:
Betreff: Re:
störfall im kkw ensdorf -Normal
Ist natürlich Pech,über die Störfälle in
Dillingen wird kein Wort mehr verloren ,die zum teil schlimer sind.
Und wie
Redlich der Gruenen Chef ist sieht man jetzt,er weis was da in die Luft geblasen
wurde,das Zeugs wird so wie es ist in der Landwirtschaft verarbeitet,und wenn
die Belegschaft jetzt schnell sauber macht ist das OK und hat mit **was zu
verbergen ** nichts zu tun
Aber man hat sich auf die VSE eingeschossen(ist
der Intim feind vom Gruenen Chef) und hat mit Umweltschutz nichts zu Tun,man
sucht Gründe sonst nichts und greift schon zu Unlautern Mittel,bin mal gespannt
wann die ersten Befürworter Prügel bekommen,wie Kriminell die Umweltschützer
sein können sieht man daran das für manchen geltenden Gesezte nicht gelten(siehe
Illegale Autobahn schilder aufstellen) und der BUND würde besser den Mund halten
mit seinen Menschenverachtenden und Beleitigenden Äuserungen
17.8.2007 um 15:26:50
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
störfall im kkw ensdorf -> *lach*
zu der aussage, kriminell wegen
schildchen aufstellen und das dann auch auf prügel zu führn.. einfach nur ein
dickes lol
sorry aber solche phantasien gehn ja mal gerad gar net *lach*
17.8.2007 um 19:52:48
5. Antwort
Absender: Tom
Email: egal@egal.de
URL: http://hab ich
nit
Betreff: Re: störfall im kkw ensdorf -> *lach*
So so so,
naja zu dem Störfall bleibt sachlich mal soviel zu sagen, was da raus kahm is
Gips, ok soweit, nun zu den unangenehmen Sachen: 1. wird dieser Gips bei der
Entsorgung überprüft auf seinen Anteil an Schwermetallen und je nach Inhalt als
Restmüll oder als Sondermüll behandelt, so was ist den nun hier runter gegangen
:-( ????2. das Zeug wird als Düngemittel in der Landwirtschaft benutzt um einen
sauren Boder, alkalisch zu machen , da auf saurem Boder verschiedene Pflanzen
nicht gehen. Da in diesem Bereich wo nun mal der Gips runter gegangen ist wohl
kein Bedarf dafür bestanden hat, ist der Boden wohl nun sehr stark alkalisch und
damt überdüngt, was meines Wissens für Pflanzen auch nit wirklich gut ist :-(.
18.8.2007 um 17:40:11
125. Eintrag
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Lange
Diskussion - kurzer Sinn !
Ich denke die langen Diskussionen bringen
hier keinen mehr weiter !
Fakt ist doch :
-Die RWE bringt uns ein
Kraftwerk welches total überdimensioniert ist . Selbst die
Befürworter können nicht abstreiten das ein 500er Block für unsere Bedürfnisse
reichen würde und das alte abgeschaltet werden könnte !
-Die einzigen
Argumente sind die Arbeitsplätze und der angebliche Bedarf an Strom.
Zu den
Arbeitsplätzen kann ich nur sagen, das im neuen Bauhaus die selbe Menge an
Arbeitsplätzen geschaffen wird. Und das innerhalb von einem halben Jahr. Dort
muss nicht mit Milliardensummen ein Projekt schmackhaft gemacht werden und als
Folge ein solches Bauwerk zu errichten !
Und bitte komm mir keiner mit dem
Argument wir bräuchten den Strom! 1600 MV ? Wo sollen die hin ?
Bis jetzt
hat's doch auch gereicht !!!
Nur stehen viele Argumente dagegen: (
meiner Meinung nach wichtigere)
- Luftverschmutzung ( egal ob sauberer
als andereswo)
- sehr hoher C0² Ausstoss und alle Folgen ( bis jetzt noch
nicht mal genau absehbar)
- Verschattung
- ein Bauwerk welches 30 Meter
höher wird als die Bergehalde !!!
- Werteverfall der Grundstücke und
Immobilien
- verlorene Lebensqualität
- mehrere Jahre Baulärm, Dreck und
Belastungen im vorraus
usw. usw.....
Und eines kann auch keiner
abstreiten:
Wer verdient denn daran: Die RWE und die Manager der grossen
Baufirmen, die gegenseitig im Aufsichtsrat sitzen.
Ein Ensdorfer
Schlosser oder ein Saarlouiser Maurer oder ein Völklinger Gipser wird hier
keinen Finger rühren.
Die Auftäge gehen an solche Firmen die billige
Arbeitskräfte beschäftigen und wo die sitzen und wo die Arbeiter herkommen
brauche ich keinem zu erzählen. Und genau diese Arbeiter werden nicht das Geld
bringen was den Leuten erzählt wird, davon wird sich keiner ein Hotelzimmer
mieten, abends essen gehen, morgens Brötchen kaufen... Geld in die Region
bringen !
14.8.2007 um 11:24
1. Antwort
Absender: franz
Email:
l0fx8nsj6q6if78@bodhi.lawlita.com
URL:
Betreff: Re: Lange
Diskussion - kurzer Sinn !
Du hast noch was vergessen :
Vielleicht
gibt es ja auch gewisse Interessen, Seilschaften, Familienmitglieder,zukünftige
Job-Aussichten............. alles ist
möglich. Jeder Mensch hat seine
Schwächen, da kommt es
doch auf so ein bischen Feinstaub nicht an.
Bei
uns dreht sich doch alles um die Kohle, also Hauptsache die Kohle stimmt.
Ähhhm... ich meine die Kohle ist in Ordnung, die für das
Kraftwerk, die aus
China . Jetzt bin aber total durcheinander.
14.8.2007 um 17:44:57
2. Antwort
Absender: peter
Email:
URL:
Betreff: Re: Lange
Diskussion - kurzer Sinn !=Blödsinn
Schön das außer mir noch andere
Polemik bringen.
14.8.2007 um 21:53:55
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Lange
Diskussion - kurzer Sinn !
"das im neuen Bauhaus die selbe Menge an
Arbeitsplätzen geschaffen wird."
allerdings glaube ich auch noch dazu,
der laden brauch um einiges mehr personal (besonders aus der region) als ein kkw
oder?
15.8.2007 um 12:13:39
126. Eintrag
Absender: Maik
Email:
URL:
Betreff:
UNVERANTWORTLICH!!
eine absolute unverantwortlichkeit gegenüber den
saarländischen einwohnern!
die argumente die hier auf der seite gebracht
werden, grenzen schon fast an eine unverschämtheit. arbeitsplätze,
wirtschaftswachstum... bla bla BLA kann man dazu nur sagen.
was ist mit
unseren kindern und dem umweltschutz? machts eigentlich spass tag für tag die
dreckluft einzuatmen?? als wenn wir hier nicht schon genug industrie
haben.
und bei aussagen wie "saarland ist nicht helgoland, sondern ein
industrieland" kommt mir die galle hoch. man sollte die abluft eines schlots
direkt in deren wohnhäuser leiten!
aber lassen sie uns raten, die feinen
herren wohnen natürlich irgendwo im grünen!
eine deutliche mehrheit der
saarländer ist gegen dieses "projekt". es ist ein anmaßung und eine riesen große
schweinerei was für ensdorf betrieben wird, diesen ding den menschen direkt vor
die nase zu setzen.
mr. jobs und alle andren ja-sager sollten in unmittelbare
nähe dieser dreckschleuder angesiedelt werden!
aber an all diejenigen,
glauben sie mir/uns.. das ganze wird noch ein außerbehördliches nachspiel haben.
so leicht lassen die saarländer nicht abstauben und jeder der sich in der
öffentlichkeit mit einer weißen weste präsentiert für diesen laden, wird sich in
der bevölkerung keine freunde schaffen, das ist sicher!
mir ist gestern
nicht entgangen was einer meiner vorgänger hier, mit zugegeben unhöflich und
unangebrachten ton hier veröffentlicht hat.. dies auch zu recht gelöscht wurde
aber wenn dieser text hier ebenfalls
im jenseits verschwindet, kann das schon
als lächerlichkeit und bestätigung des unrechts, seitens der verantwortlichen
angesehen werden.
mfg
Maik
11.8.2007 um 14:46
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
man man man, was hier vergleiche gebracht werden.
krieg, soldaten, stromknappheit..
schonmal daran gedacht, dass das
saarland weitaus mehr strom produziert als es selbst verbraucht?!
rwe
baut diese anlage in ensdorf auch nur wegen den sehr günstig gelegenen
verkehrsanbindungen, wobei es in deutschland weitaus bessere plätze für die
bevölkerung gibt, was aber nicht dem kostenplan für die zulieferung
schmeichelt.
ausserbehördlich wird wohl darin gehn, dass sich die
beliebtheit gewisser personen stark mindert und auch in den wahlen und ansehn zu
spürn sein wird. ich weiss nicht woher die aussage kommt, dass die mehrheit
dafür wäre, wenn zb. in der saarbrücker zeitung knapp 3/4 aller abgegebenen
stimmen gegen die anlage in dieser größenordnung sprechen und ein nicht kleiner
teil komplett dagegen ist. ich für meinen teil bin auch dafür, die kraftwerke
nicht abzuschaffen, sondern ensdorf durch ein neues, in ähnlicher größenordnung,
meinetwegen auch etwas mehr, zu ersetzen aber diese mammutanlage braucht hier
sicherlich kein mensch.
"denn ich nehme, wie von Ihnen gefordert den
Schlot direkt vor der Haustür in Kauf."
ihr gehirn vielleicht, ihre lunge
und das klima folgender generationen sehn das eventuell anders.
"Ich bin
heute Kerngesund und freue mich auf die Zukunft mit RWE, die tun wenigstens
was."
eventuell sind sie NOCH kerngesund, ja..
achja? was tut die rwe
denn tolles??
13.8.2007 um 14:12:54
2. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
peter müller @ sz gab in seinem interview dazu
bekannt; dieses kraftwerk werde nur genehmigt wenn gefahren für mensch und
umwelt ausgeschlossen sind und die grenzwerte eingehalten werden.
problem
dabei, wie erstellt man die grenzwerte für solch eine anlage.. ein lkw wird
sicherlich auch andre besitzen als ein smart und die sache wird mit einem mehr
an leistung rechtfertigt?!
@ annika, problem sauren regen haben wir eh
schon und das solch eine anlage sauberer arbeitet als 4-5 ihrer einzelnen
artgenossen, wird wohl richtig sein. aber dann lieber doch nicht in
unmittelbarer nähe zu wohnhäusern oder feldern.
@ chrissi
die
aussagen bezüglich der weltlichen vergangenheit sind richtig, aber das der
klimawandel ein natürlicher vorgang wäre, leider nicht.
"forscher" die sich
rtl, pro7 oder sonstige medien als sprachrohr bemächtigen, wirst du niemals in
der wirklichen fachpresse dieser gebiete finden, da es einfach nur schwachsinn
ist was sie erzählen.
co2 is maßgeblich für den wandel verantwortlich, dies
ist wissenschaftlich und statistisch belegt.. was nicht dagegen spricht dass es
für unsren planeten absolut lebenswichtig ist, aber leider nicht in diesen
mengen. auch mach ich viel mehr sorge über die giftstoffe als über das
co2.
" Man kann keine Zivilisation von 100 auf 50 abbremsen innerhalb von
10 oder 20 Jahren."
genau das tun wir aber wenn wir einen rückschritt mit
solchen kkw's machen.. leider
16.8.2007 um 13:08:29
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: ...aber,
aber
Hallo Chrissi,
bisher waren Ihre Beiträge immer sehr
sachlich, aber dass durch einen Parteieintritt zu den Grünen und mehr Zuspruch
für diese Partei dann Ihre Kinder arbeits-, zukunftslos und fixend an der Ecke
stehen, ist wohl zu dick aufgetragen.
Ich habe eine
Grünen-Bundestagsabgeordnete im Freundeskreis und weiss, welche Arbeitsbelastung
nicht nur die MdB der Grünen haben und welch dicke Bretter tagtäglich zu bohren
sind und dass die dort eben nicht im dicken Phaeton oder sonst was zu den
jeweiligen Einsätzen fahren. Natürlich muss da auch mal der Flieger genommen
werden, wie soll sich sonst jemand, der in Sachen Entwicklungspolitik tätig ist,
in Afghanistan, Kongo, Lateinamerika, China vor Ort ein Bild machen? Aber
fliegen wir nicht alle?
Bleiben wir doch bei den Fakten: Wir wissen,
dass wir ein Megakraftwerk von insg. 1.600 MW nicht durch EINEN Windpark oder
EINEN Solarpark ersetzen können. Das Kraftwerk Römerbrücke hat als ein Beispiel
für ein dezentraleres KW mit Kraft-Wärme-Kopplung 80 MW und gilt als eines der
saubersten und durch die KW-Kopplung als eines der effizientesten.
Wie ich
bereits geschrieben habe: Viele Klein- und Kleinstanlagen bringen Arbeitsplätze
während des Baus, der Wartung, der Modernisierung und das vor allem im
Mittelstand, beim Handwerk und das sind die, die ausbilden und wiederum neue
Fachkräfte heranziehen. Die Umstellung auf einen anderen Energiemix mit mehr
regenerativer Energie dauert 2 bis 3 Generationen, Deutschland wird also selbst,
wenn das eine oder andere Grosskraftwerk nicht gebaut wird, nicht von heute auf
morgen arbeitslos.
Ich stimme Ihnen zu, die Schadstoffwerte werden
wahrscheinlich unter den Grenzwerten liegen und vermutlich wird die Luft nicht
dreckiger, als sie es vor 20 Jahren im Saarland bereits einmal wahr, aber der
CO2-Ausstoss ist doch das wahrhaft beunruhigende! Da ist es auch wurscht, ob das
KW hier oder an der Küste oder in China oder sonstwo steht. Ich finde im
Internet auch ausreichend Quellen, die mich daran zweifeln lassen, ob die von
der RWE für Ensdorf neu angekündigte CO2-Abscheidung und Sequestration in
tieferen Gesteinsschichten wirklich klappt. Bisher gibt es keine Anlage, bei der
das funktioniert. Die Milliarden, die für die Forschung in diesem Bereich
ausgegeben werden sollen, sollte man lieber in Massnahmen zum Energieeinsparen,
in Fördergelder für Häuslebauer, in den Ausbau regenerativer Energieerzeugung
oder direkt in die Schwellenländer schicken, damit die dort saubere Energie
erzeugen.
LG, Annika
14.8.2007 um 10:50:44
4. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
hallo,
wieder ein schöner text, ja aber wie
gesagt bestehn die fragen nach wie vor. ein paar arbeitsplätze mehr oder weniger
rechtfertigen nicht das belasten einer ganzen region.. ausserdem sieht die
entwicklung der arbeitsmärkte auch ohne solche mammutprojekte eher positiv
aus.
um mal klarzustellen, ich bin nicht gegen kkw's oder ein
kompromissloser befürworter der grünen.. nur solche anlagen in dem ausmaß
gehören meiner meinung nach nicht in die unmittelbare nähe von städten und
gemeinden. auch das argument "wir produzieren sowieso alle diese giftstoffe"
rechtfertig für mich nicht die aussage, dass man dann ruhig noch die zwei türme
dabei stellen kann. das die belastung im saarland zu mehr krankheitsfällen als
in vielen andren ländern führt, war in letzter zeit oft genug von neutralen
quellen und deren statistik, zu entnehmen.
das die grenzwerte nicht mehr
up to date sind und das saarland an vielen orten nur noch einem billigen
dreckabladeplatz der industrie gleicht, kann ich unterschreiben, ja.
ich
bitte sie lieber chrissy aber die deutsche jugend wird sicher nicht fixend in
der ecke versauern, nur weil ein überdimensioniertes kkw an diesem ort nicht
gebaut würde.. solche darstellungen sind mehr als absurd.
auch wird die
rwe dieses "tun" gegen ihren eigenen dreck nicht aus wohlwollen durchführen,
sondern muss sich nach und nach den sich (gott sei dank) immer mehr
verschärfenden gesetzen beugen.. hoffentlich wird es in nicht allzu ferner
zukunft auch so kommen, dass solch wahnwitzige projekte in solch einem ausmaß
nicht mehr realisiert werden dürfen.
der vertrag zum ökostrum ist schon
angefordert und über einen wohnortswechsel für die gesundheit der menschen die
mir am herz liegen, werde ich ebenfalls nachdenken, denn hier ist es echt nicht
mehr schön. schade um die mühe, die man sich für haus und hof gemacht hat.
14.8.2007 um 10:33:42
5. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
Und was ist mit den Gesundheitsgefahren durch
Feinstaub? Egal?
Lesen Sie mal die Argumente der Ärzteinitiative. Über 500
saarländische Ärzte halten das Projekt für unverantwortlich!
Sauberen strom
gibt´s hier: http://www.lichtblick.de/
15.8.2007 um 22:17:42
6. Antwort
Absender: Walter
Email:
qtiui3ivbkb1bie@bodhi.lawlita.com
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
Hallöchen Bambam (????) sagt eigentlich
genug.
Du wirst es zwar nie begreifen, aber schau auch mal hier nach.
Ich
hoffe Du verstehst alles was da steht.
http://www.portal-lebach.de/php/nuke/index.php?name=News&file=article&sid=755
13.8.2007 um 17:22:43
7. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
Arbeitsplätze? Kontroverses Gespräch! Auf der einen
Seite wird angepriesen wie hochmodern diese Anlage sein wird, auf der anderen
dann behauptet es würden viele neue Arbeitsplätze entstehn? ja nee, is klar, bei
einer Anlage die einen sehr hohen Automatisierungsgrad besitzt.
Für wie blöd
werden die Saarländer eigentlich gehalten *lach*
Das einzigste Thema, dass
hier zählt ist Geld für die Beteiligten. Alles andre nur Lüge, nichts weiter.
11.8.2007 um 17:15:56
8. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Hallöchen Maik,
ich
wohne in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks und bin 100% dafür das die neue
Anlage gebaut wird.
Zum einen sei hier gesagt, das die Mehrheit nicht
dagegen, sondern dafür ist. Nur mit einschränkungen das sei gesagt wenn man die
umfragen richtig auswertet, also lassen Sie diese falschen Äußerungen.
Zum
anderen sollte man Ihnen sofort den Strom abstellen und Ihnen ein kleines
Dreirad mit Dynamo in den Keller stellen, denn ich nehme, wie von Ihnen
gefordert den Schlot direkt vor der Haustür in Kauf.
Ich fonde es hier
außerordentlich schön und die Umwelt war hier früher, als ich klein war viel
schlimmer belastet. Ich bin heute Kerngesund und freue mich auf die Zukunft mit
RWE, die tun wenigstens was.
Achja, und welches Nachspiel soll das haben,
wenn alles rechtlich und juristisch ok abläuft, was wollen SIE da
tun?
Herzallerliebst
11.8.2007 um 21:36:21
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
schönes statement, nur leider ein paar fehler
drin.
1. klar werden wir das aber anscheinend nicht in ensdorf. ein kkw?!
- ja! .. mehrere in einem?! NEIN! die RWE forscht, das is richtig aber muss denn
der gewinn wirklich aus solchen mammutprojekten resultieren? sind die gewinne
der letzten jahre nicht schon anreiz genug noch einmal über die ganze sache und
deren alternativen nachzudenken? - nein, das schnelle, zentrale geld lockt da
natürlich eher.. wen würde das eigentlich nicht wenn man nicht direkt daneben
wohnen muss?!
2.
- arbeitsplätze?! ja, die schafft sie aber wenn
wir das mal in eine relation im saarland setzen wirds dunkel. zumal der hohe
automatisierungsgrad einer solch modernen anlage nicht abgestritten werden kann
und da die "restlichen" stellen eu-weit ausgeschrieben sind, kann man schon
absehen, dass für die saarländer nicht mehr als ein paar krümel übrig bleiben.
ausserdem was soll dieses argument? nehmen wir die bürger, die durch diese
anlage belastet werden und setzen sie in den vergleich zu jenen, die
vielleicht dort eine arbeit finden werden.. man wird die ergebniszahl auf
dem papier suchen müssen, so klein wie sie sein wird!
- was hat eine co2
wäsche/speicherung/verminderung etc. mit den "restlichen" giftstoffen zu tun???
über die liste derer werden sie sicher selbst verfügen.
- wirkungsgrade
in allen ehren, ändert aber nichts daran, dass die belastung der bürger bei
solch einer überdimensionierten anlage steigt ->
milchmädchenrechnung!
ich streite der rwe nicht ihre technik ab,
meinetwegen können sie auch führend auf diesem gebiet sein und alles menschliche
dafür tun um die umwelt so wenig wie möglich zu belasten.. leider nützt das den
bürgern im saarland, besonders denjenigen, die jeden tag mit dieser anlage vor
der nase aufstehn müssen, reichlich wenig wenn ein kkw in diesem ausmaß auf die
beine gestellt wird.
meine geräte sind alle auf dem neusten stand und ich
achte auf ihre effizienz inklusive energiesparlampen. pkw nutz ich bei der
familie mit, ebenfalls neuer clio und nur dann wenn es wirklich nicht anders
geht. als sportler hat man keine probleme, wege zu fuß oder mit dem rad
zurückzulegen.. als fettleibiger konzernchef schon eher, ausserdem funkelt der
bmw oder mercedes ja immer so schön.
13.8.2007 um 20:51:01
10. Antwort
Absender: Peter
Email: peter@yahoo.com
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Strom wird gebraucht,der
Austieg aus der Kohle und Atom Strom erzeugung ist mit Sicherheit Notwendig.Nur
zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht machbar,soviel Scheise die Gruenen und Ihre
Verbündeten gegen das Kraftwerk auch Produzieren ,es langt nicht um eine kleine
Biogas Anlage zu betreiben.
Stell dir vor es ist Krieg und niemand geht
hin,die haben mich damals bald erschlagen in Saarlouis so waren Sie gegen den
Krieg,und wie Sie an der Regierung waren haben Sie als erste Partei Soldaten in
den Krieg geschickt,Hartz4 ,Gesundheitsreform,Rentenreform alles mitgetragen und
jetzt wieder der Persönliche Krieg vom Gruenen Chef gegen die VSE,wieviel
Spenden Gelder hat der NABU und der BUND bekommen in den Letzten Jahren
??
Damit drücke ich aus das der Klimawandel und CO2 nur als Grund genommen
wird um die eigenen Politkziele zu erreichen.Wenn die Gruene Partei morgen in
der Regierung wäre würden Sie das Kraftwerk auch bauen,so sicher wie sie die
Soldaten in den krieg geschickt haben.
Aber was solls,es sind Beamte und
Gruene und Umweltschützer und diese Leute waren noch nie Arbeiters Freund ,im
Gegenteil,7 Jahre Gruene Bundespolitik und Deutschland war Bankrott
Die
Befürworter stellen wenigstens ein Forum zur Verfügung und nicht wie die Gegener
die nur Ihre Meinung dulden,ich bin mal gespannt wann die Fanatiker die ersten
Autos anstecken.
tschüss
12.8.2007 um 22:58:42
11. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: So ein
Blödsinn
Hallo Peter,
die grüne Bewegung ist 'sellemools' auch nicht
entstanden, um Arbeiters Freund zu sein, sondern hat als eines der Hauptthemen
immer Umweltschutz als ihr Thema besetzt, was vor 25 Jahren keiner anderen
Partei besonders wichtig erschien. Hartz 4, Gesundheitsreform,
Rentenreform, Afghanistan-Einsatz, jeder weiss welche innerparteilichen
Diskussionen es bei den Grünen damals gegeben hat und wenn man in der
Regierungsverantwortung steht, kann man sich nicht einfach in die Schmollecke
zurückziehen und den Bettel hinwerfen. Die Quittung haben sie ja bekommen, sie
wurden nicht wieder gewâhlt.
Ich sehe jedenfalls keinen persönlichen
Krieg des Grünenchefs gegen die RWE. Andere hochrangige Politiker anderer
Parteien sprechen sich ebenfalls gegen das Kraftwerk in der geplanten Grösse
aus, leider sind es nicht die Politiker, die im Saarland das Sagen
haben.
Es wird immer irgendwelche Gründe geben, seine eigenen
Politikziele zu erreichen. Auf den CO2-bedingtem Klimawandel muss reagiert
werden, das sollte das Politikziel nicht nur der Grünen sein.
Deutschland wäre im Übrigen auch ohne Grüne an der Regierung in diese
Krise geraten, die auch andere europ. Länder mit konservativen Regierungen
durchgemacht haben. Ein Blick über den Tellerrand würde ausreichen, um das zu
erkennen!
Grüsse, Annika
13.8.2007 um 14:59:18
12. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Lieber Frank,
da Sie mich
ja ansprechen, werde ich versuchen Ihre Fragen zu beantworten.
1. Wie es
meiner Lunge, und dem Klima in Zukunft gehen wird, wird sich in 40 Jahren
zeigen, ja da haben Sie recht. Aber bis dahin werden wir sicherlich immer mehr
regenerative Energiequellen ins Spiel bringen, und wir werden für die Nachwelt
eine bessere Zukunft schaffen, dafür forschen Unternehmen wie insbeondere RWE
heute. Dafür braucht man Geld und das kann man nur durch Gewinn machen, IST NUN
MAL SO. Oder nennen Sie mir mal noch jemanden ausser den grossen
Energieerzeugern, der soviel Geld in die Forschung stecken.
2. Warum ich mich
auf die Zukunft mit RWE freue? Warum die wenigstens estwas tun?
Erstens
arbeitet die RWE seit Jahrzehnten mit der VSE zusammen und schafft somit seit
Jahrzehnten Arbeitsplätze im Saarland.
Zweitens sollten Sie sich im Klaren
darüber sein, das wenn die CO2 Wäsche bzw Trennung ins Spiel kommt, in Ensdorf
beim bis dahin modernsten Kraftwerk der Welt zum Einsatz kommt.
Und was RWE
sonst noch tut? Zum Beispiel das hier:
- Steigerung der Wirkungsgrade der
Kraftwerke, was geringere Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde Strom bedeutet
und damit die Einsparung von Treibhausgasen;
- den Bau des weltweit ersten
CO2-freien Kohlekraftwerks mit integrierter Kohlevergasung, vollständiger
Abtrennung und Speicherung von CO2;
- die Nachrüstung bestehender moderner
Anlagen mit Techniken zur CO2-Abtrennung.
Insbesondere:
- Der große
Schritt hin zu einer völlig neuen Kraftwerkstechnik wird mit dem von RWE
geplanten IGCC-Kraftwerk beschritten. Hierbei wird die Vergasung von Kohle mit
einer CO2-Abtrennung kombiniert und der Strom in nachgeschalteten Gas- und
Dampfturbinen erzeugt.
- Mit der als CO2-Wäsche bezeichneten Abtrennung des
Kohlendioxids aus dem Rauchgas, wird ein Verfahren eingesetzt, dass es
ermöglichen wird im Rahmen von Nachrüstungen existierender Kraftwerke deren
Emissionen nachhaltig zu mindern.
- Für beide Vorhaben ist eine CO2-Lagerung
erforderlich, um das abgetrennte CO2 sicher und dauerhaft in tiefen
Gesteinsschichen zu speichern. Die Entwicklung geeigneter CO2-Speicher ist daher
ebenfalls fester Bestandteil unserer Forschung.
Wenn Sie mehr wissen wollen
kann ich Ihnen gerne Infomaterial zusenden. Also abgesehen von den
Arbeitsplätzen tun die schon was, wenn man vergleichsweise von Vattenfall nur
Mist hört.(soll aber nur ein Beispiel sein).
Achja und was tun Sie
eigentlich? Autofahren? haben Sie den CO2-Rechner zuhause schon im Gebrauch?
Vorbildlich !!
Liebe Grüße
13.8.2007 um 16:02:28
13. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Kindergarten?
Was hat meine
Email Adresse mit dieser Diskussion zu tun??
Desweiteren kenne ich die
meisten Naturbundseiten und ich verstehe sehr gut was da geschrieben wird.
Nur schade das man in den Foren dort nicht seine Meinung äußern darf
!
Aber naja selbst auf deren Seiten liegen die Kraftwerksbefürworter mit 53%
vorne, komisch oder???
Aber wir sollten doch bei der Sache bleiben, sonst
schweifen wir hier zu sehr ab, also Walter, erzählen Sie mir was, was ich noch
nicht weiß.
In diesem Sinne
13.8.2007 um 18:29:16
14. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Hallo Frank,
Sie sagen es
selbst: "das schnelle zentrale Geld lockt", das wird wohl so sein. Aber sind wir
mal ehrlich, es ist doch leider schon fast überall so, oder?
Nun das Argument
Arbeitsplätze ist für mich deshalb wichtig, da es bei dem Stand der
Arbeitslosigkeit den wir in Deutschland haben, gut ist welche zu
schaffen, selbst wenn es nur 5 wären. Das die Relation hier vielleicht
nicht passt, darüber kann man streiten, ok. Haben wir das Problem
Automatisierung nicht leider überall? Wenn es bei den Ford-Werken
komplett ohne Mensch gehen würde, nur mit Robotertechnik, die Verantwortlichen
würden doch alles dafür tun Kosten zu sparen, oder?
In einem anderen Post
habe ich bereits gesagt: "Wenn wir durch alternative Energien die Umwelt schonen
und tatsächlich 5 mal mehr Arbeitsplätze schaffen, dann her damit, und zwar
schon gestern". Dann weg mit den fossilen Brennstoffen, nach und nach.
Aber
ich glaube nicht wirklich daran, das in einem Windpark soviele Leute einen Job
finden, außer vielleicht beim Aufbau.
Die restlichen Giftstoffe produzieren
wir wie gesagt alle im täglichen Leben oder? Aber ok, das was ansonsten aus den
beiden Kühltürmen kommen wird, wird die Werte, die die EU vorschreibt
unterschreiten, davon ist auszugehen. Letzte Messungen werden das bestätigen.
Denn sonst braucht RWE keinen einzigen Bagger zu schicken, da sind wir uns ja
wohl einig. Das kann ja jeder prüfen.
Sollten nun diese Werte die selbst die
Grünen in Deutschland mitfestgelegt haben, nicht mehr Up to Date sein, denn die
Ärzte im Saarland bezweifeln dies ja offensichtlich, dann müssen wir jede Menge
Industrie abschalten, und dann wirds eng mit dem schnellen Strom für den
Dephibrilator im OP.
Über Wirkungsgrade brauchen wir hier nicht mehr zu
Diskutieren, es gibt in diesem Forum einen Post darüber, da kann man sich
einlesen.
Nun vielen Bürgern ist diese Anlage ein Dorn im Auge, ok. Da gibt
es dann aber auch diejenigen, welchen ein Windrad hinterm Haus ein Dorn im Auge
ist, das macht ja zuviel Lärm, andere wollen keine Handymasten wegen der
Strahlung, wieder andere wollen Autofreie Städte, nun und ganz am Ende dieser
Kette steht auch hier, ein dicker fetter GRÜNER Minister der jeden Tag mit der
gepanzerten Phaeton-Limousine in Berlin vorfährt und dann Sprüche über die Bösen
Umweltverschmutzer kloppt. Schade, aber diese Menschen machen unser Land und vor
allem den Technischen Fortschritt kaputt. Also bevor ich mich irgendeiner grünen
Partei oder deren Freunden nähere bzw anschließe, und dann irgendwann meine
arbeitslosen, zukunftslosen, fixenden Kinder an der Ecke stehen sehe, ja da hab
ich lieber eine Firma die zwar im Moment den Profit sucht, aber gleichzeitig
versucht etwas gegen ihren eigenen Dreck zu tun und uns eine Perspektive
(umwelttechnisch nicht die Beste, klar) in der tollen Zeit
bietet.
MFG
13.8.2007 um 23:41:29
15. Antwort
Absender: Thorsten
Email: thorsten@lycos.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Ich kann manche Leute einfach
nicht verstehen!
Warum seid ihr ewigen Kritiker und schlechtreder nicht
einfach auch froh das RWE sich entschlossen hat ein Kraftwerk im Saarland zu
bauen??
Mir scheint als gebe es in Deutschland eine Menge Leute denen man
einfach nichts Recht machen kann!
Atomstrom wollt ihr nicht! zu
Gefährlich! ,zu hohe Risiken!!
OK!
Strom aus Steinkohle wollt ihr auch
nicht,
trotz neuester Technik ,zu hohe Umweltbelastung usw.
Dann bitte ich
euch auch auf eueren Gefrierschrank,Fernseher,Computer etc. zu
verzichten,
weil diese Geräte nun mal ohne Strom nicht laufen!
Wie kann
man in Deutschland nur so Dumm sein und alle Anlagen zur Energiegherstellung
schließen oder Schlechtreden????
1. verteuert das den Standort
Deutschland
2. machen wir uns so noch mehr vom Ausland abhängig!
3.Wir
Deutschen müssen überall den Vorstoß in Sachen Umweltschutz machen und 10 KM
weiter über die Grenze gibt es zum teil weder Kläranlagen noch den
Schornsteinfeger der Heizanlagen auf ihre Abgaswerte hin überprüft.
Das
einzigste was ihr ewigen Kritisierer erreichen werdet ist,
das Frankreich uns
noch 5 Atomkraftwerke vor die Grenze setzt
und diesen dort Produzierten Strom
an die Kraftwerkswüste Deutschland verkaufen und uns den Preis dafür diktieren
wird.
Ich bin auf keinen Fall ein Gegner von erneuerbaren
Energien!!!,
aber bis diese im großen Stil genutzt werden können, bzw bis
diese einen Teil unseres Energiebedarf decken können brauchen wir weiter
Kraftwerke in Deutschland !!!!!
Ich hoffe das auch der letzte Kritiker das
versteht!
15.8.2007 um 09:50:39
16. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
@ Thorsten.
froh sein eine dreckschleuder
direkt neben der lunge sitzen zu haben?! NEIN DANKE!! es handelt hier sich wie
schon ein paar mal erwähnt nicht einfach so um ein kkw, sondern um eine
mammutausführung. ein normales kkw, eventuell auch ein wenig dicker, würden
nicht soviele menschen ablehen. wie gesagt, es handelt sich hier um satte
1600MW!
atomstrom halte ich nicht für so gefährlich wie immer
eingeschätzt. die ganze diskussion geht meist doch eh immer nur um die
endlagerung. ich traue der heutigen technik schon zu, solche anlagen unter
kontrolle zu halten und das wir, wie oft genannt, tschernobyl als beispiel sehn
sollten, ist eher unrealitisch, da ein experiment inklusive bedienfehler damals
den gau auslöste und nicht der normalbetrieb. ausserdem besteht kein vergleich
zur deutschen bzw. heutigen technik solcher anlagen.
die umweltbelastung
des kkw ensdorf besteht darin, dass es eine imense anlage werden wird und nicht
gerad mal so ein normales kkw.
man ist sicher nicht dumm wenn man dieses
vorgehn veralteter ansichten in frage stellt und kritisch ablehnt da es auch
andere wege gibt, die versorgung deutschlands auch ohne importstrom
sicherzustellen.. allerdings leider nicht so kassenschonend für die konzerne und
deren handlanger.
"Kraftwerkswüste Deutschland"?! *lach* naja, das bitte
noch einmal überdenken wenn sie sich die pläne der energiekonzerne
anschauen.
auch sind weitere, hohe preissteigerungen in bereits jetzt
absehbarer zeit, erneut vorhanden, egal welche kraftwerkspolitik in deutschland
auch betrieben wird.
das wir kraftwerke brauchen steht vollkommen ausser
frage aber nicht in der form und besonders nicht an so einem ort wie ensdorf!
15.8.2007 um 12:09:15
17. Antwort
Absender: Thorsten
Email: thorsten@lycos.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
@ Frank
Na
Super,
dann bauen wir ein zweites Cattenom in Ensdorf.
Ein Land wie
Deutschland braucht Strom,
da beißt keine Maus einen Faden ab!
Wo darf den
ein Kraftwerk gebaut werden ohne das es jemand stört???
Egal wo ,überall wird
es Proteste geben und überall wird es Leute geben denen das nicht recht
ist.
Ich bin wie sie auch der Meinung
das Atomstrom mitelfristig mit
moderner Technik eine bessere Lösung ist als ein neues
Steinkohlekraftwerk,
aber die Chance das in Deutschland ein neues
Kernkraftwerk gebaut wird ist gleich null,
selbst unsere
bestehenden AKW´s
zu denen ich mehr Vertrauen habe als in andere im
nahen Ausland
werden nicht mehr sehr lange am Netz sein
und wenn dann
nicht neue Kraftwerke seien es auch Steinkohlekraftwerke gebaut werden
wo
soll der Strom denn herkommen????
Selbst wenn ganz Deutschland weiter mit
hochsubventionierten
Windrädern vollgepflastert wird
reicht das nicht
unseren Energiebedarf zu decken!
Ich denke vielmehr das ihnen das neue
Kraftwerk persönlich nicht paßt,
es liegt ihnen ja frei irgendwo in die Pampa
zu ziehen,
sich ein Holzhaus zu bauen und Fernab von der Zivilisation ohne
Kraftwerk und Strom zu leben.
Kraftwerke sind nötige Übel die wir alle
brauchen,
auch die Gegner solcher Anlagen verzichten nicht auf Strom!
Wenn
wir die Energie die wir in Deutschland brauchen nicht selbst Produzieren und uns
dadurch noch abhängiger vom Ausland machen
werden wir ein noch teuerer und
unaktraktiverer Standort sein wie wir es jetzt schon sind.
Das wir unsere
Atomanlagen nach und nach Abschalten und sonst überall noch ältere Anlagen
weiter laufen und sogar neue gebaut werden ist genau so unverständlich wie der
Irrglaube das erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren soweit sind unseren
bedarf zu decken!
Am besten baut RWE das neue Kraftwerk auf dem Mond,
dann
fühlt sich auch keiner mehr auf die Füße getreten!
15.8.2007 um 12:52:58
18. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
Es sagt ja auch kein Mensch dass kein Kraftwerk gebaut
werden soll !!!
Es sollte halt eben nicht diese gewaltigen Dimensionen
haben und das alte müßte abgeschaltet und auch abgerissen werden.
Warum
wird den hier kein normales gebaut und in Fischbach auch ein normales ?!?
Wenn unsere Landesregierung ernsthaft an das Thema rangehen würde ,
hätte sie sich dafür entschieden beide Standorte von verschiedenen Betreibern
bauen zu lassen und somit nicht den Verdacht aufkommen zu lassen, es gäbe da
irgendwelsche anderen Interessen !
Die Leistung der beiden wäre fast die
des Stromexportkraftwerkes in Ensdorf und der Wirkungsgrad wäre durch Nutzung
der Abwäre wesentlich höher.
Nennen sie uns einen Grund warum diesen
Kraftwerk diese Größe haben muss ?
15.8.2007 um 13:09:41
19. Antwort
Absender: Roland
Email: wiesdorf@gmx.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Zur Abwechslung ein paar
Fakten:
1. Mein "Ökostrom" (Lichtblick Hamburg) ist inzwischen billiger als
"dreckiger" Strom der Energis!
2. Das geplante KW ist nicht modern: Ein KW
daß über 50% der eingesetzten Primärenergie als Wärmemüll wegwirft ist niemals
modern!
3. Mit einem KW für IMPORT-Steinkohle macht man sich so richtig
abhängig vom Ausland!
Also: Wechseln sie zu http://www.lichtblick.de/ und beschleunigen sie damit den
Umstieg zu den erneuerbaren Energien, denn ich habe noch ein paar Fakten für
Sie:
- Uran ist in ca. 45 Jahren alle!
- Steinkohle ist in ca. 100 Jahren
erschöpft!
Wir haben nur eine Chance: Weg von dem Kartell der
Energieriesen und alle Kraft dem Ausbau der regenerativen Energien.
15.8.2007 um 16:57:42
20. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
@ thorsten.
wie ein vorgänger schon sagte. ich
bzw. wir sind NICHT GEGEN den neubau von kkw's, sondern wie bereits erwähnt nur
IN DIESER GRÖSSENORDNUNG! damit dürfte ihr letzter post weitgehend beantwortet
sein.
auch wird sich so ein monstrum zb. weiter östlich in deutschland,
wo über dutzende von km kein mensch wohnt, sicherlich besser gestalten. es wird
kluger sein, den feinstaub im umkreis von wäldern niedergehn zu lassen als auf
den dächern, in wohnräumen, gärten etc. der bürger.
nur die logistik der
brennstoffe wär für die betreiber dort natürlich sehr viel teurer.
15.8.2007 um 18:00:25
21. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: ...egal,
wo es steht, es ist zu gross
Hallo Frank,
Es ist egal, wo in
Deutschland ein ähnliches Grosskraftwerk errichtet wird. In einer
dünnbesiedelten Region im Osten mit intensiver Landwirtschaft landen die
Schadstoffe in den Ackerfrüchten, im Fleisch oder in der Milch des Weideviehs,
das wir hier auch essen. Steht dort Wald, landet es durch sauren Regen dort im
Boden und führt zu Waldschäden. Und der Osten hat durch die
Braunkohlekraftwerke, die noch ineffizienter laufen, als SteinkohleKW wahrlich
genug Dreck.
Bei uns werden nicht die Lichter, die Defibrilatoren, die
Kühlschränke, TVs und Produktionsmaschinen ausgehen, nur weil wir dieses eine
Grosskraftwerk nicht bauen oder weil wir alte Kernkraftwerke abschalten oder
alte Kohlekraftwerke durch gleichgrosse, modernere ersetzen. Wer gestern abend
im ZDF die Reportage über die Macht der Stromkonzerne gesehen hat, der hat z.B.
erfahren, dass AKW-STrom für 1/3 des Preises produziert wird verglichen mit dem
Abgabepreis an den Verkäufer und da sind im Preis Produktionskosten und Abgaben
an die Netzbetreiber, die faktisch auch die Kraftwerksbetreiber sind mit
enthalten. Und CO2-Verschmutzungsrechte kriegen die vier grossen auch noch
geschenkt von der Bundesregierung und dieser Verschmutzungsrechtehandel ist so
gestaltet, dass es sich für Eon, nbw, RWE und Vattenfall sogar noch rechnet,
alte Dreckschleudern nicht abzuschalten...
Die bauen Ensdorf doch nicht, um
uns oder der Wirtschaft einen Gefallen zu tun, so ein Kraftwerkt ist doch wie
eine Lizenz zum Gelddrucken! Wie es um das Weltklima und die Lebensbedingungen
unserer Kinder und Enkel bestellt ist, ist denen doch völlig egal.
Ich weise
nochmals darauf hin: Bangladesh steht nach überaus heftigen Monsunen zu 3/4
unter Wasser...
Grüsse, Annika
15.8.2007 um 21:27:17
22. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: UNVERANTWORTLICH!!
Liebe Annika,
Vor ich
weiss net wieviel Millionen Jahren hatten wir doch auch mal eine Eiszeit mit
Überschwemmungen, da gab es noch keine CO2 Dreckschleudern, also ich würde die
Überschwemmungen der Welt nicht darauf zurückführen.
Sehen Sie sich doch mal
die Videos auf dieser Seite an, die über den Schwindel mit CO2 berichten, von
RTL zum Beispiel.
Warum wurden die alteingessenen Forscher dort mundtot
gemacht?
Vielleicht ist es auf dauer gesehen, weltweit doch nicht so
schlimm mit dem CO2, welches nebenbei natürlich auch für den Wachstum dieses
Planeten steht, oder?
Nachwievor stehe ich auch zur Umwelt und wäre froh
es, AKWs und KKWs wären schon weg, und wir könnten alles umweltfreundlich
gestalten + Arbeit für jeden, aber das geht nun mal nicht so schnell.
Man
kann keine Zivilisation von 100 auf 50 abbremsen innerhalb von 10 oder 20
Jahren. Daher: Her mit der neuen Anlage und alte Klopper müssen weg !! So sehe
ich das.
Liebe Grüße
15.8.2007 um 21:52:43
23. Antwort
Absender: Peter
Email:
URL:
Betreff: Re:
UNVERANTWORTLICH!!
Zusammenfassend ist bei den Befürwortern zu
lesen, dass alles nicht so schlimm ist und man stolz und froh sein soll , dass
das Kraftwerk hier hin gebaut wird.
Lange Rede kurzer Sinn.
Das die
Verschmutzung steigt ist eine Tatsache. Dadurch die
Gesundheitsbelastung. Ist das eigentlich nicht schon Grund genug, das ganze
Projekt abzulehnen???
Als Architekt in der Immobilienbranche kann
ich allen Grundstücks und Hausbesitzern in der Umgebung nur zu dem immensen
Wertverfall ihrer Immobilien gratulieren (ca. 30-40%).
Dies ist auch eine
Tatsache!
16.8.2007 um 12:40:47
24. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
CO2-Lüge
Hallo Chrissi,
der CO2-Anstieg in der Atmosphäre und die
damit verbundene Erwärmung von Erde, Luft und Wasser ist menschgemacht, das
bestreitet kann doch wohl kein vernünftiger Mensch und erst recht kein seriöser
Wissenschaftler mehr bestreiten. Die Wissenschaftler, die ich höre, werden von
ARD, ZDF oder Deutschlandfunk interviewt, ich lese SZ, Spiegel und Stern. Ich
denke, das sollte reichen, um sich eine neutrale Meinung zu
bilden.
Wenn nicht vom Menschen, woher soll den sonst soviel mehr CO2
kommen, als natürlicherweise wieder abgebaut werden kann? Weil unsere Kühe mehr
pupsen? Und wenn wir zu den CO2-Megakraftwerksschleudern noch die Regenwälder
abholzen, na dann prost Mahlzeit!
Heute morgen las ich die SZ und kam mir
reichlich "verarscht" vor:
Die Kfz-Steuer soll jetzt nicht mehr nach Hubraum
bemessen werden, sondern nach CO2-Ausstoss und beim Häuserbau sollen Bauherren
zu besserer Dämmung und effizienteren Heizsystemen verpflichtet werden. Im
Prinzip ist das eine prima Sache, damit Ottonormalverbraucher weniger CO2
emmittiert, aber besser noch, der Staat würde uns beim Kauf eines
umweltschonenen Autos, beim Bau eines energieeffizienten Hauses oder beim Kauf
eines Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A+ mit Zuschüssen
unterstützen.
Was tut er dagegen? Währen wir es "richten" sollen, genemigt
der Staat gleichzeitig den Bau von Kraftwerken, die ineffizient und
CO2-ausstossend sind. Wir löhnen und RWE macht sich die Taschen voll, das ist
doch widersinnig!
Angela Merkel ist heute auf Grönland - so berichtete
der Deutschlandfunk - und guckt sich dort an, welche Folgen die Erderwärmung auf
das Abschmelzen des Inlands- und Meereseises hat. Mal sehen, ob sie heute abend
in den Nachrichten darüber berichten und ob Frau Merkel den Zusammenhang
zwischen CO2 und Erderwärmung klar und deutlich anspricht. Die Frau ist
Physikerin, war Umweltministerin (sollte also Ahnung haben von der Materie) und
ist Parteifreundin von unserem Herrn Müller. Vielleicht hätte sie Peter mit auf
die Reise nehmen sollen!
Grüsse, Annika
Im Übrigen frage ich mich,
ob unser Wirtschaftsminister, der in Sulzbach eigentlich ganz idyllisch in
Waldnähe und ohne direkten Blick auf einen Kraftwerksturm wohnt, es klasse
fände, wie ich bald neben diesem Megakraftwerk zu wohnen. Selbst wenn die
Abgasfeinstäube in Saarwellingen oder Überherrn runterkommen und nicht bei mir
in Lisdorf, so hab ich immer noch den täglichen und nächtlichen Staub und Lärm
von der Kraftwerks-Kohleverladung auf der Saar und an Land und der Wertverlust
des vor 2 Jahren gekauften Eigenheims ist eben auch nicht gerade
toll.
16.8.2007 um 16:50:42
25. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re:
CO2-Lüge
naja du weisst ja.. wo das geld, dort die sklaven und ja-sager
17.8.2007 um 12:24:43
127. Eintrag
Absender: Walter
Email: cbnvxamx8ljnpje@golfilla.info
URL:
Betreff: Gegen das Kraftwerk
Wer jetzt noch für dieses
Kraftwerk ist, sollte dringend seinen
Hauptschulabschluß nochmal nach machen.
Das kann ja nicht wahr sein
daß sogar Mediziner, Politiker und andere
Menschen mit Hirn sich nun auch schon gegen den Bau dieses Monsters aussprechen,
und trotzdem laufen
in Ensdorf noch Leute rum die garnicht wissen daß ein
neues Kraftwerk gebaut werden soll. Und der Herr Bürgermeister meint angeblich
:
wer frische Luft haben will soll nach Helgoland, hier ist ein
Industrieland.
Das sagt eigentlich genug.
Hauptsache es gibt genug
Schwenker und Bier,
watt lait mir do am Kraftwerk. Aich wäälen de Oskar, aich
kennen sonscht kähnen.
Allez hopp, woor aich geschtern nomol strack !!!!!!!!
9.8.2007 um 16:24
128. Eintrag
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff: Aus dem
Forum www.energie-bewusstsein.de
Umwelt- und Klimaschützer gegen
Neubau von hocheffizienten schadstoffarmen Kohle-Kraftwerken -
wieso?
Der Kraftwerkspark, d.h. die Gesamtheit aller Kraftwerke in
Deutschland ist insgesamt recht veraltet und dementsprechend schlecht sind die
Wirkungsgrade vieler Kraftwerke.
Ein schlechter Wirkungsgrad bedeutet,
dass die im Brennstoff gespeicherte Energie nur zu einem geringen Teil in Strom
umgewandelt werden kann.
Bei Altanlagen kann man grob von einem Wirkungsgrad
von ca. 30% reden - es werden als 30% in Strom umgewandelt, aber ein Großteil
der Energie (70%) wird als Wärmeenergie an die Umwelt abgegeben. Oftmals sind
die Wärmemengen so gigantisch, dass diese gar nicht mehr genutzt werden können.
Es müsste ein großes Netzwerk von Fernwärmeleitungen gebaut werden und die
Heizungsanlagen in den daran angeschlossenen Gebäuden entsprechend umgerüstet
werden. Dies würde extreme Kosten bedeuten.
Trotz Fernwärmenutzung muss
weiterhin im Kraftwerk dafür gesorgt werden, dass die Wärme auch im Sommer
abgeleitet werden kann - denn dann möchte wohl niemand seine Wohnung heizen.
Dies bedeutet für den Kraftwerkbetreiber also doppelte Kosten: Für das
Fernwärmenetz
und entsprechend ausgelegte Kühltürme im Kraftwerk.
Zu
beachten ist, dass einige Kraftwerke in Deutschland bereits 30 Jahre bis 50
Jahre im Betrieb sind!
Natürlich wurden in diesen alten Anlagen hin und
wieder Teile gegen neuere ausgetauscht, aber die Wirkungsgrade sind dennoch um
einiges geringer gegenüber Neuanlagen. Neue Kraftwerke könnten aus einer
bestimmten Menge an Brennstoff viel mehr elektrische Energie erzeugen als
Altanlagen!
Es ist die Rede von Wirkungsgraden von bis zu 45%.
Auch
die Schadstoffabgaben an die Luft könnten in Neuanlagen um einiges verringert
werden, da deren Filter um einiges besser als diese von Altanlagen
sind.
Doch der Bau solch neuer, effizienter, umweltfreundlicher und
schadstoffarmer Kraftwerke wird seltsamerweise gerade durch Umwelt- und
Klimaschützer mit großen Protesten zu verhindern versucht. Wieso
???
Im folgenden möchte ich einige Argumente dieser angeblichen
"Umwelt- und Klimaschützer" aufgreifen und etwas dazu sagen.
"Wird
ein kleines Kraftwerk durch ein größeres ersetzt, erhöht sich der
Schadstoffausstoss"
Unsinn.
Durch den höheren Wirkungsgrad wird
für eine bestimmte Menge elektrischer Energie weniger Kohle benötigt,
was
gleichzeitig auch eine geringere Abgabe von Schadstoffen zur Folge hat.
Zusätzlich sind die gesetzlich geregelten Schadstoff-Grenzwerte bei
neuen Kraftwerken viel niedriger als bei alten Kraftwerken.
Es dürfen bei
Neuanlagen also gar nicht mehr so hohe Schadstoffmengen wie bei alten Anlagen
abgegeben werden.
Hält sich ein Kraftwerk an diese Emissionswerte nicht, so
bekommt es erst gar keine Betriebsgenehmigung.
Die Filteranlagen in
Kraftwerken wurden in den letzten Jahren so verbessert, dass sie in den letzten
10 Jahren um 90% und mehr
gesenkt werden konnten.
"Wird ein
kleines Kraftwerk durch ein größeres ersetzt erhöht sich der Bedarf an
Kohle"
Ja, falls das neue Kraftwerk wirklich zu 100% ausgelastet
wird, benötigt es eventuell mehr Kohle als ein kleineres, älteres.
Doch
wer sagt, dass das neue Kraftwerk stets voll ausgelastet wird?
Benötigen die
Bürger und die Industrie schlagartig mehr Energie, nur weil nun ein neues
Kraftwerk gebaut wurde? Natürlich nicht!
Denn das neue Kraftwerk ist stets
nur soviel ausgelastet, wie wirklich an Leistung benötigt wird.
Es kann nicht
mehr Strom ins Stromnetz geschickt werden, als benötigt wird!
Dies ist
übrigens generell so bei Kraftwerken - es wird stets nur soviel elektrische
Energie ins Netz gepumpt, wie auch benötigt wird.
Insgesamt sinkt der
Bedarf an Kohle in einem neuen großen Kraftwerk gegenüber einem kleinen, alten
sogar, denn das neue Kraftwerk hat ja einen besseren
Wirkungsgrad.
"Das alte Kraftwerk läuft aber weiter
?!"
Da die Energieversorger nicht dumm sind, werden sie vor allem das
neue, effiziente Kraftwerk zuerst voll auslasten.
Nur in Spitzenzeiten, z.B.
mittags, wenn viel elektrische Energie benötigt wird, wird das alte,
verschwenderische Kraftwerk zusätzlich genutzt.
Desweiteren kann das alte
Kraftwerk als Reservekraftwerk dienen, falls irgendwo in Deutschland durch den
Ausfall eines anderen Kraftwerkes
elektrische Energie
fehlt.
"viele kleine Kraftwerke sind sparsamer als ein
großes"
Auch dies stimmt nicht. Denn pro Kraftwerk werden nun kleine
Maschinen benötigt, die konstruktionsbedingt schlechtere Wirkungsgraden
als
große Maschinen in Großkraftwerken besitzen.
Zudem benötigt jedes Kraftwerk
Energie zur Regelung, Beleuchtung, Belüftung, Betrieb von Pumpen usw.
In
vielen kleinen Kraftwerken ist dieser Energiebedarf in der Summe höher als in
einem großen.
Zudem haben diese zusätzlichen Maschinen und elektrische
Geräte einen besseren Wirkungsgrad, wenn sie größer sind.
"Auch
45% Wirkungsgrad bei neuen Kraftwerken ist doch schlecht!"
Auf den
ersten Blick klingt 45% Wirkungsgrad schon recht wenig. Denn hier gibt es immer
noch stolze 55% Verluste.
Andererseits wurde der Wirkungsgrad gegenüber alten
Kraftwerken schon um 10% bis 15% gesteigert- dies sollte auch bemerkt
werden.
Was man aber oft vergisst: Was auch immer man tut, bei thermischen
Kraftwerken, wozu u. a. Kohle- und Kernkraftwerke zählen,
können niemals hohe
Wirkungsgrade erreichen. Es wird immer gewisse Verluste geben.
Denn ihr
Wirkungsgrad ist durch den "Carnot-Wirkungsgrad" begrenzt.
Dieser
Carnot-Wirkungsgrad hängt von den Temperaturunterschieden im thermodynamischen
Kreisprozess ab.
Je höher die Temperaturunterschiede, desto besser der
Wirkungsgrad der Anlage.
Somit sind bei den neusten Anlagen mit 700°C
Dampftemperatur theoretisch nur rund 70% Wirkungsgrad möglich.
Bezieht man
nun die erreichten 45% Wirkungsgrad auf die maximal möglichen 70%, so ergibt
sich ein "Wirkungsgrad" von 64%. Was gar nicht so schlecht ist
oder?
Übrigens: Schon gewusst, dass der Durchschnitt beim Wirkungsgrad
weltweit bei nur 31% liegt? In China sogar nur bei 23% ?
Da ist doch ein
neues Kraftwerk mit 45% gut! Es erzeugt mit der gleichen Menge Kohle doppelt
soviel Energie wie ein Kraftwerk in China.
In Zukunft werden die
Wirkungsgrade natürlich weiterhin verbessert, denn die Energieunternehmen sind
natürlich danach bestrebt, soviel Energie wie möglich aus der Kohle oder
sonstigen Brennstoffen nutzbar zu machen.
Hier passen Umweltschutz und
Wirtschaftlichkeit zum Glück ideal zusammen.
"Durch ein neues
Großkraftwerk sinkt die Lebensqualität"
Weshalb sinkt die
Lebensqualität, wenn ein neues Kraftwerk gebaut wird, welches sauberer, leiser,
effizienter, zuverlässiger, umweltfreundlicher und schadstoffärmer als ein
bisheriges Kraftwerk an dieser Stelle ist?
Die Lebensqualität steigt und
zwar gewaltig!
Desweiteren wird sich Industrie und Gewerbe in dieser
Gegend gerne ansiedeln, da ein neues, leistungsstarkes und zuverlässiges
Kraftwerk in der Nähe steht. So können auch neue Arbeitsplätze in der Region
entstehen.
Sinkt die Lebensqualität etwa, wenn neue Arbeitsplätze
entstehen? NEIN!
"Die Schadstoffbelastung in direkter Umgebung des
neuen Großkraftwerkes wird stark ansteigen"
Ach wirklich? Steigen
diese leichten CO2 und sonstigen Schadstoffmoleküle aus dem Schornstein und
fallen direkt runter auf den Boden und bleiben dort liegen?
NEIN! Die
Schadstoffpartikel werden natürlich wie bei allen anderen Kraftwerken auch durch
den Wind davongetragen und verteilen sich über eine große Fläche sehr
gleichmäßig. Somit kann die Schadstoffbelastung in direkter Umgebung zum
Kraftwerk gar nicht ansteigen.
In Wirklichkeit sinkt die Belastung sogar um
einiges, da die Filteranlagen des neuen Kraftwerkes um einiges besser als die
des alten Kraftwerkes sind.
Die Luftqualität wird bei einem neuen Kraftwerk
also viel besser als vorher sein!
Und diese Verbesserung der Luftqualität
möchten Umweltschützer mit aller Gewalt verhindern? Unlogisch!
Was
ich mit diesem Beitrag zeigen möchte:
Bitte glaubt niemals den
unsinnigen Argumenten von angeblichen "Umwelt- und Klimaschützern", welche den
Bau von wirklich umweltfreundlichen Kraftwerken mit aller Gewalt verhindern
wollen.
Lasst euch nicht von absoluten Werten (zu Schadstoffen,
Rohstoffmengen usw. ) schocken, beachtet immer die Relation zu den Werten von
alten und anderen Kraftwerken!
Am besten sollte man zuerst alles kritisch
hinterfragen, logisch nachdenken und seine eigene Meinung
bilden.
Ansonsten wird das Volk zwangsweise immer mehr und mehr
verdummen, da es ohne nachzudenken alles unsinnige direkt
glaubt!
Andreas Morawietz
11.7.2007 um 18:37
1. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Aus
dem Forum www.energie-bewusstsein.de
genau ! Alles ist gut ! Sag ich doch
!
Und wenn 2012 das neue Kraftwerk ans Netz geht sind alle froh. 50 neue
Arbeitsplätze und prima Klima.
Und dann wird das alte abgeschaltet und
die Hälfte aller 150 Leute wird wieder entlassen, denn das neu ist ja moderner
und dann könnt ihr Euch über das schöne neue Kraftwerk freuen.
12.7.2007 um 08:49:18
2. Antwort
Absender: Uli
Email:
URL:
Betreff: Re: Aus dem
Forum www.energie-bewusstsein.de
das neue Kraftwerk muss verhindert
werden da der Strom im Saarland nicht gebraucht wird. Die Auswirkungen sind -
daß das Saarland Feinstaubregion wir und die meinsten Autofahrer sich dank des
neuen Kraftwerkes mit Ihrem Auto nicht mehr fahren dürfen. Kohlekraftwerke sind
auf die Zukunft gesehen sowieso umweltschädigend.
12.7.2007 um 11:35:19
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff:
Kohlekraftwerke und die Energiewende
Hallo Werner und alle
Mitlesenden,
die Energiewende werden wir nicht von heute auf morgen
vollziehen und wir werden mittelfristig auch nicht ohne fossile Brennstoffe
auskommen, um Mittel- und Spitzenlaststrom zu erzeugen. Nachdenken müssen wir
allerdings darüber, in welcher Menge wir in den nächsten Jahre Kohle verfeuern
wollen.
Langfristig werden wir allerdings auf Kohle, Erdöl und -gas
verzichten müssen, denn irgendwann ist nix mehr davon da bzw. das, was noch da
ist, liegt irgendwo in der Antarktis, auf Spitzbergen oder in der Barentssee, wo
es zu einem Preis gefördert wird, den wir Verbraucher oder die
energieverbrauchende Industrie alle nicht mehr zahlen wollen.
Sollten wir
also jetzt nicht bereits daran denken, die Weichen in Richtung Energiewende zu
stellen? Selbst wenn Ensdorf nicht gebaut würde, werden in Europa in den
nächsten 10 Jahren noch genug neue Stein- und Braunkohlekraftwerke ans Netz
gehen, um unseren Energiebedarf in Spitzenzeiten zu decken. Wir sind
schliesslich Teil eines paneuropäischen Stromnetzes, bei dem wir nicht mehr auf
lokal erzeugten Strom angewiesen sind.
Ich meine, wir sollten die Augen
nicht verschliessen vor den enormen Entwicklungsmöglichkeiten regenerativer
Energien. Wir können heute sicherlich noch nicht alle Poteziale erkennen, aber
das konnte ein Gottlieb Daimler beim Bau des ersten Automobils vor 120 Jahren
auch noch nicht sehen.
Ein Ausbau regenerativer Energie würde nicht nur der
CO2-Bilanz zu Gute kommen, sondern auch Arbeitsplätze schaffen,
langfristig sicher mehr als die in Ensdorf neu zu schaffenden
Arbeitsplätze, denn Solarzellen und Photovoltaikanlagen werden bald
Exportschlager!
Allen Kohlekraftwerksbefürwortern sei der Film "Eine
unbequeme Wahrheit" von Al Gore ans Herz gelegt. Dieser Mann ist kein
"Ökospinner", der auf Fabrikschornsteine klettert, sondern analysiert sehr
fundiert und schon seit geraumer Zeit die Entwicklung von CO2 und
Weltklimaphänomenen der letzten Jahrzehnte und kommt zu dem Schluss, dass wir
einfach nicht so weitermachen können wie bisher und da ist eine kritische
Haltung gegenüber KW Ensdorf neu für mich nur eine logische
Konsequenz.
Grüsse
Annika
31.7.2007 um 00:11:07
129. Eintrag
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff:
VSE-Vorstandsmitglied Leo Petry !!!!
Wenn ich so einen Bericht lese
!!!! Was soll den ein VSE- Vorstandsmitglied sonst sagen
!!!
Der weis sogar mehr als alle Representanten in den letzten Sitzungen
: 600 Arbeitsplätze !! Das ist ja toll !
Ob die Investition
erfolgt, hänge mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der CO-Entscheidung
im Rahmen der Emissionsrechte-Zuteilung zusammen.
-die Menschen sind egal- der Profit zählt
Mir ist es lieber, wenn die Kraftwerke an der Saar
gebaut werden anstatt in Mannheim oder Mülheim-Kärlich bei Koblenz
-klar, die VSE ist ja in Ensdorf, und als Vorstandsmitglied der
VSE ;)
Die Senkung der Treibhausgas-Produktion sei
eine globale Aufgabe und durch regionale Verzichts-Szenarien nicht zu
lösen.
-genau ! Die anderen sollen mal anfangen ! Wir
machen in 40 Jahren dann auch was !
Auch das
Argument, dass der künftig in Ensdorf erzeugte Strom an der Saar nicht
gebraucht, sondern hier lediglich erzeugt werde, ist für den VSE-Vorstand nicht
stichhaltig.
-siehe mein Beitrag vorher : Jeder ist
sich selbst der Nächste ! Was interessieren mich die Leute
!
26.6.2007 um 11:23
1. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: VSE-Vorstandsmitglied Leo Petry !!!!
1. Die
Menschen sind keinesfalls egal, es hängen sehr viele Arbeitsplätze vom Neubau
des Kraftwerks ab, vom Direktor der Anlage bis runter zum Pommesbudenbesitzer an
der Ecke, der durch die ca. 3000 Montagearbeiter über 3-4 Jahre sehr viel Geld
verdienen kann.
Dennoch ist es letztendlich wirklich so, das der Investor
erst prüfen wird, ob er genügend Profit machen wird, bevor er in ein neues
Projekt investiert. Das ist selbst bei Umweltfreundlichen Projekten so.
2.
Da die VSE, welche Partner der RWE ist, nun mal an der Saar ist und nicht in
Mannheim, ist das so, genau! Und da wir in Ensdorf die optimalen Verhältnisse
für ein solches Mammutprojekt zur Verfügen haben, hat sich RWE auch enschieden
2.2 Milliarden HIER zu investieren und nicht in Buxtehude oder sonstwo.
3.WIR
Deutschen reissen alles raus, wir sind schon führend in der CO2 Senkung in
Europa, aber wir müssen noch mehr tun, Autos aus, Kraftwerke aus uvm. Die andern
sollen mal anfangen... wenn ich so einen Unsinn höre, und dann nach China oder
die USA schaue, jawoll da hast du recht.
4. Da wir in Europa in ein
Verbundnetz einspeisen, egal von wo, ist es auch egal wo wer wohnt oder wo
welches Kraftwerk steht. Der Strom ist der gleiche. Wie auch die Ford-Werke
Autos für überall bauen, ist nunmal so!!
Die Gegenargumente gegen Herr Petry
sind ohne Boden, schade das sich manche Leute hier nur mit irgendwelchen Parolen
wichtigmachen wollen. Schade um all die Väter die dadurch vielleicht ihren
Job verlieren.
Tja, letztendlich kommt der Strom ja aus der Steckdose,
nichtwahr?
Oder vom Dynamo des Fahrrads im Keller??
Liebe Grüße ,
Chrissi
4.8.2007 um 18:23:31
130. Eintrag
Absender: Markus
Email:
URL:
Betreff: Glaubt
ihr alles was man euch sagt ?
Erstmal möchte ich mich beim Betreiber
dieser Webseite bedanken. Tolle Sache ! Wenigstens einer gibt alle Informationen
ohne Vorbehalt weiter.
Zu meinem Betreff möchte ich folgendes
sagen:
Die ganze Diskussion ist ein Witz. Es kann doch wohl niemand
ernsthaft glauben dass die RWE ein Kraftwerk nach Ensdorf baut um Arbeitsplätze
zu schaffen oder den Strombedarf hier zu sichern.
Der Einzige
Hintergrund ist das in Aussicht stehend Geld. Klar heißt es alle Unternehmen
müssen Geld verdienen. So ist es ja auch, aber ein Focus vom Fliesband oder ein
Teller aus Mettlach macht unsere Familien nicht krank.
Am schlimmsten ist
wohl dass hier eindeutig die finanziellen Interessen der RWE vor die Gesundheit
der Menschen gesetzt wird.
Ein Ensdorfer Bürgermeister oder eine
Landrätin wird in 2012 soviel Geld verdient haben das sie schnell weggezogen
sind um hier nicht mehr wohnen zu müssen. Ihr glaubt doch nicht im Ernst von
denen würde sich jemand ernsthaft um eure Gesundheit kümmern !!!
Hier ist
es wie überall ! Jeder ist sich selbst der Nächste !
Zu dem Vorwurf die
BI würde viel zu hohe Zahlen ansetzen : Warum kommen den keine eindeutigen
Zahlen von der RWE ? Man kann doch nicht glauben ein Kraftwerk komplett geplant
zu haben und keine Aussagen über den Schadstoffausstoss machen zu können
!
Und das einzige Argument keine 3D Grafik von der Region machen zu
können ist eindeutig die Angst das die Menschen sehen was auf sie zu
kommt.
Wenn in 5 Jahren keiner mehr einen Kopf Salat aus Lisdorf mehr
essen will und das ach so toll umworbene Klima und die grüne Lisdorfer Auh und
das Saarlouiser Naherholungsgebiet nicht mehr so toll ist, man in Bous bei
gewissem Wind die Sonne ab 16 Uhr nicht mehr sieht bin ich mal gespannt ob es
die Arbeitsplätze wert waren !
Alle Kraftwerkbefürworter würde ich
gerne fragen was sie noch positives für sich selbst sehen , außer den evtl.
enstehenden Arbeitsplätzen . Evtl. den extrem gefallenen Wiederverkaufswert
ihrer Häuser !
4.6.2007 um 10:34
1. Antwort
Absender: Uli
Email: UKUli@web.de
URL:
Betreff:
Re: Glaubt ihr alles was man euch sagt ?
das Problem ist daß so ein
Kraftwerk den Feinstaub erhöht .. liege ich da richtig ?
Es ist schon
merkwürdig daß ein Kraftwerk gebaut werden soll und fertig gestellt wird - kurz
bevor der Bau solcher Kraftwerke von der EU verboten werden.
9.7.2007 um 09:44:22
131. Eintrag
Absender: Marc Speicher
Email:
marcspeicher@t-online.de
URL:
Betreff: Ja zum Kraftwerk
Ensdorf!
Endlich mal eine "Unterstützer"- Seite für die größte
Investition in der saarländischen Geschichte.
2.6.2007 um 19:17
1. Antwort
Absender: Marc Speicher
Email: marcspeicher@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ja zum Kraftwerk Ensdorf!
Also Frankie, jetzt
musst du dich entscheiden.
Oben schreibst du ich lasse mich von der "RWE
anwerben" und jetzt bin ich nur noch bei der Bank. Darf ich mir jetzt
aussuchen was ich lieber will?
PS: Bitte die Unterscheidung zwischen Bank
und Sparkasse zukünftig zu beachten.
21.8.2007 um 18:20:35
2. Antwort
Absender: Marc Speicher
Email: marcspeicher@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ja zum Kraftwerk Ensdorf!
Also, Rolands gibts
viele, also treten Sie hier mit vollständigem Namen auf.
Auch in solchen
Foren gibt es Mindestregeln und dazu gehört, dass man auch andere
Meinungen akzeptiert. Und nicht jeder, der zu einem anderen Urteil als
"Roland" und "Frank" kommt lässt sich von den "bösen RWE-Kapitalisten"
blenden oder kaufen.
Denken Sie mal drüber nach.
20.8.2007 um 19:08:08
3. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
Also Frankie, jetzt musst du dich entscheiden.
Oben schreibst du ich lasse mich von der "RWE anwerben" und jetzt bin ich
nur noch bei der Bank. Darf ich mir jetzt aussuchen was ich lieber
will?
zusammenhang leider nicht erkannt.. setzen sechs!
aber
spass bei seite, wir alle wissen doch wie leicht man meinungen mit einer kleinen
aufmerksamkeit beeinflussen kann, auch wenn eine äusserung dazu in der
öffentlichkeit fast immer ein tabuthema bleiben wird.
es besteht
natürlich immer ein verhältnis zwischen wahrheit und unterstellung aber gerade
dieses geht meist zu ungunsten der betreffenden aus.
davon abgesehn würde
ich meine aussage eher zum thema generell und nicht persönlich nehmen
21.8.2007 um 18:37:46
4. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
Schade nur, daß von der "größten Investition" laut
einer RWE Pressemitteilung nur ca. 10% der Investitionssumme im Saarland
verbleiben!
Schade nur, daß laut den EU-Ausschreibungsseiten kein
Großauftrag für saarländische Unternehmen abfällt!
Lassen Sie sich nur
weiter von der RWE blenden!
Frage, Herr Speicher: Sie haben doch im
Stadtrat SLS der Resolution gegen das Kraftwerk zugestimmt, oder?
15.8.2007 um 21:08:49
5. Antwort
Absender: Marc Speicher
Email: marcspeicher@t-online.de
URL:
Betreff: Re: Ja zum Kraftwerk Ensdorf!
Zunächst find ich es
schade, dass Sie sich hier hinter einem Psyeudonym verbergen. Sicherlich werden
Sie in einem Antwortschreiben in diesem Forum auch den Mut haben miit offenem
Visier zu spielen und Ihren Namen anzugeben. Das gebietet der gute Ton.
Nun
aber zur Resolution im Stadtrat.
Ich gehe davon aus, dass Sie sich mit
dem Inhalt der Resolution vertraut gemacht haben. Sonst würden Sie ja auch nicht
mit Ihr argumentieren. Die Resolution, die der Saarlouiser Rat einstimmig(!)
verfasst spricht sich nicht gegen das Kraftwerk aus, sondern für den
Energiestandort Saar und ein neues Krafwerk, das u.a. nicht mehr Schadstoffe
produziert als das bestehende und effizienter ist.
Gerne sende ich
Ihnen die Resolution zu, damit Sie sich mit dem Inhalt vertraut machen
können.
PS: Nicht jeder, der nicht Ihrer Meinung ist, lässt sich
blenden. Meinungsvielfalt hat sich Gott sei Dank auch in der BRD
durchgesetzt.
16.8.2007 um 21:08:59
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
" Ich gehe davon aus, dass Sie sich mit dem Inhalt
der Resolution vertraut gemacht haben. Sonst würden Sie ja auch nicht mit Ihr
argumentieren. Die Resolution, die der Saarlouiser Rat einstimmig(!) verfasst
spricht sich nicht gegen das Kraftwerk aus, sondern für den Energiestandort Saar
und ein neues Krafwerk, das u.a. nicht mehr Schadstoffe produziert als das
bestehende und effizienter ist."
ja klar ; )
und an welchem punkt
stehen wir jetzt lieber herr speicher;
reden wir noch von einem kkw, dass die
bestehenden werte nur ersetzt oder von weitaus anderen dimensionen der
zahlen?
es ist doch jedem hauptschüler von anfang an klar gewesen, das
diese resolution nicht umgesetzt wird, sondern wie so vieles nur aus heisser
luft besteht
17.8.2007 um 13:09:01
7. Antwort
Absender: Roland
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
Wieso Pseudonym, Herr Speicher? Ich heiße tatsächlich
Roland, und Sie haben meine E-Mail-Adresse. Daher ist Ihre Bemerkung
unverschämt!
In Ihren E-Mails an mich hatten Sie sich noch für eine
Doppelblockanlage, wie von RWE geplant, ausgesprochen. Die Resolution der Stadt
SLS, der einstimmig zugestimmt wurde, verlangt ein KW daß nicht mehr Schadstoffe
ausstößt als das jetzige. Das ist mit der Doppelblockanlge nicht
möglich.
Niemand, der meiner Meinung ist und das geplante KW ablehnt, läßt
sich blenden. Alle namhaften Energieexperten und Klimaforscher lehnen
Steinkohle-Großkraftwerke ohne KWK ab. Ich vermute eher, daß Sie sich von der
RWE haben blenden lassen!
Übrigens haben Sie Pseudonym falsch geschrieben...
18.8.2007 um 20:02:40
8. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
blenden ist vielleicht das falsche wort.. "anwerben"
eventuell eher
19.8.2007 um 17:43:38
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ja zum
Kraftwerk Ensdorf!
Denken Sie mal drüber nach.
genau
deswegen sind wir ja gegen den kraftwerksbau weil wir über die zukunft
unserer region und der menschen nachgedacht haben und nicht nur über
wunderhübsche zahlen auf einer bank!
20.8.2007 um 22:50:07
132. Eintrag
Absender: Peter
Email: peter@yahoo.com
URL:
Betreff: Ich bin dafür
Hallo Werner
Wir müssen uns
gegen die Kraftwerksgegner wehren,die ganzen Vorleistungen der Vergangenheit
kann man doch nicht einfach so aufgeben.
Die ganzen Argumente der Gegner sind
so was von Absurd das mir einfach die Spucke wegbleibt.
In Karlsruhe kämft
das Saarland wegen der Entschuldung,gleichzeitig wird eine Investition von über
2 Milliarden Euro Blockiert ?? aber der Mensch ist den Umweltschützer eigentlich
egal,keine Arbeit ,kein Geld kein Umweltschutz
Man sollte Ihnen den Strom
abschalten.
26.5.2007 um 08:48
1. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich bin
dafür
1. Es ist nun mal so, das auch Sie und Frank immer die gleichen
Argumente vorbringen und sich desweiteren immer Ihre Antworten so zurechtlegen
wie es gerade von Nöten ist.
Beispiel: Redet man von Ensdorf, geht es nicht
darum sondern um die Umwelt und Menschen. Redet man über die Umwelt und den Rest
der Welt, geht es hier nur um Ensdorf und das neue KKW. Sie wissen ja sicher,
das man zu einer guten Diskussion immer 2 Seiten sehen muss.
ähm,
sinn dieser aussage?! wir reden die ganze zeit von ensdorf und der umwelt
drumherum. nur das ein kraftwerk in china uns hier jetzt nicht weiter bringt,
dürfte wohl jedem klar sein.
2. Annika, ich habe Bekannte im
Kraftwerk Ensdorf, und deren Kinder die im direkten Umwelf des KKW wohnen, leben
und spielen sind kerngesund. Es gibt nämlich auch Menschen denen das ganze
Gejammer um Tot und Unglück nichts ausmacht. Die Großeltern der Kiddies sind
übrigends weit über 80 Jahre, und fühlen sich wie mit 20. Sind topfit und wohnen
seit 40 Jahren neben Ensdorf Alt.
Sie alle hoffen auf weitere 40 Jahre
Kraftwerk Ensdorf !!
Nicht auszudenken wenn hier 2012 Schluss
wäre.
leider spiegelt der gesundheitsszustand ihrer bekannten nicht
den gesamten des saartals wieder, der im bundesdeutschen vergleich doch recht
bedenklich aussieht. auch werden bereits erkrankte menschen im kreis ensdorf und
umgebung diese aussage mit einem lächeln beantworten.
3.
Arbeitsplätze
Sie konnten mir bis jetzt noch nicht beantworten wo, wie und
wannim Bereich der alternativen Energiequellen 5 mal soviele
Arbeitsplätzegeschaffen werden. Ob es Arbeiter oder Forscher sind, keine Ahnung.
Erklären Sie es mir, denn Argumente sollte man doch auch hinterlegen können. Mit
Fakten.
Und ob letztendlich 3000 Menschen in der Bauphase hier gearbeitet
haben oder nicht, wird sicher nach Fertigstellung des neuen KKW irgendeine
Studie oder Analyse darlegen. Man sollte einfach die Baustellen von RWE
betrachten, wo die baugleichen Kraftwerke gebaut werden.
Also auch hier nicht
mit Zahlen um sich werfen die nicht eindeutig klar sind.
hat die rwe
nicht selbst erwähnt, dass durch den hohen automatisierungsgrad moderner kkw's
arbeitplätze wegfallen werden?!
pro schicht werden gerade mal 50 menschen
benötigt. und natürlich werden ALLE angestellten und bauarbeiter saarländer sein
; )
4. Vergleich mit Bauhaus
Das neue Bauhaus in Ensdorf und das
geplante KKW stehen doch in keiner Relation zueinander, genausowenig wie die
Dillinger Hütte und der Mediamarkt, oder?
Kohlekraftwerk bzw Stahlindustrie
sichern die Rohstoffversorgung und Gewinnung, also eine Art Grundversorgung
welche man höchstens untereinander vergleichen könnte. Daher werden mit KKW ja
auch alternative Energiequellen verglichen und nicht ein neuer Baumarkt, egal
auf welchen Gebiet. Wenn Bauhaus und Mediamarkt nicht wären, könnten Sie und ich
trotzdem leben, das Licht einschalten und Fahrrad fahren oder? Also dieser
Vergleich zum Thema Arbeitsplätze ist nicht nachzuvollziehen.
Nebenbei ist
noch zu erwähnen, das 85% der Arbeitsplätze im neuen Bauhaus 400 € Jobs sind.
Tolle Arbeitsplätze wurden hier geschaffen.
sie wissen schon, dass
dezentrale kraftwerksanlagen auch strom produziern und sind sie immernoch im
glauben die arbeitsplätze des kkw wären für saarländer reserviert?
naja..
5. Was das Thema Umweltschutz angeht, so werden wir alle
sehen, wie das Ergebnis der neuen Anlage sein wird, wenn Sie ans Netz
geht.
Ob die Emissionen wirklich so erschreckend schlimm und hoch sein werden
wird sich zeigen, und wessen Aussage sich dann bestätigt auch. Abzuwarten bleibt
auch, wie sich die CO2 - Werte entwickeln wedren, wenn dort wo jetzt Ensdorf alt
steht, die neue Rauchgaswäsche stehen wird. Da wir aber gerade beim Thema sind,
möchte ich noch auf den Schwefelgestank beim "Vorbeiradeln am KW Ensdorf"
eingehen. Sie hassen also den Schwefelgestank wenn Sie mit Ihren Kindern am KW
vorbeiradeln? Nun, es ist nur leider so, das es da überhaupt nicht nach Schwefel
riecht, nicht mal bei einer Kesselfeuerung bzw Anfahrt der Anlage, wenn die
Rauchgasentschwefelung noch nicht zugeschaltet ist. Fragen Sie mal bei Anwohnern
in Ensdorf nach.
Aber kein Problem, ich werde versuchen herauszufinden woher
der von Ihnen wahrgenommene Geruch herkommt.
Bei einer Kesselfeuerung wird
kein Kohlefeuer eingesetzt, wie Sie ja vielleicht wissen, erst ab einer
bestimmten Temperatur im Kessel wird Kohle verbrannt um die Rohre zu schützen.
Wenn diese Temperatur erreicht ist wird Kohlefeuer im Kessel gezündet und
anschließend geht die Rauchgasentschwefelung in Betrieb.
Sie sollten mal bei
einer Führung im Kraftwerk teilnehmen, da bekommt man das erklärt. Desweiteren
liegen auch bei einer Anfahrt alle Werte im vorgeschriebenen Rahmen, welcher vor
Kurzem übrigends erneut gesenkt wurde.
Nein, ich kann leider nicht erklären,
welchen Geruch Sie wohl morgens zwischen 0 und 5 Uhr an der Saar wahrgenommen
haben, da in diesem Zeitraum meistens die Anlage nach einem Stillstand
angefahren wird. Wissen Sie eigentlich nach was Schwefel riecht??
Nach faulen
Eierm oder? Radeln Sie mal nach Dillingen, da riecht man das direkt. Zumindest
als ich dort noch zur Schule ging.
schöne thesen, nur was passiert
wenn die werte dann doch "so erschreckend schlimm" sein werden?! reissen wir das
kkw natürlich wieder ab, ne?
welcher betrieb käme in ensdorf und umgebung
noch in frage um diese gerüche freizusetzen, besonders um diese uhrzeit?
röhrenwerke bous eventuell.
warum denn schonwieder ein fingerzeig auf
andre orte im land? was ist daran so schwer zu verstehn, dass wir kein + sondern
ein - an schadstoffbelastung im saartal dringend benötigen?! auch les ich
immer, die neue anlage im vergleich zur alten.. die alte bleibt am netz, falls
noch nicht wahrgenommen!
6. Alternative Energiequellen:
Man siehe
sich den Bericht im Bereich Aktuelles vom 20.08.07 auf dieser Website an.
"Unerwartete Kräfte" Soviel zum Thema Wartung der Windräder. Frage mich nur wo
die ganzen 74.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen wurden. Also
Störfälle scheint es ja wohl überall zu geben.
Ich hoffe das auch das
Photovoltaikprojekt in Gr0ßrosseln genug Anreiz für die Bürger bringt. Könnte ja
sein, das sonst der Investor noch abspringt. Muss sich ja schon für alle
Beteiligten lohnen, das Projekt.
liegt der irgendwo noch vor,
leider nicht gelesen..
Ich bin nach wie vor Ihrer Meinung: Umwelt
geht vor!!!
Aber nicht zu jedem Preis
falsch! umwelt UND DIE
GESUNDHEIT DER MENSCHEN ALS HÖCHSTES GUT geht vor. nicht der profitwahn diverser
großkonzerne!
27.8.2007 um 17:33:39
2. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Wenn Sie die Diskussion wirklich verfolgen werden Sie sehen,
dass keiner was gegen ein Karftwerk hat . Nur in diesen Dimensionen nicht.
Sie können mir glauben ich bin der erste der seine Meinung ändert wenn
wir ein neues normales KKW bekommen und das alte weg kommt.
Sie werden mir
nicht beweisen können dass die RWE irgendwas im Interesse der Allgemeinheit
macht sondern nur im eigenen Interesse handelt.
Ich frage sie : Warum
legt die RWE nicht endlich die Zahlen vor ?
Es wird doch wohl kein Problem
sein einige Zahlen zu nennen. Gerade vor dem Hintergrund schon bestehender
Kraftwerke mit ähnlichen Dimensionen !
Warum erstellt die RWE keine 3D
Ansicht, im passenden Verhältnis, zur Verfügung ? Man sollte doch glauben dass
nachdem ein Kraftwerk komplett geplant ist und man schon sagen kann wieviele
Arbeitsplätze entstehen in der lage ist sowas zu zeigen !
Zumal immer gesagt
wird die Zeicnungen der Gegener würden ein falsches Bild auf das Vorhaben
werfen.
Das beweist mir das hier einige nicht ehrlich sind und bewußt
Informationen zurückhalten. Und dann komme mir keiner mit möglichst großer
Transparenz !
30.8.2007 um 11:22:59
3. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Immer
dieses Arbeitsplatzargument!
Es würde mich in der Tat interessieren,
wieviele dieser 150 Arbeitsplätze, die Ensdorf "neu" bringen wird, tatsächlich
neu geschaffen werden und welcher Anteil Leute davon bereits jetzt bei Ensdorf
"alt beschäftig ist.
Mal ehrlich, wieviel Geld der 2 Mrd Investitionssumme
bleibt denn tatsächlich im Saarland? Die Beim Bau kommen auf Grund der Grösse
des Projekts nur Grossfirmen zum Zug, nachher bei der Wartung wird keine
saarländische Firma davon profitieren. Grossanlagenmaintenance und -wartung wird
heutzutag "outgesourced", sprich kaum noch von RWE- Mitarbeitern übernommen.
Lassen wir uns da doch nichts vormachen!
Das sind bei 2 Mrd
Investitionsvolumen teure 150 Arbeitsplätze, sollten da nicht mehr bei
rausspringen?
Der Ausbau von alternativen Energien, Solarpaneelen auf
Eigenheimdächern z.B., bringt der saarländischen Wirtschaft langfristig
wesentlich mehr Arbeitsplätze als das Kraftwerk.
Schön, wenn die Existenz von
150 Familien durch den Bau gesichert wird, aber was wird aus der wesentlich
höheren Anzahl von Familien im Ballungsraum Saarlouis mit seinen 100.000
Einwohnern, denen es durch mehr Schadstoffe in der Luft gesundheitlich
schlechter geht? Dass es durch eine Ballung von CO2-Emmittenten höhere Krebs-,
Herz-Kreislaufkrankheits, Allergieraten gibt steht wohl ausser Frage,
oder?
Dass Herr Stein für Ensdorf neu ist und alle anderen, die jetzt dort
arbeiten, kann ich ja verstehen, aber der Rest der
Bevölkerung??
Annika
2.6.2007 um 22:46:32
4. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Liebe Annika,
zu dieser Aussage
von Ihnen:
ich frage mich langsam, ob das Arbeitsplatzargument wirklich
das einzige ist, was Sie bei dieser Diskussion so antreibt.
Unter der Adresse
http://www.umweltserver.saarland.de/klima/klima43.htm
finden
Sie Informationen aus einem Gutachten, dass ehemals vom saarl. Umweltministerium
bei mehreren Instituten in Auftrag gegeben wurde, um Möglichkeiten zur
CO2-Einsparung und deren Effekte auf den Arbeitsmarkt zu untersuchen und dass
unter anderem zu dem Schluss kommt, dass durch eine Umstellung saarl.
Energieerzeugung zwar 440 Arbeitsplätze in Bergbau und Energiewirtschaft
verloren gehen, dagegen ein Arbeitsplatzgewinn in Industrie und Bauwirtschaft
von plus 700 und im priv. und öffentlichen Dienst von plus 400 zu erwarten
ist.
muss ich ja doch mal noch eine klitzekleine Frage
stellen.
Mein Bruder arbeitet bei Saarberg unter Tage, er hat mir jetzt
erklärt das momentan 2000 Menschen dort beschäftigt sind.
1. Sollte 2012
die Grube Ensdorf dicht machen, macht auch das KKW alt in Ensdorf dicht, wegen
Kohlemangel.
2. Die KKW Fenne, Weiher usw, bekommen dann ihre Kohle
woher??
Also egal welche Institute hier Hochrechnungen machen, Fakt ist,
das wir (falls die Grube 2012 dicht macht) ein erhebliches Arbeitslosenaufkommen
im Saarland haben, oder wollen Sie das abstreiten?
Und jetzt erklären Sie
mir mal bitte, wo die tollen Hochrechner ca. 2500 Arbeitnehmer unterbringen.
30.8.2007 um 08:35:43
5. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich bin
dafür
welchen teil von dem satz
Ich würde meine beiden Söhne
jetzt mit Sicherheit nicht mehr zu Saarberg in die Lehre
schicken.
versteh ich nicht? klingt der satz nicht so als wenn
saarberg noch gesund wäre, sie ihre jungs dort in die lehre "schicken"
würden?
naja auch egal, off topic..
1.9.2007 um 17:44:45
6. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich bin
dafür
wundert dich das wirklich?! ; )
31.8.2007 um 13:49:45
7. Antwort
Absender: Christian
Email:
URL:
Betreff: Die
Arbeitsplatz-Geschichte
Egal ob's jetzt nur 150 sind, oder 500 oder
wieviele auch immer: mit Kraftwerk haben wir mehr Arbeitsplätze als ohne, das
ist ja wohl Fakt und wird von niemandem bezweifelt.
Was ich interessant
finde sind die Zahlen über mögliche Arbeitsplätze, die durch alternative
Energiegewinnung entstehen könnten. Die find ich erstaunlich hoch (auch wenn ich
sie wohl nicht überprüfen kann). Wäre es denn denkbar die RWE dazu zu bewegen im
Gegenzug zum Kraftwerksbau kommende Investitionen in alterantive Energien
ebenfalls im Saarland zu tätigen? Wäre das ein mögliches "Entgegenkommen"? Finde
nur ich das einen guten Gedanken?
3.9.2007 um 07:15:55
8. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Hallo Frank,
da ich ja so
hirnrissigen Quatsch von mir gebe und mit unqualifizierten Bemerkungen um mich
werfe, frage ich Sie mal was.
die werte stammen von einer zu
erwartenden hochrechnung auf diese dimensionen eines kkw durch bestehende.
abweichungen durch technik etc. sind natürlich vorhanden.
thema krebs: ist ja
dann nicht schlimm wenn noch ein paar krebstote mehr dabei kommen, ne?! (kann
man nur den kopf schütteln bei solchen aussagen!)
Rauchen Sie
eigentlich? Das Krebsrisiko sollte man auch in betracht ziehen. Also alle
Menschen die hier so große Töne spucken von wegen Flugstaub und der Gipswolke
die aus dem Kraftwerk entwichen ist, sollten sich mal überlegen erst den
Glimmstengel zur Seite zu legen und auch damit den Mitmenschen um sich herum
etwas gutes zu tun.
Jeder ist sich selbst der nächste.
Aber tut hier
sicher nichts zur Sache. ES GEHT HIER UM ENSDORF!! Richtig??
jedes
kind weiss inzwischen, dass nur eine handvoll arbeitsplätze im saarland
entstehen werden und die leut des ehemaligen kkw's müssen ja auch noch unter.
also argument gestorben!
Nun da Sie ja wissen wann die neuen
Blöcke ans Netz gehen UND wann die Alten abgeschaltet werden, und was mit den
Arbeitskräften der alten Anlage passiert, nehme ich an das Sie an der Quelle
sitzen, denn das weis hier noch keiner. Warum labern dann die Grünen, BUND und
NABU oder wie die alle heissen so einen Quatsch, von wegen: RWE will das alte
Kraftwerk weiter betreiben... was labert Ihr hier alle für einen Quatsch um die
Arbeitsplätze, die gehen Euch doch eh nix an, einen von EUCH wir RWE oder VSE
bestimmt nicht fragen ob ihr nen Job wollt. Da muss man ja Angst vor
Manipulation haben.
menschen die fähig sind in einem kkw zu arbeiten,
werden sicherlich nicht viele probleme haben, einen neuen job in andren
technischen berufen zu finden. ausserdem von welcher zahl reden wir gegenüber
den neu geschaffenen arbeitsplätzen in umweltschutz und co?! (kein
vergleich!)
Ach sind diese Menschen fähig? Siehe Störfall vor kurzem,
oder bringen sie uns alle um wenn sie einen Fehler in der neuen Anlage machen?
So ein Mist! Da könnte ich mit dem selben Argument zurückwettern: Ach die
Menschen aus dem Bergbau sind sooo qualifiziert, die finden schon was anderes,
und wenn nicht sollen sie halt wegziehen und was suchen. Die vom KKEnsdorf auch,
sind ja top qualifiziert. Und wenn es doch gebaut wird, das neue MONSTER, dann
sollen halt alle die wegziehen denen das nicht passt, sind ja auch alle
topqualifiziert. Wenn ich so was höre. Schon mal die Arbeitslosenzahlen von
Deutschland gesehen?? Ach, die gehen ja zurück. Erzählen Sie das mal den
Grubenarbeitern und allen Arbeitslosen hier im Saarland. Und vor allem den
TOPQUALIFIZIERTEN!!
Zeigen Sie mir bitte einen Vergleich zu einer 1600 MW
Kohlenkraftwerksanlage was die Arbeitsplätze angeht, egal an was Sie denken:
Windkraft, Solarenergie, Wasserkraft uvm. Sagen Sie mir wo arbeiten mehr
Menschen in 1. der Bauphase 2. Wartung der Anlage während dem Betrieb. Wenn wir
da auf einen Nenner kommen ist das meines Erachtens ein TOP-Vergleich.
solch eine aussage hinkt vorne und hinten und tut nichts zur
eigentlich sache und den umweltfolgen fürs saarland (müsste eigentlich jedem
klar sein). und schonmal einen bauarbeiter gesehn, der 4 jahre an einer
baustelle bleibt?! er müsste sicht mit metalverarbeitung, mauern, elektrik,
computer und und und gleichermaßen auskennen.. daher unsinn!
1. Hab
ich auf Aussagen von jemand anderem geantwortet, ob das zum Thema Umweltschutz
war oder was anderes müsste man nachlesen.
Neee also ich hab noch nie EINEN
Bauarbeiter gesehen, der 4 Jahre an einer Baustelle bleibt. Der müsste wirklich
alles können, und vor allem gleichzeitig?! Nee das geht nicht. Daher werden in
Ensdorf auch ca. 3000 Arbeiter arbeiten, und die werden sicherlich
Bedürfnisse haben wie: 1. HUNGER, 2. DURST, 3. SCHLAFEN und da fallen mir
noch andere Dinge ein, sind aber nicht jugendfrei. Alles in allem werden die
Jungs hier mächtig die Konjungtur ankurbeln, wer das anderes sieht sollte mal in
der Vergangenheit rumforschen und sich die Umsatzzahlen von zb ALDI oder anderen
Lebensmitteldicountern ansehen wenn Großprojekte gebaut wurden.
Also ich
sehe darin keinen Unsinn, aber es geht ja hier um UMWELTSCHUTZ in ENSDORF sonst
nix, ok habe ich verstanden.
deswegen sind ja auch saarländer im
GANZEN LAND gegen diese dreckfabrik!
Und warum tut dann keiner was?
Nee man wettert hier solange rum bis es dann in Frankreich hinter die
Grenze gebaut wird und dann hat man den selben Mist hier. Allerdings
hat man dann auch Kaufkraft, Arbeitsplätze und alles andere positive in
Frankreich, siehe Smartwerk.
richtig, wir schalten 4-5 kkw's in ganz
deutschland ab und bauen in ensdorf dafür eins das die leistung derer übernimmt
-> kompletter wahnsinn!!
Genauso wird es kommen, denn die 40
Jahre alten Klopper werden nach und nach abgeschaltet, denn sie fallen
auseinander. Eine Renovierung oder Instandsetzung dieser Altanlagen, wie es
manche fordern, das is Wahnsinn!! Aber da ja eh 30 neue Kraftwerke in
Deutschland geplant sind, werden die alten ganz verschwinden in absehbarer Zeit.
Da wird dann Ensdorf nicht allein stehen. Wäre ja auch zu gefährlich wenn man
den Störfall vor kurzem bedenkt.
schonmal den gewinn der konzerne
der letzten 10 jahre beobachtet? wenn sie nur 1/4 in die forschung investiert
hätten würd die welt heute anders aussehn!
Glaube ich eher
nicht, denn 1. haben die Konzerne Gelder in Forschung investiert, und 2. geht
das nicht in 10 Jahren, das ist Muckefugg was Sie hier von sich geben. Das
wissen Sie im übrigen auch.
ja, ne goldne rosette sieht
anscheinend nunmal viel schöner aus als ne saubere umwelt und gesunde menschen
und vor allem kinder!
Die saubere Umwelt und vor allem gesunde
Menschen hängen nicht nur von KKw ab sondern auch von anderen Dingen,
welche wir nicht beeinflussen können, aber auch das wissen Sie. Beispiel???
Vulkanausbrüche, Tsunami...
was muss man ihnen noch beibringen
damit sie endlich verstehn das die paar arbeitsplätze sich weder positv noch
negativ aufs saarland auswirken?! die zahl is so verschwindend gering, dass sie
eigentlich gar nicht erwähnt werden sollte, sondern nur als scheinargument der
konzerne für dummdeutsche erfunden wurde.
wenn man ihnen zuhört, meint man
gerade das saarland wäre ohne dieses kraftwerk auf allen ebenen nicht mehr
lebensfähig, wir werden alle verarmen, arbeitslos, kinder hängen fixend in der
ecke usw.
ABSOLUTER BLÖDSINN kann man da nur sagen!!
Ich
finde das Schaffen von Arbeitsplätzen sehr positiv. Ach und was kommt eigentlich
nach der Arbeitslosigkeit?? Der soziale Abstieg, oder??
Fahren Sie doch mal
durch solch ein Viertel und erzählen Sie da rum das ein paar
Arbeitsplätze sich nicht positiv auswirken, hahaha da muss ich schmunzeln. Aber
ich glaube die Menschen könnten Ihnen auch glauben, bekommen ja eh genug Geld
vom Steuerzahler, aber...was wenn der nicht mehr zahlt??? Hmmm... da wissen Sie
sicher eine Antwort, oder???
zum letzten mal, es geht nicht um
china oder sonstige flecken auf der welt sondern ENSDORF. und dieses kkw ist
nicht auf dem besten stand der technik! diese ständige vergleicherei dient doch
nur als fingerzeig um von den eigenen zuständen abzulenken!
Zum
letzten Mal, auch hier habe ich nur geantwortet. Und, ach.... JETZT geht es nur
noch um Ensdorf?? Nicht mehr um die ganze UM-WELT??
Was faseln Sie hier für
Zeug? Wie legen Sie sich hier alles schön zurecht?? Und diese Kraftwerk ist das
Beste was man im Moment bauen kann. LEIDER !! Ich hätte auch gern 99%
Wirkungsgrad aber das geht NOCH nicht. Wenn man den weltweiten Durschnitt an
Wirkungsgrad von 31% oder den von China mit 23% gegenrechnet, ist 46% plus
Wärmeauskopplung von 150MW (welche erst gefordert und jetzt als zuviel
beschimpft wird) doch ok.
also mit solchen aussagen
disqualifiziert man sich selber. wie blind und voreingenommen muss man sein um
nicht erkennen zu wollen, dass das saarland unter einer sehr starken
industriellen belastung steht und die aufgabe daher, diese zu reduzieren und
nicht noch zu erweitern. ein erneuter vergleich, dieser sogar diesmal noch in
die vergangenheit, kann von ihnen sicher nicht ernst gemeint sein oder?! ;
)
Sehr starke Belastung? Dann zählen Sie mal auf. Bin mal
gespannt, was da alles
kommt.
18.8.2007 um 13:28:55
9. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich bin
dafür
als 4-5 Altanlagen (nur das die eben nicht hier stehen, sondern
verteilt in Deutschland)
daumen hoch. endlich begriffen, dass wir in
ensdorf 4-5 KKW'S AUF EINEM FLECK HABEN WERDEN!
ein mann der seine
meinung zu veralteten dingen verteidigt und seine beiden söhne ins kkw schickt..
ich hätte für sie die ein oder andre wohnung in direkter kraftwerksnähe.. da
kann man den lifestyle sicherlich gut ausleben ; )
davon abgesehn sollte
man jungen leut freie hand in berufswahl lassen und nur unterstützend wirken
anstatt sie irgendwo hin zu 'schicken'. und meinen sie wirklich wir brauchen in
15-20 jahren noch irgendjemand der mit kkw's gelernt hat wenn er sich nicht
grundlegenden fortbildungen unterzieht?
1.9.2007 um 12:17:23
10. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Nach oben
schieb !
Schon interessant dass hier die Antworten nur so sprudeln und
bei solchen Fragen plötzlich nichts passiert !
31.8.2007 um 09:57:13
11. Antwort
Absender: Annik
Email:
URL:
Betreff: Kohle für
Ensdorf alt
Hallo Chrissi,
der Ausstieg aus dem Bergbau ist
beschlossene Sache, egal, ob Ensdorf NEU kommt oder nicht. Vielmehr ist es ja
auch so, dass Ensdorf NEU nach meinen Informationen auf Grund der Kessel nicht
mit saarl. Kohle befeuert werden kann.
Wie das bei Fenne, Weiher usw.
aussieht, weiss ich nicht, fragen Sie doch mal nach!
Wenn die Grube 2012 zu
macht, haben wir also 2500 Arbeitslose aus dem Bergbau; Ensdorf NEU wäre schon
hochgezogen und dort sollen laut RWE Angaben 150 Leute direkt beschäftigt
werden. Bleiben immer noch 2350 Leute ohne Job. Ich stimme Ihnen zu, wir haben
dann ein erhebliches Arbeitslosenaufkommen. Aber glauben Sie wirklich, ein
Bergmann macht dann auf einmal Wartung oder Instandhaltung oder was sonst noch
an nachgelagerten Arbeiten anfällt? Die Maintenance (Wartung) von grossen
Kraftwerksanlagen dieser Dimension wird nicht von lokalen Firmen
gemacht.
Wieviele der 2500 Leute sind nach 2012 tatsächlich arbeitslos und
wieviele gehen danach nicht sowieso in Rente oder haben noch ein paar Jahre bis
zur Rente? Sie wissen ja selbst, dass man ab 55 schwer vermittelbar ist. Wird
RWE die alle einstellen wollen?
Ein andere Frage, die ich mir neulich
gestellt habe, die nichts mit dem eigentlichen Kraftwerksbau zu tun hat (damit
Sie mir nicht vorwerfen, ich lenke vom Thema ab)
Wenn der Ausstieg aus dem
Bergbau von allen politischen Parteien gewollt ist (Minister Georgi hat es
gestern in einem SZ-Interview als eines seiner wichtigsten Anliegen bezeichnet)
, wenn aus Rentabilitätsgründen eine Förderung deutscher Kohle nicht mehr
angezeigt ist, warum werden dann in Ensdorf weiterhin junge Leute für den Job
unter Tage ausgebildet?
Die setzen mit 17/18 Jahren auf eine Sache, die in 5
Jahren gelaufen ist, müssen dann umschulen oder kriegen einen anderen,
schlechter bezahlten Job auf den die ursprüngliche Qualifikation nicht passt.
Das ist doch - mit Verlaub - Verarschung!
Würden Sie ihren Sohn jetzt dort in
die Lehre schicken?
Einerseits will die Landesregierung keinen Bergbau mehr,
aber sich gänzlich von der Kohle verabschieden, das will sie auch nicht.
Noch
einmal: Ich bin nicht gegen Kohlekraftwerke, aber doch nicht in diesen
Dimensionen! Ich weiss, dass Deutschland allein das Klimaproblem nicht lösen
kann, aber einer muss doch anfangen und wie ich in früheren Beiträgen dargelegt
habe, bringt es mittel- und langfristig sogar Arbeitsplätze.
Nachdem die
Gruben und Montanbetriebe im Saarland in den 80er Jahren geschlossen wurden und
auf einmal viele Leute arbeitslos waren, gab es lange Zeit keine anderen Jobs,
weil sich die Politik nicht vorrausschauenderweise angefangen hatte, auf andere
Industriezweige, auf Dienstleistungen usw. zu setzen. Ich meine, wir sollten
jetzt schon nach anderen Wegen suchen, sonst haben wir - weil wir jetzt wieder
zu stark nur auf die Kohle gesetzt haben - bald wieder das gleiche Problem
und brauchen wieder 25 Jahre um uns wirtschaftlich zu
"berappeln".
Grüsse, Annika
30.8.2007 um 11:18:53
12. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Hallo Walter,
die Werte
auf dem Flugblatt der BI sind woher?? Selbst ausgedacht?? Die abschließenden
Tests sind doch noch gar nicht durchgeführt, und wenn, wird die RWE diese beim
Genehmigungsverfahren offen legen. Dann wird man sehen das die vorgeschriebenen
Werte, welche von der ROT-GRÜNEN Regierung festgelegt wurden, unterschritten
werden.
Ein klarer PLUSpunkt für das Kraftwerk.
Thema Krebs: Es
sterben nachgewiesen immer noch mehr Menschen an einem Herzinfarkt als an
Feinstaub, selbst unter Tage.
Liebe Annika,
wieviele neue
Arbeitsplätze tatsächlich geschaffen werden kann kein Mensch genau sagen, eins
ist jedoch klar. Da man laut RWE die alten Blöcke wohl nicht sofort mit
Fertigstellung der neuen Blöcke abschalten wird, braucht man eine komplett neue
Mannschaft um die neuen Blöcke zu betreiben und auch die Zulieferer müssen Ihre
Kapazitäten erhöhen.
Zum Thema "OUTGESOURCED": Der Block 3 des
heutigen Kraftwerks gehört der RWE, dennoch arbeiten im, und im Umfeld des
Kraftwerks ausschließlich Saarländer, ich denke mal nicht das die RWE das
Personal aus Essen mitbringt, das wäre ja eine regelrechte Umsiedlung.
Thema
Grundlast: Gehen wir davon aus, die großen Kraftwerksbetreiber schalten
ihre Dreckschleudern + AKW´s ab. Dann haben wir letztendlich nicht MEHR
Arbeitsplätze durch die erneuerbaren Energien geschaffen, sondern WENIGER, und
MEHR Arbeitslose und zwar in ganz Deutschland. Grundlast steht dann überhaupt
nicht mehr zur Verfügung, aber egal, kaufen wir aus dem Ausland ein, wird sicher
günstig.
Zum Thema Arbeitsplätze und Existenzen der 150 Familien,
bleibt nur soviel zu sagen: Die Menschen die im Kraftwerk arbeiten, die Menschen
die während der Bauphase ihre Hotelzimmer vermieten werden, die Besitzer der
Supermarktketten, die Pommesbudenbesitzer einfach alle, die bei einem solchen
Großereignis Geld verdienen können, sichern somit Ihre Existenz, und das auf
Jahre!! Da wir aber einen imensen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland
haben, ist das wohl eher unwichtig, stimmts?
Thema Feinstaub für
den Kreis Saarlouis: Warum sind die Kühltürme und Kamine so hoch? Damit der
Dreck direkt 500 Meter nebendran wieder runterkommt. So ein Blödsinn!
Der Feinstaub und der Dreck der Chemiefabrik in Carlingen und des AKW´s in
Cattenom, der kommt hier runter. Da passt die Entfernung bei optimalen
Windverhältnissen schon eher. Vielleicht sollte man wirklich den Bau in Ensdorf
verhindern, und RWE bitten das AKW in Cattenom zu vergrößern, so um 2000 MW. In
Frankreich ist man eh für Atomkraft, das wäre doch klasse, und der Profit wäre
wesentlich höher.
Thema Kaufkraftgewinn: Der Kaufkraftgewinn für das
Saarland nahezu NULL? Wie kommt man denn zu solch einer
Schlussfolgerung?
Beispiel Fußball-WM: OK, es waren natürlich viel mehr
Menschen die nach Deutschland kamen, aber es waren auch EU-Ausländer. Sie kamen
von überall her nach Deutschland, und was dabei rauskam ist doch bekannt. Diese
Situation hier in Saarlouis ist ähnlich: In Berlin zb. waren es zwar wesentlich
mehr Menschen, aber nur 4 Wochen lang. Hier werden es für Saarlouis und Umgebung
4 Jahre sein. 4 Jahre lang Hunger, Durst, eine Gelegenheit zum schlafen und
natürlich auch alle anderen Bedürfnisse die man hat.
30kg pro Kopf! Wo
haben Sie denn diese Zahlen her? Ist damit nur Ensdorf gemeint oder der
Durchschnitt von Deutschland?
Es bleibt abzuwarten, wieviele Altkraftwerke
bis 2012 dicht gemacht werden, wie es im überigen von den Betreibern geplant
ist, denn die hohen Zertifikatskosten für die Altanlagen werden die sicherlich
nicht auf Dauer zahlen wollen.
Wie werden auch weiterhin Kohle und Atomkraft
als Grundlast brauchen. Die Kernkraft wird sich vielleicht dann verabschieden
wenn man durch Forschung CO2-freie Kraftwerke bauen kann. Aber ohne Gewinn der
Stromriesen, keine Forschungsgelder für die Stromriesen. Logisch oder?
Wer
tatsächlich daran glaubt das die Kraftwerksbetreiber ihre AKW´s stillegen, die
Pläne für neue Kraftwerke verwerfen, dann lieber viele kleine Kraftwerke bauen,
oder gar 40 Jahre alte Klopper kostengünstig auf den neuesten
Stand der Technik bringen, damit dann letztendlich der Gewinn grade so die
Kosten deckt, der lebt wie schon von Matthias betont in einer rosaroten
Traumwelt.
Hallo Markus,
"Ich habe alles versucht!" Wenn Sie das zu
Ihren Kindern in 40 Jahren sagen werden, hoffe ich, das Sie Ihnen auch sagen:
"Ich habe immer versucht eine Arbeit zu finden, doch hier bei uns gab es keine
neuen Jobs, da war ich dagegen. Also musste ich zuhause am Rechner sitzen
bleiben. Mein Auto konnte ich auch nicht stehen lassen, ich musste immer zu
Umwelt-Demos Fahren, SRY."
Mir kommt es hier langsam so vor, als ob einige
die Arbeitsplätze in Ensdorf gar nicht wollen! Es könnte sie ja selbst
betreffen, man könnte ja anpacken müssen.
Zum Thema schlechte Technik:
Bitte genau durchlesen was Matthias schreibt. Die schlechte Technik wird nicht
hier, sondern im Ausland wie zb. China oder Indonesien eingesetzt, denn dort
interessiert eine Rauchgasentschwefelung nicht im geringsten. Sieht man
übrigends auf vielen bunten Bildern von dort. Ich erinnere nur an Mundschutz
tragen in China, oder tragen sie hier mittlerweile auch Mundschutz?
Lieber
Herr Schmidt: Unsere Umweltbelastete Region? BITTE?
Ach Sie meinen den
allmorgenlichen SMOG, wie vor 30 Jahren in Völklingen und Dillingen, wenn man
aus dem Fenster guckt? Das Fischsterben in der Saar? Die Waldbrände?? Ja was
meinen Sie denn?
Ja wenn ich mir das Saarland heute ansehe, dann muss
schleunigst was getan werden, ist ja ein Witz, wie das hier aussieht, werde
meine Kinder nicht mehr vor die Tür lassen, werde sie nicht mehr Deutschlands
schönste Wanderwege wandern lassen, werde sie nicht mehr die übersauberen
Badeseen im Saarland besuchen lassen, oh Gott, wo kommen wir da nur hin!!
5.8.2007 um 11:32:18
13. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Hallo Chrissi,
ich frage mich langsam, ob das
Arbeitsplatzargument wirklich das einzige ist, was Sie bei dieser Diskussion so
antreibt.
Unter der Adresse http://www.umweltserver.saarland.de/klima/klima43.htm
finden
Sie Informationen aus einem Gutachten, dass ehemals vom saarl. Umweltministerium
bei mehreren Instituten in Auftrag gegeben wurde, um Möglichkeiten zur
CO2-Einsparung und deren Effekte auf den Arbeitsmarkt zu untersuchen und dass
unter anderem zu dem Schluss kommt, dass durch eine Umstellung saarl.
Energieerzeugung zwar 440 Arbeitsplätze in Bergbau und Energiewirtschaft
verloren gehen, dagegen ein Arbeitsplatzgewinn in Industrie und Bauwirtschaft
von plus 700 und im priv. und öffentlichen Dienst von plus 400 zu erwarten
ist.
Sagen Sie es hier doch einmal ganz offen: Arbeiten Sie im KW
Ensdorf? Selbst dann müssen sie sich die nächsten Jahre keine Sorgen um den
Arbeitsplatz machen! Block 1 und 3 werden weiterlaufen, solange in Ensdorf Kohle
gefördert wird und das wird bis 2012 bzw. bei Förderung in der Primsmulde bis
2018 der Fall sein.
Auch ist die Zahl von 3.000 Arbeitsplätzen für den Bau
von Ensdorf schlicht und einfach falsch. Auf der Webseite von RWE Power wird
gesagt 3.500 Bauarbeiter würden benötigt für den Bau von Ensdorf UND von Lingen
(Emsland). Und wie an anderer Stelle von mir bereits dargelegt: Diese Leute sind
nach 4 Jahren Bauzeit weg und übrig bleiben die 450 hochqualifizierten Leute,
die in den Ensdorfer Blöcken arbeiten. UND das Kraftwerk mit seinen Riesentürmen
und seinen Dampfwolken. UND hinterher sagen dann alle, sie hätten von nichts
gewusst! Es weiss ja jetzt kaum einer was, und man wüsste noch weniger, wenn es
die Bürgerinitiative oder diese Webseite hier nicht gäbe.
Sie glauben doch
nicht im Ernst, dass das Heer von Langzeitarbeitslosen und Hartz4-Empfängern von
der RWE einen dauerhaften Job in Ensdorf bekommt? Das sind doch keine
barmherzigen Samariter und bestimmt nicht sozialer als andere saarl. Firmen!
Wenn Sie also durch Völklingen-Innenstadt oder SLS-Roden oder andere Viertel mit
hoher Arbeitslosigkeit fahren und denen erzählen, "Hurra, Ensdorf wird gebaut",
die wissen doch selbst, dass es für die schwer Vermittelbaren im Kraftwerk keine
Jobs gibt.
Vergleicht man die geplanten Arbeitsplätze in 'Ensdorf neu'
mit den 130 Leuten, die ab 27.8. in der neuen Bauhaus-Filiale arbeiten werden
(und das sind Jobs für Lagerarbeiter, Kassierer, Fachverkäufer, Handwerker,
kaufm. Angestellte, kurzum für das ganze Spektrum qualifizierter und weniger
qualifizierter Arbeitnehmer) und das in einer Halle, die im Vergleich zum
Kraftwerk ein Bruchteil der Erstellungskosten hat, so ist doch dieses ganze
Arbeitsplatz-Gelaber um "Ensdorf neu" ein Witz!
Das Gute am Bauhaus: Die
arbeiten auch sauberer und bei denen gehen in den nächsten Jahrzehnten nicht mal
die Lichter aus, denn wir im Saarland produzieren ja jetzt bereits 5 Mal mehr
Strom als wir verbrauchen können!
Sie spotten über die angebliche starke
industrielle Belastung im Saarland: Es ist ja nicht so, dass die gesamte saarl.
Schwerindustrie den Bach runtergegangen ist. Die Bereiche Dillingen-Innenstadt,
Fraulautern, Völklingen, Burbach gehören immer noch zu den am stärksten
belasteteten saarl. Regionen und zu den belastetsten im Bundesvergleich.
Dillinger Hütte, Alucast, Rogesa, Zentralkokerei, Saarstahl sind nur einige
Namen, den Rest kennen sie sicher selbst. Das Saartal weist ausserdem eine
überaus hohe Verkehrsdichte auf, das Saarland hat verglichen mit
Rest-Deutschland die höchste PkW-Rate und die höchste Autobahn-Dichte pro
Einwohner. Und da wollen Sie ernsthaft noch so eine Dreckschleuder
hinstellen?
Sie sagen, saubere Umwelt und gesunde Menschen hängen nicht
von KKW ab... Ich stimme Ihnen zu, es gibt viele Dinge, die wir nicht
beeinflussen können (...aber ihre Tsunamis würde ich zunächst mal nicht als
umwelt- und klimaschädlich bezeichnen, sondern in der jetzt auftretenden Stärke
auch verursacht durch den CO2-bedingten Klimawandel...). Gegen den
Vulkanausbruch vermag ich nichts zu tun, aber ich kann doch durch mein Verhalten
dafür sorgen, dass es für uns und unsere Kinder mehr saubere Umwelt und mehr
gesunde Menschen gibt. Dann versuche ich, weniger Auto zu fahren, mein Haus zu
dämmen, Solarkollektoren auf's Dach zu schnallen, aber wieder komme ich mir
veräppelt vor, wenn schräg gegenüber so ein Mega-Emittent hingestellt
wird.
Mir reicht ein Kühlturm und zwei Schornsteine, an dem ich jeden Tag
mit meinen Kids vorbeiradele, den ich sehe, wenn ich aus dem Fenster gucke, den
ich rieche, wenn Montags morgens der Kessel angefeuert wird und die
Entschwefelungsanlage noch nicht läuft.
Es ist nämlich gelegentlich auch
ausgeschaltet, dieses Kraftwerk in Ensdorf, noch ein Beweis für mich, dass der
Bedarf für weitere Blöcke nicht besteht.
Die RWE, eon, nbw und Vattenfall
werden ihre "alten Klopper" so schnell nicht abschalten. Die laufen weiter,
solange es geht, selbst wenn nebenan ein neuer Block dazugestellt wird. Ein
abgeschriebenes Altkraftwerkt ist wie eine Lizenz zum Gelddrucken, noch dazu, da
es für die alten Dinger mit niedrigem Wirkungsgrad Ausnahmen bei den
CO2-Zertifikaten gibt. Es wird keine Kohlekraftwerke mit 99 % Wirkungsgrad
geben, das ist Ihr Wunschdenken, das ist bei der Verbrennung eines Stoffs zur
Verstromung rein physikalisch einfach nicht drin, insofern wird Kohleverbrennung
immer ineffizient bleiben.
Beste
Grüsse,
Annika
18.8.2007 um 23:36:58
14. Antwort
Absender: Walter
Email: voss.walter@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Hallo,
nochmal zur Aufklärung
und Erinnerung die zu erwartenden jährl. Emissionswerte:
700.000 kg
Staub
7000.000 kg Schwefeldioxid
7000.000 kg Kohlenmonoxid
1000 kg
Quecksilber
1.750 kg Cadmium,Thalium
17.500 kg
Antimon,Arsen,Blei,Kobalt,Kupfer
Mangan,Nickel,Vanadium,Zinn
Bei 7000
Vollaststunden werden im Jahr ca 8.380.000 Tonnen
CO2
emittiert.
Informationen übernommen aus dem Infoblatt
der
bürgerinitiative@saartel.de
(natürlich gegen das Kraftwerk)
Des
weiteren würde ich mal versuchen einen Blick in das saarl. Krebs-
register zu
werfen, vielleicht regt das zum Denken an. Man muß schon kerngesund sein um für
dieses Kraftwerk zu votieren.Vielleicht sollte man Ihnen jetzt auch den Strom
abschalten.
Mit freundlichen Grüßen
Walter
28.5.2007 um 14:47:03
15. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Im übrigen sollte man auch an die
Zulieferfirmen denken, das vergas ich noch zu erwähnen.
Es ist also eine
traurige hohe Zahl an Arbeitslosen, die auf uns zukommt, wenn wir hier alles
dicht machen.
EIN KKW kann das sicherlich nicht auffangen, aber dann von
400 Arbeitslosen zu reden, da ja der Rest von Alternativen Energiequellen
aufgefangen wird, DAS schlägt dem Fass den Boden aus.
Traurig das man so
etwas als Arbeitnehmer im Saarland mitansehen muss!!
30.8.2007 um 10:46:50
16. Antwort
Absender: Erwin
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Ich denke das wird der Markt regeln!!! Wenn jetzt alle auf
Windenergie umsteigen verlangen die in einpaar Jahren höhere Preise. Also das
Argument zählt nun mal nicht.
30.8.2007 um 10:26:56
17. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Falsch, es gibt NICHT nur diesen
Strom, Sie können doch Ökostrom kaufen. Fragen Sie mal Frank.
Sie können
sogar selbst Strom produzieren und einspeisen, bringt sogar Profit, ist aber nur
ein kleines Schmankerl nebenbei.
30.8.2007 um 10:14:32
18. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
ja genau ! wir machen uns abhängig ! und zwar von RWE, EON,
Steag,Vattenfall und EnBW !!! Und von sonst keinem.
Ich bin mal auf Ihre
Meinung gespannt wenn alle geplanten Kraftwerke in 5 Jahren gebaut sind und wir
in den folgenden Jahren schön abhängig von diesen 5 sind. Was werden wir tun ?
schön alle Preiserhöhungen hinnehmen ! Was sollen wir auch sonst machen ? Es
gibt ja nur diesen Strom.
30.8.2007 um 10:07:47
19. Antwort
Absender: Werner
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Mit den neuen
Blöcken 4 und 5 , im KWE werden 150 Arbeitsplätze direkt neu geschaffen und ca.
350 Arbeitsplätze im Umfeld des Kraftwerks bei örtlichen Zulieferern. Zehn
Prozent der Investitionssumme, also 220 Millionen Euro, würden „im direkten
Umfeld“ des Standorts ausgegeben, heißt es bei RWE. Während der Bauphase sollen
bis zu 3.000 Leute bei dem Projekt arbeiten ( die brauchen Unterkunft und
Verflegung! ). Man darf auch die Sogwirkung im Umfeld nicht außer acht
lassen, denn es könnten sich Betriebe ansiedeln, die Prozessdampf für
ihre Produktion benötigen.
Was die Emissionen betrifft, wird das neue
Kraftwerk 25 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen als die beiden jetzigen
Ensdorfer Blöcke (120 und 310 Megawatt): nämlich 750 Gramm statt ein Kilogramm
je Kilowattstunde Strom. Haben die alte Kraftwerke einen Wirkungsgrad von nur 33
bis 35 Prozent, so wären es bei dem neuen Projekt 46 Prozent (der Wirkungsgrad
beschreibt, wieviel vom Potenzial der Kohle in Energie umgesetzt wird). Die auf
dem Flugblatt der BI angegebenen Werte sind maßlos übertrieben und dienen nur
der Panikmache.
Für die neuen Blöcke in Ensdorf wurde im Vorfeld, laut dem
Eckpunktepapier über die Neugestaltung des saarländischen Kraftwerksparks von
1996 , etwa 580 MW alte Kraftwerksleistung stillgelegt ( Eckpunktepapier Seite 3
). Rechnet man diese alte stillgelegte Leistung auf
den Wirkungsgrad der neuen Blöcke hoch, so erhält man etwa 785 MW.
Hinzu kämen die 550 MW ( 420 MW hochgerechnet auf den Wirkunggrad der neuen
Blöcke ), wenn die alten Blöcke 1 und 3 in Ensdorf ( im zuge der
Stilllegung des Bergwerk Ensdorf 2012 - 2014 ) abgeschaltet und stillgelegt
werden. Allso stehen etwa 1335 MW alte Leistung, 1600 MW neue Leistung entgegen.
Für den Energiestandort Saarland, in dem in den kommenden Jahren noch mehrere
alte Kraftwerke geschlossen werden, eine wirklich positive
Bilanz.
Auch werden die neuen Blöcke in Grundlast bzw. Mittellast
laufen und die Kernkraftwerke, die bis 2023 abgeschaltet werden, ersetzen.
Grundlast bzw. Mittellast kann man nicht
mit alternativen Energien abdecken.
Grüße
Werner
3.6.2007 um 15:26:33
20. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Hallo Werner,
dass Sie für das Kraftwerk sind, ist mir
bewusst, wäre ich wohl auch, wenn RWE mein Arbeitgeber wäre.
Die 3000 Leute,
die dort arbeiten werden, stammen bestimmt nicht aus der Region, möglicherweise
zum Grossteil aus dem EU-Ausland, Kaufkraftgewinn für das Saarland also nahezu
Null.
Ansonsten ist mir bei allen Landesregierungs- und RWE-Planungen zu viel
"könnte" und "würde" dabei. Wer garantiert, dass sich ab 2012 unglaublich viele
Prozessdampf-nutzende Betriebe um das Kraftwerk ansiedeln? Diese Betriebe
könnten sich sicherlich auch ansiedeln, wenn die alten Blöcke modernisiert
würden oder eben ein Kraftwerk anderer Dimension dort hingestellt würde.
Ich
gebe Ihnen Recht, die neuen zwei Mal 800 MW-Blöcke entlassen 25 Prozent weniger
CO2 in die Atmosphäre, aber das Kraftwerk hat 3,7 Mal mehr Leistung und in der
Summe steigen die CO2-Emmissionen natürlich. Und einen Termin für die
Abschaltung der alten Blöcke scheint es auch nicht zu geben, diese Emissionen
gehen also weiter. Wir schimpfen auf die USA, die das Kyoto-Protokoll nicht
unterschreiben und 20 Kg CO2 pro Kopf in die Atmosphäre entlassen und erzielen
dann "dank" des Kraftwerks im Saarland eine Spitzenreiterposition mit knapp 30
kg/Kopf . Ja, wie ernst meinen wir es dann mit dem Klimaschutz??
Die
volkswirtschaftlichen Kosten, die entstehen, um den Klimawandel einzudämmen sind
doch wesentlich höher, als die durch die Sogwirkung aus dem Bau des Kraftwerks
entstehenden Erlöse!
Glauben Sie denn wirklich, die Kernkraftwerke werden wie
geplant abgeschaltet?
Papier ist bekanntermassen geduldig und das wäre nicht
der erste Beschluss einer Bundesregierung, die durch Industrie-Lobbyarbeit oder
eben weil er nicht mehr in den Zeitgeist passt zu Makulatur wird.
Klar,
Kernkraft und Kohle braucht man für den Grundlaststrom, aber nach
beachtenswerten Zuwächsen bei den alternativen Energien, Erfolgen bei
Energieeinsparungen und der Möglichkeit dezentraler Blockheizkraftwerke sollte
der Energiebedarf Deutschlands selbst mit minimiertem Kohle- und KKwerkspark
doch wohl gedeckt werden können. Der Strom von Ensdorf "neu" ist doch nur zu
einem Bruchteil fÜr das Saarland bestimmt.
Wie kurzlebig Prognosen und
Investitionsentscheidung von Politik und Wirtschaft sind zeigt doch das Beispiel
Göttelborn. Nach Mio-Investionen in neuen Förderturm und Schacht wurde die Grube
nach 6 Jahren stillgelegt.
Grüsse, Annika
3.6.2007 um 21:15:31
21. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Hehe Frank,
ich werde
meinen Kindern sicherlich nicht vorschreiben wo sie arbeiten müssen, das sehen
Sie falsch, und zwar völlig.
1.9.2007 um 17:29:28
22. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
und jetzt sagen Sie mir mal , ob Sie allen ernstes daran
glauben, dass wir durch den Neubau des Kraftwerkes all diese ARbeitsplätze
ersetzen können ?
30.8.2007 um 09:26:22
23. Antwort
Absender: Matthias
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Hallo Werner,
wie ich immer wieder feststellen muss gibt
sehr viele Träumer auf unserem Planeten!
Bitte aufwachen!
Habt Ihr Euch
schon mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht wie die 2/3 der heutigen
Stromerzeugung aus Kohle- und Kernkraftwerken gedeckt werden soll?
Ist ja
scheinbar auch nicht notwendig solang noch Strom aus der Steckdose kommt!
Was
denkt Ihr wo der Strom herkommt, wenn die Windräder wegen einer Flaute
stillstehen?
Dann müssen die verdammten, verteufelten Dreckschleudern
(Kohlekraftwerke) und die Kernkraftwerke wieder herhalten damit das Licht nicht
ausgeht, der Rechner nicht abstürzt und das Bier im Kühlschrank kalt
bleibt!
Sollen die Investitionen, die zur Deckung des Strombedarfs "in
Deutschland" erforderlich sind, im Außland mit wesentlich höhreren
Umweltbelastungen mit dem Ziel
- schlechterer Wirkungsgrad,
- schlechtere
Technik,
- und dem "Vorteil", dass der Dreck für den Strom den wir benötigen
nicht vor unserer Haustüre liegt,
bauen lassen.
Ich glaube Ihr wohnt in
einer Traumwelt!
Gruß Matthias
9.7.2007 um 20:09:24
24. Antwort
Absender: markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Das mit dem kalten Bier scheint Ihnen und Ihren Kollegen sehr
am Herz zu liegen !
Wach bin ich schon , aber träumen auf unserem Planeten
könnte in absehbarer Zukunft nicht mehr so schön sein ! Spätestens bei unseren
Kindern wird sich unser heutiges Denken bemerkbar machen.
Ich kann meinen
Kindern in einigen Jahren mit gutem Gewissen sagen " Ich habe alles versucht ! "
Wenn mich mein Kind in 2020 fragt warum wir vor 13 Jahren nicht den Neubau eines
Kraftwerkes, welches 40 Jahre Dreck produziert, verhindert haben. Und die
anderen Länder zu dieser Zeit schon schön Strom auf andere Weise
produzieren.
Durch den Neubau dieses Kraftwerkes wird die Chance auf die
Errichtung und Erforschung anderer Arten Energie zu erzeugen auf Jahrzente im
Saarland unmöglich sein.
Dann könnt ihr unserer nächsten Generation
erklären dass die finanziellen Interessen der RWE und die 100
Arbeitsplätze wichtiger waren.
Das wir von jetzt auf gleich nicht den
Strommarkt ummodeln können ist jeden klar ! Aber vielleicht sollte jeder für
sich mal nachdenken, ob es die richtige Lösung ist sich für 40 Jahre festzulegen
!
Und erzählen sie nichts von schlechter Technik: Ihre so hoch angepriesene
Technik, hört sich gut an, aber ein solcher Wirkungsgrad ist nicht wirklich
gut.
Wenn ich über die Hälfte der Energie nicht nutzen kann ist es keine gute
Technik.
10.7.2007 um 14:48:24
25. Antwort
Absender: Schmidt Martin
Email:
martinlepaintre@freenet.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin
dafür
Ich bin gegen den irrsinnigen Bau dieses gigantischen CO²
ausstoßenden Kohlenkraftwerks überhaupt und schon gar in unserer mit
Schadstoffen belasteten Region.Kein fortschrittliches Land der Welt würde diese
veraltete Technologie heute noch befürworten. In einem Forschungszentrum
in Frankreich wird derzeit schon erfolgreich an der Möglichkeit der
Energiegewinnung durch Kernfusion gearbeitet.Die Betreiber dieser Kraftwerke und
auch unsere dieses Projekt befürwortenden Politiker von CDU und SPD (mit
Ausnahme von Herrn Ottmar Schreiner)möchte ich bitten ihren Wohnsitz so wie ich
vor 14 Jahren in nichtsahnender Absicht in unmittelbare Nähe des Kraftwerks
Ensdorf zu verlegen. Würde mich nicht wundern wenn sich dann die Meinung dieser
Herren schlagartig ändern würde. Die Bürgerinitiative möchte ich bitten unsere
Landesregierung zu einer erstmals demokratischen Bürgerabstimmung der wirklich
betroffenen, hier wohnenden Bürger des Kreises. Außerdem bitte ich die
Bürgerinitiative schnellstmöglich die geplante Unterschriftenaktion
durchzuführen und die Gegner in der Presse zu informieren wo und wann diese
stattfindet.
19.7.2007 um 09:34:00
26. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
@ chrissi
da ich ja so hirnrissigen Quatsch von mir
gebe und mit unqualifizierten Bemerkungen um mich werfe, frage ich Sie mal
was.
sinnlose selbstunterstellung die hier keiner
behauptete
Rauchen Sie eigentlich? Das Krebsrisiko sollte man auch in
betracht ziehen. Also alle Menschen die hier so große Töne spucken von wegen
Flugstaub und der Gipswolke die aus dem Kraftwerk entwichen ist, sollten sich
mal überlegen erst den Glimmstengel zur Seite zu legen und auch damit den
Mitmenschen um sich herum etwas gutes zu tun.
Jeder ist sich selbst der
nächste.
also langsam werden sie mein persönlicher held in sachen
vergleiche und dem fingerzeig auf andre dinge um von dem kkw abzulenken. wird
daher langsam etwas langweilig. bitte beim thema bleiben.. und nein, ich rauche
nicht, was ab 1.2008 auch einige mehr tun werden/müssen.
Aber tut
hier sicher nichts zur Sache. ES GEHT HIER UM ENSDORF!!
Richtig??
allerdings!
Nun da Sie ja wissen wann die neuen
Blöcke ans Netz gehen UND wann die Alten abgeschaltet werden, und was mit den
Arbeitskräften der alten Anlage passiert, nehme ich an das Sie an der Quelle
sitzen, denn das weis hier noch keiner. Warum labern dann die Grünen, BUND und
NABU oder wie die alle heissen so einen Quatsch, von wegen: RWE will das alte
Kraftwerk weiter betreiben... was labert Ihr hier alle für einen Quatsch um die
Arbeitsplätze, die gehen Euch doch eh nix an, einen von EUCH wir RWE oder VSE
bestimmt nicht fragen ob ihr nen Job wollt. Da muss man ja Angst vor
Manipulation haben.
da sie mit vergleichen ja so umgehn können,
selbst wenn 400 "neue" arbeitsplätze im kkw entstehen würden, rechtfertigt das
keineswegs die mehr-belastung einer ganzen region! und das argument der ja-sager
wieviel arbeitsplätze in der bauphase sich dort befinden, grenzt an
schwachsinnigkeit, da es wieder mal mit dem eigentlichen thema, nämlich der
anlage selbst, ihren auswirkungen etc. rein gar nichts zu tun
hat.
Ach sind diese Menschen fähig? Siehe Störfall vor kurzem, oder
bringen sie uns alle um wenn sie einen Fehler in der neuen Anlage machen? So ein
Mist! Da könnte ich mit dem selben Argument zurückwettern: Ach die Menschen aus
dem Bergbau sind sooo qualifiziert, die finden schon was anderes, und wenn nicht
sollen sie halt wegziehen und was suchen. Die vom KKEnsdorf auch, sind ja top
qualifiziert. Und wenn es doch gebaut wird, das neue MONSTER, dann sollen halt
alle die wegziehen denen das nicht passt, sind ja auch alle topqualifiziert.
Wenn ich so was höre. Schon mal die Arbeitslosenzahlen von Deutschland gesehen??
Ach, die gehen ja zurück. Erzählen Sie das mal den Grubenarbeitern und allen
Arbeitslosen hier im Saarland. Und vor allem den TOPQUALIFIZIERTEN!!
Zeigen
Sie mir bitte einen Vergleich zu einer 1600 MW Kohlenkraftwerksanlage was die
Arbeitsplätze angeht, egal an was Sie denken: Windkraft, Solarenergie,
Wasserkraft uvm. Sagen Sie mir wo arbeiten mehr Menschen in 1. der Bauphase 2.
Wartung der Anlage während dem Betrieb. Wenn wir da auf einen Nenner kommen ist
das meines Erachtens ein TOP-Vergleich.
ist es leider nicht. tut mir
leid.. verwandeln sie diesen, ihren abschnitt in legosteinchen und sie werden
feststellen, dass da einige nicht passen werden.
1. Hab ich auf
Aussagen von jemand anderem geantwortet, ob das zum Thema Umweltschutz war oder
was anderes müsste man nachlesen.
Neee also ich hab noch nie EINEN
Bauarbeiter gesehen, der 4 Jahre an einer Baustelle bleibt. Der müsste wirklich
alles können, und vor allem gleichzeitig?! Nee das geht nicht. Daher werden in
Ensdorf auch ca. 3000 Arbeiter arbeiten, und die werden sicherlich Bedürfnisse
haben wie: 1. HUNGER, 2. DURST, 3. SCHLAFEN und da fallen mir noch andere Dinge
ein, sind aber nicht jugendfrei. Alles in allem werden die Jungs hier mächtig
die Konjungtur ankurbeln, wer das anderes sieht sollte mal in der Vergangenheit
rumforschen und sich die Umsatzzahlen von zb ALDI oder anderen
Lebensmitteldicountern ansehen wenn Großprojekte gebaut wurden. Also
ich sehe darin keinen Unsinn, aber es geht ja hier um UMWELTSCHUTZ in ENSDORF
sonst nix, ok habe ich verstanden.
na da wird die saarländische
puffkulter sich aber freuen..
aber zurück zum thema, 4 jahre verkaufen wir
ein paar ringe lyoner mehr und danach?! wie schon erwähnt, rechtfertigt ein
kurzer schub der konjunktur bei weitem nicht diese dimension der anlage und
deren auswirkungen in der region! richtig es geht um umweltschutz und GESUNDHEIT
DER MENSCHEN UND BESONDERS UNSERER KINDER!!
Und warum tut dann keiner
was? Nee man wettert hier solange rum bis es dann in Frankreich hinter die
Grenze gebaut wird und dann hat man den selben Mist hier. Allerdings hat man
dann auch Kaufkraft, Arbeitsplätze und alles andere positive in Frankreich,
siehe Smartwerk.
weil die bevölkerung noch nicht genug über diese
anlage informiert wurde und es leider dem deutschen sinn entspricht "ai lass mo
die annere mache do, ich bin zwar dabei aber ich guck erschd mo"
ob ein
bau in frankreich wirklich stattfinden würde/könnte, ist erstmal genauer
zu untersuchen bevor dieses argument verwendbar ist.
wie schon gesagt,
die paar menschen mit ihrer kaufkraft und ihren sexuellen bedürfnissen werden
sich wohl kaum in der statistik bemerkbar machen. ein anstieg der
krankheitsfälle in der region dagegen sicherlich eher.
Genauso wird
es kommen, denn die 40 Jahre alten Klopper werden nach und nach abgeschaltet,
denn sie fallen auseinander. Eine Renovierung oder Instandsetzung dieser
Altanlagen, wie es manche fordern, das is Wahnsinn!! Aber da ja eh 30 neue
Kraftwerke in Deutschland geplant sind, werden die alten ganz verschwinden in
absehbarer Zeit. Da wird dann Ensdorf nicht allein stehen. Wäre ja auch zu
gefährlich wenn man den Störfall vor kurzem bedenkt.
ich bin nicht
gegen kkw's sondern nur nicht in dieser größenordnung. auch finde ich diesen
störfall mehr als lächerlich! all die jahre passierte nichts.. ein paar tage
nachdem die rwe grünes licht gab und die aufmerksamkeit steigt, passiert sowas
und es steht natürlich in den medien der region.
Glaube ich eher
nicht, denn 1. haben die Konzerne Gelder in Forschung investiert, und 2. geht
das nicht in 10 Jahren, das ist Muckefugg was Sie hier von sich geben. Das
wissen Sie im übrigen auch.
bitte die gewinnzahlen beliebiger
konzerne in der energiebranche anschauen und taschenrechner benutzen -> kurz
nachdenken und der mückenschiss is weggewischt mein guter
Die saubere
Umwelt und vor allem gesunde Menschen hängen nicht nur von KKw ab sondern
auch von anderen Dingen, welche wir nicht beeinflussen können, aber auch das
wissen Sie. Beispiel??? Vulkanausbrüche, Tsunami...
.. und wieder
mal zeigen wir mit dem finger auf andre dinge
Ich finde das Schaffen
von Arbeitsplätzen sehr positiv. Ach und was kommt eigentlich nach der
Arbeitslosigkeit?? Der soziale Abstieg, oder??
Fahren Sie doch mal durch
solch ein Viertel und erzählen Sie da rum das ein paar Arbeitsplätze sich nicht
positiv auswirken, hahaha da muss ich schmunzeln. Aber ich glaube die Menschen
könnten Ihnen auch glauben, bekommen ja eh genug Geld vom Steuerzahler,
aber...was wenn der nicht mehr zahlt??? Hmmm... da wissen Sie sicher eine
Antwort, oder???
die welt wird sich auch ohne diese anlage wie
gewohnt weiter drehn und das saarland nicht verarmen nur weil eine handvoll
arbeitsplätze fehlen. argument für mich nun geschlossen weil einfach unnötig und
wiederholt sinnfrei.
Zum letzten Mal, auch hier habe ich nur
geantwortet. Und, ach.... JETZT geht es nur noch um Ensdorf?? Nicht mehr um die
ganze UM-WELT??
Was faseln Sie hier für Zeug? Wie legen Sie sich hier alles
schön zurecht?? Und diese Kraftwerk ist das Beste was man im Moment bauen kann.
LEIDER !! Ich hätte auch gern 99% Wirkungsgrad aber das geht NOCH nicht. Wenn
man den weltweiten Durschnitt an Wirkungsgrad von 31% oder den von China mit 23%
gegenrechnet, ist 46% plus Wärmeauskopplung von 150MW (welche erst
gefordert und jetzt als zuviel beschimpft wird) doch ok.
vorrangig
geht es jetzt erstmal um die zukunft in ensdorf und das die rwe mit solch einer
politik dort nicht auf dem richtigen, zukunftsweisenden weg ist.
Sehr
starke Belastung? Dann zählen Sie mal auf. Bin mal gespannt, was da alles
kommt.
also man muss schon schwer schmerzfrei sein um die
wundertollen wölkchen, in fast allen erdenklichen farben, von saarstahl,
dillinger hütte, kkw's etc., zu übersehn. gestern gegen 20.30 war sie zb.
über dillingen pechschwarz aber sie wollen mir jetzt sicherlich erzählen, dass
es sich dabei sicherlich nur um muggeschiss aufgrund erhöhter insektenpopulation
handelt?! ; )
19.8.2007 um 15:42:02
27. Antwort
Absender: Peter
Email: haehnchenknochen@gmx.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Ob die erwiesene Mehrbelastung
durch das Kraftwerk etwas höher oder etwas niedriger ausfällt ist mir völlig
egal! Auch ob der Dreck im näheren oder weiteren Umfeld herunterkommt erst
recht.
Die Kohle wird aus Südamerika kommen, der Strom ins Ausland
exportiert und die angeblichen 150 Arbeitsplätze rechtfertigen eine solche
Masznahme in keinster Weise. Zum Beispiel der neue Bauhausbaumarkt in Bous
schafft mehr Arbeitsplätze und hat nicht annähernd diese Auswirkungen.
Klar
wollen unsere Politiker das Kraftwerk, wenn sonst im Saarland nicht viel
passiert.
Auch verwunderlich die Haltung der Lisdorfer Gemüsebauern. Warum
die sich nicht zu Wort melden und im Hinblick auf eine Verschmutzung ihrer
umliegenden Gemüsefelder protestieren...Ich habe hierzu keine schriftlichen
Beweise über die Beträge und Vergünstigungen, daher soll sich jeder hierzu seine
Gedanken machen.
Aber wenn das Kraftwerk gebaut werden sollte, werde ich kein
Lisdorfer Gemüse mehr kaufen. Was ich den Handelsmärkten auch schriftlich
mitteilen werde.
Warum wird kein Gaskraftwerk gebaut, eine Frage, die bei
einer Informationsveranstaltung gestellt aber ignoriert wurde.
Mir wurde in
einem Gespräch mit einem Angestellten erzählt, das Verbrennen von Petrokoks und
Klärschlämmen im Kraftwerk wäre nicht vorgesehen, bis ein Herr Dr.Ing. (den
Namen müsste ich jetzt raussuchen) der RWE auf eben jener
Informationsveranstaltung dies bestätigte, ebenso wie die oben angezweifelten
Schadstoffwerte.
Aber warscheinlich alles gelogen oder der Herr hatte keine
Ahnung oder war gekauft oder ähnliches...
Das Kraftwerk bringt mir nichts
als Verschmutzung, eine Verringerung der Sonnenstunden und eine Minderung meiner
Lebensqualität, warum soll ich für einen Bau sein???
6.8.2007 um 13:11:20
28. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: CO2-Wert
und Anderes
Hallo Chrissi,
Sie haben Recht, der CO2-Wert ist
falsch; nach den mir vorliegenden Berechnungen wären es mit Ensdorf neu 30
t/Kopf pro Jahr. Immerhin! Mehr als China und die USA derzeit. Wo das CO2
ausgestossen wird und der Feinstaub runtergeht ist mir letztendlich egal, alles
landet in unserer gemeinsamen Erdatmosphäre.
Sie greifen das Jobargument im
Zusammenhang mit dem Bau auf: klasse! Da wohnen also 4 Jahre lang
Baumannschaften im Grossraum SLS, essen hier ihre Pommes und die Hotelbesitzer
und Gaststättenbetreiber freuen sich (ob die Bauarbeiter, die aus irgendeinem
östlichen EU-Auslang kommen, hier überhaupt nennenswert konsumieren bleibt für
mich immer noch fraglich). Weniger erfreulich ist doch der Anblick eines
Kraftwerks für die jenigen, die nicht nur in den 4 Jahren der Bauphase, sondern
hoffentlich nachhaltig hier irgendeine Form von Urlaub verbringen und die
regionale Gastronomie und Hotellerie aufsuchen. Da ist doch so ein Megakraftwerk
ein regelrechtes Schmuckstück in der Landschaft! und das wo das Saarland
jetzt verstärkt auf Tourismus, Premiumwanderwege usw setzt.
Ich lasse mir
wahrlich nicht vorhalten, ich lebte in einer rosaroten Traumwelt. Ich kann
durchaus differenzieren und bin für schrittweisen Übergang zu anderen
Energieversorgungsmodellen, auch mit Kohle und Atom, aber eben nicht mit dem
Ausbau der vorhandenen fossilen Kapazitäten.
Die Jobs, die im Bereich
Kraftwerksunterhalt und -wartung wegfallen, wenn Altanlagen schrittweise
abgeschaltet werden, werden in anderen Sektoren der Energiewirtschaft, im
Handwerk usw. neu geschaffen werden, und warum sollte das nicht auch im Saarland
passieren.
Heute meldete der Deutschlandfunk, dass derzeit 3/4 des Landes
Bangladesh nach heftigsten Regenfällen unter Wasser steht. Im Spiegel lese ich,
dass der Zugspitzgletscher in 20 Jahren verschwunden sein wird. Im
Mittelmeerraum erleben wir derzeit einen der heissesten Sommer (und dass nachdem
schon in den Jahren zuvor Rekordtemperaturen erreicht worden sind), in
Grossbritannien stehen die Wohnungen unter Wasser, Elb- und Oderhochwasser sind
noch nicht vergessen, der Plattensee ist bald nur noch ein Schatten seiner
selbst _ hallo!!! Sind das nicht Anzeichen genug, uns endlich handeln zu lassen,
auch hier vor unserer Haustür?
Selbst die Chinesen beginnen, umzudenken und
werden schon bald auf umweltfreundlichere Techniken und regenerative Energien
umsteigen, weil es einfach so nicht weitergehen kann und die Technik kaufen sie
in den Ländern ein, die diese erfolgreich anwenden. Was wir hoffentlich bald tun
werden!
Beste Grüsse, Annika
6.8.2007 um 18:48:20
29. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: mehr
Arbeitsplätze durch reg. Energien
An all jene, die glauben, die
Schliessung von Kohle und Atomkraftwerken ginge zwangsläufig mit erhöhten
Arbeitslosenzahlen daher sei ein Auszug aus einem Interview der Handwerkszeitung
ans Herz gelegt, in der Franz Alt und ein Installateur aus dem Südwestdeutschen
Raum befragt wurden:
(...)
"Franz Alt: Bei den alten
Energieträgern sind relativ wenig Arbeitsplätze entstanden. Wir haben heute
allein bei der Windkraft schon mehr Arbeitsplätze als bei der Atomenergie,
obwohl Kernkraftwerke fünfmal so viel Strom erzeugen. Das heißt, wenn ich ein
Atomkraftwerk schließe und genauso viel Strom über Windenergie erzeuge, schaffe
ich fünfmal mehr Arbeitsplätze. Warum lohnt sich das? Weil der Stoff nichts
kostet, Wind und Sonne schicken keine Rechnung. Alles, was ich hier investiere,
sind Direktinvestitionen für zukunftsfähige Arbeitsplätze – den Stoff gibt es
umsonst.
Ähnlich verhält es sich mit Biomasse. Bei Recherchen für einen
Fernsehfilm haben wir herausgefunden, dass für jeden Arbeitsplatz, der bei der
Ölversorgung verloren geht, vier neue entstehen, wenn die Energiequelle auf
Biomasse umgestellt wird. Egal, welche Energiequelle Sie nehmen, das Verhältnis
der Arbeitsplätze steht immer zugunsten der regenerativen Energien. Eine
Berechnung des World-Watch-Instituts in Washington sieht im Allgemeinen ein
Verhältnis von 1:5 als Untergrenze. Bei der Photovoltaikbranche, die noch nicht
so durchrationalisiert ist, entstehen sogar achtmal mehr Arbeitsplätze als bei
der alten Atomtechnologie. (...)
6.8.2007 um 21:29:05
30. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: mehr Arbeitsplätze...
Liebe Annika,
wenn
die Arbeitsplätze wirklich im Verhältnis 1:5 stehen und die Natur damit
geschützt wird, bin ich ganz klar für Windkraft, um das mal
klarzustellen.
Nur ein paar Fragen bleiben in den Raum gestellt:
1.
Wieviele Windkrafträder müssen wir aufstellen um
die Last eines Kohlekraftwerks von ca. 1600 MW abzudecken,
wenn das überhaupt möglich ist, und warum stehen an soviele der Dinger immer
still, wenn ich daran vorbeifahre?
2. Zu welchem Zeitpunkt haben wir 5 mal
soviele Arbeitsplätze? Während der Bauphase der Windkrafträder? Und danach?
Also ich sehe nie Menschen, die mit Wartungsaufträgen an den Dingern
beschäftigt sind.
Und man bedenke: kein Wind , kein Strom !
Zum
Thema Solarenergie:
Habe heute einen Bericht im TV gesehen. Die haben
am heissesten Platz Europas, in Spanien, eine Anlage aufgebaut, so groß wie ein
Halbes Fussballfeld. Diese Anlage erzeugt genau 2 MW !
Bei Regen= 0 MW, bei
Wolken= 0 MW!
Hochgerechnet üsste man ein Viertel der Sahara ausbauen, um den
Weltmarkt mit Strom auszubauen
8.8.2007 um 01:40:59
31. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Wind und
Sonne
Hallo,
danke für die Antwort. Besser eine vernünftige
Diskussion, als mit dem Knüppel aufeinander loszugehen!
Wieviele
Windkrafträder aufgestellt werden müssen, kann ich Dir nicht sagen, überall kann
man sie ja nicht aufstellen, deshalb stehen manche ja auch häufiger still, als
andere. In der Regel stehen sie ja auf den Höhenzügen von Mittelgebirgen, an den
Küsten oder in Lagen, wo der Wind "durchpfeift", um es mal so
auszudrücken.
Ich bin jetzt auf meiner Urlaubsreise durch Deutschland bis
Schweden an ziemlich vielen Windrädern und Windparks vorbeigekommen, da haben
sich die meisten Räder gedreht. In Dänemark war das natürlich besonders
beeindruckend. Aber natürlich geht es nicht nur mit Wind. Wann und wie die
Windräder gewartet werden, kann ich nicht sagen , vielleicht klettert man von
innen in den Mast... müsste man mal im Internet recherchieren.
Solaranlagen
insb. Photovoltaik liefern auch im Winter und bei bewölktem Himmel Strom, dabei
kommt es auf Kollektortyp, Ausrichtung, Neugunswinkel, Fläche, Speichergrösse
und -typ an.
Spanien baut immer mehr riesige Solarparks, der grösste ist
etwas über 100 Fussballfelder gross und deutsche Unternehmen waren an diesem
Projekt massgeblich beteiligt (Solarzellenproduktion, Installation... soviel zu
den Arbeitsplätzen...). Spanien ist allerdings weniger dicht bevölkert als
Deutschland. Bei uns sind Anlagen dieses Aussmasses kaum möglich, die grössten
stehen meines Wissens in Sachsen. Aber sagen wir mal, IKEA würde auf dem Dach
eine Solaranlage installieren, oder Globus, Praktiker usw. Oder man würde jedem
Häuslebauer oder Modernisierer das Solaranlageninstallieren auf dem
Eigenheimdach noch schmackhafter machen, als bisher...klar, da wird nicht 100%
des Energiebedarfs in D gedeckt. Aber es würde de facto mehr regenerative
Energie erzeugt, so dass der Anteil der fossilen oder atomaren Energieerzeugung
sinken könnte.
Grüsse, Annika
8.8.2007 um 12:35:44
32. Antwort
Absender: Markus
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Sie können doch nicht wirklich glauben dass durch diesen Neubau
nachhaltig neue Arbeitsplätze im Saarland entstehen ?!? Sicherlich werden neue
enstehen ( ist relativ logisch), aber spätestens wenn dann das alte zu macht
fliegt wieder die Hälfte derer raus ! darüber können wir nicht streiten das ist
so sicher wie das Amen in der Kirche.
Und zum Thema Technik habe ich
mich schon informiert und ich bleibe bei meiner Aussage: Eine Technik welche die
Hälfte der Energie nicht nutzbar macht ist keine gute Technik, egal wieviel
schlechter sie sonst wo ist.
Genau gesagt sagen Sie es selbst: "Wir
produzieren zwar Dreck, aber die anderen ja noch mehr!
9.8.2007 um 18:54:56
33. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Nein, aber da durch den KKW Neubau
die Kohle per Schiff ins Saarland kommt, können weingstens die Kraftwerke weiter
Menschen beschäftigen.
Die Menschen von Saarberg sind wohl nach 2012 die
ärmsten Schweine, daran ist leider nicht mehr zu rütteln. Aber das sind keine
400 sondern wesentlich mehr.
Aber wir machen unser Land schön
!!!
Machen uns abhängig, weiter so !!
30.8.2007 um 09:35:25
34. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
"Hallo Walter,
die Werte auf dem Flugblatt der BI sind
woher?? Selbst ausgedacht?? Die abschließenden Tests sind doch noch gar nicht
durchgeführt, und wenn, wird die RWE diese beim Genehmigungsverfahren offen
legen. Dann wird man sehen das die vorgeschriebenen Werte, welche von der
ROT-GRÜNEN Regierung festgelegt wurden, unterschritten werden.
Ein klarer
PLUSpunkt für das Kraftwerk.
Thema Krebs: Es sterben nachgewiesen immer noch
mehr Menschen an einem Herzinfarkt als an Feinstaub, selbst unter
Tage."
die werte stammen von einer zu erwartenden hochrechnung auf
diese dimensionen eines kkw durch bestehende. abweichungen durch technik etc.
sind natürlich vorhanden.
thema krebs: ist ja dann nicht schlimm wenn noch
ein paar krebstote mehr dabei kommen, ne?! (kann man nur den kopf schütteln bei
solchen aussagen!)
"Liebe Annika,
wieviele neue Arbeitsplätze
tatsächlich geschaffen werden kann kein Mensch genau sagen, eins ist jedoch
klar. Da man laut RWE die alten Blöcke wohl nicht sofort mit Fertigstellung der
neuen Blöcke abschalten wird, braucht man eine komplett neue Mannschaft um die
neuen Blöcke zu betreiben und auch die Zulieferer müssen Ihre Kapazitäten
erhöhen.
Zum Thema "OUTGESOURCED": Der Block 3 des heutigen Kraftwerks gehört
der RWE, dennoch arbeiten im, und im Umfeld des Kraftwerks ausschließlich
Saarländer, ich denke mal nicht das die RWE das Personal aus Essen mitbringt,
das wäre ja eine regelrechte Umsiedlung."
jedes kind weiss
inzwischen, dass nur eine handvoll arbeitsplätze im saarland entstehen werden
und die leut des ehemaligen kkw's müssen ja auch noch unter. also argument
gestorben!
"Thema Grundlast: Gehen wir davon aus, die großen
Kraftwerksbetreiber schalten ihre Dreckschleudern + AKW´s ab. Dann haben wir
letztendlich nicht MEHR Arbeitsplätze durch die erneuerbaren Energien
geschaffen, sondern WENIGER, und MEHR Arbeitslose und zwar in ganz Deutschland.
Grundlast steht dann überhaupt nicht mehr zur Verfügung, aber egal, kaufen wir
aus dem Ausland ein, wird sicher günstig."
menschen die fähig sind
in einem kkw zu arbeiten, werden sicherlich nicht viele probleme haben, einen
neuen job in andren technischen berufen zu finden. ausserdem von welcher zahl
reden wir gegenüber den neu geschaffenen arbeitsplätzen in umweltschutz und co?!
(kein vergleich!)
"Zum Thema Arbeitsplätze und Existenzen der 150
Familien, bleibt nur soviel zu sagen: Die Menschen die im Kraftwerk arbeiten,
die Menschen die während der Bauphase ihre Hotelzimmer vermieten werden, die
Besitzer der Supermarktketten, die Pommesbudenbesitzer einfach alle, die bei
einem solchen Großereignis Geld verdienen können, sichern somit Ihre Existenz,
und das auf Jahre!! Da wir aber einen imensen Rückgang der Arbeitslosigkeit in
Deutschland haben, ist das wohl eher unwichtig, stimmts?"
solch eine
aussage hinkt vorne und hinten und tut nichts zur eigentlich sache und den
umweltfolgen fürs saarland (müsste eigentlich jedem klar sein). und schonmal
einen bauarbeiter gesehn, der 4 jahre an einer baustelle bleibt?! er müsste
sicht mit metalverarbeitung, mauern, elektrik, computer und und und
gleichermaßen auskennen.. daher unsinn!
"Thema Feinstaub für den
Kreis Saarlouis: Warum sind die Kühltürme und Kamine so hoch? Damit der Dreck
direkt 500 Meter nebendran wieder runterkommt. So ein Blödsinn! Der
Feinstaub und der Dreck der Chemiefabrik in Carlingen und des AKW´s in Cattenom,
der kommt hier runter. Da passt die Entfernung bei optimalen Windverhältnissen
schon eher. Vielleicht sollte man wirklich den Bau in Ensdorf verhindern, und
RWE bitten das AKW in Cattenom zu vergrößern, so um 2000 MW. In Frankreich ist
man eh für Atomkraft, das wäre doch klasse, und der Profit wäre wesentlich
höher."
deswegen sind ja auch saarländer im GANZEN LAND gegen diese
dreckfabrik!
"Thema Kaufkraftgewinn: Der Kaufkraftgewinn für das
Saarland nahezu NULL? Wie kommt man denn zu solch einer
Schlussfolgerung?
Beispiel Fußball-WM: OK, es waren natürlich viel mehr
Menschen die nach Deutschland kamen, aber es waren auch EU-Ausländer. Sie kamen
von überall her nach Deutschland, und was dabei rauskam ist doch bekannt. Diese
Situation hier in Saarlouis ist ähnlich: In Berlin zb. waren es zwar wesentlich
mehr Menschen, aber nur 4 Wochen lang. Hier werden es für Saarlouis und Umgebung
4 Jahre sein. 4 Jahre lang Hunger, Durst, eine Gelegenheit zum schlafen und
natürlich auch alle anderen Bedürfnisse die man hat."
der gleiche
hirnrissige quatsch und vergleich wie mit den 4 jahres
arbeitsplätzen.
"30kg pro Kopf! Wo haben Sie denn diese
Zahlen her? Ist damit nur Ensdorf gemeint oder der Durchschnitt von
Deutschland?
Es bleibt abzuwarten, wieviele Altkraftwerke bis 2012 dicht
gemacht werden, wie es im überigen von den Betreibern geplant ist, denn die
hohen Zertifikatskosten für die Altanlagen werden die sicherlich nicht auf Dauer
zahlen wollen."
richtig, wir schalten 4-5 kkw's in ganz deutschland
ab und bauen in ensdorf dafür eins das die leistung derer übernimmt ->
kompletter wahnsinn!!
"Wie werden auch weiterhin Kohle und
Atomkraft als Grundlast brauchen. Die Kernkraft wird sich vielleicht dann
verabschieden wenn man durch Forschung CO2-freie Kraftwerke bauen kann. Aber
ohne Gewinn der Stromriesen, keine Forschungsgelder für die Stromriesen. Logisch
oder?"
schonmal den gewinn der konzerne der letzten 10 jahre
beobachtet? wenn sie nur 1/4 in die forschung investiert hätten würd die welt
heute anders aussehn!
"Wer tatsächlich daran glaubt das die
Kraftwerksbetreiber ihre AKW´s stillegen, die Pläne für neue Kraftwerke
verwerfen, dann lieber viele kleine Kraftwerke bauen, oder gar 40 Jahre alte
Klopper kostengünstig auf den neuesten Stand der Technik bringen, damit dann
letztendlich der Gewinn grade so die Kosten deckt, der lebt wie schon von
Matthias betont in einer rosaroten Traumwelt."
ja, ne goldne rosette
sieht anscheinend nunmal viel schöner aus als ne saubere umwelt und gesunde
menschen und vor allem kinder!
"Hallo Markus,
"Ich habe alles
versucht!" Wenn Sie das zu Ihren Kindern in 40 Jahren sagen werden, hoffe ich,
das Sie Ihnen auch sagen: "Ich habe immer versucht eine Arbeit zu finden, doch
hier bei uns gab es keine neuen Jobs, da war ich dagegen. Also musste ich
zuhause am Rechner sitzen bleiben. Mein Auto konnte ich auch nicht stehen
lassen, ich musste immer zu Umwelt-Demos Fahren, SRY."
Mir kommt es hier
langsam so vor, als ob einige die Arbeitsplätze in Ensdorf gar nicht wollen! Es
könnte sie ja selbst betreffen, man könnte ja anpacken müssen."
was
muss man ihnen noch beibringen damit sie endlich verstehn das die paar
arbeitsplätze sich weder positv noch negativ aufs saarland auswirken?! die zahl
is so verschwindend gering, dass sie eigentlich gar nicht erwähnt werden sollte,
sondern nur als scheinargument der konzerne für dummdeutsche erfunden
wurde.
wenn man ihnen zuhört, meint man gerade das saarland wäre ohne dieses
kraftwerk auf allen ebenen nicht mehr lebensfähig, wir werden alle verarmen,
arbeitslos, kinder hängen fixend in der ecke usw.
ABSOLUTER BLÖDSINN kann
man da nur sagen!!
"Zum Thema schlechte Technik: Bitte genau
durchlesen was Matthias schreibt. Die schlechte Technik wird nicht hier, sondern
im Ausland wie zb. China oder Indonesien eingesetzt, denn dort interessiert eine
Rauchgasentschwefelung nicht im geringsten. Sieht man übrigends auf vielen
bunten Bildern von dort. Ich erinnere nur an Mundschutz tragen in China, oder
tragen sie hier mittlerweile auch Mundschutz?"
zum letzten mal, es
geht nicht um china oder sonstige flecken auf der welt sondern ENSDORF. und
dieses kkw ist nicht auf dem besten stand der technik! diese ständige
vergleicherei dient doch nur als fingerzeig um von den eigenen zuständen
abzulenken!
"Lieber Herr Schmidt: Unsere Umweltbelastete Region?
BITTE?
Ach Sie meinen den allmorgenlichen SMOG, wie vor 30 Jahren in
Völklingen und Dillingen, wenn man aus dem Fenster guckt? Das Fischsterben in
der Saar? Die Waldbrände?? Ja was meinen Sie denn?
Ja wenn ich mir das
Saarland heute ansehe, dann muss schleunigst was getan werden, ist ja ein Witz,
wie das hier aussieht, werde meine Kinder nicht mehr vor die Tür lassen, werde
sie nicht mehr Deutschlands schönste Wanderwege wandern lassen, werde sie nicht
mehr die übersauberen Badeseen im Saarland besuchen lassen, oh Gott, wo kommen
wir da nur hin!!"
also mit solchen aussagen disqualifiziert man sich
selber. wie blind und voreingenommen muss man sein um nicht erkennen zu wollen,
dass das saarland unter einer sehr starken industriellen belastung steht und die
aufgabe daher, diese zu reduzieren und nicht noch zu erweitern. ein erneuter
vergleich, dieser sogar diesmal noch in die vergangenheit, kann von ihnen sicher
nicht ernst gemeint sein oder?! ; )
17.8.2007 um 13:03:27
35. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Liebe Annika,
muss mich ja
doch noch einmal an Sie wenden um ein paar Dinge ins rechte Licht zu
rücken.
1. Es ist nun mal so, das auch Sie und Frank immer die gleichen
Argumente vorbringen und sich desweiteren immer Ihre Antworten so zurechtlegen
wie es gerade von Nöten ist.
Beispiel: Redet man von Ensdorf, geht es nicht
darum sondern um die Umwelt und Menschen. Redet man über die Umwelt und den Rest
der Welt, geht es hier nur um Ensdorf und das neue KKW. Sie wissen ja sicher,
das man zu einer guten Diskussion immer 2 Seiten sehen muss.
2. Annika,
ich habe Bekannte im Kraftwerk Ensdorf, und deren Kinder die im direkten Umwelf
des KKW wohnen, leben und spielen sind kerngesund. Es gibt nämlich auch Menschen
denen das ganze Gejammer um Tot und Unglück nichts ausmacht. Die Großeltern der
Kiddies sind übrigends weit über 80 Jahre, und fühlen sich wie mit 20. Sind
topfit und wohnen seit 40 Jahren neben Ensdorf Alt.
Sie alle hoffen auf
weitere 40 Jahre Kraftwerk Ensdorf !!
Nicht auszudenken wenn hier 2012
Schluss wäre.
3. Arbeitsplätze
Sie konnten mir bis jetzt noch nicht
beantworten wo, wie und wannim Bereich der alternativen Energiequellen 5 mal
soviele Arbeitsplätzegeschaffen werden. Ob es Arbeiter oder Forscher sind, keine
Ahnung. Erklären Sie es mir, denn Argumente sollte man doch auch hinterlegen
können. Mit Fakten.
Und ob letztendlich 3000 Menschen in der Bauphase hier
gearbeitet haben oder nicht, wird sicher nach Fertigstellung des neuen KKW
irgendeine Studie oder Analyse darlegen. Man sollte einfach die Baustellen von
RWE betrachten, wo die baugleichen Kraftwerke gebaut werden.
Also auch hier
nicht mit Zahlen um sich werfen die nicht eindeutig klar sind.
4.
Vergleich mit Bauhaus
Das neue Bauhaus in Ensdorf und das geplante KKW stehen
doch in keiner Relation zueinander, genausowenig wie die Dillinger Hütte und der
Mediamarkt, oder?
Kohlekraftwerk bzw Stahlindustrie sichern die
Rohstoffversorgung und Gewinnung, also eine Art Grundversorgung welche man
höchstens untereinander vergleichen könnte. Daher werden mit KKW ja auch
alternative Energiequellen verglichen und nicht ein neuer Baumarkt, egal auf
welchen Gebiet. Wenn Bauhaus und Mediamarkt nicht wären, könnten Sie und ich
trotzdem leben, das Licht einschalten und Fahrrad fahren oder? Also dieser
Vergleich zum Thema Arbeitsplätze ist nicht nachzuvollziehen.
Nebenbei ist
noch zu erwähnen, das 85% der Arbeitsplätze im neuen Bauhaus 400 € Jobs sind.
Tolle Arbeitsplätze wurden hier geschaffen.
Bevor ich letztenendes das
Thema Umweltschutz und alternative Energiequellen anspreche, möchte ich Sie
bitten, immer zu Ihren Aussagen zu stehen. Denn als ich mit dem Thema Tsunami
auf Ihre Aussagen Stellung nahm, ging es nicht nur um Umweltschutz, sondern laut
Ihrer Aussage um Menschenleben und deren Gesundheit. Also immer genau
lesen.
5. Was das Thema Umweltschutz angeht, so werden wir alle sehen,
wie das Ergebnis der neuen Anlage sein wird, wenn Sie ans Netz geht.
Ob die
Emissionen wirklich so erschreckend schlimm und hoch sein werden wird sich
zeigen, und wessen Aussage sich dann bestätigt auch. Abzuwarten bleibt auch, wie
sich die CO2 - Werte entwickeln wedren, wenn dort wo jetzt Ensdorf alt steht,
die neue Rauchgaswäsche stehen wird. Da wir aber gerade beim Thema sind, möchte
ich noch auf den Schwefelgestank beim "Vorbeiradeln am KW Ensdorf" eingehen. Sie
hassen also den Schwefelgestank wenn Sie mit Ihren Kindern am KW vorbeiradeln?
Nun, es ist nur leider so, das es da überhaupt nicht nach Schwefel riecht, nicht
mal bei einer Kesselfeuerung bzw Anfahrt der Anlage, wenn die
Rauchgasentschwefelung noch nicht zugeschaltet ist. Fragen Sie mal bei Anwohnern
in Ensdorf nach.
Aber kein Problem, ich werde versuchen herauszufinden woher
der von Ihnen wahrgenommene Geruch herkommt.
Bei einer Kesselfeuerung wird
kein Kohlefeuer eingesetzt, wie Sie ja vielleicht wissen, erst ab einer
bestimmten Temperatur im Kessel wird Kohle verbrannt um die Rohre zu schützen.
Wenn diese Temperatur erreicht ist wird Kohlefeuer im Kessel gezündet und
anschließend geht die Rauchgasentschwefelung in Betrieb.
Sie sollten mal bei
einer Führung im Kraftwerk teilnehmen, da bekommt man das erklärt. Desweiteren
liegen auch bei einer Anfahrt alle Werte im vorgeschriebenen Rahmen, welcher vor
Kurzem übrigends erneut gesenkt wurde.
Nein, ich kann leider nicht erklären,
welchen Geruch Sie wohl morgens zwischen 0 und 5 Uhr an der Saar wahrgenommen
haben, da in diesem Zeitraum meistens die Anlage nach einem Stillstand
angefahren wird. Wissen Sie eigentlich nach was Schwefel riecht??
Nach faulen
Eierm oder? Radeln Sie mal nach Dillingen, da riecht man das direkt. Zumindest
als ich dort noch zur Schule ging.
6. Alternative Energiequellen:
Man
siehe sich den Bericht im Bereich Aktuelles vom 20.08.07 auf dieser Website an.
"Unerwartete Kräfte" Soviel zum Thema Wartung der Windräder. Frage mich nur wo
die ganzen 74.000 Arbeitsplätze in diesem Bereich geschaffen wurden. Also
Störfälle scheint es ja wohl überall zu geben.
Ich hoffe das auch das
Photovoltaikprojekt in Gr0ßrosseln genug Anreiz für die Bürger bringt. Könnte ja
sein, das sonst der Investor noch abspringt. Muss sich ja schon für alle
Beteiligten lohnen, das Projekt.
Ich bin nach wie vor Ihrer Meinung:
Umwelt geht vor!!!
Aber nicht zu jedem Preis
27.8.2007 um 03:29:15
36. Antwort
Absender: Annika
Email:
URL:
Betreff: Die immer
gleichen Argumente...
... lieber Chrissi,
kommen schliesslich auch
von Ihnen. Bei Ihnen höre ich nur Grundversorgung und Arbeitsplätze, immer und
immer wieder.
Mein Ansatz bei dieser ganzen Diskussion "Global denken,
lokal handeln".
Dass heisst für mich:
in zwei Generationen
steht vielen von uns das Wasser bis zum Hals, aber nicht etwa, weil wir dann
aufgrund fehlender Grundlast oder Mittellast-Doppelblockkraftwerke keinen Strom
mehr haben, wie Sie immer wieder suggerieren wollen, sondern weil bis dahin die
Gletscher, das Grönlandeis, die arktischen Polkappen abgemolzen sind ob des
vielen CO2, das zusätzliche Kohlekraftwerke vom Typ Ensdorf ausstossen.
Lokal
handeln, darunter verstehe ich, nicht auf die anderen schimpfen, die in China,
in den USA (noch) kein Einsehen haben, sondern hier bei uns etwas tun.
Sie
wissen selbst, dass die Koalition sich dieses Wochenende auf CO2-Reduktionsziele
geeinigt hat, Sie kennen die Beschlüsse von Brüssel und Heiligendamm, dann
müssten Sie doch verstehen, dass wir die geplanten Kraftwerke in der
Grössenordnung nicht bauen können und uns zur Energieversorgung mittel- und
langfristig was anderes ausdenken müssen.
Schön, sie haben Bekannte im KW
Ensdorf, die kerngesund sind. Aber Sie wissen ja, die Schadstoffe kommen nicht
unbedingt in umittelbarer Nähe des Kraftwerks runter.
So, Bauhaus oder
andere Gewerbeansiedlungen kann ich nicht miteinander vergleichen: Sie predigen
doch ständig, dass die Region in Bezug auf Arbeitsplätze am Abgrund steht, wenn
Ensdorf Doppelblock nicht kommt, gleichzeitig schreiben Sie auch, dass Ihnen ein
kleineres Kraftwerk auch lieber wäre, oder habe ich mich da vor ein paar Wochen
verlesen? Anscheinend wissen Sie also, dass der Strombedarf im Saarland und in
Deutschland mehr als gedeckt ist. Soviel zur Grundversorgung...
OB Henz
sagt selbst, dass die Stadt SLS beispielsweise eine "aktive Ansiedlungspolitik"
betreibt, Arbeitsplätze in Handel und Gewerbe schafft in Betrieben, die hier in
der Region angesiedelt werden sollen und noch nicht gebaut sind. Der
Bauarbeiter, der Baustofflieferant kann also genauso gut sein Material und seine
Leute auf den Lisdorfer Berg schicken und so werden auch über längere Zeit
Arbeitsplätze gesichert und geschaffen, denn schliesslich dauert der Anschluss
und Bau solcher Gewerbeflächen ebenfalls ein paar Jahre.
Sie
schreiben:
"Was das Thema Umweltschutz angeht, so werden wir alle sehen, wie
das Ergebnis der neuen Anlage sein wird, wenn Sie ans Netz geht.
Ob die
Emissionen wirklich so erschreckend schlimm und hoch sein werden, wird sich
zeigen"
Lieber Chrissi, Retten Sie immer das Kind erst, wenn es in den
Brunnen gefallen ist?
Wir sollten doch von RWE nicht die Katze im Sack
kaufen! Es ist schon jetzt auszurechnen, wie hoch die Emissionen sein werden.
Und Fakt ist, es sind, selbst wenn Grenzwerte eingehalten werden, zusätzliche
Schadstoff- und CO2-Emissionen, die wir -wie ich meine - im Saartal und auch
global nicht brauchen, egal, wie gesund ihre Freunde in Ensdorf zur Zeit sein
mögen.
Zur CO2-Rauchgaswäsche habe ich gestern hier bereits was
geschrieben. Die Abtrennung von CO2 ist eine Sache, der Transport und die
Lagerung und die damit verbundenen Kosten eine andere, die Kosten werden
letztendlich darüber entscheiden, ob RWE die geplante Technik dann auch hier in
Ensdorf und anderswo einsetzt.
Wenn ich das mit dem Schwefel nicht
richtig verstanden haben sollte, dann nehme ich Ihr Angebot einer Werksführung
an, Sie haben ja anscheinend beste Kontakte zum Kraftwerk. Aber dann können Sie
mir ja auch sicher erklären, was die gelben Rauchfahnen zu bedeuten haben, die
ich gesehen habe. Heisst es nicht "schwefelgelb"?
Grüsse, Annika
27.8.2007 um 16:13:42
37. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
hatte gestern mal ner freundin, die bei der arge beschäftigt
ist, gesagt ab '12 is sie arbeitlos, da wir im saarland sätmliche
arbeitsplatzprobleme wegen ensdorf-neu gelöst hätten.
dieses
verzweiflungsargument der befürworter gleicht inzwischen nur noch einer
schmeißfliege
30.8.2007 um 12:17:11
38. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
Im übrigen sollte man auch an die Zulieferfirmen denken,
das vergas ich noch zu erwähnen.
Es ist also eine traurige hohe Zahl an
Arbeitslosen, die auf uns zukommt, wenn wir hier alles dicht machen.
EIN
KKW kann das sicherlich nicht auffangen, aber dann von 400 Arbeitslosen zu
reden, da ja der Rest von Alternativen Energiequellen aufgefangen wird, DAS
schlägt dem Fass den Boden aus.
Traurig das man so etwas als Arbeitnehmer
im Saarland mitansehen muss!!
ich heul gleich.. wir werden alle
verarmen!!!
emotionale erpressung scheint in ihrem leben eine große rolle
gespielt zu haben?
supplier im saarland leben bereits von ihren
bestehenden aufträgen, klar werden sie durch das neue kkw ein paar menschen
einstellen aber sein wir mal ehrlich, glauben sie ernsthaft man kann hier von
"HOHEN ZAHLEN" und ausgeschlagenen böden sprechen wenn diese nicht realisiert
werden?
ich glaube eher wir haben es hier im forum mit ein, zwei
arbeitnehmern der energiebranche zu tun, die angst vor einer weiterentwickelten
zukunft haben, da sie nicht fähig sind ihre fähigkeiten an die neuen
gegebenheiten anzupassen.
mein job als designer gestaltet sich ähnlich.
selbst vor erst vier jahren lieferte ich ganz andre arbeit ab es ich es heute im
zuge der ansicht von style und trend teilweise "tun muss", auch wenn es mir
selbst nicht gefällt. teure neue geräte muss ich mir regelmäßig zulegen, neue
software kaufen um am ball zu bleiben aber in zwei, drei jahren gehört das was
ich jetzt hab und produziere wieder zum alten eisen. wenn ich daran festhalten
würde, wärn aufträge und kunden verlorn und die branche würde mich mit einem
lächeln aufs abstellgleis schieben.
30.8.2007 um 13:41:00
39. Antwort
Absender: Chrissi
Email: bambam28@web.de
URL:
Betreff: Re: Ich bin dafür
Liebe Annika,
Sie haben
Recht!
Ich würde meine beiden Söhne jetzt mit Sicherheit nicht mehr zu
Saarberg in die Lehre schicken. Das die weiterhin ausbilden ist zwar schön und
gut für die Jugend, aber eine Perspektive haben die Jungs und Mädels sicherlich
nicht.
Anders sieht es mit einer Ausbildung bei der VSE aus. Wenn hier
40 Jahre Arbeit gesichert wären, wäre das eine Alternative, egal ob 800 MW oder
1600.
Das neue Kraftwerk kann sicherlich nur einen Bruchteil an
Arbeitslosen auffangen, auch da gebe ich Ihnen Recht, aber da RWE nun mal
auf ihre Pläne besteht, und die Umwelt nicht mehr belasten wird, als 4-5
Altanlagen (nur das die eben nicht hier stehen, sondern verteilt in Deutschland)
finde ich das persönlich ok. Ist nun mal meine Meinung, dazu stehe
ich!
Ach, und Markus!
Manche Menschen haben einen Full-Time Job,
die gehen arbeiten und haben zuhause noch Familie, da kann man nicht den ganzen
Tag am PC hocken, und antworten !!
31.8.2007 um 21:13:53
40. Antwort
Absender: Frank
Email:
URL:
Betreff: Re: Ich
bin dafür
würde dadurch die schadstoffbelastung durch das kkw gemindert?!
würde es viel kleiner und hübscher aussehn, würden die transporte geräuschlos
verlaufen.. nein? richtig, es ändert rein gar nichts an dem bau.
also
ihre gedankengänge und "entgegenkommen" gleichen einem türkischen basar
3.9.2007 um 23:06:37
133. Eintrag
Absender: B. Mergener
Email: bmergener@googlemail.com
URL:
Betreff: Kraftwerk nein danke
Super! Alle reden über
Klimawandel und Reduzierung von CO2 Emissionen und was passiert. Es werden neue
Kohlekraftwerke gebaut. Was soll dieser Schwachsinn? Aber kein Wunder irgendwo
muss der Strom ja herkommen. Saubere CO2 freie Atomkraftwerke werden
abgeschaltet und stattdessen baut man dann Braunkohle Dreckschleudern, die
Tonnen an CO2 ausstoßen damit den Klimawandel noch beschleunigen und außerdem
noch die Luft verschmutzen. Entweder gehts hier nur um Profitgier oder die
Verantwortlichen bei RWE sind jetzt total bescheuert. Glückwunsch nur weiter so.
Dann kommts in 50 Jahren zum klimatischen Super Gau.
18.5.2007 um 22:22